Martin Nachbar - „This Thing I Am“

Freitag, 22.03.2019 um 21:30 Uhr



Tickets
ab 17,00 €




Martin Nachbar

„This Thing I Am“

Hi Robot – Das Mensch Maschine Festival

Do 21.03. 20:00 + Fr 22.03. 21:30

Schon immer haben wir versucht, unsere Körper durch Technologien zu verbessern und Defizite auszugleichen: Herzschrittmacher und Hörgeräte, Chips und Smartphones – von Science Fiction-Szenarien kann hier schon längst keine Rede mehr sein. Im Körper eines Cyborgs schließlich verschwimmen die Grenzen zwischen Körper und Technik: Biologisches und technologisches Material vermischen sich.
This Thing I Am“ des in Berlin lebenden Choreografen, Performers und Forschers Martin Nachbar versteht sich als eine mögliche Begegnung mit dem, „was wir gewesen sein werden könnten“, wie er selbst sagt. Als „unterhaltsame Versuchsanordnung“ ordnet die Fachzeitschrift „tanz“ die Inszenierung für drei Performer*innen ein, in deren Mittelpunkt die stete Selbstoptimierung und die Erweiterung von Körpern steht.
Martin Nachbar, gebürtig aus Düsseldorf, entwickelt seit Jahren in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Künstler*innen Choreografien, Walks und Dialoge, darunter „Repeater – Tanzstück mit Vater“, „Urheben Aufheben“ und „Animal Dances“. Neben verschiedenen Lehraufträgen erarbeitet er zurzeit die intergenerationale Produktion „Zusammen Bauen“ für die Berliner Spielstätte FELD – Zentrale für junge Performance.

„This Thing I Am“ ist ein ebenso relaxtes wie manipulatives Exerzitium und beginnt passenderweise mit einer Schenkelmassage. Dorion Weickmann, „tanz“ 05/17 über die Uraufführung von „This Thing I Am“ im Januar 2017.

Dauer: 55 Min.

weitere Termine

Gisèle Vienne - „CROWD“
Gisèle Vienne

„CROWD“

Reihe GROSS TANZEN

Fr 26.04. 20:00 + Sa 27.04. 20:00

Die Choreografin Gisèle Vienne, von Haus aus Puppenspielerin sowie Philosophin, gilt als Meisterin der Inszenierung seelischer Abgründe. In ihrer jüngsten Kreation für 15 atemberaubende Tänzer*innen – alles Charaktere – berauscht und fasziniert sie erneut mit der Ambivalenz des Schönen, Unheimlichen und Sakralen.
In „CROWD“ legt sie gemeinsam mit dem Autor Dennis Cooper die Gefühlswelten einer den Bühnenraum allmählich füllenden Party-Crowd offen. Mittels Slow Motion und Tableaux Vivants werden hier kühl und präzise die sich in der Ekstase auflösenden Feiernden seziert. Inspiriert durch die Clubkultur der Metropolen, durch Techno, Rave und Punk, entsteht so ein Abbild zwischen Traum und Realität.
Im Sog der Tracks aus Klassikern der Rave-Kultur der 1990er Jahre – eine Auswahl von Peter Rehberg, Musiker und Gründer des Labels Editions Mego, sowie Stephen O´Malley, Kopf der Drone-Band Sunn O))) – bringt „CROWD“ unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand: Bewegung und Bild beginnen sich zu überlappen, das Seh- und Hörerlebnis reißt auf und trotzdem: der Puls bleibt. „CROWD“, uraufgeführt im November 2017 und seitdem weltweit auf Tour, lässt uns auf eine überwältigende Weise teilhaben an einer sowohl magischen als auch formal hochstilisierten Reflexion über Gemeinschaft, Begegnung, Intimität, Bedrohung und Befreiung.

Dauer: 100 Min. / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It’s Your Turn!“

Fr 26.04. 18:30 – 19:30 Empfang anlässl. der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises NRW an das tanzhaus nrw
Gisèle Vienne - „CROWD“
Gisèle Vienne

„CROWD“

Reihe GROSS TANZEN

Fr 26.04. 20:00 + Sa 27.04. 20:00

Die Choreografin Gisèle Vienne, von Haus aus Puppenspielerin sowie Philosophin, gilt als Meisterin der Inszenierung seelischer Abgründe. In ihrer jüngsten Kreation für 15 atemberaubende Tänzer*innen – alles Charaktere – berauscht und fasziniert sie erneut mit der Ambivalenz des Schönen, Unheimlichen und Sakralen.
In „CROWD“ legt sie gemeinsam mit dem Autor Dennis Cooper die Gefühlswelten einer den Bühnenraum allmählich füllenden Party-Crowd offen. Mittels Slow Motion und Tableaux Vivants werden hier kühl und präzise die sich in der Ekstase auflösenden Feiernden seziert. Inspiriert durch die Clubkultur der Metropolen, durch Techno, Rave und Punk, entsteht so ein Abbild zwischen Traum und Realität.
Im Sog der Tracks aus Klassikern der Rave-Kultur der 1990er Jahre – eine Auswahl von Peter Rehberg, Musiker und Gründer des Labels Editions Mego, sowie Stephen O´Malley, Kopf der Drone-Band Sunn O))) – bringt „CROWD“ unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand: Bewegung und Bild beginnen sich zu überlappen, das Seh- und Hörerlebnis reißt auf und trotzdem: der Puls bleibt. „CROWD“, uraufgeführt im November 2017 und seitdem weltweit auf Tour, lässt uns auf eine überwältigende Weise teilhaben an einer sowohl magischen als auch formal hochstilisierten Reflexion über Gemeinschaft, Begegnung, Intimität, Bedrohung und Befreiung.

Dauer: 100 Min. / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It’s Your Turn!“

Fr 26.04. 18:30 – 19:30 Empfang anlässl. der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises NRW an das tanzhaus nrw
Eric Minh Cuong Castaing - „PHOENIX“
Eric Minh Cuong Castaing

„Phoenix“

Claiming Commons Spaces II

Fr 24.05. 20:00

Umgeben von Gadgets, tragbaren Computersystemen wie Smart Watches und anderen nahezu autonomen Geräten wie Drohnen, die uns als Spielzeug aber auch als Kriegsmaschine dienen, ändert sich unser Alltag stetig.
In „Phoenix“ des französischen Choreografen Eric Minh Cuong Castaing öffnet sich die Zwiespältigkeit im Umgang mit neuen Technologien für einen Blick auf ihre subversiven Anwendungen. Per Webcam und einem gehackten Server wird der Austausch mit sonst kaum zugänglichen Gebieten möglich, oder das Überwachungsinstrument zum Doku-Kanal: Live aus seinem Appartement in Gaza erzählt uns der in einem palästinensischen Flüchtlingscamp aufgewachsene Dabke-Tänzer Mumen Khalifa über seine Erfahrung mit den überwachenden Drohnen. Er lässt uns später die B-Boy-Gruppe Myus GB Crew vor dem Hintergrund einer Gebäuderuine in Gaza verfolgen.
Gemeinsam mit seiner Kompanie Shonen setzt sich Eric Minh Cuong Castaing, zurzeit assoziierter Künstler am Ballet National Marseille, seit Jahren mit der Verbindung von Tanz, Technologie und ethischen Fragestellungen auseinander. Von Haus aus bildender Künstler, steht der „revoltierende Körper“, wie er selber sagt, im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens und insbesondere die Erweiterung von Körperlichkeit durch Technik.

Dauer: 60 Min. / In englischer und arabischer Sprache
„Role Model“ - NBProjects / DOX
„Role Model“

NBProjects / DOX

Reihe Melancholie & Muskeln

Do 06.06. 11:00 & Fr 07.06. 11:00 + 20:00 & Sa 08.06. 20:00

„Role Model“ erzählt vom Zusammenhalt sechs junger Frauen. Maskulin und feminin, unerschrocken und unsicher, rau und sanft – sie sind all dies und alles dazwischen. Im Setting eines Upbeat-Tanz-Konzertes mit Einflüssen aus Martial Arts, Voguing, HipHop, House, Rap und Gesang feiern sie ihre Individualität, Diversität sowie die Kraft des persönlichen Wachstums. Sie präsentieren ein energiegeladenes Bild des Empowerments, eingebettet in einen Soundtrack aus Elektrofunk und atmosphärischen Soundscapes von DJ Streamer.
Mit „Role Model“ präsentieren NBProjects und das Utrechter Produktionshaus DOX ihre erste Zusammenarbeit, die den Austausch zwischen jungen Talenten und bereits etablierten professionellen Künstler*innen ermöglicht. Die Arbeiten der Choreografin Nicole Beutler bewegen sich an der Schnittstelle von bildender Kunst, Theater und Tanz und sind stets in einen größeren, gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Gemeinsam mit der Autorin Magne van den Berg entwickelte sie diese Performance für und mit einzigartigen Performerinnen verschiedener
Herkunft, Expertise und Tanzsprache.

Zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Patriarchat, allen voran Donald Trump, von seiner schlechtesten Seite präsentiert, ist es höchste Zeit für eine Gegenstimme. Ich kämpfe nicht gegen den Mann, sondern für die weibliche Stärke. Nicole Beutler in „de Volkskrant“, 15.03.2018


Dauer: 60 Min. / Fr 11:00 + 20:00 mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It´s Your Turn!“
„Role Model“ - NBProjects / DOX
„Role Model“

