Freitag, 10.05.2019
um 19:00 Uhr

Schloss Kaisergarten
Konrad Adenauer-Allee 48
46049 Oberhausen




Episode III: Der dritte Teil der Ashtonburry-Chronik

HOCHZEIT IN SCHWARZ

Zur Hochzeitsfeier von Cora, der Tochter des verstorbenen Lord Ashtonburry, finden sich Verwandte und Anverwandte auf dem Stammsitz der Familie Ashtonburry ein. Lady Ashtonburry, Coras Stiefmutter, begrüßt die geladenen Gäste im Speisesaal von Schloss Darkwood, einem altehrwürdigen Herrenhaus in Schottland.

Cora Tilling feiert ihre lang ersehnte Hochzeit mit Peter Ross. Einige Familienangehörige sind darüber gar nicht begeistert. Sie setzen alles daran, dem jungen Glück jede Menge Steine in den Weg zu legen. Die Hochzeitsgeschenke sind gespickt mit üblen Verdächtigungen. Was sich im Verlauf des delikaten 4-Gänge-Hochzeits-Menüs abspielt, lässt vielfältige Spekulationen zu.

Wie kam der Bräutigam, der sonst all sein Geld verspielt, so überraschend zu Reichtum? Welches Geheimnis verbirgt die mittellose Braut? Warum lässt der sonst so zuverlässige Pfarrer so lange auf sich warten? Keine Sorge, bei einer Hochzeit kann ja schließlich niemandem etwas zustoßen! Oder, vielleicht doch?

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

24.05.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

24.05.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

24.05.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

24.05.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

24.05.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

 

AUF GRUND DER  CORONA - PANDEMIE  BLEIBT DIE KULTURAMBULANZ BIS VORRAUSSICHTLICH ZUM 19.04.2020

GESCHLOSSEN.

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

24.05.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

24.05.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

24.05.2020
WoW – Wirksam ohne Waffen

Sind Kriege unvermeidlich? Muss Militär geschickt werden, um »humanitär« zu intervenieren? Welche Alternativen gibt es?

Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung WoW – Wirksam ohne Waffen auseinander und zeigt weltweite Beispiele »Gewaltfreier Interventionen«. Unter diesem Begriff verbirgt sich die Idee einer unabhängigen »Dritten Partei«, die hilft, Konflikte ohne Gewalt auszutragen.

Es gibt vielfältige Formen gewaltfreien Eingreifens, von der Kriegsvorsorge bis zur Konfliktnachsorge. Sie wurzeln nicht zuletzt in Gandhis Idee einer Friedensarmee (»Shanti Sena«), die in der Ausstellung ausführlich dargestellt wird. Gewaltfreie Intervention gibt es auf allen Kontinenten, im eigenen Land wie im Ausland, von Friedensfachkräften wie von Freiwilligen und Friedensaktivist*innen.

 

Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Bund für Soziale Verteidigung und dem Friedensmuseum Nürnberg erarbeitet und umfasst zwei Bereiche: Zum Einen wird die »Gewaltfreie Intervention« in Krisen und Kriege thematisiert, zum anderen verschiedene Ansätze »Ziviler Konfliktbearbeitung«.

 

 

Zur Eröffnung spricht Bürgermeisterin Birgit Strangmann, eine inhaltliche Einführung bietet Dr. Christine Schweitzer, Geschäftsführerin des Bundes für soziale Verteidigung, zum Thema »Gewaltfrei in Konflikte eingreifen - Menschen schützen, Konflikte nachhaltig bearbeiten«.

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Donnerstag, den 5. März 2020 um 19:30 Uhr

Eintritt frei

Di bis Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr, Sa + So von 11:00 bis 17:00 Uhr. Montags geschlossen.

Osnabrück

24.05.2020
Kunst trotz[t] Armut

Die Wanderausstellung des Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland präsentiert Kunstwerke von Armutsbetroffenen neben den Arbeiten von namhaften Kunstschaffenden. Das gleichberechtigte Nebeneinander der Kunstwerke schafft Selbstvertrauen bei Betroffenen und bewirkt gesellschaftliche Anerkennung. Menschen, die in der Folge ihrer Armut diskriminiert und ausgegrenzt werden, erhalten öffentliche Aufmerksamkeit.

10 bis 18 Uhr

Lage

24.05.2020
Wir Kapitalisten

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Montag geschlossen Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen* *auch an Montagen 10 bis 19 Uhr

Bonn

24.05.2020
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!)
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN den Spielbetrieb bis mindestens 19. April 2020 einstellen. Diese städtische Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Mythos Neue Frau

Der Bubikopf – die Kurzhaarfrisur galt als das Sinnbild schlechthin für die moderne Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung zeigt die Gründe für die Entstehung des Mythos „Neue Frau“ auf und stellt den Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen vor. Mit mehr als 130 Originalkostüme und viele weiteren historischen Exponaten, Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien und zeitgenössischem Filmmaterial lässt die Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider, sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Die Ausstellung entstand im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojekts „Bauhaus 100 im Westen“.

10 bis 18 Uhr

Bocholt

24.05.2020
Julius von Bismarck

„Ich ziehe meine Inspiration aus der Wissenschaft und arbeite künstlerisch“, sagt Julius von Bismarck über seine Werkstrategie. Immer auf der Suche nach anderen Formen der Wahrnehmung, erforscht er mit künstlerischen Mitteln Mensch, Natur und Technologie. So setzte er sich auf einer rasant rotierenden Scheibe, seinem Egocentric System, den Fliehkräften aus, um auf diese Weise die eigene und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen und zu manipulieren. Für seine Arbeit Punishment peitschte der 36-jährige Künstler in Rio de Janeiro das Meer, in New York die Freiheitsstatue sowie die Berge in den Alpen. In den USA ging er auf Hurrikan-Jagd oder fing in Venezuela Blitze ein, um die Ästhetik der Naturgewalten zu untersuchen. So verheerend und gewaltig Naturkräfte auch sind, nehmen wir in seinen Werken auch eine grenzenlose Schönheit in der Katastrophe wahr. In der Ausstellung wird sein künstlerisches Erforschen von Waldbränden in einer multimedialen Installation, Sound und Skulpturen visualisiert. Bilder unseres Unterbewusstseins werden damit hervorgerufen und die „Psychoanalyse des Feuers“ bildgewaltig dargestellt.

Bonn

24.05.2020
Lee Mingwei

Im Mittelpunkt von Lee Mingweis künstlerischer Praxis stehen Rituale des Schenkens und Beschenktwerdens. Bis 12. Juli 2020 zeigt der Gropius Bau eine Einzelausstellung des Künstlers, die seine Performances und Installationen der letzten drei Jahrzehnte präsentiert und Kunst als transformatives Geschenk untersucht.

In Lee Mingweis Arbeiten werden immaterielle Gaben wie Lieder, Gespräche und Raum für Kontemplation verschenkt und empfangen. Ansatzpunkt seiner Projekte sind häufig persönliche Begegnungen, auf deren Basis der Künstler Installationen entwickelt. Lees Auseinandersetzung mit Erfahrungen, in denen Zeit verschenkt wird, bedingt seine Faszination für das Gastgeben. Im Herbst 2019 hat der Künstler daher Open Calls veröffentlicht, um Berliner*innen als Gastgeber*innen in seine kommende Ausstellung einzubinden. Im Rahmen des Projekts "The Living Room" sind diese Gastgeber*innen eingeladen, ihre persönlichen Sammlungen auszustellen, während sie in "The Mending Project" mitgebrachte Textilien von Besucher*innen ausbessern und mit diesen ins Gespräch kommen. Diese Prozesse begründen einen gemeinsamen Erfahrungsraum, der gegenseitigen Austausch sowie heilende und fürsorgliche Rituale erlaubt.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

Performances in der Ausstellung
Sonic Blossom, täglich von 14:00 bis 18:00
Our Labyrinth, täglich von 11:00 bis 15:00

Mehr entdecken
Neben einem Interview mit dem Künstler finden Sie zwei neue Arbeiten und digitale Aktivierungen der Ausstellung auf gropiusbau.de.

 

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

24.05.2020
Überlingen legendär!

Über Generationen mündlich überliefert, schmücken Überlinger Sagen und Legenden Ereignisse und Gerüchte der Vergangenheit aus. Mal spöttisch, mal derb, mal fromm spiegeln sie die Geschichte der Stadt und die Mentalität ihrer Bürger.

Erzählungen, die von Fridiburgs wunderbarer Heilung durch Gallus bis zu Ludwig Uhlands verhindertem Bad im See reichen, begleiten die Besucher*innen in fünf Erlebnisräumen durch die Überlinger Geschichte. Stationen sind die alemannische Frühzeit, das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit, der 30jährige Krieg sowie das Kur- und Seebad seit dem 19. Jahrhundert.

Rund 80 Exponate – Kunstwerke, Goldschmiedearbeiten, Waffen, Kleidung, Bücher, Alltagsgegenstände, Fotos und Film – stammen aus den Beständen der Stadt Überlingen sowie öffentlichen und privaten Sammlungen.

1.4. bis 22.4. und 19.10. bis 31.10.2020: Di bis Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr, So, Fei von 10 bis 15 Uhr. Geschlossen Mo sowie 14.4. und 22. bis 24.10.2020 23.4. bis 18.10.2020: Di bis So, Fei von 10 bis 19 Uhr. Geschlossen Mo sowie 2.6.2020 1.11. bis 12.12.2020: Di-Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr. Geschlossen Mo, So, Fei

Überlingen

24.05.2020
Azteken

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet. Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen uns erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

Hochkarätige Leihgeber

Die Ausstellung präsentiert rund 150 hochkarätige Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Leihgeber sind das Museo Templo Mayor und das Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt, die Musées royaux d'Art et d'Histoire (Brüssel), das National Museum of Denmark (Kopenhagen), das Tropenmuseum (Amsterdam), das Museum Volkenkunde (Leiden), das Museum der Kulturen Basel, das Weltmuseum Wien, das Museum am Rothenbaum (Hamburg), das Museum Weltkulturen (Mannheim), das Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Schloss Friedenstein (Gotha). Besonders erwähnenswert sind die beiden Federschilde und die Grünsteinfigur des Landesmuseums Württemberg, die erstmals im Kontext der aztekischen Kultur zu sehen sein werden.

