Sonntag, 25.08.2019
um 15:00 Uhr

HAU1
Stresemannstraße 29
10963 Berlin




Mit Tempo, Witz und Virtuosität versammelt “Body Concert” die vielgestaltige Sprache des zeitgenössischen Tanzes und wird zu dem, was es verspricht: zu einem Konzert der Körper, die von Licht, Musik und Kostümen umspielt werden. Zu Musik von Barock bis Pop sucht das erfolgreiche Stück der koreanischen Ambiguous Dance Company die Verbindung zum Publikum und schafft ein rauschendes Fest. Der Choreograf Boram Kim gründete die Kompanie 2007, um dem Rhythmus der Dinge auf den Grund zu gehen – und um seine Idee zu erforschen, dass menschliche Wesen ihr Leben so führen sollten, als würden sie tanzen.
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With tempo, wit and virtuosity, “Body Concert” pulls together the many-faceted language of contemporary dance to deliver what it promises: a concert of bodies swathed in light, music and costumes. To music from Baroque to pop, this successful piece by the Korean Ambiguous Dance Company seeks the connection with its audience in a lavish celebration of movement. The choreographer Boram Kim founded the company in 2007 to research into the rhythm of things – and to explore his idea that human beings should live their lives as if they were dancing.

Restkarten ggf. an der Abendkasse

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

The Pentacle – eine Konzertinstallation - Einlass: 19:00
Im von Fedde ten Berge entwickelten Spatial-Soundsystem “The Pentacle 15.3” lädt das HAU Hebbel am Ufer gemeinsam mit den Berliner Musiker*innen Driftmachine, Golden Diskó Ship, Jan Jelinek und Jasmine Guffond in eine immersive Konzertsituation. In einer zirkularen Anordnung aus Publikum und Künstler*innen werden Wechselwirkungen aus Klang und Raum neu ausgelotet und so zu einer ganzheitlichen Erfahrung gemacht.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Transformation von Klängen und, indem er sein popmusikalisches Ausgangsmaterial in abstrakte reduzierte Strukturen überführt. Unter Verzicht auf traditionelle Instrumente konstruiert er Collagen aus Klangschnipseln, die mit einer breiten Palette von Aufnahmetechniken entstanden sind: Tonbandgeräten, digitalen Samples, Mediaplayern und Ähnlichem. Als er 1998 zu veröffentlichen begann, erschienen seine Produktionen zunächst unter den Pseudonymen Farben und Gramm. 2000 war er mit seinen Audiocollagen im Young Media Pavillon der EXPO 2000 in Hannover vertreten. In den folgenden Jahren arbeitete er mit Künstler*innen wie Sarah Morris, dem Schriftsteller Thomas Meinecke oder dem Improvisationskollektiv Computer Soup zusammen. Mit Andrew Pekler und Hanno Leichtmann gründete er 2007 das Improvisationstrio Groupshow, das sich jeglicher Form von Repertoire und bei Liveauftritten allen zeitlichen Beschränkungen verweigert. 2008 startete Jelinek das Label faitiche als Plattform für eigene Experimente, Gemeinschaftsprojekte und Arbeiten musikalischer Freunde. Seit 2012 schreibt und produziert er Hörstücke für den SWR, in denen er sich fiktiven Identitäten und Klangwelten widmet. Er veröffentlicht unter den Pseudonymen Gesellschaft zur Emanzipation des Samples und Ursula Bogner oder unter eigenen Namen Produktionen, die von Originalton-Collagen über elektroakustische Musik bis zu minimalistischem Drone reichen.

Jasmine Guffond arbeitet als Künstlerin und Komponistin an den Schnittstellen sozialer, politischer und technischer Strukturen. Ihr Schaffen umfasst Liveauftritte, Plattenproduktionen, Klanginstallationen und maßgefertigte Browser-Plug-ins. Mittels der Umsetzung von Daten in Klänge geht sie dem Potenzial des Klangs bei der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Fragen auf den Grund. Zuletzt arbeitete sie mit digitalen Technologien, der Ästhetisierung von Daten und deren Umsetzung in Klänge. Guffonds Werke wurden international ausgestellt, sie hat Platten auf den Labels Sonic Pieces (2015 und 2017) und Karlrecords (2018) veröffentlicht, 2016 ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Neue Musik und Klangkunst erhalten und arbeitet gegenwärtig an der University of New South Wales Art and Design an ihrer Dissertation zum Klang als Medium zur Erforschung von Überwachungspraktiken im Internet. Im Frühjahr 2020 wird ein neues Album von ihr auf Editions Mego erscheinen.

Das Synthie-Duo Driftmachine begann als offenes Arbeitsprojekt von Andreas Gerth und Florian Zimmer, beide mit umfangreichem Platten- und Projektportfolio, um die die Möglichkeiten des Synthesizers zu erforschen und einen neuen Ansatz für groove- und basslastige Musik zu entwickeln. Das Projekt gedieh, und das Duo brachte schließlich mehrere Alben auf dem mexikanischen Experimentallabel Umor Rex sowie den Labels Hallow Ground und Ongehoord heraus. Darüber hinaus produzierten die beiden Musiker Klangmontagen für verschiedene Kunstausstellungen wie die Riga International Biennial RIBOCA oder den Künstler Moritz Götze. Bei seinen regelmäßigen Auftritten arbeitet das Duo mit zwei synchron funktionierenden Modularsystemen. Der Sound von Driftmachine ist obsessiv, symmetrisch und vielschichtig; aus dem schwankenden und unberechenbaren Grund der modularen Klangsynthese entwickelt sich eine deepe und elegante Ausdrucksform.

