Fachtreffen „Ready for take-off…?” - (Re)Präsentation & (ästh)ethisches Lernen an Schulen und Kulturinstitutionen

Freitag, 22.02.2019 um 15:00 Uhr
bis Samstag, 23.02.2019 um 13:00 Uhr

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf


Tickets
ab 25,00 €




Fachtreffen „Ready for take-off…?”

(Re)Präsentation & (ästh)ethisches Lernen an Schulen und Kulturinstitutionen

Do 21.02. 15:00 – 21:00 + Fr 22.02. 10:00 – 21:00 + Sa 11:00 – 13:00

Orte: tanzhaus nrw, FFT Düsseldorf, Junges Schauspiel, Tonhalle Düsseldorf

„Ready for take-off…?“ lädt Künstler*innen, Veranstalter*innen und Pädagog*innen zu einem intensiven Arbeitstreffen ein: Hier werden Fragen nach Diversität und Repräsentation auf der Bühne, nach der Notwendigkeit der Performativen Künsten in der Schule sowie nach der Rolle der Kulturinstitutionen für junge Menschen diskutiert. Aus jugendlicher, künstlerischer, pädagogischer, kulturpolitischer, regionaler wie auch internationaler Perspektive sollen neue Impulse für die Kulturinstitutionen wie auch die Institution Schule gesetzt werden. In Vorstellungen, Gesprächen und Workshops erarbeiten die Teilnehmer*innen gemeinsam neue Positionen und Visionen, um frischen Auftrieb für die eigene Arbeit zu tanken.

Das Projekt Take-off: Junger Tanz ist eine der vielen Verbindungen zwischen den Düsseldorfer Kulturinstitutionen tanzhaus nrw, FFT, Jungem Schauspiel und Tonhalle. Die vier Häuser bündeln seit 2006 ihre Kräfte unter Federführung des tanzhaus nrw zur Förderung von Tanz mit und für ein junges Publikum. Dies geschieht in Form von Gastspielen, Koproduktionen, Festivals, Teilhabeprojekten und Unterricht an Düsseldorfer Schulen.

u.a. mit Farnaz Arbabi, Joshua Alabi, Özlem Alkis, Finn Cam, Julia Dick, Jane Eschment, Yvette Hardie, Meine Damen und Herren, Nora Pfahl, Stopgap Dance Company, Dr. Antonietta Zeoli, Alfredo Zinola

Bitte beachten: Das ausführliche Programm des Fachtreffens finden Sie als pdf-Datei unten auf dieser Seite.

Anmeldung bis Fr 15.02. bei Mijke Harmsen, tanzhaus nrw, unter dramaturgie@tanzhaus-nrw.de, Teilnahmegebühr € 25,-
http://www.take-off-junger-tanz.de

weitere Termine

Huang Yi - „HUANG YI & KUKA“
Huang Yi

„HUANG YI & KUKA“

Hi Robot – Das Mensch Maschine Festival

Fr 22.03. 20:00 + Sa 23.03. 20:00 HI, ROBOT!

Der taiwanesische Tänzer, Choreograf und Erfinder Huang Yi lädt einen Industrieroboter zum Tanz. Sein Name: KUKA. Hoch effizient ist dieser Roboterarm der Firma Kuka – und eine Gefahrenzone für uns Menschen. Zwar fährt er seine programmierten Wege mit höchster Präzision ab, jedoch kann er nicht sehen, was um ihn herum geschieht oder auf unvorhergesehene Hindernisse reagieren, etwa auf einen Menschen.
Huang Yi baut eine neue Bühnenwelt für KUKA, in der alles im Einklang zwischen Mensch und Maschine abläuft. Die Bewegungen von KUKA werden durch einen gleißenden Laserstrahl in den Raum verlängert, seine Bewegungen sind auf das Duett mit Huang Yi programmiert. Ihre Zweisamkeit wird ergänzt durch die Tänzer*innen Hu Chien und Lin Jou-Wen. Ihnen gelingt eine hoch poetische Begegnung jenseits industrieller Fertigungshallen, in der nicht mehr entschieden werden kann, wer hier als innovativer Techniker und wer als unfehlbare Präzisionsmaschine zu beschreiben ist. Zugleich wirft dieses faszinierende Duett zwischen dem Tänzer und seinem Roboterfreund, den er sich schon immer gewünscht hat, neue Fragen auf: Kann es Zuwendung und Nähe zwischen einem menschlichen und einem künstlichen Wesen geben?
Die vielfach bepreiste Roboter-Performance „HUANG YI & KUKA“ eröffnete die Ars Electronica 2013 in Linz sowie die TED-Conference in Vancouver 2017.