"Azteken" ist eine Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen (Niederlande).

Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eintritt
Einzelbesucher: EUR 12,-/10,-
Familienticket: EUR 24,-
Gruppen: EUR 10,- p. P.
Audioguide (dt./engl./Jugendliche): EUR 3,-

Di bis So + Feiertage von 10 bis 18 Uhr, Mi von 10 bis 20 Uhr

Stuttgart

24.05.2020
Log Book

Der britisch-deutsche Fotokünstler Mike Chick reflektiert anhand des Royal Air Force Flugbuchs seines Vaters, das dessen Tätigkeit als Pilot im zweiten Weltkrieg dokumentiert, eine persönliche sowie zugleich jüngere europäische Geschichte. Im Zeitraum 2017-19 ist Mike Chick in sechsundzwanzig europäische Städte in Deutschland, Italien, Frankreich und Polen gereist, die Flugziele seines Vaters waren. 75 Jahre nach dem ursprünglichen Eintrag im Flugbuch sind zeitgenössische Nachtaufnahmen von Gebäuden, Straßen und Stadträumen entstanden, die sich mit unseren Vorstellungen von Zeit, Ort und Erinnerung auseinandersetzen.

Di-So 11-18 Uhr

Berlin

24.05.2020
Kombi Ticket : KATJA WERKER & JON FLEMMING OLSEN
KOMBI TICKET für zwei Konzerte.

1. KONZERT
Fr. | 15.05. | 20.00 Uhr | Dreikönigskirche Dresden

»Jahresringe«
Eine musikalische Wiederkehr.
KATJA WERKER

Im März 2018 gastierte Katja Werker letztmalig innerhalb dieser Konzertreihe in der Dreikönigskirche, einige
Wochen später erklärte sie ihren Rückzug aus dem Musikbusiness.
Zu viele negative Erfahrungen hatten sich angestaut, dazu die immerwährende Diskrepanz zwischen
dem eigenen Anspruch, Musik und Texte mit Inhalt, mit Tiefgang, ehrlich und persönlich zu erschaffen, Musik also als wirkliche Kunst- und Ausdrucksform zu begreifen, und dem Zwang, Musik auch als Business zu verstehen, als Arbeit, als Geschäft und nötigen Gelderwerb, und all das ohne große Plattenfirma und Künstleragentur.
Ich hab die Begründung für den Rückzug gut verstanden, zugleich aber auch sehr bedauert, da ich Katja Werker seit vielen Jahren schon als ganz besondere, wirklich einzigartige Künstlerin kenne und schätze, die es wie nur wenige andere vermag, mit scheinbar einfachen Worten das Richtige zu sagen, Gefühle ehrlich und persönlich auszudrücken und sie in Musik zu kleiden, die immer eher zurückhaltend und unaufdringlich erklingt, dafür aber eben wirklich und nachdrücklich zu Herzen geht.
Und nun? Kommt sie wieder!
Warum der Wandel? Das erklärt sie selbst:

"Für mich persönlich ging es in den vergangen Monaten hauptsächlich darum, dass ich mich selbst wieder
im Spiegel erkenne. Das ich sagen kann: Ja, das ist mein Leben, meine Entscheidung, meine Zeit, mein Weg. Und diesem Leben öffne ich mich jetzt. Denn ich habe nur das eine."

Katja nutzte ihre Zeit, um für sich selbst eine neue Mitte zu finden, vieles auszuprobieren, Standpunkte zu überdenken und, wenn nötig, Konsequenzen zu ziehen. Anderthalb Jahre war sie unterwegs auf einer Reise
zu sich selbst, nur begleitet von ihrem kleinen Hund, ihrer Gitarre und einer Tasche voller Habseligkeiten.
Am Ende dieser Reise hatte Katja neue Songs komponiert und ist 600 km entfernt von ihrem bisherigen
Wohnort ans andere Ende der Republik gezogen:
"Es ist so, daß ich als Künstlerin am produktivsten bin, wenn ich mich in für mich stürmischen Zeiten befinde. Dann kommt diese konzentrierte Essenz heraus, die man mit keiner Routine und Bequemlichkeit erreicht."

Im Mai wird Katja Werker 50 Jahre alt und veröffentlicht aus diesem Anlaß ihre neue EP »Jahresringe« - und im Oktober jährt sich zum 20. Mal das Erscheinen ihres damals vielbeachteten Debütalbums »Contact myself«. Diesen Geburtstag würdigt sie gemeinsam mit Günter Pauler und seinem weltweit renommierten audiophilen Studio und Plattenlabel »Stockfisch Records«, in dem sie die schönsten Songs dieses Albums im High-End-Studio-Ambiente noch einmal neu aufnimmt. Life im Studio.
Das fertige Album wird im Oktober 2020 erscheinen.
"Ich hätte nie gedacht, dass mein Schaffen noch einmal solche Fahrt aufnimmt. Ich bin sehr froh darüber und
unendlich dankbar, dass mir jetzt so viele Leute die Türen öffnen. Konzertveranstalter, Plattenlabel ... Es ist ein Wunder für mich und ich weiß das wirklich zu schätzen.
Noch vor 2 Jahren schienen mir fast alle Türen verschlossen. Das hat sich nun geändert ..."

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2. KONZERT
Sonntag | 24.05. | 20.00 Uhr | Dreikönigskirche Dresden

»Von ganz allein«
Solo. Aber nicht allein.
Lieder und balladen zum Zuhören.
JON FLEMMING OLSEN

»Der Singer/Songwriter verzaubert seine Zuhörer mit leiser Nachdenklichkeit und träumerischen Bildern, eingehüllt in sanfte Harmonien und zarte Melodien. Olsens Stärke liegt in der Ruhe.«
Wolfenbütteler Zeitung

»Ein grandioser Musiker, der einen feinfühligen Mix aus eingehenden Melodien, tiefgründigen Texten und unaufdringlicher Unterhaltung bot.«
Gifhorner Rundschau

Ich bin mir sicher: Der Mann ist eine Entdeckung!
Dabei kennt ihn fast jeder, oder besser: glaubt ihn zu kennen, meint damit aber nur seine Kunstfigur, den "Ingo" aus der Kultserie »Dittsche - Das wirklich wahre Leben«.
Aber so, wie man seinen Freund und Serienpartner Olli Dittrich nicht mit Dittsche verwechseln darf, so auch nicht Jon Flemming Olsen mit dem Wirt Ingo.

Jon Flemming Olsen kann vieles. Bei Wikipedia kann man lesen, dass er Musiker ist, Grafikdesigner, Schauspieler, Autor, Fernsehmoderator. Er gründete die Countryband »Texas Lightning«, bei der auch Olli Dittrich dabei war und spielte mit ihr 2006 beim »Eurovision Song Contest«.
Er gestaltete Plattencover für Udo Lindenberg, Phillip Boa, Stefan Gwildis, Seelig, Max Raabe, Annett Louisan und andere, für einige dieser grafischer Arbeiten wurde er mit Gold- und Platinauszeichnungen geehrt.
Und er schreibt wunderbare Songs, die bisher eher unter dem Radar einer breiten Öffentlichkeit verblieben sind. Was meiner Meinung nach eher für sie (und für ihn) spricht.

Aber lassen wir ihn lieber selbst zu Wort kommen, auf seine homepage schreibt Jon Flemming Olsen über sich:
"Er ist ein Slowstarter, Frau Olsen, sagte die Hebamme zu meiner Mutter, als ich nach sechs Stunden immer noch nicht heraus kommen wollte. Zu dieser eher nachdenklich stimmenden Einschätzung setzte die Fachkraft dann nach meiner Geburt allerdings noch ein hoffnungsvolles Gegengewicht: Er ist eine richtige kleine Persönlichkeit.
In meiner Kindheit fiel ich durch Hang zum Klassenclowntum, starke musische aber nur mäßige mathematische Begabung auf. Mit zehn Jahren entdeckte ich im Plattenschrank meiner Eltern eine LP, die meinem Leben die entscheidende Richtung gab: »Revolver« von den Beatles.
Wann immer es ging, legte ich fortan den Longplayer auf, hielt ein Ohr an den Lautsprecher und studierte
dabei jedes Detail des Covers. Wer diese Platte kennt, weiß, dass es sich um ein sowohl akustisches als
auch ein optisches Meisterwerk handelt. Ich bin daher bis heute dankbar, dass mir an Stelle dieses Tonträgers nicht zum Beispiel »The Singing Postman« von Allan Smethurst in die Hände gefallen ist ..."

Über seine Arbeitsweise als Liedermacher schreibt er:
"Im März dieses Jahres fuhr ich für ein paar Tage nach Amsterdam. In meiner kleinen AirBnB-Klause
angekommen schaute ich auf Schneematsch, die dunkelgraue Amstel und sich leise wiegende Hausboote.
Ich blieb den ganzen Tag am Fenster sitzen und am Abend war das erste Lied fertig. Die orangenen Lichter
der Hafenindustrie leuchteten zu mir herüber und sagten: "Das ist gut. Mach mal weiter ..."
So blieb ich die nächsten neun Tagen sitzen, zerkaute diverse Bleistifte, kritzelte zwei Notizblöcke voll und
fuhr am Ende mit sechs neuen Liedern nach Hause ..."

Wie es weitergeht kann man auf seiner homepage lesen.
Wie klug, warm und vertraut es klingt, wenn Jon Flemming Olsen seine Lieder singt und spielt, das können Sie heute abend sehen und hören. Solo und von ganz allein.
Her Royal Highness Princess Elizabeth

Bei ihrer Geburt am 22. Mai 1770 trug Elizabeth den Titel einer Königlichen Prinzessin von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Ihr Vater König George III. stammte aus dem Hause Hannover, ihre Mutter Charlotte war eine geborene Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz. Mit 14 Geschwistern wuchs Elizabeth in Buckingham House, in Windsor, in Frogmore House und anderen Schlössern auf, wo sie früh mit den Kunstsammlungen ihrer Vorfahren in Berührung kam und die Interessen ihrer Eltern für Architektur, Malerei und Gartenkunst aufnahm.

