Sonntag, 15.12.2019
um 19:00 Uhr

Sebastianskirche Kochendorf
Schloßstr. 4
74177 Bad Friedrichshall




Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 18:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Adventskonzert – Himmelsklänge - Augsburger Domsingknaben, Harfe & Orgel
ADVENTSKONZERT

Himmelsklänge

AUGSBURGER DOMSINGKNABEN
Prof. Maria Stange (Stuttgart) – Harfe
Umberto Kostanic (Augsburg) – Orgel


Motetten a cappella und bekannte Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit
Alpenländische Volksweisen

Am 1. Advent, dem 29. November, kommen die international bekannten Augsburger Domsingknaben nach Amorbach, begleitet von der Harfenistin Prof. Maria Stange (Stuttgart) und dem jungen kroatischen Organisten Umberto Kostanić (Augsburg), und leiten unter dem Motto „Himmelsklänge“ stimmungsvoll die Adventszeit ein.

Biografie:

Augsburger Domsingknaben

Sie haben eine bis ins 15. Jahrhundert zurückreichende Tradition, die im 19. Jahrhundert
im Zuge der Säkularisation abbrach. 1976 wurden die Augsburger Domsingknaben
von Reinhard Kammler, damals Domorganist, seit 1995 Domkapellmeister, neu gegründet. Im Januar 2020 übergibt er die Leitung an seinen Nachfolger, Domkapellmeister Stefan Steinemann.

Neben der Pflege hochkarätiger musica sacra in der Liturgie an der Augsburger Kathedrale bewegen sich die Augsburger Domsingknaben auch sehr erfolgreich im professionellen internationalen Musikbetrieb. Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Kent Nagano, Mariss Jansons, Daniel Harding, Manfred Honeck, Bernard Haitink und Valery Gergiev arbeiteten
mit den Augsburger Domsingknaben. Solisten der Augsburger Domsingknaben sangen auf renommierten Musikfestivals wie den Schwetzinger Festspielen, dem Festival du musique sacrée in der Schweiz oder dem Baltic Sea Festival im Schlosstheater Drottningholm / Stockholm. Sie wurden an die Bayerische Staatsoper München, die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf oder an die Opéra national du Rhin Strasbourg engagiert. In München sind die Augsburger Domsingknaben regelmäßig zu hören bei Projekten des Bayerischen Rundfunks in der Philharmonie am Gasteig, im Herkulessaal der Residenz oder im Prinzregententheater. Sie konzertieren in ganz Deutschland und vielen Ländern Europas. Konzertreisen führten sie zudem nach Japan, Kanada, Ecuador, Südafrika, in die USA und nach China. Zahlreiche CDs sind bei renommierten Labels erschienen, u.a. bei der „Deutschen Grammophon“. Zusammen mit dem Sinfonieorchester und dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink wurden die Augsburger Domsingknaben mit dem englischen BBC Music Magazine Award 2018 in der Kategorie „Aufnahme des Jahres“ für die Aufnahme der III. Sinfonie von Gustav Mahler ausgezeichnet.


Domkapellmeister Stefan Steinemann

Er begann seine musikalische Laufbahn bereits im Alter von 5 Jahren bei den Augsburger Domsingknaben. Dort erhielt er auch seinen ersten Instrumentalunterricht in Klavier und Orgel. Nach dem Abitur studierte Stefan Steinemann an der Hochschule für Musik und Theater in München kath. Kirchenmusik, Gesang und Chordirigieren. Zu seinen Lehrern gehören Prof. Bernhard Haas, Prof. Monika Riedler und Prof. Michael Gläser. Zudem studierte er an der Schola Cantorum in Basel im Master-Studiengang AVES (Advanced Vocal Ensemble Studies) bei Evelyn Tubb und Anthony Rooley. Für seine Studienleistungen wurde er mit dem Deutschlandstipendium sowie einem Stipendium der Maja-Sacher-Stiftung ausgezeichnet. Bereits während seiner Studienzeit verfolgte Stefan Steinemann eine rege Konzerttätigkeit. Zuletzt war er Gast bei namhaften Festivals wie den Festwochen Alter Musik, Innsbruck, dem MAFestival in Brügge, der Münchner Residenzwoche, den AUDI Sommerkonzerten oder den Europäischen Festwochen Passau. Des Weiteren konzertierte er mit verschiedenen Ensembles in China, Südkorea, Südafrika und in den USA. Ab 1. Januar 2020 ist Stefan Steinemann Domkapellmeister an der Augsburger Kathedrale und Leiter der Augsburger Domsingknaben.


Prof. Maria Stange (Harfe)

Professorin für Harfe an den Musikhochschulen Karlsruhe und Stuttgart, studierte u.a. in Paris bei Frédérique Cambreling. Seit 1995 konzertiert sie mit den Sinfonieorchestern des SWR Freiburg/Baden-Baden, dem HR, dem BR, den Bambergern und anderen als Soloharfenistin. Sowohl ihre Auftritte als Kammermusikerin u.a. im Duo mit Partnern wie Christian Ostertag (Violine), Mathias Irtel von Brenndorff (Flöte), Oliver Siefert (Posaune) und größeren Ensembles, als auch die Ensemblearbeit mit Neuer Musik (Ensemble Modern, Musikfabrik Köln, u.a.) wurden bereichert durch ihr gewidmete Uraufführungen, CD-Einspielungen (Ambitus, ars musici, Bayer Records, Hännsler) und Hörfunksendungen. Als Solistin ist Maria Stange bei den Weilburger Schlosskonzerten, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und anderen Veranstaltungsreihen zu hören. Sie lebt in Bayern und hat vier Kinder.


Umberto Kostanić (Orgel)

Der junge, aufstrebende kroatische Organist zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Während seiner Ausbildung in Kroatien nahm er an zahlreichen Meisterkursen und Wettbewerben teil und gewann in Zagreb 2009 und 2011 den ersten Preis. Es folgten Orgel- und Kirchenmusikstudien an der Hochschule für Musik und Theater, München bei Prof. Harald Feller und Prof. Bernhard Haas sowie ein Studium der historischen Aufführungspraxis mit Hauptfach Cembalo bei Prof. Christine Schornsheim.
Für seine Studienleistungen wurde er mit dem Deutschlandstipendium und einem Stipendium der Deutsch-Kroatischen Gesellschaft Freiburg gefördert. Er nahm an Kursen bei namhaften Persönlichkeiten teil, wie Hans Fagius, Wolfgang Zerer, Ton Koopman, Jacques van Oortmerssen, Zsigmond Szathmáry, Bob van Asperen, Olivier Latry, Daniel Roth, Louis Robilliard, Andrés Cea Galán und Aude Heurtematte.
Als Organist und Cembalist übt er eine regelmäßige Konzerttätigkeit in ganz Europa aus wie zuletzt in Frankreich, Schweiz, Niederlande, Italien. In Spanien tritt er häufig in Konzertreihen an den historischen iberischen Instrumenten auf, wie z. B. die Orgeln in Segovia, Tordesillas und Torre de Juan Abad. An der Orgel widmet er sich vorwiegend der Interpretation früher Musik und der Werke deutscher Romantik.
Von 2017 bis 2019 war er in St. Johannes Bosco in Germering tätig. Ab Januar 2020 arbeitet Umberto Kostanić als Assistent des Domkapellmeisters an der Augsburger Kathedrale. Er ist zudem Mitglied des Ensembles „Kassiopeia“, das sich mit der historischen Aufführungspraxis beschäftigt und spielt zusammen mit der Barockcellistin Salome Ryser.

Einlass: 15:15 Uhr
Adventskonzert für Orgel und Trompete - mit Domorganist Ludwig Ruckdeschel und Oliver Lakota
Barocke und festliche Klänge zur Adventszeit in der Abteikirche Schweiklberg mit dem Passauer Domorganisten und Solotrompeter Oliver Lakota. Zur Aufführung kommen bekannte Stücke, wie die berühmte Suite in D-Dur von Georg Friedrich Händel, die "Trumpet Tune" von Purcell, Bach-Choräle und das „Te Deum“ von Charpentier. Beide Musiker können bereits gemeinsam auf internationale Konzerterfolge zurückblicken.

Oliver Lakota (Trompete) wird seit Jahren zu vielen internationalen Musikfestivals eingeladen und gibt Konzerte auf der ganzen Welt. Er war bereits zweimal Gast in der berühmten Carnegie Hall von New York, mehrmals in Japan und Mexiko. Er tritt regelmäßig im Rahmen kirchlicher Konzertreihen auf, wie z.B. in der Kirche Saint Martin in Paris, der Dreikönigskirche in Dresden und im Passauer Dom St. Stephan oder bei den Europäischen Wochen Passau. Zusammen mit dem bekannten Pianisten und Klassikinterpreten Robert Lehrbaumer war er bereits auf Musikfestivals in Paris, Monte Carlo, Tokio, Mexiko und in Italien und Spanien.

