Montag, 22.04.2019
um 18:15 Uhr

Anleger Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles Allee 10
10557 Berlin


Tickets
ab 13,50 €




Wie in keiner anderen Metropole Europas können Sie in Berlin vom Wasser aus unmittelbar in das Herz der Stadt blicken. Große Teile der neuen und alten Architekturen wurden zum Wasser hin ausgerichtet, wobei weite Teile der Spreeufer nicht von begleitenden Straßen gesäumt werden. Insbesondere dieser Aspekt macht den Reiz einer Stadtkernfahrt in Berlin aus - ja zwangsweise obligatorisch, um die Stadt richtig kennen zu lernen. Also steigen Sie ein und erleben Sie Berlins Mitte hautnah und uneingeschränkt von einem unserer Oberdeck- oder Panoramaschiffe!

Einlass: 30 Minuten vor Abfahrt

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

21.07.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

21.07.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

21.07.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

21.07.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

21.07.2019
Alles nur geklaut?

Die Entwicklung moderner Gesellschaften ist maßgeblich davon beeinflusst, wie Wissen erlangt, geteilt und geschützt wird. Auf 1000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung die abenteuerlichen Wege des Wissens durch die Jahrhunderte bis heute. Sie stellt Erfinder, Spione und Whistleblower vor und lädt zum Mitmachen ein. Besucher knacken Codes in geheimen Kammern des Wissens, unterscheiden im Sachverständigenlabor zwischen Original und Fälschung und schicken Selfies in eine „Cloud“ über ihren Köpfen. Das Spektrum der Exponate reicht vom 3.000 Jahre alten Scheibenrad über Objekte wie eine BH-Minikamera und die Verschlüsselungsmaschine Enigma bis hin zur elektronischen Fußfessel.


10 bis 18 Uhr

Dortmund

21.07.2019
Der Traum der Bibliothek

Die KünstlerInnen in der Ausstellung sprechen über das Spiel mit der Sammlung, ihren Präsentationsformen und ihren Ordnungskriterien, letztlich über die gesamte Situation einer Bibliothek: Bücherregale, Display- und Lesemöbel werden in den Blick genommen und nicht zuletzt wird die Form und die Lage der Bibliothek in der Stadt erforscht.


Siegen

21.07.2019
31.03.2019 Uhr
Berührte Landschaften

Der langjährige Zeitungs-Fotograf der WAZ hat bei seinen Reisen durch das Ruhrgebiet viele Bilder gemacht, die nicht die bekannten Sehenswürdigkeiten zwischen Duisburg und Dortmund, Hattingen und Marl zeigen. Er fotografiert in den Zwischenräumen, in denen sich die Menschen bewegen, ihre Spuren hinterlassen. Die „berührten Landschaften“ lenken den Blick auf Situationen, wie wir sie überall im Ruhrgebiet finden. Diese Bilder taugen nicht für Schlagzeilen. Eine Ausstellung auf dem Lastkahn „Ostara“.


Di-So von 10-18 Uhr

Waltrop

21.07.2019
Bracha. Back to Polish Shtetls. Agnieszka Traczewska

Jüdische Kulturtage Rhein-Ruhr 2019 „Zuhause - Jüdisch. Heute. Hier.“



BRACHA / BLESSING. Back to Polish Shtetls. Agnieszka Traczewska



Eröffnung: Dienstag, 02.04.2019, 19.00 Uhr



Einführung: 



Agnieszka Traczewska, Fotografin



Prof. Dr. Marion Aptroot, Institut für Jüdische Studien, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf



Bis 14.06.2019. Galerie des Polnischen Instituts Düsseldorf



Die Gestalten chassidischer Juden aus Galizien – aus Orten wie Bobowa, Lelów, Góra Kalwaria, Rymanów oder Bochnia – begegnen uns meist auf uralten Bildplatten. Doch Agnieszka Traczewska ist eine zeitgenössische Fotografin. Sie dokumentiert, wie heute die Nachkommen der einst in diesen Orten lebenden Juden die Überreste der Synagogen und die Friedhöfe besuchen. In ihren Fotografien begegnen sich zwei Welten: eine, die von zerstörten Matzewas markiert wird, und eine, die von heutigen Menschen geschaffen wird, deren Anblick aber den Eindruck vermittelt, die Zeit sei stehengeblieben.



Traczewska zeigt die „Jorzajten“, die Pilgerfahrten, in deren Rahmen Chassidim aus der ganzen Welt an deren Todestag die Gräber der Zaddikim aufsuchen. Sie glauben, dass an diesem besonderen Tag die Seele eines Zaddiks auf die Erde zurückkehrt und dass seine Fürbitte Gottes Segen erwirken kann. Traczewskas Fotografien geben Einblick in eine normalerweise verschlossene Welt. Sie besitzen historischen Wert, vor allem aber sind sie intime Porträts von Menschen, die das Geheimnis des Glaubens erfahren.



Kooperation: Institut für Jüdische Studien der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Jüdische Kulturtage im Rheinland, Festival der Jüdischen Kultur Krakau, Made in Dialog. Freundeskreis des Polnischen Instituts Düsseldorf e.V., Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Homepage der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr: https://juedische-kulturtage.de


Vergiss die #liebe nicht!

In der Saison 2019 dreht sich im LWL-Freilichtmuseum Detmold alles um die Liebe. Was bedeutet Liebe heute? Wen oder was lieben wir? Und wie verändern sich unsere Begriffe und Vorstellungen angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese und viele weitere Fragen werden vom 2. April bis 31. Oktober 2019 anhand sehr berührender, humorvoller und auch trauriger Liebesgeschichten in der Sonderausstellung „Vergiss die #liebe nicht!“ in den Mittelpunkt gerückt. Über eine App sind Sie zu einem Date mit den Liebesobjekten eingeladen und können auch selbst Teil der Ausstellung werden: mit Ihrer eigenen Liebesgeschichte.



An einigen Stationen im Gelände werden darüber hinaus historische Liebesgeschichten erzählt, von der Eheanbahnung oder Bindungen aus Vernunft bis zur Liebesheirat, von der heimlichen bis zur tragischen Liebe. Zudem gibt es ein spannendes und abwechslungsreiches Begleitprogramm, das in Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Führungen und Workshops das Thema Liebe in seinen zahlreichen Facetten aufgreift.


Di bis So und an allen Feiertagen von 09.00 bis 18.00 Uhr

Detmold

21.07.2019
bauhausPositionen

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bauhaus-Gründung in Weimar zeigt die Graphische Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt eine Ausstellung mit Werken aus dem eigenen Bestand. Das Herzstück der ca. 60 Exponate umfassenden Präsentation bildet die »Meistermappe des Staatlichen Bauhauses 1923«.



Diese Rarität ist ein Schlüsselwerk der europäischen Druckgrafik mit Arbeiten von Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Marcks, Georg Muche, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und Lothar Schreyer. Die Edition des Bauhausverlages ist nur in einer geringen Auflage von 100 Exemplaren erschienen.



Weitere Einzelwerke von am Bauhaus vertretenen Künstlern lassen die individuelle Vielfalt der »bauhausPositionen« anschaulich werden. Gerade der Vergleich zu Arbeiten aus der Zeit vor 1919 belegt, wie die damalige Künstlergeneration an den Gedanken des Bauhauses teilnahm und diese umsetzte. Besonders anschaulich wird das »Neue Sehen« in der Sektion, die sich der Fotografie widmet.



Bekanntlich führte die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 zur Auflösung der Institution Staatliches Bauhaus, aber die Bauhaus-Idee blieb wegweisendes Programm für die Moderne Kunst. Exemplarische Arbeiten von Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg belegen die Aktualität.



Bildunterschrift: Wassily Kandinsky, Abstrakte Komposition »Fröhlicher Aufstieg«, 1923

Blatt 2 aus der Meistermappe des Staatlichen Bauhauses, Farblithographie, HLMD

Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Backsteinhistorismus

Historistische Gebäude aus der Zeit zwischen 1850 und 1914 bestimmen heute noch das Bild vieler Städte. Die Gebäude mit dem bunten Mix mehrerer Stilrichtungen gelten heute wieder als spannend und anregend, Gebäudeensembles wie die Berliner Charité prägen ganze Stadtteile. Die Ausstellung zeigt in vielen Abbildungen und Exponaten an Beispielen aus Ostwestfalen-Lippe, dem Ruhrgebiet und Berlin den Formenreichtum der Ziegelbauten des Historismus.


10 bis 18 Uhr

Lage

21.07.2019
Raubbau

Der Bedarf der Menschheit an Rohstoffen ist gewaltig. Kobalt, Coltan, Lithium, Mangan, Kupfer – ohne sie gibt es weder Smartphones noch Elektroautos, Stahl oder Stromkabel. Viele der mineralischen Rohstoffe stammen aus unkontrolliertem Kleinbergbau. Weltweit arbeiten über 80 Millionen Menschen dort unter oft katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen. Bilder und Berichte veranschaulichen die aktuelle Situation. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Alternativen zum Raubbau auf.


10 bis 18 Uhr

Witten

21.07.2019
Alltagstauglich!

Von einfach bis extravagant, immer aber originell und kreativ – so gestaltete sich der modische, vorwiegend für den alltäglichen Gebrauch konzipierte Schmuck in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Noch stärker als heute wurde zwischen Tagesschmuck und repräsentativem Abendschmuck unterschieden. Prunkte man abends mit Brillanten und kostbaren Edelsteinen, so galt für den Tagesschmuck meist »No diamonds before 6pm«. Unzählige Variationen entstanden zu diesem Thema. Lieblingsmaterial war oft Silber, manchmal vergoldet, besetzt mit weniger edlen Schmucksteinen. Dementsprechend preisgünstiger in der Herstellung und Anschaffung, boten die tagsüber von der Damenwelt getragenen Anhänger, Broschen oder Armbänder besonders viel Spielfläche für innovative Lösungen und die Umsetzung neuer stilistischer Einflüsse wie Jugendstil oder Art déco. 



Von Fabergé und Cartier mag man träumen, wirklich interessant ist aber der Schmuck, den man auch selbst tragen möchte. Über 350 Exponate, vor allem aus Deutschland und Österreich, regen dazu an, sich mit dem Schmuckdesign des frühen 20. Jahrhunderts auseinanderzusetzen. Und bei vielen Schmuckstücken stellt man erstaunt fest,  wie modern und modisch sie erscheinen. Verliehen sie vor über 100 Jahren den Kleidern und Kostümen unserer Urahninnen den letzten Schliff, so kann man sich heute vorstellen, sie ebenso gut mit Pulli und Jeans zu kombinieren. Designgeschichte, die nichts an Frische verloren hat! 



Alle Exponate stammen aus der bisher nicht gezeigten Privatsammlung Ratz-Coradazzi. Die Sammlerin investierte schon im Alter von sieben Jahren ihr Taschengeld in ihr erstes Jugendstilschmuckstück. Diese Begeisterung hält bis heute an, nur dass die Objekte immer qualitätvoller wurden und die Sammlung seit Jahren internationalen Rang erreicht hat. Aber es ist nicht nur das Sammeln, sondern auch das Erforschen, das Astrid Ratz-Coradazzi interessiert und beschäftigt. Seit langem durch ihren Mann unterstützt, arbeitet sie sich erfolgreich durch Archive und Bibliotheken, um die Schmuckstücke zu identifizieren und ihnen einen Hersteller zuzuweisen. Somit ist die Ausstellung, ebenso wie der begleitende Katalog, ein »Who is Who« des deutschen und österreichischen Schmuckdesigns.



Bildunterschrift: Plakat zur Ausstellung, Gestaltung: BOROS


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Gegenspieler. Zwei Fotoprojekte von Erasmus Schröter

Erasmus Schröter ist 1956 in Leipzig geboren, wo er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert. 1985 verlässt er zusammen mit seiner Frau, der Malerin Annette Schröter, die DDR, übersiedelt nach Hamburg und fotografiert dort für Zeitschriften wie den Stern. Seit 1997 lebt und arbeitet er wieder in Leipzig. Bekanntheit erlangt er mit der Serie „Bunker“, in der er verfallene Bunker an der Atlantikküste mit grellen Lichteffekten in Szene setzt.



In der Ausstellung „Gegenspieler“ treffen nun zwei Fotoprojekte Schröters aufeinander: Die Serie der „Komparsen“ zeigt Frauen und Männer mit ernstem, in die Ferne gerichteten Blick vor trister Kulisse. Dem gegenüber setzt Schröter in der Serie „Contest“ Fotografien von Teilnehmern des Wave-Gotik-Treffens in Leipzig, die mit ihren außergewöhnlichen Aussehen die Geschlechtergrenzen hinterfragen. Trotz des gesetzten Kontrastpunktes zwischen den stark geschminkten und kostümierten Männern und den eher unauffälligen Komparsen offenbart sich dem Betrachter bei beiden Fotoserien die Inszenierung, das Rollenspiel der Porträtierten.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

21.07.2019
Goethe war hier - Goethes Italienreise in Fotografien von Achim Bednorz

copyrigt Foto Pantheon: Achim Bednorz



 



„In der Entfernung erfährt man nur von den ersten Künstlern und oft begnügt man sich mit ihren Namen; wenn man aber diesem Sternenhimmel näher tritt und die von der zweiten und dritten Größe nun auch zu flimmern anfangen und jeder auch als zum ganzen Sternbild gehörend hervortritt, dann wird die Welt weit und die Kunst reich.“ (Johann Wolfgang von Goethe: Italienische Reise, Eintrag vom 17. September 1786)



Achim Bednorz arbeitet seit mehr als 25 Jahren als freischaffender Fotograf für internationale Verlage. Seine Schwerpunkte sind Architektur und Kunst. Mit seinen Aufnahmen hat er mehr als 40 Publikationen exklusiv illustriert – etwa „Komponistenhäuser“ (DVA), „Dichterhäuser“ (Theiss), „Künstlerhäuser“ (Reclam), „Angelus & Diabolus“ (Ullmann) und 2018 „Bonner Südstadt“ (Emons).



Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung, jeweils mit Lichtbildern:

Freitag, 17. Mai 2019, 20 Uhr



Casa di Goethe - vorgestellt von Maria Gazzetti, der Leiterin des römischen Kulturinstituts



 Freitag, 7. Juni 2019, 20 Uhr



Dania D´ Eramo: Kunstwerke in Goethes Italienischer Reise



 Zahlreiche Bücher - auch antiquarische -  zum Thema der Ausstellung liegen in der Buchhandlung aus.Eine Literaturliste ist in Arbeit.



Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Buchhandlung besucht werden. Nach Vereinbarung sind auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten möglich.



 


Montag - Freitag: 13 - 18.30 Uhr

Samstag: 11 - 16 Uhr

Logo der Buchhandlung: Foto von Florian Beckers

Bonn

21.07.2019
Kunstformen der Natur. Zum 100. Todestag von Ernst Haeckel

Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer, Robert Seidel und Ernst Haeckel



Der 100. Todestag des Zoologen und Philosophen Ernst Haeckel (1834-1919) ist für die Kunstsammlung Jena Anlass einen Blick auf künstlerische Positionen zu werfen, die sich Darstellungen von Natur widmen. Mit seinen von 1899 bis 1904 in mehreren Heften herausgegebenen „Kunstformen der Natur“, die bereits kurz nach Erscheinen in keinem bildungsbürgerlichen Haushalt fehlen durften, verbildlicht Haeckel den Monismus, nach dem Gott in jedem Atom und somit in jedem Geschöpf waltet. Wenn er Radiolarien, also Strahlentierchen, wie Skulpturen von perfekter Symmetrie inszeniert, zeigt er, dass Natur in hohem Maße auch Kultur ist. Damit gelingt ihm die Verbindung zwischen Kunst und Natur, die nachfolgende Künstler dankend aufgenommen haben. Anhand einiger zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus der Sammlung Opitz-Hoffmann soll die Aktualität von Haeckels Anspruch untersucht werden, mit Darstellungen von Natur gleichsam den größten Künstler sichtbar zu machen. Neben Originalzeichnungen und Lithografien aus Haeckels bekanntestem Werk werden in der Ausstellung Arbeiten von Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer und Robert Seidelzu sehen sein.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

21.07.2019
Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute

19. Mai bis 6. Oktober 2019



Mode begleitet den Menschen durch sein Leben. Von Taufkleid, Sonntagsstaat, Hochzeitsmode, Ballkleid bis Trauerkleidung unterstreicht festliche Bekleidung die wichtigen Stationen des Lebens. Anhand von Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie authentischer Puppenkleidung aus vier Jahrhunderten zeigt das Stadtmuseum Simeonstift Trier den Wandel der Mode- und Festkultur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.



Längst vergessene Traditionen kommen über die historische Kleidung wieder in Erinnerung und stehen im Dialog mit der Festtagsmode der Gegenwart. Ergänzt werden die Textilien durch Gemälde aus der Sammlung des Museums, deren Protagonisten die Mode vergangener Zeiten wieder lebendig werden lassen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

21.07.2019
Martin Assig

Es ist eine außergewöhnlich umfangreiche Ausstellung, die das Kunstmuseum Martin Assig widmet. Gezeigt werden insbesondere neue Arbeiten aus der Serie St. Paul. Darunter befinden sich Leihgaben aus wichtigen privaten Sammlungen. Seit Oktober 2018 gibt es bereits ein Bodenbild des nahe Berlin lebenden Künstlers in der mittelalterlichen Kirche im Kunstmuseum. Es fügt sich ästhetisch ein, als wäre es schon immer hier.

Die Ausstellung mit ihren rund 400 Zeichnungen öffnet den Blick auf das aktuelle Werk von Martin Assig und nimmt Bezug auf die Entstehungsgeschichte des Bodenbildes in der Kirche.


Di - Fr 10.00 - 17.00 Uhr, Sa + So 10.00 - 18.00 Uhr

Magdeburg

21.07.2019
„push/pull/stretch“ Ausstellung von Ilona Kálnoky

„push/pull/stretch“



Ausstellung von Ilona Kálnoky



31. Mai bis 1. Oktober 2019 im Gräflichen Park, Bad Driburg



 



Auch in diesem Sommer ist im Gräflichen Park eine Kunstinstallation zu sehen; dieses Mal unter anderem in Anlehnung an das Moor, mit dem hier auch therapiert wird. Ab Freitag, dem 31. Mai zeigt die Diotima Gesellschaft e.V. Skulpturen und Papierarbeiten der Künstlerin Ilona Kálnoky. Die Österreicherin nennt sich selbst eine Gärtnerin/Künstlerin und entwickelt seit längerem Arbeiten, die sie mit dem Begriff  „Mischskulptur“ beschreibt. Mit diesem Begriff erarbeitet sie eine skulpturale Enzyklopädie und fügt der für sie wichtigen Thematik der Raumwahrnehmung eine weitere Komponente bei, die der emotionalen Ebene.



 



Sie experimentiert mit verschiedensten Werkstoffen, die für Skulptur manchmal ungewöhnlich sind. Dabei thematisiert sie unsere umgebende Welt, durch Materialien und deren „Leibgefühl“. Sie formt Kugeln aus Gips, wirft sie gegen die Wand, schnürt sie zusammen oder lässt Gummibänder dehnen. In ihren Arbeiten setzt sie häufig Prozesse in Gang, die dann nicht mehr steuerbar sind. Man könnte hier fast von Versuchsanordnungen sprechen. Jede Aktion oder Vermischung unterschiedlicher Materialien soll im Betrachter andere Empfindungen provozieren.



 



Für die Ausstellung im Gräflichen Park hat Kalnoky mit dem Bad Driburger Moor experimentiert und sich mit dem menschlichen Körper und seinen Befindlichkeiten auseinander gesetzt. Die Skulpturen lehnen sich an Sportgeräte an, während die Acrylarbeiten wie Landkarten der Empfindungen wirken. Die Skulpturen sind täglich in den Brunnenarkaden und im Park zu sehen. In der Orangerie des Hotels werden die Papierarbeiten gezeigt.



 



 



BIOGRAPHIE



Ilona Kálnoky wurde 1968 in der Steiermark geboren; sie lebt und arbeitet in Berlin und in der Uckermark/Brandenburg. Ihre künstlerische Karriere begann sie mit einer Ausbildung zur Keramikerin und studierte später in Berlin an der Kunsthochschule Weißensee Bildhauerei. Sie ist Mitbegründerin des in der Uckermark stattfindenden UM-Festivals für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur, das seinen Schwerpunkt in Kunst in nachhaltiger Ökologie und Ökonomie hat.



 



 



EINZELAUSSTELLUNGEN



2016



zwischenhierundgestern (Galerie Heike Curtze, Salzburg)



2015



Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)



2012



Kunstkammer (Georg Kolbe Museum, Berlin)



2009



leibwerden (Galerie Heike Curtze, Berlin)



2008



Geste (Landesgalerie im Trakl Haus, Salzburg)



2007



Leib (Galerie Heike Curtze, Berlin)



2006



Kontemplation (Galerie Heike Curtze, Berlin)



 



 



GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)



2019    Spiegelungen Galerie Nosbaum Reding Luxemburg curated Harald Theiss



2018 Related to Time, Projektraum super bien - Gewächshaus Berlin



2018



Britzenale (Berlin)



2018



Maniere Noire (ProjektRaum, Berlin)



2018



Mischskulptur (Städtische Galerie Cordonhaus, Cham)



2018



Refusing to be still 21, 39 (Jeddah, Saudi-Arabien)



2017



Mischskulptur (Landesgalerie im Traklhaus, Salzburg)



2017



Wechselraum (Deutscher Künstlerbund, Berlin)



2017



Geradewohl, Toolbox (Finnish-German Art Space, Berlin)



2017



sommer.frische.kunst (Bad Gastein)



2016



Norm wird Form (Projektraum Lage Egal, Berlin)



2016



L'oiseau presente... (Kaleidoskop, Ballhaus Nord, Berlin)



2015



Körpersprache (Galerie Heike Curtze, Salzburg)



2015



Appearance & Essence (Biennale Art Encounters 2015, Rumänien)



2015



Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)



2014



der Anfang steckt im Ende (Ortstermin Moabit, Berlin)



2014



Anonyme Zeichner (Milchhof, Berlin)



2014



three women (Galerie Ebensberger, Berlin)



2013



Sophienholm (Dänemark)



 



 



 



SAMMLUNGEN



Foundation Massey,NewYork



Collection Humanic, Graz



CollectionAlexejew/Brandl,Berlin



Private Sammlungen


Bad Driburg

21.07.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

21.07.2019
Hede Bühl

Vom 25. Mai bis 11. August zeigt der Skulpturenpark Waldfrieden in seiner mittleren Ausstellungshalle eine Auswahl von Skulpturen der Bildhauerin Hede Bühl. Ihre großformatige Skulptur Kopf III, die bereits seit einigen Jahren einen der Anziehungspunkte der Dauerausstellung des Skulpturenparks ausmacht, wird nun für einige Wochen in einem engen Zusammenhang mit anderen Werken dieser Künstlerin zu sehen sein.



