Sonntag, 25.08.2019
um 19:00 Uhr

Grüner Salon
Rosa-Luxemburg-Platz
10178 Berlin




Zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2019 feiert Tanz im August den US-amerikanischen Choreografen Merce Cunningham. Er sagte über sich selbst, er sei nicht zum Tänzer geworden – sondern immer schon Tänzer gewesen. 1944 zeigten er und John Cage in New York ihre erste Zusammenarbeit. Im Laufe seiner langen Karriere schuf Cunningham in Kollaboration u.a. mit Cage und Robert Rauschenberg über 200 Werke, die den Tanz umfassend erneuerten: Er setzte nicht auf ein angeblich autonomes Künstler-Ich, sondern vielmehr auf spielerische Abstraktion und Zufallsprinzip; als neugieriger Modernist verwendete er zudem früh Video-Kamera und Computer.

CCN – Ballet de Lorraine: RainForest & Sounddance
Unter und zwischen den Silberwolken von Andy Warhol agieren die Tänzer*innen des Ballet de Lorraine in “RainForest” (1968) als anmutige Zwitterwesen aus Mensch und Tier. Cunningham, nahe der Regenwälder im Staat Washington aufgewachsen, übersetzt sie hier in kleine Gesten, große Sprünge und Bewegungen am Boden, eine konzentrierte, gelassene Welt. Mit einer anderen Energie kommt “Sounddance” daher: Cunningham schuf es 1975 nach seiner – durchaus konfliktreichen – Zusammenarbeit mit dem Ballet de l’Opéra de Paris. Es steht im Gegensatz zur Uniformität des Balletts: Vor einem elegant drapierten goldenen Vorhang entfaltet sich lust- und kraftvoll ein ‘organisiertes Chaos’, begleitet von David Tudors treibendem Sound.

DANCE ON ENSEMBLE: BERLIN STORY A re-imagination of STORY
Merce Cunninghams “STORY” von 1963 war bahnbrechend mit seinen choreografischen Spielaktionen und Zufallsverfahren. Einige der Tanzsequenzen aber sind über die Jahre verloren gegangen, manche Anweisungen nicht mehr nachvollziehbar. Gemeinsam mit dem Cunningham-Experten Daniel Squire geht das DANCE ON ENSEMBLE für “BERLIN STORY” auf Proben- und Forschungsexpedition, um originales mit neuem Bewegungsmaterial zu kombinieren. 1963 entwickelte Robert Rauschenberg das Bühnenbild aus Fundstücken im Theater; 2019 übernimmt dies der Berliner Künstler John Bock. Die Originalmusik von Toshi Ichiyanagi wird gespielt von Rabih Mroué, Tobias Weber und Mattef Kuhlmey.
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In 2019 Tanz im August celebrates the 100th anniversary of the birth of the American choreographer Merce Cunningham, who said of himself that he didn’t become a dancer, but rather had always been a dancer. He worked with John Cage for the first time in New York in 1944. In the course of his long career Cunningham created over two hundred works, partly in collaboration with Cage and Robert Rauschenberg, that radically renewed dance. He didn’t rely on an apparently autonomous artistic ego, but rather on playful abstraction and chance procedures. As an inquisitive modernist he was one of the first to use video and computer technologies in dance.

CCN – Ballet de Lorraine: RainForest & Sounddance
Beneath and between Andy Warhol’s silver clouds, the dancers of the Ballet de Lorraine become graceful hybrid creatures both human and animal in “RainForest” (1968). Cunningham, who grew up near the rain forests in the state of Washington, translates them here into small gestures, big leaps and movements on the floor – a concentrated, serene world. “Sounddance” has a different energy. Cunningham created it in 1975 after his fraught collaboration with the Ballet de L’Opéra de Paris. It opposes the uniformity of the ballet: in front of an elegantly draped golden curtain, an ‘organised chaos’ unfolds, accompanied by David Tudor’s driving sound.

DANCE ON ENSEMBLE: BERLIN STORY A re-imagination of STORY
Merce Cunningham’s “STORY” was pioneering in its choreographic games and chance procedures when it was created in 1963. But some of the dance sequences have been lost over the years, and some of the instructions can no longer be understood. Together with the Cunningham expert Daniel Squire, the DANCE ON ENSEMBLE goes on an expedition of research and rehearsal that combines original and new movement material in their “BERLIN STORY”. In 1963 Robert Rauschenberg created the set from found objects. His part is now taken by the Berlin artist John Bock. The original music by Toshi Ichiyanagi will be played by Rabih Mroué, Tobias Weber and Mattef Kuhlmey.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Gob Squad’s Kitchen (You’ve Never Had It So Good) - Englisch und Deutsch
If tomorrow I find somebody who is pretty much like me and I put her here to sing, she can be Nico while I go and do something else. - Nico

Zurück. Zurück zum Ursprung. Zurück zum Anfang. Zurück zu dem Moment, in dem alles noch gut war: der Sex, die Drogen, der Rock´n´ Roll – alles gut. Und alles war noch zu entdecken... Geführt von der Zauberhand des Pop-Art Königs persönlich – Andy Warhol – gehen Gob Squad auf eine Zeitreise in die New Yorker Kunst- und Underground-Szene der 60er Jahre, zurück in eine Zeit, in der alles begann... Und geführt von der Zauberhand Gob Squads wird auch das Publikum Teil dieser Zeitreise und findet sich schließlich in einer Küche wieder, die Geschichten von damals erzählend - ohne selbst dabei gewesen zu sein.