Theresa Stroetges ist eine Musikerin und Klangkünstlerin. In verschiedenen Bandprojekten (Soft Grid, Epiphany Now) und Kollaborationen mit Künstler*innen aus den Bereichen Performance, Tanz, Live-Poetry, Film und Installation verfolgt sie Möglichkeiten des Aufbrechens konventioneller Aufführungspraxen und Genregrenzen. Ihr Soloprojekt Golden Diskó Ship bewegt sich an der Schnittstelle von Pop und Experiment. Es kombiniert abstrakte Klangcollagen mit eingängigen Melodien, elektronische mit akustischen Instrumenten und Videoprojektionen. CTM Concerts beschreibt ihre Arbeit so: „Imaginative Klanglandschaften, die zwischen zarten nostalgieträchtigen Melodielinien und den Feedbackbögen und differenzierten Verzerrungen misshandelter Geräte schwanken und luzide Träume evozieren. Die frischen, eklektischen Collagen aus elektronischen und akustischen Klängen sind von der Kritik begeistert aufgenommen worden.“
Termine



In the spatial sound system “The Pentacle 15.3,” developed by Fedde ten Berge, HAU Hebbel am Ufer and the Berlin-based musicians Driftmachine,Golden Diskó Ship, Jan Jelinek, and Jasmine Guffondinvite you into an immersive concert situation. In a circular arrangement made up of the audience and the artists, the interplay of sound and space will be newly explored, turning it into a holistic experience.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek’s works deal with the transformation of sounds, translating source materials from popular music into abstract, reduced textures. Bypassing traditional musical instruments, he constructs collages using sound fragments from a wide variety of recording devices: tape recorders, digital samplers, media players and the like. He began releasing his work in 1998, initially under the pseudonyms Farben and Gramm. In 2000, his sound collages played in the Young Media Pavilion at the EXPO2000 fair in Hanover. Over the following years, he worked with artists like Sarah Morris, the writer Thomas Meinecke or the improvisation ensemble Computer Soup, and created audio-visual performances with video artist Karl Kliem at venues including the Centre Pompidou in Paris. In 2007, with Andrew Pekler and Hanno Leichtmann, he founded the improvisation trio Groupshow that refuses any repertoire and any limitation on performance duration. In 2008, Jelinek established the faitiche label as a platform for his own experiments, for joint projects, and for work by musician friends. Since 2012, Jelinek has been writing and producing experimental radio pieces for state broadcaster SWR that deal with fictional identities and soundscapes. Under the pseudonym Gesellschaft zur Emanzipation des Samples, as Ursula Bogner, or using his own name, Jelinek’s oeuvre ranges from field recording collage to electroacoustic music to minimalistic drone.

Jasmine Guffond is an artist and composer working at the interface of social, political and technical infrastructures. Her practice spans live performance, recording, sound installation and custom-made browser plug-in. Through the sonification of data she addresses the potential for sound to engage with contemporary political questions. Recent projects employed digital technologies, sonification and the aesthetisation of data. Guffond has exhibited internationally, released solo records with the Sonic Pieces (2015, 2017) and Karlrecords (2018) labels, received the ‘Working Grant for New Music and Sound Art’ from the Berlin Senate (2016) and is a current PhD candidate at the University of New South Wales Art and Design conducting research into sound as a method of investigation into online surveillance cultures. A new album is due to be released on Editions Mego in Spring 2020.

Synth duo Driftmachine started as a workshop where Andreas Gerth and Florian Zimmer, producers of an extensive back-catalog of records and projects, focused on synth exploration and search for a new approach for groove and bass-driven music. The project steadily evolved and the duo ended up releasing several albums on the acclaimed Mexico-based experimental imprint Umor Rex, labels like Hallow Ground & Ongehoord. The duo also produced sound montages for several exhibitions of fine arts, e.g. for Riga International Biennial RIBOCA and for the artist Moritz Götze. They perform live regularly, working with 2 modular systems functioning in sync. Driftmachine’s sound is obsessive, symmetrical and multilayered; a deep and elegant language based on the shaky, unpredictable foundations of modular synthesis.

Golden Diskó Ship is the solo project of Theresa Stroetges, a multi-instrumentalist and video artist. She combines pop and experiment, sound collages and catchy melodies, electronic and acoustic instruments as well as video projections.“Her imaginative soundscapes, shifting from delicate melodic lines steeped in nostalgia to the feedback arcs and textured distortion of machine abuse, evoke lucid dreams and have won critical praise for their fresh, eclectic collages of electronic and acoustic sound." (CTM Concerts)
The Pentacle – eine Konzertinstallation - Einlass: 19:00
Im von Fedde ten Berge entwickelten Spatial-Soundsystem “The Pentacle 15.3” lädt das HAU Hebbel am Ufer gemeinsam mit den Berliner Musiker*innen Driftmachine, Golden Diskó Ship, Jan Jelinek und Jasmine Guffond in eine immersive Konzertsituation. In einer zirkularen Anordnung aus Publikum und Künstler*innen werden Wechselwirkungen aus Klang und Raum neu ausgelotet und so zu einer ganzheitlichen Erfahrung gemacht.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Transformation von Klängen und, indem er sein popmusikalisches Ausgangsmaterial in abstrakte reduzierte Strukturen überführt. Unter Verzicht auf traditionelle Instrumente konstruiert er Collagen aus Klangschnipseln, die mit einer breiten Palette von Aufnahmetechniken entstanden sind: Tonbandgeräten, digitalen Samples, Mediaplayern und Ähnlichem. Als er 1998 zu veröffentlichen begann, erschienen seine Produktionen zunächst unter den Pseudonymen Farben und Gramm. 2000 war er mit seinen Audiocollagen im Young Media Pavillon der EXPO 2000 in Hannover vertreten. In den folgenden Jahren arbeitete er mit Künstler*innen wie Sarah Morris, dem Schriftsteller Thomas Meinecke oder dem Improvisationskollektiv Computer Soup zusammen. Mit Andrew Pekler und Hanno Leichtmann gründete er 2007 das Improvisationstrio Groupshow, das sich jeglicher Form von Repertoire und bei Liveauftritten allen zeitlichen Beschränkungen verweigert. 2008 startete Jelinek das Label faitiche als Plattform für eigene Experimente, Gemeinschaftsprojekte und Arbeiten musikalischer Freunde. Seit 2012 schreibt und produziert er Hörstücke für den SWR, in denen er sich fiktiven Identitäten und Klangwelten widmet. Er veröffentlicht unter den Pseudonymen Gesellschaft zur Emanzipation des Samples und Ursula Bogner oder unter eigenen Namen Produktionen, die von Originalton-Collagen über elektroakustische Musik bis zu minimalistischem Drone reichen.

Jasmine Guffond arbeitet als Künstlerin und Komponistin an den Schnittstellen sozialer, politischer und technischer Strukturen. Ihr Schaffen umfasst Liveauftritte, Plattenproduktionen, Klanginstallationen und maßgefertigte Browser-Plug-ins. Mittels der Umsetzung von Daten in Klänge geht sie dem Potenzial des Klangs bei der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Fragen auf den Grund. Zuletzt arbeitete sie mit digitalen Technologien, der Ästhetisierung von Daten und deren Umsetzung in Klänge. Guffonds Werke wurden international ausgestellt, sie hat Platten auf den Labels Sonic Pieces (2015 und 2017) und Karlrecords (2018) veröffentlicht, 2016 ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Neue Musik und Klangkunst erhalten und arbeitet gegenwärtig an der University of New South Wales Art and Design an ihrer Dissertation zum Klang als Medium zur Erforschung von Überwachungspraktiken im Internet. Im Frühjahr 2020 wird ein neues Album von ihr auf Editions Mego erscheinen.

Das Synthie-Duo Driftmachine begann als offenes Arbeitsprojekt von Andreas Gerth und Florian Zimmer, beide mit umfangreichem Platten- und Projektportfolio, um die die Möglichkeiten des Synthesizers zu erforschen und einen neuen Ansatz für groove- und basslastige Musik zu entwickeln. Das Projekt gedieh, und das Duo brachte schließlich mehrere Alben auf dem mexikanischen Experimentallabel Umor Rex sowie den Labels Hallow Ground und Ongehoord heraus. Darüber hinaus produzierten die beiden Musiker Klangmontagen für verschiedene Kunstausstellungen wie die Riga International Biennial RIBOCA oder den Künstler Moritz Götze. Bei seinen regelmäßigen Auftritten arbeitet das Duo mit zwei synchron funktionierenden Modularsystemen. Der Sound von Driftmachine ist obsessiv, symmetrisch und vielschichtig; aus dem schwankenden und unberechenbaren Grund der modularen Klangsynthese entwickelt sich eine deepe und elegante Ausdrucksform.

Theresa Stroetges ist eine Musikerin und Klangkünstlerin. In verschiedenen Bandprojekten (Soft Grid, Epiphany Now) und Kollaborationen mit Künstler*innen aus den Bereichen Performance, Tanz, Live-Poetry, Film und Installation verfolgt sie Möglichkeiten des Aufbrechens konventioneller Aufführungspraxen und Genregrenzen. Ihr Soloprojekt Golden Diskó Ship bewegt sich an der Schnittstelle von Pop und Experiment. Es kombiniert abstrakte Klangcollagen mit eingängigen Melodien, elektronische mit akustischen Instrumenten und Videoprojektionen. CTM Concerts beschreibt ihre Arbeit so: „Imaginative Klanglandschaften, die zwischen zarten nostalgieträchtigen Melodielinien und den Feedbackbögen und differenzierten Verzerrungen misshandelter Geräte schwanken und luzide Träume evozieren. Die frischen, eklektischen Collagen aus elektronischen und akustischen Klängen sind von der Kritik begeistert aufgenommen worden.“
Termine



In the spatial sound system “The Pentacle 15.3,” developed by Fedde ten Berge, HAU Hebbel am Ufer and the Berlin-based musicians Driftmachine,Golden Diskó Ship, Jan Jelinek, and Jasmine Guffondinvite you into an immersive concert situation. In a circular arrangement made up of the audience and the artists, the interplay of sound and space will be newly explored, turning it into a holistic experience.

4.3.: Jan Jelinek / Jasmine Guffond
6.3.: Driftmachine / Golden Diskó Ship

Jan Jelinek’s works deal with the transformation of sounds, translating source materials from popular music into abstract, reduced textures. Bypassing traditional musical instruments, he constructs collages using sound fragments from a wide variety of recording devices: tape recorders, digital samplers, media players and the like. He began releasing his work in 1998, initially under the pseudonyms Farben and Gramm. In 2000, his sound collages played in the Young Media Pavilion at the EXPO2000 fair in Hanover. Over the following years, he worked with artists like Sarah Morris, the writer Thomas Meinecke or the improvisation ensemble Computer Soup, and created audio-visual performances with video artist Karl Kliem at venues including the Centre Pompidou in Paris. In 2007, with Andrew Pekler and Hanno Leichtmann, he founded the improvisation trio Groupshow that refuses any repertoire and any limitation on performance duration. In 2008, Jelinek established the faitiche label as a platform for his own experiments, for joint projects, and for work by musician friends. Since 2012, Jelinek has been writing and producing experimental radio pieces for state broadcaster SWR that deal with fictional identities and soundscapes. Under the pseudonym Gesellschaft zur Emanzipation des Samples, as Ursula Bogner, or using his own name, Jelinek’s oeuvre ranges from field recording collage to electroacoustic music to minimalistic drone.

Jasmine Guffond is an artist and composer working at the interface of social, political and technical infrastructures. Her practice spans live performance, recording, sound installation and custom-made browser plug-in. Through the sonification of data she addresses the potential for sound to engage with contemporary political questions. Recent projects employed digital technologies, sonification and the aesthetisation of data. Guffond has exhibited internationally, released solo records with the Sonic Pieces (2015, 2017) and Karlrecords (2018) labels, received the ‘Working Grant for New Music and Sound Art’ from the Berlin Senate (2016) and is a current PhD candidate at the University of New South Wales Art and Design conducting research into sound as a method of investigation into online surveillance cultures. A new album is due to be released on Editions Mego in Spring 2020.

