Samstag, 21.09.2019
um 19:00 Uhr

Schloss Öhringen
Marktplatz 15
74613 Öhringen






Johannes Hustedt Flöte/Carolin Kriegbaum Viola/Andreas Hiller 10-saitige Gitarre
Leitung SWKO: Timo Handschuh

> Mozart, Schmidt, Strawinsky, Metzger

In diesem Sommer feiert der ehemalige und langjährige Öhringer Bezirkskantor und Komponist Siegmund Schmidt seinen 80. Geburtstag. Anlass genug, ein besonderes Orchesterkonzert an seiner einstigen Wirkungsstätte zu veranstalten und dafür eine besondere Komposition seines Schaffens aufzuführen. Wolle die Wandlung, o sei für die Flamme begeistert, Metamorphosen III für solistisches Trio und Orchester. Der Titel stammt aus Die Sonette an Orpheus von Rainer Maria Rilke. Johann Georg Metzger war Komponist, Flötist und ab 1765 Hofmusikus in der Mannheimer Hofkapelle. Für sein Concerto für Flöte und Orchester Nr. 6 D-Dur hat Siegmund Schmidt Kadenzen hinzugefügt. Das Konzert beginnt reizvoll mit Auszügen aus Strawinskys Apollon Musagète und endet mit Mozarts 17. Sinfonie G-Dur KV 129, zwar in kleiner Besetzung, aber dafür italienisch geprägt, flüssig elegant.

Einlass: 18:00 Uhr nach Konzertbeginn nur in den Beifallpausen

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Liebe und Trost
Sonntag, 10.11.2019, 19 Uhr
18.15 Uhr: Werkeinführung

Solistin: Cosima Souléz Larivière, Violine (Preisträgerin Int. Joseph Joachim Wettbewerb 2018)
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Leitung: Johannes Klumpp

Viktor Ullmann: Streichquartett Nr. 3
Wolfgang Amadeus Mozart: Ave verum
Peteris Vasks: Vox amoris
Joseph Haydn: Trauersinfonie Nr. 44 e-Moll

Johannes Klumpp, Leitung
1980 in Stuttgart geboren, studierte in Weimar Viola sowie Dirigieren bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Gunter Kahlert. Meisterkurse u.a. bei Kurt Masur, Gennady Rozhdestvensky und Michail Jurowski und Förderung durch den Deutschen Musikrat als „Maestro von morgen“. Preise und Auszeichnungen u.a. beim Dirigentenwettbewerb in Besançon, beim Deutschen Hochschulwettbewerb „in memoriam Herbert von Karajan“ und beim Deutschen Dirigierwettbewerb. Seit 2013 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Folkwang Kammerorchesters Essen sowie Musikalischer Leiter der Sommer-Musik-Akademie Schloss Hundisburg. Daneben rege Konzerttätigkeit u.a. mit dem Konzerthausorchester Berlin, der Dresdner Philharmonie, dem Staatsorchester Stuttgart, den Münchener Sinfonikern, der Kammerakademie Potsdam, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und dem Russian Philharmonic Orchestra.

Cosima Soulez Larivière, Violine
Geboren 1996 in Paris. Als Achtjährige Aufnahme an der Yehudi Menuhin School in Großbritannien, Studium bei Krzysztof Wegrzyn an der Musikhochschule Hannover, Meisterkurse u.a. bei Zakhar Bron und Ana Chumachenco. Bereits in jungen Jahren zahlreiche Stipendien und Preise bei internationalen Wettbewerben, u.a. in Paris (Glasunow), Pörtschach (Brahms), Budapest (Bartók) und zuletzt 2018 beim Joseph-Joachim-Violinwettbewerb in Hannover. Als Solistin bereits Konzerte mit dem Kunitachi Symphony Orchestra/Japan, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Guilford Symphony Orchester, dem Yehudi Menuhin Orchestra und dem Orchestra Tibor Varga sowie Gast u.a. beim Grachtenfestival Amsterdam, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Tanglewood Music Center/USA und beim NDR-Musikfest.

Ein Konzert in Zusammenarbeit mit dem Int. Joseph-Joachim-Violinwettbewerb Hannover

18.15 Uhr: Werkeinführung
Con fuoco
Sonntag, 2.2.2020, 19 Uhr
Solistin: Maria Solozobova, Violine
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Isaac Albéniz: Cantos de España
Joaquin Turina:La oración del torero op. 34
Pablo de Sarasate: Carmen-Fantasie op. 25 für Violine und Streicher
Pablo de Sarasate: Zigeunerweisen für Violine und Streicher
Robert Fuchs: Serenade e-Moll Nr. 3 op. 21

Con fuoco
Temperament und Leidenschaft prägen dieses Programm, das einen weiten Bogen schlägt von den spanischen Tänzen eines Isaac Albéniz bis hin zum zupackenden „Finale zingarese“ eines Robert Fuchs. Albéniz zählt zu den herausragenden Repräsentanten einer originären spanischen Musik im 19. Jahrhundert. Seine „Cantos de España“ zeigen das ganze Spektrum spanischer Tanzcharaktere, vom andalusischen Flamenco über die arabischen und sephardischen Einflüsse bis hin zum Tango. Joaquin Turinas „Gebet eines Toreros“ widmet sich dem Stierkampf als einem anderen typisch spanischen Element und machte den Komponisten weit über die spanischen Grenzen hinaus bekannt.

Der Geiger und Komponist Pablo de Sarasate verkörperte bewusst den feurigen spanischen Virtuosen. In seiner Carmen-Fantasie über die spanischste aller Opern, Bizets „Carmen“, verlieh auch er seiner Liebe zum spanischen Tanz prächtigen Ausdruck. Genauso berühmt wurden seine „Zigeunerweisen“ op. 20. Wie Sarasate folgte auch der Wiener Robert Fuchs der allgemeinen Begeisterung für „Zigeuner“-Rhythmen und -Harmonien oder zumindest für das, was man dafür hielt. Was dabei entstand: ein feuriges Finale - Allegro con fuoco!

Nähere Informationen und Tickets unter:
http://www.swdko-pforzheim.de

Maria Solozobova, Violine
Geboren in Moskau, Konzertdiplom am Tschaikowsky-Konservatorium mit Auszeichnung, anschließend weitere Studien in Wien, in Zürich bei Zakhar Bron und in Basel bei Raphael Oleg. Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe (Brahms, Tibor Varga, Lipizer). Solistin mit bedeutenden Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande, Taipeh Philharmonic, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau und dem Orchestre de chambre de Genève. Kammermusikpartnerin u. a. von Martha Argerich, Mischa Maisky, Yuri Bashme und Sol Gabetta. Auftritte in ganz Europa, Russland, Süd- und Nordamerika, Japan und Taiwan. Sie spielt ein Instrument von Nicolò Gagliano (1728).

Pforzheim

02.02.2020
19:00 Uhr
Tickets
ab 27,40 €
Wien
Sonntag, 29.3.2020, 19 Uhr
18.15 Uhr: Werkeinführung

Solist: Frank Dupree, Klavier und Leitung
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Richard Strauss: Introduktion des Streichersextetts aus der Oper Capriccio op. 85
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

Frank Dupree
Geboren 1991 in Rastatt, zunächst Ausbildung als Jazz-Schlagzeuger, dann Studium bei Sontraud Speidel an der Hochschule für Musik Karlsruhe und Meisterkurse u.a. bei Emanuel Ax, Cyprien Katsaris, Stephen Kovacevich und Menahem Pressler. Preisträger von über 60 nationalen und internationalen Klavierwettbewerben, darunter 2014 einziger Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb. Solokonzerte u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Paris, der Meininger Hofkapelle, dem Beethoven-Orchester Bonn, der Staatskapelle Weimar, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Minnesota Symphony, Auckland Philharmonia und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim. Auftritte u.a. beim Schleswig-Holstein-Musik-Festival, in der Wigmore Hall London, im Konzerthaus Berlin, in der Elbphilharmonie Hamburg, im Festspielhaus Baden-Baden, im Bozar Brüssel und bei den Festivals von Verbier und Davos. Als Dirigent Assistenzen bei Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth und Mario Venzago und als Play & Conduct-Künstler Zusammenabeit mit zahlreichen Orchestern. CDs bei Genuin und Capriccio, ausgezeichnet mit dem Opus Klassik 2018 innerhalb der Kategorie Konzerteinspielung des Jahres.

Ein Konzert mit besonderer Unterstützung des Deutschen Musikrates, Künstlerliste des Deutschen Musikwettbewerbs

Rhapsody in School
Frank Dupree besucht gerne eine Schulklasse!
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Anne-Katrin Mücke: muecke@swdko-pforzheim.de

18.15 Uhr: Werkeinführung
Wohlklang
Sonntag, 17.5.2020, 19 Uhr

Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello und Leitung
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Leoš Janacek: Suite für Streichorchester
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur
Josef Suk: Liebeslied für Violoncello und Streichorchester op. 7 Nr. 1
Antonín Dvorák: Serenade E-Dur op. 22

Wolfgang Emanuel Schmidt
Schon während des Cellostudiums bei David Geringas und Aldo Parisot zahlreiche internationale Auszeichnungen, u.a. mit dem Grand Prix beim Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris und beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb. Seitdem Konzerttätigkeit in Europa, Russland, den USA und Asien mit bedeutenden Orchestern und Kammermusikpartnern wie Lang Lang und Leonidas Kavakos. Auftritte u.a. in der Berliner Philharmonie, der New Yorker Carnegie Hall, der Londoner Wigmore Hall und der Suntory Hall in Tokyo. Dirigentenausbildung schon während des Studiums an der Juilliard School in New York, zunächst aber vorrangig Konzentration auf die erfolgreiche Cellistenlaufbahn. 2010 Gründung des Kammerorchesters „Metamorphosen Berlin“. Mit diesem Ensemble und weiteren Orchestern Gastspiele als Dirigent in Deutschland, der Schweiz und Spanien. CD-Aufnahmen als Cellist und als Dirigent bei Sony Classical und Capriccio, u.a. ausgezeichnet mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Diapason d’Or. Professor an der Musikhochschule Weimar, der Universität der Künste Berlin und an der Kronberg Academy.