In seinem Tanzstück „HUANG YI & KUKA“ lehrt der Tänzer den Roboter nicht nur das Tanzen, sondern auch die Liebe – und bringt dabei emotionale und künstliche Intelligenz zu ebenso verblüffender wie anrührender Übereinstimmung. Isabelle von Neumann-Cosel, „tanznetz”, 13.12.2018

Dauer: 65 Min. / Im Anschluss an die Performance Erklär-Bots: Was sind Androiden und ab wann gelten sie als autonom? Wo lernen sie ihre menschenähnlichen Bewegungen, und welcher Technologien bedarf es? Nach den Vorstellungen mischen sich menschliche Erklärer*innen unter die Besucher*innen, die auf einen Blick hinter die maschinellen Oberflächen einladen.

Achtung: Laserstrahlen, Stroboskopeffekte und Nebel.
Geumhyung Jeong - „7ways“
Geumhyung Jeong

„7ways“

Hi Robot – Das Mensch Maschine Festival

Fr 29.03. 21:30 + Sa 30.03. 18:00 HI, ROBOT!

Sieben skurrile Anordnungen finden hier statt: Geumhyung Jeong mal mit Masken, mal mit Schaufensterpuppen, Koffern, mit einem Staubsauger, noch einem Staubsauger oder einem Schiff. Die südkoreanische Choreografin, Tänzerin und Performerin verbündet sich mit Alltagsgegenständen und lässt daraus neue Körper entstehen. Gegenstände verwandeln sich hier in Figuren und bewegen den Körper von Geumhyung Jeong, denn sie führen ein beunruhigendes Eigenleben. Eigentümlich animiert, entfachen die einzelnen Duette – präzise, clean und schlicht in Szene gesetzt – einen Strom an Assoziationen zwischen Zärtlichkeit, Bedrohung und Übergriff. Darüber schweben Obsession und Lust. Und Geumhyung Jeong hat das Geschehen stets in der Hand.
Genauso wie Gefühltes auf die Dinge überspringt, tränken die Handlungen alle Beziehungen mit Leere, und trotz Witz mit einem unbestimmten Unwohlsein. Irgendwo zwischen Puppenspiel, Fetischismus oder schlicht der Zusammenkunft von Mensch und Objekt verortet, greifen die Duette indirekt Fragen nach einer Maschinenethik auf, die dort relevant wird, wo Maschinen autonom handeln: Können sie auch Verantwortung tragen oder als juristische Person zur Rechenschaft gezogen werden? Oder: Wer bringt wen hervor, Menschen die Maschinen, oder Maschinen die Lebensweisen, die sie ermöglichen und weitreichend prägen?
Die installativen Arbeiten der südkoreanischen Choreografin, Tänzerin, Schauspielerin und Animationsfilmerin wurden u.a. im Atelier Hermès in Seoul und der New Museum Trianniel in New York ausgestellt. „7ways“ war 2015 etwa bei „Tanz im August“ in Berlin zu sehen und nach einer Residenz in der Delfina Foundation in London 2017 in den Turbinenhallen der Tate Modern.

Dauer: 75 Min.
Rhizomatiks Research / Elevenplay / Kyle McDonald - „discrete figures 2019“ Dt. Erstaufführung
Rhizomatiks Research / Elevenplay / Kyle McDonald

„discrete figures 2019“ Dt. Erstaufführung

Hi Robot – Das Mensch Maschine Festival

Fr 29.03. 20:00 + Sa 30.03. 20:00 + So 31.03. 20:00 HI, ROBOT!

Menschliche Performerinnen treffen auf computergenerierte Körper, errechnete Visualisierungen von Bewegung auf flirrende Drohnen! Künstliche Intelligenz und selbstlernende Maschinen lassen diese bisher ungesehene Palette von Bewegungsentwürfen aufscheinen, die die Grenzen menschlichen Ausdrucksvermögens bei Weitem übertreffen und einen tiefen Blick in die abstrakte Welt der Datenverarbeitung erlauben. Mathematiker*innen, Tänzer*innen, Medienkünstler*innen und Software-Ingenieur*innen haben sich auf die gemeinsame Suche nach einer sinnlichen Transformation von Mathematik begeben. Heraus kam Atemberaubendes, virtuos umgesetzt, kurz: großes Kino.
Das Team von Rhizomatiks Research um den japanischen Künstler, Programmierer, Interaction Designer und DJ Daito Manabe versammelt die geballte Kraft verschiedener Expert*innen, darunter die fünf Tänzerinnen von ELEVENPLAY der Choreografin MIKIKO sowie der Coding-Künstler Kyle McDonald. Sie begreifen ihr Zusammenwirken als eine „physische Manifestation von Mathematik“. Inspiriert durch den visionären Mathematiker und Vater der Rechenmaschine, Alan Touring, treibt sie die Frage um, warum das Wahrnehmen, Erkennen und Urteilsvermögen stets nur als Fähigkeit des Menschen begriffen wird und wie diese Zuordnungen in kommenden Zeiten verschwimmen oder sich gar auflösen werden.
Rhizomatiks Research arbeitete u.a. bereits für Björk, für die sie das erste 360°-VR-Konzert schufen, weiterhin für die japanische Techno-Pop-Band Perfume. Daito Manabe und MIKIKO werden die Olympischen Spiele 2020 in Tokio eröffnen, nachdem Daito Manabe bei der Übergabe der Flagge in Rio de Janeiro 2016 künstlerisch bereits für Aufsehen sorgte. Kyle McDonald ist Coding-Künstler und erstellt Open Source Toolkits für die Kunstwelt, die Künstler*innen einen kreativen Umgang mit Algorithmen erlauben.

Dauer: 60 Min. / Im Anschluss an die Performance Erklär-Bots: Was sind Androiden und ab wann gelten sie als autonom? Wo lernen sie ihre menschenähnlichen Bewegungen, und welcher Technologien bedarf es? Nach den Vorstellungen mischen sich menschliche Erklärer*innen unter die Besucher*innen, die auf einen Blick hinter die maschinellen Oberflächen einladen.
Geumhyung Jeong - „7ways“
Geumhyung Jeong

„7ways“

Hi Robot – Das Mensch Maschine Festival

Fr 29.03. 21:30 + Sa 30.03. 18:00 HI, ROBOT!

Sieben skurrile Anordnungen finden hier statt: Geumhyung Jeong mal mit Masken, mal mit Schaufensterpuppen, Koffern, mit einem Staubsauger, noch einem Staubsauger oder einem Schiff. Die südkoreanische Choreografin, Tänzerin und Performerin verbündet sich mit Alltagsgegenständen und lässt daraus neue Körper entstehen. Gegenstände verwandeln sich hier in Figuren und bewegen den Körper von Geumhyung Jeong, denn sie führen ein beunruhigendes Eigenleben. Eigentümlich animiert, entfachen die einzelnen Duette – präzise, clean und schlicht in Szene gesetzt – einen Strom an Assoziationen zwischen Zärtlichkeit, Bedrohung und Übergriff. Darüber schweben Obsession und Lust. Und Geumhyung Jeong hat das Geschehen stets in der Hand.
Genauso wie Gefühltes auf die Dinge überspringt, tränken die Handlungen alle Beziehungen mit Leere, und trotz Witz mit einem unbestimmten Unwohlsein. Irgendwo zwischen Puppenspiel, Fetischismus oder schlicht der Zusammenkunft von Mensch und Objekt verortet, greifen die Duette indirekt Fragen nach einer Maschinenethik auf, die dort relevant wird, wo Maschinen autonom handeln: Können sie auch Verantwortung tragen oder als juristische Person zur Rechenschaft gezogen werden? Oder: Wer bringt wen hervor, Menschen die Maschinen, oder Maschinen die Lebensweisen, die sie ermöglichen und weitreichend prägen?
Die installativen Arbeiten der südkoreanischen Choreografin, Tänzerin, Schauspielerin und Animationsfilmerin wurden u.a. im Atelier Hermès in Seoul und der New Museum Trianniel in New York ausgestellt. „7ways“ war 2015 etwa bei „Tanz im August“ in Berlin zu sehen und nach einer Residenz in der Delfina Foundation in London 2017 in den Turbinenhallen der Tate Modern.

Dauer: 75 Min.
Rhizomatiks Research / Elevenplay / Kyle McDonald - „discrete figures 2019“
Rhizomatiks Research / Elevenplay / Kyle McDonald

„discrete figures 2019“ Dt. Erstaufführung

Hi Robot – Das Mensch Maschine Festival

Fr 29.03. 20:00 + Sa 30.03. 20:00 + So 31.03. 20:00 HI, ROBOT!

Menschliche Performerinnen treffen auf computergenerierte Körper, errechnete Visualisierungen von Bewegung auf flirrende Drohnen! Künstliche Intelligenz und selbstlernende Maschinen lassen diese bisher ungesehene Palette von Bewegungsentwürfen aufscheinen, die die Grenzen menschlichen Ausdrucksvermögens bei Weitem übertreffen und einen tiefen Blick in die abstrakte Welt der Datenverarbeitung erlauben. Mathematiker*innen, Tänzer*innen, Medienkünstler*innen und Software-Ingenieur*innen haben sich auf die gemeinsame Suche nach einer sinnlichen Transformation von Mathematik begeben. Heraus kam Atemberaubendes, virtuos umgesetzt, kurz: großes Kino.
Das Team von Rhizomatiks Research um den japanischen Künstler, Programmierer, Interaction Designer und DJ Daito Manabe versammelt die geballte Kraft verschiedener Expert*innen, darunter die fünf Tänzerinnen von ELEVENPLAY der Choreografin MIKIKO sowie der Coding-Künstler Kyle McDonald. Sie begreifen ihr Zusammenwirken als eine „physische Manifestation von Mathematik“. Inspiriert durch den visionären Mathematiker und Vater der Rechenmaschine, Alan Touring, treibt sie die Frage um, warum das Wahrnehmen, Erkennen und Urteilsvermögen stets nur als Fähigkeit des Menschen begriffen wird und wie diese Zuordnungen in kommenden Zeiten verschwimmen oder sich gar auflösen werden.
Rhizomatiks Research arbeitete u.a. bereits für Björk, für die sie das erste 360°-VR-Konzert schufen, weiterhin für die japanische Techno-Pop-Band Perfume. Daito Manabe und MIKIKO werden die Olympischen Spiele 2020 in Tokio eröffnen, nachdem Daito Manabe bei der Übergabe der Flagge in Rio de Janeiro 2016 künstlerisch bereits für Aufsehen sorgte. Kyle McDonald ist Coding-Künstler und erstellt Open Source Toolkits für die Kunstwelt, die Künstler*innen einen kreativen Umgang mit Algorithmen erlauben.

Dauer: 60 Min. / Im Anschluss an die Performance Erklär-Bots: Was sind Androiden und ab wann gelten sie als autonom? Wo lernen sie ihre menschenähnlichen Bewegungen, und welcher Technologien bedarf es? Nach den Vorstellungen mischen sich menschliche Erklärer*innen unter die Besucher*innen, die auf einen Blick hinter die maschinellen Oberflächen einladen.
Rhizomatiks Research / Elevenplay / Kyle McDonald - „discrete figures 2019“
Rhizomatiks Research / Elevenplay / Kyle McDonald

„discrete figures 2019“ Dt. Erstaufführung

Hi Robot – Das Mensch Maschine Festival

Fr 29.03. 20:00 + Sa 30.03. 20:00 + So 31.03. 20:00 HI, ROBOT!

Menschliche Performerinnen treffen auf computergenerierte Körper, errechnete Visualisierungen von Bewegung auf flirrende Drohnen! Künstliche Intelligenz und selbstlernende Maschinen lassen diese bisher ungesehene Palette von Bewegungsentwürfen aufscheinen, die die Grenzen menschlichen Ausdrucksvermögens bei Weitem übertreffen und einen tiefen Blick in die abstrakte Welt der Datenverarbeitung erlauben. Mathematiker*innen, Tänzer*innen, Medienkünstler*innen und Software-Ingenieur*innen haben sich auf die gemeinsame Suche nach einer sinnlichen Transformation von Mathematik begeben. Heraus kam Atemberaubendes, virtuos umgesetzt, kurz: großes Kino.
Das Team von Rhizomatiks Research um den japanischen Künstler, Programmierer, Interaction Designer und DJ Daito Manabe versammelt die geballte Kraft verschiedener Expert*innen, darunter die fünf Tänzerinnen von ELEVENPLAY der Choreografin MIKIKO sowie der Coding-Künstler Kyle McDonald. Sie begreifen ihr Zusammenwirken als eine „physische Manifestation von Mathematik“. Inspiriert durch den visionären Mathematiker und Vater der Rechenmaschine, Alan Touring, treibt sie die Frage um, warum das Wahrnehmen, Erkennen und Urteilsvermögen stets nur als Fähigkeit des Menschen begriffen wird und wie diese Zuordnungen in kommenden Zeiten verschwimmen oder sich gar auflösen werden.
Rhizomatiks Research arbeitete u.a. bereits für Björk, für die sie das erste 360°-VR-Konzert schufen, weiterhin für die japanische Techno-Pop-Band Perfume. Daito Manabe und MIKIKO werden die Olympischen Spiele 2020 in Tokio eröffnen, nachdem Daito Manabe bei der Übergabe der Flagge in Rio de Janeiro 2016 künstlerisch bereits für Aufsehen sorgte. Kyle McDonald ist Coding-Künstler und erstellt Open Source Toolkits für die Kunstwelt, die Künstler*innen einen kreativen Umgang mit Algorithmen erlauben.

Dauer: 60 Min. / Im Anschluss an die Performance Erklär-Bots: Was sind Androiden und ab wann gelten sie als autonom? Wo lernen sie ihre menschenähnlichen Bewegungen, und welcher Technologien bedarf es? Nach den Vorstellungen mischen sich menschliche Erklärer*innen unter die Besucher*innen, die auf einen Blick hinter die maschinellen Oberflächen einladen.
Julio César Iglesias Ungo - „The Well in the Lake“
Zwei Gestrandete und eine sich stetig verändernde Umgebung, jede Bewegung bringt eine neue Transformation mit sich – oder ist alles anders als es scheint? Setzt der Raum die Tänzer in Bewegung? Alles hängt zusammen in diesem Beckettschen Szenario, das die Tänzer Julio César Iglesias Ungo und Helder Seabra in ihrer neuen Arbeit entwerfen. In einen ewigen Kreislauf des Entwickelns und Scheiterns sind die beiden Figuren geraten, sind voneinander abhängig und kreisen doch immer wieder um sich selbst. Die Energie, die sie für ihre Begegnung aufwenden müssen, wird dabei im ganzen Raum sicht- und spürbar. Die einzige Konstante an diesem Abend ist die Ungewissheit. Sie gilt für alle gleichermaßen, die sich an diesen wandelbaren Ort begeben.

Julio César Iglesias Ungo und Helder Seabra tanzten in der Kompanie Ultima Vez des renommierten belgischen Choreografen Wim Vandekeybus. Erstmals arbeiten sie nun gemeinsam an einem Duett, begleitet durch die Live-Musik von Christoph Heinze und Stijn Vanmarsenille. In den letzten Jahren waren bereits die Arbeiten „Invisible Wires“ und „The Hidden Door“ von Julio César Iglesias Ungo im tanzhaus nrw zu sehen. Sein dynamischer Stil als Tänzer findet sich auch in seinen choreografischen Arbeiten wieder, darunter eine Vielzahl an Auftragsproduktionen für internationale Ensembles wie z.B. Danza Contemporánea de Cuba. Sie zeichnen sich durch eine hohe Physis und eine experimentelle Tanztheater-Ästhetik aus.
Julio César Iglesias Ungo - „The Well in the Lake“
Zwei Gestrandete und eine sich stetig verändernde Umgebung, jede Bewegung bringt eine neue Transformation mit sich – oder ist alles anders als es scheint? Setzt der Raum die Tänzer in Bewegung? Alles hängt zusammen in diesem Beckettschen Szenario, das die Tänzer Julio César Iglesias Ungo und Helder Seabra in ihrer neuen Arbeit entwerfen. In einen ewigen Kreislauf des Entwickelns und Scheiterns sind die beiden Figuren geraten, sind voneinander abhängig und kreisen doch immer wieder um sich selbst. Die Energie, die sie für ihre Begegnung aufwenden müssen, wird dabei im ganzen Raum sicht- und spürbar. Die einzige Konstante an diesem Abend ist die Ungewissheit. Sie gilt für alle gleichermaßen, die sich an diesen wandelbaren Ort begeben.

Julio César Iglesias Ungo und Helder Seabra tanzten in der Kompanie Ultima Vez des renommierten belgischen Choreografen Wim Vandekeybus. Erstmals arbeiten sie nun gemeinsam an einem Duett, begleitet durch die Live-Musik von Christoph Heinze und Stijn Vanmarsenille. In den letzten Jahren waren bereits die Arbeiten „Invisible Wires“ und „The Hidden Door“ von Julio César Iglesias Ungo im tanzhaus nrw zu sehen. Sein dynamischer Stil als Tänzer findet sich auch in seinen choreografischen Arbeiten wieder, darunter eine Vielzahl an Auftragsproduktionen für internationale Ensembles wie z.B. Danza Contemporánea de Cuba. Sie zeichnen sich durch eine hohe Physis und eine experimentelle Tanztheater-Ästhetik aus.
fABULEUS & GRIP / Jan Martens - „PASSING THE BECHDEL TEST“ Dt. Erstaufführung
Der Bechdel Test, 1984 von der Comiczeichnerin Alice Bechdel entwickelt, fragt nach der Rolle und Darstellung von Frauen im Film – und 2/3 aller Produktionen fallen durch! Die drei Fragen des Tests lauten: 1. Gibt es in einem Film mehr als zwei Protagonistinnen mit einem Namen? 2. Reden sie miteinander? 3. Reden sie über etwas anderes als über Männer? Wenn die Antwort auf alle drei Fragen „ja“ ist, hat der Film den Bechdel Test bestanden. Alice Bechdel kritisierte in ihrem Cartoon, wie wenig Frauen sie auf der Leinwand sah und welche Rollen sie spielten. Ihr Ansatz wurde zu einem analytischen Begriff, womit feministische Kritiker*innen weltweit u.a. Fernsehsendungen, Bücher und Filme beurteilen.

Für „PASSING THE BECHDEL TEST“ stöberten 13 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren zusammen mit Jan Martens durch ein Jahrhundert feministischer Literatur – von Virginia Woolf bis Susan Sontag, von Toni Morrison bis Maggie Nelson. Dabei wurde ihnen klar, dass sie die Stimmen der Autor*innen, aber auch ihre eigenen Stimmen hörbar machen wollen. So entschied sich Jan Martens radikal für Sprache als szenisches Mittel. Es entsteht ein intimes Porträt der jungen Tänzer*innen, das geprägt ist von ihrem Blick auf die Welt, aber auch der eigenen Wahrnehmung und der Beziehung zu anderen. Gemeinsam entwickeln sie ein „Manifest der Zukunft“, inspiriert u.a. von der belgischen Autorin Rachida Lamrabet: „Das freie Wort ist eines der wenigen Instrumente, um sich zu befreien.“

Die Stücke des belgischen Choreografen Jan Martens leben von ihrer authentischen Kraft und einem unverstellten Blick auf das Wesentliche sowie auf die Persönlichkeiten seiner Performer*innen. Jan Martens, von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw, hat mittlerweile eine rasante Karriere hingelegt und ist mit seinen energetischen Inszenierungen international gefragt. Derzeit ist er Residenzkünstler am Kunstzentrum deSingel in Antwerpen. In Düsseldorf war er zuletzt mit seiner Produktion „RULE OF THREE“ zu sehen.
fABULEUS & GRIP / Jan Martens - „PASSING THE BECHDEL TEST“ Dt. Erstaufführung
Der Bechdel Test, 1984 von der Comiczeichnerin Alice Bechdel entwickelt, fragt nach der Rolle und Darstellung von Frauen im Film – und 2/3 aller Produktionen fallen durch! Die drei Fragen des Tests lauten: 1. Gibt es in einem Film mehr als zwei Protagonistinnen mit einem Namen? 2. Reden sie miteinander? 3. Reden sie über etwas anderes als über Männer? Wenn die Antwort auf alle drei Fragen „ja“ ist, hat der Film den Bechdel Test bestanden. Alice Bechdel kritisierte in ihrem Cartoon, wie wenig Frauen sie auf der Leinwand sah und welche Rollen sie spielten. Ihr Ansatz wurde zu einem analytischen Begriff, womit feministische Kritiker*innen weltweit u.a. Fernsehsendungen, Bücher und Filme beurteilen.

Für „PASSING THE BECHDEL TEST“ stöberten 13 junge Menschen zwischen 14 und 19 Jahren zusammen mit Jan Martens durch ein Jahrhundert feministischer Literatur – von Virginia Woolf bis Susan Sontag, von Toni Morrison bis Maggie Nelson. Dabei wurde ihnen klar, dass sie die Stimmen der Autor*innen, aber auch ihre eigenen Stimmen hörbar machen wollen. So entschied sich Jan Martens radikal für Sprache als szenisches Mittel. Es entsteht ein intimes Porträt der jungen Tänzer*innen, das geprägt ist von ihrem Blick auf die Welt, aber auch der eigenen Wahrnehmung und der Beziehung zu anderen. Gemeinsam entwickeln sie ein „Manifest der Zukunft“, inspiriert u.a. von der belgischen Autorin Rachida Lamrabet: „Das freie Wort ist eines der wenigen Instrumente, um sich zu befreien.“

Die Stücke des belgischen Choreografen Jan Martens leben von ihrer authentischen Kraft und einem unverstellten Blick auf das Wesentliche sowie auf die Persönlichkeiten seiner Performer*innen. Jan Martens, von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw, hat mittlerweile eine rasante Karriere hingelegt und ist mit seinen energetischen Inszenierungen international gefragt. Derzeit ist er Residenzkünstler am Kunstzentrum deSingel in Antwerpen. In Düsseldorf war er zuletzt mit seiner Produktion „RULE OF THREE“ zu sehen.
Ana Morales - „Sin permiso (Canciones para el silencio)“ Dt. Erstaufführung
Ana Morales

„Sin permiso (Canciones para el silencio)" Dt. Erstaufführung / Festivaleröffnung

Fr 12.04. 20:00 + Sa 13.04. 20:00

Es gibt Raume in unserem Inneren, die sind wie Abstellkammern. Die Flamenco-Tanzerin und Choreografin Ana Morales hat solch einen vergessenen Raum entdeckt: In „Sin permiso (Canciones para el silencio)" taucht sie ohne die Erlaubnis (sin permiso) ihres Vaters in seine und damit auch ihre eigene Vergangenheit ein. Dabei weckt sie Erinnerungen an verschwiegene Ereignisse, an Andalusien sowie den Flamenco und widmet ihnen eine Vielzahl an Liedern: Lieder fur die Stille (Canciones para el silencio). Unterstützt durch den Tanzer José Manuel Álvarez und begleitet von Gesang, Gitarre, elektronischer Musik und Schlagzeug betritt Ana Morales einen verbotenen Ort, um ihren Erinnerungen zu begegnen und sie auszutreiben.

„Das Stück ist (…) ein Beispiel für Zurückhaltung, Virtuosität und Anstrengung, bei dem die Katalanin ihre sevillanischen Wurzeln und ihre Vorstellung vom Flamenco in den Vordergrund stellte. Es ist ein perfektes Stück, das Morales dazu gedient hat, den Moment zu betonen, in dem Frauen von heute ihre Identität, ihren Platz und ihre Fähigkeit, Neues zu schaffen, markieren und ihren Platz beanspruchen." Silvia Cruz Lapeña, anda No. 141, Dezember 2018 / Januar 2019

Dauer: 75 Min. / Fr 19:30 Empfang anlässl. der Eröffnung / Sa anschl. Gespräch

Bitte beachten: Sa 15:00 – 16:30 Lecture „Flamenco inklusiv" mit José Galán / Sa 18:30 Kurzperformance „Sueños reales de cuerpos posíbles" der Compañía José Galán
Ana Morales - „Sin permiso (Canciones para el silencio)“
Ana Morales

„Sin permiso (Canciones para el silencio)" Dt. Erstaufführung / Festivaleröffnung

Fr 12.04. 20:00 + Sa 13.04. 20:00

Es gibt Raume in unserem Inneren, die sind wie Abstellkammern. Die Flamenco-Tanzerin und Choreografin Ana Morales hat solch einen vergessenen Raum entdeckt: In „Sin permiso (Canciones para el silencio)" taucht sie ohne die Erlaubnis (sin permiso) ihres Vaters in seine und damit auch ihre eigene Vergangenheit ein. Dabei weckt sie Erinnerungen an verschwiegene Ereignisse, an Andalusien sowie den Flamenco und widmet ihnen eine Vielzahl an Liedern: Lieder fur die Stille (Canciones para el silencio). Unterstützt durch den Tanzer José Manuel Álvarez und begleitet von Gesang, Gitarre, elektronischer Musik und Schlagzeug betritt Ana Morales einen verbotenen Ort, um ihren Erinnerungen zu begegnen und sie auszutreiben.

„Das Stück ist (…) ein Beispiel für Zurückhaltung, Virtuosität und Anstrengung, bei dem die Katalanin ihre sevillanischen Wurzeln und ihre Vorstellung vom Flamenco in den Vordergrund stellte. Es ist ein perfektes Stück, das Morales dazu gedient hat, den Moment zu betonen, in dem Frauen von heute ihre Identität, ihren Platz und ihre Fähigkeit, Neues zu schaffen, markieren und ihren Platz beanspruchen." Silvia Cruz Lapeña, anda No. 141, Dezember 2018 / Januar 2019

Dauer: 75 Min. / Fr 19:30 Empfang anlässl. der Eröffnung / Sa anschl. Gespräch

Bitte beachten: Sa 15:00 – 16:30 Lecture „Flamenco inklusiv" mit José Galán / Sa 18:30 Kurzperformance „Sueños reales de cuerpos posíbles" der Compañía José Galán
Gisèle Vienne - „CROWD“
Gisèle Vienne

„CROWD“

Reihe GROSS TANZEN

Fr 26.04. 20:00 + Sa 27.04. 20:00

Die Choreografin Gisèle Vienne, von Haus aus Puppenspielerin sowie Philosophin, gilt als Meisterin der Inszenierung seelischer Abgründe. In ihrer jüngsten Kreation für 15 atemberaubende Tänzer*innen – alles Charaktere – berauscht und fasziniert sie erneut mit der Ambivalenz des Schönen, Unheimlichen und Sakralen.
In „CROWD“ legt sie gemeinsam mit dem Autor Dennis Cooper die Gefühlswelten einer den Bühnenraum allmählich füllenden Party-Crowd offen. Mittels Slow Motion und Tableaux Vivants werden hier kühl und präzise die sich in der Ekstase auflösenden Feiernden seziert. Inspiriert durch die Clubkultur der Metropolen, durch Techno, Rave und Punk, entsteht so ein Abbild zwischen Traum und Realität.
Im Sog der Tracks aus Klassikern der Rave-Kultur der 1990er Jahre – eine Auswahl von Peter Rehberg, Musiker und Gründer des Labels Editions Mego, sowie Stephen O´Malley, Kopf der Drone-Band Sunn O))) – bringt „CROWD“ unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand: Bewegung und Bild beginnen sich zu überlappen, das Seh- und Hörerlebnis reißt auf und trotzdem: der Puls bleibt. „CROWD“, uraufgeführt im November 2017 und seitdem weltweit auf Tour, lässt uns auf eine überwältigende Weise teilhaben an einer sowohl magischen als auch formal hochstilisierten Reflexion über Gemeinschaft, Begegnung, Intimität, Bedrohung und Befreiung.

Dauer: 100 Min. / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It’s Your Turn!“

Fr 26.04. 18:30 – 19:30 Empfang anlässl. der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises NRW an das tanzhaus nrw
Gisèle Vienne - „CROWD“
Gisèle Vienne

„CROWD“

Reihe GROSS TANZEN

Fr 26.04. 20:00 + Sa 27.04. 20:00

Die Choreografin Gisèle Vienne, von Haus aus Puppenspielerin sowie Philosophin, gilt als Meisterin der Inszenierung seelischer Abgründe. In ihrer jüngsten Kreation für 15 atemberaubende Tänzer*innen – alles Charaktere – berauscht und fasziniert sie erneut mit der Ambivalenz des Schönen, Unheimlichen und Sakralen.
In „CROWD“ legt sie gemeinsam mit dem Autor Dennis Cooper die Gefühlswelten einer den Bühnenraum allmählich füllenden Party-Crowd offen. Mittels Slow Motion und Tableaux Vivants werden hier kühl und präzise die sich in der Ekstase auflösenden Feiernden seziert. Inspiriert durch die Clubkultur der Metropolen, durch Techno, Rave und Punk, entsteht so ein Abbild zwischen Traum und Realität.
Im Sog der Tracks aus Klassikern der Rave-Kultur der 1990er Jahre – eine Auswahl von Peter Rehberg, Musiker und Gründer des Labels Editions Mego, sowie Stephen O´Malley, Kopf der Drone-Band Sunn O))) – bringt „CROWD“ unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand: Bewegung und Bild beginnen sich zu überlappen, das Seh- und Hörerlebnis reißt auf und trotzdem: der Puls bleibt. „CROWD“, uraufgeführt im November 2017 und seitdem weltweit auf Tour, lässt uns auf eine überwältigende Weise teilhaben an einer sowohl magischen als auch formal hochstilisierten Reflexion über Gemeinschaft, Begegnung, Intimität, Bedrohung und Befreiung.

Dauer: 100 Min. / Sa 19:00 Physical Introduction / Sa anschl. Gespräch „It’s Your Turn!“

Fr 26.04. 18:30 – 19:30 Empfang anlässl. der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises NRW an das tanzhaus nrw

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix