Sonntag, 25.08.2019
um 13:30 Uhr

Flughafen Tempelhof
GAT (Tempelhofer Damm 7)
12101 Berlin




The former airport`s main building is the largest listed monument in Europe. It`s far from being a museum, choosing rather to remain a lively venue and site of a wide array of different events throughout the year.

Changes in tour routes may occur as a result of events taking place on the site. Certain spaces can temporarily be closed to the public, which means that the thematic focus of the tours is subject to change.

In exceptional cases on certain days, the tours must be cancelled entirely. These days are marked in gray in the online ticket shop. Please note that tours will not take place if the number of participants is less than five people.

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

29.02.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

29.02.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

29.02.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

29.02.2020
Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

29.02.2020
11:00 Uhr
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

29.02.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

29.02.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

29.02.2020
Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

29.02.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

29.02.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

29.02.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

29.02.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

29.02.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

29.02.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

29.02.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

29.02.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

29.02.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

29.02.2020
Wahr-nehmungen. Malerei, Grafik, Fotografie, Medienkunst, Video, Installation

Ausstellung mit Werken von Rosa Baum, Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Susanne Högner,  Ina Annette Hünnekens, Beate Kuhn, Kuni Liepmann, Lilo Maisch, Katalin Moldvay, Ingrid Ott, Anne-Bärbel Ottenschläger, Ute Reisner, Dorothee Schabert, Sabine Schäfer, Christina Schneider, Rose Schrade, Rosemarie Vollmer

mit medialen Präsentationen weiterer Künstlerinnen der GEDOK Regionalgruppen Berlin, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Schleswig-Holstein, Wiesbaden-Mainz und Wuppertal

Mediale Präsentationen und Video-Projektionen für den öffentlichen Raum, u.a.: Our Only Blue One, Film der Schlosslichtspiele 2019 von Maxi10sity in Kooperation mit dem KIT, dem ZKM und dem KME sowie Projektionen des Kunstprojekts „Leben ohne Insekten?“ in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe / Monitor-Präsentation mit Filmen des KIT-Zentrums für Klima und Umwelt.

Beitrag der GEDOK Karlsruhe für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr 2020 der Bundes-GEDOK unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

Im Rahmen der Kunstwochen für Klimaschutz, veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe

Fr, 7.2.2020, 19.00
Eröffnung der Kunstwoche
Vernissage der Ausstellung Wahr-nehmungen

Mi, 26.2. bis So, 1.3.
Gastwoche der Hochschule der Künste Bern (HKB)

So, 8.3. 11.00 – 15.00 Finissage

Mi bis So von 15:00 bis 19:00 Projektionen bis 22:00

Karlsruhe

29.02.2020
19:00 Uhr
Dirk Meissner – Sagen Sie jetzt nicht, das ist Kunst

Kann man über Gelb lachen? Oder über ein Quadrat? Oder über einen Museumsdirektor in Formaldehyd?

Keine leichten Fragen, denn die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und ein Museumsdirektor sieht es vermutlich anders als ein Besucher, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und eigentlich dachte, es gäbe Lachshäppchen.

Lernen Sie kennen, wie sich auch in der Kunst die Dinge relativieren.

Dirk Meissner lebt und arbeitet als freier Cartoonist in Köln. Nach dem Ökonomiestudium veröffentlichte er mehrere Cartoonbände, darunter die Titel Manager at  work und Der letzte Leistungsträger.

Seit 2006 arbeitet er regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Geflügelten Bleistift in Silber beim Deutschen Karikaturenpreis 2009. Seit 2015 ist er Mitglied der International Society for Humor Studies und der Rheinischen Humorverwaltung.

Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Die Ausstellung wird am 8. Februar 2020 um 11 Uhr eröffnet. Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten: 10- 16 Uhr, ab April 10-17 Uhr, montags geschlossen

 

Februar und März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

29.02.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

29.02.2020
100 Bilder des Jahres 2018

Noch bis zum 01. März 2020 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen!

Di bis So von 10 bis 16 Uhr

Bitterfeld-Wolfen

29.02.2020
»Our Loves Are Not Only Human – On Permaculture Networks, Atomic Blasts, Artificial Bodies & Bioplastics«

Die Ausstellung »Our Loves Are Not Only Human« widmet sich ausgewählten digitalen Projekten, die in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Web Residencies by Solitude & ZKM produziert worden sind. Die gezeigten Arbeiten befassen sich mit dem Thema kollektive Fürsorge und Verantwortung in der Gesellschaft. Sie zeigen die Notwendigkeit auf, alternative Narrative und Handlungsweisen zu entwickeln.

Die teilnehmenden Künstler*innen inszenieren eine spekulative Zukunft, in der sowohl menschliche wie auch die Bedürfnisse nicht-menschlicher Welten berücksichtig werden.

Die in der Ausstellung gezeigten Projekte sensibilisieren für gemeinschaftliche und inklusivere Erfahrungen und regen den Aufbau neuer Beziehungen an. Durch die eigene Vorstellungskraft werden gegenwärtige politische Machtverhältnisse und Strukturen in Frage gestellt.

Kuratiert von »Digital Solitude« (Inga Seidler, Denise Helene Sumi und Sarie Nijboer)

Eröffnung: Donnerstag, 20. Februar 2020, 19:00 Uhr

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0711 99619 474

Stuttgart

29.02.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

29.02.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

29.02.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

29.02.2020
Bibi Blocksberg - Alles wie verhext! - Das Musical
Bibi Blocksberg, die berühmteste kleine Hexe Deutschlands, geht ab 2020 mit ihrem Musical „Alles wie verhext!“ wieder auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zum 40-jährigen Jubiläum der Serie ist das neue Original-COCOMICO Musical bis 2023 landauf, landab LIVE zu erleben! Überall begeisterte Zuschauer Vier erfolgreiche Bibi Blocksberg Live-Musicals aus der Feder von Produzent und Autor Marcell Gödde und seinem COCOMICO Theater wurden bereits von 1,2 Millionen Zuschauern in über 1350 Aufführungen gesehen. In vielen Städten ist demnächst einfach „Alles wie verhext!“, wenn Bibi Blocksberg mit ihrem Besen Kartoffelbrei herbeigeflogen kommt. Insgesamt finden von 2020 bis 2023 über 300 Aufführungen vor vielen, vielen kleinen und großen begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern statt! Bibi Blocksberg „Alles wie verhext!“ - Das Musical Jeder kennt das, es gibt Tage, an denen einfach alles schiefläuft! Das fängt morgens schon beim Aufstehen mit dem falschen Fuß an und zieht sich über den ganzen Tag. Dann ist einfach „Alles wie verhext!“. Einen solchen Tag hat auch die kleine, freche Hexe Bibi Blocksberg erwischt: Schon morgens gibt es ein Riesendurcheinander mit ihren Eltern Barbara und Bernhard Blocksberg zu Hause. Und auch in der Schule will einfach gar nichts klappen. Bibis Lehrerin Frau Müller-Riebensehl bringt das ganz schön auf die Palme! Abends ist dann auch noch Walpurgisnacht auf dem Blocksberg. Dieses Jahr sollen dort Bibi und Barbara Blocksberg zusammen mit Oma Grete das große Hexenfeuer entfachen. Aber was wird Walpurgia, die Vorsitzende des Hexenrates bloß dazu sagen, wenn dort auch alles schief läuft? Da ist richtig was los! Wird es den Hexen der Familie Blocksberg an diesem „verhexten“ Tag gelingen, das Hexenfeuer zur Walpurgisnacht wie vorgesehen zu entzünden? Die kleinen und großen Hexen-Fans im Saal dürfen Bibi, ihrer Mutter und ihrer Oma sogar dabei helfen, denn bei diesem Familien-Pop-Musical ist Mitmachen dringend erwünscht – gerne auch verkleidet. Kleine und große Hexen in Kostümen sind herzlich willkommen! Und wenn mit Hilfe der Kinder und aller Zuschauerinnen und Zuschauer alles gut ausgeht, wird Karla Kolumna, die rasende Reporterin aus Neustadt beruhigt schreiben können: Es WAR alles wie verhext. Mitreißende Inszenierung, tolle neue Lieder und wieder einmal ganz viel „Hex hex!“ Das Bibi Blocksberg-Musical „Alles wie verhext!“, original und exklusiv vom Cocomico Theater aus Köln: Ein hexischer Spaß für die ganze Familie.