Synth duo Driftmachine started as a workshop where Andreas Gerth and Florian Zimmer, producers of an extensive back-catalog of records and projects, focused on synth exploration and search for a new approach for groove and bass-driven music. The project steadily evolved and the duo ended up releasing several albums on the acclaimed Mexico-based experimental imprint Umor Rex, labels like Hallow Ground & Ongehoord. The duo also produced sound montages for several exhibitions of fine arts, e.g. for Riga International Biennial RIBOCA and for the artist Moritz Götze. They perform live regularly, working with 2 modular systems functioning in sync. Driftmachine’s sound is obsessive, symmetrical and multilayered; a deep and elegant language based on the shaky, unpredictable foundations of modular synthesis.

Golden Diskó Ship is the solo project of Theresa Stroetges, a multi-instrumentalist and video artist. She combines pop and experiment, sound collages and catchy melodies, electronic and acoustic instruments as well as video projections.“Her imaginative soundscapes, shifting from delicate melodic lines steeped in nostalgia to the feedback arcs and textured distortion of machine abuse, evoke lucid dreams and have won critical praise for their fresh, eclectic collages of electronic and acoustic sound." (CTM Concerts)
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism) / Englisch - STO Union & Carte Blanche
Die Performance ist nicht geeignet für ein Publikum unter 18 Jahren. /
The performance is not suitable for an audience under 18 years.

Während die Welt in Flammen steht, ziehen sich immer mehr Menschen in digitale Gefilde zurück. In “P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism)” erzeugen Nadia Ross (STO Union) und Christian Lapointe (Carte Blanche) ein erschütterndes Porträt der Vergegenständlichung unserer aktuellen Beziehungen. Mithilfe online verfügbarer digitaler Mittel erschaffen sie in der Aufführung live einen Splitscreen, hinter dem zwei einzelne Protagonist*innen wie VJs sitzen und die Show entwerfen. Mittels Chatnachrichten, Bildern, Texten, Emoticons, Videos und Musik treffen sie online aufeinander, tauschen sich aus und kommen schließlich zusammen. In einem komplexen Zusammenspiel aus Realität und Fiktion erreichen die beiden isoliert den absoluten Endpunkt der Pornografie.

As the natural world burns, many retreat to digital landscapes. Nadia Ross (STO Union) and Christian Lapointe (Carte Blanche) created a searing portrait of the objectification of our contemporary relationships. The production uses the digital tools available online to create a live split-screen, behind which two isolated protagonists sit like VJs at their stations, running the show. Through instant messages, images, texts, emoticons, videos and music they meet online, interact, then hook up. In an intricate interplay of reality and fiction, the pair reach porn’s dead end in isolation.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

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Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
Spy on Me #2
Auch 2020 erwarten euch in den drei Spielstätten des HAU wieder innovative Produktionen der freien Theater- und Tanzszene Berlins. Jetzt für das Hebbel am Ufer Karten besorgen und selbst Teil des Theaterapparats werden!

Das Hebbel am Ufer in Berlin ist aus der europäischen Kulturlandschaft kaum wegzudenken. Geboten werden erstklassige Gastspiele und Koproduktionen aus Tanz, Performance und Theater aus aller Welt.

Das Hebbel am Ufer ist ein Berliner Theaterzusammenschluss. Seit 2003/2004 bilden das HAU1, HAU2 und HAU3 gemeinsam die Institution HAU. Ohne eigenes Ensemble fungieren die drei Bühnen als Spielstätten für unterschiedliche Gastspiele und Veranstaltungen aus Theater, Musik und Kunst. So ist es dem Theater möglich, dauerhaft anspruchsvolle und vielseitige Produktionen auf höchstem Niveau zu präsentieren. Darüber hinaus gehört das HAU zum Bündnis internationaler Produktionshäuser, einem Zusammenschluss der sieben wichtigsten deutschen Produktionshäuser darstellender Künste. Renommierte Kunstschaffende aus aller Welt geben sich hier zur Aufführung ihrer Produktionen die Klinke in die Hand. Diese internationale Ausrichtung ist ebenso prägend für das HAU, wie das Augenmerk auf gesellschaftliche und politische globale Verhältnisse. Auch findet das "Tanz im August" Festival für zeitgenössische Bewegungskunst einmal jährlich statt, welches mittlerweile zu einem der bekanntesten Tanzevents Europas zählt. Im Jahre 2012 übernahm Annemie Vanackere die Intendanz des Hauses, was Innovation und frischen Wind brachte. 

Sichert euch jetzt Tickets für die Inszenierungen im Hebbel am Ufer und verpasst keine der großartigen Produktionen, die aus Holzdielen und Tanzboden erst die eigentliche Bühne schaffen.
P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism) / Englisch - STO Union & Carte Blanche / Im Anschluss: Artist Talk
Die Performance ist nicht geeignet für ein Publikum unter 18 Jahren. /
The performance is not suitable for an audience under 18 years.

Während die Welt in Flammen steht, ziehen sich immer mehr Menschen in digitale Gefilde zurück. In “P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism)” erzeugen Nadia Ross (STO Union) und Christian Lapointe (Carte Blanche) ein erschütterndes Porträt der Vergegenständlichung unserer aktuellen Beziehungen. Mithilfe online verfügbarer digitaler Mittel erschaffen sie in der Aufführung live einen Splitscreen, hinter dem zwei einzelne Protagonist*innen wie VJs sitzen und die Show entwerfen. Mittels Chatnachrichten, Bildern, Texten, Emoticons, Videos und Musik treffen sie online aufeinander, tauschen sich aus und kommen schließlich zusammen. In einem komplexen Zusammenspiel aus Realität und Fiktion erreichen die beiden isoliert den absoluten Endpunkt der Pornografie.

As the natural world burns, many retreat to digital landscapes. Nadia Ross (STO Union) and Christian Lapointe (Carte Blanche) created a searing portrait of the objectification of our contemporary relationships. The production uses the digital tools available online to create a live split-screen, behind which two isolated protagonists sit like VJs at their stations, running the show. Through instant messages, images, texts, emoticons, videos and music they meet online, interact, then hook up. In an intricate interplay of reality and fiction, the pair reach porn’s dead end in isolation.
dgtl fmnsm / HOT MESS / Spy on Me #2 - Live-Online-Performance #1 / Englisch und Deutsch
Das internationale Netzwerk dgtl fmnsm präsentiert seit 2016 feministische, queere und tec-positive Perspektiven auf Technologieerzählungen. “HOT MESS” ist eine interaktive Rauminstallation, inspiriert von der oft chaotischen Ordnung unserer Desktops, unserer Gedankengebäude und leichtfertigen digitalen Ablagen. Mit Live-Online-Performances, Gesprächen, technologischen Ritualen und Laboren zur Gegenspekulation untersucht dgtl fmnsm verbleibende Möglichkeiten, die Datenmengen in den Tiefen der Geräte zu entwirren, bis die Kühler endgültig überhitzen und das, was wir Realität nennen, endlich kollabiert. Das internationale Netzwerk dgtl fmnsm präsentiert seit 2016 feministische, queere und tec-positive Perspektiven auf Technologieerzählungen. “HOT MESS” ist eine interaktive Rauminstallation, inspiriert von der oft chaotischen Ordnung unserer Desktops, unserer Gedankengebäude und leichtfertigen digitalen Ablagen. Mit Live-Online-Performances, Gesprächen, technologischen Ritualen und Laboren zur Gegenspekulation untersucht dgtl fmnsm verbleibende Möglichkeiten, die Datenmengen in den Tiefen der Geräte zu entwirren, bis die Kühler endgültig überhitzen und das, was wir Realität nennen, endlich kollabiert.

Künstlerische Beiträge von:
Alla Popp / Shawné Michaelain Holloway / Maque Pereyra / die blaue Distanz (Anna Erdmann & Franziska Goralski) / Tarren Johnson & Joel Cocks / tbc.

Diskursbeiträge von:
Ashley Baccus / Nakeema Stefflbauer / Nushin Yazdani / tbc.

Musik von:
Tadleeh / tbc.

The international network dgtl fmnsm have been presenting feminist, queer and tech-positive perspectives on technology narratives since 2016. “HOT MESS” is an interactive spatial installation, inspired by the often chaotic order of our desktops, of our thought constructs and frivolous digital repositories. With live online performances, talks, technological rituals and laboratories of counter-speculation, the international queer-feminist network dgtl fmnsm examines the remaining possibilities of disentangling the data volume in the depths of our devices until they finally overheat and what we call reality finally collapses.

Artists:
Alla Popp / Shawné Michaelain Holloway / Maque Pereyra / die blaue Distanz (Anna Erdmann & Franziska Goralski) / Tarren Johnson & Joel Cocks / tbc.

Discourse:
Ashley Baccus / Nakeema Stefflbauer / Nushin Yazdani / tbc.

Music:
Tadleeh / tbc.
P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism) / Englisch - STO Union & Carte Blanche
Die Performance ist nicht geeignet für ein Publikum unter 18 Jahren. /
The performance is not suitable for an audience under 18 years.

Während die Welt in Flammen steht, ziehen sich immer mehr Menschen in digitale Gefilde zurück. In “P.O.R.N. (Portrait of Restless Narcissism)” erzeugen Nadia Ross (STO Union) und Christian Lapointe (Carte Blanche) ein erschütterndes Porträt der Vergegenständlichung unserer aktuellen Beziehungen. Mithilfe online verfügbarer digitaler Mittel erschaffen sie in der Aufführung live einen Splitscreen, hinter dem zwei einzelne Protagonist*innen wie VJs sitzen und die Show entwerfen. Mittels Chatnachrichten, Bildern, Texten, Emoticons, Videos und Musik treffen sie online aufeinander, tauschen sich aus und kommen schließlich zusammen. In einem komplexen Zusammenspiel aus Realität und Fiktion erreichen die beiden isoliert den absoluten Endpunkt der Pornografie.

As the natural world burns, many retreat to digital landscapes. Nadia Ross (STO Union) and Christian Lapointe (Carte Blanche) created a searing portrait of the objectification of our contemporary relationships. The production uses the digital tools available online to create a live split-screen, behind which two isolated protagonists sit like VJs at their stations, running the show. Through instant messages, images, texts, emoticons, videos and music they meet online, interact, then hook up. In an intricate interplay of reality and fiction, the pair reach porn’s dead end in isolation.
Collectivize Facebook - Jonas Staal & Jan Fermon / PREMIERE
Englisch / Mit deutscher Simultanübersetzung / ca. 180 Min.

Mit inzwischen mehr als zwei Milliarden Nutzer*innen beeinflusst Facebook unser soziales, ökonomisches und politisches Leben auf bisher unbekannte Weise. Aus diesem Grund wollen der Künstler Jonas Staal und der Anwalt Jan Fermon eine Sammelklage einreichen, mit dem Ziel, Facebook in Gemeinbesitz zu überführen und es der Kontrolle seiner Nutzer zu unterstellen. Das Theater wird zu einem öffentlichen Verhandlungsort, an dem Staal und Fermon die Zuschauer*innen einladen, sich ihrer juristischen Initiative zur Vergesellschaftung Facebooks anzuschließen.

Facebook verletzt das Selbstbestimmungsrecht des*der Einzelnen auf mehrfache Weise. Das Unternehmen instrumentalisiert in neofeudaler Manier seine Nutzer*innen als Datenarbeiter*innen und verkauft ihre Informationen an Dritte. Das Netzwerk ist ein Bestandteil unterschiedlicher Überwachungsmaschinerien, die die Privatsphäre verletzen und demokratische Wahlen in unverhältnismäßiger Weise beeinflussen. Eines der jüngsten Beispiele dafür war Cambridge Analytica mit seiner Datenauswertung und den darauf aufbauenden zielgerichteten Kampagnen. Und nicht zuletzt hat Facebook bereitwillig autoritäre Regime wie die philippinische Duterte-Regierung beraten.

Bei der vorgerichtlichen Anhörung von “Collectivize Facebook” präsentieren Staal und Fermon ihr Vorgehen gegen Facebook und laden die Anwesenden ein, sich ihrer Klage anzuschließen, die im September 2020 in Genf beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen eingereicht werden soll. Im Zuge der vorgerichtlichen Anhörung werden geladene Zeug*innen die Möglichkeiten der Klageerhebung darlegen und sich spekulativ der komplizierten Frage stellen, wie Facebook künftig als globale Genossenschaft verwaltet werden könnte.

“Collectivize Facebook” verwandelt das Theater in einen kollektiven Ort der Anklage und der Spekulation. Die Zuschauer*innen können sich hier der Klage anschließen, doch zugleich fördert der Abend auch die Fantasie, sich vorzustellen, wie Facebook – ebenso wie weitere multinationale Unternehmen – als gemeinschaftliches Eigentum im öffentlichen Interesse geleitet werden könnte.

Ab dem 26. März kann sich auf collectivize.org jede*r der Sammelklage anschließen.

Jonas Staal ist bildender Künstler, dessen Arbeiten Interventionen im öffentlichen Raum, Ausstellungen, Theaterstücke, Publikationen und Vorträge umfassen. Der Rechtsanwalt Jan Fermon ist auf Strafrecht, internationales (humanitäres) Recht und Menschenrechte spezialisiert. Paul Goodwin ist Kurator, Theoretiker und Mitglied des Research Centre für Transnational Art, Identity and Nation (TrAIN). Die Autorin und Kuratorin Inke Arns ist Direktorin des Dortmunder HMKV (Hartware MedienKunstVerein). María Inés Plaza Lazo ist Kritikerin und Gründerin von “Arts of the Working Class”.
Termine


English / With German simultaneous translation / approx. 180 min.

With over two billion users today, Facebook impacts our social, economic and political lives in an unprecedented way. In response, artist Jonas Staal and lawyer Jan Fermon initiate a collective action lawsuit to force legal recognition of Facebook as a public domain that should be under ownership and control of its users. Turning the theater into a people’s tribunal, Staal and Fermon invite the public to join their juridical claim that Facebook must be collectivized.

Facebook infringes upon the right to self-determination of peoples and individuals in various ways. The corporation instrumentalizes users as neo-feudal data workers, selling their information to third parties. Facebook is used in various surveillance capacities that infringe upon privacy and further impacts democratic elections in disproportionate ways, of which data capture and targeted campaigns of Cambridge Analytica are a recent example. And the corporation has willfully advised authoritarian regimes such as that of Duterte in the Philippines.

During the “Collectivize Facebook” pre-trial, Staal and Fermon will introduce their indictment against Facebook, and invite the public present to become co-signatories to the lawsuit that will be submitted to the United Nations Human Rights Council in Geneva coming September 2020. During the pre-trial, invited witnesses will additionally testify on the possibilities the lawsuit enables and speculate on the complex questions of how to govern Facebook as a global cooperative in the future.

“Collectivize Facebook” transforms the theater into a space of collective legal action and speculation. It invites the public to join a lawsuit, but also aims to enable the imagination when it comes to reclaiming and governing Facebook – as well as other multinational corporations – as our common public domains.

From March 26 onwards, you can sign up to the collective action lawsuit via collectivize.org.

Jonas Staal is a visual artist whose works range from publicly staged interventions and exhibitions. Jan Fermon is a lawyer specialized in criminal, international (humanitarian) and human rights law. Paul Goodwin is a curator, theorist and member of the Research Center for Transnational Art, Identity and Nation (TrAIN). Inke Arns is an author, curator and director of HMKV (Hartware MedienKunstVerein), Dortmund. María Inés Plaza Lazo is a critic and founder of Arts of the Working Class.
Rasp Your Soul - Englisch (Sprache kein Problem)
Nach einer erfolgreichen Werkschau, die das HAU im Frühjahr produziert hat, zeigt Kat Válastur nun die erste Arbeit ihrer neuen Werkreihe “The Staggered Dances of Beauty”. Wie kann Tanz etwas erfassen, das ständig wechselt? Für dieses Solo arbeitet die Choreografin und Tänzerin mit dem Performer Enrico Ticconi und dem bildenden Künstler Leon Eixenberger zusammen und baut eine abstrakte Umgebung, in der eine sich ständig wandelnde Figur verweilt. An diesem Ort reagiert der Körper – sein Zustand unheimlich und schwer fassbar – auf das, was von der digital geprägten Welt auf ihn einprallt: Mit sehr unterschiedlichen und fluiden Anforderungen und Inputs von außen muss er wandelbar und anpassungsfähig sein. “Rasp Your Soul” zeigt durch ein Kaleidoskop an Bewegungen und Stimmen die diversen Facetten einer Persönlichkeit und bewegt sich zwischen dem Künstlichen und dem Organischen, dem Animalischen und dem Menschlichen sowie zwischen den Geschlechtern. Stimme und Klang sind essentielle Bestandteile dieser Umgebung und fungieren als magisches Organ, das die Performativität über Raum und Körper hinaus ausdehnt.

With “Rasp Your Soul” Kat Válastur presents her new work introducing the series “The Staggered Dances of Beauty” in which she reevaluates the production of mythology as a tool to process contemporary questions. The performer in „Rasp Your Soul“ enacts a contemporary mythological being. Inside an uncanny environment he unleashes a series of kinetic monuments as altered codes of processed cultural signs. Ruins of language from capitalist digital culture transform into mantras that initiate precarious gestures, fading slang whispers, voice interruptions, molecular kinetics. We encounter elusive identities expressing different types of realness. The space becomes a field of tension between language and the visual connotations of fluid complex demands and input from the outside. “Rasp Your Soul” partly a dance piece, partly a choreographed concert, is a manifestation of the elusive. It builds up the narrative of a post-mythological space in which a humanoid with a “sensitive skin” makes us think about our flesh and bones.
Rasp Your Soul - Englisch (Sprache kein Problem)
Nach einer erfolgreichen Werkschau, die das HAU im Frühjahr produziert hat, zeigt Kat Válastur nun die erste Arbeit ihrer neuen Werkreihe “The Staggered Dances of Beauty”. Wie kann Tanz etwas erfassen, das ständig wechselt? Für dieses Solo arbeitet die Choreografin und Tänzerin mit dem Performer Enrico Ticconi und dem bildenden Künstler Leon Eixenberger zusammen und baut eine abstrakte Umgebung, in der eine sich ständig wandelnde Figur verweilt. An diesem Ort reagiert der Körper – sein Zustand unheimlich und schwer fassbar – auf das, was von der digital geprägten Welt auf ihn einprallt: Mit sehr unterschiedlichen und fluiden Anforderungen und Inputs von außen muss er wandelbar und anpassungsfähig sein. “Rasp Your Soul” zeigt durch ein Kaleidoskop an Bewegungen und Stimmen die diversen Facetten einer Persönlichkeit und bewegt sich zwischen dem Künstlichen und dem Organischen, dem Animalischen und dem Menschlichen sowie zwischen den Geschlechtern. Stimme und Klang sind essentielle Bestandteile dieser Umgebung und fungieren als magisches Organ, das die Performativität über Raum und Körper hinaus ausdehnt.

With “Rasp Your Soul” Kat Válastur presents her new work introducing the series “The Staggered Dances of Beauty” in which she reevaluates the production of mythology as a tool to process contemporary questions. The performer in „Rasp Your Soul“ enacts a contemporary mythological being. Inside an uncanny environment he unleashes a series of kinetic monuments as altered codes of processed cultural signs. Ruins of language from capitalist digital culture transform into mantras that initiate precarious gestures, fading slang whispers, voice interruptions, molecular kinetics. We encounter elusive identities expressing different types of realness. The space becomes a field of tension between language and the visual connotations of fluid complex demands and input from the outside. “Rasp Your Soul” partly a dance piece, partly a choreographed concert, is a manifestation of the elusive. It builds up the narrative of a post-mythological space in which a humanoid with a “sensitive skin” makes us think about our flesh and bones.
dgtl fmnsm / HOT MESS / Spy on Me #2 - Live-Online-Performance #2 / Englisch und Deutsch
Das internationale Netzwerk dgtl fmnsm präsentiert seit 2016 feministische, queere und tec-positive Perspektiven auf Technologieerzählungen. “HOT MESS” ist eine interaktive Rauminstallation, inspiriert von der oft chaotischen Ordnung unserer Desktops, unserer Gedankengebäude und leichtfertigen digitalen Ablagen. Mit Live-Online-Performances, Gesprächen, technologischen Ritualen und Laboren zur Gegenspekulation untersucht dgtl fmnsm verbleibende Möglichkeiten, die Datenmengen in den Tiefen der Geräte zu entwirren, bis die Kühler endgültig überhitzen und das, was wir Realität nennen, endlich kollabiert. Das internationale Netzwerk dgtl fmnsm präsentiert seit 2016 feministische, queere und tec-positive Perspektiven auf Technologieerzählungen. “HOT MESS” ist eine interaktive Rauminstallation, inspiriert von der oft chaotischen Ordnung unserer Desktops, unserer Gedankengebäude und leichtfertigen digitalen Ablagen. Mit Live-Online-Performances, Gesprächen, technologischen Ritualen und Laboren zur Gegenspekulation untersucht dgtl fmnsm verbleibende Möglichkeiten, die Datenmengen in den Tiefen der Geräte zu entwirren, bis die Kühler endgültig überhitzen und das, was wir Realität nennen, endlich kollabiert.

Künstlerische Beiträge von:
Alla Popp / Shawné Michaelain Holloway / Maque Pereyra / die blaue Distanz (Anna Erdmann & Franziska Goralski) / Tarren Johnson & Joel Cocks / tbc.

Diskursbeiträge von:
Ashley Baccus / Nakeema Stefflbauer / Nushin Yazdani / tbc.

Musik von:
Tadleeh / tbc.

The international network dgtl fmnsm have been presenting feminist, queer and tech-positive perspectives on technology narratives since 2016. “HOT MESS” is an interactive spatial installation, inspired by the often chaotic order of our desktops, of our thought constructs and frivolous digital repositories. With live online performances, talks, technological rituals and laboratories of counter-speculation, the international queer-feminist network dgtl fmnsm examines the remaining possibilities of disentangling the data volume in the depths of our devices until they finally overheat and what we call reality finally collapses.

Artists:
Alla Popp / Shawné Michaelain Holloway / Maque Pereyra / die blaue Distanz (Anna Erdmann & Franziska Goralski) / Tarren Johnson & Joel Cocks / tbc.

Discourse:
Ashley Baccus / Nakeema Stefflbauer / Nushin Yazdani / tbc.

Music:
Tadleeh / tbc.
Rasp Your Soul - Englisch (Sprache kein Problem)
Nach einer erfolgreichen Werkschau, die das HAU im Frühjahr produziert hat, zeigt Kat Válastur nun die erste Arbeit ihrer neuen Werkreihe “The Staggered Dances of Beauty”. Wie kann Tanz etwas erfassen, das ständig wechselt? Für dieses Solo arbeitet die Choreografin und Tänzerin mit dem Performer Enrico Ticconi und dem bildenden Künstler Leon Eixenberger zusammen und baut eine abstrakte Umgebung, in der eine sich ständig wandelnde Figur verweilt. An diesem Ort reagiert der Körper – sein Zustand unheimlich und schwer fassbar – auf das, was von der digital geprägten Welt auf ihn einprallt: Mit sehr unterschiedlichen und fluiden Anforderungen und Inputs von außen muss er wandelbar und anpassungsfähig sein. “Rasp Your Soul” zeigt durch ein Kaleidoskop an Bewegungen und Stimmen die diversen Facetten einer Persönlichkeit und bewegt sich zwischen dem Künstlichen und dem Organischen, dem Animalischen und dem Menschlichen sowie zwischen den Geschlechtern. Stimme und Klang sind essentielle Bestandteile dieser Umgebung und fungieren als magisches Organ, das die Performativität über Raum und Körper hinaus ausdehnt.

With “Rasp Your Soul” Kat Válastur presents her new work introducing the series “The Staggered Dances of Beauty” in which she reevaluates the production of mythology as a tool to process contemporary questions. The performer in „Rasp Your Soul“ enacts a contemporary mythological being. Inside an uncanny environment he unleashes a series of kinetic monuments as altered codes of processed cultural signs. Ruins of language from capitalist digital culture transform into mantras that initiate precarious gestures, fading slang whispers, voice interruptions, molecular kinetics. We encounter elusive identities expressing different types of realness. The space becomes a field of tension between language and the visual connotations of fluid complex demands and input from the outside. “Rasp Your Soul” partly a dance piece, partly a choreographed concert, is a manifestation of the elusive. It builds up the narrative of a post-mythological space in which a humanoid with a “sensitive skin” makes us think about our flesh and bones.
Wir treiben die Liebe auf die Weide
Konzerthappening über das musikalische Erbe der DDR jenseits geschichtsvergessender Ostalgie

2019 ist 30 Jahre Mauerfall. Anlass für Carsten “Erobique” Meyer, bekannt und geliebt für seine Ein-Mann-Live-Disco-Ekstasen und Filmmusik (u.a. “Tatortreiniger”), Trümmer-Dandy Paul Pötsch und Regisseurin Lea Connert, sich mit einem blinden Fleck der deutschen Kulturgeschichte zu beschäftigen: dem musikalischen DDR-Erbe der 60er- und 70er-Jahre. Damals entstanden Songs mit einem Bekenntnis zu Jazz, Afrobeat, Schlager, Soul, Tropicália und Funk, die so rein gar nichts mit dem grauen Klischee-Bild der DDR zu tun haben. Diese Kompositionen und Texte aus dem Sozialismus flogen so haarscharf an der Zensur vorbei, dass sie gerade noch als Poesie durchgingen, und grooven so unverschämt hart, dass man damit locker jede Disco zwischen Wismar und Konstanz in ihre Einzelteile zerlegen kann. In “Wir treiben die Liebe auf die Weide” re-interpretiert eine Showband um Meyer und Pötsch mit Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten und Gästen Stücke von wichtigen Musiker*innen wie Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen und Manfred Krug. Angereichert mit dokumentarischem Material und Texten entsteht ein intensives Konzerthappening, das die besondere Bedeutung der Musik, ihre versteckte Widerständigkeit und softe Subversivität feiert.

Concert happening about the musical legacy of the GDR that goes beyond ahistorical Ostalgia

2019 marked 30 years since the fall of the Wall. And the occasion for Carsten “Erobique” Meyer, known and loved for his one-man live-disco ecstasies and film music (including for “Crime Scene Cleaner”), debris-dandy Paul Pötsch and director Lea Connert to explore a blind spot in German cultural history: the musical legacy of the GDR from the ‘60s and ‘70s. Songs were created at the time with a commitment to jazz, Afrobeat, Schlager pop, soul, tropicália, and funk, with next to nothing to do with the clichéd image of grey East Germany. These compositions and texts from socialism were so good at escaping censorship that they got through just as poetry, and they grooved so outrageously hard that they could easily tear apart every disco between Wismar and Konstanz. “Wir treiben die Liebe auf die Weide” features a showband around Meyer and Pötsch, including Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten and other guests, re-interpreting songs by important musicians such as Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen and Manfred Krug. Add some documentary material and texts and you get an intense concert-happening that celebrates the special significance of music, its hidden qualities of resistance, and its soft subversiveness.
Wir treiben die Liebe auf die Weide
Konzerthappening über das musikalische Erbe der DDR jenseits geschichtsvergessender Ostalgie

2019 ist 30 Jahre Mauerfall. Anlass für Carsten “Erobique” Meyer, bekannt und geliebt für seine Ein-Mann-Live-Disco-Ekstasen und Filmmusik (u.a. “Tatortreiniger”), Trümmer-Dandy Paul Pötsch und Regisseurin Lea Connert, sich mit einem blinden Fleck der deutschen Kulturgeschichte zu beschäftigen: dem musikalischen DDR-Erbe der 60er- und 70er-Jahre. Damals entstanden Songs mit einem Bekenntnis zu Jazz, Afrobeat, Schlager, Soul, Tropicália und Funk, die so rein gar nichts mit dem grauen Klischee-Bild der DDR zu tun haben. Diese Kompositionen und Texte aus dem Sozialismus flogen so haarscharf an der Zensur vorbei, dass sie gerade noch als Poesie durchgingen, und grooven so unverschämt hart, dass man damit locker jede Disco zwischen Wismar und Konstanz in ihre Einzelteile zerlegen kann. In “Wir treiben die Liebe auf die Weide” re-interpretiert eine Showband um Meyer und Pötsch mit Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten und Gästen Stücke von wichtigen Musiker*innen wie Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen und Manfred Krug. Angereichert mit dokumentarischem Material und Texten entsteht ein intensives Konzerthappening, das die besondere Bedeutung der Musik, ihre versteckte Widerständigkeit und softe Subversivität feiert.

Concert happening about the musical legacy of the GDR that goes beyond ahistorical Ostalgia

2019 marked 30 years since the fall of the Wall. And the occasion for Carsten “Erobique” Meyer, known and loved for his one-man live-disco ecstasies and film music (including for “Crime Scene Cleaner”), debris-dandy Paul Pötsch and director Lea Connert to explore a blind spot in German cultural history: the musical legacy of the GDR from the ‘60s and ‘70s. Songs were created at the time with a commitment to jazz, Afrobeat, Schlager pop, soul, tropicália, and funk, with next to nothing to do with the clichéd image of grey East Germany. These compositions and texts from socialism were so good at escaping censorship that they got through just as poetry, and they grooved so outrageously hard that they could easily tear apart every disco between Wismar and Konstanz. “Wir treiben die Liebe auf die Weide” features a showband around Meyer and Pötsch, including Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten and other guests, re-interpreting songs by important musicians such as Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen and Manfred Krug. Add some documentary material and texts and you get an intense concert-happening that celebrates the special significance of music, its hidden qualities of resistance, and its soft subversiveness.
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!