Sonntag, 09.06.2019
um 15:00 Uhr

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf




„hinundweg“

Showing mit 140 Schüler*innen des tanzraum benrath im Alter von 6 bis 26 Jahren

So 09.06. 15:00 + Mo 10.06. 15:00 + Di 11.06. 13:00

Die Vorstellung „hinundweg“ widmet der tanzraum benrath den Schüler*innen, die dort als 4jährige Kinder angefangen haben und als junge Erwachsene bald in die Welt hinausgehen werden. Tanz ist Teil ihrer Persönlichkeit geworden. Es hat sie und ihr Bild von sich geprägt. Umgekehrt haben auch sie beim Team des tanzraum benrath ihre Spuren hinterlassen. „Wir freuen uns auf ihre Zukunft, wir sind traurig, wenn sie weiterziehen. Wir sind hin und weg!“, so der tanzraum benrath.

Im tanzraum benrath werden seit 2002 Kinder ab 4 Jahre und Jugendliche im akademischen Bühnentanz ausgebildet.

ausverkauft

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Rabih Mroué / DANCE ON ENSEMBLE - „Elephant“ & „You should have seen me dancing Waltz“
Fr 28.02. 20:00 + Sa 29.02. 20:00

In einem Doppelabend werden zwei Arbeiten des interdisziplinären, libanesischen Künstlers Rabih Mroué präsentiert, die er für das DANCE ON ENSEMBLE schuf. DANCE ON ist ein Projekt, das den Erfahrungsschatz und das künstlerische Potenzial von Tänzer*innen über 40 Jahren auf einzigartige Weise erlebbar macht. Es wurde 2018 unter der Leitung von Ty Boomershine neu aufgelegt.
In dem Stück „Elephant“ bewegen sich die Tänzer*innen Ty Boomershine, Jone San Martin und Marco Volta im Dialog mit geometrischen Mustern, ergründen ihre Herstellung und verirren sich in ihnen. Beim Versuch, sich daraus zu befreien, werden der Wunsch nach Zweisamkeit und die kaum zu überwindenden Hürden der Einsamkeit deutlich spürbar.
„You should have seen me dancing Waltz“ stellt die potenzielle Vieldeutigkeit von Tanz der behaupteten Eindeutigkeit von Schlagzeilen aus Tageszeitungen gegenüber. Wie beeinflussen Berichte über Gewalt, Katastrophen und politische Kämpfe den Körper der Tänzer*innen? Verändert eine Sprache der Gewalt die Bewegung sogar? Gemeinsam mit den Tänzer*innen verhandelt Rabih Mroué diesen kaum zu erfassenden Komplex auf eine sehr persönliche Weise.
Wie kaum einem anderen gelingt es Rabih Mroué, seine ästhetische mit politischer Forschung zu verbinden: „Es gibt in der Kunst kein Entkommen vor der Politik. Meine Arbeiten sind politisch, weil sie Fragen in den Raum stellen und Ideen mit dem Publikum teilen, ohne dabei Propaganda zu betreiben“.

Dauer: 60 Min. / in engl. Sprache mit dt. Übertiteln
Rabih Mroué / DANCE ON ENSEMBLE - „Elephant“ & „You should have seen me dancing Waltz“
Fr 28.02. 20:00 + Sa 29.02. 20:00

In einem Doppelabend werden zwei Arbeiten des interdisziplinären, libanesischen Künstlers Rabih Mroué präsentiert, die er für das DANCE ON ENSEMBLE schuf. DANCE ON ist ein Projekt, das den Erfahrungsschatz und das künstlerische Potenzial von Tänzer*innen über 40 Jahren auf einzigartige Weise erlebbar macht. Es wurde 2018 unter der Leitung von Ty Boomershine neu aufgelegt.
In dem Stück „Elephant“ bewegen sich die Tänzer*innen Ty Boomershine, Jone San Martin und Marco Volta im Dialog mit geometrischen Mustern, ergründen ihre Herstellung und verirren sich in ihnen. Beim Versuch, sich daraus zu befreien, werden der Wunsch nach Zweisamkeit und die kaum zu überwindenden Hürden der Einsamkeit deutlich spürbar.
„You should have seen me dancing Waltz“ stellt die potenzielle Vieldeutigkeit von Tanz der behaupteten Eindeutigkeit von Schlagzeilen aus Tageszeitungen gegenüber. Wie beeinflussen Berichte über Gewalt, Katastrophen und politische Kämpfe den Körper der Tänzer*innen? Verändert eine Sprache der Gewalt die Bewegung sogar? Gemeinsam mit den Tänzer*innen verhandelt Rabih Mroué diesen kaum zu erfassenden Komplex auf eine sehr persönliche Weise.
Wie kaum einem anderen gelingt es Rabih Mroué, seine ästhetische mit politischer Forschung zu verbinden: „Es gibt in der Kunst kein Entkommen vor der Politik. Meine Arbeiten sind politisch, weil sie Fragen in den Raum stellen und Ideen mit dem Publikum teilen, ohne dabei Propaganda zu betreiben“.

Dauer: 60 Min. / in engl. Sprache mit dt. Übertiteln
Yasmeen Godder - „Practicing Empathy #1 – 2“ Uraufführung
Eine einjährige Recherche unter dem Titel „Practicing Empathy“ führte die Yasmeen Godder Company an unterschiedliche Orte dieser Welt und brachte sie in Kontakt mit vielen Communities. Die Ergebnisse bringt das Ensemble um die israelische Choreografin Yasmeen Godder in einem zweiteiligen Abend nun auf die Bühne. Dafür entwarf Yasmeen Godder mögliche Arbeitsweisen, um einen Umgang mit den komplexen Prozessen zu finden, die die Identifikation mit sich selbst, einer Gruppe oder einer Sache möglich machen. So schafft die Künstlerin einen Raum, in dem Ritual, Gesang oder Choreografie entstehen, die unsere Fähigkeit stärken, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und auf sie zu reagieren.
Sechs Performer*innen tauchen in sich wiederholende Bewegungen und Gesänge ein und legen dabei Gefühlslandschaften offen, die Beziehungsgeflechte und ihre vielfältige Verbundenheit untereinander erahnen lassen. In „Practicing Empathy #1“, der ersten Studie der Reihe, lässt Yasmeen Godder eine Umgebung entstehen, in der Empathie als Unterstützung, Er-mutigung und Reaktion zu Tage tritt. Während das Publikum durch seine bloße Anwesenheit im ersten Teil des Abends Zeuge dieser starken Bild- und Klangsprache wird, rückt „Practicing Empathy #2“ das Publikum ins Zentrum des Geschehens. Eine Suche nach gemeinsamen und leicht übertragbaren Handlungen beginnt.
Die Arbeit von Yasmeen Godder kreist seit langer Zeit um das Feld der Begegnung und den Herausforderungen von emotionalen Verbindungen, sowohl unter Bekannten als auch unter Fremden. Stets lag der Ausgangspunkt für diese einfühlsame Forschungsarbeit in ihrer künstlerischen Praxis, in der Tanz und Choreografie als Medium eine zentrale Rolle spielen. Zuletzt war sie mit ihren partizipativen Stücken „Common Emotions“, „Simple Action“ sowie „Demonstrate Restraint“ im tanzhaus nrw zu Gast.

Dauer: 90 Min.
Yasmeen Godder - „Practicing Empathy #1 – 2“
Eine einjährige Recherche unter dem Titel „Practicing Empathy“ führte die Yasmeen Godder Company an unterschiedliche Orte dieser Welt und brachte sie in Kontakt mit vielen Communities. Die Ergebnisse bringt das Ensemble um die israelische Choreografin Yasmeen Godder in einem zweiteiligen Abend nun auf die Bühne. Dafür entwarf Yasmeen Godder mögliche Arbeitsweisen, um einen Umgang mit den komplexen Prozessen zu finden, die die Identifikation mit sich selbst, einer Gruppe oder einer Sache möglich machen. So schafft die Künstlerin einen Raum, in dem Ritual, Gesang oder Choreografie entstehen, die unsere Fähigkeit stärken, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und auf sie zu reagieren.
Sechs Performer*innen tauchen in sich wiederholende Bewegungen und Gesänge ein und legen dabei Gefühlslandschaften offen, die Beziehungsgeflechte und ihre vielfältige Verbundenheit untereinander erahnen lassen. In „Practicing Empathy #1“, der ersten Studie der Reihe, lässt Yasmeen Godder eine Umgebung entstehen, in der Empathie als Unterstützung, Er-mutigung und Reaktion zu Tage tritt. Während das Publikum durch seine bloße Anwesenheit im ersten Teil des Abends Zeuge dieser starken Bild- und Klangsprache wird, rückt „Practicing Empathy #2“ das Publikum ins Zentrum des Geschehens. Eine Suche nach gemeinsamen und leicht übertragbaren Handlungen beginnt.
Die Arbeit von Yasmeen Godder kreist seit langer Zeit um das Feld der Begegnung und den Herausforderungen von emotionalen Verbindungen, sowohl unter Bekannten als auch unter Fremden. Stets lag der Ausgangspunkt für diese einfühlsame Forschungsarbeit in ihrer künstlerischen Praxis, in der Tanz und Choreografie als Medium eine zentrale Rolle spielen. Zuletzt war sie mit ihren partizipativen Stücken „Common Emotions“, „Simple Action“ sowie „Demonstrate Restraint“ im tanzhaus nrw zu Gast.

Dauer: 90 Min.
CENA 11 / Alejandro Ahmed - "Dark Matter"
Seit 22 Jahren leitet Alejandro Ahmed die Kompanie CENA 11 mit Sitz im südbrasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, der die rechtsextreme Regierung des Landes unter Jair Bolsonaro maßgeblich stützt. Ein Grund für den Choreografen, Situationen zu entwerfen, die ebenso widerständige wie solidarische Bewegungskräfte freisetzen.
Mit „Dark Matter“ macht Alejandro Ahmed ein physikalisches Phänomen zum Bild verborgener Kräfte: Es handelt sich um jene Materie, die sich nur durch Übertragungsprozesse erfahrbar und sichtbar machen lässt. So bringen die Bewegungen der Performer*innen Emotionen in Mimik und Muskelspannung an die Oberfläche und machen Koexistenz und Anerkennung von Andersheit in einer kinetischen Dramaturgie sichtbar: klingende Erweiterungen des Körpers und brachiale Objekte vereinen sich zu „Kinetic Jewellery“ – jenen Dingen von Gewicht, die Schwerkraft und Fliehkraft über die Körper hinaus verlängern und verstärken.
In den Arbeiten von CENA 11 bricht sich der Wille bahn, körperliche Grenzen zu überwinden. Diese einzigartige Ästhetik, die sich aus einer aufmerksamen Hinwendung zum Körper und seinen Fähigkeiten speist, brachte CENA 11 – nicht ohne nostalgischen Unterton – den Beinamen „Punks der brasilianischen Tanz- und Performance-Szene“ ein. Mit dem Stück „Monotony of Approach and Fugue to Seven Bodies“ und einer ersten Skizze zu „Elephant Protocol“ war CENA 11 bereits im Rahmen des Festivals Projeto Brasil 2016 im tanzhaus nrw zu erleben.

Dauer: unbekannt
CENA 11 / Alejandro Ahmed - "Dark Matter"
Seit 22 Jahren leitet Alejandro Ahmed die Kompanie CENA 11 mit Sitz im südbrasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, der die rechtsextreme Regierung des Landes unter Jair Bolsonaro maßgeblich stützt. Ein Grund für den Choreografen, Situationen zu entwerfen, die ebenso widerständige wie solidarische Bewegungskräfte freisetzen.
Mit „Dark Matter“ macht Alejandro Ahmed ein physikalisches Phänomen zum Bild verborgener Kräfte: Es handelt sich um jene Materie, die sich nur durch Übertragungsprozesse erfahrbar und sichtbar machen lässt. So bringen die Bewegungen der Performer*innen Emotionen in Mimik und Muskelspannung an die Oberfläche und machen Koexistenz und Anerkennung von Andersheit in einer kinetischen Dramaturgie sichtbar: klingende Erweiterungen des Körpers und brachiale Objekte vereinen sich zu „Kinetic Jewellery“ – jenen Dingen von Gewicht, die Schwerkraft und Fliehkraft über die Körper hinaus verlängern und verstärken.
In den Arbeiten von CENA 11 bricht sich der Wille bahn, körperliche Grenzen zu überwinden. Diese einzigartige Ästhetik, die sich aus einer aufmerksamen Hinwendung zum Körper und seinen Fähigkeiten speist, brachte CENA 11 – nicht ohne nostalgischen Unterton – den Beinamen „Punks der brasilianischen Tanz- und Performance-Szene“ ein. Mit dem Stück „Monotony of Approach and Fugue to Seven Bodies“ und einer ersten Skizze zu „Elephant Protocol“ war CENA 11 bereits im Rahmen des Festivals Projeto Brasil 2016 im tanzhaus nrw zu erleben.

Dauer: unbekannt