Mittwoch, 29.01.2020
um 20:00 Uhr

Zeche Carl
Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
45326 Essen






Er ist ein weirder Zeitgenosse dieser Jason Bartsch. Manchmal spielt er als One-Man-Band wilde Songs, die hochwertige Poesie in sinnlosen Klamauk verwandeln. Und im nächsten Moment kombiniert er tiefe Melodramatik mit politischen Themen, nur um kurz darauf twerkend einen Rap-Song zum Besten zu geben. Dieser Poetry-Slammer, Autor und Musiker steckt voller Überraschungen und Kreativität und ist niemals berechenbar.

Seine Bühnenkarriere begann auf einem Poetry Slam, auf dem er 2013 ins Finale einzog. Es folgten viele weitere Slams und Preise, die den Namen Jason Bartsch schnell deutschlandweit berühmt machten. Zudem beteiligte er sich an immer mehr Projekten in diesem Bereich. Das alles gipfelte 2017 in seiner ersten Tour, auf der er sein Programm "Heiterkeit als Recht auf Freizeit" vorstellte. Das, was Jason Bartsch auszeichnet und ihn aus der Masse hervorhebt, ist seine unglaubliche Musikalität und natürlich seine Vielseitigkeit. Er bringt sein Publikum zum Lachen, zum Nachdenken und zum Trauern – und das oftmals in nur einem Song.

Überzeugen Sie sich selbst von der unglaublichen Lyrik, die der junge Poet auf der Bühne an den Tag legt. Erleben Sie die wohl spektakulärste Kombination aus Tiefsinn und Schwachsinn und sichern Sie sich Tickets für diesen besonderen Künstler.

Einlass: 19:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Jason Bartsch + Band - Eine Idee für das Klappen aller Dinge - Tour
Jason Bartsch ist keine gewöhnliche One-­Man-­Band. In hohem Tempo und miteinem einzigartigen und weirden Zusammenspiel aus tiefgängiger Melodramatik, brachialem Stand-­Up und viel Spaß mit einer Unmenge an Sounds schafft der Wahlbochumer es, eine Tour de Force durch alle -­ seriously: alle -­ Gefühlswelten zuschaffen. Die Show ist kein gewöhnliches Konzert. Neben den Songs seines 2017 erschienenDebütalbums „4478 Bochum“, denen nichts heilig ist, was sich zu ernst nimmt, präsentiert er an einem Abend die komplette Bandbreite seines Schaffens: ZehrendeSongs, brutal-­albernen Pop und Texte, die frontal gegen das Böse schlagen. Nirgendwo gibt es eine schönere Symbiose aus Twerk und Ideologiekritik, aus Slapstick und Mariah Carey, aus schamvollem Lachen und emotionaler Verwirrung. Hits, Hits, Hits -­ und nebenbei etwas zutiefst Menschliches. Nämlich ein junger Mann, der sich selbst nicht einordnen kann, weil es gerade die Menge an Emotionen ist, die ihn eben zu etwas Besonderem macht: Einer One-­Man-­Band, die nichts weniger möchte, als alles von sich mit dem Publikum zu teilen. Jason Bartsch, geboren 1994, ist mehrfacher Literaturpreisträger, Moderator und Musiker. 2017 erschien sein Album „4478 Bochum“, die Hitsingle -­ da ist ihm der Cremant aus dem Gesicht gefallen -­ erreichte bei Spotify unlängst die völlig irrelevante Marke von über 100.000 Aufrufen. Cool ey, Statistiken zur Positionierung des Bekanntheitsgrads. Dieses Jahr unter Senator mit Freunden einen Film geschrieben und Hauptrolle gespielt, wie ein verdammter Martin Scorsese -­ VÖ im Dezember. Privat ein genügsamer Typ mit einem Impostor-­Syndrom, das unmenschlich ist und krasser Philosophie-­ und Literatur-­Nerd. Und vielleicht ist gerade das -­ in Verbindung mit seinem Fußball-­Fanatismus und der Leidenschaft für Kartentricks -­ der Grund für sein großes Interesse an der Verbindung aus Klamauk und tief-­unter-­die-­Haut-­Gehendem.