Samstag, 22.06.2019

Hotel Park Inn
Alexanderplatz 7
10178 Berlin




Wollen Sie Berlin ganz individuell erkunden? Dann ist die Berlin Wall Tour by City Circle von BEX Sightseeing mit den gelben Doppeldecker-Bussen genau das Richtige. Sie entscheiden selbst, wie lange die Stadtrundfahrt dauert und wann und wo und wie oft Sie aussteigen und wieder einsteigen möchten. Die Sightseeing-Busse machen an 8 markanten Punkten der Hauptstadt alle 40 Minuten einen Stopp. Das Ticket gilt als Tagesticket. Ihnen bleibt also genügend Zeit, Berlin an den Haltepunkten auf eigene Faust zu entdecken.

Zu den Höhepunkten der Berlin Wall Tour zählen u.a. die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, die East Side Gallery sowie das Jüdische Museum. Ohne Ausstieg erreichen Sie den Ausgangspunkt Ihrer Stadtrundfahrt nach etwa 1 Stunde und 20 Minuten.

Die wichtigsten Informationen rund über Berlin und die zahlreichen Attraktionen erhalten Sie in 20 verschiedenen Sprachen über Ohrhörer, die Sie gratis am Bus bekommen.

WICHTIG: Bitte tauschen Sie Ihren im Vorverkauf erworbenen Voucher direkt am Bus gegen das originale City Circle Tour-Ticket ein.

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Berlin Wall Tour by City Circle

The Berlin Wall Tour by City Circle is the most individual and eventful Berlin city tour. You are free to decide when and where to hop on and off the coach, because the bright yellow doubledecker coaches serve 8 different hop-on hop-off points throughout the city every 40 minutes. Your ticket is a day ticket. This gives you enough time to discover all prominent landmarks in the vicinity of our stops on your own.

The highlights of the Berlin Wall Tour by City Circle among others are the Berlin Wall Memorial in Bernauer Straße, the East Side Gallery and the Jewish Museum.

Of course, you may also remain seated and enjoy the city tour during a tour of 1 hour and 20 minutes: the choice is yours.

Commentary via personal ear phones free of charge is available in English, German, French, Spanish, Italian, Russian, Polish, Ukranian, Japanese, Chinese, Dutch, Swedish, Danish, Portuguese, Hebrew, Korean, Arabic, Indonesian, Turkish and Hindi.

NOTICE: Please exchange the voucher you bought in advance into an original City Circle Tour ticket right at the coach.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

17.02.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

17.02.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

17.02.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

17.02.2020
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

17.02.2020
Brueghel

Vom 7. November 2019 bis 17. Mai 2020 zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum die Sonderausstellung "Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert".

Ein Wimmelbild erster Güte schlummerte über Jahrhunderte im Depot des Museums: eine „Kreuztragung“ von keinem Geringeren als Pieter Brueghel d. J., dem Sohn des berühmten Malers Pieter Bruegel d. Ä.! Doch aufgrund schwerer Schäden konnte das Gemälde nie ausgestellt werden. Von 2017 bis 2019 wurde das Werk dank der großzügigen Förderung der Ernst von Siemens-Kunststiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun aufwändig restauriert. In der Sonderausstellung wird die Restaurierung anhand zahlreicher Fotostrecken, Videos und Materialien präsentiert. So kann der Besucher dem Restaurator über die Schulter blicken. 

Daneben wird der Besucher auch in die spannenden inhaltlichen Aspekte eingeführt: Bauern tummeln sich in einer flämischen Landschaft und folgen einem großen Zug von habsburgischen Soldaten, in deren Mitte Christus sein schweres Kreuz zu seiner Richtstätte trägt. Die Heilige Veronika beugt sich sorgvoll zu ihm, die Marien trauern am Wegrand. 

Auf den zweiten Blick lässt sich die biblische Szene als politische Botschaft lesen, als Aufruf zum Widerstand gegen die damalige Obrigkeit, die Habsburger. Diese übten in Flandern um 1600 eine grausame und blutige Herrschaft aus.  

Laufzeit
7. November 2019 bis 17. Mai 2020

Öffnungszeiten
Di - So von 11 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €
Kinder (6-17 Jahre) 2 €
Familienkarte I (1 Erw. + max 3 Kinder)  11 €
Familienkarte II (2 Erw. + max 3 Kinder) 18 €

Di-So 11 bis 18 Uhr

Braunschweig

17.02.2020
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

17.02.2020
Vernetzung der Welt.

1919 wurde der Atlantik erstmals – und zwar fast gleichzeitig von einem Flugzeug und einem Luftschiff – ohne Zwischenstopp überquert. Den Wettkampf der Systeme gewann die Vickers Vimy mit John Alcock und Arthur Whitten Brown knapp vor dem Luftschiff R 34. Nur wenige Tage lagen zwischen den beiden Erstfahrten.

Mit technischen und witterungsbedingten Problemen, einem blinden Passagier und einer Katze an Bord, gekrönt von einem triumphalen Empfang in New York bietet die Fahrt an dramatischem Potenzial alles, was eine spektakuläre Erstfahrt braucht. Anhand eines interaktiven, eigens für diesen Anlass gebauten, drei Meter langen Schnittmodells, wird die Fahrt entlang der Logbuchaufzeichnungen des Commanders Edward Maitland wie in einem Diorama erzählt. Mediale Einspielungen ergänzen die Inszenierung.

Ein Highlight der Ausstellung ist die älteste vollständig erhaltene Gondel eines Zeppelin-Luftschiffs, des Marineluftschiffs L 30, das praktisch baugleich zu R 34 war. L 30 wurde nach dem Ersten Weltkrieg Belgien als Reparationsleistung zugesprochen und hat sich bis heute erhalten. Die Gondel wird erstmals überhaupt das Royal Museum of the Armed Forces and Military History in Brüssel verlassen und an ein Museum ausgeliehen.

Mit diesen und anderen Pionierflügen entwickelte sich die Luftfahrt, bis dahin überwiegend für militärische Zwecke genutzt, hin zur zivilen und verkehrstechnischen. Im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg, so schwierig diese Zeit politisch und wirtschaftlich war, setzten im Bereich des völlig neuartigen Luftverkehrs bahnbrechende Entwicklungen ein.

LZ 127 Graf Zeppelin wurde 1929 berühmt für seine Fahrt um die ganze Welt, ab 1931 etablierte sich der routinemäßige Liniendienst mit Passagieren, Post und Fracht nach Rio de Janeiro. LZ 129 Hindenburg setzte 1936 Maßstäbe in Geschwindigkeit und Komfort auf der Nordatlantikroute nach New York. Brauchte einer der schnellsten Passagierdampfer um 1930 etwa fünf Tage von Europa nach New York, schaffte das Luftschiff die Strecke in 60 Stunden.

Die Ausstellung konzentriert sich aber keineswegs nur auf die Zeppelin-Luftschifffahrt. Sowohl die Erstleistungen und Entwicklungen des Konkurrenzsystems Flugzeug werden in den Blick genommen, als auch die ambitionierten und technisch faszinierenden Großluftschiffprojekte in Großbritannien, R 100 und R 101 um 1930, die im weltumspannenden Verkehr innerhalb des britischen Empires eine wichtige Rolle spielen sollten, diese jedoch nie erreichten.

Die Geschichte der Atlantiküberquerung durch die Luft ist die Geschichte der Beschleunigung des Verkehrs, der Vernetzung, der Kommunikation und des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs, der Erschließung und Verteidigung politischer Einflusszonen und merkantiler Absatzmärkte.

Das Flugzeug hat den Systemkampf für sich entschieden und ist in seiner Schnelligkeit unübertroffen. Die Ausstellung zeigt die weitere Entwicklung des Transatlantikverkehrs, wie wir ihn heute kennen: routinemäßig, schnell und vergleichsweise günstig. Doch das Fliegen ist auch energetisch höchst aufwendig und stellt zunehmend eine Belastung für die Umwelt dar.

Zur Ausstellung erscheint ein Booklet und ein umfangreiches Begleitprogramm.

10-17 Uhr

Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

17.02.2020
11:00 Uhr
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

17.02.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

17.02.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

17.02.2020
Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

17.02.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

17.02.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

17.02.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

17.02.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

17.02.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

17.02.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

17.02.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

17.02.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

17.02.2020
Hören Sie mal!

Mit unseren Liegestühlen wollen wir Ihnen die Gelegenheit bieten, im Lärm und Trubel der Stadt innezuhalten und zu hören, wie Natur klingt. Vogelstimmen im Frühling, die vielfältigen Klänge des Wassers, die Gesänge der Insekten. Wir geben Ihnen Gelegenheit, solchen Naturklängen zu lauschen, die Sie selbstverständlich auch bei Ihrem nächsten Wald- oder Wiesenspaziergang wiederfinden werden. Leider zumeist gestört bis überdeckt von den allzu präsenten Geräuschen unserer menschlichen Zivilisation, von Flugzeugen, Autos, der Lärmplage der Motorräder, Land- und Gartengeräte. Lärmverschmutzung und Vertreibung der Stille kostet uns Hörfähigkeit und Ruhe. Wer die Klänge der Natur wieder er-hört, wird sie schätzen und erhalten.


Im Rahmen der „Kunstwochen für Klimaschutz“ der GEDOK Karlsruhe, in Kooperation mit der städtischen Klimakampagne „Karlsruhe macht Klima“

Mo bis Fr 8:00 bis 18:00

Karlsruhe

17.02.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

17.02.2020
Wahr-nehmungen. Malerei, Grafik, Fotografie, Medienkunst, Video, Installation

Ausstellung mit Werken von Rosa Baum, Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Susanne Högner,  Ina Annette Hünnekens, Beate Kuhn, Kuni Liepmann, Lilo Maisch, Katalin Moldvay, Ingrid Ott, Anne-Bärbel Ottenschläger, Ute Reisner, Dorothee Schabert, Sabine Schäfer, Christina Schneider, Rose Schrade, Rosemarie Vollmer

mit medialen Präsentationen weiterer Künstlerinnen der GEDOK Regionalgruppen Berlin, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Schleswig-Holstein, Wiesbaden-Mainz und Wuppertal

Mediale Präsentationen und Video-Projektionen für den öffentlichen Raum, u.a.: Our Only Blue One, Film der Schlosslichtspiele 2019 von Maxi10sity in Kooperation mit dem KIT, dem ZKM und dem KME sowie Projektionen des Kunstprojekts „Leben ohne Insekten?“ in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe / Monitor-Präsentation mit Filmen des KIT-Zentrums für Klima und Umwelt.

Beitrag der GEDOK Karlsruhe für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr 2020 der Bundes-GEDOK unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

Im Rahmen der Kunstwochen für Klimaschutz, veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe

Fr, 7.2.2020, 19.00
Eröffnung der Kunstwoche
Vernissage der Ausstellung Wahr-nehmungen

Mi, 26.2. bis So, 1.3.
Gastwoche der Hochschule der Künste Bern (HKB)

So, 8.3. 11.00 – 15.00 Finissage

Mi bis So von 15:00 bis 19:00 Projektionen bis 22:00

Karlsruhe

17.02.2020
19:00 Uhr
Dirk Meissner – Sagen Sie jetzt nicht, das ist Kunst

Kann man über Gelb lachen? Oder über ein Quadrat? Oder über einen Museumsdirektor in Formaldehyd?

Keine leichten Fragen, denn die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und ein Museumsdirektor sieht es vermutlich anders als ein Besucher, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und eigentlich dachte, es gäbe Lachshäppchen.

Lernen Sie kennen, wie sich auch in der Kunst die Dinge relativieren.

Dirk Meissner lebt und arbeitet als freier Cartoonist in Köln. Nach dem Ökonomiestudium veröffentlichte er mehrere Cartoonbände, darunter die Titel Manager at  work und Der letzte Leistungsträger.

Seit 2006 arbeitet er regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Geflügelten Bleistift in Silber beim Deutschen Karikaturenpreis 2009. Seit 2015 ist er Mitglied der International Society for Humor Studies und der Rheinischen Humorverwaltung.

Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Die Ausstellung wird am 8. Februar 2020 um 11 Uhr eröffnet. Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten: 10- 16 Uhr, ab April 10-17 Uhr, montags geschlossen

 

Februar und März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

17.02.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

17.02.2020
100 Bilder des Jahres 2018

Noch bis zum 01. März 2020 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen!

Di bis So von 10 bis 16 Uhr

Bitterfeld-Wolfen

17.02.2020
Papp a la Papp Poetry Slam
Poetry Slam – das ist brandaktuelle Literatur in ihrer lebendigsten Form. Taufrische Texte und bewegende Performance: Nur wer damit in die Herzen des Publikums trifft, kann sich auf dieser Bühne im Wettstreit behaupten.

Slammen kann jeder, der seiner eigenen Poetik folgt: Von klassischer oder moderner Lyrik und Lautpoesie über Kabarett- und Comedy-Beiträge bis zu Kurzgeschichten sind alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst erlaubt. Doch ohne das Publikum werden hier keine Erfolge gefeiert – Rhythmus und Performance sind Trumpf, denn die Interaktion zwischen Publikum, Slampoet und Moderator ist ein grundlegender Bestandteil. So stellen die Zuhörer nicht nur die Jury des Wettbewerbs, sondern sind dazu aufgerufen, ihre Meinung kundzutun. Marc Smith, der als Erfinder dieser Vortragsform gilt, forderte die ersten Slam-Zuhörer im Chicago der 80-er Jahre auf, ihr Missfallen an einem Beitrag mit Fingerschnipsen oder Trampeln zu zeigen: „Slam ist das Paradebeispiel für die Demokratisierung der Kunst.“ Nach der englischsprachigen ist die deutschsprachige Slam-Szene die zweitgrößte der Welt. Hier finden mehr als 130 Poetry Slams regelmäßig statt und erreichen dabei bis zu rund tausend Zuschauer pro Veranstaltung. Deutschsprachige Slampoeten wurden vom Goethe-Institut auf alle Kontinente eingeladen, geben Workshops an Universitäten und Schulen, sind auf Buchmessen und treten auf Literaturfestivals auf.

Eine überwältigende Show ist garantiert, wenn wildentschlossene Poeten die Bühne erobern – lass Dich in ihren Bann ziehen und sei dabei wenn das Publikum johlt und die Stimmung überkocht!

Einlass 19:00 Uhr
Die Wahlverwandtschaften - Johann Wolfgang von Goethe
DIE WAHLVERWANDTSCHAFTEN
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman

Johann Wolfgang von Goethes berühmter Roman ist eine ideale Vorlage für ein dichtes, psychologisches Kammerspiel. Erstmals am Alten Schauspielhaus!

Eduard und Charlotte waren bereits in jungen Jahren ineinander verliebt, haben sich allerdings erst in zweiter Ehe zueinander bekannt. Dieses verspätete Glück genießen sie nun in der ländlichen Abgeschiedenheit ihres Anwesens, das sie gärtnerisch und architektonisch umgestalten wollen. Doch aus dem ersten gemeinsamen Sommer zu zweit wird nichts, da Eduard seinen besten Freund, den Hauptmann Otto, einlädt und Charlotte ihre jugendliche Nichte Ottilie bei sich aufnimmt. Schnell verschieben sich die Verhältnisse: Die Nähe zwischen der praktisch veranlagten Charlotte und dem zupackenden Hauptmann wächst, während Eduard seine Leidenschaft für Ottilie entdeckt.

Was wie eine harmlose Liebelei beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einer Explosion in Zeitlupe, der keiner der Beteiligten entrinnen kann.

Mit den „Wahlverwandtschaften“ schuf Goethe 1809 ein zeitloses Beziehungsdrama, das uns immer noch bewegt. Wie bei einem naturwissenschaftlichen Experiment lässt Goethe die Liebesbeziehung eines Paares durch Einflüsse von außen durcheinanderwirbeln.

Es inszeniert Martin Schulze, der in der letzten Spielzeit mit „Maria Stuart“ für eine fabelhafte Saisoneröffnung sorgte. Die Besetzung, darunter Sabine Fürst, unsere „Katze auf dem heißen Blechdach“, verspricht bestes Schauspielertheater!

Vorstellungen 31.1. bis 7.3.2020

Mit Gunnar Blume, Sabine Fürst, Marco Steeger u.a.
Regie Martin Schulze
Musik Dirk Raulf
Dramaturgie Susanne Schmitt
Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma?
*WOLLTEN SIE NICHT IMMER SCHON EINMAL EINEN "ECHTEN STAR" KENNENLERNEN? EINEN DARSTELLER, DEN SIE GERADE EBEN NOCH AUF DER BÜHNE BEWUNDERT HABEN, EINEN AUGENBLICK SPÄTER PERSÖNLICHE FRAGEN STELLEN KÖNNEN? GEMEINSAM EINEN DRINK GENIEßEN DÜRFEN? DIESE MÖGLICHKEIT HABEN SIE JETZT BEI ZWEIMAL UM DIE WELT IM FIRST STAGE. IM RAHMEN UNSERER VIP KATEGORIE ERHALTEN SIE EIN GLAS PROSECCO, EIN FÜR SIE SIGNIERTES PROGRAMMHEFT UND EIN PLAKAT. DAZU ERLEBEN SIE UNSERE DARSTELLER IN EINEM PERSÖNLICHEN MEET AND GREET!

Und darum geht´s:

Die 80-jährige Martha Kramer sitzt vergessen in einem Seniorenheim in Hamburg Altona, in dem der Tod öfter zu Besuch kommt als die eigene Familie. Schaut ihre gestresste Tochter wider Erwarten doch auf einen Sprung vorbei, dreht sich alles nur um die pubertierenden Enkelkinder und die Frage, ob Bloggerin ein ernst zu nehmender Beruf mit Rentenansprüchen ist. Keiner interessiert sich für Marthas Befürchtung, der neue syrische Pfleger könnte es auf ihre Ersparnisse abgesehen haben, oder ihre Angst, weil wieder ein Kleidungsstück zu groß geworden ist. Als auch noch ihre beste Freundin im Seniorenheim verstirbt, steht Marthas Entschluss fest. Der syrische Pfleger soll ihr zur Flucht verhelfen - immerhin kennt der sich damit aus.

Aber wird überhaupt jemand bemerken, dass Martha mit der Urne ihrer Freundin zu einer letzten Reise aufgebrochen ist? Begleiten Sie Mutter und Tochter in dieser turbulenten Schlager-Komödie musikalisch um die Welt und erfahren Sie, warum Sie nie in einem knallroten Gummiboot auf die Flucht gehen sollten. Eine Show für alle Generationen. Verrückt, verkalkt und herrlich schräg.

Mit Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma präsentiert das First Stage Theater seine erste Hausproduktion. Es konnte hierfür Hubertus Borck, den Autor und kreativen Kopf des Hamburger Musik-Comedy Duos Bo Doerek, gewinnen, das bis zu seiner Trennung 2007 zum festen Bestandteil der deutschen Comedyszene gehörte. 2017 feierte das Duo im ausverkauften Schmidt Theater die zehnjährige Trennung als Bo Doerek und brachte dadurch das Team des First Stage Theaters auf die Idee einer künstlerischen Zusammenarbeit. Hubertus Borck schrieb das Buch und wird auch die Inszenierung übernehmen.

Spieldauer: 2 Std. 15 Min. inkl. Pause
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)
Die Niere - Komödie mit Dominic Raacke, Katja Weitzenböck u.a.
Komödie von Stefan Vögel mit Dominic Raacke, Katja Weitzenböck u.a.
Mit Die Niere des österreichischen Autors und Kabarettisten Stefan Vögel kommt am Montag, 17. Februar, 20 Uhr, eine großartige Komödie in die Neue Stadthalle Langen, die nicht an die Niere, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich eben die alles entscheidende Frage: „Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?“
Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun? Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert – umso größer die Überraschung, die sein Freund Götz bei allen Beteiligten auslöst: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, Kathrin eine Niere zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.
Der in Hanau geborene Schauspieler Dominic Raacke verkörpert in Die Niere den erfolgreichen Architekten Arnold, den Ehemann von Kathrin. Raacke hospitierte bei den Städtischen Bühnen Frankfurt, bevor er für fünf Jahre in die USA übersiedelte und dort am Lee Strasberg Theatre Institute in New York und am Stella Adler Conservatory of Acting studierte.

Zurück in Deutschland ging es rasch bergauf mit seiner Karriere, schon 1987 wurde er als bester Nachwuchsschauspieler geehrt. Seit 1999 wurde er so richtig bekannt: 14 Jahre lang hat Dominic Raacke zusammen mit seinem Kollegen Boris Aljinovic als Berliner Tatort-Kommissar Till Ritter in der Hauptstadt ermittelt. Heute ist er aber glücklich, dass hinter seinem Namen auch wieder „Schauspieler“ steht und nicht immer nur „Ex-Tatort-Kommissar“.
Neben ihm auf der Theaterbühne spielt die in Tokio geborene Katja Weitzenböck seine Ehefrau. Sie wuchs in Erlangen auf und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der FACT (French-American Association for Cinema and Theatre) in Paris. Katja Weizenböck kennt man vom Theater und aus vielen Fernsehfilmen und –serien, von den Wormser Nibelungenfestspielen und auch bei den Burgfestspielen in Dreieichenhain war sie schon dabei.
„Warum ist Organspende so ein Tabu?“ fragt Karim Mahmoud vom BERLINER KURIER.
Dominic Raacke antwortet:
„Weil man wie beim Tod auch nicht so recht weiß, was genau passiert.“
BERLINER KURIER: „Also können Sie Arnold verstehen, dass er sich zunächst drückt?“
Raacke: „Natürlich. Ein Opfer braucht immer Überwindung.“
BERLINER KURIER: „Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?“
Raacke: „Lassen Sie uns noch mal darüber reden, wenn ich tot bin.“
http://www.katjaweitzenboeck.dehttp://www.romanus-fuhrmann.dehttp://www.komisch.de

Eintrittskarten gibt es
im Hallenbad Langen, Südliche Ringstraße 75 in Langen, Tel: 06103 203-455,
im Reisebüro Mister Travel, Westendstraße 2 in Langen. Tel: 06103 25021,
sowie in Egelsbach in der Ernst-Ludwig-Straße 55, Tel: 06103 943333,
im Buchladen am Lutherplatz in Langen, Tel: 06103 28717
und an allen bundesweit bekannten Vorverkaufsstellen von „AD Ticket“.
http://www.adticket.de – Tickethotline: 0180 – 6050400
Die Abendkasse öffnet am 17.02. ab 19 Uhr.
Eintritt: X €/ erhöhter Abendkassenpreis
Weitere Informationen unter 06103 203-431 oder im Internet:
http://www.neue-stadthalle-langenhttp://www.facebook.com/NeueStadthalleLangen

Einlass: 19:30 Uhr

Karten nur noch direkt bei den Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse.

Langen

17.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 26,20 €
The Spirit of Freddie Mercury
Weltweit füllte Freddie Mercury die größten Stadien der Welt und begeisterte mit seinen Kompositionen aus Rock und Theatralik. The Spirit of Freddie Mercury featuring Queenrealtribute kommt ab Januar 2020 auf große Tournee durch ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Mercury wurde in Sansibar geboren und verbrachte den Großteil seiner Kindheit auf einem britischen Internat in Indien, wo sein Talent schnell erkannt und gefördert wurde.
Im Alter von 17 Jahren zog er nach London wo er 1970 Gitarrist Brian May und Schlagzeuger Roger Taylor kennenlernte und mit ihnen die Band „Queen“ gründete. Vier Jahre später schafften sie mit dem Hit „Killer Queen“ den internationalen Durchbruch – es folgte ein Hit nach dem anderen.
Er war vor allem für seine unverwechselbare Stimme, seiner unglaublichen Bühnenpräsenz sowie seinem außergewöhnlichen Stil bekannt und ging so als der charismatische Songschreiber in die Pop Geschichte ein.
Nicht nur beruflich lebte er auf der Überholspur, trotz seiner zurückhaltenden Art, führte er ein sehr aufregendes und dekadentes Leben mit vielen Partys auf der ganzen Welt. Trotz seiner HIV-Erkrankung kostete er seine Leidenschaft für die Musik bis zu seinem Tod im Jahr 1991 voll und ganz aus und stand bis zuletzt mit all seiner Kraft im Studio.
Unter dem Motto „Die Stimme -Das Gefühl – Die Leidenschaft“ erleben die Zuschauer in der rund 90-minütigen Show die bekannten Hits von Mercury und Queen. Internationale Top-SängerInnen und ausgezeichnete Tänzer versetzen das Publikum in eine andere Zeit. Es entsteht der Eindruck Freddie Mercury nochmals leibhaftig im Wembley Stadion 1986 erleben zu können.

Einlass ab 19:00 Uhr
Gustav Peter Wöhler Band - Love is the drug

„Love Is The Drug“ ist nicht nur ein großartiger Song von Roxy Music – der Titel könnte passender kaum sein für das neue Programm der Gustav Peter Wöhler Band. Denn Liebe ist doch allzu oft das Thema, die Inspiration, der Antrieb für die Lieblingssongs, die Gustav Peter Wöhler und seine Musiker für ihr Programm auswählen, gleich, ob es sich um frische, glückliche, vergangene oder enttäuschte Liebe handelt. Liebe steht über allem – und kommt wirklich einer Droge gleich, der man sich nicht entziehen kann.

Für die Gustav Peter Wöhler Band gilt die Abhängigkeit von der Liebesdroge dabei doppelt: Natürlich steht sie für die zwischenmenschliche Liebe, die mal stärker, mal schwächer, das Leben durcheinanderwirbelt. Ähnliche Kraft entwickelt aber auch die Liebe zur Musik, die Leidenschaft für gute Songs, die die Band in ihrem Schaffen antreibt und das Quartett eng zusammenhält.

Denn bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten stehen der Sänger und Schauspieler Gustav Peter Wöhler und seine Band gemeinsam auf der Bühne. In ihrer heutigen Besetzung besteht die Band seit 2008; neben Frontmann Gustav Peter Wöhler spielen Bassist Olaf Casimir, Gitarrist Mirko Michalzik und Kai Fischer an Flügel und Keyboards. Mit sehr eigenen Arrangements von Klassikern und Entdeckungen aus Pop und Rock hat sich der einstige Hamburger Geheimtipp kontinuierlich eine landesweite Bekanntheit erspielt – das ehrliche, leidenschaftliche Musizieren des Quartetts begeistert allerorten.

In der Zusammenstellung persönlicher Lieblingssongs bleibt sich die Gustav Peter Wöhler Band auch mit „Love Is The Drug“ treu: In bewährter Weise schlägt das Programm Brücken zwischen Stars und One-Hit-Wondern, Klassikern und persönlichen Entdeckungen. Das Publikum dankt es mit Standing Ovations!

 


www.gpw-band.de

 

Gustav Peter Wöhler Band

„Love Is The Drug“ ist nicht nur ein großartiger Song von Roxy Music – der Titel könnte passender kaum sein für das neue Programm der Gustav Peter Wöhler Band. Denn Liebe ist doch allzu oft das Thema, die Inspiration, der Antrieb für die Lieblingssongs, die Gustav Peter Wöhler und seine Musiker für ihr Programm auswählen, gleich, ob es sich um frische, glückliche, vergangene oder enttäuschte Liebe handelt. Liebe steht über allem – und kommt wirklich einer Droge gleich, der man sich nicht entziehen kann.

Für die Gustav Peter Wöhler Band gilt die Abhängigkeit von der Liebesdroge dabei doppelt: Natürlich steht sie für die zwischenmenschliche Liebe, die mal stärker, mal schwächer, das Leben durcheinanderwirbelt. Ähnliche Kraft entwickelt aber auch die Liebe zur Musik, die Leidenschaft für gute Songs, die die Band in ihrem Schaffen antreibt und das Quartett eng zusammenhält.

Denn bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten stehen der Sänger und Schauspieler Gustav Peter Wöhler und seine Band gemeinsam auf der Bühne. In ihrer heutigen Besetzung besteht die Band seit 2008; neben Frontmann Gustav Peter Wöhler spielen Bassist Olaf Casimir, Gitarrist Mirko Michalzik und Kai Fischer an Flügel und Keyboards. Mit sehr eigenen Arrangements von Klassikern und Entdeckungen aus Pop und Rock hat sich der einstige Hamburger Geheimtipp kontinuierlich eine landesweite Bekanntheit erspielt – das ehrliche, leidenschaftliche Musizieren des Quartetts begeistert allerorten.

In der Zusammenstellung persönlicher Lieblingssongs bleibt sich die Gustav Peter Wöhler Band auch mit „Love Is The Drug“ treu: In bewährter Weise schlägt das Programm Brücken zwischen Stars und One-Hit-Wondern, Klassikern und persönlichen Entdeckungen. Das Publikum dankt es mit Standing Ovations!

 


www.gpw-band.de

 

»DIALOG – Texte zu Jetzt und Unzeit«

Marlies Jensen-Leier liest unter dem Motto »Weil es mich fassungslos macht, was trotz der Vorsätze meiner Generation weltweit geworden ist« aus ihrer kritischen Auseinandersetzung mit der Nachkriegsgeneration »Holm – engHolm und zurück«.

Ute Pfeiffer präsentiert ihren zweiten Gedichtband »Jetzt steig ich auf vom Grund – geDICHTE«, in dem sie präzise und klar Momentaufnahmen des Alltäglichen, Unerträglichen und Hoffnungsfrohen beschreibt. Beide Autorinnen eint die Sorge um den Bestand des Lebens auf unserem Planeten.

Musikalisch begleitet werden sie durch das DUO FERMATE.

Eintritt: 5,–

Veranstalter: Literaturhaus S-H

Kiel

17.02.2020
19:30 Uhr
Lesung Judith Kuckart

Zwei Mal war die namenlose Gehirnforscherin aus Judith Kuckarts neuem Roman »Kein Sturm, nur Wetter« in ihrem Leben schwer verliebt. Der dritte Mann in ihrem Leben ist der Geschäftsmann Robert Sturm, den sie im Café in der Abflughalle am Flughafen Tegel vor seiner Abreise nach Sibirien kennen lernt. 5 Tage wird es dauern, bis Robert Sturm wieder da ist, 5 Tage, die den Zeitrahmen des Romans bilden und in denen die Protagonistin ihre einstigen Liebesgeschichten rekapituliert. Warum sind die Männer in ihrem Leben immer sechsunddreißig? Ist sie noch die, an die sie sich erinnert? Oder ist sie selbst, die sich in Sachen Gehirn auskennt, eigentlich das, was sie vergessen hat? »Kein Sturm, nur Wetter« ist ein Reflexionsroman über gescheiterte Beziehungen und über das Scheitern an sich selbst. Judith Kuckart lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin, zuletzt war sie mit ihrem Erzählreigen »Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück« zu Gast im Literaturhaus.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Dr. Kai U. Jürgens.

Eintritt: 8,– / 5,–

Veranstalter: Literaturhaus S-H

Kiel

17.02.2020
19:00 Uhr
Figurentheater-FEX

Auf dem Erzählertisch befinden sich viele bunte Schachteln, die die unterschiedlichsten Geschichtenenthalten. Zum Beispiel die Geschichten vom kleinen Bären, der einen Honighunger hat, dem Kürbis,der unbedingt in den Schweinestall will, dem Mädchen Susanne, die ihren Ball verloren hat und vielemehr ... Sie werden mit charmantem Humor und einem kleinen Augenzwinkern erzählt. Aus handgroßen, geometrischen Figuren entstehen vor den Zuschauern kleine, lebendige Wesen, die einEigenleben entwickeln und nicht immer das tun, was der Erzähler gerne möchte. Deshalb brauchen derErzähler und die Figuren manchmal die Hilfe der Zuschauer, um die Geschichten weitererzählen zukönnen. Bunte Schachtelgeschichten ist eine Reise in eine überraschende Fantasiewelt, an der schon die allerkleinsten Zuschauer teilnehmen können.

Für Kinder ab 3 Jahren | Anmeldung erforderlich unter T 0711.35123172

Esslingen

17.02.2020
11:00 Uhr
Night of the Dance - Dublin Dance Factory
Die Broadway Dance Company & Dublin Dance Factory präsentieren

Night of the Dance

Die schönsten Tanz- und Akrobatikszenen im Stile von Riverdance, Lord of the Dance, Stomp, Dirty Dancing, Feet of Flames, Cirque du Soleil uvm.

Ab Ende des Jahres erobert Night of the Dance wieder die großen Bühnen Deutschlands und Österreichs. Die Tanzshow der Superlative ist geprägt durch vollendete Perfektion, Leidenschaft am Tanzen und purer Energie.

Das international besetzte Ensemble, bestehend aus 20 der weltbesten Profitänzer, überzeugt bei jeder Show durch ihr meisterhaftes Können und ihre unglaubliche körperliche Ausdauer. Fantastische Körperbeherrschung, Lässigkeit im Ausdruck - trotz äußerster Präzision; großartige Eleganz und unterschiedliche Tempi zeichnen die verschiedenen Choreographien aus.

Der beeindruckende irische Stepptanz ist an diesem Abend der wichtigste Bestandteil des über 90-minütigen-Programmes. Aber auch völlig neue und einzigartige Choreographien werden mit klassischem Stepp kombiniert. Schwindelerregende Akrobatikeinlagen der südamerikanischen Artistengruppe „Pura Vida“ oder rasante vielfältige Tanzstile fordern den Künstlern Höchstleistungen ab.

Lateinamerikanischen Klänge und das unverwechselbare synchrone Klacken der Steppschuhe entführen die Besucher für einen Abend in andere Kulturen. Der mitreißende Rhythmus und die rasanten Bewegungen sorgen für Begeisterungsstürme und Staunen.

Hohe tänzerische Qualität, gepaart mit spektakulären Darbietungen, einer hervorragenden Lichtshow und rhythmischer Musik, heben die Einzigartigkeit der Tanzstile hervor und fließen zu einer glanzvollen Show zusammen bis am Ende der ganze Saal tanzt. Die perfekte Mischung für eine Reise durch das vielfältige Spektrum der Tanzgeschichte.

Einlass ab 19:00 Uhr
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours (duration: 2 hours) explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.
The Practice of Love - Einlass: 19:00
“The practice of love is the practice of magic.”

Das multidisziplinäre Projekt “The Practice of Love” der norwegischen Musikerin, Komponistin und Autorin Jenny Hval erschafft eine betörende Einheit aus Musik, Literatur und Bewegung. Es verfolgt klangliche, visuelle und choreografische Ideen, indem es Stimmen, Klänge und sogar Körper in Texte verwandelt – in einem Prozess, den Hval als eine Form der Magie bezeichnet. Mit einem multinationalen Ensemble aus experimentellen Musiker*innen, Sänger*innen, Tänzer*innen und Videokünstler*innen weitet Hval ihr Schaffen in neue und noch gewagtere Sphären aus.

Das Stück erkundet die Beziehung von Leben und Kunst auf einzigartige Weise durch eine Nabelschnurmagie, die die Möglichkeit, Kunst zu schaffen, damit zusammenbringt, Leben zu erschaffen und sich auf andere Menschen zu beziehen; es sucht nach Empathie und einer gemeinsamen Sprache, indem miteinander gesprochen, gesungen und geschrieben wird. Darüber hinaus widmet das Stück sich dem Verhältnis von Stimme/Präsenz/Leben zu geschriebenem Wort/Absenz/Tod: Die Stimme ist das Produkt eines lebenden Körpers, sie stellt unsere erste Beziehung zu einem anderen Menschen dar, wenn wir die Stimme unserer Mutter vernehmen und auf sie reagieren… Als Tote können wir indes nicht länger “Ich” sagen, und die geschriebenen Worte sind das, was von uns eingemeißelt in einen Grabstein bleibt. Verbirgt sich hinter der Liebe zu Worten der Todestrieb?

Mit Klängen, Texten und manipulierten Bildern ist “The Practice of Love” zugleich magische Séance und Erkundung des Wesens der Kreativität.

“The practice of love is the practice of magic.”

“The Practice of Love” is a multidisciplinary immersion in music, literature and movement by Norwegian musician, composer and writer Jenny Hval. It explores sonic, visual and choreographic ideas while transforming voices, sounds and even bodies into texts, in a process that Hval herself describes as a form of magic. With a multinational ensemble including experimental musicians, vocalists, dancers and video artists, this new project extends Hval’s work into new and even more challenging territory.


The piece investigates the connection between life and art in a specific way – an umbilical magic, which brings together the possibility of creating art, creating life, and relating to other people, looking for empathy and a common language through speaking, singing, writing together. It also looks at the relationship between voice / presence / life and written word / absence / death: The voice comes from a living body, it is how we first relate to other humans, hearing our mothers´ voice and responding to it ... Whereas the dead body can no longer say “I”, and the written words are the remains that are chiseled into our tombstones. Is being drawn to words a death drive?


Using sound, text and image manipulation, “The Practice of Love” is both a magical séance and an inquiry into the nature of creativity.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Der vergessliche Riese - David Wagner
Lesung und Gespräch

Nach dem Bestseller "Leben", ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, zeigt David Wagner mit „Der vergessliche Riese“ einen Menschen, der – obwohl er nur noch in der Gegenwart lebt und allmählich verschwindet – unverwechselbar bleibt mit seinen Eigenheiten und den Erinnerungen, die er noch hat. Geduldig, zärtlich und behutsam bringt der Erzähler dem Vater bei seinen Besuchen und auf zahlreichen Autofahrten die Orte der Vergangenheit entgegen – "hier haben wir gewohnt, Papa, hier hast du gearbeitet, hier bist du aufgewachsen". Ganz leise, fast unmerklich, schreitet die Demenz voran; eine Annäherung an eine Krankheit und zugleich an eine Beziehung, in der sich David Wagner „in der Kunst des Weglassens übt. Die mitunter kuriosen Situationen beutet er nicht für die nächste Demenz-Pointe aus, sondern schildert lakonisch, nahezu zurückhaltend“, so Helmut Böttiger in der Süddeutschen Zeitung. Eine Familie erlebt einen Rollentausch; der alte Galan, den seine Brüder wie früher Valentino nennen, ist glücklich, obwohl er weiß, was mit ihm ist: Der Vater, zweifach verwitwet, ist wieder Kind geworden. Der Sohn nimmt die Hand des Vaters und bemerkt, dass sie sich "wieder wie eine Kinderhand anfühlt“, „dabei war sie mal die größte Hand der Welt". David Wagner, 1971 geboren, debütierte mit dem Roman «Meine nachtblaue Hose». Es folgten Erzählband, Essaysammlung, Prosabuch und weitere Texte; für „Der vergessliche Riese“ erhielt er 2019 den Bayrischen Buchpreis.

Eintritt: Euro 10,-/8,-/5,-
Ohnsorg-Theater - Unterwegs - Alarm in`t Grand Hotel - u.a. mit Sandra Keck und Beate Kiupel
OHNSORG ÜNNERWEGENS

Alarm in’t Grand Hotel (Suite Surrender)

Plattdeutsche Erstaufführung

Komödie von Michael McKeever
Deutsch von Hagen Horst
Für das Ohnsorg-Theater eingerichtet von Georgia Eilert
Plattdeutsch von Cornelia Ehlers

Inszenierung: Murat Yeginer
Ausstattung: Beate Zoff

Besetzung:
Mit dem großen Ohnsorg-Ensemble,
u.a. Sandra Keck und Beate Kiupel in den Hauptrollen, Horst Arenthold, Markus Gillich, Peter Christoph Grünberg, Erkki Hopf, Julia Kemp, Meike Meiners, Julia Weden

Hamburg in den 50er Jahren. Im Luxus-Grandhotel „Vier Ozeane“ soll eine Benefiz-Gala stattfinden, bei der die beiden berühmtesten Bühnenstars ihrer Zeit auftreten sollen: die legendäre Sängerin Claudia McFadden (geb. Caja Mackenrodt aus Altona) und Athena Sinclair (geb. Anke Sandig aus Altona), Schauspielerin mit Star-Status.
Die einstigen Freundinnen aus Kindertagen, die vor Jahrzehnten ihre norddeutsche Heimat verließen und nach New York gingen, um mit ihrem Talent eine Weltkarriere zu starten, sind mittlerweile bis auf den Tod verfeindet. Die Geschichte ihrer Feindschaft, geprägt durch erbitterte und öffentliche Handgreiflichkeiten, bei denen die Fetzen flogen, füllt stets aufs Neue die Klatschpresse. Ein Aufeinandertreffen muss also mit allen Mitteln verhindert werden. Doch schließlich bietet ein Luxus-Hotel Raum genug, um eine Begegnung der Diven zu vermeiden, da ist sich Direktor Dethard sicher. Der Ablauf der Gala ist bis ins kleinste Detail perfekt und minutiös ausgearbeitet, eine Begegnung scheint ausgeschlossen. Allerdings entwickeln sich die Dinge anders als geplant: Durch ein Missverständnis werden die beiden Stars, angereist mit Privatsekretär und Assistentin, in derselben Suite einquartiert. Hoteldirektor Dethard und sein Team haben alle Hände voll damit zu tun, dass sich die Kontrahentinnen nicht über den Weg laufen. Alarm im Grand Hotel! Nur keine Panik, heißt die Devise, doch schon bald eskaliert die chaotische Situation in der Suite und der heiter-turbulente Wahnsinn nimmt seinen Lauf.

Hier keine Tickets verfügbar
Necla Kelek
„Wenn wir die Menschen aus muslimischen Gemeinschaften für die demokratische Gesellschaft gewinnen wollen, müssen wir das Diktat vom »Vater Staat«, die Männerherrschaft, beenden. Frauen brauchen eine Revolte gegen die »unheilige Familie«!“
Necla Kelek

Während die Mehrheitsgesellschaft mit »Ehe fü̈r alle« und »Familie im Wandel« beschäftigt ist, bleibt im Verborgenen, was mit den Frauen und Kindern in der islamischen Gemeinschaft passiert: Sie sind dem Zwang in der Familie ausgeliefert und dort eingesperrt. Die engagierte Soziologin Nec-la Kelek entlarvt dieses Familien-Tabu. Sie beschreibt, wie es dazu kam, dass Frauen Beute der Männer wurden und Kinder dem Patriachat preisgegeben sind, aber auch, warum selbst Männer Opfer dieser Gewaltstrukturen sind. Sie zeigt auf, wie unser Pochen auf kulturelle Unterschiede und eine ideologisierte Politik die Integration verhindern, und was konkret geschehen muss, damit muslimische Frauen und Kinder rechtlich gestärkt werden. Denn: An den Rechten der Schwachen misst sich die Demokratie.

Necla Kelek, Dr. phil., geboren 1957 in Istanbul, hat in Deutschland Volkswirtschaft und Soziologie studiert. Ihre Bücher ü̈ber Islam und Integration wie Die fremde Braut oder Chaos der Kulturen sind Best- und Longseller. Ihre Arbeit hat zahlreiche Ehrungen erfahren, u. a. den Geschwister-Scholl-Preis 2005, die Mercator-Professur 2006, den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung 2011. Sie ist Grü̈nderin der Initiative säkularer Islam und im Vorstand der Menschenrechtsorganisation für Frauen TERRE DES FEMMES.
Nevfel Cumart
Trotz ihres bedeutenden Stellenwerts in der Weltliteratur wird die türkische Gegenwartsliteratur im deutschsprachigen Raum meist wenig zur Kenntnis genommen. Dabei ist die zeitgenössische Literatur der Türkei ebenso vielfältig wie weltoffen, so modern wie traditionsverliebt, so formlos wie formvollendet. Insbesondere die türkische Lyrik blickt auf eine 1000-jährige Tradition zurück und hat eine Dichtung von Weltgeltung hervorgebracht, die von einer einzigartigen Lebendigkeit ist. Im Bereich der Lyrik gibt es hierzulande noch viele literarische Kostbarkeiten aus der Türkei zu entdecken.

Bei dieser literarischen Entdeckungsreise spannt der Bamberger Schriftsteller und Turkologe Nevfel Cumart mit Porträts und ausgewählten Texten von den drei bedeutendsten Dichtern einen literarischen Bogen durch die moderne türkische Lyrik. Zunächst begegnen die Zuhörer den revolutionären Versen Nazim Hikmets, der die Dichtung vom Elfenbeinturm des osmanischen Hofs in die anatolische Steppe holte. Im Anschluss daran folgen die naiv-verspielten Gedichte Orhan Veli Kaniks, der mit seinen fremdartigen Texten auf seine eigene unnachahmliche Weise bahnbrechend für die moderne Lyrik gewesen ist. Die vielschichtigen und kosmopolitischen Gedichte von Fazil Hüsnü Daglarca, der bis zu seinem Tod 2008 als der kreativste und zugleich produktivste Lyriker der Neuzeit galt, ergänzen das Spektrum der Lesung.