NBProjects / DOX

Reihe Melancholie & Muskeln

Do 06.06. 11:00 & Fr 07.06. 11:00 + 20:00 & Sa 08.06. 20:00

„Role Model“ erzählt vom Zusammenhalt sechs junger Frauen. Maskulin und feminin, unerschrocken und unsicher, rau und sanft – sie sind all dies und alles dazwischen. Im Setting eines Upbeat-Tanz-Konzertes mit Einflüssen aus Martial Arts, Voguing, HipHop, House, Rap und Gesang feiern sie ihre Individualität, Diversität sowie die Kraft des persönlichen Wachstums. Sie präsentieren ein energiegeladenes Bild des Empowerments, eingebettet in einen Soundtrack aus Elektrofunk und atmosphärischen Soundscapes von DJ Streamer.
Mit „Role Model“ präsentieren NBProjects und das Utrechter Produktionshaus DOX ihre erste Zusammenarbeit, die den Austausch zwischen jungen Talenten und bereits etablierten professionellen Künstler*innen ermöglicht. Die Arbeiten der Choreografin Nicole Beutler bewegen sich an der Schnittstelle von bildender Kunst, Theater und Tanz und sind stets in einen größeren, gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Gemeinsam mit der Autorin Magne van den Berg entwickelte sie diese Performance für und mit einzigartigen Performerinnen verschiedener
Herkunft, Expertise und Tanzsprache.

Zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Patriarchat, allen voran Donald Trump, von seiner schlechtesten Seite präsentiert, ist es höchste Zeit für eine Gegenstimme. Ich kämpfe nicht gegen den Mann, sondern für die weibliche Stärke. Nicole Beutler in „de Volkskrant“, 15.03.2018


Dauer: 60 Min. / Fr 11:00 + 20:00 mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It´s Your Turn!“
„Role Model“ - NBProjects / DOX
„Role Model“

NBProjects / DOX

Reihe Melancholie & Muskeln

Do 06.06. 11:00 & Fr 07.06. 11:00 + 20:00 & Sa 08.06. 20:00

„Role Model“ erzählt vom Zusammenhalt sechs junger Frauen. Maskulin und feminin, unerschrocken und unsicher, rau und sanft – sie sind all dies und alles dazwischen. Im Setting eines Upbeat-Tanz-Konzertes mit Einflüssen aus Martial Arts, Voguing, HipHop, House, Rap und Gesang feiern sie ihre Individualität, Diversität sowie die Kraft des persönlichen Wachstums. Sie präsentieren ein energiegeladenes Bild des Empowerments, eingebettet in einen Soundtrack aus Elektrofunk und atmosphärischen Soundscapes von DJ Streamer.
Mit „Role Model“ präsentieren NBProjects und das Utrechter Produktionshaus DOX ihre erste Zusammenarbeit, die den Austausch zwischen jungen Talenten und bereits etablierten professionellen Künstler*innen ermöglicht. Die Arbeiten der Choreografin Nicole Beutler bewegen sich an der Schnittstelle von bildender Kunst, Theater und Tanz und sind stets in einen größeren, gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Gemeinsam mit der Autorin Magne van den Berg entwickelte sie diese Performance für und mit einzigartigen Performerinnen verschiedener
Herkunft, Expertise und Tanzsprache.

Zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Patriarchat, allen voran Donald Trump, von seiner schlechtesten Seite präsentiert, ist es höchste Zeit für eine Gegenstimme. Ich kämpfe nicht gegen den Mann, sondern für die weibliche Stärke. Nicole Beutler in „de Volkskrant“, 15.03.2018


Dauer: 60 Min. / Fr 11:00 + 20:00 mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It´s Your Turn!“
„Role Model“ - NBProjects / DOX
„Role Model“

NBProjects / DOX

Reihe Melancholie & Muskeln

Do 06.06. 11:00 & Fr 07.06. 11:00 + 20:00 & Sa 08.06. 20:00

„Role Model“ erzählt vom Zusammenhalt sechs junger Frauen. Maskulin und feminin, unerschrocken und unsicher, rau und sanft – sie sind all dies und alles dazwischen. Im Setting eines Upbeat-Tanz-Konzertes mit Einflüssen aus Martial Arts, Voguing, HipHop, House, Rap und Gesang feiern sie ihre Individualität, Diversität sowie die Kraft des persönlichen Wachstums. Sie präsentieren ein energiegeladenes Bild des Empowerments, eingebettet in einen Soundtrack aus Elektrofunk und atmosphärischen Soundscapes von DJ Streamer.
Mit „Role Model“ präsentieren NBProjects und das Utrechter Produktionshaus DOX ihre erste Zusammenarbeit, die den Austausch zwischen jungen Talenten und bereits etablierten professionellen Künstler*innen ermöglicht. Die Arbeiten der Choreografin Nicole Beutler bewegen sich an der Schnittstelle von bildender Kunst, Theater und Tanz und sind stets in einen größeren, gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Gemeinsam mit der Autorin Magne van den Berg entwickelte sie diese Performance für und mit einzigartigen Performerinnen verschiedener
Herkunft, Expertise und Tanzsprache.

Zu einem Zeitpunkt, an dem sich das Patriarchat, allen voran Donald Trump, von seiner schlechtesten Seite präsentiert, ist es höchste Zeit für eine Gegenstimme. Ich kämpfe nicht gegen den Mann, sondern für die weibliche Stärke. Nicole Beutler in „de Volkskrant“, 15.03.2018


Dauer: 60 Min. / Fr 11:00 + 20:00 mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It´s Your Turn!“

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix