Georg Friedrich Haas: in vain (2000) für 24 Instrumente

Dienstag, 13.08.2019 um 20:00 Uhr



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ab 14,00 €




Georg Friedrich Haas: in vain (2000) für 24 Instrumente
Ensemble KNM Berlin & Gäste

Di, 13.08.2019 20 Uhr
Mi, 14.08.2019 20 Uhr

Dirigent: Stephan Winkler
Ensemble KNM Berlin & Gäste
Flöte: Rebecca Lenton und Alexander Friedl
Oboe: Antje Thierbach
Klarinette / Bassklarinette: Horia Dumitrache, Laurent Bruttin
Saxophon: Theo Nabicht
Fagott: Hanno Koloska
Horn: Gala Grauel
Posaune: Oliver Doerell und Jawad Salkhordeh
Schlagzeug: Alexandre Babel und Michael Weilacher
Klavier: Nadezka Tseluykina
Akkordeon: Christine Paté
Harfe: Nathalie Amstutz
Violine: Theodor Flindell, Lisa Werhahn und Clemens Linder
Viola: Kristin Maria Pientka und Miriam Askin-Götting
Violoncello: Cosima Gerhardt
Kontrabass: Jonathan Heilbron

2017 kürte das Magazin „Classic Voice“ „in vain“ von Georg Friedrich Haas zur beeindruckendsten Komposition des bisherigen 21. Jahrhunderts: Das Stück bezieht sich auf die Grafiken von Maurits C. Escher und deren Darstellung perspektivischer Unmöglichkeiten, optischer Täuschungen und multistabiler Wahrnehmungsphänomene. In seiner Lithographie „Relativity“ verbindet E-scher das obere und untere Ende einer Treppe und führt so einen Mikrokosmos der Ziellosigkeit vor. In Haas’ „in vain“ finden sich solch trügerischen Spiralen in mehrfacher Hinsicht. Bis hinein in kaum wahrnehmbare Details sind weite Teile des Stücks durch miteinander verwobene, unendlich absteigende Tonhöhenfolgen geprägt. Auch die Lichtintensität im Konzertsaal ist in der Partitur vorgeschrieben und reicht von Podiums- und Pultbeleuchtung bis hin zu völliger Dunkelheit. Wenn wenige Minuten nach Beginn von „in vain“ das Licht allmählich verschwindet, kommen die raschen, ineinander verwobenen Abwärtslinien des Anfangs zum Erliegen und es bleiben leise, liegende Töne übrig.


Ein Projekt des Ensemble KNM Berlin in Zusammenarbeit mit dem radialsystem. Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Foto (c) Anja Weber

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Georg Friedrich Haas: in vain (2000) für 24 Instrumente
Ensemble KNM Berlin & Gäste

Di, 13.08.2019 20 Uhr
Mi, 14.08.2019 20 Uhr

Dirigent: Stephan Winkler
Ensemble KNM Berlin & Gäste
Flöte: Rebecca Lenton und Alexander Friedl
Oboe: Antje Thierbach
Klarinette / Bassklarinette: Horia Dumitrache, Laurent Bruttin
Saxophon: Theo Nabicht
Fagott: Hanno Koloska
Horn: Gala Grauel
Posaune: Oliver Doerell und Jawad Salkhordeh
Schlagzeug: Alexandre Babel und Michael Weilacher
Klavier: Nadezka Tseluykina
Akkordeon: Christine Paté
Harfe: Nathalie Amstutz
Violine: Theodor Flindell, Lisa Werhahn und Clemens Linder
Viola: Kristin Maria Pientka und Miriam Askin-Götting
Violoncello: Cosima Gerhardt
Kontrabass: Jonathan Heilbron

2017 kürte das Magazin „Classic Voice“ „in vain“ von Georg Friedrich Haas zur beeindruckendsten Komposition des bisherigen 21. Jahrhunderts: Das Stück bezieht sich auf die Grafiken von Maurits C. Escher und deren Darstellung perspektivischer Unmöglichkeiten, optischer Täuschungen und multistabiler Wahrnehmungsphänomene. In seiner Lithographie „Relativity“ verbindet E-scher das obere und untere Ende einer Treppe und führt so einen Mikrokosmos der Ziellosigkeit vor. In Haas’ „in vain“ finden sich solch trügerischen Spiralen in mehrfacher Hinsicht. Bis hinein in kaum wahrnehmbare Details sind weite Teile des Stücks durch miteinander verwobene, unendlich absteigende Tonhöhenfolgen geprägt. Auch die Lichtintensität im Konzertsaal ist in der Partitur vorgeschrieben und reicht von Podiums- und Pultbeleuchtung bis hin zu völliger Dunkelheit. Wenn wenige Minuten nach Beginn von „in vain“ das Licht allmählich verschwindet, kommen die raschen, ineinander verwobenen Abwärtslinien des Anfangs zum Erliegen und es bleiben leise, liegende Töne übrig.


Ein Projekt des Ensemble KNM Berlin in Zusammenarbeit mit dem radialsystem. Mit freundlicher Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Foto (c) Anja Weber

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix