Samstag, 02.11.2019
um 22:00 Uhr

Altes Casino am Sauerlandpark
Platanenallee 16
58675 Hemer




Pssscht!! Wir machen Silence! Im November ist es endlich soweit! Die coolste Kopfhörerparty im Sauerland startet am 2. November bei uns im Alten Casino! Ab 22 Uhr öffnen wir die Türen zur leisesten Disco im Sauerlandpark.
Die Genres sind 90er, Charts, Electro und Schlager, ein buntes Zusammenspiel aus Rot, Grün und Blau!
Alle ab 16 Jahren dürfen mittanzen!
Tickets holt ihr euch im Ticketshop am Sauerlandpark oder Online. Einfach den unten stehenden QR-Code scannen und dabei sein!

Postversand nicht mehr möglich - Karten an der Abendkasse oder im Ticketshop erhältlich!

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

02.06.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

02.06.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

02.06.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

02.06.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

02.06.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

 

AUF GRUND DER  CORONA - PANDEMIE  BLEIBT DIE KULTURAMBULANZ BIS VORRAUSSICHTLICH ZUM 19.04.2020

GESCHLOSSEN.

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

02.06.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

02.06.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

02.06.2020
Kunst trotz[t] Armut

Die Wanderausstellung des Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland präsentiert Kunstwerke von Armutsbetroffenen neben den Arbeiten von namhaften Kunstschaffenden. Das gleichberechtigte Nebeneinander der Kunstwerke schafft Selbstvertrauen bei Betroffenen und bewirkt gesellschaftliche Anerkennung. Menschen, die in der Folge ihrer Armut diskriminiert und ausgegrenzt werden, erhalten öffentliche Aufmerksamkeit.

10 bis 18 Uhr

Lage

02.06.2020
Wir Kapitalisten

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Montag geschlossen Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen* *auch an Montagen 10 bis 19 Uhr

Bonn

02.06.2020
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!)
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN den Spielbetrieb bis mindestens 19. April 2020 einstellen. Diese städtische Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Mythos Neue Frau

Der Bubikopf – die Kurzhaarfrisur galt als das Sinnbild schlechthin für die moderne Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung zeigt die Gründe für die Entstehung des Mythos „Neue Frau“ auf und stellt den Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen vor. Mit mehr als 130 Originalkostüme und viele weiteren historischen Exponaten, Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien und zeitgenössischem Filmmaterial lässt die Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider, sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Die Ausstellung entstand im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojekts „Bauhaus 100 im Westen“.

10 bis 18 Uhr

Bocholt

02.06.2020
Julius von Bismarck

„Ich ziehe meine Inspiration aus der Wissenschaft und arbeite künstlerisch“, sagt Julius von Bismarck über seine Werkstrategie. Immer auf der Suche nach anderen Formen der Wahrnehmung, erforscht er mit künstlerischen Mitteln Mensch, Natur und Technologie. So setzte er sich auf einer rasant rotierenden Scheibe, seinem Egocentric System, den Fliehkräften aus, um auf diese Weise die eigene und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen und zu manipulieren. Für seine Arbeit Punishment peitschte der 36-jährige Künstler in Rio de Janeiro das Meer, in New York die Freiheitsstatue sowie die Berge in den Alpen. In den USA ging er auf Hurrikan-Jagd oder fing in Venezuela Blitze ein, um die Ästhetik der Naturgewalten zu untersuchen. So verheerend und gewaltig Naturkräfte auch sind, nehmen wir in seinen Werken auch eine grenzenlose Schönheit in der Katastrophe wahr. In der Ausstellung wird sein künstlerisches Erforschen von Waldbränden in einer multimedialen Installation, Sound und Skulpturen visualisiert. Bilder unseres Unterbewusstseins werden damit hervorgerufen und die „Psychoanalyse des Feuers“ bildgewaltig dargestellt.

Bonn

02.06.2020
Lee Mingwei

Im Mittelpunkt von Lee Mingweis künstlerischer Praxis stehen Rituale des Schenkens und Beschenktwerdens. Bis 12. Juli 2020 zeigt der Gropius Bau eine Einzelausstellung des Künstlers, die seine Performances und Installationen der letzten drei Jahrzehnte präsentiert und Kunst als transformatives Geschenk untersucht.

In Lee Mingweis Arbeiten werden immaterielle Gaben wie Lieder, Gespräche und Raum für Kontemplation verschenkt und empfangen. Ansatzpunkt seiner Projekte sind häufig persönliche Begegnungen, auf deren Basis der Künstler Installationen entwickelt. Lees Auseinandersetzung mit Erfahrungen, in denen Zeit verschenkt wird, bedingt seine Faszination für das Gastgeben. Im Herbst 2019 hat der Künstler daher Open Calls veröffentlicht, um Berliner*innen als Gastgeber*innen in seine kommende Ausstellung einzubinden. Im Rahmen des Projekts "The Living Room" sind diese Gastgeber*innen eingeladen, ihre persönlichen Sammlungen auszustellen, während sie in "The Mending Project" mitgebrachte Textilien von Besucher*innen ausbessern und mit diesen ins Gespräch kommen. Diese Prozesse begründen einen gemeinsamen Erfahrungsraum, der gegenseitigen Austausch sowie heilende und fürsorgliche Rituale erlaubt.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

Performances in der Ausstellung
Sonic Blossom, täglich von 14:00 bis 18:00
Our Labyrinth, täglich von 11:00 bis 15:00

Mehr entdecken
Neben einem Interview mit dem Künstler finden Sie zwei neue Arbeiten und digitale Aktivierungen der Ausstellung auf gropiusbau.de.

 

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

02.06.2020
Überlingen legendär!

Über Generationen mündlich überliefert, schmücken Überlinger Sagen und Legenden Ereignisse und Gerüchte der Vergangenheit aus. Mal spöttisch, mal derb, mal fromm spiegeln sie die Geschichte der Stadt und die Mentalität ihrer Bürger.

Erzählungen, die von Fridiburgs wunderbarer Heilung durch Gallus bis zu Ludwig Uhlands verhindertem Bad im See reichen, begleiten die Besucher*innen in fünf Erlebnisräumen durch die Überlinger Geschichte. Stationen sind die alemannische Frühzeit, das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit, der 30jährige Krieg sowie das Kur- und Seebad seit dem 19. Jahrhundert.

Rund 80 Exponate – Kunstwerke, Goldschmiedearbeiten, Waffen, Kleidung, Bücher, Alltagsgegenstände, Fotos und Film – stammen aus den Beständen der Stadt Überlingen sowie öffentlichen und privaten Sammlungen.

1.4. bis 22.4. und 19.10. bis 31.10.2020: Di bis Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr, So, Fei von 10 bis 15 Uhr. Geschlossen Mo sowie 14.4. und 22. bis 24.10.2020 23.4. bis 18.10.2020: Di bis So, Fei von 10 bis 19 Uhr. Geschlossen Mo sowie 2.6.2020 1.11. bis 12.12.2020: Di-Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr. Geschlossen Mo, So, Fei

Überlingen

02.06.2020
Azteken

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet. Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen uns erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

Hochkarätige Leihgeber

Die Ausstellung präsentiert rund 150 hochkarätige Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Leihgeber sind das Museo Templo Mayor und das Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt, die Musées royaux d'Art et d'Histoire (Brüssel), das National Museum of Denmark (Kopenhagen), das Tropenmuseum (Amsterdam), das Museum Volkenkunde (Leiden), das Museum der Kulturen Basel, das Weltmuseum Wien, das Museum am Rothenbaum (Hamburg), das Museum Weltkulturen (Mannheim), das Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Schloss Friedenstein (Gotha). Besonders erwähnenswert sind die beiden Federschilde und die Grünsteinfigur des Landesmuseums Württemberg, die erstmals im Kontext der aztekischen Kultur zu sehen sein werden.

"Azteken" ist eine Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen (Niederlande).

Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eintritt
Einzelbesucher: EUR 12,-/10,-
Familienticket: EUR 24,-
Gruppen: EUR 10,- p. P.
Audioguide (dt./engl./Jugendliche): EUR 3,-

Di bis So + Feiertage von 10 bis 18 Uhr, Mi von 10 bis 20 Uhr

Stuttgart

02.06.2020
Kombi Ticket : KATJA WERKER & JON FLEMMING OLSEN
KOMBI TICKET für zwei Konzerte.

1. KONZERT
Fr. | 15.05. | 20.00 Uhr | Dreikönigskirche Dresden

»Jahresringe«
Eine musikalische Wiederkehr.
KATJA WERKER

Im März 2018 gastierte Katja Werker letztmalig innerhalb dieser Konzertreihe in der Dreikönigskirche, einige
Wochen später erklärte sie ihren Rückzug aus dem Musikbusiness.
Zu viele negative Erfahrungen hatten sich angestaut, dazu die immerwährende Diskrepanz zwischen
dem eigenen Anspruch, Musik und Texte mit Inhalt, mit Tiefgang, ehrlich und persönlich zu erschaffen, Musik also als wirkliche Kunst- und Ausdrucksform zu begreifen, und dem Zwang, Musik auch als Business zu verstehen, als Arbeit, als Geschäft und nötigen Gelderwerb, und all das ohne große Plattenfirma und Künstleragentur.
Ich hab die Begründung für den Rückzug gut verstanden, zugleich aber auch sehr bedauert, da ich Katja Werker seit vielen Jahren schon als ganz besondere, wirklich einzigartige Künstlerin kenne und schätze, die es wie nur wenige andere vermag, mit scheinbar einfachen Worten das Richtige zu sagen, Gefühle ehrlich und persönlich auszudrücken und sie in Musik zu kleiden, die immer eher zurückhaltend und unaufdringlich erklingt, dafür aber eben wirklich und nachdrücklich zu Herzen geht.
Und nun? Kommt sie wieder!
Warum der Wandel? Das erklärt sie selbst:

"Für mich persönlich ging es in den vergangen Monaten hauptsächlich darum, dass ich mich selbst wieder
im Spiegel erkenne. Das ich sagen kann: Ja, das ist mein Leben, meine Entscheidung, meine Zeit, mein Weg. Und diesem Leben öffne ich mich jetzt. Denn ich habe nur das eine."

Katja nutzte ihre Zeit, um für sich selbst eine neue Mitte zu finden, vieles auszuprobieren, Standpunkte zu überdenken und, wenn nötig, Konsequenzen zu ziehen. Anderthalb Jahre war sie unterwegs auf einer Reise
zu sich selbst, nur begleitet von ihrem kleinen Hund, ihrer Gitarre und einer Tasche voller Habseligkeiten.
Am Ende dieser Reise hatte Katja neue Songs komponiert und ist 600 km entfernt von ihrem bisherigen
Wohnort ans andere Ende der Republik gezogen:
"Es ist so, daß ich als Künstlerin am produktivsten bin, wenn ich mich in für mich stürmischen Zeiten befinde. Dann kommt diese konzentrierte Essenz heraus, die man mit keiner Routine und Bequemlichkeit erreicht."

Im Mai wird Katja Werker 50 Jahre alt und veröffentlicht aus diesem Anlaß ihre neue EP »Jahresringe« - und im Oktober jährt sich zum 20. Mal das Erscheinen ihres damals vielbeachteten Debütalbums »Contact myself«. Diesen Geburtstag würdigt sie gemeinsam mit Günter Pauler und seinem weltweit renommierten audiophilen Studio und Plattenlabel »Stockfisch Records«, in dem sie die schönsten Songs dieses Albums im High-End-Studio-Ambiente noch einmal neu aufnimmt. Life im Studio.
Das fertige Album wird im Oktober 2020 erscheinen.
"Ich hätte nie gedacht, dass mein Schaffen noch einmal solche Fahrt aufnimmt. Ich bin sehr froh darüber und
unendlich dankbar, dass mir jetzt so viele Leute die Türen öffnen. Konzertveranstalter, Plattenlabel ... Es ist ein Wunder für mich und ich weiß das wirklich zu schätzen.
Noch vor 2 Jahren schienen mir fast alle Türen verschlossen. Das hat sich nun geändert ..."

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2. KONZERT
Sonntag | 24.05. | 20.00 Uhr | Dreikönigskirche Dresden

»Von ganz allein«
Solo. Aber nicht allein.
Lieder und balladen zum Zuhören.
JON FLEMMING OLSEN

»Der Singer/Songwriter verzaubert seine Zuhörer mit leiser Nachdenklichkeit und träumerischen Bildern, eingehüllt in sanfte Harmonien und zarte Melodien. Olsens Stärke liegt in der Ruhe.«
Wolfenbütteler Zeitung

»Ein grandioser Musiker, der einen feinfühligen Mix aus eingehenden Melodien, tiefgründigen Texten und unaufdringlicher Unterhaltung bot.«
Gifhorner Rundschau

Ich bin mir sicher: Der Mann ist eine Entdeckung!
Dabei kennt ihn fast jeder, oder besser: glaubt ihn zu kennen, meint damit aber nur seine Kunstfigur, den "Ingo" aus der Kultserie »Dittsche - Das wirklich wahre Leben«.
Aber so, wie man seinen Freund und Serienpartner Olli Dittrich nicht mit Dittsche verwechseln darf, so auch nicht Jon Flemming Olsen mit dem Wirt Ingo.

Jon Flemming Olsen kann vieles. Bei Wikipedia kann man lesen, dass er Musiker ist, Grafikdesigner, Schauspieler, Autor, Fernsehmoderator. Er gründete die Countryband »Texas Lightning«, bei der auch Olli Dittrich dabei war und spielte mit ihr 2006 beim »Eurovision Song Contest«.
Er gestaltete Plattencover für Udo Lindenberg, Phillip Boa, Stefan Gwildis, Seelig, Max Raabe, Annett Louisan und andere, für einige dieser grafischer Arbeiten wurde er mit Gold- und Platinauszeichnungen geehrt.
Und er schreibt wunderbare Songs, die bisher eher unter dem Radar einer breiten Öffentlichkeit verblieben sind. Was meiner Meinung nach eher für sie (und für ihn) spricht.

Aber lassen wir ihn lieber selbst zu Wort kommen, auf seine homepage schreibt Jon Flemming Olsen über sich:
"Er ist ein Slowstarter, Frau Olsen, sagte die Hebamme zu meiner Mutter, als ich nach sechs Stunden immer noch nicht heraus kommen wollte. Zu dieser eher nachdenklich stimmenden Einschätzung setzte die Fachkraft dann nach meiner Geburt allerdings noch ein hoffnungsvolles Gegengewicht: Er ist eine richtige kleine Persönlichkeit.
In meiner Kindheit fiel ich durch Hang zum Klassenclowntum, starke musische aber nur mäßige mathematische Begabung auf. Mit zehn Jahren entdeckte ich im Plattenschrank meiner Eltern eine LP, die meinem Leben die entscheidende Richtung gab: »Revolver« von den Beatles.
Wann immer es ging, legte ich fortan den Longplayer auf, hielt ein Ohr an den Lautsprecher und studierte
dabei jedes Detail des Covers. Wer diese Platte kennt, weiß, dass es sich um ein sowohl akustisches als
auch ein optisches Meisterwerk handelt. Ich bin daher bis heute dankbar, dass mir an Stelle dieses Tonträgers nicht zum Beispiel »The Singing Postman« von Allan Smethurst in die Hände gefallen ist ..."

Über seine Arbeitsweise als Liedermacher schreibt er:
"Im März dieses Jahres fuhr ich für ein paar Tage nach Amsterdam. In meiner kleinen AirBnB-Klause
angekommen schaute ich auf Schneematsch, die dunkelgraue Amstel und sich leise wiegende Hausboote.
Ich blieb den ganzen Tag am Fenster sitzen und am Abend war das erste Lied fertig. Die orangenen Lichter
der Hafenindustrie leuchteten zu mir herüber und sagten: "Das ist gut. Mach mal weiter ..."
So blieb ich die nächsten neun Tagen sitzen, zerkaute diverse Bleistifte, kritzelte zwei Notizblöcke voll und
fuhr am Ende mit sechs neuen Liedern nach Hause ..."

Wie es weitergeht kann man auf seiner homepage lesen.
Wie klug, warm und vertraut es klingt, wenn Jon Flemming Olsen seine Lieder singt und spielt, das können Sie heute abend sehen und hören. Solo und von ganz allein.
Her Royal Highness Princess Elizabeth

Bei ihrer Geburt am 22. Mai 1770 trug Elizabeth den Titel einer Königlichen Prinzessin von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Ihr Vater König George III. stammte aus dem Hause Hannover, ihre Mutter Charlotte war eine geborene Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz. Mit 14 Geschwistern wuchs Elizabeth in Buckingham House, in Windsor, in Frogmore House und anderen Schlössern auf, wo sie früh mit den Kunstsammlungen ihrer Vorfahren in Berührung kam und die Interessen ihrer Eltern für Architektur, Malerei und Gartenkunst aufnahm.

Elizabeth galt als die begabteste der Königskinder, die alle eine gediegene künstlerische Ausbildung erhielten. Von ihrer Familie wurde sie die „Muse“ genannt, denn sie kannte sich nicht nur mit allen malerischen und graphischen Techniken aus,  sie war auch eine der bedeutendsten Silhouettenschneiderinnen ihrer Zeit. Nicht zuletzt war sie ebenfalls architektonisch und innenarchitektonisch tätig.
Schon in früher Jugend legte Elizabeth den Grundstock für ihre umfangreiche und vielfältige Sammlung, die sie testamentarisch dem Hause Hessen-Homburg überließ. Dessen letzte Nachfahrin, Fürstin Caroline Reuß älterer Linie (1819-1872), erbte viele Jahre nach Elizabeths Tod etwa die Hälfte ihrer ehemals 15.000-20.000 Blätter umfassenden Graphiksammlung, aber nicht einmal ein Zehntel ihrer Bücher. Seit 1922 wird dieser Nachlass in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung bewahrt.

10 bis 17 Uhr, Pfingstmontag geöffnet

Greiz

02.06.2020
Hans Gugelot

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Architekt Hans Gugelot [hans gyʒəlo] ein Vorreiter des bundesdeutschen Industriedesigns. Er war eine wichtige Persönlichkeit an der HfG, sein Name stand für deren Erfolge auf dem Gebiet der Produktentwicklung. Im April 2020 jährt sich sein 100. Geburtstag. Die Ausstellung des HfG-Archivs ist die erste umfassende Museumspräsentation zu Leben und Werk des Gestalters seit über 25 Jahren.

Gemeinsam mit einem Team entwickelte er ein neues Produktdesign für die Firma Braun. 1956 entwarf er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. In der Folgezeit entwarf Hans Gugelot zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Brenner für Heizungsanlagen, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des Industriedesigners.

Mit seinen Produktentwürfen trug Hans Gugelot wesentlich zum Erfolg der Hochschule für Gestaltung bei. Das HfG-Archiv zeigt an ausgewählten Beispielen wie Hans Gugelot diese Haltung in seine Entwürfe übertrug und damit zugleich Maßstäbe für das Industriedesign bis heute setzte.

Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Ulm

02.06.2020
Schwarz auf Weiß

Seit 2011 gehören sie zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen„, die Ruinen eines 6000 Jahre alten Dorfes aus der Jungsteinzeit im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm.

Unter den zahlreichen geborgenen Gegenständen aus Stein, Knochen, Geweih und Keramik fällt eine Fundgruppe besonders auf: flache, annähernd runde Scheiben verschiedenster Größe aus Kalkstein mit einer doppelten Durchlochung in der Mitte. Auf einer Seite sind sie randlich mit geradlinigen oder zu Dreiecken angeordneten strahlenförmigen Mustern verziert. Diese waren ursprünglich mit einer schwarzen Paste ausgefüllt, so dass die Muster deutlich zur Geltung kamen. Neben fertigen Exemplaren, oft mit Gebrauchsspuren, liegen jede Menge Rohlinge und unvollendete Stücke vor. Offenbar wurden diese Scheiben nur in diesem Dorf hergestellt und benutzt.

Sie stellen die archäologische Forschung bis heute vor ein Rätsel: Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rund 200 Scheiben und geht – auch mit Hilfe der experimentellen Archäologie – der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und Sonntag 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

Ulm

02.06.2020
Naturgewalten in alten Bibeln

Seit dem 7. Mai kann unsere neue Kabinettausstellung »Naturgewalten in alten Bibeln« entweder in der Historischen Bibliothek oder ganz bequem von zuhause oder von unterwegs aus online besucht werden.
Überschwemmungen, Erdbeben, Feuersbrünste, Heuschreckenschwärme – die Bibel ist voller Geschichten von Naturkatastrophen, die als Strafe und Gericht Gottes aufgefasst wurden. Ausgehend von Bibelzitaten werden in der Ausstellung Illustrationen aus fünf Jahrhunderten gezeigt, die kulturgeschichtlich interpretiert auf zeitgenössische Ereignisse Bezug nehmen. Dabei kommen auch aktuelle Plagen wie die Heuschreckenplage in Afrika oder Corona zur Sprache.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

10-17 Uhr

Halle

02.06.2020
Mit Tatkraft und Gottvertrauen

Das barocke Gebäudeensemble der Stiftungen ist historisch einzigartig und baulich imposant. Eine Freiluftausstellung setzt es in einer künstlerischen Intervention in Szene. Monumentale Fotografien auf Transparenten führen an den zentralen Sichtachsen des Lindenhofs und der historischen Gebäude vor Augen, mit welcher Kraft sich die Stiftungen in den letzten 30 Jahren entwickeln konnten. Sie können dabei sein, wenn wir die Erinnerungen an eine Zeit wecken, in der Manche zweifelten, ob ein Wiederaufbau machbar ist und in der Viele den Mut hatten, anzupacken.

40 Fotomotive lassen rund um den Historischen Lindenhof Details der Vergangenheit entdecken. 7 monumentale Fahnen wurden mit spezieller Technik an einzelnen Gebäuden und über Durchgängen mit zum Teil 5 Metern Höhe angebracht. Nicht nur die Anbringung ist Maßarbeit. Das spezielle Material der Transparente lässt alle Details der Fotos aus den Jahren um 1990 erkennen. Insgesamt wurden in der Ausstellung 305 m² dieses besonders leichten und wetterfesten (UV-beständigen und reißfesten) - Stoff verarbeitet.

Die Freiluftausstellung ist nicht nur bei einem Spaziergang bei schönem Wetter ein Erlebnis, sondern auch ganz bequem von zuhause oder unterwegs aus online besuchbar.

Halle

02.06.2020
Solidaritätsticket - Burghof Lörrach (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“
„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
Solidaritätsticket - STIMMEN Festival (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“

„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
IR_REAL - jung + gegenständlich

Es ist IR_REAL: derzeit ist alles anders als geplant. Dennoch feiert der Bodenseekreis das 10-jährige Jubiläum seines Förderpreises für junge und gegenständliche Kunst. Ab 20. Mai zeigen im Roten Haus Meersburg 32 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Österreich, was sie Spannendes in Malerei und Zeichnung geschaffen haben. Mit traumwandlerischer Sicherheit fokussieren sie sich dabei auf ein wichtiges Thema: Im Mittelpunkt steht das Mensch-Sein mit all seinen Facetten. Gerade in Zeiten globaler Krisen erscheint das Nachdenken über das Wesentliche sinnvoll. Das Publikum darf wie immer seinen Favoriten küren. Wählen Sie mit – in der Ausstellung oder online unter: www.galerie-bodenseekreis.de. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags 11 - 17 Uhr

Meersburg

02.06.2020
#seidabei-SoliTicket Altes Wasserwerk - Danke für deine Unterstützung!
Liebe Gäste des SAK Altes Wasserwerk,

Aufgrund der Corona-Pandemie ist unser Haus in Lörrach aktuell geschlossen und die Durchführung von Veranstaltungen und Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unmöglich. Eine Öffnung ist trotz Lockerung der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen. Selbst wenn gewisse Angebote schrittweise wieder starten können, wird es noch länger dauern, bis das kulturelle Leben mit Konzerten, Theater, Tanz, Kunst und all seiner Vielfalt vollumfänglich zurückkehren wird.

Aktuell brechen die Einnahmen aus Kulturveranstaltungen, Vermietungen, Jugend- und Kinderangeboten und der Gastronomie weg. Gegenwärtig stehen wir vor einer gewaltigen Herausforderung, deren Auswirkungen massiv zu spüren sind.

In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – das SAK Altes Wasserwerk sowie der Burghof – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.

Mit diesem Ticket für eine fiktive Veranstaltung spendet ihr für das SAK Altes Wasserwerk. Es findet keine Veranstaltung statt - bleibt also bitte zuhause. Das #seidabei-SoliTicket ist ein wertvoller Zuspruch, dem wir mit einem Benefizkonzert in 2021 danken werden!

Wir bedanken uns für eure Unterstützung!
Bleibt gesund.
Critical Zones

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

Die Erde als Netz aus KRITISCHEN ZONEN
Wir möchten folgende Hypothese aufstellen: Der beste Weg zur Kartierung dieser neue Erde besteht darin, sie als ein Netz von KRITISCHEN ZONEN zu betrachten. Von verschiedensten Lebensformen im Laufe der Zeit erschaffen, bilden diese KRITISCHEN ZONEN eine nur wenige Kilometer dünne Oberfläche. Jene Lebensformen hatten die ursprüngliche Geologie der Erde völlig verändert, bevor die Menschheit sie in den letzten Jahrhunderten noch einmal verwandelte.

Im Laufe der Jahre haben WissenschaftlerInnen zahlreiche OBSERVATORIEN zur Untersuchung dieser KRITISCHEN ZONEN eingerichtet. Sie haben uns die komplexe Zusammensetzung und die extreme Zerbrechlichkeit dieser dünnen Haut der Erde vor Augen geführt, in der alle Lebensformen – auch die Menschen – zusammenleben müssen. Sie haben die Geowissenschaften auf vielfältige Weise erneuert, auf Wegen, die auch die Zustimmung Alexander von Humboldts gefunden hätten.

Eine neue Hinwendung zum IRDISCHEN
Zunehmend erkennen WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, AktivistInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen, dass sich die Gesellschaft nicht allein an den Bedürfnissen der Menschheit orientieren darf, sondern wieder IRDISCH werden muss, wenn sie keine Bruchlandung hinlegen möchte. Das Projekt »Moderne« befindet sich seit Langem in vollem Gange, ohne Rücksicht auf die Grenzen des Planeten. Plötzlich jedoch gibt es eine allgemeine Hinwendung zur Erde und eine neue Aufmerksamkeit dafür, wie Lebewesen sie bewohnen könnten. In der POLITIK geht es nicht mehr nur darum, dass Menschen allein und ausschließlich für sich selbst Entscheidungen treffen, vielmehr ist POLITIK zu einem wesentlich komplexeren Unterfangen geworden. Neue Formen der Bürgerschaft und neue Arten der Aufmerksamkeit und Fürsorge für Lebensformen sind notwendig, um einen gemeinsamen Grund zu schaffen.

Die Ausstellung als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN
Über einen Zeitraum von fünf Monaten veranstaltet das ZKM eine Ausstellung, die im kleinen Maßstab das Modell einer neuen Räumlichkeit sowie die Vielfalt der Beziehungen zwischen den dort lebenden Lebensformen simuliert. Sie dient als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN, in dem sich die BesucherInnen mit der neuen Situation vertraut machen können. Diese besondere Kombination aus Gedankenexperiment und Ausstellung wurde von Bruno Latour und Peter Weibel im Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit am ZKM entwickelt. »Iconoclash« im Jahr 2002, »Making Things Public« im Jahr 2005 und »Reset Modernity!« im Jahr 2016 bilden die drei vorherigen »Gedankenausstellungen«, die sich aus ihrer intensiven, inzwischen zwanzig Jahre währenden Arbeitsbeziehung ergaben.

Karlsruhe

02.06.2020
PETER PAUL RUBENS

Peter Paul Rubens ist unbestritten einer der führenden Meister des flämischen Barock. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus gelangten innovative Arbeiten und Bildideen nach Nord- und Mitteleuropa. Sie revolutionierten im 17. Jahrhundert die Malerei und Bildhauerkunst und prägten sie nachhaltig.

Die große Sonderausstellung im Diözesanmuseums Paderborn zeigt unter dem Titel „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ vom 29. Mai bis zum 25. Oktober 2020 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen. Ausgehend von der umfangreichen barocken Neuausstattung des Paderborner Doms durch flämische Künstler aus dem direkten Rubens-Umfeld stehen Peter Paul Rubens und der flämische Barock, seine Skulptur und Malerei, im Zentrum der Schau. So noch nie gezeigte Skizzen und Modelli von der Hand des Meisters und seiner Kollegen dokumentieren die schöpferische Kraft und die genialen Bildfindungen des einflussreichen Barockkünstlers.

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich Konzepten und Wahrnehmungsweisen des Barock in der zeitgenössischen Kunst. Hier stehen Künstler wie Gerhard Richter, Tony Cragg oder Hans Op de Beeck mit ausgewählten Werken im Mittelpunkt.

Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben.

 

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach „CREDO“, „CARITAS“, den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.

10:00 Uhr bis 18 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat bis 20:00 Uhr

Paderborn

02.06.2020
Simply The Best

Die Ausstellung widmet sich den vier großen Künstlern des Picasso-Museums: Pablo Picasso ist mit Werken der Suite Vollard und farbenprächtigen Linolschnitten vertreten. Sein künstlerischer Mitstreiter Georges Braque hingegen ist mit Grafiken einer stilleren, feierlicheren Bildwelt zu sehen. Als schöpferisches Duo hatten die beiden den Kubismus als größte Revolution in der Kunst des noch jungen 20. Jahrhunderts entwickelt. Marc Chagalls Grafiken bestechen wiederum durch ihre Vermischung von Realem und Traumhaften. Wie der Künstler einmal ausführte, brachte er seine Themen und Motive aus dem heimatlichen Russland mit nach Paris. Der vierte im Bunde ist Henri Matisse, dessen Werke der 1920er und 1930er Jahre wiederum die traumwandlerische Sicherheit eines großen Zeichners verraten. Die Ausstellung vereint die bedeutendsten und schönsten Werke des Picasso-Museums und ermöglicht einen Rückblick auf eine nunmehr zwanzigjährige Erwerbungsgeschichte des Hauses.

Di - So von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Münster

02.06.2020

Frankfurt am Main

02.06.2020
Otobong Nkanga

Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens.

Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.

Vorbehaltlich der Juryentscheidungen potenzieller Förderer

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

02.06.2020
Wildpark Bad Mergentheim - Ticket 02.06.2020 | 09 - 12:30 Uhr
Liebe Besucher*innen!
Wir freuen uns, dass wir Sie wiedersehen dürfen und wünschen Ihnen einen den Umständen entsprechend schönen Aufenthalt bei uns!
Dazu gibt es jedoch behördliche Bedingungen, die wir für Sie und Sie für andere bitte beachten müssen:
Es gelten grundsätzlich die Bedingungen der baden-württembergischen Rechtsverordnung zu Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Unsere jeweils angepassten und aktuellen Parkregeln erhalten Sie auf einen Blick auf unserer Website:
http://www.wildtierpark.de
Die Einlasszeiten in zwei Gruppen sind 09:00 Uhr (letzter Einlass 12:30 Uhr!) und 13:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr). ABER: diejenigen, die morgens schon kommen können, können natürlich den ganzen Tag bei uns bleiben! Die Maßnahme dient nur der Entzerrung der Besucher auf dem "Nur-in-eine-Richtung-Rundweg"!
Kinder unter drei Jahren benötigen kein Ticket - einfach mitbringen!

Bitte besuchen Sie unbedingt vorher unsere Website: http://www.wildtierpark.de

Letzter Einlass 12:30 Uhr

Bad Mergentheim

02.06.2020
09:00 Uhr
Tickets
ab 13,10 €
Wildpark Bad Mergentheim - Ticket 02.06.2020 | 13 - 16:30 Uhr
Liebe Besucher*innen!
Wir freuen uns, dass wir Sie wiedersehen dürfen und wünschen Ihnen einen den Umständen entsprechend schönen Aufenthalt bei uns!
Dazu gibt es jedoch behördliche Bedingungen, die wir für Sie und Sie für andere bitte beachten müssen:
Es gelten grundsätzlich die Bedingungen der baden-württembergischen Rechtsverordnung zu Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Unsere jeweils angepassten und aktuellen Parkregeln erhalten Sie auf einen Blick auf unserer Website:
http://www.wildtierpark.de
Die Einlasszeiten in zwei Gruppen sind 09:00 Uhr (letzter Einlass 12:30 Uhr!) und 13:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr). ABER: diejenigen, die morgens schon kommen können, können natürlich den ganzen Tag bei uns bleiben! Die Maßnahme dient nur der Entzerrung der Besucher auf dem "Nur-in-eine-Richtung-Rundweg"!
Kinder unter drei Jahren benötigen kein Ticket - einfach mitbringen!

Bitte besuchen Sie unbedingt vorher unsere Website: http://www.wildtierpark.de

Letzter Einlass 16:30 Uhr

Bad Mergentheim

02.06.2020
13:00 Uhr
Tickets
ab 13,10 €
Klazz Brothers & Cuba Percussion - ABGESAGT

Ersatzlose Absage Köstritzer Spiegelzelt 2020

Liebe Freunde des Köstritzer Spiegelzeltes,

mit dem Köstritzer Spiegelzelt beginnt seit 16 Jahren der Frühling in Weimar.

Über 300.000 Gäste haben gemeinsam mit über 2.000 Künstlerinnen und Künstlern seit der Gründung das Festival zu etwas Einzigartigem in der Thüringer Kulturlandschaft gemacht.

Wir haben bis jetzt gehofft, auch in diesem Jahr mit Ihnen/Euch den Mai und Juni auf dem Beethovenplatz verbringen zu können.

Doch das Corona-Virus macht uns allen einen Strich durch die Rechnung!

Wir müssen aus Gründen der Sicherheit für Sie, unser Publikum, und unsere Künstler das komplette Festival 2020 ersatzlos absagen.

Das Köstritzer Spiegelzelt ist das einzige vollkommen privat finanzierte Festival in Weimar, erhält also keine staatliche Kulturförderung, daher ist diese Situation existenzbedrohend.

JETZT BRAUCHEN WIR IHRE/EURE HILFE UND SOLIDARITÄT!

NUR wenn SIE, unser Publikum, auf die Rückerstattung für bereits erworbene Eintrittskarten ganz oder zum Teil verzichten, KANN es im nächsten Jahr wieder ein Köstritzer Spiegelzelt Festival geben! Wir brauchen IHRE SOLIDARITÄT und DANKEN an dieser Stelle herzlich für IHRE UNTERSTÜTZUNG.

Solidarität/Ticketrückgabe:

Bitte nutzen Sie für eine Rückabwicklung der gekauften Eintrittskarten ausschließlich das Formular, auf dem Sie auch weitere Informationen für die Rückabwicklung finden. Dieses Formular steht ab sofort auf der Festivalhomepage https://www.koestritzer-spiegelzelt.de/ zum Download zur Verfügung. Die Rückgabe der Tickets kann aus technischen Gründen erst ab dem 1. Mai 2020 beginnen.

DANKESCHÖN

Wenn SIE uns helfen, das Überleben des Köstritzer Spiegelzeltes zu sichern, möchten wir uns bei ihnen mit einem großen Sonder-Konzert auf dem Beethovenplatz bedanken, sobald wieder Normalität in unser Leben eingekehrt ist.

Gemeinsam wollen wir dann das Leben und die Kunst feiern!

Wir drücken unseren Gästen und dem Festival die Daumen.

Bleiben Sie gesund!

KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
KÖRPERWELTEN IN HEIDELBERG AB 11. MAI WIEDER REGULÄR GEÖFFNET

Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Hans Theessink Band - Ersatztermin wird noch bekannt gegeben - "A Blues & Roots Revue"
Nach mehr als 8000 Konzerte und 50 Jahren „on the road“ ist HANS THEESSINK eine Institution in Sachen Blues und Rootsmusik. Der mehrfache Amadeus-Gewinner Hans Theessink, ist mit seiner sonoren Stimme und unverkennbaren Gitarrenstil weltweit gefragt und ist immer ein Garant für niveauvolle Blues- und Rootsmusik. Seine Tourneen führen ihn durch Europa, Nord-Amerika, Asien, Neuseeland und Australien.
Die US Bluespresse nannte ihn „Ein internationaler Bluesschatz“ und der legendäre Bo Diddley meinte Hans sei „Ein höllisch guter Gitarrist“. Er hat 30 Alben, ein Songbuch, ein Lehrvideo und eine DVD veröffentlicht. Das aktuelle Album „70 BIRTHDAY BASH“ auf Vinyl und Doppel CD: Platte des Monats im deutschen Stereoplay; „Fast schon magisch“ (Bluesnews (D)). 2001 wurde ihm von der Stadt Wien der Goldene Rathausmann für seine Verdienste als musikalischer Botschafter verliehen. 2010 wird ihn das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien überreicht. Hans hat diverse Amadeus Awards und Danish Music Awards gewonnen. Er wurde auch für einen Grammy und den Blues Music Award 2009 in Memphis TN nominiert. 2018 wurde Hans in The Dutch Blues Hall Of Fame aufgenommen.
Hans‘ Bühnenpräsenz und Ruf als Entertainer und authentischen Saitenzauberer, unterstützt vom gefühlvollen Tastenvirtuosen Roland Guggenbichler und die 3 afrikanischen Sänger von Insingizi aus Zimbabwe – mit ihren unnachahmbaren Stimmen, mitreißenden Percussion und herrlichen choreographischen Einlagen, machen jedes Konzert der Hans Theessink Band zu einem einmaligen Erlebnis mit einer Intensität, die sofort die Funken zum Publikum überspringen lässt und sie elektrifiziert!
Stadtspaziergang durch Potsdam
Eine kurzweilige Reise durch die Vergangenheit mit Blick in das Potsdam von morgen: Start ist am Alten Markt, der historischen Mitte Potsdams, die mit der Nikolaikirche und ihren rekonstruierten Barockbauten, dem Museum Barberini und dem Landtag in der Hülle des alten Stadtschlosses im neuen Glanz leuchtet. Durch die barocke Innenstadt geht es vorbei an Potsdams Einkaufsmeile, dem „Broadway“, zum Holländischen Viertel. Kleine Läden, Cafés und Bars prägen das Flair der einzigartigen geschlossenen holländischen Siedlung außerhalb der Niederlande. Hier endet die Tour.

Die Stadtführung findet im Januar, Februar, März, November am Samstag und Sonntag und von April bis Oktober täglich statt.

Von April bis Oktober wird der Stadtspaziergang zudem jeden 2. und 4. Samstag im Monat in Deutsch und Englisch geführt.

Treffpunkt: 11 Uhr Tourist Information Am Alten Markt

Dauer: 2 Stunden

Um unsere Qualitäts-und Sicherheitsstandards in Zeiten der Pandemie gewährleisten zu können, werden alle öffentlichen Stadtführungen bis zur Aufhebung der Abstandsregelung mit max. 10 Teilnehmern pro Gruppe durchgeführt.

Dabei gilt die Einhaltung der vorgegebenen Hygiene-und Sicherheitsmaßnahmen:

Hygienemaßnahmen für alle öffentlichen Stadtführungen der PMSG
Die Stadtführungen finden unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m statt. Die Teilnahme ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung möglich.

Datenerfassung zur Eindämmung der Pandemie
Bitte füllen Sie in der Tourist Information das Teilnahmeformular mit Ihren Kontaktdaten (Name und E-Mail/ oder Tel.) aus. Diese werden spätestens nach Ablauf von 2 Monaten datenschutzkonform vernichtet.
Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Fest zum Tag der Deutschen Einheit:
Am 3. und 4. Oktober 2020 finden in der Landeshauptstadt Potsdam die zentralen Feierlichkeiten zum 30. Tag der Deutschen Einheit statt.
Das Festgebiet befindet sich in der Innenstadt im Bereich zwischen dem Hauptbahnhof und der Zeppelinstraße sowie der Straße am Kanal.
Während, aber auch bereits im Vorfeld und im Nachgang der Veranstaltung, zu der viele Tausend Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen Deutschlands erwartet werden, ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrungen zu rechnen.
Die Kapazitäten für Parkflächen sind nur eingeschränkt verfügbar. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Potsdam und bitten Sie schon jetzt darum, Ihre Zeitplanung diesen Gegebenheiten anzupassen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Fotonachweis: Alter Markt © PMSG André Stiebitz
Freiburg Kultour: Gässle, Bächle und das Münster
Bei einem Rundgang durch die Altstadt zeigen wir Ihnen die berühmten „Freiburger Bächle“, die verwinkelten „Gässle“ und die bunten Rheinkieselmosaike.

Unsere Stadtführung bringt Sie zum Münsterplatz mit seinen Bürgerhäusern und Profanbauten, dem traditionellen Bauernmarkt und den zahlreichen Cafés und Beizen. Im Mittelpunkt steht die Besichtigung des Münsters als herausragendes Beispiel der mittelalterlichen Gotik.

Dauer: ca. 1,5 Std.
Treffpunkt: Rathausplatz


English

Alleys, Waterways and the Cathedral

On this stroll through the old part of town we will show you the main streets and squares in Freiburg, its brooklets („Bächle“) and alleyways with the colourful mosaics made of Rhine pebbles, the Cathedral Square (Münsterplatz) with its merchant town houses and secular buildings, the farmers’ market (in the mornings), and describe in detail Freiburg´s rich history. 
A tour of the Gothic cathedral is the highlight of the tour.



French

Ruelles, Ruisseaux et la Cathédrale

A l’occasion d’un tour de la vieille ville, vous découvrirez les rues et les places les plus intéressantes de Fribourg, en apprendrez d’avantage sur les petits ruisseaux, les ruelles aux multiples pavés de mosaiques colorés, la place de la cathédrale avec ses maisons bourgeoises et profanes, les marchés colorés (en matinée) ou encore l’ histoire de la ville. Le point d’orgue de cette visite sera bien entendu la visite de la cathédrale gothique avec ses innombrables trésors datant du moyen-âge.
LiterArena

Die lit.Arena ist wie ein Poetry Slam – nur ohne Wettbewerb!

Auch wenn wir uns in unserem Studium vorrangig aus wissenschaftlicher Perspektive mit Literatur auseinandersetzen, wollen wir den Kreativen unter uns auch eine Plattform bieten.

Bei der lit.Arena hast du die Möglichkeit, eigene Texte oder Lieder auf einer Bühne vorzutragen. Dabei sind deinen Ideen keine Grenzen gesetzt – unser Publikum freut sich über jede Art von Text. Auch Erfahrung spielt keine Rolle! Viele Literaten hatten ihre ersten Bühnenerfahrung bei der lit.Arena. Und den meisten davon hat es so gut gefallen, dass sie immer wieder kommen.
Mittlerweile ist unser Format nach ca. 25 Ausgaben recht etabliert. In der Regel findet die lit.Arena im Pantheon in Beuel statt, seit letztem Winter kooperieren wir zudem mit dem Literaturhaus Bonn, wodurch ein lit.Arena Weihnachtsspecial entstanden ist.

Wenn du also einen Text, ein Lied, ein Gedicht oder was dir sonst so einfällt präsentieren möchtest, melde dich gerne bei uns!
gekoska.ptfbonn.university/2019/05/08/lit-arena/

 

Bonn

02.06.2020
20:00 Uhr
Hafenrundfahrt XXL 2020 - Das Original - 2-stündige Tour durch den Hamburger Hafen
Eine 2-stündige intensive Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen. Gegenüber der einstündigen Rundfahrt zeigen wir unseren Gästen die wahre Grösse des Hamburger Hafens. Sie werden erstaunt sein!

Durch die Wendigkeit der kleinen Barkassen bekommt man einen wirklich guten Überblick über die Struktur und Leistungsfähigkeit der Handelsmetropole Hamburg. Es entstehen ständig neue Schiffstypen, deren speziellen Zweck ein „Binnenländer“ ohne die ausführlichen Erklärungen des „He lücht“ an Bord gar nicht erkennen könnte.

Industriezentren wachsen enorm schnell im Hafenerweiterungsgebiet, Hafenbecken und Kaianlagen werden neu angelegt oder verändert. Wohnungen, bzw. neue Stadtgebiete wachsen ständig am Elbufer.

Über die Umschlagszahlen, Bauvorhaben, Hafenerweiterung und Modernisierung der Werften und Schiffstypen muss sich auch der Schiffsführer einer Barkasse immer wieder neu informieren und sein Wissen an seine Fahrgäste weitergeben.

Wir sind der Meinung, dass in einem Hamburg-Programm diese besondere Hafenrundfahrt mit den Barkassen nicht fehlen darf.

(Die genaue Route richtet sich immer nach der Tagesaktualität und nur bei günstigem Wasserstand kann auch die historische Speicherstadt kann daher nicht)

Bitte beachten Sie, dass unsere Schiffe nicht barrierefrei sind.


IHRE Schiffsvermietung
BARKASSEN-MEYER Touristik GmbH & Co.KG

Bitte vor Fahrtantritt im Ticketshop Eingang Überseebrücke melden

Leider ausverkauft!
Der Sturm / Ein Sommernachtstraum
„Der Stoff, aus dem die Träume sind“ – dieses bekannte Shakespeare-Zitat könnte als Motto über dem neuen Ballettabend von Robert North stehen, in dem er seine Tanzadaptionen Der Sturm und Ein
Sommernachtstraum präsentiert. In beiden Werken beeinflussen Zauberkräfte, Geisterwesen und Natur die Menschenwelt, Reales und Fantastisches greift ineinander, die Grenze zwischen Leben und Traum ist ambivalent.
Im Sturm stranden Schiffbrüchige auf einer abgelegenen Insel. Hier lebt Prospero mit seiner Tochter Miranda und hat dank magischer Kräfte die Herrschaft auf der Insel übernommen, unterstützt von dem Luftgeist Ariel. Machtkämpfe und Intrigen, Rache und Vergebung, Menschlichkeit und Liebe – aus diesen Ingredienzien knüpft Shakespeare kunstvoll seine Handlungsfäden.
Das Sujet inspirierte Jean Sibelius (1865-1957) zur Komposition einer Bühnenmusik, die Situationen und Charaktere fantasievoll, bildhaft und mit leuchtenden Orchesterfarben
ausdeutet – wie geschaffen für eine tänzerische Umsetzung.

Der Reiz des Sommernachtstraums beruht auf seiner Vieldeutigkeit. Dramatik, Leidenschaft, Heiterkeit und Komik bestimmen das Geschehen, wenn Menschen- und Geisterwelt im nächtlichen Wald aufeinanderprallen, wo die Liebe sich als elementare und zugleich unbeständige Kraft Bahn bricht.
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) ist es gelungen, die Poesie und zauberische Atmosphäre
des Stoffes kompositorisch kongenial einzufangen. Seine Schauspielmusik mit dem berühmten Hochzeitsmarsch charakterisiert Liebespaare, Handwerker, Elfenreich und das Walten der Naturkräfte
mit einer facettenreichen, plastischen Tonsprache.
Arthur und Claire

Mit: Cynthia Thurat, Stefan Schneider und Thomas Zimmer
Regie: Anja Junski

Arthur hat sich in einem Hotel in Amster­dam einquartiert. Er ordert ein feines Dinner for one mit exquis­item Wein, das er bei schöner Musik in entspan­nter Atmosphäre genießen will. Bevor er sich den kulinar­ischen Freuden hingibt, überfliegt er noch einmal den Abschieds­brief an seine Kinder und die Ex-​Frau. Arthur, der Sportlehrer und überzeugte Nichtraucher leidet an unheil­barem Lungenkrebs. Laut Diagnose bleiben ihm nur wenige Monate auf dieser Welt. Er hat beschlossen, am nächsten Tag seinem Leben in einer Sterbek­linik ein würde­volles Ende zu setzen. Eigentlich hat er seinen Frieden gefun­den, nur eines stört ihn: diese schreck­liche Musik, die aus dem Neben­z­im­mer dröhnt. Da er sich den letzten Abend seines Lebens nicht mit schlechter Musik verder­ben will, klopft er empört an die Nachbartür. Als ihm eine hübsche junge Frau öffnet, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen: Von der Decke baumelt ein Strick, mit dem sich diese hübsche junge Frau offen­sichtlich erdrosseln will. Zum Glück scheint es noch nicht geklappt zu haben. So wie auch der Versuch, sich die Pulsadern aufzuschnei­den und Tablet­ten zu schlucken erfol­g­los war. Die Erken­nt­nis, dass beide dasselbe Vor’ haben in die Tat umset­zen wollen, macht sie bei aller Erheiterung sprach­los. Claire ist zwar bereit, leiser zu drehen, sie hält jedoch vehement an ihrem Entschluss fest, sich umzubrin­gen. Da erwachen bei Arthur die Lebens­geis­ter. Nicht für sich selbst, sondern für die junge Frau, bei der er trotz arger Schick­salss­chläge keinen ernsthaften Todeswun­sch und die Notwendigkeit für so einen irreversiblen Schritt spürt. Eine heftige Auseinan­der­set­zung über den Sinn eines Lebens, das nicht gerade vom Glück überstrahlt ist, mündet beim Kompro­miss, den letzten Abend gemein­sam zu verbrin­gen. Natür­lich nicht im Zimmer, sondern in dieser herrlichen Stadt, die weit mehr zu bieten hat als Sterbek­liniken. Der nächtliche Bummel endet aber doch im Zimmer, und zwar in Arthurs, und zwar in seinem Bett. Am Morgen erinnern sich beide an eine rauschende Liebesnacht. War‚s das jetzt wirklich? Arthur hält an seinem Vorsatz fest. Außer­dem wider­spricht es seinem soliden Charak­ter, Termine zu versäu­men. Claire will das nach dieser Nacht nicht wahrhaben und setzt alles daran, ihn zum Weiter­leben zu motivieren. Kann sie Arthur von seinem finalen Entschluss abhal­ten?

Zwei Selbst­mord­kan­di­daten, die das Schick­sal übere­inan­der stolpern lässt. Wie argumen tiert man den eigenen Todeswun­sch, wenn man den anderen vom Leben überzeu­gen will? Und wenn dann fünf vor zwölf auch noch die Liebe ins Spiel kommt und sich diese ewigen Gefühle zu Wort melden, die unsere Reise auf diesem Planeten so schön machen, wird‚s ganz knapp mit der Zeit. Stefan Vögel versteht es, eine traurige Ausgangssi­t­u­a­tion als leichte Komödie zu erzählen. Da spürt man die schmerzvollen Seiten des irdis­chen Daseins und muss trotz­dem lachen. Das beherrschen nur Ausnah­meau­toren dieses Genres. In klugen, witzi­gen Dialo­gen kreisen die beiden Lebens­mü­den um die Dinge, die das Leben ausmachen und werden wieder wach. Und es gibt eine eindeutige Wende im Stück, sich diesem Leben zu stellen und es bis zum letzten Augen­blick auszukosten. Ein bezaubern­des Spiel um die menschliche Existenz, ein happy end, das sich seinen Weg tapfer erkämpft.

Die Comedian Harmonists

Revue von Gottfried Greiffenhagen

Musikalische einrichtung von Franz Wittenbrink

Veronika, der Lenz ist da, Mein kleiner grüner Kaktus, Ein Freund, ein guter Freund: Unvergessliche Evergreens bescherte uns die erste "Boygroup" der Moderne, aber auch ein beeindruckendes Leben, das sich zwischen Erfolg, internen Streitigkeiten und der verhängnisvollen Politik abspielte.

Regie: Ulrich Cyran

Musikalische Leitung: Laurenz Wannenmacher

Bad Vilbel

02.06.2020
18:15 Uhr
Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung

16.9. bis 8.11.2020
Kazuki Nakahara
Preisträgerausstellung, Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung
in Zusammenarbeit mit dem Berliner Kabinett e.V.
begleitet von einer kleinen Auswahl der Kalligraphien von Shiken Nakahara (Tokio)
Eröffnung und Preisverleihung am 15.9.2020

Mittwoch bis Sonntag 14 - 20 Uhr

Berlin

02.06.2020
Die Nacht der Musicals - Highlights aus weltbekannten Musicals
Nach erfolgreichen Tourneen und vielen ausverkauften Hallen kommt Die Nacht der Musicals ab Dezember 2019 wieder nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Mit einem immer neuen und abwechslungsreichen Programm, begeistert die erfolgreichste Musicalgala aller Zeiten bereits weit über 2 Millionen Besucher.

Das Programm lässt keine Wünsche offen. In einer über zweistündigen Show gelingt es den Darstellern eine bunte Mischung bekannter Musicals Hits aus „Tanz der Vampire“, „Rocky“, „Das Phantom der Oper“, "Mamma Mia“, „Cats“ und vielen weiteren Musicals darzubieten und für einen Abend voller Gänsehautmomente im Zuschauerraum zu sorgen.

Die jährlich wachsenden Zuschauerzahlen bringen Die Nacht der Musicals dazu, immer neue Musicals ins Programm aufzunehmen. So konnte im Vorjahr z.B. mit „Grease“ begeistert werden. In diesem Jahr folgen die besten Szenen aus dem Broadway Verkaufsrenner „The Greatest Showman“, unter anderem mit dem Hit „This is me“. Lebe deine Träume ist das Motto des Jungen P.T. Barnum, der mit dem Song „Million Dreams“ dem Publikum seinen Traum, die Zirkuswelt vorstellt. Er verwirklicht sich diesen und wird damit zum Pionier der Manege. Eine spannende Geschichte zum Staunen und mitfiebern, in der weder Liebe noch Dramatik ausbleiben.

Natürlich dürfen bei Die Nacht der Musicals auch die beliebtesten Hits aus dem Disney-Musical "Der König der Löwen" oder „Frozen“ nicht fehlen. Dabei verschmelzen die modernen Lieder zu einer untrennbaren Einheit mit den zeitlosen Klassikern.

Die herausragenden Darsteller verbreiten durch ihre Stimmgewalt und das schauspielerische Talent jede Menge Emotionen und garantieren einen unvergesslichen Abend für Jung und Alt. Abgerundet wird Die Nacht der Musicals durch animierte Choreografien, aufwändige und farbenfrohe Kostüme, sowie ein perfekt auf die Show abgestimmtes Licht- und Soundkonzept.

Einlass ab 19:00 Uhr
Carmina Burana 2020 - mit großem Chor, internat. Solisten & Orchester
Carl Orff schuf 1937 mit der Uraufführung der „Carmina Burana“ in der Frankfurter Oper eines der populärsten Stücke ernster Musik des zwanzigsten Jahrhunderts. Noch heute erfreut sich die Liedersammlung „Carmina Burana“ großer Beliebtheit. Am 02. Juni 2020 gastiert das gewaltige Chorwerk erneut in der Glocke in Bremen.

Zu Beginn steht die Dunkelheit. Kraftvolle Lichtstrahlen bahnen sich ihren Weg durch die Finsternis und halten inne, wenn zu Beginn das starke „Oh Fortuna“ aus den Kehlen des gewaltigen Chores dringt. Carl Orff wählte für seine CARMINA BURANA eine Gliederung in drei Teile und erzählt voller Lebenslust von der Liebe und der Liebeswerbung im mittelalterlichen Lebensgeist, von Romantik und Mystik und dem Glauben an die Göttin des Glücks. Kraftvoll schließt die konzertante Inszenierung mit dem Huldigungschor auf die
Schicksalsgöttin.
Die exzellenten Stimmen der Solisten unterstreichen die Stimmungen, der drei Teile „Uf dem Anger“, „In Taberna“ und „Cours d´amour“ und verleihen der Aufführung einen szenischen Ausdruck. Das perfekte Zusammenspiel des Chors, der internationalen Solisten und des Orchesters lassen den einzigartigen Stil Carl Orffs auf der Bühne zum Leben erwachen.

1. Teil: Best of Verdi (50 min)
2. Teil: Carmina Burana (60 min)
Dirigent: Norbert Baxa
Orchester: Nordböhmische Philharmonie Teplice
Chor: National Chor Prag
Sopran: Liana Sass
Tenor: Daniel Matousek
Bariton: Pavel Klecka


WeitereTermine:
31.05.2020 Hamburg, Laeiszhalle
01.06.2020 Düsseldorf, Tonhalle
* Änderungen vorbehalten

Veranstalter: Ansprechpartner:
A&O Events GmbH
Sarah Gädecken
Hohendodeleber Str. 4
0391 – 60 77 23 90
39110 Magdeburg
info@aundo-events.de

Einlass um 19:00 Uhr.