Elizabeth galt als die begabteste der Königskinder, die alle eine gediegene künstlerische Ausbildung erhielten. Von ihrer Familie wurde sie die „Muse“ genannt, denn sie kannte sich nicht nur mit allen malerischen und graphischen Techniken aus,  sie war auch eine der bedeutendsten Silhouettenschneiderinnen ihrer Zeit. Nicht zuletzt war sie ebenfalls architektonisch und innenarchitektonisch tätig.
Schon in früher Jugend legte Elizabeth den Grundstock für ihre umfangreiche und vielfältige Sammlung, die sie testamentarisch dem Hause Hessen-Homburg überließ. Dessen letzte Nachfahrin, Fürstin Caroline Reuß älterer Linie (1819-1872), erbte viele Jahre nach Elizabeths Tod etwa die Hälfte ihrer ehemals 15.000-20.000 Blätter umfassenden Graphiksammlung, aber nicht einmal ein Zehntel ihrer Bücher. Seit 1922 wird dieser Nachlass in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung bewahrt.

10 bis 17 Uhr, Pfingstmontag geöffnet

Greiz

24.05.2020
Hans Gugelot

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Architekt Hans Gugelot [hans gyʒəlo] ein Vorreiter des bundesdeutschen Industriedesigns. Er war eine wichtige Persönlichkeit an der HfG, sein Name stand für deren Erfolge auf dem Gebiet der Produktentwicklung. Im April 2020 jährt sich sein 100. Geburtstag. Die Ausstellung des HfG-Archivs ist die erste umfassende Museumspräsentation zu Leben und Werk des Gestalters seit über 25 Jahren.

Gemeinsam mit einem Team entwickelte er ein neues Produktdesign für die Firma Braun. 1956 entwarf er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. In der Folgezeit entwarf Hans Gugelot zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Brenner für Heizungsanlagen, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des Industriedesigners.

Mit seinen Produktentwürfen trug Hans Gugelot wesentlich zum Erfolg der Hochschule für Gestaltung bei. Das HfG-Archiv zeigt an ausgewählten Beispielen wie Hans Gugelot diese Haltung in seine Entwürfe übertrug und damit zugleich Maßstäbe für das Industriedesign bis heute setzte.

Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Ulm

24.05.2020
Schwarz auf Weiß

Seit 2011 gehören sie zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen„, die Ruinen eines 6000 Jahre alten Dorfes aus der Jungsteinzeit im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm.

Unter den zahlreichen geborgenen Gegenständen aus Stein, Knochen, Geweih und Keramik fällt eine Fundgruppe besonders auf: flache, annähernd runde Scheiben verschiedenster Größe aus Kalkstein mit einer doppelten Durchlochung in der Mitte. Auf einer Seite sind sie randlich mit geradlinigen oder zu Dreiecken angeordneten strahlenförmigen Mustern verziert. Diese waren ursprünglich mit einer schwarzen Paste ausgefüllt, so dass die Muster deutlich zur Geltung kamen. Neben fertigen Exemplaren, oft mit Gebrauchsspuren, liegen jede Menge Rohlinge und unvollendete Stücke vor. Offenbar wurden diese Scheiben nur in diesem Dorf hergestellt und benutzt.

Sie stellen die archäologische Forschung bis heute vor ein Rätsel: Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rund 200 Scheiben und geht – auch mit Hilfe der experimentellen Archäologie – der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und Sonntag 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

Ulm

24.05.2020
Naturgewalten in alten Bibeln

Seit dem 7. Mai kann unsere neue Kabinettausstellung »Naturgewalten in alten Bibeln« entweder in der Historischen Bibliothek oder ganz bequem von zuhause oder von unterwegs aus online besucht werden.
Überschwemmungen, Erdbeben, Feuersbrünste, Heuschreckenschwärme – die Bibel ist voller Geschichten von Naturkatastrophen, die als Strafe und Gericht Gottes aufgefasst wurden. Ausgehend von Bibelzitaten werden in der Ausstellung Illustrationen aus fünf Jahrhunderten gezeigt, die kulturgeschichtlich interpretiert auf zeitgenössische Ereignisse Bezug nehmen. Dabei kommen auch aktuelle Plagen wie die Heuschreckenplage in Afrika oder Corona zur Sprache.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

10-17 Uhr

Halle

24.05.2020
Mit Tatkraft und Gottvertrauen

Das barocke Gebäudeensemble der Stiftungen ist historisch einzigartig und baulich imposant. Eine Freiluftausstellung setzt es in einer künstlerischen Intervention in Szene. Monumentale Fotografien auf Transparenten führen an den zentralen Sichtachsen des Lindenhofs und der historischen Gebäude vor Augen, mit welcher Kraft sich die Stiftungen in den letzten 30 Jahren entwickeln konnten. Sie können dabei sein, wenn wir die Erinnerungen an eine Zeit wecken, in der Manche zweifelten, ob ein Wiederaufbau machbar ist und in der Viele den Mut hatten, anzupacken.

40 Fotomotive lassen rund um den Historischen Lindenhof Details der Vergangenheit entdecken. 7 monumentale Fahnen wurden mit spezieller Technik an einzelnen Gebäuden und über Durchgängen mit zum Teil 5 Metern Höhe angebracht. Nicht nur die Anbringung ist Maßarbeit. Das spezielle Material der Transparente lässt alle Details der Fotos aus den Jahren um 1990 erkennen. Insgesamt wurden in der Ausstellung 305 m² dieses besonders leichten und wetterfesten (UV-beständigen und reißfesten) - Stoff verarbeitet.

Die Freiluftausstellung ist nicht nur bei einem Spaziergang bei schönem Wetter ein Erlebnis, sondern auch ganz bequem von zuhause oder unterwegs aus online besuchbar.

Halle

24.05.2020
Solidaritätsticket - Burghof Lörrach (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“
„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
Solidaritätsticket - STIMMEN Festival (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“

„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
#seidabei-SoliTicket Altes Wasserwerk - Danke für deine Unterstützung!
Liebe Gäste des SAK Altes Wasserwerk,

Aufgrund der Corona-Pandemie ist unser Haus in Lörrach aktuell geschlossen und die Durchführung von Veranstaltungen und Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unmöglich. Eine Öffnung ist trotz Lockerung der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen. Selbst wenn gewisse Angebote schrittweise wieder starten können, wird es noch länger dauern, bis das kulturelle Leben mit Konzerten, Theater, Tanz, Kunst und all seiner Vielfalt vollumfänglich zurückkehren wird.

Aktuell brechen die Einnahmen aus Kulturveranstaltungen, Vermietungen, Jugend- und Kinderangeboten und der Gastronomie weg. Gegenwärtig stehen wir vor einer gewaltigen Herausforderung, deren Auswirkungen massiv zu spüren sind.

In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – das SAK Altes Wasserwerk sowie der Burghof – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.

Mit diesem Ticket für eine fiktive Veranstaltung spendet ihr für das SAK Altes Wasserwerk. Es findet keine Veranstaltung statt - bleibt also bitte zuhause. Das #seidabei-SoliTicket ist ein wertvoller Zuspruch, dem wir mit einem Benefizkonzert in 2021 danken werden!

Wir bedanken uns für eure Unterstützung!
Bleibt gesund.
IR_REAL - jung + gegenständlich

Es ist IR_REAL: derzeit ist alles anders als geplant. Dennoch feiert der Bodenseekreis das 10-jährige Jubiläum seines Förderpreises für junge und gegenständliche Kunst. Ab 20. Mai zeigen im Roten Haus Meersburg 32 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Österreich, was sie Spannendes in Malerei und Zeichnung geschaffen haben. Mit traumwandlerischer Sicherheit fokussieren sie sich dabei auf ein wichtiges Thema: Im Mittelpunkt steht das Mensch-Sein mit all seinen Facetten. Gerade in Zeiten globaler Krisen erscheint das Nachdenken über das Wesentliche sinnvoll. Das Publikum darf wie immer seinen Favoriten küren. Wählen Sie mit – in der Ausstellung oder online unter: www.galerie-bodenseekreis.de. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags 11 - 17 Uhr

Meersburg

24.05.2020
Critical Zones

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

Die Erde als Netz aus KRITISCHEN ZONEN
Wir möchten folgende Hypothese aufstellen: Der beste Weg zur Kartierung dieser neue Erde besteht darin, sie als ein Netz von KRITISCHEN ZONEN zu betrachten. Von verschiedensten Lebensformen im Laufe der Zeit erschaffen, bilden diese KRITISCHEN ZONEN eine nur wenige Kilometer dünne Oberfläche. Jene Lebensformen hatten die ursprüngliche Geologie der Erde völlig verändert, bevor die Menschheit sie in den letzten Jahrhunderten noch einmal verwandelte.

Im Laufe der Jahre haben WissenschaftlerInnen zahlreiche OBSERVATORIEN zur Untersuchung dieser KRITISCHEN ZONEN eingerichtet. Sie haben uns die komplexe Zusammensetzung und die extreme Zerbrechlichkeit dieser dünnen Haut der Erde vor Augen geführt, in der alle Lebensformen – auch die Menschen – zusammenleben müssen. Sie haben die Geowissenschaften auf vielfältige Weise erneuert, auf Wegen, die auch die Zustimmung Alexander von Humboldts gefunden hätten.

Eine neue Hinwendung zum IRDISCHEN
Zunehmend erkennen WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, AktivistInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen, dass sich die Gesellschaft nicht allein an den Bedürfnissen der Menschheit orientieren darf, sondern wieder IRDISCH werden muss, wenn sie keine Bruchlandung hinlegen möchte. Das Projekt »Moderne« befindet sich seit Langem in vollem Gange, ohne Rücksicht auf die Grenzen des Planeten. Plötzlich jedoch gibt es eine allgemeine Hinwendung zur Erde und eine neue Aufmerksamkeit dafür, wie Lebewesen sie bewohnen könnten. In der POLITIK geht es nicht mehr nur darum, dass Menschen allein und ausschließlich für sich selbst Entscheidungen treffen, vielmehr ist POLITIK zu einem wesentlich komplexeren Unterfangen geworden. Neue Formen der Bürgerschaft und neue Arten der Aufmerksamkeit und Fürsorge für Lebensformen sind notwendig, um einen gemeinsamen Grund zu schaffen.

Die Ausstellung als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN
Über einen Zeitraum von fünf Monaten veranstaltet das ZKM eine Ausstellung, die im kleinen Maßstab das Modell einer neuen Räumlichkeit sowie die Vielfalt der Beziehungen zwischen den dort lebenden Lebensformen simuliert. Sie dient als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN, in dem sich die BesucherInnen mit der neuen Situation vertraut machen können. Diese besondere Kombination aus Gedankenexperiment und Ausstellung wurde von Bruno Latour und Peter Weibel im Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit am ZKM entwickelt. »Iconoclash« im Jahr 2002, »Making Things Public« im Jahr 2005 und »Reset Modernity!« im Jahr 2016 bilden die drei vorherigen »Gedankenausstellungen«, die sich aus ihrer intensiven, inzwischen zwanzig Jahre währenden Arbeitsbeziehung ergaben.

Karlsruhe

24.05.2020
Best of Heinrich Del Core
Best Of Heinrich del Core

Das „Beste aus den letzten 10 Jahren“

So. 24. Mai 2020

Autokino Öhringen

Einlass: 17.00 Uhr / Beginn: 18.00
Dauer: 60 Min + Zugaben
Eintritt: 58,00 € pro Auto (2 Tickets) - im selben Haushalt lebende Kinder werden mit je 20,00 € berechnet.

Mit dem schwäbischen Charme eines echten Halbitalieners beschreibt Heinrich Del Core in seinem „Best of Programm“ die schönsten und lustigsten Geschichten der letzten Programme, quasi das „Tüpfelchen auf dem i“

Alltäglichen Kuriositäten werden so detailgetreu und so plastisch erzählt, dass man glaubt selbst dabei gewesen zu sein. Hinreißend komisch und voller Selbstironie trifft er zielsicher den Geschmack des Publikums und zieht es in den Bann seiner eigentlich normalen alltäglichen Geschichten, die erst durch seine witzige Schilderung zu kuriosen, teils absurden Begebenheiten werden und dem Publikum den alltäglichen Irrsinn mal lauthals lachend, mal schmunzelnd vor Augen führen. Ein unvergleichlicher Mix aus Situationskomik, Charisma und Sprachwitz.

Vor unserem geistigen Auge lässt er die Hosen runter im Kampf mit einem angeblich innovativen Dusch-WC. Del Core gewährt uns Einblicke in die plötzlich skurril wirkende Abiturzeitschrift seiner Tochter, oder erzählt uns was ein Wanderhoden ausrichten kann, er nimmt uns mit bei dem kläglich scheiternden Versuch, männlich emanzipiert mit seiner Frau essen zu gehen. Vor ihm sind weder moderne Medien wie Facebook sicher noch Männer ab 50 auf E-Bikes. Denn eins ist dem halben Restitaliener Heinrich Del Core wichtig, mit wahren Begebenheiten des Alltags sein Publikum einen ganzen Abend lang bestens zu unterhalten!
Da merkt man schnell: da steht einer, der für die Bühne geboren ist und der die komödiantische Arbeit von der Pike auf gelernt hat.

Einlass: 17:00 Uhr
REX "Drive-in-Live" - Das Auto-Konzert - mit Sam’s Living Room, The Galazzos und den Bergsträßer Allstars
Das Musiktheater REX wird in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter „Showmaker“ am 24. Mai ein Benefizkonzert mit den Bergsträßer Bands „Sam’s Living Room“, „The Galazzos“ und den „Bergsträßer Allstars“ veranstalten, um die Musiker in der Region zu unterstützen. Die Einnahmen aus dem Auto-Konzert werden an die Bands weitergegeben. Die fünf Musiker von „Sam’s Living Room“ sind seit Jahren in der regionalen Musikszene durch ihr Können und ihre Spielfreude bekannt. Ihr Sound wird geprägt von einem mehrstimmigen Gesang und dem Einsatz akustischer Instrumente. Das Repertoire beinhaltet Songs von Supertramp, The Doors, Peter Frampton, Tom Petty oder der Martin Harley Band. „The Galazzos“ präsentieren Rock ’n´ Roll – mal klassisch, als Hommage an die Pioniere dieser Musikrichtung, mal als spaßige Interpretation moderner Stücke aus Pop, Rock, Hip-Hop oder gar Schlager. Die drei Musiker spielen vorzugsweise im klassischen Rockabilly-Line-Up, als Trio, bestehend aus Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug. Geballtes Können garantiert die Formation „Bergsträßer Allstars“, die aus den Stars der regionalen Musikszene besteht. Mit dabei sind Nadine Wolter (Herrngarten), Fritz Strössinger (Starfucker), Sven Sander (Reymann, Sams Living Room, The Smallstars), Kevin Jones (SoulOn), Miles Wroblewski (Stir it Up, Sams Living Room) und Oliver Christ (Herrngarten, The Smallstars). Ob Reggae-Songs, Rock-Klassiker, kopfstimmlastiger Metal oder Pop-Songs: die Band überzeugt mit ihrer Professionalität. „Wir verdienen nichts daran“, erklären die REX-Geschäftsführerinnen Margit Gehrisch und Martina Wagner. „Uns ist es wichtig, mit unserem Know-How die regionale Musikkultur zu unterstützen. Wir haben selbst durch die Corona-Krise existenzielle Probleme, sind aber der Meinung, dass wir nur mit einem gemeinsamen Handeln und Solidarität die Krise bewältigen können.“ „Kultur spielt keine untergeordnete Rolle und ist in einem gesellschaftlichen Kontext, so wie wir es kennen nicht entbehrlich“, sagen die Veranstalter. Weiter betonen sie, dass man in diesen Zeiten auch mal Zeichen setzen muss, die Hoffnung zeigen und herausstellen, dass Kultur – egal ob Musik, Kunst oder Film eine Wertschätzung zwingend verdienen.Zudem möchten Margit Gehrisch und Martina Wagner vom Musiktheater REX sich mit diesem Konzert auch bei den vielen Besucherinnen und Besuchern des REX bedanken, die ihnen in den letzten Wochen geholfen haben. „Es war für uns unglaublich berührend zu erfahren, wie wichtig das REX für viele Menschen ist, als Ort der Freude, Ausgelassenheit und Gemeinsamkeit“, erzählt Margit Gehrisch. Und Harry Hegenbarth von „Showmaker“ ergänzt: „Das REX ist ein so wichtiger Kultur-Leuchtturm für die Stadt und die gesamte Region. Auch wir von Showmaker haben große Sorgen um unsere Festivals. Jetzt rücken wir alle zusammen. Die Aktion ist ein ganz wichtiges Zeichen - und deswegen sind wir gerne dabei“. Auch die Stadt Bensheim unterstützt das Vorhaben und zeigt dadurch seine Solidarität mit der Bergsträßer Kultur. Den Ton empfangen die Konzertbesucher über das eigene Autoradio auf der UKW-Frequenz. Statt Klatschen freuen sich die Bands über die Lichthupe. Die Motoren müssen nach der Einweisung sowie während des Konzertes ausgeschaltet sein. Zu beachten sind die geltenden Kontaktbeschränkungen und insbesondere vor Ort die aktuell geltenden Abstands- und Hygienevorschriften. So ist es auf dem Gelände nicht möglich, das Auto zu verlassen – außer für den Besuch der sanitären Einrichtung mit Maske im Musiktheater REX. Wer diese Aktion unterstützen möchte, kann gerne seinen Beitrag auf das Konto der Musiktheater Rex gGmbH mit der Angabe “Auto-Konzert“ im Verwendungszweck, überweisen. (Commerzbank - IBAN: DE23 5084 0005 0638 9100 00 ) Die REX-Spendenkation bei GoFundMe „Rettet das Rex“ läuft selbstverständlich auch weiter. Also wer das Musiktheater Rex unterstützen möchte, kann dies unter http://www.gofundme.com/rettet-das-rex gerne tun.

Einlass 18:00 Uhr

Bensheim

24.05.2020
19:00 Uhr
Tickets
ab 17,50 €
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
KÖRPERWELTEN IN HEIDELBERG AB 11. MAI WIEDER REGULÄR GEÖFFNET

Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Anna Mateur & The Beuys - ABGESAGT

Ersatzlose Absage Köstritzer Spiegelzelt 2020

Liebe Freunde des Köstritzer Spiegelzeltes,

mit dem Köstritzer Spiegelzelt beginnt seit 16 Jahren der Frühling in Weimar.

Über 300.000 Gäste haben gemeinsam mit über 2.000 Künstlerinnen und Künstlern seit der Gründung das Festival zu etwas Einzigartigem in der Thüringer Kulturlandschaft gemacht.

Wir haben bis jetzt gehofft, auch in diesem Jahr mit Ihnen/Euch den Mai und Juni auf dem Beethovenplatz verbringen zu können.

Doch das Corona-Virus macht uns allen einen Strich durch die Rechnung!

Wir müssen aus Gründen der Sicherheit für Sie, unser Publikum, und unsere Künstler das komplette Festival 2020 ersatzlos absagen.

Das Köstritzer Spiegelzelt ist das einzige vollkommen privat finanzierte Festival in Weimar, erhält also keine staatliche Kulturförderung, daher ist diese Situation existenzbedrohend.

JETZT BRAUCHEN WIR IHRE/EURE HILFE UND SOLIDARITÄT!

NUR wenn SIE, unser Publikum, auf die Rückerstattung für bereits erworbene Eintrittskarten ganz oder zum Teil verzichten, KANN es im nächsten Jahr wieder ein Köstritzer Spiegelzelt Festival geben! Wir brauchen IHRE SOLIDARITÄT und DANKEN an dieser Stelle herzlich für IHRE UNTERSTÜTZUNG.

Solidarität/Ticketrückgabe:

Bitte nutzen Sie für eine Rückabwicklung der gekauften Eintrittskarten ausschließlich das Formular, auf dem Sie auch weitere Informationen für die Rückabwicklung finden. Dieses Formular steht ab sofort auf der Festivalhomepage https://www.koestritzer-spiegelzelt.de/ zum Download zur Verfügung. Die Rückgabe der Tickets kann aus technischen Gründen erst ab dem 1. Mai 2020 beginnen.

DANKESCHÖN

Wenn SIE uns helfen, das Überleben des Köstritzer Spiegelzeltes zu sichern, möchten wir uns bei ihnen mit einem großen Sonder-Konzert auf dem Beethovenplatz bedanken, sobald wieder Normalität in unser Leben eingekehrt ist.

Gemeinsam wollen wir dann das Leben und die Kunst feiern!

Wir drücken unseren Gästen und dem Festival die Daumen.

Bleiben Sie gesund!

lyrikklub

Der lyrikklub findet vorerst digital statt. 

Jeden zweite Sonntag beschäftigen wir uns mit einem neuen Thema. 

Die Teilnehmenden können im Vorfeld Texte hochladen und gegenseitig kommentieren. Am Sonntag treffen wir uns dann von 18-19.30 Uhr auf ZOOM. Dazu wird ein Link freigeschaltet, und wir besprechen uns dann in kleinen Gruppen. Der lyrikklub ist für alle offen, dennoch bitten wir um Anmeldung. 

24.05.2020
18:00 Uhr
ORCHESTERWERKSTATT_MÜNSTERLAND: AUFBRUCH

ORCHESTERWERKSTATT_MÜNSTERLAND: AUFBRUCH


Mit ihrem Konzert „Aufbruch“ wagt die neue ORCHESTERWERKSTATT_MÜNSTERLAND ihren eigenen Aufbruch und stellt sich mit ihrem neuen Dirigenten ACHIM FIEDLER erstmals in dieser Formation auf dem Coesfelder Podium vor.

 

Sonntag, 24. Mai 2020 - 18:00 Uhr

Die ORCHESTERWERKSTATT_MÜNSTERLAND orientiert sich am Leitgedanken der ehemaligen „Coesfelder Orchestertage“. Zunächst geht es um die Erweiterung der handwerklichen Fähigkeiten der einzelnen Musiker und Musikerinnen auf ihrem jeweiligen Instrument und dies - anders als beim häuslichen Üben - im Verbund mit den anderen. In den einzelnen Instrumentengruppen wird zunächst unter Anleitung von erfahrenen Dozenten geprobt, dann im gesamten Orchester-Tutti. Die Orchesterwerkstatt_Münsterland ist Quelle der Inspiration, Ort des Austausches und der Begegnung. Der neue Name markiert einen Neuanfang: Er akzentuiert die Verwurzelung in der Region, dies aber über die Grenzen Coesfelds hinaus. Der Begriff „Werkstatt“ betont die programmatische Nähe zu anderen Workshops der Kolping Bildungsstätte.
ACHIM FIEDLER, 1965 in Stuttgart geboren, ist ein Dirigent mit großer stilistischer Bandbreite. Neben zahlreichen Ur- und Erstaufführungen gilt sein Interesse Repertoire-Entdeckungen aus der Romantik und der klassischen Moderne bis hin zur Wiederaufführung barocker und frühklassischer Werke. Fiedler studierte Violine in Köln, London, Mailand und Stuttgart. Von 1998 bis 2012 war er künstlerischer Leiter des Festival Strings Lucerne. Die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen,  Studierenden und Erwachsenen ist ihm ein großes Anliegen.
INÉS ARNÁEZ DE PEDRO, in Logroño (Spanien) geboren, studierte Klavier bei Prof. Brenno Ambrosini am Konservatorium in Castellón de la Plana, wo sie mit Anerkennung als Jahrgangsbeste den Bachelor absolvierte. Später studierte sie im Master-Studiengang an den Universitäten von La Rioja und Valencia. Nach Meisterkursen wurde sie 2011 Stipendiatin der Ibercaja Bank. Seit sieben Jahren leitet sie eine Klavierklasse an der Musikschule Dortmund und tritt in Kammermusik-Ensembles und als Solistin auf.

Preiskategorien: 15,- € | 18,- € | 21- €

großer Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding in Kooperation mit der Musikschule Coesfeld und der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH


Programm:

N. W. GADE: Ouvertüre a-Moll op. 1, Nachklänge von Ossian
E. GRIEG: Klavierkonzert a-Moll op. 16
R. SCHUMANN: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97, Rheinische Sinfonie
Programm unter Vorbehalt
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Von Valentin Ruths bis Dirk Huisken

Karl Thun führt die Besucherinnen und Besucher zu dem beeindruckenden Wandgemälde des "Heidezimmers" und zur umfangreichen Gemäldesammlung im Dachgeschoss.

Hier erleben die Gäste des Museums einen Spätsommertag im Jahr 1894 mit Eugen Bracht, tauchen in Walter Polzenhagens "Landschaft mit Schäfer und Schnuckenherde" ein und lassen sich von der Ausdruckskraft eines Dirk Huisken beeindrucken.

Die Führung ist kostenlos, es wird nur der Museumseintritt erhoben.

Celle

24.05.2020
11:30 Uhr
Drive in Comedy - Jörg Knör
Wir freuen uns, dass Sie unsere Auto-Kleinkunst-Bühne besuchen.

Hausordnung:
Aufgrund der derzeitigen Lage, sind folgende Verhaltensregeln zu beachten:

Die Eintrittskarte gilt für einen PKW mit Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften. Das Ticket kann nur online erworben werden. Es gibt KEINE Abendkasse vor Ort.
Die Besucher müssen bei der Einfahrt (über Düsselstr.) auf das Gelände den QR Code auf dem ausgedruckten Ticket bereithalten. Der QR Code wird durch die geschlossene Fensterscheibe eingescannt.
Es werden vor Ort keine Speisen und Getränke verkauft.
Das Auto darf während der Veranstaltung nur zum Toilettengang verlassen werden. Toilettenwagen stehen zur Verfügung, diese sollten aber nur einzeln und mit einer Maske (oder Abdeckung, Schal) betreten werden. Bitte die gesetzlichen Abstandsregeln beachten.
Die Platzierung der Autos erfolgt durch unser Personal bzw. wird durch Markierungen vor Ort vorgegeben.
SUV’s bzw. höhere Fahrzeuge sind auf Grund der Sichtbehinderung der anderen Autos nur in den hinteren Reihen zugelassen.
Einlass zur Vorstellung ist ab 18.30 Uhr vor der Veranstaltung. Beginn ist um 20 Uhr
Der Ton zu der Veranstaltung kommt über die UKW Frequenz 105,7 Mhz,. Ein Autoradio sollte daher im Auto vorhanden sein.
Audioaufzeichnungen und Videoaufzeichnungen (Mobiltelefon) sind strengstens untersagt.

Bitte verlassen Sie nach der Veranstaltung das Gelände im Reißverschlussverfahren.

Vielen Dank.

Einlass : 18.30 Uhr / max. 2 Pers.pro PKW

Dieser Termin ist abgesagt.
tanzrausch
tanzrausch - 2020 I junger tanz karlsruhe

Saal 2 - bestuhlt, nummeriert, 2 Kat.

Veranstalter: xtra dance in Kooperation mit dem TOLLHAUS

So vielfältig die im Tanz verborgenen Möglichkeiten sind, eine Geschichte zu erzählen, so facettenreich ist auch der Abend der Tanzschule xtra dance gemeinsam mit der Jazzaret Dance Company. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2016 folgt der zweite „Tanzrausch“. Zeitgenössische Stücke treffen auf Jazz Performances und Hip-Hop-Shows, etwa der Formationen Select und Crew76. Längst über die Grenzen Karlsruhes hinaus bekannt sind die Werke vieler der agierenden Choreografen. Die bereits mit nationalen und internationalen Titeln gekrönte xtra dance Formation Weee setzt sich in einer Choreografie von Erika Hoppe und Yogi Saenkhamkon mit häuslicher Gewalt auseinander – die Botschaft lautet „Break The Silence“. Zudem zeigt Hoppe an diesem Abend einen ersten Ausschnitt aus ihrer generationenübergreifenden Tanztheaterproduktion „Beziehungsweise“, ein Auftragswerk des Badischen Staatstheaters. In „Leere/Geregelte Bahnen“ widmet sich Sarah Kiesecker Konstrukten, die ebendiese füllen sollen, und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Sie schickt die Tänzer der Jazzaret Dance Company, unter anderem ausgezeichnet mit dem Züblin Kulturpreis 2018, auf die Suche nach Antworten auf ihren emotionalen Hunger. Daneben erwecken die Tänzer von xtra dance Stücke der renommierten Choreografinnen Pia Fossdal sowie Minka-Marie Heiß zu neuem Leben. In Heiß’ Version erlebt „Peer Gynt“ einen skurrilen Alptraum unter Trollen, „The Clan“ von Fossdal offenbart die Tücken und Verlogenheit manch familiärer Bande. Letzteres, sowie „Im Namen Von“ von Nadine Wermund werden getanzt von den hauseigenen Nachwuchs-Schmieden Young Company und Junior Company. Mit „Tanzrausch“ treten auch neue junge Künstler aus den eigenen Reihen hervor, darunter Dominik Höß und Paula Kukawka.

2020 I junger tanz karlsruhe

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Was zählt, ist die Familie!
Was zählt, ist die Familie!
Komödie von Joe DiPietro

Eigentlich ist Nick zu beneiden. Er ist 24 Jahre alt und wird von seinen beiden Großeltern-Paaren nach Strich und Faden verwöhnt. Aber so einfach und harmonisch wie das klingt, ist das natürlich nicht. Denn in ihrer aufopferungsvollen Liebe können sie auch ganz schön anstrengend sein – und das nicht nur, wenn Großmutter Aida ihren Enkel mit Pasta vollstopft. Als er ihnen ankündigt, er werde sie verlassen, um die ihm angebotene Chance zu nutzen in Seattle beruflich Karriere zu machen, sind sie entsetzt: Wie kann er sie nur wegen einer solch „banalen“ Sache verlassen!? Nick muss gehalten werden. Und wenn man ihn mit der attraktiven Caitlin verkuppeln muss ... Denn, was zählt, ist die Familie und die steht an erster Stelle!

HINTERGRUNDINFOS
Neben Katharina Maria Abt und Johannes Hallervorden, erleben die Zuschauer auf der Bühne vier beliebte TV- und Kinogesichter.
Anita Kupsch wurde bundesweit bekannt durch die TV-Serie „Okay S.I.R.“ und „Ein Mann will nach oben“ mit Harald Junke. Besondere Popularität erreichte sie in der Rolle der Arzthelferin Gabi in der ARD Serie „Praxis Bülowbogen“. An ihrer Seite spielt Dagmar Biener, die die Zuschauer aus TV- und Kinoproduktionen wie z.B „Ödipussi“, „Pappa ante portas“, „Ein starkes Team“ und „Der letzte Bulle“ kennen.
Herman van Ulzen spielte in TV-Produktionen wie „Die Bergretter“, „Aktenzeichen XY … ungelöst“, „Hubert und Staller“ u.a., sein Bühnen-Kollege Holger Petzold war in internationalen Produktionen wie „Väter und Söhne“ zu erleben und erreichte einen großen Bekanntheitsgrad als Dr. Rens in der legendären „Schwarzwaldklinik“.

TERMINE IM K1
Premiere: 8.5.2020
Vorstellungen: 9.5. bis 7.6.2020

BESETZUNG
Mit Katharina Maria Abt, Dagmar Biener, Johannes Hallervorden, Anita Kupsch, Herman van Ulzen und Holger Petzold.

Inszenierung: Anatol Preissler
Ausstattung: Norbert Bellen

Text von Joe DiPietro / Deutsch von Nick Walsmit

Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Bei Vollmond spricht man nicht

Gastspiel vom Theater Anna Rampe Berlin mit Anna Wagner-Fregin und Daniel Wagner  

Wie oft hat die Prinzessin das von ihrem Vater schon gehört: „Kind, mit vollem Mund spricht man nicht.“ Doch Prinzessin Lora hört lieber das, was sie hören möchte. Und überhaupt, all die Anweisungen „tu dies nicht, tu das nicht“ gehen ihr mächtig auf die Nerven. Lora möchte Abenteuer erleben und die Welt außerhalb der Schloss­mauern entdecken. Leider ist ihr Vater viel zu beschäftigt, um mit zu bekommen, was seine Tochter wirklich braucht. Er denkt nur ans Regieren, aber ohne an sein Volk zu denken und schon gar nicht an die Bedürfnisse seiner Tochter. Und deshalb merkt er auch nicht, dass sich Lora auf die Reise macht, um des Königs Reich zu erkunden. Sie erlebt so einige Abenteuer! Es beginnt eine aufregende Reise durch ein Märchenland mit Zwergen, einer Hexe, dem Riesenkind Mariese und allerlei freundlichen und weniger freundlichen Geschöpfen. Die Prinzessin lernt auch einen Prinzen kennen und am Ende der Vater seine Tochter.

Für alle ab 5 Jahre // Dauer: ca. 50 Min.  

www.jungebuehne.ludwigsburg.de
Eintritt: 5 Euro (Kind) / 7 Euro (Erwachsene) / Kindergartengruppen und Schulklassen: 4 Euro pro Kind

Kartenreservierung: Tel. 071741 / 910 3245 oder Email: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de


 

Ludwigsburg

24.05.2020
09:30 Uhr
Otobong Nkanga

Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens.

Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.

Vorbehaltlich der Juryentscheidungen potenzieller Förderer

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

24.05.2020
Arthur und Claire

Mit: Cynthia Thurat, Stefan Schneider und Thomas Zimmer
Regie: Anja Junski

Arthur hat sich in einem Hotel in Amster­dam einquartiert. Er ordert ein feines Dinner for one mit exquis­item Wein, das er bei schöner Musik in entspan­nter Atmosphäre genießen will. Bevor er sich den kulinar­ischen Freuden hingibt, überfliegt er noch einmal den Abschieds­brief an seine Kinder und die Ex-​Frau. Arthur, der Sportlehrer und überzeugte Nichtraucher leidet an unheil­barem Lungenkrebs. Laut Diagnose bleiben ihm nur wenige Monate auf dieser Welt. Er hat beschlossen, am nächsten Tag seinem Leben in einer Sterbek­linik ein würde­volles Ende zu setzen. Eigentlich hat er seinen Frieden gefun­den, nur eines stört ihn: diese schreck­liche Musik, die aus dem Neben­z­im­mer dröhnt. Da er sich den letzten Abend seines Lebens nicht mit schlechter Musik verder­ben will, klopft er empört an die Nachbartür. Als ihm eine hübsche junge Frau öffnet, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen: Von der Decke baumelt ein Strick, mit dem sich diese hübsche junge Frau offen­sichtlich erdrosseln will. Zum Glück scheint es noch nicht geklappt zu haben. So wie auch der Versuch, sich die Pulsadern aufzuschnei­den und Tablet­ten zu schlucken erfol­g­los war. Die Erken­nt­nis, dass beide dasselbe Vor’ haben in die Tat umset­zen wollen, macht sie bei aller Erheiterung sprach­los. Claire ist zwar bereit, leiser zu drehen, sie hält jedoch vehement an ihrem Entschluss fest, sich umzubrin­gen. Da erwachen bei Arthur die Lebens­geis­ter. Nicht für sich selbst, sondern für die junge Frau, bei der er trotz arger Schick­salss­chläge keinen ernsthaften Todeswun­sch und die Notwendigkeit für so einen irreversiblen Schritt spürt. Eine heftige Auseinan­der­set­zung über den Sinn eines Lebens, das nicht gerade vom Glück überstrahlt ist, mündet beim Kompro­miss, den letzten Abend gemein­sam zu verbrin­gen. Natür­lich nicht im Zimmer, sondern in dieser herrlichen Stadt, die weit mehr zu bieten hat als Sterbek­liniken. Der nächtliche Bummel endet aber doch im Zimmer, und zwar in Arthurs, und zwar in seinem Bett. Am Morgen erinnern sich beide an eine rauschende Liebesnacht. War‚s das jetzt wirklich? Arthur hält an seinem Vorsatz fest. Außer­dem wider­spricht es seinem soliden Charak­ter, Termine zu versäu­men. Claire will das nach dieser Nacht nicht wahrhaben und setzt alles daran, ihn zum Weiter­leben zu motivieren. Kann sie Arthur von seinem finalen Entschluss abhal­ten?

Zwei Selbst­mord­kan­di­daten, die das Schick­sal übere­inan­der stolpern lässt. Wie argumen tiert man den eigenen Todeswun­sch, wenn man den anderen vom Leben überzeu­gen will? Und wenn dann fünf vor zwölf auch noch die Liebe ins Spiel kommt und sich diese ewigen Gefühle zu Wort melden, die unsere Reise auf diesem Planeten so schön machen, wird‚s ganz knapp mit der Zeit. Stefan Vögel versteht es, eine traurige Ausgangssi­t­u­a­tion als leichte Komödie zu erzählen. Da spürt man die schmerzvollen Seiten des irdis­chen Daseins und muss trotz­dem lachen. Das beherrschen nur Ausnah­meau­toren dieses Genres. In klugen, witzi­gen Dialo­gen kreisen die beiden Lebens­mü­den um die Dinge, die das Leben ausmachen und werden wieder wach. Und es gibt eine eindeutige Wende im Stück, sich diesem Leben zu stellen und es bis zum letzten Augen­blick auszukosten. Ein bezaubern­des Spiel um die menschliche Existenz, ein happy end, das sich seinen Weg tapfer erkämpft.

Kasematten

2009 konnten Archäologen des Frankfurter Denkmalamtes einen Abschnitt der Stadtbefestigung freilegen, die der Festungsbaumeister Dilich ab 1628 errichten ließ. Dabei wurde auch eine unterirdische Galerie nachgewiesen, wie sie offenbar an keiner anderen Stelle der barocken Frankfurter Stadtmauer vorhanden ist. Mit einer begehbaren Länge von über 40 m und einer lichten Höhe von 4 m stellt diese Verteidigungsanlage ein imposantes und hochrangiges Kulturdenkmal dar.

Führungen sonntags 14:00 und 15:30 Uhr
für eine begrenzte Zahl an Teilnehmern.
Eine Anmeldung ist daher erforderlich.• 19. April, 14:00 Uhr
• 19. April, 15:30 Uhr ausgebucht
• 26. April, 14:00 Uhr
• 26. April, 15:30 Uhr
• 3. Mai, 14:00 Uhr
• 3. Mai, 15:30 Uhr
• 24. Mai, 14:00 Uhr
• 24. Mai, 15:30 Uhr
• 14. Juni, 14:00 Uhr
• 14. Juni, 15:30 Uhr
• 28. Juni, 14:00 Uhr 
• 28. Juni, 15:30 Uhr

 

  Familienführungen
(für Kinder ab 6 Jahren):

• 17. Mai,14:00 Uhr
• 17. Mai, 15:30 Uhr ausgebucht
• 21. Juni, 14:00 Uhr
• 21. Juni, 15:30 Uhr

Anmeldung
dienstags – freitags, 9 bis 15 Uhr
Telefon 069 / 212-39344
fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Treffpunkt
vor der Hofzufahrt Bleichstraße 10 (Stadtplan)
Dauer ca. 60 Minuten
Teilnahmegebühr: € 5

An Wochenenden sind außerdem Gruppenführungen für max. 20 Personen auf Anfrage möglich.
Teilnahmegebühr: € 100

Wichtige Hinweise
Der Zugang zu den Kasematten ist nicht barrierefrei.
Keine sanitären Anlagen vor Ort.
Bitte halten Sie die Teilnahmegebühr passend bereit.
Keine Ermäßigungen mit MuseumsuferCard.

Frankfurt am Main

24.05.2020
15:30 Uhr
Kasematten

2009 konnten Archäologen des Frankfurter Denkmalamtes einen Abschnitt der Stadtbefestigung freilegen, die der Festungsbaumeister Dilich ab 1628 errichten ließ. Dabei wurde auch eine unterirdische Galerie nachgewiesen, wie sie offenbar an keiner anderen Stelle der barocken Frankfurter Stadtmauer vorhanden ist. Mit einer begehbaren Länge von über 40 m und einer lichten Höhe von 4 m stellt diese Verteidigungsanlage ein imposantes und hochrangiges Kulturdenkmal dar.

Führungen sonntags 14:00 und 15:30 Uhr
für eine begrenzte Zahl an Teilnehmern.
Eine Anmeldung ist daher erforderlich.• 19. April, 14:00 Uhr
• 19. April, 15:30 Uhr ausgebucht
• 26. April, 14:00 Uhr
• 26. April, 15:30 Uhr
• 3. Mai, 14:00 Uhr
• 3. Mai, 15:30 Uhr
• 24. Mai, 14:00 Uhr
• 24. Mai, 15:30 Uhr
• 14. Juni, 14:00 Uhr
• 14. Juni, 15:30 Uhr
• 28. Juni, 14:00 Uhr 
• 28. Juni, 15:30 Uhr

 

  Familienführungen
(für Kinder ab 6 Jahren):

• 17. Mai,14:00 Uhr
• 17. Mai, 15:30 Uhr ausgebucht
• 21. Juni, 14:00 Uhr
• 21. Juni, 15:30 Uhr

Anmeldung
dienstags – freitags, 9 bis 15 Uhr
Telefon 069 / 212-39344
fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Treffpunkt
vor der Hofzufahrt Bleichstraße 10 (Stadtplan)
Dauer ca. 60 Minuten
Teilnahmegebühr: € 5

An Wochenenden sind außerdem Gruppenführungen für max. 20 Personen auf Anfrage möglich.
Teilnahmegebühr: € 100

Wichtige Hinweise
Der Zugang zu den Kasematten ist nicht barrierefrei.
Keine sanitären Anlagen vor Ort.
Bitte halten Sie die Teilnahmegebühr passend bereit.
Keine Ermäßigungen mit MuseumsuferCard.

Frankfurt

24.05.2020
14:00 Uhr
Das Dschungelbuch

Musical ab 5 Jahren nach Rudyard Kipling

Die Abenteuer des kleinen Mowgli, der im Dschungel aufwächst, faszinieren Groß und Klein. Ohne den tolpatschigen Bären Baloo und dem strengen Panter Bagheera wäre er verloren, sie retten den übermütigen Jungen aus manch brenzligen Situationen.Seinem Erzfeind Shere Khan muss Mowgli aber selbst die Stirn bieten. Dabei nutzt er das Geheimnis der "roten Blume" und entdeckt die Welt außerhalb des Dschungels.

Regie: Christian H.Voss

Musikalische Leitung Philipp Polzin

 

Bad Vilbel

24.05.2020
14:00 Uhr
Beatrice Egli
Beatrice Egli, “Natürlich!”, 2019
Beatrice Egli! Wer ist das? Wo kommt sie her? Wo will sie hin?

Es klingt, wie ein paar ganz simple Fragen. Ich habe sie mir einfach mal selbst gestellt. Leicht zu beantworten, dachte ich: 30 Jahre jung, meistens Single, Schlagersängerin und Moderatorin auf ihrem Weg durch die Musik und das Leben. Ein Energiebündel und (fast) immer gut gelaunt… Soweit, so gut!

Ich wollte es aber genauer wissen. Ich wollte hinter meine Schlagzeilen schauen und reflektieren, was ich alles erleben durfte. Ich wollte ergründen, welcher Weg vor mir der richtige ist. Auszeit! Time Out! Australien, wo es Sommer ist, wenn bei uns die Schneeflocken fallen. Ganz alleine! Durchatmen und Zeit haben zum Nachdenken: so viele liebe Menschen, die mich seit nunmehr 6 Jahren unterstützen, tragen und treu begleiten. So viele Lieder, die wir gemeinsam gesungen haben und so viele Momente, für die ein einfaches „Danke“ immer noch viel zu wenig wäre. Für immer unglaublich! Es hat nicht lange gedauert, bis ich jeden einzelnen so sehr vermisst habe.

Aber wie sollte es nun weitergehen? Ich war auf der Suche. Ich hatte das Gefühl, etwas ganz bestimmtes finden zu wollen! Und jetzt, da ich wieder zurück bin, kann ich mit einem Lächeln im Gesicht sagen, dass alles was ich gesucht habe bereits in mir drin war: Man muss manchmal nur die Augen und das Herz öffnen, um das zu erkennen. Ich habe die für mich schönste Form gewählt, um meine Geschichten und Gefühle, sowohl festzuhalten als auch mitzuteilen: Musik.

Mehr als je zuvor finden sich meine ganz persönlichen Gedanken, Erlebnisse und Träume auf meinem neuen Album: „Natürlich!“.

Es ist das musikalische Tagebuch einer Reise, die – so weiß ich jetzt – grade erst beginnt. Ich schaue zurück und vor allem nach vorn. Ich möchte in meiner Musik noch mehr einfach so sein, wie ich bin: Mal sanft aber meistens voller Power, mal frech und mal verträumt, voller Experimentierfreude und auch mal einfach ausgeflippt. Aber immer ehrlich – auch wenn es manchmal weh tut.

Und natürlich will ich einfach leben, lieben und lachen. Dafür stehe ich weiterhin, denn ich bin ein Mensch, der immer an das große Happy End glaubt und glauben will. Warum? Weil ich Beatrice bin!

Einlass 17:00 Uhr
Ausstellungsrundgang: Fasnet hoch 4

Überlingen feiert 2020 sein 1250-jähriges Stadtjubiläum. Seit mehr als 500 Jahren leistet die Narretei ihren Beitrag zur Stadtgeschichte. Im Rahmen der Ausstellung präsentieren die Mitglieder des Viererbundes – die Narrenzünfte von Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil – die Urform der schwäbisch-alemannischen Fasnet.

Mit unserer Führung lernen Sie die vier Narrenzünfte aus Überlingen, Elzach, Oberndorf und Rottweil mit den Besonderheiten ihrer Fasnet kennen, amüsieren sich über lustige "G'schichtle" aus dem Viererbund, erleben eine Nachbildung der in Überlingen einst berühmten Gäng'schen Besenwirtschaft und bewundern Werke von regional wie national bekannten Künstlern, die sich von der Fasnet inspirieren ließen.

Preis (inkl. Eintritt): € 5,00 / Ermäßigungen

Überlingen

24.05.2020
14:00 Uhr
Der alte Mann und das Meer

Ernest Hemingways The Old Man and the Sea schlug in den USA wie eine Bombe ein. Es ist die Geschichte vom kubanischen Fischer Santiago, dem seit vierundachtzig Tagen kein Fang mehr gelang. Plötzlich hat er einen riesigen Marlin an der Angel, der ihn jedoch mit seinem kleinen Boot aufs offene Meer hinauszieht. Ein ungleicher Kampf beginnt ... Der alte Mann und das Meer ist eine universelle Geschichte über das Leben und den Tod, über den Menschen und den Ozean, über Kämpfe, über Sieg und Niederlage. William Faulkner sagte, Ernest Hemingway habe mit diesem Buch auf Kuba Gott gefunden.

1952 erschien der Roman zunächst im Magazin Life und sorgte für einen Auflagenrekord: Innerhalb von zwei Tagen wurden über fünf Millionen Hefte verkauft. Der Roman wurde zu einem gigantischen Erfolg in den USA und weltweit. Es sollte das letzte Buch sein, das zu Lebzeiten von Ernest Hemingway erschien. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 1953, wurde Hemingway ein Jahr später nicht zuletzt unter dem Eindruck dieses Werkes der Nobelpreis für Literatur zuerkannt.

Ersatztermin für die am So, 24. 5.2020 angekündigte Lesung: 
So, 18.10.2020, 17 Uhr, Großer Saal

Eintritt: € 17,- / ermäßigt € 13,-

präsentiert von radioeins (rbb)

Neuhardenberg

24.05.2020
17:00 Uhr
Ausstellungsrundgang: Überlingen legendär!

Über Generationen mündlich überliefert, schmücken Überlinger Sagen und Legenden Ereignisse und Gerüchte der Vergangenheit aus. Mal spöttisch, mal derb, mal fromm spiegeln sie die Geschichte der Stadt und die Mentalität ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Erzählungen, die von Fridiburgs wunderbarer Heilung durch Gallus bis zu Ludwig Uhlands verhindertem Bad im See reichen, begleiten die Besucher*innen in fünf Erlebnisräumen durch die Überlinger Geschichte.

Stationen der launigen Führung sind die alemannische Frühzeit, das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit, der 30jährige Krieg sowie das Kur- und Seebad seit dem 19. Jahrhundert.

Preis (inkl. Eintritt): € 8,00 / Ermäßigungen

Überlingen

24.05.2020
11:30 Uhr
The Michael Jackson Tribute Live Experience - Remember the Time
REMEMBER THE TIME
The Michael Jackson Tribute Live Experience

Choreographie: Michael Jackson-Choreograph La Velle Smith Jr.

Noch einmal die größten Hits von Michael Jackson und den Jackson Five in einer spektakulären und beeindruckenden Bühnenshow live erleben.

Michael Jackson führte ein sehr aufregendes und einzigartiges Leben. Mit dutzenden Hits, Auszeichnungen und ausverkauften Arenen ging er als King of Pop in die Musikgeschichte ein.