Bereits im Elternhaus wurde Domorganist Ludwig Ruckdeschel musikalisch grundlegend gefördert, ab 10 Jahren erhielt er Klavier- ab 14 Jahren Orgelunterricht. Er erwarb Diplome in Kirchenmusik (A), Konzertfach Orgel, Instrumental-Pädagogik mit Hauptfächern Klavier und Orgel sowie Meisterklasse im Konzertfach Orgel. Während der gesamten Studienzeit war er als Kirchenmusiker in verschiedenen katholischen Kirchen Münchens tätig, bis er 1996 als Stiftsorganist nach Altötting berufen wurde. Nach 7 Jahren musikalischer Tätigkeit im bedeutendsten Marienwallfahrtsort Deutschlands wurde er 2003 als Domorganist an den Hohen Dom St. Stephan nach Passau berufen. Seit 1985 ist der Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe (1987 „Jugend musiziert“, 1993 1. Preis und Sonderpeis Landau/Isar, 1995 Kloster Saarn und Sindelfingen) in ca. 1000 Orgelkonzerten in bedeutenden Orten national und international aufgetreten (z. B. Dome in München, Passau, Bamberg, Eichstätt, Würzburg, Regensburg, Hamburg, Trier, Osnabrück, Münster, Mainz, Fulda, Erfurt, Paderborn, Salzburg, Wien, Innsbruck, Konzerte in Frankreich, Belgien, Schweiz, Italien, Slowakei, Tschechien, Slowenien, Usbekistan, Finnland, England, mehrfach USA (Denver, Cleveland, Washington (National Shrine und National Cathedral), New York (St. John-the-Divine) u.a.) und hat sich durch die einfühlsamen Interpretationen und die brillante Spieltechnik sowie seine eigenen Kompositionen und Improvisationen einen hervorragenden Ruf erworben. Zahlreiche Aufnahmen für CD, Radio, TV, DVD sowie Live-Mitschnitte seiner Konzerte für verschiedene Rundfunkanstalten belegen sein künstlerisches Wirken.


Programmauszug (Änderungen vorbehalten):


Henry Purcell (1659-1695)
Trumpet Tune


Jeremiah Clarke (1674-1707)
Suite in D-Dur
Prelude-Minuet-Serenade-Bourée-Rondeau


Joh. Seb. Bach (1685-1750)
Fantasie G-Dur BWV 572
trés vitement - Gravement - Lentement


Joh. Seb. Bach
Choral "Wachet auf, ruft uns die Stimme" BWV 645
(aus den Schübler-Chorälen)


Joh. Seb. Bach
Jesu bleibet meine Freude


Joh. Seb. Bach
Choral "Nun komm der Heiden Heiland" BWV 659
(aus den Leipziger Chorälen)


A.Hovhannes (1911-2000)
Prayer of St. Gregory


Ludwig Ruckdeschel (*1968)
freie Improvisation
über ein Adventlied aus dem Gotteslob


G. F. Händel (1685-1759)
Suite in D-Dur
Overtüre - Gigue - Aire - Bourée - Marsch

Einlass: 15:00 Uhr
sueddeutsche kammersinfonie bietigheim - Adventskonzert
Samstag, 5. Dezember 2020, 19 Uhr, Kronenzentrum
18.15 Uhr Einführung: Dr. Christina Dollinger
sueddeutsche kammersinfonie bietigheim
Solistin: Magdalena Müllerperth, Klavier
Leitung: Peter Wallinger

Adventskonzert
L. v. Beethoven – „Die Geschöpfe des Prometheus“ op. 43
W. A. Mozart – Klavierkonzert d-Moll KV 466
W.A. Mozart - Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551

Magdalena Müllerperth ist eines der faszinierendsten Talente ihrer Generation. Das vielseitige Repertoire der 1992 geborenen Künstlerin erstreckt sich von der barocken bis zur zeitgenössischen Musik, wobei sie oft selten gespielte Werke in ihre Programme einbezieht.
Mit ihrem facettenreichen Spiel überzeugte sie sowohl in namhaften Konzertsälen wie der Elbphilharmonie Hamburg, dem Festspielhaus Baden-Baden und der Steinway Hall in New York als auch bei bekannten Festivals. Als Solistin konzertiert sie mit renommierten Orchestern, den Stuttgarter Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie, dem Minnesota Orchestra, dem Berner Symphonieorchester, der Staatsphilharmonie Braunschweig und der George Enescu Filarmonia Bukarest.
Seit ihrem siebten Lebensjahr wurde sie von der Konzertpianistin und Pädagogin Prof. Sontraud Speidel in Karlsruhe unterrichtet.
2007 ging sie in die USA, wo sie u.a. in New York als Schülerin von Prof. Jerome Rose ihren Bachelor of Music absolvierte. Seit 2014 studiert sie in der Klasse von Prof. Klaus Hellwig an der Universität der Künste in Berlin und schloss diese mit dem Master of Music im Fach Künstlerische Ausbildung Klavier ab. Zurzeit absolviert sie den Master of Music im Fach Kammermusik und Liedbegleitung.
Magdalena Müllerperth ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und der Kunststiftung Baden-Württemberg. Außerdem wurde sie zur Jugendmusikbotschafterin ihrer Heimatstadt Maulbronn ernannt.
Die Partnerschaft der Pianistin mit der sueddeutschen kammersinfonie bietigheim begann im Mai 2006 mit Beethovens Klavier¬konzert Nr. 2 und wurde im April 2008 mit Chopins Klavierkonzert Nr. 1, im März 2012 mit Schumanns Klavierkonzert a-Moll, im März 2015 mit Mendelssohn Bartholdys Klavierkonzert Nr. 2 und im Dezember 2016 mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 fortgesetzt. Mitschnitte aller Konzerte sind innerhalb der Dokumentationsreihe „Kammersinfonie live“ auf CD erschienen.

Peter Wallinger, künstlerischer Leiter der Kammersinfonie sowie Initiator der Konzertreihen „Musikalischer Sommer“ und „MühlackerConcerto“, erhielt während seiner musikalischen und musikwissenschaftlichen Studienjahre in Stuttgart und Tübingen entscheidende Impulse in der Kapellmeisterklasse von Prof. Thomas
Ungar und in Kursen des legendären Dirigenten Sergiu Celibidache. Als Gastdirigent erhielt er u. a. Einladungen des Rundfunkorchesters Bukarest, der Staatlichen Philharmonie Klausenburg, der Mährischen
Philharmonie Olomouc, der Staatlichen Philharmonie Moldawiens, der Slowakischen Sinfonietta
und des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim.

Die sueddeutsche kammersinfonie bietigheim wurde 1984 von Peter Wallinger und einer Gruppe junger engagierter Musikerinnen und Musiker aus Bietigheim-Bissingen und dem Stuttgarter Raum ins Leben gerufen. Die Idee, neue Musik vertrauter und vertraute Musik neu erlebbar zu machen, ist bis heute Motto und künstlerische Zielsetzung des professionell arbeitenden Klangkörpers, der mittlerweile hoch qualifizierte Musikerinnen und Musiker aus der gesamten süddeutschen Region und darüber hinaus vereint. Auch im 36. Jahr ihres Bestehens ist die Kammersinfonie ein faszinierend frischer Klangkörper geblieben, zu dem Musikerpersönlichkeiten mit herausragenden Positionen im internationalen Orchesterleben regelmäßig zurückkehren.
Kennzeichnend für das Profil der Kammersinfonie ist ihre projektbezogene Arbeitsweise: Fünf bis sechs Mal jährlich schließen sich bis zu 40 Musiker mit ihrem künstlerischen Leiter Peter Wallinger zusammen, um innovative und anregende Konzertprogramme in stimmiger Konzeption zu erarbeiten.
Das klangdifferenzierte und vitale Spiel der Kammersinfonie und ihre markant-eigenwilligen Interpretationen werden auch von namhaften internationalen Solisten und Ensembles geschätzt:
Musiker wie der Pianist Bernd Glemser, der französische Harfenist Xavier de Maistre, die Geigerinnen Ulrike-Anima Mathé und Ursula Schoch, der australische Hornist Andrew Joy, der französische Pianist -Bernard d’Ascoli, der Klarinettist Sebastian Manz sowie der englische Bariton Konrad Jarnot zählen zu den regelmäßigen begeisterten Partnern der Kammersinfonie.
Mit Rundfunkaufnahmen und zahlreichen Gastkonzerten hat sich das Orchester mittler¬weile über die Region hinaus einen Namen gemacht und ist seit 1990 ständiger Gast beim Festival „Musikalischer Sommer“ in der spätgotischen Frauenkirche Lienzingen sowie „Orchestra in Residence“ innerhalb der neu geschaffenen Konzertreihe „MühlackerConcerto“ im historischen Uhlandbausaal.
Mehrere von der Presse hoch gelobte Konzert-Mitschnitte, die innerhalb der Dokumentationsreihe „Kammersinfonie live“ angeboten werden, spiegeln den erreichten Qualitätsstandard des Orchesters.
Peter Wallinger, künstlerischer Leiter der Kammersinfonie sowie Initiator der Konzertreihen „Musikalischer Sommer“ und „Mühlacker Concerto¬“, erhielt während seiner musikalischen und musikwissenschaftlichen Studienjahre in Stuttgart und Tübingen entscheidende Impulse in der Kapellmeisterklasse von Prof. Thomas Ungar und in Kursen des legendären Dirigenten Sergiu Celibidache.
Als Gastdirigent erhielt er u. a. Einladungen des Rundfunkorchesters Bukarest, der Staatlichen Philharmonie Klausenburg, der Mährischen Philharmonie Olomouc, der Staatlichen Philharmonie Moldawiens, der Slowakischen Sinfonietta und des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim.

Foto: privat

18:15 Uhr Einführung in das Konzert mit Dr. Christina Dollinger
European Brass - Festliches Konzert am 4. Advent
Das festlich-weihnachtliche Programm von „EUROPEAN BRASS“ ist jedes Jahr wieder erneut ein Highlight! Das Ensemble arrangiert und komponiert die meisten Stücke nämlich selbst und bringt jedes Jahr neue musikalische Kostbarkeiten zu Gehör. Das Repertoire umfasst mittlerweile viele Stilrichtung, wie z.B. festliche Barockmusik, Gospel, Jazz und Swing, aber auch traditionelle alpenländische Weisen. Herausragend ist zudem Gesangssolist Walter Zauner, der in jedem der Konzerte mit mehreren Arien und Liedern zu hören sein wird. Alle der 10 Blechbläser des Ensembles „EUROPEAN BRASS“ sind international in verschiedensten Orchestern und Ensembles musikalisch sehr aktiv und können auch auf eine rege solistische Tätigkeiten im Rahmen vieler Festivals zurückblicken. Viele der Mitglieder sind bekannte und gefragte Lehrer und engagieren sich in der Ausbildung von Jugendlichen. Initiator des Ensembles ist Oliver Lakota (Trompete), der seit Jahren zu vielen internationalen Musikfestivals eingeladen wird und Konzerte auf der ganzen Welt gibt. Er war bereits zweimal Gast in der berühmten Carnegie Hall von New York, mehrmals in Japan und Mexiko. Er tritt häufig bei Musikfestivals in Paris, Prag, Karlsbad, Potsdam, St. Pölten auf, gibt häufig Konzerte in Italien und Spanien und war auch schon als Solisten im Passauer Dom St. Stephan oder bei den Europäischen Wochen Passau zu hören. Zusammen mit dem bekannten Pianisten und Klassikinterpreten Robert Lehrbaumer, dem Bach-Preisträger Pavel Svoboda und der Organisten Michaela Káčerková verfolgt er derzeit verschiedene Kammermusikprojekte.

tp: Oliver Lakota, Günther Reisegger, Gerold Weinberger, Josef Dantler
hn: Gottlieb Resch, Veronika Eber
pos: Hubert Gurtner, Walter Zauner, Stefan Spieler
tb: August Posch
Gesangssolist: Walter Zauner


Programm 2020/21 (Änderungen vorbehalten)


Suite aus der Feuerwerksmusik
(Georg Friedrich Händel)
Ouvertüre - La Paix - La Rejussance


The Earle of Oxford‘s March
(William Byrd/ Arr. E. Howarth)


Jesu bleibet meine Freude
(Johann Sebastian Bach / arrangiert von Josef Dantler)


Suite des Symphonies
(Jean-Joseph Mouret)
Rondeau - Guay - Allegro


Sonata Pian e Forte
(Giovanni Gabrieli)


Trumpet Tune and Air
(Henry Purcell/E. Howarth)


Swing low, sweet Chariot
(Traditional)


Share my Yoke
(Joy Webb)


In the Bleak Midwinter
(Gustav Holst)


Weihnachtslied
(John Rutter)


Joy to the world
(Georg Friedrich Händel)

Einlass: 15:00 Uhr