Dienstag, 19.11.2019 bis Sonntag, 24.11.2019

Stadtmuseum Simeonstift Trier
Simeonstiftplatz 1
54290 Trier






2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Überblicksführung: Wege in die Abstraktion

Marta Hoepffner ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie. Ihr Œuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden.
  
Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin eine große Ausstellung. Gezeigt werden frühe s/w-fotografische Experimente (Fotogramme, Mehrfachbelichtungen und Solarisationen), ihre Porträts sowie farbfotografische Studien.

Gegenübergestellt werden ihre Arbeiten den Gemälden von Willi Baumeister, von ihm werden über 20 Werke zu sehen sein. Hoepffner ist ab 1929 an der Frankfurter Kunstschule die Schülerin von Baumeister, einem der bedeutendsten abstrakten Maler. Als er 1933 seine Professur verliert, verlässt auch sie die Schule. Die Impulse, die Hoepffner von Baumeister erhält, sind prägend für ihre künstlerische Entwicklung. Denn obwohl die beiden KünstlerInnen auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie der Weg in die Abstraktion: Baumeister als Maler und Hoepffner als Fotografin.

Die Ausstellung stellt das vielfältige Werk der Künstlerin vor, die präsentierten Arbeiten reichen von den 1930er bis in die 1970er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung des Zeppelin Museums sind in der Ausstellung hochkarätige Leihgaben und Archivalien zu sehen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

06.12.2019
15:00 Uhr
30 Jahre Krankenhaus-Museum Bremen. 1989-2019

30 Jahre Krankenhaus-Museum Bremen. 1989-2019

Ein besonderer Ort stellt sich vor - Zwei Tage feiert das Krankenhaus-Museum mit einem Gastvortrag und einem Tag der offenen Tür!

PROGRAMM
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Fr. 6.12. | 18 Uhr
Empfang zum 30jährigen Jubiläum des Krankenhaus-Museums mit Gästen, Imbiss und Musik
Gastvortrag: Die Verortung der Seele im Krankenhaus-Museum
Rolf Brüggemann, Leiter des MuSeele, Museum für Psychiatrie und Geschichte, Göppingen
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So. 8.12. | 11-18 Uhr
Tag der offenen Tür
Ausstellungen, Führungen, Gespräche im „Haus des Wahnsinns":
11 und 14 Uhr
Ab nach Ellen! Dialogische Führungen durch die ständige Psychiatrieausstellung und das denkmalgeschützte Areal
11 und 16 Uhr
In das Depot des Museums geschaut: Zwangsjacken, Stechuhren, Sanitätstaschen und andere Schätze aus dem Museumsarchiv
12 und 16 Uhr
Wie denkt und fühlt der Mensch? Interaktive Familien-Führung für Klein und Groß im Labor für inklusive Projektarbeit
15 Uhr
Was geschah in der Nazizeit wirklich? - Zeitzeugen berichten aus einem dunklen Kapitel der Psychiatriegeschichte
15 Uhr
Freiheit ist therapeutisch. Wie die Psychiatriereform aus Italien nach Bremen kam. Führung mit Jannik Sachweh durch die Sonderausstellung MADNESS
17 Uhr
Ist Hamlet gesellschaftsfähig?
Improvisationen über das normal Verrückte mit dem Theater der Versammlung (Universität Bremen) Angefragt

Eintritt frei

Fr 6.12. 18 Uhr, So 11-18 Uhr

Bremen

06.12.2019
Hagen Rether - Liebe
"Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?" Es ist kein klassisches Kabarett, was Hagen Rether seinem Publikum serviert, sondern eher ein assoziatives Spiel, ein Mitdenkangebot. Der Kabarettist verweigert die Verengung komplexer Zusammenhänge und gesellschaftlicher wie politischer Absurditäten auf bloße Pointen. Auch das Schlachten von Sündenböcken und das satirische Verfeuern der üblichen medialen Strohmänner sind seine Sache nicht, denn die Verantwortung tragen schließlich nicht allein "die da oben".
In aller Ausführlichkeit verknüpft Rether Aktuelles mit Vergessenem, Nahes mit Fernem, stellt infrage, bestreitet, zweifelt. An zentralen Glaubenssätzen westlicher "Zivilisation" rüttelt er gründlich, sogenannte Sachzwänge gibt er als kollektive Fiktionen dem Gelächter preis. Mit überraschenden Vergleichen verführt er das Publikum zum Perspektivwechsel – zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel, auch unbequemer Wahrheit ins Auge. Und er ruft dazu auf, dass wir uns von unserer vielfach instrumentalisierten Angst und Wut befreien.
Rethers LIEBE ist tragisch, komisch, schmerzhaft, ansteckend: Das ständig mutierende Programm mit dem immer gleichen Titel verursacht nachhaltige Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und stiftet zum Selberdenken und -handeln an. Bis zu dreieinhalb Stunden plädiert der Kabarettist leidenschaftlich für Aufklärung und Mitgefühl, gegen Doppelmoral und konsumselige Wurstigkeit: Wandel ist möglich – wenn wir wollen.
Marc Marshall – Das Weihnachtskonzert
MARC MARSHALL

Das Weihnachtskonzert

Als „mitreißender Meister leiser Töne“ wird er von der Presse gefeiert. Ebenso begeistert die „Enorme Modulationsfähigkeit seines Stimmapparats!“

Marc Marshall über sich selbst: „Wer sich auf mich einlässt, wird mit mir lachen und weinen. Musik macht leicht und lässt uns schweben. Und sie lässt uns das Leben spüren! Und wer mich kennt, weiß, dass ich immer nach neuen künstlerischen Herausforderungen suche. Und so freue ich mich besonders, dass ich nun mein neues Weihnachtsprogramm präsentieren werde.“
Am Flügel wird kein Geringerer als René Krömer sitzen. Mit ihm hat Marc Marshall viele große Abende gestaltet. Und so konnten sich die Beiden zu einem musikalischen Team der Extraklasse entwickeln.

Marc Marshall wird an dem Abend ohne Mikrofon Lieder singen, in denen es um Liebe, Frieden, Respekt und Gerechtigkeit geht.

„Es ist mir sehr wichtig, bewusst zu machen, dass Nächstenliebe immer Hochsaison haben sollte. Nicht nur zur Weihnachtszeit. Musik kann die Welt nicht verändern, aber sie kann Impulse geben und damit Ohren, Augen und vor allem Herzen öffnen“, so Marc Marshall.

Solche Typen wie ihn gibt es kaum noch. Gutaussehend, eloquent, stimmlich und musikalisch absolute Weltklasse und ein Gentleman. In den letzten Jahrzenten hat er nicht nur mit Marshall & Alexander, sondern auch mit seinen Solo-Alben „Nimm Dir Zeit“ und „Die perfekte Affäre“ die Musikwelt enorm aufgemischt. In Los Angeles studierte er Jazz, später in Karlsruhe an der Staatlichen Hochschule für Musik klassischen Gesang. Es wundert als nicht, dass er sich mit großer Stilsicherheit in mehreren Sprachen traumwandlerisch durch verschiedene Musikwelten singt.

Sein Leben ist die Bühne, die Musik, der Livegesang. Vom legendären Jazzclub A-Trane oder dem Friedrichstadtpalast in Berlin über das Festspielhaus Baden-Baden bis zur Philharmonie in München. Er hat mit grossen Kollegen wie Aretha Franklin und Andrea Bocelli im Duett gesungen, er moderiert regelmässig TV-Shows und es verbindet ihn eine enge Freundschaft mit dem großen Harry Belafonte.

Als Sänger und Produzent von dem Duo Marshall & Alexander hat er erste Plätze in den Charts belegt, viele Auszeichnungen, wie die Goldene Henne, aber auch Goldene CDs erhalten. Er ist Sänger und Impresario des Jazzfestivals Mr. M’s Jazz Club, das seit Jahren die Weltelite des Jazz nach Baden-Baden lockt.

http://www.marcmarshall.de
http://www.mw-promotion.de

Foto: Tobias Wirth

Kontakt:
MW Promotion GmbH
Eckbergstrasse 1 - 76534 Baden-Baden,
Telefon 07221/3079-0 - Email: info@mw-promotion.de

Einlass: 15:30 Uhr

Restkarten ggf. an der Abendkasse erhältlich.

Ludwigshafen am Rhein

06.12.2019
16:30 Uhr
Tickets
ab 32,90 €
Klassisches BrauErlebnis
Erleben Sie die älteste Privatbrauerei Südhessens und zugleich eine der modernsten Brauereien Deutschlands. Im Verlauf der zweistündigen Tour erfahren Sie alles über unsere Geschichte und unsere einzigartige Brau- und Rohstoffphilosophie. Sie erleben hautnah wie unsere Biere gebraut werden und lernen den besonderen Geschmack unserer charaktervollen Biere kennen. Im Anschluss der Führung dürfen Sie das Glaabsbräu Sortiment in unserem urigen „Schalander“ verkosten.

Inhalt: 1,5 Stunden Führung durch die Familienausstellung und die neue Brauerei mit „Zwickeln“ direkt vom Lagertank, ein Bierglas als Sammlerstück geschenkt, 30 Minuten Bierprobe im „Schalander“ mit frischer Bierbrezel.


Wichtige Informationen:
• Führungen finden erst ab 10 Personen statt - Bei Absage des Veranstalters ist eine Umbuchung möglich bzw. die Rückerstattung ist gewährleistet.
• Kinder unter 16 Jahren dürfen kein Bier verkosten.
• Die Führung ist aufgrund einer steilen Treppe für Rollstuhlfahrer oder Kinderwägen nicht geeignet.
• Keine Haustiere gestattet.
• Parkmöglichkeiten finden Sie im Innenhof der Brauerei hinter dem blauen Stahltor.
• Der Treffpunkt ist im Innenhof neben dem Biergarten des Römischen Kaisers.

Jede klassische Führung ist kombinierbar mit einem 3-Gänge-Bier-Menü im römischen Kaiser. Anfrage und Tischreservierung unter mail@gerhardhoeflich.kitchen

Die Brauereiführung ist ausgebucht.
Heisenberg - Komödie mit Charles Brauer und Anna Stieblich
Komödie von Simon Stephens mit Charles Brauer und Anna Stieblich
Ein bezauberndes Paar: Charles Brauer und Anna Stieblich. Gemeinsam kommen sie mit der Komödie Heisenberg des britischen Erfolgsautoren Simon Stephens am Freitag, 06. Dezember, 20 Uhr, in die Neue Stadthalle nach Langen.
London. Eine große Bahnhofshalle. Alex Priest, 75 Jahre alt, sitzt auf einer Bank, als sich plötzlich eine jüngere Frau nähert und seinen Nacken küsst. Huch! Offensichtlich eine Verwechslung. Sie stellt sich als Georgie Burns, 42 Jahre alt, vor und setzt sich kurzentschlossen zu ihm. Alex ist befremdet, aber auch schnell fasziniert von dieser Person, die ungefragt ständig widersprüchliche Lebensdetails offenbart. Ist sie nun Kellnerin, Killerin oder Sekretärin, der Mann tragisch verstorben, einfach abgehauen oder war sie gar nicht verheiratet? Georgie, quirlig, impulsiv, gesprächig, kontaktfreudig und trotzdem einsam, beginnt jedenfalls, unverfroren und ziemlich entwaffnend, sein pedantisch geordnetes Einsiedlerleben (schüchtern, verschlossen und seit seiner einzigen großen Jugendliebe, die einen anderen heiratete, alleinlebend) durcheinander zu wirbeln.
Der Titel des Stückes Heisenberg des britischen Erfolgsautors Simon Stephens verweist natürlich auf den berühmten Physiker Werner Heisenberg und seine berühmte Theorie der Unschärferelation. Aber es geht hier nicht um Physik, sondern um die Liebe. Auch für die Physik der Liebe gilt, wie eben bei jedem anderen Experiment, dass sich der beobachtete Gegenstand durch die Betrachtung unweigerlich verändert. Heisenberg ist so eine Hommage an die unzähligen Möglichkeiten unseres Lebens und an die Veränderungen, die die Liebe bewirken kann. Ein Fest für eine Schauspielerin und einen Schauspieler.

Die Schauspielerin ist Anna Stieblich. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Bekannt wurde sie einem großen Publikum durch ihre Rolle der Doris in der ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger. Seitdem wirkte sie in zahlreichen TV-Produktionen (z.B. Doctor’s Diary, Die Pfefferkörner, Brief an mein Leben, Tatort) mit und arbeitete an verschiedenen Theatern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Der Schauspieler ist Charles Brauer. Hey, das ist doch Brockmöller! Peter Brockmöller! Der Mann an der Seite von Kriminalhauptkommissar Paul Stroever, gespielt von Manfred Krug, dem singenden Ermittlerduo. Sehr richtig, aber Charles Brauer ist noch viel mehr als das, ein Schauspieler, Hörbuch- und Synchronsprecher von hohem Rang. Zwanzig Jahre gehörte er zum Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, er spielte Theater, in Musicals, bei den Salzburger Festspielen, tourte mit Lesungen, moderierte und sang (Tatort - Die Songs), war in wirklich unzähligen Filmen und Serien zu sehen und zu hören und ist obendrein der Stammsprecher der deutschen Hörbücher des US-amerikanischen Schriftstellers John Grisham.
http://www.charlesbrauer.dehttp://www.anna-stieblich.de

Eintrittskarten gibt es
im Hallenbad Langen, Südliche Ringstraße 75 in Langen, Tel: 06103 203-455,
im Reisebüro Mister Travel, Westendstraße 2 in Langen. Tel: 06103 25021,
sowie in Egelsbach in der Ernst-Ludwig-Straße 55, Tel: 06103 943333,
im Buchladen am Lutherplatz in Langen, Tel: 06103 28717
und an allen bundesweit bekannten Vorverkaufsstellen von „AD Ticket“.
http://www.adticket.de – Tickethotline: 0180 – 6050400
Die Abendkasse öffnet am 06.12. ab 19 Uhr.
Eintritt: X €/ erhöhter Abendkassenpreis
Weitere Informationen unter 06103 203-431 oder im Internet:
http://www.neue-stadthalle-langenhttp://www.facebook.com/NeueStadthalleLangen

Einlass: 19:30 Uhr

Karten nur noch direkt bei den Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse.

Langen

06.12.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 26,20 €
Stadt Land Weihnachtsmann - Wie willst du leben?
Oma Sanne und Oma Elli können sich noch gut erinnern: Früher war es in Torfbostel in der Vorweihnachtszeit sehr, sehr ruhig. Aber dieses Jahr ist schon am 1. Advent in dem 45-Seelen-Dorf Trubel wie in der Großstadt zur Hauptverkehrszeit. Was ist bloß passiert? Was ist der Grund für die allgemeine Aufregung? Im Maisfeld von Bauer Hauke ist angeblich ein Engel gelandet und auf der Suche nach Augenzeugen dieses übersinnlichen Besuchs klopft eine beliebte Fernsehmoderatorin an jede Haustür. Sie landet auch bei der Einweihungsfeier von Sönke, der seinen ehemaligen Schlachtekeller zur Partylocation umgebaut hat, weil die letzte Dorfkneipe dicht gemacht hat. Es kommt zu einem wahnwitzigen Streit unter den Partygästen und als dann auch noch Donald Trump mit seinem Golfschläger vorbeikommt, ist das Chaos perfekt. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt suchen ein unbekannter Mann mit seiner hochschwangeren Frau eine Unterkunft für eine Nacht... 2013 war das Jahrmarkttheater schon einmal mit der musikalischen Komödie „Stadt Land Wurst“ im Dörfchen Torfbostel zu Gast. Torfbostel ist ein fiktives Paralleluniversum, wo dem Publikum sehr viel bekannt vorkommen wird, komödiantisch verfremdet, mit viel Musik und Videos erleben wir unsere dörfliche Region und die sie umgebenden Großstädte bis hin nach Berlin und New York. Oma Sanne, Oma Elli, die Bauern Hauke und Sönke und viele andere liebenswerte Figuren kehren jetzt wieder zurück ins Jahrmarkttheater, um eine Antwort auf die Frage aller Fragen zu finden: „Wie willst du leben?“ Die Folge-Komödie von „Stadt Land Wurst“. Das Erfolgsstück vom Jahrmarkttheater: Von 5000 Zuschauenden für absolut sehenwert befunden.

Restkarten ggf. nach Warteliste an der Abendkasse
Sem Seiffert - Diary Of A Traveller – Konzert
Sem Seiffert ist auf Tour mit seinem neuen Album „Diary Of A Traveller“, welches erfolgreich per Crowdfunding finanziert wurde. Dieses, sowie auch sein Debut-Album „Tales To Tell“ wurden in Wolverhampton/England aufgenommen. Produzent hierbei war jeweils Gavin Monaghan, der auch Künstler wie die Editors, Nizlopi, Ryan Adams u.v.m. aufgenommen hat.

Sem Seiffert ist immer wieder unterwegs in Europa und so sind die ersten Zeilen einiger seiner Songs z.B. am Hafen von Göteborg/Schweden entstanden, weitere auf einer Bank an den Grachten von Amsterdam/Niederlande, um so schließlich in einem kleinen Café in Florenz/Italien das ganze Lied fertig zu stellen.

Viele verschiedene Eindrücke sind so verschmolzen und öffnen der Phantasie neue Pforten. Er lebt heute in der Nähe von Köln. Ein paar Songs seines ersten Albums weisen eine enge Verbundenheit zu Irland und Schottland auf.

Sein 2. Album erzählt viele Geschichten, die verschiedene Schauplätze von Orten der Welt widerspiegeln. Und genauso erzählen beide Alben Geschichten, die teils aus seiner Vorstellungskraft, teils aus der Realität entstammen.

Musikalisch eine Kombination aus Folk, Rock, mit ein wenig Blues, ein wenig Jazz und Pop, jedoch schwer in eine Schublade zu stecken.

Seit November 2014 ist Sem Seiffert stetig und ständig auf Tour durch Deutschland sowie durch die Schweiz, Österreich und die Niederlande, Dänemark, Schweden und England.

Mehr als 150 Konzerte liegen hinter ihm.

Mittlerweile ist er teilweise auch in Duo oder Triobesetzung anzutreffen, mit Cello und Schlagzeug.

Sein Debut-Album „Tales To Tell“ sowie sein neues Album „Diary Of A Traveller“ wurden über sein eigenes Musik-Label „Opus Of Orpheus Records“ veröffentlicht und sind auf all seinen Konzerten erhältlich.

„Diary Of A Traveller“ gibt es ebenfalls auf 180g Vinyl.
Babylon ORCHESTRA presents unVEILED vol. III - Dream-Pop – featuring Bahila Hijazi
Babylon ORCHESTRA presents unVEILED vol. III – Dream-Pop – featuring Bahila Hijazi Entfremdung und Menschen auf der Suche nach Individualität sind einige der Themen, die in den Texten der syrischen Singer-Songwriterin Bahila Hijazi verhandelt werden. Ihre Musik – eine Art atmosphärischer Traum-Pop – ist geprägt von sphärischen Flächen und poetischem Gesang. Bahila Hijazi war Mitglied der ersten syrischen Frauen-Rockband „Karma“. Ihre Liebe zur Musik baute sie während ihres Architekturstudiums in Damaskus, Istanbul und Berlin weiter aus. Sie spielt neben Keyboard auch Gitarre, Bass und Schlagzeug. 2015 erhielt sie zusammen mit der Band „The Last Postman“ den Musicboard Award und zog im nächsten Jahr nach Berlin, wo sie nun an ihrer neuen EP arbeitet, die Ende des Jahres releast wird. Neben den Stücken von Bahila Hijazi werden Solisten des Babylon ORCHESTRA in der ersten Hälfte des Konzerts besondere Stücke aus ihrem Repertoire präsentieren. Mit: Bahila Hijazi – Gesang /Gitarre Hekmat Al Kassar – visuals , Muhammad Bazz – Synthesizer/Gitarre, Azin Zahedi – Flöte, Dima Daoud – Qanoon, Aeman Hlal – Violine, Mischa Tangian – Violine/Klavier, Julia Bilat – Cello, Or Rozenfeld – Bass, Serdar Saydan – Perkussion Ein Konzert für alle! Die Veranstaltung ist inklusiv. http://www.babylonorchestra.com // info@babylonorchestra.com -- gefördert durch Senatsverwaltung für Kultur und Europa Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Konservatorium die für türkische Musik Berlin und dem Silent Green

Einlass: 19:00 Uhr

Berlin

06.12.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
Timo Wopp - Auf der Suche nach dem verlorenen Witz.
Timo Wopp: Auf der Suche nach dem verlorenen Witz.

Timo Wopp, der Geisterfahrer auf deutschen Kabarett-Autobahnen, macht sich in seinem dritten Abendprogramm auf die Suche nach dem verlorenen Witz. Denn Timo Wopp hat einfach keinen Bock mehr. Keinen Bock mehr, heftiger zu sein als die Realität. Keinen Bock mehr, stärker zu polarisieren als die Trumps dieser Welt. Keinen Bock mehr auf... ja, auf was eigentlich?! Witzig zu sein? Jokes zu reißen wie Wölfe die Schafe im Brandenburger Land? Keine Ahnung. Klingt jetzt alles ein bisschen negativ.
Weiß er selber. Ist es aber nicht. Denn zum Glück hält sich Wopp bei seiner aberwitzigen Analyse sklavisch an sein einziges Credo: #nofilter! Das ist total positiv und voll inklusiv. Es erlaubt ihm nämlich, sehr feinfühlig auf den Gefühlen wirklich aller herumzutrampeln. Gern auch auf seinen eigenen. Dabei leidet er, sehr zur Freude seiner Zuhörer, natürlich wie ein Hund. Er ist männlich, weiß, heterosexuell - kurz das größte Opfer des öffentlichen Spottes. Aber er macht es sich nicht in der Rolle eines jammernden Ü-40-Emos bequem. Er trauert nicht seinen verlorengegangenen Privilegien nach. Stattdessen zieht er mannhaft und voll scharfsinniger Selbstironie in den Kampf um seine komödiantische Daseinsberechtigung, sucht gleichermaßen verzweifelt wie erfolglos nach Exit-Optionen und jagt sein Publikum dabei über neue, noch nicht plattgetrampelte Comedypfade. Bevor er sich schließlich seine kruden Statements selbst um die Ohren haut, lässt der einstige Weltklassejongleur sicherheitshalber auch wieder was durch die Luft fliegen. Warum? Weil er´s kann. Noch.

„Und wenn man erst an Stellen lacht, für die man sich zu lachen schämt, hat er einen richtig am Wickel.“
(NEUE PRESSE, HANNOVER).

Über Timo Wopp
Timo Wopp hat Betriebswirtschaftslehre studiert und war als Unternehmensberater tätig. Parallel zum Studium arbeitete er als professioneller Jongleur auf deutschen und internationalen Varietébühnen. 2007 war er der erste deutsche Jongleur mit einem Solovertrag beim Cirque du Soleil. Schließlich entdeckte er sein kabarettistisches Talent und ist mittlerweile als vielfach preisgekrönter Kabarettist Stammgast im TV, u.a. bei: „Die Anstalt“ / ZDF, „Pufpaffs Happy Hour“ /3sat, „Schlachthof“ / BR, u.v.m.

Krankheitsbedingt fällt die Vorstellung aus.
Severin Groebner - gut möglich
Neues Kabarett-Solo

Wo sehen Sie mich in den nächsten 50 Jahren? "Meine Zukunft ist so problematisch, daß sie mich selbst zu interessieren anfängt", schrieb Greorg Büchner 1835. Zwei Jahre später war er tot. Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft.
Severin Groebner aber, die Wiener Kassandra aus dem Gemeindebau, der Theresias unter den Exilösterreichern, das austriakische Orakel mit Vibrationshintergrund (er fährt viel Bahn), wirft unerschrocken einen Blick nach vorn. Ins Ungewisse. Was kommt, was geht, was wird gehen? Und was wird uns so richtig auf die Nerven gehen?
Fünfmal schaut er ins Futur und findet sich in fünf unterschiedlichen Situationen wieder: Bankrott, berühmt, bescheuert, bekehrt und beerdigt. Fünf Möglichkeiten über die Zukunft und wie sie für uns werden könnte. Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und nimmt uns mit auf eine Reise ins Mögliche. Wen man dort trifft? Klimawandel, Krieg, Kollektive, Kontinentaldrift oder Kunstinstallationen? Oder drei Meter große Ameisen, die sich von Plastik ernähren? Oder doch wieder nur uns selbst – eben älter?
Kommen Sie und sehen sie ein Programm in Futur exact, das Severin Groebner brillant gespielt haben wird und für das Mathias Repiscus exzellent Regie geführt haben wird.
Schauen Sie mit Severin Groebner in die Zukunft. Oder anders gesagt: Bleiben wir realistisch! Erwarten wir das Unmögliche!!



Foto: © Stefan Stark

http://www.severin-groebner.de

Restkarten unter http://www.unterhaus-mainz.de oder 06131-232121

Mainz

06.12.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 19,70 €
Die Kiez-Kapitän Reeperbahn Tour - Die Kiez-Kapitän Kieztour & Reeperbahn Tour mit Kneipenbesuch
DIE KIEZ-KAPITÄN REEPERBAHN TOUR UND ST. PAULI KIEZTOUR MIT KNEIPENBESUCH!

Moin und herzlich Willkommen in Hamburg!

Zu einem Besuch an der Elbe gehört ein Rundgang durch St. Pauli! Und Euer Kiez-Kapitän lotst Euch sicher und unterhaltsam über die Reeperbahn. Erlebt mit mir Geschichte und Geschichten vom Kiez und rund um die "sündige Meile" in 2 Stunden.

Highlights der großen Reeperbahn Tour mit dem Kiez-Kapitän

Ihr erlebt, was St. Pauli heute alles ist: Rotlichtbezirk, Party-Meile, Arbeiterquartier, Szeneviertel und Alltags-Kiez.

Alles rund um die Geschichte des Hamburger Bergs, Prostitution auf St. Pauli, Dänen in Altona, Hans Albers,die Beatles in der Großen Freiheit, Freddy Quinn, das "Großstadtrevier" der Davidwache und ganz viel Theater!

Blickt mit mir hinter die Kulissen dieses spannenden und lebendigen Hamburger Stadtteils. Und genießt als Abschluss den Besuch einer traditionellen Kiez-Kneipe inklusive Getränk!

Die Kiez-Kapitän Entdeckungstour über die Reeperbahn und durch den Stadtteil bietet einen tiefen Einblick in die Entwicklung des Stadtteiles, seiner bekannten und unbekannten Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Geschichten satt rund um St. Pauli.

Erfahrt auch mehr über meine eigene Kiezgeschichte zwischen Davidwache und Großer Freiheit. Von 1982 als kleiner "Butscher" zwischen Astra-Kisten, Hafenstraße und Millerntorstadion bis zum Kiez-Kapitän.

Und über meinen Rollen beim Film auf St. Pauli im "Großstadtrevier", bei "Notruf Hafenkante", "Die Kanzlei", "Morden im Norden", Hamburg Tatort, dem Film von Fatih Akin "Der Goldene Handschuh" und vielen anderen Film- und TV-Produktionen in Hamburg!

Die Kiez-Kapitän Reeperbahn Tour & St. Pauli Führung!

Humorvoll, informativ, kurzweilig!

Bei Fragen zur Veranstaltung und zum Treffpunkt Tel: 0160-94763957
„Goldregen und Silberschnee“ - Der Nikolaus und sein liebstes Märchen!
„Ho-Ho-Ho!“, so tönt es auch in diesem Jahr im weihnachtlichen Audi Forum! Und das mit gutem Grund: Der Nikolaus hat seine schönste märchenhafte Geschichte mitgebracht! Welche könnte das nur sein? Natürlich die von Frau „Ho-Ho-Holle!“

Wenn der Mann im roten Samt sein dickes Buch aufklappt beginnt die einzigartige Erzählung lebendig zu werden – Traumhaft dargestellt vom Theater Radelrutsch.

Das Ensemble lädt uns alle ein zu einer märchenhaft musikalischen Mitspielreise in das Natur-Reich von Frau Holle. Wir setzen mit dem Mädchen Marie das Spinnrad in Schwung und freuen uns an der blühenden Blumenwiese, holen die knusprigen Brote aus dem Backofen, schütteln die reifen knackigen Äpfel vom Baum und lassen die federweißen Schneeflocken wirbeln.

Also, liebe Kinder, folgt dem Wunsch vom Nikolaus und „lauscht, singt und bewegt euch zur wundervollen Musik - erlebt das spannende fantastische Theater - Abenteuer von Goldmarie und Pechmarie, dem Hahn Kikeriki und dem Großen Zaubertor aus dem es GOLD regnet oder gar PECH?“

Und natürlich hat der Nikolaus auch wieder eine kleine Überraschung für seine jungen Gäste im Gepäck! Wir wünschen Viel Vergnügen!


„Wenn am Morgen, sanft und weise, wie im Märchen leise, leise,
silberner Schnee die Erde bedeckt, und alle Blümlein darunter versteckt.
Dann hat Frau Holle ihr Bett grad gemacht, und dabei sicher an dich gedacht.“
(Rale Oberpichler)




Ein MitMachMärchen mit Musik

Dauer: ca. 45 min. Für alle Märchenfreunde ab 4 Jahren.
Nikolaus: Robert Velemir
Darstellerin, Sängerin und Erzählerin: Amelie Sturm
Live Musiker: Tobias Escher mit Glockenspiel, Akkordeon und Gitarre
Buch + Regie: Bernard Wilbs / Bühnenbild, Illustration + Kostüme: Ulrike Reinhard
Lichtkunst: Ulrich Nickel
Theaterproduktion: Radelrutsch
Gesamtproduktion: Bulling Entertainment GmbH

Einlass: 16:30 Uhr
Quichotte (D)

Fr., 06.12.2019; Beginn: 20.30 Uhr

 

Quichotte (D)

Stand-Up / Poetryslam / Rap
„Die unerträgliche Leichtigkeit des Neins“

 

Nein oder nicht nein? Das ist hier die Frage. Nach seinem mehrfach mit Kleinkunstpreisen ausgezeichneten ersten Soloprogramm „Optimum fürs Volk“ beschäftigt Quichotte in seiner neuen Show die Schwierigkeit, sich in einer immer komplexer werdenden Welt klar zu positionieren. Dabei werden existenzielle Fragen aufgeworfen wie: „Bin ich gut genug?“; „Gibt es einfache Wahrheiten?“; „Habe ich eine klare Haltung?“ oder: „Sind eigentlich noch Chiasamen da?“ Gewohnt selbstironisch und dem Schalk im Nacken immer das letzte Wort gewährend verbindet er feinste Stand-up Comedy mit humoristischen Kurzgeschichten, berührenden Gedichten, nagelneuen Songs und einem ausgiebigen, stets ekstatisch gefeierten Freestylerap. Letztlich bleibt natürlich noch die Frage zu klären, warum ein Hai-Luftballon auf dem Plakat ist. Nun ja, da stand ein Typ in der Fußgängerzone und hat die Dinger verkauft. Und Quichotte konnte einfach nicht „Nein“ sagen.

 

Youtube: Text "Das Orchester"

Youtube: Text „Ehrlichkeit“

Youtube: Text „Pauschalreise“

Youtube: Freestyle Youtube: Song "Unkraut"

 

http://www.quichotte.net

www.facebook.com/quichotte.poetryslam

 

 

 

VvK & ermäßigt: 10,-€ (+ Geb.) / Ak: 13,-€

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis etc.  Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.

Quichotte (D)

Fr., 06.12.2019; Beginn: 20.30 Uhr

 

Quichotte (D)

Stand-Up / Poetryslam / Rap
„Die unerträgliche Leichtigkeit des Neins“

 

Nein oder nicht nein? Das ist hier die Frage. Nach seinem mehrfach mit Kleinkunstpreisen ausgezeichneten ersten Soloprogramm „Optimum fürs Volk“ beschäftigt Quichotte in seiner neuen Show die Schwierigkeit, sich in einer immer komplexer werdenden Welt klar zu positionieren. Dabei werden existenzielle Fragen aufgeworfen wie: „Bin ich gut genug?“; „Gibt es einfache Wahrheiten?“; „Habe ich eine klare Haltung?“ oder: „Sind eigentlich noch Chiasamen da?“ Gewohnt selbstironisch und dem Schalk im Nacken immer das letzte Wort gewährend verbindet er feinste Stand-up Comedy mit humoristischen Kurzgeschichten, berührenden Gedichten, nagelneuen Songs und einem ausgiebigen, stets ekstatisch gefeierten Freestylerap. Letztlich bleibt natürlich noch die Frage zu klären, warum ein Hai-Luftballon auf dem Plakat ist. Nun ja, da stand ein Typ in der Fußgängerzone und hat die Dinger verkauft. Und Quichotte konnte einfach nicht „Nein“ sagen.

 

Youtube: Text "Das Orchester"

Youtube: Text „Ehrlichkeit“

Youtube: Text „Pauschalreise“

Youtube: Freestyle Youtube: Song "Unkraut"

 

http://www.quichotte.net

www.facebook.com/quichotte.poetryslam

 

 

 

VvK & ermäßigt: 10,-€ (+ Geb.) / Ak: 13,-€

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis etc.  Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.

ZEUGHAUSKONZERTE: The Gesualdo Six

Veni, veni Emmanuel

Am Nikolaustag kommt das Publikum der Zeughauskonzerte in den Genuss eines Abends im Quirinus Münster. Die polyphone Musik dieses vorweihnachtlichen Konzertes wird sich mit ihren „überirdischen“ Klängen perfekt in die Basilika einpassen. Das noch junge Ensemble The Gesualdo Six unter der Leitung von Owain Park steht fest auf dem Boden der englischen Vokaltradition, wie sie noch heute in den Kathedralen gepflegt wird. Ein Adventskonzert der Extraklasse.

Neuss

06.12.2019
20:00 Uhr
Tim Fischer & Band - Zeitlos

Zu seinem 30. Bühnenjubiläum lässt es der Sänger und Schauspieler Tim Fischer richtig krachen! Gemeinsam mit seiner Band, bestehend aus den Spitzenmusikern Jo Ambros, Rainer Bielfeldt, Bernd Oezsevim und Oliver Potratz, geht er auf große Tournee.
Unter dem Titel „Zeitlos“ singt Tim Fischer für ihn neu geschriebene Songs und Balladen vom Traumgespann Edith Jeske & Rainer Bielfeldt sowie von Barbara Berrien, Erdmann Lange, Thomas Paul Schepansky und anderen. Ganz nach Fischer-Manier covert er mit diebischer Freude und großer Leidenschaft seine Lieblingsstücke der Song-Createure Bernhard Bentgens, Lucy van Kuhl, Sebastian Krämer oder Thomas Pigor und verleiht ihnen seine ganz eigene Note. Selbstverständlich wird Tim Fischer an diesem Abend auch seine großen Hits singen – in frischem, musikalisch zeitlosem Gewand.
„Musik war schon immer meine Lieblingsdroge“, sagt Tim Fischer. „Unzählige Sängerinnen und Sänger haben mich inspiriert. Das wahre Wunder allerdings sind die Lieder selbst. Sie sind der magische Schlüssel zum Inneresten des Publikums. Die Themen können von unendlicher Trauer bis zu alberner Überdrehtheit reichen. Wichtig ist nur, dass sie uns verbinden, Mut machen, Halt geben, Akzeptanz fördern, von Vorurteilen befreien, zum Lachen bringen und versteinerte Herzen erweichen.“
„Die Stimmungswechsel stehen knapp vor dem Kollaps. Bei Tim Fischer lernen wir spielend etwas über die Einsamkeit, Zärtlichkeit und Grausamkeit im Leben. So schamlos er sich lustig machen kann, so ernst nimmt er individuelles Leiden und menschlichen Schmerz. Sentimentalitäten unterwirft er dem Härtetest. Eskapaden feuert er wie ein Repetiergewehr – erbarmungslos und treffsicher. Heften wir ihm also ein Prädikat an die schmale Brust, das einst Visconti auf Romy Schneider münzte: Sie sei die großherzige Begegnung mit der Katastrophe. Voilà, da haben wir Tim Fischer, wie er leibt und lebt.“ Andreas Wilink, Westdeutsche Zeitung
Jo Ambros – Gitarre
Rainer Bielfeldt – Piano
Bernd Oezsevim – Schlagzeug
Oliver Potratz – Bass und musikalische Leitung
Die CD „Tim Fischer – Zeitlos“ erscheint am 11. Oktober 2019.
(Label: Tim Fischer Chansons / Vertrieb: Sony)

Jean Rondeau "Bach-Dynastie"

Jean Rondeau, Cembalo

Sophie Gent, Violine

Théotime Langlois de Swarte, Violine

Fanny Paccoud, Viola

Keiko Gomi, Violoncello

Ludovic Coutineau, Kontrabass

Evolène Kiener, Fagott



Programm

Johann Christoph Bach: "Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut"

Johann Christoph Bach (zugeschr.): Cembalokonzert f-Moll

Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert Nr. 7 g-Moll BWV 1058

Wilhelm Friedemann Bach: Sinfonia d-Moll F. 65

Johann Sebastian Bach: Cembalokonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052



19.00 Uhr Einführung im Kammermusiksaal: Volker Hagedorn – "Bachs Welt"



Blättern im Familienalbum. Als Ambrosius Bach 1695 starb, stellte der Eisenacher Kantor Andreas Christian Dedekind betrübt fest, dass der liebe Gott "das Bachische Musicalische Geschlecht binnen wenig Jahre vertrocknet" habe. Ein etwas voreiliges Urteil, denn Ambrosius Bachs Sohn Johann Sebastian sollte nicht nur als der vielleicht größte Komponist aller Zeiten die Musikwelt nachhaltig beeinflussen, sondern mit nicht weniger als 20 Kindern praktisch im Alleingang für den Fortbestand des Familiengeschlechts sorgen.

Rund 70 Angehörige der weit verzweigten Musikerfamilie haben vorwiegend im Raum Thüringen ihre Spuren als Hof-, Stadt- oder Kirchenmusiker hinterlassen. Eine erstaunliche Geschichte, die der Musikjournalist Volker Hagedorn in seinem Buch "Bachs Welt" unterhaltsam erzählt. Darin geht es um Hochzeiten und Todesfälle, um die Einführung der Kartoffel und die Umstellung auf den Gregorianischen Kalender, vor allem aber um die Musik und deren Aufführungspraxis in ihrer Zeit.

Der französische Cembalist Jean Rondeau hat ein mit exquisiten Solisten besetztes Kammerensemble zusammengestellt, um den "Kosmos Bach" musikalisch zu beleuchten.



Preiskategorie D: Karten zu 55 / 47 / 40 / 33 / 23 Euro sind im Webshop, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse (zzgl. 3 Euro) erhältlich.


Ludwigshafen

06.12.2019
20:00 Uhr
Der Spätlesereiter

Menschen schreiben Geschichte. Menschen erzählen Geschichten. Was immer bleibt… ist die Spätlese. 

Begegnen Sie Napoleon und Fürst Metternich … - beide zum Greifen nah im alten Arbeiterhaus. Erleben Sie, wie aus dem einfachen Gutsarbeiter Karl Meisen, bekannt als Karl der Spätlesereiter, ein einflussloser Hofkapellmeister wird. Politische Wirren, eine bedeutende Frau, die den Weg in die Geschichtsbücher leider nie gefunden hat, verändert die Weltgeschichte oder zumindest die des Rheingaus sowie wichtige historische Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte und Fürst Metternich. 

Schwärmen Sie einen Abend lang von all den Träumen der Menschen in Zeiten der Französischen Revolution, deren Veränderungen bis an die Ufer von Main und Rhein schwappt. Sie sind hautnah dabei, mitten in der Geschichte, lachen und schmunzeln über die Anekdoten, um den hitzköpfigen Spätlesereiter und seine kluge Schwester Maria, die den Rheingau zu dem machte, was er heute ist: die Wiege der Spätlese. 

Genießen Sie ein deutsch-französisches und doch regionales Menü. Lauschen Sie den Tönen des Akkordeons und des Spinetts.

Eintritt: Besserverdiener/ Unterstützer 60 €, Otto-Normalpreis 49,60 €, ermäßigt 39,70 €
alle Preise inkl. VVK, im Eintrittspreis ist das Menü von Hessischer Hausmannskost und französischen Delikatessen enthalten.

Kartenvorverkauf: an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder Tickets rund um die Uhr bestellen:
0180 6050400 (0,14 €/Minute, Mobilfunkpreise können abweichen)

Texte aus dem Sack

Traditionell zum Nikolaustag präsentiert das Autorenforum Berlin e.V. seine launige Überraschungslesung. Das Publikum bestimmt die Reihenfolge der Texte.

Alexandra Lüthen – Moderation

Schwartzsche Villa, Großer Salon

Veranstalter: Autorenforum Berlin e.V.

Eintritt: 5 € (4 €)

Karten an der Abendkasse

www.autorenforum-berlin.de

Berlin

06.12.2019
19:30 Uhr
Ueli im Glück!

Ueli Hürlimann, aufgewachsen auf dem Sennerbergchöpfli, liebt seine Heimat, eingebettet zwischen den großen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau. Hier oben kennt er alles! Alles ist ihm vertraut, die Murmeltiere, die Gämsen, der Steinadler und sogar das Gewitter, das er schon Tage vorher erahnt...



Erst mit weit über dreißig Jahren stellt er sich die Frage, ob er nicht etwas versäumt hat. Ob das, was er tut, das ist, was er sich vom Leben erwünscht hat. Hatte er eigentlich Wünsche?



Diese Fragen lassen ihn fortan nicht mehr los, bis in ihm der Entschluss reift, das Sennebergschöpfli zu verlassen, wie es die anderen schon vor langer Zeit taten. Er besucht seine Jugendliebe Belinda in Zürich, seine kleine Schwester Annekathi in Paris und seinen besten Freund Peter in New York.



 



Ueli entdeckt die große weite Welt und – auf wundersame Weise sein Glück!





Von und mit Thomas Gisiger

Regie: Rüdiger Fabry



Eintritt € 83 p. Pers. inkl. 3-Gänge-Menü und Getränken - bei Kauf über Reservix oder eine der Vorverkaufsstellen zzgl. Gebühren



Wenn im Spielplan nicht anders angegeben, beginnen unsere Vorstellungen um 19:30 Uhr.

Einlass ab 18:45 Uhr

Ende der Veranstaltung 23:30 Uhr





Speisen und Getränke:

Zu jedem Theaterstück servieren wir Ihnen unser schmackhaftes 3-Gänge-Menü. Jeden Monat bietet unsere Küche ein neues Menü. Nehmen Sie Platz an unseren langen Tafeln, die Plätze sind für Sie reserviert! Wer möchte, kommt mit seinen Tischnachbarn schnell ins Gespräch. An unsere Kaffeebar klingt der Abend genussvoll aus.



Hier finden Sie unsere
Monatsmenüs



Getränke: Begrüßungsprosecco, Rot- und Weißwein, diverse Säfte, Mineralwasser, Espresso, Grappa, WilliamsChrist, hausgemachter Röteli-Likör und hausgemachter heimatlicher Kräuterlikör



Gerne bereiten wir Ihnen auch eine vegetarische Variante des Menüs zu. Eine Voranmeldung ist hierfür nötig. Bitte sprechen Sie uns bei Ihrer Reservierung darauf an!



Kostenfreie Reservierung unter: 040 - 30 60 65 41 oder info@die2teheimat.de



Änderungen vorbehalten


Hamburg

06.12.2019
19:30 Uhr
Tickets
ZD.B-Science Slam

ZD.B-Science Slam
Spotlight: Digitale Zukunft

Am 6. Dezember präsentieren Vertreterinnen und Vertreter aus der bayerischen Wissenschaft und Wirtschaft beim ZD.B-Science Slam das Neueste aus ihrer Arbeit zum Thema Digitale Zukunft. Unterhaltsam und verständlich slammen sie in jeweils knackigen zehn Minuten darüber, woran sie teilweise seit Jahren forschen. Wer den besten Vortrag des Abends geliefert hat, entscheidet am Ende keine Jury, sondern das Publikum.

 
Der ZD.B-Science Slam ist eine Veranstaltung des Zentrum Digitalisierung.Bayern: www.zentrum-digitalisierung.bayern

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19:00 Uhr

Eintritt frei - nach vorheriger Anmeldung unter zdb-science-slam.de
Tickets: zdb-science-slam.de ab 4.11.2019, solange der Vorrat reicht.
Halle 2

 

München

06.12.2019
19:00 Uhr
Kammerchor der Hochschule für Künste Bremen / Friederike Woebcken

Wie schön leuchtet der Morgenstern – Adventliche Chormusik

Andreas Hammerschmidt (1612-1675)
Machet die Tore weit

John Høybye (*1939)
Jubilate Deo

Trond Kverno (*1945)
Ave maris stella

Otto Olsson (1879-1964)
Advent

Max Reger (1873-1916) (arr.)
Neujahrslied

Georg Schumann (1866-1952)
Beim Kindelwiegen

Johannes Brahms (1833-1897), Robin Gritton (arr.)
Wiegenlied

Per Nørgård (*1932)
Wiigenlied

Ēriks Ešenvalds  (*1977)
Stars

Peter Cornelius (1824-1874), Kurt Suttner (arr)
Wie schön leuchtet der Morgenstern

Martin Carbow (*1936) (arr.)
Als ich bei meinen Schafen wacht


Als Friederike Woebcken 1998 als Professorin für Chorleitung an die Hochschule für Künste (HfK) Bremen kam, gründete sie dort den Großen Hochschulchor als Gemeinschaftsprojekt der HfK mit der Universität Bremen. 2002 fanden sich besonders ambitionierte Sänger daraus zu einem Kammerchor zusammen, der sich seither als feste Größe im Bremer Musikleben etabliert hat, bei nationalen und internationalen Wettbewerben Preise gewann und in vielen Ländern Europas Konzerte gab. Wir freuen uns auf den ausgezeichneten jungen Chor und ein adventliches Stunde-Programm, das den Repertoire-Schwerpunkt »Skandinavien« seiner Dirigentin nicht verleugnen kann. Warum auch – wir hören‘s gerne! 


Karten
freie Platzwahl, flexibel einsetzbar (außer Sonderkonzerte)
Einzelkarte: 9 Euro (erm. 4,50 Euro für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Zehnerkarte: 72 Euro (erm. 36 Euro)
Vorverkauf: Infostand in der Stiftskirche (Mo-Do 10-19h, Fr-Sa 10-16h) 
Abendkasse: freitags ab 18.30 Uhr (immer ausreichend Karten vorhanden)
Bonuscard+Kultur-Inhaber erhalten an der Abendkasse eine Freikarte.

Stuttgart

06.12.2019
19:00 Uhr
"Der kleine Lord" von Frances Hodgson Burnett

„Der kleine Lord“ (Little Lord Fauntleroy) ist seit seiner Veröffentlichung 1886 ein literarischer Welterfolg. Allein in deutscher Sprache sind bis heute mehr als dreißig Ausgaben erschienen. Die gleichnamige Verfilmung von 1980 hat sich zu einem Klassiker entwickelt, der seit 1982 jährlich zu Weihnachten im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Das Werk wurde mehrfach als Hörspiel und als Musical adaptiertiert.
Cedric Errol, ein kleiner Junge aus New York, wird von seinem kaltherzigen englischen Großvater, dem Earl of Dorincourt, als letzter verbliebener Nachfolger für den Grafentitel bei sich aufgenommen und aufgezogen. Seine Mutter, eine Amerikanerin, darf das Anwesen des Earls nicht betreten. Am Ende schafft es Cedric, dass sein Großvater Liebe und Großzügigkeit zeigt und seine Mutter akzeptiert.
Michael Dreesen erzählt und spielt die Geschichte aus der Sicht von Mr. Hobbs, Cederics bestem Freund. Er ist durch und durch Republikaner und Adelshasser. Aus seiner Perspektive werden alle anderen Charaktere des Romans in humorvoll-ironischer Brechung beleuchtet. So erscheinen die Figuren der Handlung besonders plastisch und gleichsam lebendig. Und trotz Mr. Hobbs' rauer Schale kommt auch das Rührende der Erzählung nicht zu kurz.

Michael Dreesen (geb. 1972 in Essen) lebt als freier Schauspieler in Flensburg. 1995-1998 absolvierte er seine Ausbildung in Mainz. Es folgten u.a. Engagements in Lübeck, Karlsruhe, Mainz und Heilbronn – zuletzt 2004-2010 am Landestheater Schleswig-Holstein – sowie die Mitarbeit an freien Produktionen und Solo-Auftritte.

Iserlohn-Letmathe

06.12.2019
19:00 Uhr
»News from Nowhere – (Un)bekannte Gemeinschaften«

Sehr herzlich lädt die Akademie Schloss Solitude zum Winterfest am 6. Dezember ab 17 Uhr ein. Mit diesem Fest möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich über aktuelle Projekte der Stipendiat*innen zu informieren und einen Raum für persönliche und künstlerische Begegnungen schaffen.

Künstler*innen und Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Frankreich, Indien, dem Iran, Israel, Kanada, Kroatien, Myanmar, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, Serbien und den USA laden zu offenen Studios ein und beteiligen sich mit Installationen, Performances und Kurzlesungen am Programm.

Das Motto des Abends »News from Nowhere – (Un)bekannte Gemeinschaften« verweist auf den Zeitreisenden aus William Morris gleichnamigen Zukunftsroman »Neues aus Nirgendland« (1890). Im Nirgendland sind alle gleich. Menschen finden Freude in der kreativen Arbeit; sie sind nicht von Technologien abhängig sind sondern werden durch sie befähigt gestalterisch zu arbeiten;  Geld wird abstrakt, ein Designobjekt, erhält eine Form von Schönheit oder einen subjektiv veränderten Wert; Memes und Social-Media-Beiträge ermöglichen Gerechtigkeit; Objekte aus unbekannten Orten und Zeiten erzählen uns etwas über uns selbst und der Alltag wird von informellen Mustern des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit gesteuert.

Am 6. Dezember teilen die anwesenden Künstler*innen ihre an der Akademie Schloss Solitude gewonnenen Neuigkeiten, ihre »News from Nowhere«, mit Ihnen!

Eintritt frei. Mit Suppe und heißem Punsch. 
Bar und DJ von 22 bis 2 Uhr.

Stuttgart

06.12.2019
17:00 Uhr
Antarctica – Ein Stück Welt

Münchner Heldentheater - Antarctica – Ein Stück Welt

Wir schreiben das Jahr 2086. Große Teile der Erde sind durch den Klimawandel mittlerweile unbewohnbar geworden. Nur in Antarctica, der inzwischen eisfreien Antarktis, ist Leben möglich, jedoch nur für einen Teil der Menschen.

So treffen sich sieben Wissenschaftler

Innen - die Geschlechterfrage ist durch Ununterscheidbarkeit gelöst - zu einer Konferenz, in der das Besiedelungsrecht Antarcticas und damit die Zukunft der Menschheit geregelt werden soll. Doch bald entpuppt sich  die Überlebenshoffnung des bewohnbaren Kontinents zum Zankapfel und die scheinbar rational-denkenden WissenschaftlerInnen zu egoistischen InteressenvertreterInnen.

 
Es spielt das Münchner Heldentheater

 

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20:00 Uhr
Eintritt: 18,00 €
Ermäßigt: 12,00 €
Tickets: muenchner.heldentheater@gmx.de
Halle 1

 

München

06.12.2019
20:00 Uhr
Charles Dickens: „Ein Weihnachtslied in Prosa“

Charles Dickens (1812-1870) ist einer der meistgelesenen Schriftsteller der englischen Literatur. Mit Oliver Twist, Nicholas Nickleby oder David Copperfield hat er unvergessliche literarische Figuren geschaffen.

1843 schrieb Dickens „A Christmas Carol in Prose“, die berühmte Weihnachtsgeschichte, in der eine phantastische Handlung mit einem moralischen Zweck verknüpft wird. Der Autor verfolgte dabei die Absicht, die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Not der Armen in der Gesellschaft Englands zu lenken. Tatsächlich erschien das Buch kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember 1843. Der herzlose Geschäftemacher Ebenezer Scrooge wandelt sich darin zu einem gütigen, die Not der Menschen lindernden alten Herrn. Dickens bedient sich hierfür der Mittel der Groteske: Am Heiligen Abend erscheinen dem alten Geizhals drei Geister in Folge. „Die Wege der Menschen deuten ein bestimmtes Ende voraus, auf das sie hinführen, wenn man auf ihnen beharrt. Aber wenn man von den Wegen abweicht, ändert sich auch das Ende“, erkennt Scrooge und wird fortan zu einem anderen Menschen.

Lauschen Sie dem Schauspieler und Erzähler Achim Brock, und folgen Sie ihm in das London des 19. Jahrhunderts! Schreiten Sie durch dichten Nebel und eisiger Kälte auf ein dunkles, graues Gebäude zu und lernen Sie den Besitzer Scrooge kennen, der ein habgieriger alter Sünder ist, verschwiegen, verschlossen und einsam wie eine Auster… Hören Sie von der wunderbaren Wandlung des Ebenezer Scrooge!

Achim Brock absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule in Hamburg. Es folgten u.a. Theater-Engagements in Landshut, Detmold, Eßlingen und Essen. 1992 gründete er das Erzähltheater Achim Brock.


Dortmund

06.12.2019
19:00 Uhr

Meißen

06.12.2019
18:30 Uhr
Tickets
Es ist ein Ros entsprungen

Michael Praetorius: "Herr Gott, dich loben wir"



Hieronymus Praetorius: "Angelus ad pastores ait"



Josef Gabriel Rheinberger: »Cantus missae« op. 109 für zwei vierstimmige Chöre



Volksweise: "Maria durch ein Dornwald ging" für Chor a cappella



Arnold Schönberg: "Friede auf Erden" op. 13



Michael Praetorius: »Det är en ros utsprungen« [»Es ist ein Ros entsprungen«]




  • MDR-RUNDFUNKCHOR




  • Gijs Leenaars | Dirigent



Es ist eines der schönsten, eindringlichsten Weihnachtslieder überhaupt: „Es ist ein Ros entsprungen“ wurde 1599 zum ersten Mal abgedruckt und verbreitete sich danach rasend schnell. Alle katholischen Gesangsbücher im 17. Jahrhundert führten es. Den überkonfessionellen Durchbruch hatte das Lied, als Michael Praetorius einen vierstimmigen Chorsatz in eine seiner schon damals viel beachteten Sammlungen aufnahm. Dabei geschah durch Textveränderungen eine wichtige Umdeutung, da Praetorius, selbst evangelisch, das Augenmerk auf die Rose als Sinnbild für Jesus legte und damit der katholischen Marienverehrung ein wenig den Wind aus den Segeln nahm. Nach einer kurzen Popularitätspause wird das Lied mittlerweile bei fast jeder Christmette und jedem Weihnachtsgottesdienst gesungen. Der schwedische Komponist Jan Sandström verfasste 1990 eine faszinierende Zeitlupen-Version, in der der MDR-Rundfunkchor die wunderbaren Harmonien voll auskosten kann.



Tickets: 22/16 €


Gotha

06.12.2019
18:00 Uhr
Festliches Weihnachtskonzert 2019

"Alle Jahre wieder" ein weihnachtliches Konzerterlebnis, das man mit Worten nicht beschreiben kann. Den Zauber der Weihnacht, hier gibt es ihn wirklich noch.

Außergeöhnliche Arrangements bekannter Weihnachtslieder, die eigens für musica viva angefertigt werden sowie Ausschnitte aus traditioneller Weihnachtsmusik wie Bachs Weihnachtsoratorium oder Händels Messias und die klangvolle Pracht der Chöre bieten ein stimmungsvolles Konzerterlebnis, wie man es sich vor Weihnachten wünscht.

Der festliche Rahmen in dem so liebevoll, romantisch geschmückten Saal der Glocke und der unterhaltsame bis besinnliche Leitfaden, der, wie bei allen Konzerten von musica viva, vom Dirigenten selbst geknüpft wird, lassen diese Weihnachtskonzerte zum Höhepunkt jeder musica viva Saison werden.

Das große, symphonische Orchester von musica viva, der musica viva Chor mit Gästen und internation renommierte Gesangssolisten sorgen für ein stimmungsvolles und einmaliges Erlebnis.

Bremen

06.12.2019
19:30 Uhr
EISENSTEIN


April 1945. Auf der Flucht rettet sich Erna Schatzschneider nach Eisenstein, auf den Gutshof der Hufnagels. Eine aus der Not geborene Lüge wuchert zu einem alles überziehenden Gespinst, das über drei Generationen hinweg das Schicksal zweier Familien bestimmen wird.
Erzählt wird von Krieg, Zerstörung und Aufbau, von Karriere, Geld und davon, dass Reichtum nicht alles ist. Denn es geht auch um Verrat, tiefes Schweigen, Hass, Schuld und um eine tragische Liebe.

Alle Versuche der Betroffenen, zu ihrem Glück und ihrer Gutheit zu finden, stoßen immer wieder an die Grenzen, die das Familiengeheimnis ihnen setzt. Erst ein ganzes Menschenleben später und fern von Eisenstein, mittlerweile im Jahr 2008 in München angelangt, findet die Geschichte ein vorläufiges Ende, als der Stab an die jüngste Generation übergeben wird.

Christoph Nußbaumeder erzählt in „Eisenstein“ anhand einer spannenden Familiengeschichte von historischen Ereignissen, die sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik Deutschland eingegraben haben. Eine Geschichte, radikal wie eine klassische Tragödie.

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Regie Jochen Schölch Bühne und Kostüme Hannes Neumaier Licht Hans-Peter Boden

Mit Dirk Bender, Anna Dörnte, Marc-Philipp Kochendörfer, Edith Konrath, Florian Münzer, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer, Oliver Severin, Judith Toth
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Vorstellungsdauer 3 Std. (inklusive Pause)
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„Ein pralles, wundervolles Gespinst, knarzend, wild und ungestüm. (…) Aus all dem macht Jochen Schölch ein Meisterwerk." (SZ)

* Ausgezeichnet bei den Bayerischen Theatertagen für eine herausragende Ensembleleistung
* Ausgezeichnet mit dem AZ-Stern der Woche


Eintrittspreise
€ 19 | € 23
ermäßigt € 15 | € 19
juniorermäßigt € 13 | € 17 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert
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Produktion und Veranstalter: GbR Schölch u.a. "Eisenstein"

SCROOGE - Es ist nie zu spät

Der alte Geizhals Scrooge hat seine Seele verkauft und sein Leben geopfert, um Karriere zu machen und reich zu werden. Seine Goldmünzen sind sein Ein und Alles, und er verbringt seine einsamen Abende nur in Gesellschaft seines Geldschrankes. Oft ist er schlecht gelaunt. Er hasst Sonn- und Feiertage, hält sie für reine Zeitverschwendung und schlecht fürs Geschäft. An diesem Heiligabend jedoch wird Scrooge vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley heimgesucht... »Mein alter Freund, deine Zeit geht zur Neige. Wenn du nichts änderst, wird dein eigener Geiz dich in Ketten legen und du wirst einsam und von allen verhasst zu Grunde gehen!« Wird sich Scrooge in dieser Weihnachtsnacht von den drei Geister der Zeit verzaubern lassen? Wird er die Freude an Anteilname und Großzügigkeit neu entdecken? Die Glocken schlagen schon Mitternacht und vielleicht ist es noch nicht zu spät...

PerpetuoMobileTeatro öffnet die Tür zu einer zauberhaften Welt. Die Masken, der Tanz und die Akrobatik, die eigens für das Stück komponierte Musik, die Kostüme, das stilisierte Bühnenbild, alles trägt zur Entstehung eines märchenhaft-suggestiven Universums bei. Eine universelle Geschichte zum Thema 'Haben oder Sein'.

Wie in jedem guten Märchen geht es auch hier um das Leben selbst und
um den Tod, um Dinge, die nur allzu leicht in Vergessenheit geraten.

Von und mit PerpetuoMobileTeatro: Brita Kleindienst, Marco Cupellari, David Labanca

Originalmusik: Dario Miranda

Maskenbau: Brita Kleindienst, Sara Bocchini

Licht: Christoph Siegenthaler, Raphael Vuilleumier

Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

Kriminal-Dinner: Axtmord nach Noten

Die Show: Louisiana, Anfang des 20. Jahrhunderts: Eine grausame Mordserie erschüttert New Orleans, die Geburtsstadt des Jazz. Bereits sechs Morde gehen auf das Konto des von der Presse "The Axeman" getauften Serienkillers, der seine Opfer mit einer Axt erschlägt und als einzigen Hinweis eine zerbrochene Schallplatte am Tatort zurück lässt. Die Polizei tappt im Dunkeln. Vivian Harold, leidenschaftlicher Krimi-Fan und erfolglose Klatschreporterin für das Käseblatt ihres Onkels, träumt von einem Exklusiv-Interview mit dem Täter als ultimativen Durchbruch für ihre Karriere. Angelockt vom bunten Kaleidoskop der Stadt aus Prohibition, Alkoholschmuggel und Jazzmusik landet sie zusammen mit dem halbseidenen Künstleragenten Freddy Heart im verruchten Nachtclub von Tony Dragoon. Dort angekommen, macht Vivian eine verstörende Entdeckung und bringt sich damit in allergrößte Gefahr...

Das Menü:

Vorspeise: Quintett von Roter Bete, Kürbis, Sellerie, Ziegenfrischkäse und Pumpernickel 
- Zwischengang: Maronencremesuppe mit Blutwurst, Petersilie und Nussbutter-Crumble
- Hauptgang: „Holzfällersteak“ mit zweierlei Zwiebeln, Rosmarin-Jus und Kartoffelgratin
- Dessert: Opera-Schnitte mit Nougat und Mangosorbet

vegetarisch/vegan: 

- Vorspeise: Quintett von Roter Bete, Kürbis, Sellerie, Humus und Pumpernickel
- Zwischengang: Klare Tomaten-Consommé mit buntem Gemüse
- Hauptgang: Gemüse-Barigoule mit Jus von gerösteten Kohlblättern, Wiesenchampignons und Kapern
- Dessert: Kokos-Schokoganache mit Mangosorbet

*) Die Getränkepauschale beinhaltet: Rot- und Weißwein nach Wahl des Haus, Prosecco, Bier, Alkoholfreie Getränke, Kaffee und Tee.

DER NAZI & DER FRISEUR

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2016



Der Nazi, der sich zum Juden macht: Edgar Hilsenraths Romangroteske nimmt eine zynische, verstörende Erzählperspektive ein. Max Schulz, gelernter Friseur, macht Karriere in der SS. Im Konzentrationslager tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Freund Itzig Finkelstein und dessen Familie. Später nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Israel aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es zum geachteten Mann.



Hilsenraths Provokation – die Shoah aus der Sicht eines Täters zu erzählen – hat an Wirksamkeit nichts eingebüßt. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.



Mit Till Brinkmann, Philipp Sebastian | Bühnenfassung und Inszenierung Judith Kriebel | Ausstattung Susanne Weibler | Foto Meyer Originals



Presse



“Starker Tobak und ein starkes Stück Theater, das Hilsenraths Text in atemberaubend schnelle, grelle Slapstick-Szenen auflöst, ohne dabei sein Thema zu verraten. Philipp Sebatian und Till Brinkmann verkörpern Täter und Opfer mit beängstigender Intensität, zwei clowneske Untote aus dem Schattenreich, deren Identitäten mal verschwimmen, mal auseinanderdriften - eine großartige, physisch stark fordernde Leistung. Die Schwingtüren der kongenialen Bühne (...) halten die Aufführung in ständiger Spannung und Bewegung. Dass die elementaren Fragen nach Schuld und Moral dabei nicht untergehen, ist das große Verdienst dieser Inszenierung.” Kölnische Rundschau



"Kongeniale Umsetzung von Edgar Hilsenraths provozierendem Schelmenroman über den Nazi als Kriegsgewinnler" theater:pur



"Judith Kriebel wagt mit ihrer Inszenierung des bizarren Schelmenromans eine Gratwanderung, die sie auch dank eines blendend aufgelegten Schauspielerduos mit Bravour meistert. Intelligent umgesetzt." koeln-nachrichten.de


Weihnachtskartendruck

Ob mit vorbereiteten oder selbst erstellten Druckmotiven – die individuell gestalteten Weihnachtskarten werden besondere Unikate.

Ohne Anmeldung

Mannheim

06.12.2019
13:30 Uhr
DREI MÄNNER IM SCHNEE

Wieder­auf­nahme wegen des großen Erfolges!

05.12.2019 - 05.01.2020

Mit: Barbara Bach, Volker Conradt, Patrick Dollmann, Christian Fischer,
Manfred Molitorisz, Claudia Plöckl, Detlev Nyga, Ute Stein, Ricarda Klingelhöfer

Regie: Pia Hänggi
 
Der millio­nen­schwere Unternehmer Tobler studiert mit Vorliebe die Menschen und will
wissen, wie die andere Seite lebt – sprich der Ottonor­mal­bürger mit dem knappen Geldbeu­tel. Er nimmt am Preisauss­chreiben seiner eigenen Firma teil und gewinnt prompt den zweiten
Preis, einen Winterurlaub im Grand­ho­tel zu Bruck­beuren in den Alpen. Zum Entset­zen seiner
Familie entschließt er sich die Reise tatsäch­lich anzutreten, nicht als Geheim­rat Tobler, sondern
inkog­nito als einer der „armen Schlucker“ in deren Leben er blicken möchte. So ganz auf sich gestellt ist er jedoch nicht, denn er spannt seinen langjähri­gen Diener Johann ein, der ihn begleiten und dabei einen Reederei-​Millionär mimen soll. Die Scharade scheint perfekt, wäre da nicht Toblers Tochter Hilde­gard, die den verklei­de­ten Millionär im Hotel ankündigt, und durch eine Verwech­slung unfrei­willig den
arbeit­slosen Fritz Hagedorn – Gewin­ner des ersten Preises – ins Zentrum der Aufmerk­samkeit rückt. Geheim­rat Tobler landet stattdessen im unbeheizten Dachz­im­mer und wird vom Personal gleich zu verschiede­nen Gelegen­heit­sar­beiten einges­pannt. So entsteht wiederum eine Freund­schaft mit dem vermeintlichen Millionär Hagedorn. Diener Johann sieht sich verpflichtet Tochter Hilde­gard über die Geschehnisse zu berichten, die ihm aus lauter Sorge mit ihrer Haushäl­terin zusam­men nachreist und mit ihrem Eintr­e­f­fen alles so richtig durcheinan­der­bringt. Millionär Tobler bekommt derweil zu spüren, dass er als armer Schlucker unter den vornehmen Hotel­gästen gar nicht gern gesehen ist – in dieser rasan­ten Komödie um Schein und Sein, in der Erich Kästner meister­haft mit der Oberfläch­lichkeit der Menschen spielt und ihr den Spiegel vorhält.

Jeden Fr 16.30 Uhr Führung durch die aktuelle Ausstellung

Eintritt frei zzgl. Führungsgebühr

Dresden

06.12.2019
16:30 Uhr
Mbiti Winkler Weiß

Vermeintliche Gewissheiten von Form und deren Repräsentation werden in der Ausstellung Habitat in Frage gestellt. Daniel Winkler stellt seine körperhaften Entgrenzungen einem dualistischen Weltsystem entgegen und überführt sie in eine universelle Einheit. Johannes Weiß organisiert in seinen streng geometrischen Werken Zusammengehörigkeit und Trennung neu und verweist subtil auf prekäre Bedingungen in einer zeichenhaften, vernetzten Welt. Kavata Mbiti überführt vertikale Stringenz in emotional aufgeladene Unschärfen, deren Impulse einen sinnlichen, organischen Ursprung offenbaren. Vereint vermitteln alle Werke ihren unbedingten Anspruch neuer, unabhängiger Vereinbarungen, die sich in ihrer Materialität und deren Wahrnehmung manifestieren. Skulptur als Habitat, als Ort des Rückzugs und Aufbruchs gleichermaßen.

Kavata Mbiti, geboren in Nyon, Schweiz. Studium der Bildenden Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und an der Universtität der Künste Berlin. 2002 Ernennung zur Meisterschülerin von Tony Cragg. Seither Einzel- und Gruppenausstellungen sowie verschiedene Auszeichnungen. Lebt und arbeitet in Berlin. https://www.kavatambiti.de/

Daniel Winkler, geboren in Kulmbach, Deutschland. Studium der Indologie an der Freien Universität Berlin und der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin, Abschluß 2005. Teilnahme an Einzel- und Gruppenausstellungen. Lebt und arbeitet als Yogalehrer und Bildhauer in Berlin. http://www.shilpashala.com/

Johannes Weiß, geboren in Neunkirchen, Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin. 2006 Ernennung zum Meisterschüler von Tony Cragg. Seither Einzel- und Gruppenausstellungen, Preise und Stipendien. http://www.johannesweiss.com

 

Wuppertal

06.12.2019
11:00 Uhr
ZU DIR KOMMT ALLES FLEISCH

Zu dir kommt alles Fleisch

Eine progressive Selbstermächtigung zwischen Religion, Rape Culture und hegemonialer Männlichkeit nach Motiven von Mithu Sanyal und vielen anderen

Stückentwicklung von Fanny Brunner URAUFFÜHRUNG 

im Studio

Der Umstand ist seit Jahren bekannt – aber es passiert relativ wenig: Die katholische Kirche hat ein massives Missbrauchs-Problem! Kritiker*innen vermuten, dass die Ursache nicht nur in der rigiden Sexualmoral des Katholizismus zu suchen ist, sondern auch in der Organisationsstruktur der Kirche selbst. Aber das Thema Vergewaltigung hat die katholische Kirche nicht exklusiv. Sexualisierte Gewalt, keineswegs nur gegen Frauen, ist ein omnipräsentes Thema. Die Art, wie wir darüber reden, denken oder wie wir von Zeit zu Zeit unsere Rechtsprechung anpassen, sagt viel über die Stellung von Frauen, Homosexuellen, Trans-Menschen und nicht zuletzt von Kindern in der Gesellschaft.