Andy Warhols frühe Filme, in denen “Superstars” ganz normale Dinge tun, sind die Inspiration für Gob Squads interaktive Live-Film-Performance. “Gob Squad’s Kitchen” macht Warhols ersten Tonfilm “Kitchen” (1965) zum Ausgangspunkt und zur Projektionsfläche. Man sieht Menschen, die in einer Küche abhängen, viel mehr passiert nicht. Dennoch bringt er die hedonistische experimentelle Energie der aufkommenden Popkultur auf den Punkt. Wie Edie Sedgwick, Factory-Superstar, im Film bemerkt: “Auch ich lebe meine Rolle – nur dass ich nicht genau weiß, was meine Rolle in diesem Film eigentlich ist.”

Gob Squad versuchen jeden Abend aufs Neue, “Kitchen”, “Sleep”, ”Screentest” und andere frühe Warhol Filme zu rekonstruieren, allerdings unter dem Blick und mit dem Wissen von heute. Und in dem Glauben, die Essenz und den Geist dieser frühen Alltags-Kunstwerke nur damit wirklich erfassen zu können, indem man sich selbst in sie hineinbegibt.

Worüber haben die Leute 1965 geredet? Wie haben sie getanzt? Gab es schon Feminismus? Oder waren wir kurz davor? “Gob Squad’s Kitchen” ist eine Reise in die Vergangenheit und wieder zurück in die Zukunft. Eine Suche nach dem Authentischen, dem Hier und Jetzt, dem “wahren” Ich, dem “wahren” Du, eine Suche nach dem Original über die Kopie.

Mit weit über 100 Aufführungen und Touren quer durch Europa, Singapur, Australien und die USA gehört “Gob Squad’s Kitchen” zu den erfolgreichsten Produktionen der Gruppe, wurde drei Wochen lang im Repertoire des Public Theatre in New York gezeigt und anschließend mit dem Drama Award for UNIQUE THEATRICAL EXPERIENCE 2012 ausgezeichnet.

If tomorrow I find somebody who is pretty much like me and I put her here to sing, she can be Nico while I go and do something else. - Nico

It’s 1965 and everything is just about to happen. Pop, subculture, superstars, feminism, drugs, bright lights, and sex are about to rock the world like never before. Gob Squad take the hand of the King Of Pop Art himself, Andy Warhol, and take a trip back to the underground cinemas of New York City, back to where it all began. Gob Squad’s Kitchen takes one of Warhol’s films, Kitchen, as its starting point. Nothing much happens in the original film yet it somehow encapsulates the hedonistic experimental energy of the swinging sixties. Learning lines was considered ‘old fashioned’ so the actors just hang around. Sex, drugs and wild parties are referred to but nothing in particular takes place. As Edie Sedgwick, one of the film’s stars, says “I live my part too – only I can’t figure out what my part is in this movie.”

Gob Squad set themselves the task of reconstructing “Kitchen” and other Warhol films. How can they get it just right? How do they know if they’re going wrong? How did people dance in 1965? What did they talk about? Had feminism happened? Or was it yet to begin? “Gob Squad’s Kitchen” becomes a journey back in time and back to the future again. A quest for the original, the authentic, the here and now, the real me, the real you, the hidden depths beneath the shiny surfaces of modern life.
The Practice of Love - Einlass: 19:00
“The practice of love is the practice of magic.”

Das multidisziplinäre Projekt “The Practice of Love” der norwegischen Musikerin, Komponistin und Autorin Jenny Hval erschafft eine betörende Einheit aus Musik, Literatur und Bewegung. Es verfolgt klangliche, visuelle und choreografische Ideen, indem es Stimmen, Klänge und sogar Körper in Texte verwandelt – in einem Prozess, den Hval als eine Form der Magie bezeichnet. Mit einem multinationalen Ensemble aus experimentellen Musiker*innen, Sänger*innen, Tänzer*innen und Videokünstler*innen weitet Hval ihr Schaffen in neue und noch gewagtere Sphären aus.

Das Stück erkundet die Beziehung von Leben und Kunst auf einzigartige Weise durch eine Nabelschnurmagie, die die Möglichkeit, Kunst zu schaffen, damit zusammenbringt, Leben zu erschaffen und sich auf andere Menschen zu beziehen; es sucht nach Empathie und einer gemeinsamen Sprache, indem miteinander gesprochen, gesungen und geschrieben wird. Darüber hinaus widmet das Stück sich dem Verhältnis von Stimme/Präsenz/Leben zu geschriebenem Wort/Absenz/Tod: Die Stimme ist das Produkt eines lebenden Körpers, sie stellt unsere erste Beziehung zu einem anderen Menschen dar, wenn wir die Stimme unserer Mutter vernehmen und auf sie reagieren… Als Tote können wir indes nicht länger “Ich” sagen, und die geschriebenen Worte sind das, was von uns eingemeißelt in einen Grabstein bleibt. Verbirgt sich hinter der Liebe zu Worten der Todestrieb?

Mit Klängen, Texten und manipulierten Bildern ist “The Practice of Love” zugleich magische Séance und Erkundung des Wesens der Kreativität.

“The practice of love is the practice of magic.”

“The Practice of Love” is a multidisciplinary immersion in music, literature and movement by Norwegian musician, composer and writer Jenny Hval. It explores sonic, visual and choreographic ideas while transforming voices, sounds and even bodies into texts, in a process that Hval herself describes as a form of magic. With a multinational ensemble including experimental musicians, vocalists, dancers and video artists, this new project extends Hval’s work into new and even more challenging territory.


The piece investigates the connection between life and art in a specific way – an umbilical magic, which brings together the possibility of creating art, creating life, and relating to other people, looking for empathy and a common language through speaking, singing, writing together. It also looks at the relationship between voice / presence / life and written word / absence / death: The voice comes from a living body, it is how we first relate to other humans, hearing our mothers´ voice and responding to it ... Whereas the dead body can no longer say “I”, and the written words are the remains that are chiseled into our tombstones. Is being drawn to words a death drive?


Using sound, text and image manipulation, “The Practice of Love” is both a magical séance and an inquiry into the nature of creativity.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
#unteilbar denken - ein öffentlicher Think Tank
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
The Practice of Love - Einlass: 19:00
“The practice of love is the practice of magic.”

Das multidisziplinäre Projekt “The Practice of Love” der norwegischen Musikerin, Komponistin und Autorin Jenny Hval erschafft eine betörende Einheit aus Musik, Literatur und Bewegung. Es verfolgt klangliche, visuelle und choreografische Ideen, indem es Stimmen, Klänge und sogar Körper in Texte verwandelt – in einem Prozess, den Hval als eine Form der Magie bezeichnet. Mit einem multinationalen Ensemble aus experimentellen Musiker*innen, Sänger*innen, Tänzer*innen und Videokünstler*innen weitet Hval ihr Schaffen in neue und noch gewagtere Sphären aus.

Das Stück erkundet die Beziehung von Leben und Kunst auf einzigartige Weise durch eine Nabelschnurmagie, die die Möglichkeit, Kunst zu schaffen, damit zusammenbringt, Leben zu erschaffen und sich auf andere Menschen zu beziehen; es sucht nach Empathie und einer gemeinsamen Sprache, indem miteinander gesprochen, gesungen und geschrieben wird. Darüber hinaus widmet das Stück sich dem Verhältnis von Stimme/Präsenz/Leben zu geschriebenem Wort/Absenz/Tod: Die Stimme ist das Produkt eines lebenden Körpers, sie stellt unsere erste Beziehung zu einem anderen Menschen dar, wenn wir die Stimme unserer Mutter vernehmen und auf sie reagieren… Als Tote können wir indes nicht länger “Ich” sagen, und die geschriebenen Worte sind das, was von uns eingemeißelt in einen Grabstein bleibt. Verbirgt sich hinter der Liebe zu Worten der Todestrieb?

Mit Klängen, Texten und manipulierten Bildern ist “The Practice of Love” zugleich magische Séance und Erkundung des Wesens der Kreativität.

“The practice of love is the practice of magic.”

“The Practice of Love” is a multidisciplinary immersion in music, literature and movement by Norwegian musician, composer and writer Jenny Hval. It explores sonic, visual and choreographic ideas while transforming voices, sounds and even bodies into texts, in a process that Hval herself describes as a form of magic. With a multinational ensemble including experimental musicians, vocalists, dancers and video artists, this new project extends Hval’s work into new and even more challenging territory.


The piece investigates the connection between life and art in a specific way – an umbilical magic, which brings together the possibility of creating art, creating life, and relating to other people, looking for empathy and a common language through speaking, singing, writing together. It also looks at the relationship between voice / presence / life and written word / absence / death: The voice comes from a living body, it is how we first relate to other humans, hearing our mothers´ voice and responding to it ... Whereas the dead body can no longer say “I”, and the written words are the remains that are chiseled into our tombstones. Is being drawn to words a death drive?


Using sound, text and image manipulation, “The Practice of Love” is both a magical séance and an inquiry into the nature of creativity.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
The Pentacle – eine Konzertinstallation - Einlass: 19:00
Im von Fedde ten Berge entwickelten Spatial-Soundsystem “The Pentacle 15.3” lädt das HAU Hebbel am Ufer gemeinsam mit den Berliner Musiker*innen Driftmachine, Golden Diskó Ship, Jan Jelinek und Jasmine Guffond in eine immersive Konzertsituation. In einer zirkularen Anordnung aus Publikum und Künstler*innen werden Wechselwirkungen aus Klang und Raum neu ausgelotet und so zu einer ganzheitlichen Erfahrung gemacht.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Transformation von Klängen und, indem er sein popmusikalisches Ausgangsmaterial in abstrakte reduzierte Strukturen überführt. Unter Verzicht auf traditionelle Instrumente konstruiert er Collagen aus Klangschnipseln, die mit einer breiten Palette von Aufnahmetechniken entstanden sind: Tonbandgeräten, digitalen Samples, Mediaplayern und Ähnlichem. Als er 1998 zu veröffentlichen begann, erschienen seine Produktionen zunächst unter den Pseudonymen Farben und Gramm. 2000 war er mit seinen Audiocollagen im Young Media Pavillon der EXPO 2000 in Hannover vertreten. In den folgenden Jahren arbeitete er mit Künstler*innen wie Sarah Morris, dem Schriftsteller Thomas Meinecke oder dem Improvisationskollektiv Computer Soup zusammen. Mit Andrew Pekler und Hanno Leichtmann gründete er 2007 das Improvisationstrio Groupshow, das sich jeglicher Form von Repertoire und bei Liveauftritten allen zeitlichen Beschränkungen verweigert. 2008 startete Jelinek das Label faitiche als Plattform für eigene Experimente, Gemeinschaftsprojekte und Arbeiten musikalischer Freunde. Seit 2012 schreibt und produziert er Hörstücke für den SWR, in denen er sich fiktiven Identitäten und Klangwelten widmet. Er veröffentlicht unter den Pseudonymen Gesellschaft zur Emanzipation des Samples und Ursula Bogner oder unter eigenen Namen Produktionen, die von Originalton-Collagen über elektroakustische Musik bis zu minimalistischem Drone reichen.

Jasmine Guffond arbeitet als Künstlerin und Komponistin an den Schnittstellen sozialer, politischer und technischer Strukturen. Ihr Schaffen umfasst Liveauftritte, Plattenproduktionen, Klanginstallationen und maßgefertigte Browser-Plug-ins. Mittels der Umsetzung von Daten in Klänge geht sie dem Potenzial des Klangs bei der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Fragen auf den Grund. Zuletzt arbeitete sie mit digitalen Technologien, der Ästhetisierung von Daten und deren Umsetzung in Klänge. Guffonds Werke wurden international ausgestellt, sie hat Platten auf den Labels Sonic Pieces (2015 und 2017) und Karlrecords (2018) veröffentlicht, 2016 ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Neue Musik und Klangkunst erhalten und arbeitet gegenwärtig an der University of New South Wales Art and Design an ihrer Dissertation zum Klang als Medium zur Erforschung von Überwachungspraktiken im Internet. Im Frühjahr 2020 wird ein neues Album von ihr auf Editions Mego erscheinen.

Das Synthie-Duo Driftmachine begann als offenes Arbeitsprojekt von Andreas Gerth und Florian Zimmer, beide mit umfangreichem Platten- und Projektportfolio, um die die Möglichkeiten des Synthesizers zu erforschen und einen neuen Ansatz für groove- und basslastige Musik zu entwickeln. Das Projekt gedieh, und das Duo brachte schließlich mehrere Alben auf dem mexikanischen Experimentallabel Umor Rex sowie den Labels Hallow Ground und Ongehoord heraus. Darüber hinaus produzierten die beiden Musiker Klangmontagen für verschiedene Kunstausstellungen wie die Riga International Biennial RIBOCA oder den Künstler Moritz Götze. Bei seinen regelmäßigen Auftritten arbeitet das Duo mit zwei synchron funktionierenden Modularsystemen. Der Sound von Driftmachine ist obsessiv, symmetrisch und vielschichtig; aus dem schwankenden und unberechenbaren Grund der modularen Klangsynthese entwickelt sich eine deepe und elegante Ausdrucksform.

Theresa Stroetges ist eine Musikerin und Klangkünstlerin. In verschiedenen Bandprojekten (Soft Grid, Epiphany Now) und Kollaborationen mit Künstler*innen aus den Bereichen Performance, Tanz, Live-Poetry, Film und Installation verfolgt sie Möglichkeiten des Aufbrechens konventioneller Aufführungspraxen und Genregrenzen. Ihr Soloprojekt Golden Diskó Ship bewegt sich an der Schnittstelle von Pop und Experiment. Es kombiniert abstrakte Klangcollagen mit eingängigen Melodien, elektronische mit akustischen Instrumenten und Videoprojektionen. CTM Concerts beschreibt ihre Arbeit so: „Imaginative Klanglandschaften, die zwischen zarten nostalgieträchtigen Melodielinien und den Feedbackbögen und differenzierten Verzerrungen misshandelter Geräte schwanken und luzide Träume evozieren. Die frischen, eklektischen Collagen aus elektronischen und akustischen Klängen sind von der Kritik begeistert aufgenommen worden.“
Termine



In the spatial sound system “The Pentacle 15.3,” developed by Fedde ten Berge, HAU Hebbel am Ufer and the Berlin-based musicians Driftmachine,Golden Diskó Ship, Jan Jelinek, and Jasmine Guffondinvite you into an immersive concert situation. In a circular arrangement made up of the audience and the artists, the interplay of sound and space will be newly explored, turning it into a holistic experience.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek’s works deal with the transformation of sounds, translating source materials from popular music into abstract, reduced textures. Bypassing traditional musical instruments, he constructs collages using sound fragments from a wide variety of recording devices: tape recorders, digital samplers, media players and the like. He began releasing his work in 1998, initially under the pseudonyms Farben and Gramm. In 2000, his sound collages played in the Young Media Pavilion at the EXPO2000 fair in Hanover. Over the following years, he worked with artists like Sarah Morris, the writer Thomas Meinecke or the improvisation ensemble Computer Soup, and created audio-visual performances with video artist Karl Kliem at venues including the Centre Pompidou in Paris. In 2007, with Andrew Pekler and Hanno Leichtmann, he founded the improvisation trio Groupshow that refuses any repertoire and any limitation on performance duration. In 2008, Jelinek established the faitiche label as a platform for his own experiments, for joint projects, and for work by musician friends. Since 2012, Jelinek has been writing and producing experimental radio pieces for state broadcaster SWR that deal with fictional identities and soundscapes. Under the pseudonym Gesellschaft zur Emanzipation des Samples, as Ursula Bogner, or using his own name, Jelinek’s oeuvre ranges from field recording collage to electroacoustic music to minimalistic drone.

Jasmine Guffond is an artist and composer working at the interface of social, political and technical infrastructures. Her practice spans live performance, recording, sound installation and custom-made browser plug-in. Through the sonification of data she addresses the potential for sound to engage with contemporary political questions. Recent projects employed digital technologies, sonification and the aesthetisation of data. Guffond has exhibited internationally, released solo records with the Sonic Pieces (2015, 2017) and Karlrecords (2018) labels, received the ‘Working Grant for New Music and Sound Art’ from the Berlin Senate (2016) and is a current PhD candidate at the University of New South Wales Art and Design conducting research into sound as a method of investigation into online surveillance cultures. A new album is due to be released on Editions Mego in Spring 2020.

Synth duo Driftmachine started as a workshop where Andreas Gerth and Florian Zimmer, producers of an extensive back-catalog of records and projects, focused on synth exploration and search for a new approach for groove and bass-driven music. The project steadily evolved and the duo ended up releasing several albums on the acclaimed Mexico-based experimental imprint Umor Rex, labels like Hallow Ground & Ongehoord. The duo also produced sound montages for several exhibitions of fine arts, e.g. for Riga International Biennial RIBOCA and for the artist Moritz Götze. They perform live regularly, working with 2 modular systems functioning in sync. Driftmachine’s sound is obsessive, symmetrical and multilayered; a deep and elegant language based on the shaky, unpredictable foundations of modular synthesis.

Golden Diskó Ship is the solo project of Theresa Stroetges, a multi-instrumentalist and video artist. She combines pop and experiment, sound collages and catchy melodies, electronic and acoustic instruments as well as video projections.“Her imaginative soundscapes, shifting from delicate melodic lines steeped in nostalgia to the feedback arcs and textured distortion of machine abuse, evoke lucid dreams and have won critical praise for their fresh, eclectic collages of electronic and acoustic sound." (CTM Concerts)
The Pentacle – eine Konzertinstallation - Einlass: 19:00
Im von Fedde ten Berge entwickelten Spatial-Soundsystem “The Pentacle 15.3” lädt das HAU Hebbel am Ufer gemeinsam mit den Berliner Musiker*innen Driftmachine, Golden Diskó Ship, Jan Jelinek und Jasmine Guffond in eine immersive Konzertsituation. In einer zirkularen Anordnung aus Publikum und Künstler*innen werden Wechselwirkungen aus Klang und Raum neu ausgelotet und so zu einer ganzheitlichen Erfahrung gemacht.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Transformation von Klängen und, indem er sein popmusikalisches Ausgangsmaterial in abstrakte reduzierte Strukturen überführt. Unter Verzicht auf traditionelle Instrumente konstruiert er Collagen aus Klangschnipseln, die mit einer breiten Palette von Aufnahmetechniken entstanden sind: Tonbandgeräten, digitalen Samples, Mediaplayern und Ähnlichem. Als er 1998 zu veröffentlichen begann, erschienen seine Produktionen zunächst unter den Pseudonymen Farben und Gramm. 2000 war er mit seinen Audiocollagen im Young Media Pavillon der EXPO 2000 in Hannover vertreten. In den folgenden Jahren arbeitete er mit Künstler*innen wie Sarah Morris, dem Schriftsteller Thomas Meinecke oder dem Improvisationskollektiv Computer Soup zusammen. Mit Andrew Pekler und Hanno Leichtmann gründete er 2007 das Improvisationstrio Groupshow, das sich jeglicher Form von Repertoire und bei Liveauftritten allen zeitlichen Beschränkungen verweigert. 2008 startete Jelinek das Label faitiche als Plattform für eigene Experimente, Gemeinschaftsprojekte und Arbeiten musikalischer Freunde. Seit 2012 schreibt und produziert er Hörstücke für den SWR, in denen er sich fiktiven Identitäten und Klangwelten widmet. Er veröffentlicht unter den Pseudonymen Gesellschaft zur Emanzipation des Samples und Ursula Bogner oder unter eigenen Namen Produktionen, die von Originalton-Collagen über elektroakustische Musik bis zu minimalistischem Drone reichen.

Jasmine Guffond arbeitet als Künstlerin und Komponistin an den Schnittstellen sozialer, politischer und technischer Strukturen. Ihr Schaffen umfasst Liveauftritte, Plattenproduktionen, Klanginstallationen und maßgefertigte Browser-Plug-ins. Mittels der Umsetzung von Daten in Klänge geht sie dem Potenzial des Klangs bei der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Fragen auf den Grund. Zuletzt arbeitete sie mit digitalen Technologien, der Ästhetisierung von Daten und deren Umsetzung in Klänge. Guffonds Werke wurden international ausgestellt, sie hat Platten auf den Labels Sonic Pieces (2015 und 2017) und Karlrecords (2018) veröffentlicht, 2016 ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Neue Musik und Klangkunst erhalten und arbeitet gegenwärtig an der University of New South Wales Art and Design an ihrer Dissertation zum Klang als Medium zur Erforschung von Überwachungspraktiken im Internet. Im Frühjahr 2020 wird ein neues Album von ihr auf Editions Mego erscheinen.

Das Synthie-Duo Driftmachine begann als offenes Arbeitsprojekt von Andreas Gerth und Florian Zimmer, beide mit umfangreichem Platten- und Projektportfolio, um die die Möglichkeiten des Synthesizers zu erforschen und einen neuen Ansatz für groove- und basslastige Musik zu entwickeln. Das Projekt gedieh, und das Duo brachte schließlich mehrere Alben auf dem mexikanischen Experimentallabel Umor Rex sowie den Labels Hallow Ground und Ongehoord heraus. Darüber hinaus produzierten die beiden Musiker Klangmontagen für verschiedene Kunstausstellungen wie die Riga International Biennial RIBOCA oder den Künstler Moritz Götze. Bei seinen regelmäßigen Auftritten arbeitet das Duo mit zwei synchron funktionierenden Modularsystemen. Der Sound von Driftmachine ist obsessiv, symmetrisch und vielschichtig; aus dem schwankenden und unberechenbaren Grund der modularen Klangsynthese entwickelt sich eine deepe und elegante Ausdrucksform.

Theresa Stroetges ist eine Musikerin und Klangkünstlerin. In verschiedenen Bandprojekten (Soft Grid, Epiphany Now) und Kollaborationen mit Künstler*innen aus den Bereichen Performance, Tanz, Live-Poetry, Film und Installation verfolgt sie Möglichkeiten des Aufbrechens konventioneller Aufführungspraxen und Genregrenzen. Ihr Soloprojekt Golden Diskó Ship bewegt sich an der Schnittstelle von Pop und Experiment. Es kombiniert abstrakte Klangcollagen mit eingängigen Melodien, elektronische mit akustischen Instrumenten und Videoprojektionen. CTM Concerts beschreibt ihre Arbeit so: „Imaginative Klanglandschaften, die zwischen zarten nostalgieträchtigen Melodielinien und den Feedbackbögen und differenzierten Verzerrungen misshandelter Geräte schwanken und luzide Träume evozieren. Die frischen, eklektischen Collagen aus elektronischen und akustischen Klängen sind von der Kritik begeistert aufgenommen worden.“
Termine



In the spatial sound system “The Pentacle 15.3,” developed by Fedde ten Berge, HAU Hebbel am Ufer and the Berlin-based musicians Driftmachine,Golden Diskó Ship, Jan Jelinek, and Jasmine Guffondinvite you into an immersive concert situation. In a circular arrangement made up of the audience and the artists, the interplay of sound and space will be newly explored, turning it into a holistic experience.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek’s works deal with the transformation of sounds, translating source materials from popular music into abstract, reduced textures. Bypassing traditional musical instruments, he constructs collages using sound fragments from a wide variety of recording devices: tape recorders, digital samplers, media players and the like. He began releasing his work in 1998, initially under the pseudonyms Farben and Gramm. In 2000, his sound collages played in the Young Media Pavilion at the EXPO2000 fair in Hanover. Over the following years, he worked with artists like Sarah Morris, the writer Thomas Meinecke or the improvisation ensemble Computer Soup, and created audio-visual performances with video artist Karl Kliem at venues including the Centre Pompidou in Paris. In 2007, with Andrew Pekler and Hanno Leichtmann, he founded the improvisation trio Groupshow that refuses any repertoire and any limitation on performance duration. In 2008, Jelinek established the faitiche label as a platform for his own experiments, for joint projects, and for work by musician friends. Since 2012, Jelinek has been writing and producing experimental radio pieces for state broadcaster SWR that deal with fictional identities and soundscapes. Under the pseudonym Gesellschaft zur Emanzipation des Samples, as Ursula Bogner, or using his own name, Jelinek’s oeuvre ranges from field recording collage to electroacoustic music to minimalistic drone.

Jasmine Guffond is an artist and composer working at the interface of social, political and technical infrastructures. Her practice spans live performance, recording, sound installation and custom-made browser plug-in. Through the sonification of data she addresses the potential for sound to engage with contemporary political questions. Recent projects employed digital technologies, sonification and the aesthetisation of data. Guffond has exhibited internationally, released solo records with the Sonic Pieces (2015, 2017) and Karlrecords (2018) labels, received the ‘Working Grant for New Music and Sound Art’ from the Berlin Senate (2016) and is a current PhD candidate at the University of New South Wales Art and Design conducting research into sound as a method of investigation into online surveillance cultures. A new album is due to be released on Editions Mego in Spring 2020.

Synth duo Driftmachine started as a workshop where Andreas Gerth and Florian Zimmer, producers of an extensive back-catalog of records and projects, focused on synth exploration and search for a new approach for groove and bass-driven music. The project steadily evolved and the duo ended up releasing several albums on the acclaimed Mexico-based experimental imprint Umor Rex, labels like Hallow Ground & Ongehoord. The duo also produced sound montages for several exhibitions of fine arts, e.g. for Riga International Biennial RIBOCA and for the artist Moritz Götze. They perform live regularly, working with 2 modular systems functioning in sync. Driftmachine’s sound is obsessive, symmetrical and multilayered; a deep and elegant language based on the shaky, unpredictable foundations of modular synthesis.

Golden Diskó Ship is the solo project of Theresa Stroetges, a multi-instrumentalist and video artist. She combines pop and experiment, sound collages and catchy melodies, electronic and acoustic instruments as well as video projections.“Her imaginative soundscapes, shifting from delicate melodic lines steeped in nostalgia to the feedback arcs and textured distortion of machine abuse, evoke lucid dreams and have won critical praise for their fresh, eclectic collages of electronic and acoustic sound." (CTM Concerts)
“El estado opresor es un macho violador” - Mit Christina Clemm, Prasanna Gettu und Las Tesis / Englisch
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism) / Englisch - STO Union & Carte Blanche / Im Anschluss: Artist Talk
Während die Welt in Flammen steht, ziehen sich immer mehr Menschen in digitale Gefilde zurück. In “P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism)” erzeugen Nadia Ross (STO Union) und Christian Lapointe (Carte Blanche) ein erschütterndes Porträt der Vergegenständlichung unserer aktuellen Beziehungen. Mithilfe online verfügbarer digitaler Mittel erschaffen sie in der Aufführung live einen Splitscreen, hinter dem zwei einzelne Protagonist*innen wie VJs sitzen und die Show entwerfen. Mittels Chatnachrichten, Bildern, Texten, Emoticons, Videos und Musik treffen sie online aufeinander, tauschen sich aus und kommen schließlich zusammen. In einem komplexen Zusammenspiel aus Realität und Fiktion erreichen die beiden isoliert den absoluten Endpunkt der Pornografie.

As the natural world burns, many retreat to digital landscapes. Nadia Ross (STO Union) and Christian Lapointe (Carte Blanche) created a searing portrait of the objectification of our contemporary relationships. The production uses the digital tools available online to create a live split-screen, behind which two isolated protagonists sit like VJs at their stations, running the show. Through instant messages, images, texts, emoticons, videos and music they meet online, interact, then hook up. In an intricate interplay of reality and fiction, the pair reach porn’s dead end in isolation.
dgtl fmnsm / HOT MESS / Spy on Me #2 - Live-Online-Performance #1 / Englisch und Deutsch
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Collectivize Facebook - Jonas Staal & Jan Fermon / PREMIERE
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Rasp Your Soul - Englisch (Sprache kein Problem)
Nach einer erfolgreichen Werkschau, die das HAU im Frühjahr produziert hat, zeigt Kat Válastur nun die erste Arbeit ihrer neuen Werkreihe “The Staggered Dances of Beauty”. Wie kann Tanz etwas erfassen, das ständig wechselt? Für dieses Solo arbeitet die Choreografin und Tänzerin mit dem Performer Enrico Ticconi und dem bildenden Künstler Leon Eixenberger zusammen und baut eine abstrakte Umgebung, in der eine sich ständig wandelnde Figur verweilt. An diesem Ort reagiert der Körper – sein Zustand unheimlich und schwer fassbar – auf das, was von der digital geprägten Welt auf ihn einprallt: Mit sehr unterschiedlichen und fluiden Anforderungen und Inputs von außen muss er wandelbar und anpassungsfähig sein. “Rasp Your Soul” zeigt durch ein Kaleidoskop an Bewegungen und Stimmen die diversen Facetten einer Persönlichkeit und bewegt sich zwischen dem Künstlichen und dem Organischen, dem Animalischen und dem Menschlichen sowie zwischen den Geschlechtern. Stimme und Klang sind essentielle Bestandteile dieser Umgebung und fungieren als magisches Organ, das die Performativität über Raum und Körper hinaus ausdehnt.

With “Rasp Your Soul” Kat Válastur presents her new work introducing the series “The Staggered Dances of Beauty” in which she reevaluates the production of mythology as a tool to process contemporary questions. The performer in „Rasp Your Soul“ enacts a contemporary mythological being. Inside an uncanny environment he unleashes a series of kinetic monuments as altered codes of processed cultural signs. Ruins of language from capitalist digital culture transform into mantras that initiate precarious gestures, fading slang whispers, voice interruptions, molecular kinetics. We encounter elusive identities expressing different types of realness. The space becomes a field of tension between language and the visual connotations of fluid complex demands and input from the outside. “Rasp Your Soul” partly a dance piece, partly a choreographed concert, is a manifestation of the elusive. It builds up the narrative of a post-mythological space in which a humanoid with a “sensitive skin” makes us think about our flesh and bones.
Rasp Your Soul - Englisch (Sprache kein Problem)
Nach einer erfolgreichen Werkschau, die das HAU im Frühjahr produziert hat, zeigt Kat Válastur nun die erste Arbeit ihrer neuen Werkreihe “The Staggered Dances of Beauty”. Wie kann Tanz etwas erfassen, das ständig wechselt? Für dieses Solo arbeitet die Choreografin und Tänzerin mit dem Performer Enrico Ticconi und dem bildenden Künstler Leon Eixenberger zusammen und baut eine abstrakte Umgebung, in der eine sich ständig wandelnde Figur verweilt. An diesem Ort reagiert der Körper – sein Zustand unheimlich und schwer fassbar – auf das, was von der digital geprägten Welt auf ihn einprallt: Mit sehr unterschiedlichen und fluiden Anforderungen und Inputs von außen muss er wandelbar und anpassungsfähig sein. “Rasp Your Soul” zeigt durch ein Kaleidoskop an Bewegungen und Stimmen die diversen Facetten einer Persönlichkeit und bewegt sich zwischen dem Künstlichen und dem Organischen, dem Animalischen und dem Menschlichen sowie zwischen den Geschlechtern. Stimme und Klang sind essentielle Bestandteile dieser Umgebung und fungieren als magisches Organ, das die Performativität über Raum und Körper hinaus ausdehnt.

With “Rasp Your Soul” Kat Válastur presents her new work introducing the series “The Staggered Dances of Beauty” in which she reevaluates the production of mythology as a tool to process contemporary questions. The performer in „Rasp Your Soul“ enacts a contemporary mythological being. Inside an uncanny environment he unleashes a series of kinetic monuments as altered codes of processed cultural signs. Ruins of language from capitalist digital culture transform into mantras that initiate precarious gestures, fading slang whispers, voice interruptions, molecular kinetics. We encounter elusive identities expressing different types of realness. The space becomes a field of tension between language and the visual connotations of fluid complex demands and input from the outside. “Rasp Your Soul” partly a dance piece, partly a choreographed concert, is a manifestation of the elusive. It builds up the narrative of a post-mythological space in which a humanoid with a “sensitive skin” makes us think about our flesh and bones.
dgtl fmnsm / HOT MESS / Spy on Me #2 - Live-Online-Performance #2 / Englisch und Deutsch
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Rasp Your Soul - Englisch (Sprache kein Problem)
Nach einer erfolgreichen Werkschau, die das HAU im Frühjahr produziert hat, zeigt Kat Válastur nun die erste Arbeit ihrer neuen Werkreihe “The Staggered Dances of Beauty”. Wie kann Tanz etwas erfassen, das ständig wechselt? Für dieses Solo arbeitet die Choreografin und Tänzerin mit dem Performer Enrico Ticconi und dem bildenden Künstler Leon Eixenberger zusammen und baut eine abstrakte Umgebung, in der eine sich ständig wandelnde Figur verweilt. An diesem Ort reagiert der Körper – sein Zustand unheimlich und schwer fassbar – auf das, was von der digital geprägten Welt auf ihn einprallt: Mit sehr unterschiedlichen und fluiden Anforderungen und Inputs von außen muss er wandelbar und anpassungsfähig sein. “Rasp Your Soul” zeigt durch ein Kaleidoskop an Bewegungen und Stimmen die diversen Facetten einer Persönlichkeit und bewegt sich zwischen dem Künstlichen und dem Organischen, dem Animalischen und dem Menschlichen sowie zwischen den Geschlechtern. Stimme und Klang sind essentielle Bestandteile dieser Umgebung und fungieren als magisches Organ, das die Performativität über Raum und Körper hinaus ausdehnt.

With “Rasp Your Soul” Kat Válastur presents her new work introducing the series “The Staggered Dances of Beauty” in which she reevaluates the production of mythology as a tool to process contemporary questions. The performer in „Rasp Your Soul“ enacts a contemporary mythological being. Inside an uncanny environment he unleashes a series of kinetic monuments as altered codes of processed cultural signs. Ruins of language from capitalist digital culture transform into mantras that initiate precarious gestures, fading slang whispers, voice interruptions, molecular kinetics. We encounter elusive identities expressing different types of realness. The space becomes a field of tension between language and the visual connotations of fluid complex demands and input from the outside. “Rasp Your Soul” partly a dance piece, partly a choreographed concert, is a manifestation of the elusive. It builds up the narrative of a post-mythological space in which a humanoid with a “sensitive skin” makes us think about our flesh and bones.
Wir treiben die Liebe auf die Weide
Konzerthappening über das musikalische Erbe der DDR jenseits geschichtsvergessender Ostalgie

2019 ist 30 Jahre Mauerfall. Anlass für Carsten “Erobique” Meyer, bekannt und geliebt für seine Ein-Mann-Live-Disco-Ekstasen und Filmmusik (u.a. “Tatortreiniger”), Trümmer-Dandy Paul Pötsch und Regisseurin Lea Connert, sich mit einem blinden Fleck der deutschen Kulturgeschichte zu beschäftigen: dem musikalischen DDR-Erbe der 60er- und 70er-Jahre. Damals entstanden Songs mit einem Bekenntnis zu Jazz, Afrobeat, Schlager, Soul, Tropicália und Funk, die so rein gar nichts mit dem grauen Klischee-Bild der DDR zu tun haben. Diese Kompositionen und Texte aus dem Sozialismus flogen so haarscharf an der Zensur vorbei, dass sie gerade noch als Poesie durchgingen, und grooven so unverschämt hart, dass man damit locker jede Disco zwischen Wismar und Konstanz in ihre Einzelteile zerlegen kann. In “Wir treiben die Liebe auf die Weide” re-interpretiert eine Showband um Meyer und Pötsch mit Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten und Gästen Stücke von wichtigen Musiker*innen wie Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen und Manfred Krug. Angereichert mit dokumentarischem Material und Texten entsteht ein intensives Konzerthappening, das die besondere Bedeutung der Musik, ihre versteckte Widerständigkeit und softe Subversivität feiert.

Concert happening about the musical legacy of the GDR that goes beyond ahistorical Ostalgia

2019 marked 30 years since the fall of the Wall. And the occasion for Carsten “Erobique” Meyer, known and loved for his one-man live-disco ecstasies and film music (including for “Crime Scene Cleaner”), debris-dandy Paul Pötsch and director Lea Connert to explore a blind spot in German cultural history: the musical legacy of the GDR from the ‘60s and ‘70s. Songs were created at the time with a commitment to jazz, Afrobeat, Schlager pop, soul, tropicália, and funk, with next to nothing to do with the clichéd image of grey East Germany. These compositions and texts from socialism were so good at escaping censorship that they got through just as poetry, and they grooved so outrageously hard that they could easily tear apart every disco between Wismar and Konstanz. “Wir treiben die Liebe auf die Weide” features a showband around Meyer and Pötsch, including Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten and other guests, re-interpreting songs by important musicians such as Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen and Manfred Krug. Add some documentary material and texts and you get an intense concert-happening that celebrates the special significance of music, its hidden qualities of resistance, and its soft subversiveness.
Wir treiben die Liebe auf die Weide
Konzerthappening über das musikalische Erbe der DDR jenseits geschichtsvergessender Ostalgie

2019 ist 30 Jahre Mauerfall. Anlass für Carsten “Erobique” Meyer, bekannt und geliebt für seine Ein-Mann-Live-Disco-Ekstasen und Filmmusik (u.a. “Tatortreiniger”), Trümmer-Dandy Paul Pötsch und Regisseurin Lea Connert, sich mit einem blinden Fleck der deutschen Kulturgeschichte zu beschäftigen: dem musikalischen DDR-Erbe der 60er- und 70er-Jahre. Damals entstanden Songs mit einem Bekenntnis zu Jazz, Afrobeat, Schlager, Soul, Tropicália und Funk, die so rein gar nichts mit dem grauen Klischee-Bild der DDR zu tun haben. Diese Kompositionen und Texte aus dem Sozialismus flogen so haarscharf an der Zensur vorbei, dass sie gerade noch als Poesie durchgingen, und grooven so unverschämt hart, dass man damit locker jede Disco zwischen Wismar und Konstanz in ihre Einzelteile zerlegen kann. In “Wir treiben die Liebe auf die Weide” re-interpretiert eine Showband um Meyer und Pötsch mit Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten und Gästen Stücke von wichtigen Musiker*innen wie Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen und Manfred Krug. Angereichert mit dokumentarischem Material und Texten entsteht ein intensives Konzerthappening, das die besondere Bedeutung der Musik, ihre versteckte Widerständigkeit und softe Subversivität feiert.

Concert happening about the musical legacy of the GDR that goes beyond ahistorical Ostalgia

2019 marked 30 years since the fall of the Wall. And the occasion for Carsten “Erobique” Meyer, known and loved for his one-man live-disco ecstasies and film music (including for “Crime Scene Cleaner”), debris-dandy Paul Pötsch and director Lea Connert to explore a blind spot in German cultural history: the musical legacy of the GDR from the ‘60s and ‘70s. Songs were created at the time with a commitment to jazz, Afrobeat, Schlager pop, soul, tropicália, and funk, with next to nothing to do with the clichéd image of grey East Germany. These compositions and texts from socialism were so good at escaping censorship that they got through just as poetry, and they grooved so outrageously hard that they could easily tear apart every disco between Wismar and Konstanz. “Wir treiben die Liebe auf die Weide” features a showband around Meyer and Pötsch, including Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten and other guests, re-interpreting songs by important musicians such as Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen and Manfred Krug. Add some documentary material and texts and you get an intense concert-happening that celebrates the special significance of music, its hidden qualities of resistance, and its soft subversiveness.
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
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Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!