Sonntag, 15.12.2019
um 16:00 Uhr

Schloss Ziethen Kremmen OT Groß-Ziethen
Alte Dorfstraße 33
16766 Groß-Ziethen




Judith Simonis studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Trossingen/Baden Württemberg und ließ sich an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin als Opern- und Konzertsängerin bei Frau Prof. Anneliese Fried ausbilden. 2002 war Judith Simonis Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Berlin. 2004 wurde sie Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbes der »Kammeroper Schloss Rheinsberg«. Als Studierende war sie bereits an renommierten Konzertorten in Mozarts „Requiem“, Mendelssohns „Elias“ und „Lobgesang“ und mit Bachkantaten zu hören. Gastverträge führten sie an das Theater am Ring in Villingen-Schwenningen und das Theater Magdeburg; Engagements u.a. zu den Festspielen in Avignon und Edinburgh, nach Paris, Lille, Antwerpen und an die Brooklyn Academy of Music in New York. Seit 2004 ist sie Mitglied im Rundfunkchor Berlin.

Christine Lichtenberg studierte zunächst Romanistik, dann Gesang bei Tuula Nienstedt in Hamburg. Prägend waren für sie außerdem die Zusammenarbeit mit Jutta Schlegel und Ruthild Engert in Berlin sowie Meisterkurse bei Michel Piquemal in Frankreich. 2004 wurde Christine Lichtenberg Mitglied des Rundfunkchores Berlin und übernahm seitdem auch häufig Solopartien bei Konzerten mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle (Berlin, Salzburg, London, New York), dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Akademie für Alte Musik oder dem Deutschen Kammerorchester. Liederabende im In- und Ausland (Los Angeles, Wien, Berlin, Hamburg), Kirchenmusik, Uraufführungen, szenische Projekte (u.a. mit Peter Sellars) sowie CD- und Rundfunkaufnahmen sind Teil ihrer vielseitigen solistischen Tätigkeit. Opernerfahrung sammelte die Sängerin u.a. an der Staatsoper Unter den Linden und am Tiroler Landestheater Innsbruck.

Jörg Schneider studierte Gesang und Komposition an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Seit 1989 ist er Mitglied des Rundfunkchores Berlin. Als Solist konzertierte er u.a. beim Berliner Philharmonischen Orchester, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Gewandhausorchester Leipzig und Thomanerchor Leipzig unter der Leitung renommierter Dirigenten. Der Bariton ist auf zahlreichen CDs und Rundfunkaufnahmen zu hören. Ein großes Anliegen ist ihm die Wiederentdeckung und Aufführung der durch die Nationalsozialisten verfolgten Komponisten.
Jörg Schneider komponiert Instrumental- und Vokalmusik.

Einlass: 15:30 Uhr

Das Konzert ist ausverkauft!

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Eröffnungskonzert 2020 - Havelland auf Schloss Klessen - 20 Jahre Havelländische Musikfestspiele
Mit Christoph von Weitzel (Bariton), Marco Reiß (Violine), Lutz Gerlach & Ulrike Mai (Klavier) und

Frank Wasser (Klavier)

Der aus Trier stammende Pianist studierte Klavier bei Prof. Georg Sava an der Hochschule der Künste in Berlin (heute UdK). In entscheidendem Maße prägte während dieser Zeit die Persönlichkeit Aribert Reimanns die weiteren musikalischen Präferenzen Frank Wassers, bei dem er das Fach Liedinterpretation belegte. Heute bereist Frank Wasser als gefragter Solist und Kammermusiker Orte auf der ganzen Welt. Allein in den letzten Jahren führten ihn seine Engagements in mehr als 25 Länder. Er spielte mit bekannten Dirigenten wie Horst Neumann, Mats Liljefors und Vladimir Kiradjiev zusammen.

Seit Mitte der Neunziger Jahre zählt auch das Kulturmanagement zu Frank Wassers Metier. Er war u. a. Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Havelländischen Musikfestspiele gGmbH. Zudem ist Frank Wasser Jury-Mitglied zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe. Er gibt internationale Meisterkurse für Klavier- und Klavierkammermusik und zählt zu den Gründungsmitgliedern des Institutes für westslawische Musikforschung in Cottbus.

Der vielseitige Pianist konzertiert solistisch und kammermusikalisch: Dabei zählen weite Teile der Solowerke von Barock bis zur Moderne ebenso zu seinem Repertoire wie Klavierkonzerte, Kammer-, aber auch zeitgenössische Musik. Anspruchsvolle Film-, Rundfunk- und CD Produktionen ergänzen sein kreatives Engagement.

Einlass ab 15:00 Uhr
Die Kunst des Klavierspielens I auf Schloss Rogäsen - "Beethoven im Havelland"
Roberto Issoglio

begann seine musikalische Laufbahn in seiner Heimatstadt Turin (Italien), wo er bereits in jungen Jahren das Klavierspiel aufnahm. Als Schüler von Maria Gachet und Bruno Canino, durch die Arbeit mit Roland Pröll und zusätzlich durch die Teilnahme an Fortbildungskursen bei Pavel Gililov und Peter Lang erweiterte er seine Profession. Sein Diplom als Konzertpianist erhielt er in Alessandria, gefolgt von einem Studium der Musikpädagogik. Bei mehreren nationalen und internationalen Musikwettbewerben errang er als Solist und im Zusammenspiel mit anderen Musikern erste Preise. Seit vielen Jahren konzertiert Roberto Issoglio intensiv mit verschiedenen internationalen Ensembles (bspw.: Orchester der BBC und des “London Philharmonic Orchestra”, Duo mit dem Querflötisten Claudio Ferrarini, Zusammenarbeit mit Kammermusikern der Berliner Philharmoniker, Duo mit Bruno Canino und Zusammenarbeit mit Julius Berger). Roberto Issoglio gastierte unter anderem in Salzburg, Valencia und mehrfach in London („St.Martin in the Fields”). Zudem war er seit 2006 mehrmals Mitglied in der Jury beim Internationalen Musikwettbewerb “Torneo Internazionale di Musica” (TIM) in Frankreich und Italien. Roberto Issoglio ist neben seiner Tätigkeit als nationaler Ratgeber zusammen mit Marcello Abbado und anderen bekannten Musikern seit 2008 künstlerischer Leiter der Kammermusik-Masterclass beim “Festival di Pasqua di Cervo” (Imperia) und zudem seit 2010 Vorsitzender der Turiner Niederlassung der Mozartgesellschaft Italiens (“Associazione Mozart Italia”).

Einlass ab 15:30 Uhr
Karl Leister auf Schloss Ribbeck
Karl Leister wurde in Wilhelmshaven geboren. Den ersten Unterricht erhielt er von seinem Vater, der als Klarinettist Mitglied des Rias-Symphonie-Orchesters war. Von 1953-1956 studierte er an der Hochschule für Musik in Berlin und wurde 1957 im Alter von 19 Jahren Solo-Klarinettist an der Komischen Oper Berlin unter Vaclav Neumann und Walter Felsenstein.

1959 begann seine Tätigkeit als Solo-Klarinettist im Berliner Philharmonischen Orchester unter Herbert von Karajan. Die 30 Jahre des "gemeinsamen Wanderns" mit Karajan war die wichtigste und prägendste Zeit für Karl Leister. Zugleich begann auch seine internationale Karriere als Solist und Kammermusiker. Seine Kammermusikpartner waren u.a. das Amadeus-Quartett, Vermeer-Quartett, Leipziger Streichquartett, Artis-Quartett, Vogler-Quartett, Wilhelm Kempf, Pierre Fournier, Gidon Kremer, Rita Streich, Kathleen Battle sowie als Pianisten, James Levine, Ricardo Muti, Gerhard Oppitz, Christoph Eschenbach, Bruno Canino, Elena Bashkirova, Elisabeth Leonskaja, Paul Gulda, Stefan Vladar und Ferenc Bognar. Weiterhin spielte er als Solist unter der Leitung von Herbert von Karajan, Karl Böhm, Seiji Ozawa, Eugen Jochum, Raphael Kubelik, Aron Copland, Sir Neville Merriner, Paavo Berglund, R. Frühbeck de Bourgos, Kent Nagano u.a.

Karl Leister ist Mitbegründer der Bläser der Berliner Philharmoniker, Berliner Solisten und des Ensemble Wien-Berlin.

Seit Gründung der Herbert-von-Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters hat Karl Leister den Nachwuchs unterrichtet, und viele seiner ehemaligen Studenten sind heute in bedeutenden Positionen in deutschen und internationalen Orchestern tätig. Gleichzeitig ist er bei internationalen Festivals und Meisterkursen gefragt.

Karl Leister erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben. Darüber hinaus hat er nahezu alle Werke der Klarinettenliteratur bei folgenden Labels eingespielt: DGG, EMI, Philips, Teldec/Warner, Orfeo, D+G, BIS, Nimbus, Sony, Camerata Tokyo u.a.

Akira Nishimura – einer der bedeutendsten japanischen Komponisten der Gegenwart –schrieb für Karl Leister drei Werke: Solo für Klarinette „Utpala“, Klarinette und Orchester „Kavira“ sowie Klarinette und Streichquartett „Bardo I“. Diese Kompositionen sind auf CD eingespielt worden.

1987 wurde er Ehrenmitglied und Gastprofessor an der Royal Academy of Music London. Von 1993 bis 2002 war Karl Leister Professor an der Hochschule für Musik Berlin „Hanns Eisler“.

Einlass ab 15:30 Uhr