Fanny Brunner inszenierte in der Spielzeit 2017/18 am Theater Paderborn Oliver Klucks Stück „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ nach der Autobiographie von Andreas Altmann.

Paderborn

06.12.2019
18:00 Uhr
Heute Hiasl

von Sebastian Seidel

mit Florian Fisch, Sarah Hieber, Olaf Ude und dem „Bürgerchor“

Regie: Sebastian Seidel, Musik: Rainer von Vielen, Chorleitung: Daniela Nering

 

Nach einem wilden Leben wird dem knapp 35-jährigen „Bayerischen Hiasl“ Matthäus Klostermayr aus Kissing der Prozess gemacht. Er wird zahlreicher Morde und Verbrechen angeklagt. Aber war der begnadete Jäger nur ein Wilderer und Anführer einer Räuberbande - oder ein Held und Sozialrebell, der gegen Ungerechtigkeit und für die Freiheit kämpfte? Geschickt verteidigt der „Fürst der Wälder“ sich und seine Kameraden, der Chor der Bürger singt seine Lieder. Doch wer gegen die Staatsgewalt aufbegehrt, muss mit harten Strafen rechnen ….

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“

 

Sebastian Seidel promovierte über „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil und arbeitet vor allem als Dramatiker, Regisseur und Theaterleiter, außerdem als Lehrbeauftragter der Universität Augsburg, als Theaterberater des Bezirk Schwaben und als Vorstand des Verbandes „Freie Darstellende Künste in Bayern“. Seit 2000 leitet er das von ihm gegründete Sensemble Theater Augsburg, eine freie Bühne für zeitgenössische Dramatik. Er erhielt den Kunstförderpreis, die Ehrenmedaille und den Zukunftspreis der Stadt Augsburg. Seine Theaterstücke werden international gespielt. Zuletzt erschienen “Theater-Marathon. Zehn Theaterstücke” (2012), “Tales of Two Cities” (2014, gemeinsam mit Andreas Nohl), "Jakob Fugger Consulting" (2015/2017), "Klavierkind" (2017).

 

Gefördert durch Gemeinde Kissing, Wittelsbacher Land e.V., Regio Augsburg Tourismus GmbH

Augsburg

06.12.2019
20:30 Uhr
OUT OF CHAOS

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths die Bühne betreten. Sie bauen schwindelerregende Menschentürme, wirbeln sich gegenseitig durch die Luft und testen mit Kraft und Anmut die Grenzen des Zirkus aus. Mit ihrem Erstlingswerk „A Simple Space“ haben sie weltweit für ausverkaufte Häuser gesorgt und dabei Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ab August 2019 präsentieren sie ihre neueste und eigens für das CHAMÄLEON entstandene Kreation OUT OF CHAOS erstmals in Deutschland.



OUT OF CHAOS ist eine spektakuläre Erkundung der Beziehungen zwischen Ordnung und Chaos mit den Mitteln des Zirkus. Vom subatomaren Teilchen bis zur explodierenden Supernova oder dem Chaos des Familientisches. Mit Aufrichtigkeit und angenehmer Unaffektiertheit lassen acht Akrobaten mitreißende Bilder entstehen und gehen dabei so unerschrocken an die Grenzen der eigenen Körperlichkeit, dass einem die Luft weg bleibt. Begleitet werden sie dabei von einem fulminanten Sounddesign, das live auf der Bühne und teilweise im Publikum erzeugt wird. Dabei entsteht ein furioser interaktiver Klangteppich, der perfekt mit den Bewegungen der Akrobaten harmoniert und eine noch stärkere Verbindung zwischen Bühne und Publikum heraufbeschwört.



Stürzen Sie sich mit Gravity & Other Myths ins Geschehen und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unglaublicher Artistik, viel Humor und einem Gefühl von Wärme und Verbundenheit, dem man sich nur schwer entziehen kann.


Krabat

Der 14jährige Krabat schlägt sich elternlos durch die Lande und lebt vom Betteln. Immer wieder hört er in seinen Träumen eine unheimliche Stimme, die ihn zu einer Mühle am Koselbruch ruft. Als die Rufe immer deutlicher werden, folgt Krabat ihnen und schlägt sich zu der Mühle durch.

Der Meister der Mühle bietet ihm an, ihn bei sich in die Lehre zu nehmen. Krabat kann sein Glück kaum fassen. Noch ahnt er nicht, dass in dieser Mühle nicht nur Korn gemahlen wird, sondern auch schwarze Magie gelehrt wird. Merkwürdige Dinge gehen nachts auf der Mühle vor, aber Krabat wagt es nicht, seine Zweifel zu äußern.

Und dann wird auch er in die Geheimnisse der Magie eingeführt. Die Macht, die er damit über andere gewinnt, fasziniert ihn immer mehr. Noch mehr ist er aber von Kantorka fasziniert, einem Mädchen aus dem Dorf in der Nähe der Mühle. Er will sie unbedingt wieder sehen, doch sein bester Freund, der Geselle Tonda, warnt ihn davor, sich mit ihr einzulassen. Denn der Meister duldet nicht, dass seine Müllerburschen Freundschaften zu den Menschen aus dem Dorf haben. Trotzdem verliebt Krabat sich in sie.

Als Tonda in der Silvesternacht unter mysteriösen Umständen stirbt, wird Krabat misstrauisch. Langsam durchschaut er, dass sein Meister einen grausamen Pakt geschlossen hat und jedes Jahr einen seiner Lehrjungen opfern muss. Krabat beschließt, gegen seinen Meister zu kämpfen, sich aus seiner Macht zu befreien und den Fluch der Mühle zu brechen…

„Krabat ist meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation und die aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.“
Otfried Preußler

Zum Autor:
Otfried Preußler, Jahrgang 1923, stammt aus Reichenberg in Böhmen. Er war bis 1970 Volksschullehrer und zählt zu den namhaftesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. Mittlerweile verzeichnen die Werke von Otfried Preußler eine weltweite Gesamtauflage von 45 Millionen Exemplaren und seine Bücher liegen in 55 Sprachen und über 340 fremdsprachigen Ausgaben vor. Dass Otfried Preußler auch ein erwachsenes Publikum fesseln kann, hat er spätestens mit seiner Erzählung KRABAT gezeigt. 2013 verstarb Otfried Preußler im Alter von fast 90 Jahren in seiner Wahlheimat Prien am Chiemsee.

Bonn

06.12.2019
18:30 Uhr
Die Schatzinsel

‚Die Schatzinsel‘ von Robert Louis Stevenson erschien 1883 und ist einer der bekanntesten Abenteuerromane der Weltliteratur, wurde in praktisch alle Sprachen der Welt übersetzt und ist einer der am häufigsten verfilmten Romane überhaupt. Der Kampf des jungen Jim Hawkins ums Überleben zwischen Piraten und Verbrechern, die lebendige und atmosphärische Beschreibung des Piratenlebens, der Charaktere und Schauplätze sowie der Humor von Stevenson begeistern und faszinieren Leser und Zuschauer bis heute.

Jim Hawkins, Sohn des Besitzers des Gasthauses ‚Admiral Benbow‘, kommt durch die Verkettung einiger haarsträubender Umstände an eine Schatzkarte die zu der Insel führen soll, auf der der berüchtigte Captain Flint seinen Schatz vergraben hat.

Mit seinem väterlichen Freund, dem Arzt Doktor Livesey, und dem Gutsherrn John Trelawney, beschließt er mit dem Schiff ‚Hispaniola‘ eine Expedition zu der Schatzinsel zu unternehmen. Der sehr geschwätzige Trelawney erweist sich im Vorfeld jedoch als etwas zu redselig. So bekommen auch einige ehemalige Crewmitglieder von Captain Flint Wind vom Ziel der Expedition und mischen sich unter die Crew. Allen voran heuern sie den charmanten aber hinterlistigen Schiffskoch Long John Silver an, ein Bösewicht wie er im Buche steht. In einem Apfelfass versteckt belauscht Jim, wie die Verschwörer eine Meuterei planen, um den Schatz für sich einzustreichen.

Auf der Insel entbrennt bald ein Kampf zwischen den Piraten und Jims Gefährten. Es scheint, als würden die Piraten gewinnen. Doch sie hatten nicht mit Ben Gunn gerechnet, der vor Jahren von Flint auf der Insel ausgesetzt wurde, und der nun dem Geschehen eine überraschende Wendung gibt...

Jim Hawkins blickt viele Jahre später auf das große Abenteuer seiner Jugend zurück: die Reise zu Flints Schatzinsel. Während er das Erlebte niederschreibt, werden seine Erinnerungen lebendig: Wie er als Junge Dr. Livesey, dem Squire Trelawney, John Silver und all den anderen Charakteren begegnete und mit ihnen oder gegen sie darum kämpfte, das Richtige zu tun. Andreas Lachnits Bühnenbearbeitung erzählt die legendäre Geschichte im Wechsel zwischen narrativer Erinnerung und szenischer Darstellung auf der Studiobühne des JTB für Zuschauer ab 8 Jahren.


Zum Autor:
Robert Louis Balfour Stevenson war einer der herausragendsten Schottischen Schriftsteller und Poeten des viktorianischen Zeitalters. Obwohl er nur 44 Jahre alt wurde hinterließ er ein sehr umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Seine bekanntesten Werke sind der Jugendbuchklassiker 'Die Schatzinsel' und der Roman 'Der seltsame Fall des Dr. Jeckyll und Mr. Hyde'. Viele seiner Romane sind noch immer sehr populär und haben zahlreichen Filmen als Vorlage gedient.

Bonn

06.12.2019
18:30 Uhr