Noch heute, nach seinem zehnten Todestag haben seine Hits auf der ganzen Welt Kultstatus und machen so die Legende unsterblich. Unzählige Live-Shows lassen die Musik des King of Pop weiterhin leben. So auch die zweistündige The Michael Jackson Tribute Live Experience mit großer Live Band, TänzerInnen, Chor und dem überragenden Solisten – Sascha Pazdera, welcher als der weltbeste Live-Tribute-Michael-Jackson-Interpret gilt. Bekannt wurde er unter anderem durch „Wetten, dass ...?“ oder dem ZDF-Fernsehgarten. So wurde er auch vielfach ausgezeichnet und 2017 zum Künstler des Jahres gekürt.

The Michael Jackson Tribute Live Experience ist die einzige und originale Show in Deutschland, die unter der choreographischen Leitung von La Velle Smith Jr. (Jacksons Choreograph für Thriller & Ghost) mit entwickelt wurde.

Mit viel Tanz, Emotionen und einer spielstarken Band dürfen sich die Fans auf die Hits des King of Pop freuen.

Einlass ab 19:00 Uhr
biegen und falten

Ina Abuschenko–Matwejewa

Reinhard Haverkamp

Samuel Henne

Ute Köngeter

Schirin Kretschmann

Maren Krusche

Florian Neufeldt

Thomas Röthel

Francisco Rozas

Ute Schendel

Hanns Schimansky

David Semper

Matthias Stuchtey

Gisela von Bruchhausen

Katrin von Lehmann

Albert Weis

 

Eröffnung der Ausstellung im Kunstverein KunstHaus Potsdam e. V.

am Sonntag, 19. April 2020, um 17 Uhr.

Es sprechen:

Dr. Birgit Möckel, Vorsitzende Kunstverein KunstHaus Potsdam

Robert Kudielka, Kunsthistoriker

 

Ausstellungsrundgang und Gespräch mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern am Sonntag, 17. Mai und zur Finissage am Sonntag, 31. Mai um 17 Uhr

mit Dr. Birgit Möckel, Kuratorin

 

Im „biegen und falten“ finden sich ungeahnte Räume von physischer Präsenz. Flächen entfalten sich flügelgleich, expandieren oder verdichten sich, zeigen sich als Raumkontinuum und größtmögliche Konzentration im Miteinander von Innen und Außen. Jede Handlung führt zu einer physischen Veränderung des Raumkontinuums. Materialgebundene Erscheinungsformen werden bis an den Rand der Berechenbarkeit ausgelotet, um ungeahnte Perspektiven und spannungsreiche Richtungswechsel zu vergegenwärtigen. Ein Spiel mit offenem Ausgang aus Papier, Gummi, Eisen und Stahl.

 

Potsdam

24.05.2020
16:00 Uhr
Tommy Engel & Band - Jubiläumskonzert

ACHTUNG! Diese Veranstaltung wurde vom 23.05.20 auf den 03.11.20 und vom 24.05.20 auf den 01.11.20; 18 Uhr verlegt!
Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

 

70 Johr op d’r Welt – 60 Johr op d’r Bühn: Tommy Engel ist eine kölsche Kultfigur durch und durch. Für seine Fans verkörpern etliche seiner Lieder die musikalische Seele Kölns. Seine Musik berührt und begeistert die Menschen auch weit über die Domstadt und das Rheinland hinaus. Zu seinem Bühnenjubiläum hat Engel ein ganz besonderes Programm zusammengestellt: Die Fans erleben einen Querschnitt durch seine musikalischen Stationen, von den Bläck Fööss über L.S.E. bis zu seinen aktuellen Soloprojekten – am Samstag, 23., und Sonntag, 24. Mai 2020, im Pantheon Theater Bonn.

Seine Texte vereinbaren wunderbare Alltagsbeobachtungen und hintergründigen Humor. Immer wieder bezieht er auch Stellung gegenüber sozialen Entwicklungen und beweist klare Kante. Tommys Musik deckt eine extreme Bandbreite und Vielfalt ab und reicht von rockigen bis ruhigen Tönen, von Krätzjern bis zu karibischen Rhythmen.
Auf seiner Tour vereint „die Stimme Kölns“ aktuelle Songs und Klassiker aus vergangenen Tagen zu einem Programm, das ihm wieder ausverkaufte Häuser und begeisterte Konzertbesucher bescheren wird. Mit dabei sind wieder erstklassige Musiker: Jürgen Fritz (Klavier und Orgel), der frühere BAP-Gitarristen Helmut Krumminga, der Gitarrist und Sänger Till Kersting, Hans Maahn am Bass, Alex Vesper am Schlagzeug und Frauke Hader als weibliche Stimme aus dem Background sorgen für den passenden Sound und den richtigen Groove.

Kölner mit Leib und Seele: Im Kölner Stadtteil Sülz geboren und aufgewachsen, steht Tommy bereits mit zehn Jahren im Millowitsch-Theater auf der Bühne, spielt dort den Sohn von Willy Millowitsch. Die ersten musikalischen Schritte als Schlagzeuger geht er in diversen Bands, die auf Englisch singen. 1970 ist er Mitbegründer der Bläck Fööss. Die Veranstalter betrachten die Musiker, die barfuß – sprich: auf bläcke Fööß – auftreten, zunächst kritisch. Doch die Bläck Fööss und ihre Lieder setzen sich durch – sie erobern die Karnevalsbühnen.

Nach 24 Jahren steigt Engel als Frontmann bei den Bläck Fööss aus und geht musikalisch eigene Wege. Er ist als Solokünstler erfolgreich und landet auch im Trio L.S.E., gemeinsam mit Arno Steffen und Rolf Lammers, große Hits wie „Sein lassen“ oder „Saunaboy“. Später spielt er in der WDR-Serie „Die Anrheiner“ den Jaco Kließ und engagiert sich gegen rechte Gewalt und Fremdenhass.

Unter dem Titel „Dat Kölsche Songbook“ hat Engel Perlen aus dem Fundus kölscher Lieder versammelt und damit komplett einen Nerv getroffen. Zwei Alben und ausverkaufte Hallen bei gleich zwei Tourneen waren das umwerfende Ergebnis.

www.tommyengel.de

 

Torsten Sträter
Torsten Sträter
mit „Schnee, der auf Ceran fällt“

Guten Tag, Sträter hier.
Mein drittes Programm. Titel: „Schnee, der auf Ceran fällt.“
Worum geht’s? Nun ja:
Da sind epische Exkursionen über Moral und Verstand, wie immer einem strengen roten Faden folgend, eine angenehm kompakte Darreichungsform, an den Rändern verbrämt mit einigen wenigen Zwischenbemerkungen, am Ende eine zutiefst beseelende Botschaft und Punkt 22:00 fällt mir das Mikrophon aus der Hand …

Quatsch.

Kommen Sie, ernsthaft jetzt. Wollen Sie das wirklich schon vorher wissen? Doch wohl nicht. Das Leben folgt ohnehin schon strengen Regeln, immer will wer was, man kommt zu nichts, man gönnt sich kaum was - also ist es ja wohl das Mindeste, mal einen Abend locker zu lassen. Und das machen wir zwei Hübschen. Sie und ich.
Sie wissen doch, wie das bei mir läuft: Ich bringe ganz ganz frische Geschichten mit, nichts, was Sie vorab schon aus dem TV kennen, und zwischendurch erzähle ich Ihnen, was sonst noch war. Eine Führung durch die ganze Welt der Idiotie, die Einsicht, dass nichts menschlicher ist als das Missgeschick, seltsame Berichte vom Rand der schiefen Ebene, dann ergänze ich den Abend noch mit Schilderungen, die ich mir auf gar keinen Fall verkneifen kann, mache den Sack zum Ende hin mit einer sehr guten Geschichte zu, und wenn Sie dann noch können, hagelts Zugaben. Ein seriöses Konzept. Und ich gelobe, es sehr lustig zu gestalten. Und mich so gut zu amüsieren wie Sie.
Klingt erstmal ein bisschen krude.
Wird aber verhältnismäßig überwältigend.
Beste Grüße, Torsten Sträter

Weitere Informationen und Fotos unter
http://www.torsten-straeter.de

Veranstaltung wird verlegt, Ersatztermin wird noch bekannt gegeben, Infos folgen

Stuttgart

24.05.2020
19:00 Uhr
Tickets
ab 27,70 €
Alte Bekannte | Bunte Socken - Tour 2021/22 - Gießen
Mit seinem zweiten Programm und dem gleichnamigen zweiten Studioalbum „Das Leben ist schön“ geht das A-Cappella-Quintett "Alte Bekannte", Nachfolgeband der legendären Wise Guys, ab Sommer 2019 auf Deutschlandtour. Die schon jetzt große Fangemeinde und alle erstmaligen Konzertbesucher erwartet ein extrem kurzweiliger Abend, an dessen Ende die Allermeisten wohl aus dem Konzertsaal schweben und sagen werden: „Das Leben ist ja wirklich schön!“ – auch wenn "Alte Bekannte" selbstverständlich wissen, dass ihre These durchaus diskutabel ist.

Im Mittelpunkt der Tour stehen die Songs der neuen CD, die das erfolgreiche Debütalbum „Wir sind da!“ (Platz 23 der deutschen Albumcharts) in Sachen Vielseitigkeit, Witz und musikalischer Finesse sogar noch übertrifft. Aber natürlich werden weder die beliebtesten Hits dieser ersten CD noch ausgewählte „Perlen“ aus dem riesigen Kanon der Wise Guys fehlen. Dazu kommen Coverversionen berühmter Songs mit zum
Teil aberwitzigen neuen Texten aus der Feder von Daniel „Dän“ Dickopf, der als Ex-Frontmann der Wise Guys auch bei Alte Bekannte textlich vorangeht. Seine Kompositionen und die seiner (zum Teil neuen) Kollegen Clemens Schmuck, Ingo Wolfgarten und Nils Olfert garantieren zudem eine musikalische Bandbreite, die ihresgleichen sucht. Björn Sterzenbach, der Fünfte im Bunde, brilliert auf der Bühne zudem als Bassist und überzeugt neben Dän und Clemens auch als charmanter Moderator.

Die Konzertbesucher erleben einen Abend mit alten Bekannten, an dessen Ende man tatsächlich wieder glaubt, dass das Leben schön ist. Was will man mehr?

17 Uhr