Karten nur noch im lokalen Vorverkauf erhältlich - kein Postversand mehr möglich.
Pinocchio - das Musical - für die ganze Familie!
Dem Abenteuer Leben entgegen: Das Theater Liberi schickt in seinem Musical-Highlight „Pinocchio“ die berühmteste Holzpuppe der Welt auf den Weg Richtung Menschlichkeit. Mit perfekt abgestimmten Eigenkompositionen und viel Spannung werden Groß und Klein mit auf eine magische Reise voller fantastischer Momente genommen – ein Live-Erlebnis für die ganze Familie!

Ein unvergessliches Live-Erlebnis
Das für seine fantasievollen Familienshows bekannte Theater Liberi präsentiert den Klassiker von Carlo Collodi in einer zeitgemäßen Version: Mit viel Humor bringen bestens ausgebildete Musicaldarsteller die Geschichte von Pinocchio auf die Bühne. Musikalisch erwartet das Publikum eine Achterbahnfahrt quer durch Pop, Rock, Soul und Chanson – abgerundet mit rasanten Choreografien. Das wandelbare Bühnenbild und farbenfrohe Kostüme versetzen die Zuschauer direkt in Geppettos Werkstatt, in das Puppentheater des Feuerfressers und sogar in das schaurige Seeungeheuer.

Eine Reise voller Abenteuer
Das allseits bekannte Märchen handelt von der Marionette mit der Lügennase, die Geppetto aus einem Holzscheit geschnitzt hat. Der hölzerne Junge ist zwar lebendig, weiß sonst aber wenig über die Welt und den Unterschied zwischen Gut und Böse. Doch Pinocchio will Großes erleben, alles wissen! Und so ist es nicht verwunderlich, dass die neugierige Wunderpuppe von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Auf seiner Reise verstrickt er sich immer wieder in allerlei Schwierigkeiten und nimmt es dabei mit der Wahrheit nicht so genau. Doch Pinocchio muss erkennen, dass sich Lügen und Faulheit nicht auszahlen, wenn sein Wunsch, ein echter Junge zu werden, in Erfüllung gehen soll. Zum Glück stehen ihm die Grille und die Blaue Fee immer mit Rat und Tat zur Seite...

Restkarten noch an der Tageskasse erhältlich.
Hafenrundfahrt XXL 2020 - Das Original - 2-stündige Tour durch den Hamburger Hafen
Eine 2-stündige intensive Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen. Gegenüber der einstündigen Rundfahrt zeigen wir unseren Gästen die wahre Grösse des Hamburger Hafens. Sie werden erstaunt sein!

Durch die Wendigkeit der kleinen Barkassen bekommt man einen wirklich guten Überblick über die Struktur und Leistungsfähigkeit der Handelsmetropole Hamburg. Es entstehen ständig neue Schiffstypen, deren speziellen Zweck ein „Binnenländer“ ohne die ausführlichen Erklärungen des „He lücht“ an Bord gar nicht erkennen könnte.

Industriezentren wachsen enorm schnell im Hafenerweiterungsgebiet, Hafenbecken und Kaianlagen werden neu angelegt oder verändert. Wohnungen, bzw. neue Stadtgebiete wachsen ständig am Elbufer.

Über die Umschlagszahlen, Bauvorhaben, Hafenerweiterung und Modernisierung der Werften und Schiffstypen muss sich auch der Schiffsführer einer Barkasse immer wieder neu informieren und sein Wissen an seine Fahrgäste weitergeben.

Wir sind der Meinung, dass in einem Hamburg-Programm diese besondere Hafenrundfahrt mit den Barkassen nicht fehlen darf.

(Die genaue Route richtet sich immer nach der Tagesaktualität und nur bei günstigem Wasserstand kann auch die historische Speicherstadt kann daher nicht)

Bitte beachten Sie, dass unsere Schiffe nicht barrierefrei sind.


IHRE Schiffsvermietung
BARKASSEN-MEYER Touristik GmbH & Co.KG

Bitte vor Fahrtantritt im Ticketshop Eingang Überseebrücke melden
7. Wieslocher Lachnacht
Es wird wieder gelacht in Wiesloch! Erneut erwartet Sie ein fantastischer Mix aus Comedy und Kabarett auf Sie!

Bekannt unter anderem aus NightWash, dem Quatsch Comedy Club, der Sendung “Vier sind das Volk”, und dem gemeinsamen Podcast mit Torsten Sträter und Gerry Streberg “Sträter Bender Streberg” sowie seinen Soloprogrammen – Hennes Bender! Er wird Sie als Moderator der 7. Wieslocher Lachnacht mit viel Freude durch ein tolles Programm führen!

Ausbilder Schmidt meint: Weltweit hat das Luschen-Virus zugeschlagen. Aber er kann uns zeigen, wie man damit leben kann. Er ist der Erlöser. Die Männer verweichlichen zusehends. Dies wissen wir spätestens seit der „Männergrippe“. Eben noch im Garten Holz gehackt bei Minus 20 Grad, zack „Männergrippe“ und man hört tagelang ein leises Gejammere oder ein röchelndes „Mutti, Mutti hilf mir, ich sterbe“. Ja klar, die Zeiten ändern sich. Früher ging der Mann zur Jagd und das reichte auch! Heute muss er alles können und darf dabei aber nicht verlieren, was ihn ausmacht: männlich sein! Lange auf dem Klo sitzen, Zahntuben auflassen, sich mal prügeln, Bier trinken, im Keller seinen Hobbies nachgehen, grillen und einfach mal nicht reden müssen! Wer sich täglich beim Bund mit Luschen, Warmduschern und Waldorfschülern rumärgern muss, der weiß, was hier zu tun ist.

Matthias Brodowy offenbart sein wahres Gesicht: Er ist ein hoffnungsloser Chaot! Aber ist das nicht in unseren durchgestylten, synchronisierten und vercloudeten Zeiten fast schon wieder eine Tugend? Schließlich bringt nur das Chaos im Kopf tanzende Sterne hervor, wenn man Nietzsche Glauben schenkt. Im Übrigen ist doch der Reset-Knopf der wichtigste Druckpunkt unseres Daseins geworden, denn mit ihm gelangen wir nach jedem Absturz immer wieder zurück auf Null. Und ganz am Anfang war nun einmal das Chaos, das Tohuwabohu, die Ursuppe, aus der wir alle herausgefischt wurden und die wir nun gemeinsam auslöffeln müssen. So bringt Brodowy Chaos in Ihre Weltordnung, aber ausschließlich um zu entwirren. Ein Auftritt, aus dem man einiges mitnehmen kann, quasi: Tohuwabohu to go!

Jacqueline Feldmann würde wahrscheinlich noch immer gemütlich auf einer Wiese liegen mit einem Tetra Pak unterm Arm und einer Sonnenblume im Haar; wäre da nicht plötzlich die Schule zu Ende gewesen. Was nun anfangen mit der neu gewonnenen Zukunft? Chemikerin, Polizistin oder doch Klärwerktaucherin werden? Eine Karriere als Hammerwerferin strebte Jacqueline zunächst an (kein Scheiß), diese scheiterte doch an ihrer eher zierlichen Gestalt und ihrem quiekenden Wurfschrei. Die Wahl fiel schlussendlich auf einen Schreibtisch- Job beim Finanzamt. Der Alltag zog ein; aber auch die Komik. Dass Umsatz- und Mehrwertsteuer keine Pokemons sind, wusste die junge Sauerländerin schon vorher. Doch die Geschichten, die als Finanzbeamtin erfahren hat, sprechen eine eigene Sprache …

Christoph Brüske meint: Wir leben in bekloppten Zeiten. Der ARD Brennpunkt wird ein eigener Fernsehkanal. Wohin steuern die demokratisch gewählten Despoten gerade Ihre Flugzeugträger? Statt der Lotto- gibt es bald die Anschlagszahlen. Und wir? Stumpfen ab und hoffen, dass die Zusatzzahl nicht in Deutschland gezogen wird. Christoph Brüske versucht, eine starke Stimme gegen das Abstumpfen zu sein. Der Kölner mit der Lizenz zum Lachen nimmt Sie mit in die Untiefen der ausklingenden Zehnerjahre und behält trotz allem sein rheinisches Augenzwinkern.

Einlass: 19:30 Uhr
Liederfest Gütersloh 3:Geben Sie Schul- und Ortsnamen im Feld Stichwort ein und Sie erhalten das genaue Fest Ihrer Kinder
3b Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 22 Sängerparkett Mitte
4a Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 26 Sängertribüne
1a Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 23 Sängertribüne
4b Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 26 Sängertribüne
1b Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 23 Sängertribüne
2a Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 25 Sängertribüne
2b Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 26 Sängertribüne
3a Bolandschule - Gemeinschaftsgr Wiesenstr. 3 33442 Herzebrock-Clarholz 24 Sängertribüne

3b Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 22 Sängerparkett Mitte
1a Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 16 Sängerparkett links
4b Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 21 Sängerparkett Mitte
2a Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 34 Sängerparkett Mitte
3a Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 23 Sängerparkett Mitte
4a Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 18 Sängerparkett Mitte
1b Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 15 Sängerparkett links
2b Gem. Grundschule Sundern Sundernstr. 20 33332 Gütersloh 38 Sängerparkett Mitte

Zebraklasse Waldschule Waldheideweg 5 46569 Hünxe 16 Sängerparkett Mitte

Einlass 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Hier keine Tickets verfügbar
Isabelle Kranabetter

Kaum ein Komponist war über alle Epochen hinweg derart präsent wie Ludwig van Beethoven. Jedes Zeitalter verehrte „seinen“ Beethoven: die Romantik den ersten freien, nur sich selbst und der Kunst verpflichteten Komponisten, der Nationalismus das heroische deutsche Genie, der Sozialismus den internationalistischen Humanisten und auch für uns heute steht Beethoven als Komponist der Europa-Hymne für die Werte der Aufklärung als kultureller Basis von Europa. Was aber machte Beethoven als Figur so anschlussfähig? Oder anders: Warum ließ sich Beethoven für derartig unterschiedliche Zwecke instrumentalisieren? Gibt es überhaupt ein Original, das man noch aufspüren kann, also auch den Menschen Beethoven?

Diesen Fragen geht das inszenierte Konzert „In conversation with _“ anhand der Konversationshefte des tauben Beethovens nach. Diese Notizhefte aus Beethovens Alltag überliefern nur die Stimmen seines Gegenübers. Beethoven antwortete mündlich und bleibt für den späteren Leser stumm. Die hinterlassene Leerstelle bietet Raum für eigene Interpretationen. 150 Jahre hat es dann gedauert, bis man überhaupt festgestellt hat, dass ein Großteil der Hefte von Beethovens ehemaligem Sekretär gefälscht wurde; er wollte der Überlieferung eines ganz bestimmten Bildes auf die Sprünge helfen.

Fünf Musiker*innen-Performer*innen durchforschen Familienzwiste, politische Diskussionen und Einkaufslisten aus den Konversationsheften sowie späte Werke Beethovens. Mit neuen, experimentellen Kompositionen und theatralen Mitteln spüren sie spielerisch der Frage nach, wie Projektionen, Mythen und Fälschungen unsere Kulturgeschichte prägen – und wie das entsteht, wofür wir heute den Namen „Fake News“ erfunden haben.

Konzept/Inszenierung: Isabelle Kranabetter
Neu-Kompositionen: Iñigo Giner Miranda
Sprecher: Tobias Dutschke
Sopran: Lisa Ströckens
Violine: Emmanuelle Bernard
Cello: Jakob Roters
Klavier: Neus Estarellas
Ausstattung: Michael Kleine
Licht: Michael Kleine, Catalina Fernandez
Produktionsleitung: Kirsten Junglas

Helmut Schleich

Ja, genau. Sie haben schon richtig gehört. Sie sollen kaufen. Und wenn Sie nichts kaufen, fliegen Sie raus! Denn: Wer nicht flüssig ist, ist überflüssig. Und überflüssige Menschen haben im Paradies der schönen neuen Warenwelt nichts verloren. Die verschmutzen nur das Konsumklima. Aber Sie sollen nicht nur kaufen. Sondern auch verkauft werden. Nämlich für dumm. Weil Waren und Wahrheiten sich leichter unters Volk bringen lassen, wenn keiner zu genau hinschaut …


An jeder Ecke steht ein Maulheld, der die neueste Zukunftsidee anpreist: Egal ob Europa, Digitalisierung, 3D-Drucker oder künstliche Intelligenz – überall Perspektiven, die keine sind. Oder zumindest nur für diejenigen, die auf dem Sonnendeck der Globalisierung sitzen. Das geht Helmut Schleich gehörig gegen den Strich. Und deshalb rückt der Münchner Kabarettist in seinem Programm „Kauf, Du Sau!“ der vom Kaufrausch narkotisierten Gesellschaft mit seinen zugespitzten Bosheiten zu Leibe – bis die Konsumblase platzt!
Helmut Schleich ist eine der markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Das Fernseh- und Radiopublikum kennt ihn vor allem als Gastgeber seiner eigenen Polit-Kabarettsendung „SchleichFernsehen“, die im Bayerischen Fernsehen und der ARD läuft, sowie als Kolumnist des staririschen Wochenrückblicks „Angespitzt“ im Bayerischen Rundfunk. Egal ob auf der Bühne, im Hörfunk oder TV – Helmut Schleich nimmt seine Zuschauer mit auf abenteuerliche Reisen in die Tiefen der deutschen Befindlichkeit und führt ihnen ganz nebenbei die ergötzlichen Absurditäten des Alltags vor Augen. Seine Soloprogramme wurden unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2013, dem Bayerischen Kabarettpreis 2015 und dem Salzburger Stier 2017 ausgezeichnet.

Die Farbe des Morgens an der Front

von Mustafa Can

Deutsch von Jana Hallberg 

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG 

im Studio

Die Gutenacht-Geschichten, die ihnen ihre Großväter und Väter erzählthaben, handelten von Gewehren und Granaten. Nun ist auchder Alltag von Julia, Zelal, Suzan und Ester geprägt von Gewalt und Zerstörung. Wie immer gibt es nicht genügend Holz für Särge an der Front, während in diesem Krieg die junge Soldatinnen versuchen, sich zwischen den Gefechten an alltäglichen Ritualen festzuhalten. Doch auch beim kurzen Heimaturlaub sind Tod und Blut allgegenwärtig. Die erlebten Grausamkeiten entfremden die jungen Frauenvon den zu Hause Gebliebenen. Am Ende überwiegt die Hoffnung auf Frieden, irgendwann.

Der Journalist und Schriftsteller Mustafa Can wurde 1969 im kurdischen Dorf Kurekan in der Türkei geboren und wuchs in Schweden auf. Cans erstes Stück basiert auf Erzählungen junger Soldatinnen, die er während des Krieges in Kobane und im syrischen Kurdistan an der Front begleitete.

Paderborn

29.02.2020
19:30 Uhr
KLAVIERMUSIK: IN A LANDSCAPE

MUSIK VON LUDWIG VAN BEETHOVEN UND JOHN CAGE

Cédric Pescia | Klavier und Toy Piano

In a Landscape ist ein Werk für Solopiano, welches John Cage 1948 zu einer Choreographie der Tänzerin Luise Lippold schrieb. Außerdem stellt Cédric Pescia in seinem Programm Cage-Kompositionen für präpariertes sowie Spielzeugklavier verschiedenen Sonaten und Bagetellen von Ludwig van Beethoven gegenüber.

Der Schweizer Pianist Cédric Pescia studierte in Lausanne, Genf und in Berlin sowie bei der International Piano Foundation am Comer See (Italien) als Schüler von Dimitri Bashkirov, Leon Fleischer, William Grant Naboré, Andreas Staier und anderen. 2002 gewann er einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe der Welt, den Gina Bachauer International Artists Piano Competition in Salt Lake City, mit mehr als 500 Teilnehmern aus 40 Ländern. Cédric Pescia ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter der Lausanner Kammermusikreihe Ensemble en Scène, gibt in den USA und in Europa Meisterkurse, unter anderem im Rahmen der berühmten Accademia Pianistica Internazionale „Incontri col Maestro“ in Imola, Italien. 2012 wurde er zum Professor für Klavier an der Haute Ecole de Musique de Genève ernannt.

Programm

John Cage (1912-1992): In a landscape
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Auszüge aus den Bagatellen op.33
John Cage: Sonatas and Interludes for prepared piano
John Cage: Music for Toy Piano
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111

VV* PK 1 12,- / erm 9,- € | PK 2 10,- / erm. 8,- €
AK PK 1 15,- / erm. 12,- € | PK 2 13,- / erm.10,- €

*im Vorverkauf fallen zusätzliche Gebühren an

Volksstimme Service-Center, Tourist Information, Kartenhaus im Allee-Center

Tickethotline: 0391.540 6777

Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

29.02.2020
David Gerstein

Die Galerie am Dom Wetzlar präsentiert im Frühjahr 2020 Skulpturen des israelischen Künstlers David Gerstein.

Mit diesen dreidimensionalen Metallobjekten hat David Gerstein seinen eigenen Weg gefunden, um die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur zu überschreiten. Eine enorme Plastizität ergibt sich durch die Tiefe der versetzten Ebenen ebenso wie durch das Licht und Schattenspiel, das auf der Wand das Bild weiterführt.

Gersteins Kunstwerke sind lebhafte Farbfeuerwerke von starker Ausdruckskraft, die kleine Geschichten erzählen - aus dem Leben gegriffen, unkonventionell und geistreich. In seinem einmaligen Stil zeigt er Stillleben, Stadtlandschaften und Menschen, die in Bewegung und Rhythmus schwingen.

29.2. - 29.3.2020
Vernissage: 28.2.2020 um 19 Uhr

Stadtgalerie
Königsteiner Str. 86
65812 Bad Soden/Ts.

Öffnungszeiten: Mi-So von 15-18 Uhr

Mi-So von 15-18 Uhr

Bad Soden/Ts.

29.02.2020
The Michael Jackson Tribute Live Experience - "Remember the Time"
Sascha Pazdera
Prominester Michael Jackson live Tribute Artist Deutschlands
kommt mit seiner großen Show - Liveband, Backgroundsängern und Tänzern nach Gifhorn -
„REMEMBER THE TIME“

Michael Jackson hautnah mit Sascha, der 2017 sein 30-jähriges Bühnenjubiläum feierte und sehr stolz darauf ist! Im TV sah man ihn bereits beim Perfekten Dinner, RTL Explosiv, RED - Das Magazin, Wetten dass??? und im ZDF Fernsehgarten.
Außerdem hat er u.a. bereits mit Stars wie Michelle Huntziker, Verona Poth und den Backstreet Boys zusammengearbeitet und ist ein gern gesehener Gast auf Galaveranstaltungen weltweit.
So nah an der Legende ---
Der Michael Jackson Tribute Artist nimmt das Publikum mit seinem atemberaubend charakteristischen Tanzstil und Gesang mit auf eine Reise durch die Geschichte des King of Pop. Auch die Bühnenoutfits vermitteln die einmalige Atmosphäre eines echten Michael Jackson- Auftritts. 
Zitat Sascha: " Es geht nicht darum den besten Michael Jackson Imitator der Welt zu geben, sondern es geht um seine Musik, und das, was man macht, mit dem Herzen macht. Michael Jackson wird niemand ersetzen können, aber wir können alle, seine Musik weitertragen und vor allem seine Message " Safe the L.O.V.E. Diese wird, in den Zeiten, in den wir leben, auch immer mehr an Wert gewinnen. Ich versuche mit meinen Produktionen und vor allem einem großartigen Team etwas von seiner Magie, die Ihn umgab, an das Publikum weiterzugeben. Vor allem an
diejenigen, die vielleicht nie die Möglichkeit hatten, Michael wirklich Live zu erleben".

Seit 2016 gibt es eine Kooperation zwischen Michael Jackson Tribute Artist "Sascha Pazdera" & Michael Jackson Choreograph "La Velle Smith Jr."
Dieser ist mehr als begeistert von der Art und Ausführung der Show, die Sascha mit seiner Band, seinen Sängern und Tänzern erstellt hat.

Erleben Sie diese einmalige Show.


AUSZEICHNUNGEN
 
1998 - Diamant des Jahres ( Best MJ Live Performance)
2007 - Künstler des Jahres
2009 - Internationaler Showpreis
2012 - Künstler des Jahres
2017 - Künstler des Jahres Deutschland & Schweiz

TV SHOWS:
 
ZDF - Wetten Dass ?!?
ZDF - Fernsehgarten
MDR - Stefanie Hertel - Meine Stars
RTL - Explosiv
PRO7 - Die Millionährswahl
VOX - Das perfekte Dinner
RTL2 - Sing wenn du kannst
KABEL1 - Auf die Plätze fertig weg!  
PRO7 - Sam Magazin
SAT1 - Frühstücksfernsehen
ARD - Dalli Dalli
RTL - Vera am Mittag
VOX - First Dates
VOX - Mein Freund Michael ( Doku zu Ehren MJ)

Restkarten ggf. unter Tel. 05371/808136
Comedy Hoch3 - Comedy mit Jan van Weyde, David Werker und Illyoung Kim
Comedy-Abend mit Jan van Weyde, David Werker und Illyoung Kim

Die Idee kam uns auf der Freiburger Kulturbörse, als wir in kurzem Abstand Programm-Auszüge von David Werker und Jan van Weyde sahen: Warum nicht junge Comedians an einem Abend in das Theater am Wall einladen? Gedacht – getan! Hier sind sie nun, allesamt bekannt aus der fast schon legendären Comedy-Sendung »Nightwash«.

Jan van Weyde, der Schauspieler und Synchronsprecher ist, aber eigentlich immer etwas anderes werden wollte. Nämlich Stand-up-Comedian. Was es dazu brauchte: Eine Initialzündung. Und mit der Geburt seiner Tochter setzte diese ein. Er betrat die Bretter, die nun seine Welt bedeuten. Seitdem begeistert Jan van Weyde mit seiner unaufgeregten Art.

Ihm zur Seite steht David Werker. Mitte 30. Im Beginn das Erwachsenenleben zu etablieren. Statt Cola schmeckt jetzt Rotwein. Sogar pur. Überall wird über das Heiraten nachgedacht, als würden die Pastoren knapp. Etwa auch er? Sollte er etwa am Ende seriös werden? Mal sehen!

Und als Dritter im Bunde Illyoung Kim, waschechter Kölner mit koreanischem Migrationshintergrund. Er ist immer wieder in Deutschland unterwegs, um neue Abgründe zu erforschen. Dabei schöpft er aus haarsträubenden Erlebnissen, die er täglich als Deutscher mit asiatischem Aussehen und Namensähnlichkeit zum Nordkoreanischen Diktator macht.

Einlass ab 19:30 Uhr

Eventuell sind Karten an der Abendkasse noch erhältlich.
Waterloo - the Abba Show - a Tribute to ABBA with Abba Review
WATERLOO – THE ABBA SHOW A Tribute to ABBA mit ABBA Review ABBA Review - eine internationale Erfolgsproduktion mit Musikern aus Schweden, England, Deutschland, Polen und Malaysia. ABBA Review präsentiert die größten Hits der weltweit erfolgreichen schwedischen Supergruppe. Ob jung oder alt - jeder kennt ABBA, und jeder kann die Welthits der vier Schweden mitsingen. ABBA Review ist, wie der Name sagt, genauso ein Rückblick auf die musikalischen Meilensteine der Weltkarriere des schwedischen Quartetts, wie eine Zeitreise zu den Ursprüngen der Pop- und Discomusik mit dem dazugehörigen modischen Accessoire. ABBA Review springen zurück zum Anfang der 80er Jahre, als die Originale auf dem Höhepunkt des Schaffens ausgedehnte Welttourneen unternahmen. Obwohl ABBA im Gegensatz zu ihren gigantischen Verkaufserfolgen nicht so viel tourte wie andere Größen der damaligen Zeit, waren Abbas Live Konzerte jedoch immer eine grandiose und aufwendig inszenierte Bühnenshow. ABBA Review spielt darum im Gegensatz zu den meisten üblichen Abba-Coverbands, die sich auf Halbplaybackshows verlegt haben, ihr Programm in einer Live-Besetzung mit sechs Musikern auf der Bühne. Alle Songs werden nach dem Original durchchoreographiert, dadurch setzen sie sich deutlich von anderen Live-Shows ab. ABBA Review - das Programm reicht vom rockigen "Waterloo" über den Discofox-Klassiker "Dancing Queen", bis zum Rock´n Roll à la "So long", den Discobeats von "Voulez Vous" bis zum melancholischen "Thank You For The Music" oder "Fernando". Die sechs Ausnahmemusiker bieten mehr als einen mitreißenden Konzertabend. Es ist eine Revue, wo sie die Geschichte von ABBA und entsprechende Hintergrundinformationen weitergeben. ABBA Review präsentiert die größten Hits in einer hinreißenden Show. Mehrstimmiger Gesang, hervorragende Live Qualitäten sowie eine bestechende Optik, authentisch ohne Perücken! ABBA Review sind: Vox Agnetha – Lidia Lingstedt Vox Anni Frid – Isabell Classen Vox, Git. Björn – Steve H. Stevens Vox, Keys Benny – Torsten C. Mahnke Bass – Lee Romeo Drums – Wosch Cutter

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufstellen oder der Abendkasse erhältlich.
THE GAP
Performance von Michael Rauter / Bob’s Company

Was bedeutet Erwachsenwerden in einer Welt, in der menschliche Reife nichts anderes als Kapitulation und Verzicht zu sein scheint? Die Soloperformance „THE GAP“ des Künstlers Michael Rauter setzt sich mit der Frage nach individueller Mündigkeit in einer infantilen Welt auseinander.

Das Konzept von Kindheit entstand zur Zeit und mit der Idee der Aufklärung: Um ein vernunftgeleitetes Wesen zu werden, musste der Mensch erwachsen werden. Für die renommierte amerikanische Philosophin Susan Neiman, Direktorin am Einstein Forum in Potsdam, ist das Erwachsenwerden im Sinne Kants an einen individuellen Prozess der Aufklärung gekoppelt. Neiman spricht in ihrem Buch „Why grow up?“ dabei auch von einer Lücke, einem das Leben durchziehenden Riss, den es mutig als reifer Mensch auszuhalten gilt: „Ideale der Vernunft sagen uns, wie die Welt sein sollte; die Erfahrung sagt uns, dass sie selten so ist. Erwachsenwerden verlangt, sich der Kluft zwischen beidem zu stellen, ohne eines davon aufzugeben.“

Konzept, Choreografie, Komposition, Bühne, Licht und Performance Michael Rauter
Songtexte Daniella Strasfogel
Künstlerische Beratung Laurent Chétouane
Klangregie Johann Günther

Eine Produktion von Michael Rauter / Bob’s Company. „THE GAP“ ist Teil des Fellowship-Programms #bebeethoven, einem Projekt von PODIUM Esslingen anlässlich des Beethoven-Jubiläums im Jahr 2020, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Foto (c) Promo
Galerie Fenster

Eberswalde hat eine neue Galerie. Sie ist im Juni 2019 im Brandenburgischen Viertel in zwei leerstehende und nunmehr zusammengelegte Wohnungen gezogen und will auch im Jahr 2020 zweimonatlich mit einer neuen Ausstellung überraschen. 

 

4. Ausstellung

Phillip Janta - Welcome to Janta Island!

5. Januar - 1. März 2020

Phillip Janta wurde 1980 in Erfurt geboren. Von 2001 bis 2008 studierte er Typografie und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seitdem lebt er auf einer Insel, die er selber „Janta-Island“ nennt und arbeitet dort als Illustrator, Grafiker und Siebdrucker. „Janta Island“ ist ein abgeschiedener Ort voller Ruhe, Wärme und Abenteuer. Phillip Janta interessiert das Geheimnisvolle einer verlassenen, tropischen Insel, das Verborgene aber auch das Offenkundige, scheinbar Alltägliche.

 

So 5. Januar 2020, 14 Uhr

Vernissage in Anwesenheit von Phillip Janta. Musik: Acapulco Radio (Thomas Fricke Fender / Moe Jaksch)

 

Do 23. Januar 2020, 19 Uhr

SHARED READING: Wir lesen und unterhalten uns über Literatur. Mit Carsten Sommerfeldt von der Shared Reading gGmbH i.G.

 

Do 30. Januar 2020, 19 Uhr

Kino: Swiss Army Man (R: DANIELS, USA 2016, 95min, ab 12 Jahren). Einführung: Florian Beyer

 

Alle Sonntage im Februar: 2. / 9. / 16. und 23. Februar 2020, jeweils um 13 Uhr

Kino für große und kleine Leute mit einem „Schatzinsel Film“!!! Kleiner Hinweis: Ein berühmter Frosch spielt auch eine Rolle…

 

Do 13. Februar 2020, 19 Uhr

Kino: Die Architekten (R: Peter Kahane, DDR 1990, 107min, ohne Altersbeschränkung)  

 

Do 20. Februar 2020, 19 Uhr

SHARED READING: Wir lesen und unterhalten uns über Literatur. Mit Carsten Sommerfeldt von der Shared Reading gGmbH i.G.

 

So 1. März 2020, 15 Uhr

Zielgerade. Abschlußfest zur 4. Ausstellung! Live: Cathrin Pfeifer „Magic World of Accordeon“

 

Öffnungszeiten: immer sonnabends und sonntags von 13 bis 17 Uhr, zu den Veranstaltungen und nach Vereinbarung / Kontakt: Udo.Muszynski@t-online.de oder janice.fischer@1893-wohnen.de

 

Eintritt frei!

Ausblick:
5. Ausstellungseröffnung
So, 8. März 2020, 14 Uhr
Tourist / The way to travel now
Fotografien von Mario Schneider
Ausstellung bis 3. Mai 2020

6. Ausstellungseröffnung
So, 10. Mai 2020, 14 Uhr
Matthias Schwarz „Konzerte“
Mit Öffnungszeiten über Jazz in E.! Mi - So 13 - 17 Uhr
Ausstellung voraussichtlich bis 21. Juni

 

Veranstalter: Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG

Programm + Organisation: Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen

 

Eberswalde

29.02.2020
13:00 Uhr
Waxprints reloaded – Taschen und Täschchen aus bunten afrikanischen Stoffen selbst nähen

Waxprints sind in einem speziellen Verfahren gefertigte große Stoffbahnen, welche zu Kleidungsstücken, Taschen und Schirmen verarbeitet werden. Zahllose Muster, Farben und Formen bestimmen das Design der Stoffe.Es entstehen Laptop- und Handytaschen.  Schlüsseltaschen und Buchhüllen sowie bezogene Kronkorken Untersetzer.

3€ Eintritt, zzgl. 3 € Führungsgebühr / 2€ Materialkosten

mit Johanna Funke, Anna Ansorge

 

Herrnhut

29.02.2020
10:00 Uhr
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett
30 Jahre Künslterbuch Almanach COMMONE SENSE. 1989-2018.

Vom 14. März 2020 bis 24. Mai 2020 im Romantikerhaus Jena

Gastausstellung der Kunstsammlung Jena

 

Jena

29.02.2020
Antifaust

Uraufführung

Mit dem ANTIFAUST wird die Auseinandersetzung mit dem berühmten „Faust“-Stoff in Form eines sinnlich reflektierenden Kommentars fortgesetzt. Das Ergebnis ist eine Theater-Installation, die von der Beschäftigung mit Goethes „Faust“ inspiriert wurde und als Antithese zu Goethes „Faust“ verstanden werden kann.

„Selten nur nutzt das Theater die Möglichkeit, einen Kommentar in künstlerischer Form zu einer abgeschlossenen dramatischen Arbeit vorzulegen. Das wird hier der Fall sein. Man möge sich fragen, was ein ANTIFAUST denn wäre, was die Antithese zum FAUST ist und wie sie aussieht. Nun eben, diese Frage zu stellen und aufrechtzuerhalten, ist die Idee des ANTIFAUST. Ich knüpfe in dieser Arbeit an frühere Arbeiten im Installationsbereich an, die ohne dramatische Vorlage lediglich konsequent einem Gedanken folgen.“ (Jo Fabian)

 

Cottbus

29.02.2020
19:30 Uhr
ALTER EGO

Die für einen zweiteiligen Ballettabend kreierte und im Oktober 2019 in Dresden uraufgeführte Choreografie Alter Ego wird weiterentwickelt und in Frankfurt am Main als abendfüllendes Ballett zu sehen sein.

In Alter Ego verfolgt Godani erneut seine künstlerische Leidenschaft: Die unendlichen Möglichkeiten der Metamorphose in seiner choreografischen Arbeit. In dieser Kreation ist die choreografische Sprache von herkömmlichen Parametern befreit: Die Öffnung zu einer neuen Wahrnehmung wird ermöglicht. Menschliche Körper mit animalischen Merkmalen erschaffen ein Universum aus seltsamen Kreaturen: Tiere, halb Mensch und halb Insekt, interagieren und kommunizieren miteinander.

Aber der Choreograf hält nicht an all diesen Transformationen fest, sondern reichert die körperliche Bewegungssprache mit eckigen Formen an, um somit ästhetische Grenzen aufzubrechen. Animalische Wesen entdecken und konstruieren durch die Choreografie den Raum, dabei wird eine innovative Form der Kommunikation zwischen den Performer*innen hergestellt. Der gruselige Blick, die Gesten, Unterbrechungen, Pausen und unerfüllten Handlungen usw. erzeugen eine gemeinschaftliche Sprache zwischen all diesen Kreaturen. Stille und Stopps sind für dieses gemeinsame Erlebnis bedeutsam: Nicht nur der Raum wird in diesem Gefüge ausgesetzt, sondern auch die Zeit.

Godanis choreografische Praxis schafft einen reflektierten, bewussten Umgang mit performativen Handlungen und unterstreicht das Eigenengagement der Tänzerinnen und Tänzer. Mit ihnen erarbeitet der Choreograf eine visuelle Identität. Godani zu den Tänzer*innen: „ [...] Wichtig ist eure innere Vision, wie ihr den Raum wahrnehmt, stellt euch die Realität nicht vor, sondern beobachtet sie nur.“ Die Tänzerinnen und Tänzer stellen interne und externe Beziehungen zwischen den verschiedenen Teilen ihres Körpers her. Es ist die Konstruktion eines geometrischen, fast kaleidoskopischen „Meccano” zwischen ihnen und ihren eigenen Gliedmaßen. Aus der Choreografie entstehen Charaktere, die einen Reichtum von Bildern und Assoziationen hervorrufen und gleichzeitig die theatralen Komponenten eines mentalen Bildes betonen.

In Alter Ego sind alle künstlerischen Elemente transparent und rein. Ihre nüchterne Klarheit ist eine gezielte Suche nach ihrer endgültigen Natur: Eine schimmernde Erinnerung, eine Erzählung ohne dramatische Beteiligung. Godanis körperliche Ausdrucksweise ist gleichzeitig enthüllend und öffentlich, bleibt aber dennoch innerlich und zutiefst privat. Jede Geste, jede choreografische Leistung wird zum Schicksal mit der Eloquenz und Schönheit von abstrakter Poesie. Die Performer*innen wachsen zu temperamentvollen Figuren heran und bilden zusammen mit dem Choreografen einen magischen Kreis, in dem sie ungestüm zu evozieren versuchen, was dem Menschen für immer durch die Finger gleitet: Die Entschlüsselbarkeit des Lebens.
 

Öffentliches Einführungsgespräch (Anmeldung nicht erforderlich)

Sa, 29.02. | 19:00
mit Luisa Sancho Escanero, Repräsentantin des Künstlerischen Direktors / Künstlerische Koordinatorin, Dresden Frankfurt Dance Company.

FRANKENSTEIN

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst - in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen...

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung - passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc - steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung - außer in ästhetischer Hinsicht - von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann...

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner  Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

 

Der Parasit oder Die Kunst sein Glück zu machen

im Großen Haus

Büro ist Krieg! Und Selicour ist entschlossen, auf dem Schlachtfeld der Bürokratie sein Glück zu machen: Durch Intrigen und Kriecherei verdeckt er sein mittelmäßiges Talent und erschleicht sich das Vertrauen des vorgesetzten Ministers samt dessen Familie. Gerissen und skrupellos eignet er sich die Arbeit seiner Kollegen an und sorgt sogar für die Entlassung seines alten Schulfreundes La Roche. Doch der schwört Rache und lässt nichts unversucht, das Kartenhausaus Lügen des Parasiten Selicour zum Einsturz zu bringen.

Dass das Stück des Franzosen Louis-Benoît Picard heute noch bekannt ist, verdankt es vor allem der Bearbeitung seines berühmten deutschen Übersetzers, Friedrich Schiller, der die steifen Verse des Originals in pointierte Prosa umwandelte.

29.02.2020
19:30 Uhr
WILLKOMMEN

WILLKOMMEN



Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.



Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. In dieser Zeit würde er das Zimmer gerne Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doro, die WG-Älteste, hält nichts von sozialen Experimenten in den eigenen vier Wänden, ihr Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten ist gedeckt. Und wenn Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm . . . Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.



Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte.



Inszenierung | Hartmut Uhlemann

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Atilla Oener



WILLKOMMEN hat das Potenzial der neue Dauerbrenner im Borchert Theater zu werden: Es trifft die aktuelle, teilweise abstruse Diskussion um den Umgang mit den Migranten auf den Punkt. Hier kann sich jeder, welche Position auch immer er vertritt, wiedererkennen. [Westfalium]


Münster

29.02.2020
18:00 Uhr
Clockwork Orange

von Anthony Burgess



Wenn ein Mensch nicht wählen kann, hört er auf, Mensch zu sein.



Alex und seine Droogs versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Sie überfallen beliebig wehrlose Opfer, vergewaltigen Frauen, bekriegen sich mit anderen Gangs. Die Gewalt ist für Alex Spaß und Genuss, das geraubte Geld Nebensache.



In seinem Kultbuch aus dem Jahre 1962 stellt Anthony Burgess eine Lösung zur Disposition, ebenso effektiv wie bedrohlich nah an gegenwärtigen Möglichkeiten: Was spricht dagegen, Gewaltbereitschaft einfach medizinisch zu unterbinden, wenn es machbar ist?



Premiere: 18. Januar 2018



Pressespiegel




"Als Science Fiction-Story wurde der Roman konzipiert, inzwischen hat ihn die Gegenwart eingeholt (...) Gleichwohl verfügt das Theater über ureigene Trümpfe. Charlotte Sprenger spielt sie anhand ihrer fünf jungen Darsteller aus. Sie gehen energiegeladen, mit einem guten Timing und einem Schuss Humor zu Werke, den der Film nicht hat." Kölnische Rundschau, 20.1.18



"Wenn alle fünf Darsteller bei einer stilisierten Vergewaltigungsszene aller Kleidungsstücke entledigt zu einem irritierenden Reigen verschmelzen, liegen Schönheit und Schrecken bei diesen choreographierten Gewaltexzessen dicht beieinander. (...) Während die rigorose Konditionierung im Roman und im Film aus Alex noch ein wehrloses Wesen machten, dem nun das alles widerfährt, was er vorab seinen Opfern antat, wählt die Bühnenfassung von Julia Fischer und Charlotte Sprenger einen anderen, originelleren Weg" Kölner Stadtanzeiger, 27.1.18



"Die ganze Welt ist nur die Zelle einer Irrenanastalt (...) Hier dreht das grotesk kostümierte Männerquintett voll auf. (...) Sie sind brutal und verletzlich, prahlend und anrührend schamvoll, wenn sie im Anschluss an die Vergewaltigung in völliger Naktheit tanzend verschlingen" report-k.de



"(...) Auch die Ärzte in Clockwork Orange attestieren Alex schließlich seine Freiheit, doch Charlotte Sprenger münzt das in eine böse Volte um. Sie lässt Denis Merzbach minutenlang unbeweglich ins Publikum starren: Ecco Homo. Der vermeintlich freie Mensch, der aus eigenem Antrieb handelt, aber nicht einmal mehr zum Selbstmord in der Lage ist, wird zum Spiegel, in den der Zuschauer verunsichert glotzt. Das Theater kommt zum Erliegen - bevor sich der Abend dann im Spiel auflöst. Sehenswert!" Choices, Februar 2018



 



Regie: Charlotte Sprenger

Bühne: Thomas Garvie

Kostüme: Janina Warnk

Dramaturgie: Barbara Kastner



Mit: Markus J. Bachmann, Frank Casali, Liliom Lewald, Denis Merzbach, Madieu Nguyen


Das Wintermärchen

Übersetzung: Chris Alexander. Regie: Patricia Benecke. Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. Musik: Simon Slater.
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

Aus heiterem Himmel bezichtigt König Leontes von Sizilien seine hochschwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem besten Freund Polixenes, dem König von Böhmen. Trotz aller Beschwörungen von Hermiones Unschuld und aller Bitten, wieder zur Vernunft zu kommen, lässt Leontes seine Frau ins Gefängnis werfen. Er glaubt, das neugeborene Mädchen „Perdita“ sei Polixenes’ Tochter und lässt es auf dem Meer aussetzen. Als urplötzlich auch noch der gemeinsame Sohn Mamillius stirbt, bricht Hermione unter soviel Unglück zusammen und erstarrt, so dass man von ihrem Tod berichtet. Von bitterer Reue geplagt, sieht Leontes sein Unrecht ein, doch zu spät -in einem Zug hat er sein ganzes Glück vernichtet.
20 Jahre später lebt Perdita als adoptierte Tochter von einfachen Schäfern in Böhmen. Mit dem Sohn des Königs Polixenes verbindet sie eine heimliche Liebe. Auf einem ausgelassenen Schafschurfest wird ihre Verbindung unerwartet entdeckt, und die zwei fliehen vor Polixenes’ Zorn nach Sizilien…
„Das Wintermärchen“ erzählt von der zerstörerischen Macht von Eifersucht und Tyrannei und der heilenden Wirkung von Liebe und Vergebung. So tragisch und düster wie das Stück beginnt, so fröhlich, hoffnungsvoll und komödiantisch entwickelt es sich nach dem Zeitsprung im zweiten Teil.

Die Inszenierung erzählt Shakespeares Spätwerk als Perditas Reise in eine Vergangenheit, die sie nicht kennt, und in der ihre Familiengeschichte verborgen liegt. Stück für Stück, wie eine langsam aus dem Vergessen aufsteigende Erinnerung, entrollt sich die Geschichte ihrer Herkunft wie ein dunkles Märchen. Dort haben Wahn und Unglück ihre Mutter erstarren lassen und hält tiefe Reue ihren Vater gefangen. Auf der Suche nach ihrer Identität und ihrer Zukunft beleuchtet Perdita ihr „Familien-Märchen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Inszenierung entwirft mit Musik, atmosphärischen Geräuschen und Tiermasken einen märchenhaften Erzählraum, in dem sich die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühlswelt entfalten kann.

Patricia Benecke, die in der Spielzeit 2018/19 für die bremer shakespeare company Mike Bartletts „Love Love Love“ inszenierte, wird die Regie führen.

Bremen

29.02.2020
18:00 Uhr
Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr

 

1. Februar - 24. Mai 2020

Beauty is a Line – Von Cy Twombly bis Gerhard Richter
Die Ausstellung erkundet die Linie als Gestaltungselement der Kunst der Moderne mit Werken von u.a. Cy Twombly, Pablo Picasso, Bart van der Leck, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Henry van de Velde, Jan Thorn Prikker, Ólafur Elíasson, Donald Judd, Sol LeWitt, Dan Flavin, Hanne Darboven und Gerhard Richter.

parallel dazu:

Von Bonnard bis Picasso – Die Bücher des Monsieur Vollard
Eine Studioausstellung über drei Räume
Mit Werken aus der Malerbuchsammlung des Picasso-Museums u.a. von Pierre Bonnard, Pablo Picasso, Georges Braque und Marc Chagall beleuchtet die Studioausstellung die verlegerischen Vorlieben und die freundschaftlichen und geschäftlichen Verbindungen und Netzwerke des französischen Kunsthändlers Ambroise Vollard, der das „Who is Who“ der Künstler der Moderne kannte.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr

Münster

29.02.2020
16:30 Uhr
Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr

 

1. Februar - 24. Mai 2020

Beauty is a Line – Von Cy Twombly bis Gerhard Richter
Die Ausstellung erkundet die Linie als Gestaltungselement der Kunst der Moderne mit Werken von u.a. Cy Twombly, Pablo Picasso, Bart van der Leck, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Henry van de Velde, Jan Thorn Prikker, Ólafur Elíasson, Donald Judd, Sol LeWitt, Dan Flavin, Hanne Darboven und Gerhard Richter.

parallel dazu:

Von Bonnard bis Picasso – Die Bücher des Monsieur Vollard
Eine Studioausstellung über drei Räume
Mit Werken aus der Malerbuchsammlung des Picasso-Museums u.a. von Pierre Bonnard, Pablo Picasso, Georges Braque und Marc Chagall beleuchtet die Studioausstellung die verlegerischen Vorlieben und die freundschaftlichen und geschäftlichen Verbindungen und Netzwerke des französischen Kunsthändlers Ambroise Vollard, der das „Who is Who“ der Künstler der Moderne kannte.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr

Münster

29.02.2020
15:00 Uhr
Baden-Baden und die Taschen voller Geld

Baden-Baden Hauptbahnhof. Dort treffen sich zufällig Greta, 93 1/2 Jahre alt aus Altona und Ueli, 52 Jahre jung aus dem Berner Oberland.

Beide sind überraschend zu viel Geld gekommen – Greta im Spielcasino, Ueli hat einen fetten Auftrag für eine Kollektion Weihnachtskugeln ergattert. Während beide auf ihre Züge warten, kommen sie ins Gespräch.

Es wird gelästert, aus dem Nähkästchen geplaudert, philosophiert und überlegt, ob und wie man die Weichen des Lebens noch einmal neu stellen könnte.

Dabei kommt alles auf den Tisch, was das Leben so liebens- und lebenswert macht...



Mit Thomas Gisiger und Thomas Schultz



Eintritt € 83.00 p.Pers. inkl. 3-Gänge-Menue und Getränken

bei Kauf über Reservix oder eine der Vorverkaufsstellen zzgl. Gebühren!



Wenn im Spielplan nicht anders angegeben, beginnen unsere Vorstellungen um 19:30 Uhr.

Einlass ab 18:45 Uhr

Ende der Veranstaltung 23:30 Uhr



Speisen und Getränke:

Zu jedem Theaterstück servieren wir Ihnen unser schmackhaftes 3-Gänge-Menü. Jeden Monat bietet unsere Küche ein neues Menü. Nehmen Sie Platz an unseren langen Tafeln, die Plätze sind für Sie reserviert! Wer möchte, kommt mit seinen Tischnachbarn schnell ins Gespräch. An unsere Kaffeebar klingt der Abend genussvoll aus.



Hier finden Sie unsere
Monatsmenüs



Getränke: Begrüßungsprosecco, Rot- und Weißwein, diverse Säfte, Mineralwasser, Espresso, Grappa, WilliamsChrist, hausgemachter Röteli-Likör und hausgemachter heimatlicher Kräuterlikör



Gerne bereiten wir Ihnen auch eine vegetarische Variante des Menüs zu. Eine Voranmeldung ist hierfür nötig. Bitte sprechen Sie uns bei Ihrer Reservierung darauf an!



Kostenfreie Reservierung unter: 040 - 30 60 65 41 oder info@die2teheimat.de



copyright Foto: Die 2te Heimat



Änderungen vorbehalten


Hamburg

29.02.2020
19:30 Uhr
Tickets
Der kleine Rabe Socke

Seit über zwanzig Jahren lässt ‚Der kleine Rabe Socke‘ Kinderherzen höher schlagen. 1996 entsprang der freche Rabe mit seiner rot-weiß geringelten Socke den Federn von Nele Moost, einer der bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen, und der international bekannten Illustratorin Annet Rudolph. Über hundert Bilder-, Schul-, Lehr- und Malbücher sind schon über den kleinen Raben Socke erschienen und in rund zwanzig Sprachen übersetzt worden. Mehrere teilanimierte Kurzfilme aus ‚Unser Sandmännchen‘, eine Trickfilmserie des Fernsehsenders KIKA und zwei Kinofilme entstanden nach den Vorlagen. Das JTB erhielt nun die Erlaubnis, die Abenteuer des quirligen Raben und seinen Freunden auf die Bühne zu bringen.

Der kleine Rabe Socke ist ein Lausbub wie sonst keiner. Er macht, sagt, denkt und fragt all das, was Kinder sich nicht immer zu machen, sagen, denken und fragen trauen. Und auch wenn er oft sehr frech ist, ist er wirklich herzensgut. Rabe Socke ist ehrlich, liebenswert, neugierig und immer offen für alles, was das Leben für ihn bereithält. Eine seiner besten Eigenschaften ist, dass er am liebsten ein ganz toller Freund sein möchte; der beste, wenn es irgendwie geht. Eddi-Bär und Wolle, zwei von Rabe Sockes vielen Freunden, können das bestätigen.

Das Thema Freundschaft und der Umgang mit persönlichen Stärken und Schwächen ist in jeder Geschichte ein wichtiges Thema. Die Geschichten um den kleinen Raben bieten Kindern viele elementare Erfahrungen und ermutigen sie dazu sich mit Dingen auseinanderzusetzen und selbst etwas zu tun. Durch seine Abenteuer vermittelt er Kindern, dass Lernen spannend sein kann, wie die Spielregeln für ein gutes Miteinander lauten und wie offener und ehrlicher Umgang mit anderen funktioniert. Der kleine Rabe Socke verkörpert Werte wie Freundschaft, Abenteuerlust, Lebensfreude, Glaubwürdigkeit und Hilfsbereitschaft.

Jens Heuwinkel inszeniert die Uraufführung von ‚Der kleine Rabe Socke‘ im Kuppelsaal der Thalia Buchhandlung für Zuschauer ab 3 Jahren.

Bonn

29.02.2020
15:00 Uhr
Emil und die Detektive

„Also Freunde, unsere Parole heißt Emil!“


Zum ersten Mal darf der 1 1 jährige Emil allein nach Berlin fahren. Er hat seinen feinen Sonntagsanzug an und 140 Mark für seine Oma in Berlin dabei. Die hat er mit einer Stecknadel am Anzugfutter sicher befestigt, denkt er . Seine Großmutter und seine Co usine Pony Hütchen erwarten ihn wie verabredet am Blumenstand im Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt einfach nicht. Als er während der Zugf ahrt ein bisschen geschlafen hat, muss ihm jemand das Geld geklaut haben. Emil hat auch schon einen
Verd acht und macht sich hinter dem vermeintlichen Dieb her.

Während die Großmutter und Pony Hütchen noch auf ihn warten und überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd quer durch die große Stadt Berlin gestürzt. Aber Emil ist nicht lange allein. Bald bekommt er Unterstützung von Gustav mit der Hupe ’’, dem Professor dem kleinen Dienstag und vielen anderen Berliner Jungs. Um den Dieb zu stellen, richten die jungen Detektive eine Telefonzentrale ein und für alle Ein geweihten gilt ab sofort die ‘Parole Emil‘. Turbulent
geht ihr Abenteuer weiter und dabei wissen die jungen Detektive noch gar nicht, wen sie da eigentlich verfolgen…

‘Emil und die Detektive‘ ist ein spannender und humorvoller Abenteuer und Kriminalrom an für Kinder. Erlebnisse aus seiner eigenen Kindheit inspirierten Erich Kästner zu der Geschichte, die bereits mehrfach verfilmt wurde und zu einem Klassiker des Kinderkrimis geworden ist.

Zum Autor:
Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren. Er ist einer der bedeutendsten deutschen Kinder und Jugendbuchautoren, schrieb aber auch Satiren, Gedichte und Drehbücher. 1928 erschien das erste der beiden Bücher, die ihn auf einen Schlag weltberühmt gemacht haben: der Gedichtband 'Herz auf Taille' Ein Jahr später folgte das Kinderbuch 'Emil und die Detektive'. Bis 1933 erschienen zahlreiche Bücher, die seinen Erfolg festigten, darunter auch 'Pünktchen und Anton' und 'Das fliegende Klassenzimmer'. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bü cher verbrannt und Kästner erhielt Publikationsverbot . Nach Ende des Krieges leitete Kästner das Feuilleton der Neuen Zeitung und gründete das Kabarett 'Die Schaubude'. Allmählich begann er wieder Bücher zu schreiben, und zwar zunehmend für Kinder. 1957 bekam er den Georg Büchner Preis und 1960 wurde er mit dem Hans Christian Andersen Preis ausgezeichnet. Am 29. Juli 1974 starb Erich Kästner in München.

Zur Produktion:
Das Junge Theater Bonn inszeniert das Musical Emil und die Detektive in der begeiste rnden Musical Fassung von Marc Schubring (Musik) und Wolfgang Adenberg (Buch und Liedtexte). Andreas Lachnit führt Regie.

Bonn

29.02.2020
10:00 Uhr
(M)UFOS

Egal ob schaurig-spannendes Bauernhaus, stolze Bürger-Kleider oder fremde Kulturen, das Bomann-Museum hält viele spannende Welten bereit, die entdeckt und erforscht werden wollen. Die museumspädagogische Werkstatt lädt Kinder zwischen neun und 12 Jahren ein, gemeinsam als (M)UFOs (Museumsforscher) das Museum zu erkunden. Die (M)UFOs erforschen die aufregenden Geschichten und Menschen hinter den Ausstellungsstücken, testen alte Handwerks- und Kunsttechniken und gestalten eigene Bau- und Kunstwerke. Als angehende Museumsexperten erhalten alle (M)UFOs ihren eigenen (M)UFO-Ausweis.

Themen und Termine (jeweils von 11.00–13.00 Uhr):
01.02.: Wer hat an der Uhr gedreht? – Das Geheimnis der Zeit
29.02.: Wie hält das denn? – Fachwerk selbst gebaut
11.04.: Wer schreibt mit spitzer Feder? – Federleichte Schreibwerkstatt
23.05.: Woher kommt das Mehl? – Kleine Brote backen
20.06.: Wie erntet man eine Hose? – Flachsbrecher und Leinenweber

Für alle (M)UFO-Termine ist eine verbindliche Anmeldung sowie eine rechtzeitige Absage bei Nichteinhalten des Termins erforderlich. Tel. 05141/12 4555 oder 12 4556, Kosten pro Teilnehmer: 6,00 EUR. Alter: neun bis zwölf Jahre

Celle

29.02.2020
11:00 Uhr
Guten Morgen Eberswalde 2020 - EINTRITT FREI

Kulturelle Interventionen im Februar + März:
DCLX, 29.2.: Regionale Kulturakteure stellen sich vo: Talking To Sophie. Indie Pop.
DCLXI, 7.3.: Feincost. Pianist Reinmar Henschke und Saxophonist Volker Schlott spielen Songs von Abdullah Ibrahim.
DCLXII, 14.3.:Theater Kokon „Ferdinand der Stier“. Wie es gelingen kann, in einer kämpferischen Welt kühlen Kopf zu bewahren. Frei nach dem berühmten Kinderbuch von Munro Leaf für uns alle ab vier Jahren.
DCLXIII, 21.3.: Divano. Lieder der Roma und Musik Osteuropas.
DCLXIV, 28.3.: Regionale Kulturakteure stellen sich vor: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Ausstellung „Fähigkeiten entdecken und einbringen“ + Konzert „TurboDream“.

Die Veranstaltungsreihe Guten Morgen Eberswalde findet seit dem 14. Juli 2007 an jedem Sonnabendvormittag im Stadtzentrum statt, setzt mit qualitativ hochstehenden Angeboten Impulse und lädt darüber hinaus zu Austausch und Begegnung. Die Angebotspalette ist vielfältig, jedoch in keiner Art und Weise beliebig. Musikalisches wechselt sich mit verschiedenen Theaterformen ab; Straßenkulturaktionen, Tanzaufführungen und Lesungen gehören dazu.

Für das integrierte Konzertprogramm erhielt die Reihe Guten Morgen Eberswalde sowohl 2018 als auch 2019 den APPLAUS-Preis: die "Auszeichnung für die Programmplanung unabhängiger Spielstätten" der Initative Musik.

Eberswalde

29.02.2020
10:30 Uhr