Hede Bühls Kunst ist figurativ. Die Arbeit der 1944 geborenen Düsseldorfer Bildhauerin dreht sich fast ausschließlich um die Gestalt des Menschen, wobei insbesondere der menschliche Kopf im Lauf der Jahre immer deutlicher in das Zentrum ihres Interesses rückt. Dabei geht es ihr jedoch nicht um dem Ausdruck porträthafter Individualität, sondern um eine immer weiter voranschreitenden Reduzierung der Formensprache. Deren Mehrdeutigkeit wird verstärkt durch Wölbungen, Bänder oder Klammerungen, die stellenweise aus den Oberflächen hervortreten. In jüngeren Arbeiten ist die gesamte Skulptur von ornamenthaften Gliederungen überzogen, so dass jeglicher Bezug zu den dem menschlichen Kopf anhaftenden Sinnesorganen verschwindet.



Hede Bühl wird vielfach als Beuys-Schülerin bezeichnet, was zwar zutrifft, von der Künstlerin selbst jedoch als Zuschreibung empfunden wird, der sie nur mit deutlichen Einschränkungen zustimmt. Ihre Formensprache rückt sie selbst in der Nähe altägyptischer und frühgriechischer Skulptur. Dass sie darüber hinaus ihr Schaffen beeinflusst sieht von Künstlern wie Wilhelm Lehmbruck, Fritz Wotruba oder Marino Marini, deutet auf ein eher klassisches Verständnis von Skulptur.


11-18 Uhr

Wuppertal

21.07.2019
bauhaus

Im Themenjahr 100 Jahre Bauhaus lässt Stefan Berg über eine zeitgenössische Bildsprache, losgelöst vom bisher allgemein bekannten kulturhistorisch und architektonischen Diskurs, das Modell bauhaus denken in der Gegenwart sichtbar werden. Ziel des Künstlers ist es, die Idee des bauhaus bildhaft darzustellen: die Modernisierung und Gestaltung einer Gesellschaft anschaulich, aber auch spürbar zu machen. Mit einem konzentrierten fotografischen Blick untersucht Berg, ob und wie sich die Idee bauhaus am Beispiel des Dessauer Gebäudes manifestiert.


Di-So 11-18 Uhr

Berlin

21.07.2019
06.06.2019 Uhr
Insgeheim

Atmosphären, räumliche Zusammenhänge und die wechselseitige Beziehung von Architektur, Landschaft und Oberfläche stehen im Mittelpunkt der ausgestellten Arbeiten von Friederike von Rauch. Zeitlosigkeit geht von diesen Arbeiten aus, deren konzeptioneller Minimalismus den Blick auf Verborgenes ermöglicht, Wahrnehmung befreit und den Betrachter zu einer Spurensuche an Orten einlädt, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen. Fotografie stellt fu¨r die Künstlerin eine Möglichkeit dar, genau zu betrachten, bewusst wahrzunehmen, sich hinzuwenden, zu konzentrieren und Klarheit zu erzeugen.




Di-So 11-18 Uhr

Berlin

21.07.2019
13.06.2019 Uhr
BEYOND

In der Ausstellung „BEYOND“ werden vom 10. April bis 18. August 2019 sieben internationale künstlerische Positionen aus der Olbricht Collection gezeigt, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Jenseitigen auseinandersetzen. In den separat inszenierten KünstlerInnenräumen werden die einzelnen künstlerischen Ausdrucksformen Malerei, Skulptur, Video, Installation und Grafik deutlich.

Als unklare Vermutung, unheilvolle Drohung oder süße Verheißung begleitet das Jenseitige seit je her die Geschichte der Menschheit. Religiöses Heilsversprechen, manifestierte Psychose oder drohendes Memento Mori beschwören ein ungewisses Dahinter. Während die Darstellung von Qual und Tod ganz konkret die Vergänglichkeit irdischen Lebens evoziert, oszillieren mythische Scheinwelten zwischen Hier und Dort, Katastrophe und geträumter Schönheit, zwischen Diesseits und Jenseits. Dabei ist das Jenseitige immer auch ein Darüber-Hinaus, der Verweis auf ein Mehr, das es zu erreichen, zu verstehen oder zu entdecken gilt.

Francisco de Goya, der Prophet der Moderne, bannt schon 1810 die Schrecken des Krieges, als aus grausamer Erfahrung geborenes Memento Mori auf Papier und liefert damit die Blaupause für die zeitgenössischen Dystopien voller Leichenteile, Mutanten und Nazis der britischen Brüder Jake & Dinos Chapman. Auf den mystisch-theatralischen Gemälden des Berliners Jonas Burgert bewegen sich dagegen die Figuren vor einer Membran kultureller Symbole und archaischer Muster, entspringen einer anderen Dimension. Sie locken den Betrachter und scheinen doch selbst einen Ausgang zu suchen. Ganz anders wiederum erweckt die Installation des Künstlerkollektivs FORT Trugbilder wie aus einem Fiebertraum zum Leben und lässt die Frage nach Schein oder Sein unbeantwortet. Die Schweden Nathalie Djurberg & Hans Berg thematisieren in ihren Videoarbeiten gesellschaftliche Missstände als eine Art Alptraum. Traumatisierend und humoristisch zugleich stellen sie die psychische Gesundheit von Täter und Opfer in Frage. Dagegen berichten die Portraitierten des amerikanischen Malerstars George Condo von einem ganz anderen Jenseits, einem mentalen, psychotischen Zustand innerer Zerrissenheit, der aus seinen grotesk verzerrten Charakteren dem Betrachter geradezu entgegen zu schreien scheint. Eher leise Töne schlägt der konzeptuell arbeitende Kris Martin mit seinen fein durchdachten Memento Mori an, mit denen der Belgier auf das kollektive kulturhistorische Gedächtnis zielt. Kontrapunkt ist dabei allerdings sein monumentales Schwert, dessen Tod bringende Botschaft durch die schiere Größe ad absurdum geführt wird.

 

BEYOND, Installationsansicht, Installation view, 2019 © me Collectors Room Berlin, Photo Eric Bell (2)

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

21.07.2019
B.A.R.O.C.K.

Mit „B.A.R.O.C.K.“ präsentieren die Wunderkammer des me Collectors Room Berlin (27.04. – 18.08.2019) und das Schloss Caputh der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg (04.05. – 31.10.2019) künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes.

Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir auch heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls, in einer bis heute, eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten.

Indem Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes auf die Vitrinen der Wunderkammer Olbricht und die Räume des Schloss Caputh eingehen, verwirklichen sie in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der „Vergänglichkeit“ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden.

 

Rebecca Stevenson, Medusa, 2018, 55 x 25 x 25 cm, Polyester, Harz, Wachs © The artist, Photo Marianne Wie

Mi bis Mo, 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

21.07.2019
Darüber lacht die Republik

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik.

Die Ausstellung »Darüber lacht die Republik – Friedrich Ebert und ›seine‹ Reichskanzler in der Karikatur« präsentiert eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.

Dabei reicht die Spannweite von harmlos-lustigen Zeichnungen bis zu zutiefst verleumderischen Darstellungen. In drastischen Bildern belegen sie den Hass der politischen Gegner auf das sozialdemokratische Staatsoberhaupt und die demokratische Elite der Weimarer Republik. Sie greifen nicht nur Reichspräsident und Reichskanzler an, sondern auch das von ihnen verkörperte demokratische System. Die ausgestellten Karikaturen spiegeln somit die gesellschaftlichen Gegensätze der Weimarer Republik wider. Sie werfen ein Schlaglicht auf eine Epoche, in der Unsicherheit, Krisen und politische Feindschaft zur Tagesordnung gehören und das Klima prägten.

Zahlreiche Zeichnungen sind erstmals in einer Ausstellung zu sehen. Fantasievolle Installationen ergänzen die Bildexponate und machen die Präsentation, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregt, besonders anschaulich.

Die - Fr von 10-17 Uhr Sa + So von 11-17 Uhr Eintritt frei

Osnabrück

21.07.2019
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

21.07.2019
Schnitzeljagd für Kinder

SpurensucherInnen und EntdeckerInnen sind zur Schnitzeljagd durch die Wunderkammer Olbricht eingeladen. Unsere jungen BesucherInnen lernen mit den Fragebögen die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennen. Am Ende der Schnitzeljagd wertet unser Besucherbetreuer-Team am Kassentresen den Fragebogen aus und es gibt eine kleine Belohnung!

Eine Anmeldung zur Schnitzeljagd ist nicht erforderlich, sie kann jederzeit begonnen werden. Die Fragebögen zur Schnitzeljagd (DE / EN / FR) sind am Kassentresen im me Collectors Room Berlin erhältlich oder als Download-Version. Für kleine Kinder empfiehlt es sich, dass die Eltern die Kinder bei der Schnitzeljagd unterstützen.

Für die ganze Familie gibt es zudem eine Schnitzeljagd, die zu wichtigen Originalorten aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt  in Berlin führt. Hierbei erlernen Sie Details über die Geschichten und den, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd (DE / EN)  ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen oder im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

21.07.2019
Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt

Anlässlich des Humboldtjahres hat der me Collectors Room Berlin eine Schnitzeljagd durch die Stadt entwickelt, die zu wichtigen Stationen in Humboldts Leben führt. Es werden Workshops für Kinder und Jugendliche zum Thema angeboten und ein neuer Videoguide mit Thomas Olbricht (Sammler) und Georg Laue (Kurator) leitet durch die Wunderkammer, in der u.a. auch der Humboldt-Pokal und „Humboldt-Briefmarken“ zu finden sind.

Als Wissenschaftler, Anthropologe und Historiker beeindruckte Alexander von Humboldt (*14.09.1769 † 06.05.1859) bereits zu Lebzeiten seine Mitmenschen. In Berlin geboren, von dort aus weitgereist, ließ Humboldt sich 1827 dauerhaft in seiner Heimatstadt nieder. Obschon er von dort nach  wie vor immer wieder in das Neue und Unbekannte aufbrach, war er dennoch fest in der Hauptstadt verankert, denn „Alexander von Humboldt gehört nach Berlin (…). Aber er gehört auch der Welt.“[1]

 

Schnitzeljagd

Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden.Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Die finale Station der Schnitzeljagd ist in der Wunderkammer Olbricht. Dort befindet sich neben einigen Briefmarken, die Alexander von Humboldt selbst oder von ihm entdeckte Tiere oder Pflanzen zeigen, der Humboldt-Pokal, der Mitte des 17. Jahrhunderts vom niederländisch-brasilianischen Generalgouverneurs Johann Moritz von Naussau in Auftrag gegeben wurde und der 1795 in den Besitz von Alexander von Humboldt gelangte (siehe Abbildung).

Kunst- und Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und im Barock. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Als Sammlung enzyklopädischen Charakters soll die Kunst- und Wunderkammer ein Abbild der Welt im Kleinen sein und die Stellung des Menschen im Universum verdeutlichen. In ihr spiegelt sich nicht nur die Naturphilosophie der Frühen Neuzeit wider, sondern auch die Wissenskategorien, die dem damaligen Verständnis der Welt zugrunde liegen. Das ganzheitliche Verständnis der Welt, das damals bereits seinen Anfang nahm und durch Forscherexistenzen wie Humboldt aufgegriffen wurde, hat nichts von seiner Aktualität verloren.

 

[1] Fischer, Ernst Peter: Noch wichtiger als Wissen ist Phantasie. Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein, 3. Auflage, München, 2016, S. 185.

Humboldt-Pokal, Niederländisch, 1648-1653, aus dem Besitz von Alexander von Humboldt © Kunstkammer Georg Laue, Munich

Mi bis Mo von 12-18 Uhr Di geschlossen

Berlin

21.07.2019
ART & KIDS

Mit unserem offenen Kinder-Ferien-Programm ART & KIDS kommen unsere jungen BesucherInnen täglich auf ihre Kosten. Es ist kostenlos und jederzeit zu unseren Öffnungszeiten verfügbar.
Eine Schnitzeljagd  führt EntdeckerInnen durch unsere Wunderkammer, wodurch sie die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennenlernen. Die Schnitzeljagd ist auf Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.
Daneben macht der Audioguide  von Kindern für Kinder mit spannenden Geschichten und passender Musikbegleitung einen Gang durch die Wunderkammer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Für die ganze Familie empfiehlt sich außerdem die Schnitzeljagd “Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt”. Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden. Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr , Di geschlossen

Berlin

21.07.2019
Brandenburgischer Kunstpreis

Brandenburgischer Kunstpreis der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg



Der Preis für Fotografie wird gestiftet von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.



Brandenburg ist seit vielen Jahren auch und gerade bei Bildenden Künstlern beliebt; viele von ihnen schätzen den noch vorhandenen bezahlbaren Wohn- und Atelierraum, die Anbindung an die Natur, auch die Nähe zu Berlin. Gleichzeitig hat sich Neuhardenberg zu einem etablierten Ort der Kunst innerhalb Brandenburgs und darüber hinaus entwickelt, nicht zuletzt durch den Brandenburgischen Kunstpreis, der seit 2004 von der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg vergeben und von einer großen Ausstellung begleitet wird.



3.133 Künstlerinnen und Künstler haben sich seit dem Gründungsjahr des Brandenburgischen Kunstpreises an den Ausschreibungen beteiligt. Nicht nur die Anzahl der Bewerber, sondern auch das öffentliche Interesse nimmt stetig zu. Zum nunmehr sechzehnten Mal werden im Sommer 2019 Preise in den Kategorien Malerei, Grafik und Plastik vergeben, bereits zum zweiten Mal auch für Fotografie, gestiftet von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, womit sich der Brandenburgische Kunstpreis bewusst für einen weiteren Teilnehmerkreis öffnet. Darüber hinaus vergeben der Schirmherr des Brandenburgischen Kunstpreises, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, den Ehrenpreis für ein Lebenswerk, und Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, ein Förderstipendium für junge bildende Künstlerinnen und Künstler. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.



Ausstellung

23. 6. bis 1. 9.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle, Foyer Hotel



Eröffnung und Preisverleihung: So, 23. 6., 12 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



Foto: Winfried Mausolf


Neuhardenberg

21.07.2019
23.06.2019 Uhr
Raumschiffwelten aus LEGO® Bausteinen

Fast tausend Lego® Modelle sind im Bomann-Museum auf über 500 qm zu bestaunen. Sie stammen aus einer der größten Privatsammlungen in Deutschland, der Sammlung von Andrea und Christian Lange. Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung bildet das Star Wars™ Thema. Aufwendige Raumfahrtszenen lassen die Filme lebendig werden. Eine Besonderheit sind dabei drei virtuelle Mitmachstationen: Raumstationen, in denen die Besucherinnen und Besucher sich und ihre Raumschiffe ins Weltall versetzen können.

Der Siegeszug der bunten Steine startete 1958 in Billund, Dänemark. Seither haben die Steine auf ihrer Unterseite die charakteristischen Röhren, in die sich die Noppen der Oberseite fest einfügen: Stein auf Stein. Der Tischlermeister Ole Kirk Christiansen gründete das Unternehmen bereits 1932, produzierte anfangs jedoch Holzspielzeug. 1934 erfand er den Namen Lego® als Abkürzung für leg godt (dänisch = spiel gut).

Gut spielen können Kinder und Familien auch in der Ausstellung: mit Lego® Steinen selber bauen, der Fantasie freien Lauf lassen und Träume umsetzen. Weiterhin gibt es Workshops zum Bauen, Lego® Racer machen die Museumspädagogik unsicher und mit einer lustigen Rallye für die ganze Familie kann man die Ausstellung und das Museum erkunden.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

21.07.2019
SCHWARZE KUNST

Mit dem harten Licht Spaniens entdeckte Eberhard Schlotter auch die Qualitäten des Schattens und eroberte so die schwarze Farbe für seine Bildwelten. Die Varietäten von Schwarz dienten ihm nicht allein als malerische Provokation gegen die Farbenwelt, sondern halfen ihm, emotionale Extremzustände oder magische Zwischenreiche darzustellen. Motivisch stellte er Schwarz vor allem auch in der Grafik oft ins Zentrum der Aufmerksamkeit und lotete die Spielarten der Finsternis aus.

Gemälde und Grafiken von Eberhard Schlotter ermuntern zum Nachdenken über Wirkung und Bedeutung der unbunten Farbe Schwarz.

 

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

21.07.2019
Miniaturen aus der Zeit des Barock

Im Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung – die bereits sechste Epochenausstellung aus der Sammlung Tansey – steht die wenig bekannte, aber besonders glanzvolle Barockminiatur. Sie wird hier anhand von 120 ausgewählten Werken vorgestellt. Mit dem begleitenden zweisprachigen Katalog wird der Miniatur dieser Epoche erstmals auch eine eigene Publikation gewidmet.

Die Objekte illustrieren die Frühzeit der europäischen Miniaturmalerei vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in das dritte Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts. Zu sehen sind Werke aus der ersten Blütezeit in England, von wo aus sich diese Porträtkunst über Frankreich, wo der Hof Ludwigs XIV. stilbildend wirkte, in ganz Europa ausbreitete. Nach der Aufhebung des Edikts von Nantes und der Flucht vieler in der Uhrenindustrie spezialisierter Handwerker aus Frankreich blühte die Miniaturmalerei auch in Genf auf. Hier wurde in erster Linie die Technik des Emails geschätzt, die durch einige herausragende Objekte vertreten ist.

Dargestellt sind überwiegend Herrscher sowie Angehörige des Adels. Die meisten Miniaturen der Barockzeit wurden in Wasserfarben auf feinem Pergament, sogenanntes Velin, gemalt, einer aus der Buchmalerei übernommenen Technik. Erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde das Elfenbein als Malgrund geläufig.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

21.07.2019
L'dor v'dor - Von Generation zu Generation

Aus Anlass der Jüdischen Woche 2019 holt das Stadtgeschichtliche Museum eine besondere und vergessene Familiengeschichte über mehrere Generationen hinweg in die Gegenwart der Stadt zurück. Diese jüdische Leipziger Familie zeichnet sich nicht nur durch ihre besonderen Biografien, sondern auch durch das künstlerische Talent ihrer Mitglieder aus. Die Ausstellung L'dor v'dor - Von Generation zu Generation. Familie Chamizer aus Leipzig zeigt drei Generationen der jüdischen Familie und deren Lebenswege zwischen Deutschland und Israel werden vorgestellt.


Die Ausstellung zeigt bisher unzugängliche Kunstwerke und Fotografien aus dem Familienbesitz und erzählt ereignisreichen Lebensgeschichten der Chamizers zwischen Leipzig und Israel.

Di bis So, Feiertage 10-18 Uhr

Leipzig

21.07.2019
Signal zum Aufbruch! 100 Jahre Gründung der Dresdner Sezession – Gruppe 1919

Am 29.1.1919 wurde die »Dresdner Sezession – Gruppe 1919« gegründet. Initiator war Conrad Felixmüller, weitere später bekannte Mitglieder waren Otto Dix und Lasar Segall. Die Sezession wollte »dem Kommenden den Weg bereiten«, d.h. sah sich als Interessenvertretung der jungen expressionistischen Kunst. Zwei rasch aufeinanderfolgende Ausstellungen 1919 und eine dritte im Jahr 1920 machten die Gruppe überregional bekannt, doch die rasanten Entwicklungen der damaligen Zeit führten schon im Gründungsjahr auch zu ersten Auflösungserscheinungen. Zum 100. Jahrestag der Sezessionsgründung zeigen wir eine Ausstellung mit Werken der Sezessionisten aus der Zeit bis 1920 mit vielen nationalen und internationalen Leihgaben.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

21.07.2019
PLAKATIERT!

Plakate sind Dokumente materieller Kultur und ein Spiegel der sozialen und politischen Welt, in der sie entstanden sind. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden. Themen sind u.a. die Bedeutung von Abstammung und Identität, Gesundheit, die Rolle der Bildung und des Militärs sowie Probleme häuslicher Gewalt.

Eine Ausstellung von Studierenden des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Mitwirkende Studierende des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main: Leonore Bittner, Alexandra Buzesteanu, Betelihem Fisshaye, Laura Haas, Lieselotte Illig, Martin Nadarzinski, Alessa Sänger, Flóra Sebö, Convin Splettsen, Linda Thielmann und Catharina Wallwaey.

Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37, 60594 Frankfurt

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Mo geschlossen Di-So 11-18 Uhr Mi 11-20 Uhr

Frankfurt am Mainz

21.07.2019
Dresdner Moderne 1919 bis 1933. Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen

Dresden war zwischen 1919 und 1933 eine dynamische Großstadt mit vielen Planungsvorhaben und Baustellen. Es entstanden große neue Wohnquartiere mit Mietwohnungen, Eigenheimen und Villen; innovative Verwaltungs-, Industrie- und Schulgebäude etablierten die Neue Sachlichkeit im Bauen, Schwimmbäder ein verändertes Körperideal. Hochhausfantasien, ehrgeizige Museumsprojekte, das erste Kugelhaus der Welt und weitere Ausstellungsbauten repräsentierten die neuen technischen und gestalterischen Möglichkeiten.


Bei aller Aufgeschlossenheit hierfür blieb Dresden aber stets eine wertkonservative Stadt, die sich nicht vorbehaltlos der Avantgarde verschrieb. Ausstellung und Katalog zeigen, wie die demokratischen Impulse, die Technikbegeisterung und der Elan der 1920er Jahre in Dresden deshalb zu einer spezifischen und ausgesprochen spannenden Melange führten. Modernität und Modernisierung konnten dabei ganz unterschiedliche architektonische und städtebauliche Formen annehmen –keineswegs nur die der Weißen Moderne.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

21.07.2019
Otto Boll

Für die Ausstellung seiner Werke im Skulpturenpark Waldfrieden hat Otto Boll eine Auswahl getroffen, bei der es in des Künstlers eigenen Worten um „Begegnung mit einem Gegenüber im Raum, die körperliche Erfahrung des skulpturalen Gegenstandes“ geht. Voraussetzung dieser prozesshaften Erfahrung ist in der Tat Körperlichkeit als Bewegung des Betrachters, denn erst mit dieser Bewegung entfaltet sich die besondere Räumlichkeit der linearen, sehr eng mit der Zeichnung zusammenhängen Skulpturen.



Vor allem dieser Aspekt ist es, der Otto Boll im Zusammenhang mit seinem Schaffen sagen lässt, Plastik verlange „Anwesenheit“ des Betrachters. Denn es zählt zu den besonderen Eigenheiten seiner Skulpturen, dass sie sich der Reproduzierbarkeit, sei es der sprachlichen, sei es der abbildenden, zum Beispiel durch Fotografie, in besonderer Weise entziehen bzw. in der Reproduktion wesentlicher Merkmale beraubt werden. Denn in der Reproduktion geht das Voranschreiten der Wahrnehmung und die Vollendung der Skulptur im Auge des Betrachters verloren.



Ihre lineare Formgebung weist nicht nur auf ihre Herkunft aus der Zeichnung. Fast immer scheint sie auf einen Punkt zu deuten oder – selbst wenn sie in einer Kreisbahn verläuft – irgendwo hinzuzielen, nur, um sich dort zu verlieren. So stehen sich Vollendung und Auflösung in der Formensprache Otto Bolls ausdrücklich gegenüber.



Die Ausstellung findet in der oberen Ausstellungshalle des Skulpturenparks Waldfrieden statt. Sie beginnt am 29. Juni und endet am 22. September 2019. 


11-18 Uhr

Wuppertal

21.07.2019
Wolfgang Ganter - Julius Weiland | Prima Materia

Mit fotobasierten „Micropaintings“ und filigranen Objekten aus Glas erforschen die beiden

Künstler die Natur und darin erfahrbare Prozesse der Selbstorganisation von Materie.

Assoziationen zur Alchemie sind dabei sicher nicht zufällig. Durch sie wurde sowohl die

Entwicklung von Glas vorangetrieben und als auch die der experimentellen Chemie, an die

die mikro- und makroskopischen Strukturen von schmelzendem Glas und fotografischen

Prozessen erinnern.


Di,Mi 12-17h
Do 12-20h
Fr-So 12-17h

Potsdam

21.07.2019
Gustav Kluge

Der Druck vom geschnittenen Holzstock spielt im Werk des 1947 in Wittenberg geborenen und heute in Hamburg lebenden Gustav Kluge eine Schlüsselrolle. Von den ursprünglich ca. 190 Druckstöcken der Jahre 1983 bis 2018 entstanden kaum klassische Auflagen, vielmehr hat der Künstler in der Regel nur wenige unikatäre Varianten abgezogen. Seine rund 900 Holzdrucke zeigen Tendenz, die klassischen Grenzen des Mediums zu überwinden und sich mit malerischen Elementen zu verbinden. Neben Holzreliefs und Druckstöcken werden im Museum Lothar Fischer auch erstmals ausgewählte Skulpturen Kluges gezeigt.



Die Wanderausstellung, zu der das Werkverzeichnis der Druckstöcke erscheint, ist in Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg und dem Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen erarbeitet worden


Mo/Di geschlossen Mi-Fr 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr Sa/So 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Neumarkt

21.07.2019
Abstraktion und Informel

„Das ganze Leben ist ein Auf und Ab.
Niemand sollte so vermessen sein zu glauben, dass es immer nur aufwärts geht. Niemand ist wertvoller oder besser weil man sich gerade oben auf dem Gipfel befindet und nicht im Schatten des Tales, denn das Licht wandert.“ (Helmut Müller)

Unser aller Leben besteht aus Veränderung. Aufgewachsen und wohnhaft in Emden prägten die ostfriesische Landschaft mit ihren Menschen, der Natur und vor allem dem Kommen und Gehen der Gezeiten, Müllers Lebenswelt. Alles um uns herum befindet sich in beständigem Wandel, macht den Augenblick, in dem etwas Neues entsteht, so unwiderstehlich.
Hierin findet sich auch die Faszination der Gestaltung von Kunstwerken. Im individuellen Schaffensprozess, beeinflusst nur durch verschiedene Materialien und Formen von Bewegung. Spannende Momentaufnahmen zwischen den Ereignissen, in ihrer Entstehung oft emotional und intuitiv.
Wechselwirkungen. Zwischen Ästhetik und Auseinandersetzung, zwischen Konformität und Emotion; der Drang nach persönlicher Freiheit als Konstante im Leben von Helmut Müller wird stets durchkreuzt von Veränderungen und Neuerungen, die sich vor allem in seiner Kunst widerspiegeln.

Als einen Teil der Dauerausstellung präsentieren wir Ihnen in unseren Galerieräumen die neusten Werke Helmut Müllers, die stärker denn je vom Stil und der Philosophie des Informel geprägt sind.

täglich 11-17 Uhr

Emden

21.07.2019
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

21.07.2019
Edith Wulf: Erinnerungen – Illustrationen. Malerei. Zeichnungen

Die Paderborner Künstlerin Edith Wulf zeigt erstmals eine Auswahl ihres umfangreichen künstlerischen Schaffens zum Thema „Erinnerungen“: Erinnerungen an Vergangenes und Liebgewonnenes, Orte des Gedenkens, Vergänglichkeit und Verlust, so vielfältig sind die Inhalte der Erinnerungen, die sie in ihren Illustrationen, Zeichnungen und Malereien zum Ausdruck bringt. So vielseitig wie die von Edith Wulf verwandten Techniken, so sind auch ihre Motive spannungsreich: Linien, Figuren, Körper entstehen, lösen sich auf und fügen sich erneut zusammen.


Edith Wulf, Jg. 1935, studierte Grafik und Design in Bielefeld und Dortmund. Seit den 1980er Jahren ist sie als Dozentin und freischaffende Künstlerin tätig. Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen belegen ihr künstlerisches Schaffen.


Sonderausstellungsraum, Zugang durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte
Eintritt frei

Künstlergespräch mit Edith Wulf
- 14.7. So | 15 Uhr
- 31.8. Sa | 18 Uhr (im Rahmen der Paderborner Museumsnacht)
-   1.9. So | 15 Uhr

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 10 bis 18 Uhr

Büren-Wewelsburg

21.07.2019
Günter Derleth

Günter Derleth (Jahrgang 1941) gilt als der bedeutendste und bekannteste Lochkamera-Fotograf Nordbayerns. Im Jahr 2018 erhielt er den Sonderpreis für Kultur der Stadt Fürth. Obwohl er bereits im Jahr 2006 eine One-Man-Show in der städtischen Galerie hatte, wurde er folglich im vergangenen Herbst als Preisträger zeitnah eingeladen zu einer weiteren Ausstellung. Dieser Ausstellung gibt Günter Derleth nun den Titel „Fünf Tage im Garten“. In seiner Schau wird er nicht nur Camera obscura-Arbeiten, sondern erstmals auch Fotogramme zeigen. Und auf deren Entstehungszeit bezieht sich der Titel zuallererst. Er besagt aber auch, dass es in dieser Ausstellung um das Naturerlebnis geht.

Als Berufsfotograf bis zur Jahrtausendwende der Werbung und der perfektionistischen Hochglanzfotografie verbunden, sind Lochkameras – schon seit langem selbst gebaut und teilweise sogar selbst Kunstwerke (Beispiele solcher Assemblagen werden ausgestellt) – seit dem Jahr 2001 das einzige Werkzeug dieses Fotografen. In der Presse wurde er zurecht als „Magier der Camera obscura“ tituliert.

Entschleunigung ist das Merkmal der Camera obscura-Fotografie. Extreme Belichtungszeiten sind nicht die Ausnahme, sondern eher das Kennzeichen dieser simplen, alten Technik. Entsprechend die Ergebnisse: Alles, was sich bewegt, wird praktisch überhaupt nicht abgebildet. Es entstehen geheimnisvolle Schattenbilder, wozu entscheidend beiträgt, dass das Negativ das Foto-Positiv ist. Die Verantwortung für ein Foto wird also nicht (mehr) an die Technik delegiert, sondern bleibt eine Sache der Intuition.

Die Vereinfachung treibt Günter Derleth indes weiter, zeigt er doch, wie erwähnt, zum ersten Mal Fotogramme, bei denen Pflanzen unmittelbar auf dem Fotopapier arrangiert werden unter Verzicht auf die „dunkle Kammer“. Diese Pflanzen-Kompositionen sind Endlichkeits-Dokumente, die stets im Freien, nie unter Laborbedingungen oder mit künstlichem Licht entstehen. Ein weiterer Schritt weg von avancierter Technik und kalkulierter Einflussnahme.

Zur Ausstellung „Fünf Tage im Garten“ publiziert Günter Derleth einen ebenso betitelten Bild-Textband. Die Galerie legt eine kostenlose Broschüre (Besucherinformation) auf.

Mi bis Sa 13:00 bis 18:00 Uhr, So und Fei 11:00 bis 17:00 Uhr

Fürth

21.07.2019
Ausstellung Bauhaus Ulm

Ein neues Bauhaus wird gegründet, und zwar in Ulm: Diese Nachricht verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg rasch unter ehemaligen Bauhäuslern wie auch unter all denjenigen, die sich mit Architektur und Produktgestaltung beschäftigten. Die Initiative dazu ging von den HfG-Gründern Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill aus; von Bauhaus-Gründer Walter Gropius erhielten sie die Erlaubnis, ihre Schule nach dem Untertitel des Bauhauses „Hochschule für Gestaltung“ zu nennen.

Unterstützung erhielten die HfG-Gründer außerdem von den ehemaligen Bauhäuslern Walter Peterhans, Josef Albers, Helene Nonné-Schmidt und Johannes Itten, die in den 1950er Jahren einen Teil des Grundlehre-Unterrichts an der HfG übernah­men. Andere wie Sibyl Moholy-Nagy, Gustav Hassenpflug, Herbert Bayer oder Ludwig Mies van der Rohe kamen nach Ulm, um sich von Max Bill das Projekt vorstellen und durch den Neubau führen zu lassen, der in einigen Dingen durchaus auf das Bauhaus­gebäude von Walter Gropius Bezug nahm. Die Ausstellung im HfG-Archiv beschäftigt sich mit der Anfangszeit der Hochschule für Gestaltung, in der das Bauhaus und seine Prinzipien noch präsent und bestimmend waren: Ausgangspunkt für den eigenen Weg, den die HfG in der Folgezeit in Bezug auf die Gestalterausbildung nahm und für die Tomas Maldonado eine „Visuelle Methodik“ konzipierte.

: Ein Ausstellungsprojekt im Rahmen des Jubiläumsprogramm 100 Jahre Bauhaus

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

21.07.2019
Ausstellung Tod im Tal des Löwenmenschen

Das Lonetal bei Ulm ist vor allem durch seine Höhlen bekannt, in denen die ältesten figürlichen Kunstwerke wie der „Löwenmensch“ entdeckt wurden. Sie sind der Grund, warum die Höhlen im unteren Talabschnitt seit 2017 zum UNESCO Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zählen.

Nicht die gleiche Aufmerksamkeit genießen noch die anderen archäologischen Funde aus dem Lonetal. Dazu gehören menschliche Skelettreste aus fast allen Höhlen des rund 45 km langen Tales – von Ursping nahe der Lonequelle bis zum Vogelherd als talabwärts letzter Höhle mit Spuren menschlicher Nutzung. Sie stammen aus der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter und belegen, dass die Höhlen über Jahrzehntausende nicht nur als Wohn- oder Siedlungsplatz dienten. Sie wurden wiederholt auch als Bestattungsort, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt.

Unsere Knochengeschichten erzählen von spannenden Abenteuern rund um ihre Entdeckung und Bergung. Sie beschreiben Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft. Und sie schildern die erstaunlichen Erkenntnisse aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Untersuchungen an den Knochen zur Altersbestimmung, zur Anthoropologie oder zur Archäogeneitik. Diese geben Einblick in die Totenbehandlung, aber auch die Lebensumstände zu verschiedenen Zeiten und lassen uns einzelne Ereigniss oder Schicksale erahnen.

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

21.07.2019
Ausstellung Sachen gibt's!

Depots sind die Wunderkammern der Museen. Wenn sich die Türen öffnen, geht es nicht nur um das Entdecken, sondern vor allen auch um das Erhalten und Sortieren. Die Ausstellung Sachen gibt‘s! versteht sich als Plädoyer für die Entdeckung der Sammlungsdepots. Sie möchte dem Wiederentdeckten eine Bühne bieten, Geschichten aufspüren und der Suche nach dem eigenen Selbstverständnis dienen. Denn man versteht nur, was das Museum sein kann, wenn man weiß, was das Museum besitzt.

Für das Ausstellungsprojekt wurden die Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold eingeladen, in den Depots auf Entdeckungs-reise zu gehen und die unterschiedlichsten Raritäten, Kuriositäten und Sammlungsstücke fotografisch in ein neues Licht zu rücken. Mit Humor, Hintersinn und in ungewöhnlicher Kombinatorik, in der die Epochen, Stile und Gattungen verschmelzen, sind skurrile Arrangements und inszenierte Stillleben entstanden, die zum Wundern, Staunen und Schmunzeln anregen.

Über die Arbeit der Sammlungsfotografen hinaus wirft die Ausstellung einen Blick hinter die Kulissen, erzählt die Geschichte des Hauses und lädt zum Mitmachen ein. Dabei begeben  sich die Besucher auf eine Expedition in die Welt des Museums, wählen ein Lieblingsstück aus, verleihen rätselhaften Dingen eine neue Identität, erzählen von ihren persönlichen Andenken und entdecken wie ein Museum riecht und klingt.

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

21.07.2019
Taunus-Kunst-Triennale 1

AUSSCHREIBUNG läuft bis zum 26. August 2019

Der Kunstverein Hofheim e.V. und Stadtmuseum Hofheim am Taunus haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kunsttradition in der Main-Taunus-Region in zeitgemäßer Form weiterzuentwickeln.

Wir möchten den mit hiesiger Region verbundenen Künstlerinnen und Künstlern ein neues, regelmäßig wiederkehrendes Forum bieten, bei dem sie sich und ihre Arbeit präsentieren können und die interessierte Öffentlichkeit Gelegenheit erhält, sich mit aktuellen Tendenzen der zeitgenössischen Kunst auseinanderzusetzen.

Der Weg dazu heißt „Taunus-Kunst-Triennale“. Sie soll zum ersten Mal vom 24. November 2019 bis zum 16. Februar 2020 im Stadtmuseum Hofheim stattfinden. Unter dem Motto „Blick auf heute“ laden wir alle Künstlerinnen und Künstler mit professioneller Ausbildung oder vergleichbarer Qualifikation, die im Main-Taunus-Kreis geboren sind, wohnen, gewohnt haben oder arbeiten, ganz herzlich zur Teilnahme ein. Ihre Bewerbungen reichen Sie bitte bis Montag, 26. August 2019 beim Stadtmuseum Hofheim ein. Die Auswahl der Werke erfolgt durch eine unabhängige Fach-Jury. Ausschreibung, Ausstellung und Katalog werden von mehreren Sponsoren gefördert.

Ausschreibungs- und Teilnahmebedingungen unter: www.hofheim.de/stadtmuseum oder www.kunstvereinhofheim.de.

 

 

Hofheim am Taunus

21.07.2019
Erzähl mir was vom Tod

Omas, Väter, Teenies und Grundschulkinder, Menschen von 5 bis 99 Jahre kommen hier zusammen und erfahren, dass Alter, Zeit, Leben und Tod untrennbar miteinander verbunden sind. Es gibt Räume zum Nachdenken, zum Spielen und zum Ausprobieren. Es gibt Dinge zum Staunen, Weinen und Lachen.
Eine Produktion des Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Was ist das eigentlich: Tod? Warum müssen Tiere und Menschen sterben? Was passiert mit mir, wenn ich tot bin? Das Thema Tod ist ein Tabu, etwas, worüber wir ungern sprechen. Die Mitmachausstellung lädt zu einer lebendigen Expedition ins Jenseits ein. Begeben Sie sich mit Ihren Kindern auf eine ungewöhnliche Reise. Ein Ewigkeitstrank gefällig? Stöbern und Spielen im "Wohnzimmer der Erinnerung?"

Infos und Anmeldung für einen Ausstellungsbesuch von Schulklassen, Vorschul- und anderen Gruppen unter 06192/900305 oder 06192/202396, stadtmuseum@hofheim.de

 

Di 10-13 Di - Fr 14-17 Sa/So 11-18 Uhr

Hofheim am Taunus

21.07.2019
Bert Jäger zum 100. Geburtstag

Der Freiburger Künstler Bert Jäger, der in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wäre, wird anlässlich seines Jubiläums mit einer umfassenden Werkschau von den 50er Jahren bis zu seinem Tod gewürdigt. Als eine der profiliertesten Künstlerpersönlichkeiten am Oberrhein fügt sich der 1998 verstorbene Maler nahtlos in die große Ausstellung „Kunst Kosmos Oberrhein“ ein, die zeitgleich einen Überblick über das außerordentlich reiche Kunstschaffen der trinationalen Region bietet.
Die Biografie von Bert Jäger ist in vielfältiger Hinsicht mit der Entwicklung und Verortung der Bildenden Kunst am Oberrhein nach 1945 verwoben. Er kehrte 1949 aus der Kriegsgefangenschaft nach Baden zurück und nahm seine künstlerische Arbeit wieder auf: Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sein Werk ist stark von der französischen Avantgarde, von Informel und Abstraktem Expressionismus geprägt und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Malerei, Bild und Sprache, Farbflächen und Linien.

Mi bis Fr 14.00-18.00Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr

Durbach

21.07.2019
KunstKosmos Oberrhein

Bis zum 13.10.2019 widmet sich die große Wechselausstellung im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg unter dem Titel „Kunst Kosmos Oberrhein“ ganz den Arbeiten von Künstlern der trinationalen Region.

Die Schweiz, Frankreich und Deutschland teilen sich die Oberrheinregion, die ein reiches kulturelles Erbe, aber auch eine überaus lebendige zeitgenössische Kunstszene vorzuweisen hat. Ihre Bewohner haben gemeinsame Wurzeln, und trotz der wechselvollen Geschichte haben kosmopolitisch-europäisch denkende Menschen über alle Grenzen hinweg immer wieder gemeinsame Projekte initiiert, haben zusammen gearbeitet und sind kreativ tätig geworden.
Die große Ausstellung würdigt die vielfältige Kunstlandschaft des Oberrheins und begibt sich auf Spurensuche nach dem Verbindenden und den Gemeinsamkeiten, aber auch den Eigenheiten ihrer Vertreter.
Der Rhein bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, verbindet aber zugleich als Wasserstraße die Region mit dem Rest der Welt. Die Kulturen an seinen Ufern sind einander verwandt, teilen Mythen und Traditionen und blicken zugleich auch auf eine zerrissene, konfliktreiche Geschichte zurück. All dies prägt die Kunst auf französischer, deutscher und Schweizer Seite seit Jahrhunderten bis heute – Tradition steht neben den Einflüssen von außen, die Region war stets der Welt zugewandt, und das spiegelt sich auch in der künstlerischen Vielfalt.
In dem Bewusstsein, nicht alle Aspekte beleuchten, nicht alle Künstler zeigen zu können, widmet  sich die Ausstellung mit ungefähr 200 Arbeiten der Bandbreite der Kunst am Oberrhein von konzeptueller Kunst über informelle Ansätze, konkrete Kunst bis hin zur figurativen Kunst in all ihren Spielarten. Dabei sorgt insbesondere der Blick über die Grenze immer wieder für Neuentdeckungen und überraschende Parallelen. Immer wieder gab und gibt es auch gemeinsame grenzübergreifende Projekte und Künstler wie Tomi Ungerer, der sich besonders für eine ästhetische und künstlerische Verbindung eingesetzt hat und dem eine kleine Schau im Kabinett gewidmet ist.

Mi bis Fr 14.00 - 18.00 Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr Bitte beachten Sie, dass wir immer am Ausstellungsende für den Aufbau der Folgeausstellung ca. 2 Wochen schließen. Genaue Informationen finden Sie auf unserer Webseite https://www.museum-hurrle.de/

Durbach

21.07.2019
Latifa Echakhch - Freiheit und Baum

Eröffnung
Do 11/07
19 Uhr

 

Die Künstlerin Latifa Echakhch ist für ihre ortsspezifischen Installationen und Interventionen bekannt. Ihre Werke entstehen stets in Bezug zu dem jeweiligen Ausstellungsort, seiner Architektur und lokalen Verwurzelung. Dabei schließt sie an die Formensprache von Minimalismus und konkreter Kunst an, verknüpft diese jedoch mit Materialien wie Tinte oder Garn, mit Objekten wie Büchern, Fotografien, Muscheln etc. und webt sie in Erzählungen ein. Latifa Echakhchs einzigartiges Materialgespür verbindet sich mit gesellschaftspolitischen Inhalten und Fragen nach kulturellen Wurzeln, Folgen der Migration sowie der Bedeutung von Revolutionen.

Die Künstlerin wurde in Marokko geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Mit den Eltern migrierte sie nach Frankreich, wo sie mit starken kulturellen Differenzen konfrontiert wurde. Das Gefühl der Entwurzelung, die Unkenntnis der fremden Sitten und Verhaltenscodices, aber auch die Vielzahl an andersartigen Alltagsgegenständen prägten Latifa Echakhch und weckten in ihr eine Sensibilität für die Begegnung mit anderen Kulturen. Heute lebt die Künstlerin in Paris und in der französischen Schweiz und interessiert sich insbesondere für Grenzgänge zwischen Ländern und Kulturen, zwischen „Heimaten“, für Narben, die an deren Berührungsstellen entstehen. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz und den Wirkungsweisen nationaler Symbole in Zeiten der Globalisierung durch eine Auseinandersetzung mit Stereotypen, sprachlichen Codes, Ein- und Ausschlussmechanismen. Latifa Echakhch wirft Blicke auf das „Fremde", auf nationale wie religiöse Identitäten und reflektiert dabei aktuelle Debatten um Integration, Religionsfreiheit, auf Symbolen basierende Politik sowie auf politische Revolten. Mit minimalem Materialeinsatz und Gesten lässt sie Materialien und Objekte eigene Geschichten erzählen und entwickelt raumgreifende, sinnliche Inszenierungen.

Freiheit und Baum in der Kunsthalle Mainz geht von dem Freiheitsbaum aus – einem Symbol, das während der gesamten Französischen Revolution und der kurzlebigen Mainzer Republik Verwendung fand. Freiheitsbäume wurden hier meist aus Schwarzpappeln gefertigt und als Zeichen der Befreiung aufgestellt. Darüber hinaus dienten sie den Revolutionären zur Versammlung, zum geselligen Miteinander mit Tanz und Gesang von Revolutionsliedern. Standen sie anfangs noch für die Freiheit, wurden sie im Laufe der Geschichte zu Zeichen des Protests gegen soziale Missstände, ökonomische Ungleichheit und gesellschaftliche Unterdrückung. Auf verschiedenen Wegen, mittels diverser Objekte und Materialien nähert sich Latifa Echakhch in Freiheit und Baum der Bedeutung von „Revolution“. Sie wirft einen Blick zurück, ruft Ereignisse der Geschichte wach, beschwört sie erneut herauf, doch gänzlich ohne sie zu glorifizieren. Ausgehend von der Französischen Revolution werden dabei die Fragen nach Revolutionen der Gegenwart, nach deren Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit laut.

Latifa Echakhchs Ausstellung in der Kunsthalle Mainz schließt an die aktuelle Beschäftigung der Künstlerin mit Landschaft, Geschichte, Bühne und dem Menschen als Hybrid vergangener und zeitgenössischer Entwicklungen an. Indem sie Malerei, Skulptur, Video und Installation einbezieht, entwickelt sie in den Räumen der Kunsthalle Mainz eine begehbare parkähnliche Kulisse. So verknüpft Latifa Echakhch verschiedene Referenzsysteme, die Momente der europäischen Geschichte mit aktuellen weltpolitischen Entwicklungen verbinden und vollzieht dabei den Schritt vom Persönlichen ins Kollektive.

Die Ausstellung wird unterstützt durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, Pro Helvetia und das Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.

Dienstag, Donnerstag, Freitag 10–18 Uhr; Mittwoch 10–21 Uhr; Samstag und Sonntag 11–18 Uhr; Feiertage 11–18 Uhr; Montags geschlossen

Mainz

21.07.2019
Paradox

Bad Elster

21.07.2019
Louise Rösler (1907-1993)

Ausstellung vom 17. Juli bis 15.September 2019 in der Galerie Parterre Berlin

»Den humanitären Katastrophen ihrer Zeit – von denen sie persönlich auf das Schmerzhafteste betroffen war – hielt Louise Rösler ein Denken in positiven Kategorien des Sinnlichen unter allen Umständen entgegen. Sie wich der Welt nicht aus, sondern reflektierte deren visuellen und atmosphärischen Ansturm gleichsam in der Totale und ohne moralischen Deutungsimpuls.«
Katrin Arrieta im Arbeitsheft zur Ausstellung

LOUISE RÖSLER wurde 1907 als Tochter des Malers Waldemar Rösler und seiner Frau, der Malerin Oda Hardt-Rösler in Berlin geboren. Ihre ersten künstlerischen Unterricht erhielt sie 1923 an der privaten Kunstschule von Hans Hofmann in München. Von 1925 bis 1927 folgte ein Studium der Malerei an den Vereinigten Staatsschulen in Berlin bei Karl Hofer; ihre Studienkollegen waren Werner Laves, Ernst Wilhelm Nay, Kurt Roesch und Walther Kröhnke. Von 1928 bis 1930 hielt sich Louise Rösler in Paris auf, zusammen mit Walter Kröhnke bereiste sie Südfrankreich, Spanien und Italien. 1933 heirateten Louise Rösler und Walter Kröhnke und nahmen ihren Wohnsitz in Berlin. Walter Kröhnke wurde bei Kriegsausbruch zur Wehrmacht eingezogen und seit 1944 vermisst. 1940 wurde die Tochter Anka geboren, die 2004 das Museum Ateliershaus Rösler-Kröhnke in Kühlungsborn eröffnet hat. Bei der schweren Bombardierung Berlins 1943 verlor Louise Rösler Atelier und Wohnung und wurde nach Königstein/Taunus evakuiert. 1952/53 Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Neuen Rheinischen Sezession. Erst 1959 kehrte sie nach Berlin zurück und erhielt 1990 ein Ehrenstipendium des Berliner Senators für kulturelle Angelegenheiten.

Mittwoch bis Sonntag 13 - 21 Uhr Donnerstag 10 - 22 Uhr

Berlin

21.07.2019
Goethe

Johann Wolfgang Goethe ist der weltweit bekannteste Dichter deutscher Sprache. Bereits zu Lebzeiten erstreckte sich sein Ruhm auf ganz Europa. Seine literarischen Werke wurden in unzählige Sprachen übersetzt und Figuren wie Werther oder Faust eroberten alle Kunstgattungen und sämtliche Sparten der Populärkultur. Wie kein zweiter Dichter seiner Zeit hat Goethe jene Veränderungen reflektiert, die um 1800 die politischen, ökonomischen und kulturellen Fundamente Europas erschütterten. Er war aber nicht nur ein kritischer Beobachter der anbrechenden Moderne, sondern zugleich ein äußerst wandlungsfähiger Künstler, der bis heute Schriftsteller, Maler und Bildhauer sowie Komponisten, Fotografen und Filmregisseure inspiriert hat.



«Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.»Johann Wolfgang Goethe



Die erste große Goethe-Ausstellung seit 25 Jahren veranschaulicht sein Werk und seine Biografie im Horizont der frühen Moderne sowie die einzigartige Rezeptionsgeschichte seines Wirkens. Neben Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie werden auch Theater, Film und Musik eine wichtige Rolle spielen. Die groß angelegte Schau versammelt ca. 250 Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit. Mit Werken von Caspar David Friedrich, Auguste Rodin, William Turner und Angelika Kauffmann über Piet Mondrian und Paul Klee bis hin zu Cy Twombly, Andy Warhol, Barbara Klemm und Ólafur Elíasson reicht die Perspektive der Ausstellung vom späten 18./frühen 19. Jahrhundert bis in unsere heutige Zeit. Die wechselvolle Rezeptionsgeschichte seines Werks wie auch seiner Person bildet einen wichtigen Ausgangspunkt für Fragen nach der Aktualität Goethes, der diese Ausstellung nachgeht.


Di., Mi. von 10 bis 21 Uhr, Do. bis So. von 10 bis 19 Uhr, Ft. für angemeldete Gruppen ab 9 Uhr, Mo. geschlossen

38. Bayerisches Jazzweekend

Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität: Die mehr als 90 Ensembles, die auf einem Dutzend Bühnen in Regensburg das Publikum kostenlos unterhalten, harmonieren perfekt mit dem UNESCO-Welterbe.



Die Stadt Regensburg als Veranstalter und das Bayerische Jazzinstitut als Intendanz versprechen Livemusik, die alle Stilrichtungen des Jazz umfasst: vom Dixieland über Swing bis hin zur Fusion.



Die Bands und Gruppen, ob Amateure oder Profis, werden vom 18. bis zum 21. Juli wieder auf den verschiedenen Plätzen und Locations in der Altstadt auftreten und die Stadt mit einer ganz besonderen Atmosphäre aufladen. Im Gewerbepark Regensburg und auf den Bühnen in der Innenstadt präsentieren Musikerinnen und Musiker, die mit ganzem Herzen für ihre Projekte brennen, "ihren" Jazz.


Ganztags bis ca. 22 Uhr

Regesburg

21.07.2019
André Ficus

Otto Dix gab ihm den Rat, den Bodensee zu verlassen – hier könne man als Maler keinen Erfolg haben. Doch André Ficus blieb, 1946 in Friedrichshafen angekommen, sein Leben lang. Der gebürtige Berliner, der für seine atmosphärischen Bodensee-Aquarelle gefeiert wurde, haderte lange mit seinem Wohnort und seinem Image als „Bodenseemaler“. Als kubistisch inspirierter Künstler malte er lieber im mediterranen Süden. Die Ausstellung im Roten Haus zeigt, dass der als intellektuell und weltläufig bekannte Maler sich innerlich mehr und mehr von der Welt zurückzog. Der überraschende Fund eines Briefwechsels gibt – anlässlich von Ficus‘ 100. Geburtstag – Anlass zu einer neuen Lebenserzählung des Künstlers.

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags: 11-17 Uhr

Meersburg

21.07.2019
Briten in Westfalen

Befreier, Besatzer, Verbündete, Freunde und was noch? Über siebzig Jahre lebten britische Militärangehörige und Deutsche in Westfalen nebeneinander und miteinander. Die Ausstellung fragt danach, wie Militärfamilien in Westfalen lebten, wo sich Briten und Deutsche begegneten und was sie voneinander dachten.

Etwa 200 Menschen – Briten und Deutsche – haben durch Wissen, Erinnerungen, Objekte und Fotos dazu beigetragen, ein facettenreiches Bild der deutsch-britischen Geschichte in Westfalen zu zeichnen.

Nicht zuletzt fragt die Ausstellung danach, was von der gemeinsamen Zeit in Westfalen bleibt und welche Erinnerungen und Andenken mit nach Großbritannien gehen. Was ist wichtig und was darf nicht vergessen werden?

Eintritt:
Historisches Museum des Hochstifts Paderborn inkl. Sonderausstellung „Briten in Westfalen“:
Erwachsene 3 € | ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 €

Di bis Fr 10 bis 17 Uhr, Sa und So 10 bis 18 Uhr

Büren-Wewelsburg

21.07.2019
Kalligrafie - warum Schrift so schön sein kann

Mit Schrift können wir uns mitteilen. Wir können Briefe, Tagebücher, Notizen und Bücher schreiben. Kalligrafie ist die Kunst des schönen Schreibens. Sie gilt im islamisch geprägten Orient als „höchste Kunst“. Warum das so ist, werden wir uns in der Ausstellung ansehen. Kommt mit auf eine kalligrafische Spurensuche!

Gebühr: EUR 4,-/3,- inkl. Ausstellungseintritt (bis einschl. 12 Jahre frei)

Stuttgart

21.07.2019
21.07.2019 Uhr
Dressed for Success. Matthäus Schwarz - Ein Modetagebuch des 16. Jahrhunderts

Dr. Regine Nahrwold



2 € Führungsgebühr zzgl. Eintritt



Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung empfohlen unter Tel. 0531 / 1225 2424 oder buchung.haum@3landesmuseen.de. (Mo-Fr 10-17 Uhr, Sa-So keine Anmeldung möglich)



Der erste Selfie-Blogger der Geschichte? Ein Augsburger Buchhalter in Diensten der Fugger!



500 Jahre vor Instagram, Twitter & Co ließ Matthäus Schwarz in seinem klaidungsbuechlin über 40 Jahre hinweg minutiös dokumentieren, welche Outfits er sich zu welchen Anlässen anfertigen ließ. Das Ergebnis: eine einzigartige Quelle für die Männer-Mode der Renaissance, die zum ersten Mal in einer großen Sonderausstellung präsentiert wird. 


Braunschweig

21.07.2019
21.07.2019 Uhr
Führung und Künstlergespräch

Die Künstlerin Akkela Dienstbier führt durch die Ausstellung.



4 € / 2 €


Bremen

21.07.2019
21.07.2019 Uhr
David und Götz

Das neue Programm von DAVID & GÖTZ ist eine Klavier-Show mit fetzigen Rock-, Pop- und Klassik-Hits, witzigen Moderationen und absurden Pointen. Es geht um nichts Geringeres, als das persönliche  Lebensgefühl. Das Leben gestalten und an die eigene Kraft glauben. Passt das zu Show und Unterhaltung?



Aber JA! Träume leben. Leidenschaft Raum geben und den erträumten Weg gehen. Auch wenn es schwierig oder nicht möglich erscheint. Dazu Musik als emotionaler Motor und Begleiter, unter anderen mit diesen Stücken und Interpreten:



NEW YORK NEW YORK, YOU’VE GOT A FRIEND, GREAT BALLS OF FIRE, STAR WARS, SCHICKSALSSYMPHONIE, DISNEY, SCOTT JOPLIN, UDO JÜRGENS, FIGAROS HOCHZEIT, COMEDIAN HARMONISTS u.v.m.



Die Bühne schlicht - zwanzig Finger schweben über einhundertsechsundsiebzig Tasten und eigentlich unspielbare Arrangements werden zu pianistischen Höhenflügen. Ungebremst prallen Michael Jackson und Elton John auf Strauß und Beethoven.



Musikalisch begeistern, mit Humor unterhalten und Tiefe entwickeln - dahinter steckt knallharte Arbeit. „Unser Erfolg liegt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung“, sagt Götz. „Ein neues Programm muss reifen und braucht Zeit, bis es bühnenreif ist“, ergänzt David. Insgesamt rund zwei Jahre, denn auch die Moderationen müssen auf den Punkt genau sitzen.



David Harrington, schwarz gekleidet am weißen Flügel und Götz Östlind in weißer Kleidung am schwarzen Flügel. Die Instrumente stehen sich gegenüber und beide Pianisten blicken sich beim Spiel an. Die Show der Künstler beinhaltet neben Rock, Pop, Swing und Klassik auch humoristische Titel. Beide Pianisten moderieren und singen. Auch Soloeinlagen am Instrument oder mit Gesang gehören zur Show. Alle Stücke sind eigenhändig von DAVID & GÖTZ arrangiert. Jedes Stück ist ein Unikat. Die Rollenverteilung auf der Bühne: David, der geborene Entertainer und Götz, der smarte Gentleman. Durch die Gegensätzlichkeit entsteht ein kunstvolles Gesamtbild – ein Balanceakt zwischen Absurdität und Können.


Bad Vilbel

21.07.2019
21.07.2019 Uhr
Scheunen-Konzert der Bundespreisträger Jugend musiziert: Duo Klavier und ein Streichinstrument

Im Jahr 2008 wurde die Klassikreihe »Solitude-Konzerte in der Scheune – Junge Interpret*innen spielen Kammermusik« von der Akademie gemeinsam mit der Rudolf Eberle Stiftung ins Leben gerufen. Seitdem haben zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg in der Solitude-Scheune konzertiert und das Publikum mit ihren künstlerischen Leistungen begeistert.

Am 21. Juli 2019 konzertieren die Bundespreisträger Jugend musiziert in der Solitude-Scheune. Mit Jan Luka Diebold am Klavier, Nina Assadollahniajami an der Violine, Emily Vanessa Hermann am Klavier und Anne Hiddeßen am Violoncello. Die Bundespreisträger*innen spielen die Sonate für Violoncello und Klavier op. 36 in a-Moll von Edvard Grieg (1843–1907), die Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 in g-Moll op. 137 D. 408 von Franz Schubert (1797–1828) sowie die Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 in d-Moll op. 21 von Niels Wilhelm Gade (1817–1890).



Eine Konzertreihe der Akademie Schloss Solitude und der Rudolf Eberle Stiftung. Programmänderungen vorbehalten.



Eintritt: 18 EUR/erm. 14 EUR

Karten erhältlich bei: Akademie Schloss Solitude, Solitude 3, 70197 Stuttgart,

Tel. 0711 996 19 474 und an der Tageskasse


Stuttgart

21.07.2019
21.07.2019 Uhr
Thematische Führung - Schwimmendes Schlaraffenland

Das Geschäft mit den Vergnügungsreisen zu See boomt: Allein im Jahr 2016 haben zwei Millionen Deutsche eine Kreuzfahrt gebucht. Tendenz steigend. Aber seit wann gilt es eigentlich als ein Vergnügen, eine Reise mit dem Schiff zu tun? Womit hat man sich vor 100 Jahren an Bord die Zeit vertrieben? Und wie komfortabel ist es damals gewesen? In der Thematischen Führung durch die Dauerausstellung des Deutschen Auswandererhauses werden Sie dies und weiteres zur Geschichte der Kreuzfahrt erfahren. 



 



Begrenzte Teilnehmerzahl. Telefonische Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 – 0



Preis: Eintritt in die Dauerausstellung zzgl. 3,00 €


Bremerhaven

21.07.2019
21.07.2019 Uhr
14. Comedy Sommer Festival - CLACK Theater-Ensemble und Stargast Lothar Bölck
14. Wittenberger Comedy Sommer - Hier lacht die Stadt

Einmal im Jahr wird die beschauliche Lutherstadt zur Comedy-Hochburg Wittenberg.
Auch beim diesjährigen Festival erwarten Zeremonienmeisterin Swee T. und das Ensemble des CLACK Theaters internationale Comedy-Größen auf der Bühne am Markt 1, dem Epizentrum der Comedy in Wittenberg. Die Mischung macht’s – Swee T. führt gekonnt durchgeknallt und mit viel Spaß durchs Programm, die Comedians des Hauses locken mit spritzigen Sketchen die schlimmsten Spaßbremsen aus der Reserve und das Publikum steht Kopf, wenn sich etablierte Comedians, bekannte Stand-upper und feinste Poetry-Slammer das Mikro in die Hand geben. Erlebt von Swee T. persönlich ausgesuchte Fernsehstars live auf unserer Bühne! Tamika Campbell aus New York, sie ist der weibliche Vulkan der Comedyszene! Er hat die Lizenz zum Anbrüllen und die Lusche im Mann hat bei ihm einen schweren Stand - Ausbilder Schmidt! Korrekturensohn, Beamter mit Frustrationshintergrund und Deutschlands beliebtester Lehrer – das ist Herr Schröder! Der Tod - die schaurige Comedy-Sensation, preisgekrönt und hochgelobt und auf jeden Fall zum totlachen. Weitere Gäste sind der erste palästinensische Comedian Amjad, Kay Ray, Bademeister Schaluppke, Lothar Bölck, Andy Ost, Simon Stäblein und viele andere. Eine breite Comedy-Palette, die für Stimmung sorgt und Eure Lachmuskeln definitiv überstrapaziert! Jung, lustig, multikulturell – das Comedy-Highlight in Sachsen - Anhalt

Das CLACK Theater ist natürlich klimatisiert! Unsere freundlichen Servicemitarbeiter warten mit feinsten sommerlichen Speisen und gut gekühlten Getränken sowie einer Aftershow-Cocktail-Happy-Hour bei ausgewählter Lounge Music auf Euch.

Freitag
05.07.
Beier & Hang
Samstag
06.07.
Nick Schmid
Sonntag
07.07.
Lennard Schilgen
Mittwoch
10.07.
Peter Löhmann
Freitag
12.07.
Nora Boeckler
Samstag
13.07.
Herr Schröder
Sonntag
14.07.
Simon Stäblein
Mittwoch
17.07.
Ausbilder Schmidt
Freitag
19.07.
Michael Steinke
Samstag
20.07.
Nektarios Vlachopoulis
Sonntag
21.07.
Lothar Bölck
Mittwoch
24.07.
Tamika Campbell
Freitag
26.07.
Tutty Tran
Samstag
27.07.
Amjad
Sonntag
28.07.
Jan van Weyde
Mittwoch
31.07.
Tim Becker
Mittwoch
07.08.
Osan Yaran
Freitag
09.08.
Kay Ray
Samstag
10.08.
Bademeister Schaluppke
Sonntag
11.08.
Der Tod
Mittwoch
14.08.
Christoph Reuter
Donnerstag
15.08.
Iwan Thieme
Freitag
16.08.
Andy Ost
SSV Jeddeloh II - VfB Oldenburg
Auch in der Saison 2019/2020 kickt der SSV Jeddeloh II in der Regionalliga Nord. Nach einem 12. Platz möchte die Mannschaft in der kommenden Spielzeit wieder die oberen Ränge der Liga mit großartigen Fußball erreichen. Eine mitreißende Stimmung, tolle Spielzüge und eine großartige Stimmung sind bei den Heimspielen vorprogrammiert.

Beim SSV Jeddeloh II handelt es sich nicht um die zweite Mannschaft eines großen Vereins. Es ist die erste Mannschaft des Ortsteils Jeddeloh II der niedersächsischen Gemeinde Edewecht. Mit viel Herz und Vorbereitung gelang den Fußballern der Durchmarsch von der Kreisliga bis in die Regionalliga Nord, in der sie ordentlich mitmischen.

Der Verein wurde 1951 als reiner Fußballverein gegründet, hat sein Spektrum jedoch seitdem deutlich erweitert. Insgesamt gehört der SSV Jeddeloh zu den größten im Ammerland. Über viele Jahre spielte das Team in den niedrigeren Klassen und schaffte es nicht so richtig, in höheren Ligen Fuß zu fassen. Das änderte sich, als der aus Jeddeloh stammende Rolf Bley sich im Verein engagierte. Er vermittelte Arbeitsplätze vor Ort an Spieler und setzte auf junge Spieler aus der Region, die den Sprung zum Profi knapp verpasst hatten. Seitdem geht es steil bergauf für die Jungs vom Ammerland. So schafften sie es 2018 erstmals ins Finale des Niedersachsenpokals und damit in den DFB-Pokal.

Trotz der jüngsten Erfolge hat die Mannschaft ihren Zenit noch lange nicht erreicht. Auch in den kommenden Saisons wird sie große Spiele abliefern. Verpassen Sie kein Spiel des SSV Jeddeloh II und sichern Sie sich Tickets, wenn das Team um Tore und Punkte kämpft.
Max Mutzke & monoPunk
Colors live: MAX MUTZKE & monoPunk auf Album-Release-Tour 
Am 28. September 2018 liefert MAX MUTZKE mit Colors sein neues Album ab – ein grooviges Gesamtkunst- und kleines Meisterwerk, mit dem Deutschlands wichtigster Soulsänger dem Spektrum „Soul“ eine neuerliche Nuance verleiht. 
Man kann sich in Plattensammlungen, Diskographien, Fachbüchern oder Foren vergraben, um sich ein Bild davon zu machen, welche Wege der Soul in den letzten 50 Jahren einschlug, was er für den Hiphop und der Hiphop für den Soul getan hat. Man kann aber auch einfach Colors auflegen und sich den stimmigen Collagen hingeben, mit denen MAX MUTZKE und seine Touring-Band monoPunk die feinen Verläufe des Genres in schillernden Farben aufzeigen. 
Dazu arbeitete das langjährig eingegroovte Team mit analogen Instrumenten und legendärem Songmaterial. Hiphop-Klassiker von Grandmaster Flash, De La Soul, Warren G. oder Mary J. Blige wurden wie selbstverständlich zu krachenden Neo-Soul-Hymnen arrangiert – gemischt und gemastered von Grammy-Gewinner und D’Angelo Producer Russell Elevado. In ein R’n’B-Regal passt Colors also auch. 
Nach weiterem Genuss der Tracks, u.a. von Seeed, Will Smith, Sly & the Family Stone oder mit Nico Suave und Keno Langbein geschriebene deutschsprachige Titel, wird klar: MAX MUTZKE macht hier nicht auf Motown – vielmehr hat er sich ein fantasie-, respekt- und liebevolles Portrait dieser Musik ausgemalt, umgesetzt und cool signiert. Der bunte Faden, der sich durch die musikalischen Ebenen von Colors zieht, bringt auf den Punkt, wofür MAX MUTZKE steht und immer stand: Überraschendes Composing und leuchtende Akzente. 
Ab Januar 2019 steht MAX MUTZKE dann mit seinem neuen Repertoire da, wo er schon immer am liebsten stand: Auf Deutschlands Bühnen – und Fans wissen, dass der Künstler hier immer noch einen Klecks besser als auf Platte ist! 

Tickets bei reservix.de

Einlass: 18:30 Uhr

Karten an allen bekannten VVK-Stellen und an der Abendkasse erhältlich