Zum Autor:
Nevfel Cumart, geboren 1964, studierte Turkologie, Arabistik, Iranistik und Islamwissenschaft und arbeitet seit 1992 als freiberuflicher Schriftsteller, Journalist, Referent und Übersetzer. Er veröffentlichte bislang 18 Gedichtbände und eine Sammlung mit Erzählungen. Für sein literarisches Werk erhielt er diverse Literaturpreise, u. a. den Kulturpreis Bayern (2008), den Kulturpreis der Oberfrankenstiftung (2009), den Pax-Bank-Preis (2011) und die Poetik-Professur der Universität Innsbruck (2012). Im Juli 2014 überreichte ihm Bundespräsident Gauck persönlich das Bundesverdienstkreuz am Bande. Cumart hält auch Vorträge und leitet Seminare über verschiedene Aspekte der islamischen Religion, die Lebenssituation der Ausländer in Deutschland sowie über die türkische Gesellschaft und Kultur. Seine Lese- und Vortragsreisen führten ihn mehrfach ins Ausland (u. a. England, Irland, Schweiz, Türkei, Dänemark, Finnland).
Sascha Korf - " ....denn er weiß nicht, was er tut "
Das lange Warten hat ein Ende! Mit seinem neuen Programm entzündet Sascha Korf Schlagfertig und urkomisch ein Feuerwerk der Sprache!
Denn darum geht es Sascha Korf. Ums Sprechen! Die Menschen haben verlernt, miteinander zu reden. Alle kommunizieren nur noch mit Handys und Emojis. Wir können uns millimetergenau orten lassen, unsere Schritte und Pulsfrequenz zählen lassen, oder unser Leben lang Fantasy-Serien streamen.
Wir schaffen es aber inzwischen nicht mehr, Freunde zum Geburtstag persönlich anzurufen.
Sascha Korf echauffiert sich über das aktuelle politische Geschehen, diskutiert über Online-Supermärkte ohne Regale, Hotlines mit kalten Ratschlägen oder Burn-Out-Pilger mit Navi und Luxuszelten.
Wann kam Quinoa und Chia in unser Leben und warum? Wieso gibt es inzwischen 4000 Teesorten, alleine 500 davon für die Verdauung? Und warum hat das Wort „Prominenz“ im deutschen Fernsehen so viel an Wert verloren?
Nach dem Motto „alles ist möglich“ verzaubert Sascha Korf sein Publikum jeden Abend aufs Neue! Das lange Warten hat ein Ende! Mit seinem neuen Programm entzündet Sascha Korf Schlagfertig und urkomisch ein Feuerwerk der Sprache!
Denn darum geht es Sascha Korf. Ums Sprechen! Die Menschen haben verlernt, miteinander zu reden. Alle kommunizieren nur noch mit Handys und Emojis. Wir können uns millimetergenau orten lassen, unsere Schritte und Pulsfrequenz zählen lassen, oder unser Leben lang Fantasy-Serien streamen.
Wir schaffen es aber inzwischen nicht mehr, Freunde zum Geburtstag persönlich anzurufen.
Sascha Korf echauffiert sich über das aktuelle politische Geschehen, diskutiert über Online-Supermärkte ohne Regale, Hotlines mit kalten Ratschlägen oder Burn-Out-Pilger mit Navi und Luxuszelten.
Wann kam Quinoa und Chia in unser Leben und warum? Wieso gibt es inzwischen 4000 Teesorten, alleine 500 davon für die Verdauung? Und warum hat das Wort „Prominenz“ im deutschen Fernsehen so viel an Wert verloren?
Nach dem Motto „alles ist möglich“ verzaubert Sascha Korf sein Publikum jeden Abend aufs Neue!
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett
30 Jahre Künslterbuch Almanach COMMONE SENSE. 1989-2018.

Vom 14. März 2020 bis 24. Mai 2020 im Romantikerhaus Jena

Gastausstellung der Kunstsammlung Jena

 

Jena

17.02.2020
BLB: Das Schmuckstück

Suzanne Pujol hat sich nach 30 Jahren Ehe wohl oder übel an die Pascha-Allüren und die ironisch-herablassende Poltrigkeit ihres Mannes Robert gewöhnt. Seine sexuellen Eskapaden hat sie schon lange durchschaut, mit der Rolle der bürgerlichen Hausfrau hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Unmut macht sich nun aber unter den Arbeitern von Roberts Regenschirmfabrik, die er von seinem Schwiegervater geerbt hat, breit. Höhere Löhne und sozialere Arbeitsbedingungen kommen für den skrupellosen Kapitalisten aber nicht in Frage. Die Belegschaft tritt in Streik! Nach einem Handgemenge wird Robert gefangen genommen. Hilfesuchend wendet sich Suzanne an den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin. Diesem gelingt es, den Unternehmer freizubekommen, konfrontiert ihn aber gleichzeitig mit einer unsauberen Buchführung. Robert erleidet einen Herzanfall. Dass sein Sohn Laurent die Musikerin Floriane heiraten möchte, macht die Sache nicht besser; muss er doch annehmen, deren Vater zu sein! Während Robert zur Erholungskur geht, übernimmt Suzanne kurzerhand die Leitung der Firma und krempelt den Laden kräftig um. Ob sie bereit ist, den Chefsessel je wieder herzugeben? Und wie geht Robert wohl mit den bisher geheim gehaltenen Tatsachen um, die seine Ehefrau ihm nun unter die Nase reibt? Das Schmuckstück erlangte durch die Verfilmung mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu große Bekanntheit. Wir bringen die temporeiche Komödie über Emanzipation und Frauenpower mit einer kleinen Band und live gesungenen Chansons auf die Bühne.  

Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy  

Die französischen Autoren Barillet und Grédy begannen ihre Zusammenarbeit 1950. Gleich ihr erstes gemeinsames Stück Le Don d’Adèle wurde preisgekrönt. Das Autorenduo bekennt sich zum Unterhaltungstheater nach dem Vorbild der klassischen französischen Komödie und gehört zu den weltweit bekanntesten Dramatikern des Boulevardtheaters. Sie haben über 30 Komödien geschrieben, darunter Die Kaktusblüte, welche die Badische Landesbühne in der Spielzeit 2013.2014 mit großem Erfolg spielte.

Freudenstadt

17.02.2020
20:00 Uhr