Dienstag, 07.05.2019

BEX Sightseeing
Kurfürstendamm 216
10719 Berlin




Wollen Sie Berlin ganz individuell per Bus und Schiff erkunden? Dann ist die Best of Berlin Tour by City Circle von BEX Sightseeing mit den gelben Cabrio-Doppeldecker-Bussen genau das Richtige. Sie entscheiden selbst, wie lange die Stadtrundfahrt dauert und wann und wo und wie oft Sie aussteigen und wieder einsteigen möchten.

Die Sightseeing-Busse bedienen 18 Stopps in der Nähe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins alle 10 Minuten. Hierzu zählen das Brandenburger Tor, der Reichstag, das Schloss Charlottenburg oder der Potsdamer Platz. Ohne Ausstieg erreichen Sie den Ausgangspunkt Ihrer Stadtrundfahrt nach etwa 2 Stunden und 15 Minuten.

Die wichtigsten Informationen über die Hauptstadt Berlin und die zahlreichen Attraktionen erhalten Sie in 20 verschiedenen Sprachen über Ohrhörer, die Sie gratis am Bus bekommen.

Mit der Kombitour Bus+Schiff bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die Best of Berlin Tour mit einer Schifffahrt auf der Spree zu kombinieren. Unterbrechen Sie hierfür Ihre Tour am Stopp Nr. 10/DomAquarée und begeben Sie sich zum Schiffsanleger Nikolaiviertel der Reederei Stern und Kreisschiffahrt. Verschnaufen Sie für eine Stunde während der gemütlichen Schifffahrt und betrachten Sie viele Sehenswürdigkeiten der Berliner Innenstadt vom Wasser aus.

Nach der Schifffahrt steigen Sie wieder in einen der gelben Cabrio-Busse und setzen Ihre Stadtrundfahrt durch Berlin fort.

Starten Sie Ihre Tour spätestens um 14.00 Uhr, um auch noch am selben Tag an der Schifffahrt teilnehmen zu können.

WICHTIG: Bitte tauschen Sie Ihren im Vorverkauf erworbenen Voucher direkt am Bus gegen das originale City Circle Tour-Ticket ein.

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Would you like to explore Berlin individually by bus and boat? Then the Best of Berlin Tour by City Circle is the right choice. You are free to decide when and where to hop on and off the coach, because the bright yellow open-top coaches serve 18 different hop-on hop-off points in the vicinity of Berlin´s main attractions every 10 minutes. This gives you time to discover the innumerable sights of Berlin on your own. Of course, you may also remain seated and enjoy the city tour during a tour of 2 hours and 15 minutes: the choice is yours.

Commentary via personal ear phones free of charge is available in English, German, French, Spanish, Italian, Russian, Polish, Ukranian, Japanese, Chinese, Dutch, Swedish, Danish, Portuguese, Hebrew, Korean, Arabic, Indonesian, Turkish and Hindi.

The combi ticket bus + boat gives you the chance to experience Berlin´s city centre on the River Spree. Hopp off your coach at stop No. 10/DomAquarée, watch for the boat station St. Nicholas Quarter of Stern und Kreis Schiffahrt shipping company and board the boat.

The one-hour boat trip through the historic city centre gives you a unique glimpse of the city. You will pass by the Reichstag building, the Government district and the House of World Cultures and discover these sights from a new perspective. You will also see Bellevue Palace, the Central Station, the Berlin Cathedral, the Museum Island and the oldest residential area of Berlin, St. Nicholas Quarter.

Audio guides are available on the boat in English, German, French, Spanish, Italian, Russian, Polish, and Hebrew.

Continue your City Circle Tour by a later coach after the boat trip.

Please start your City Circle Tour not later than 2:00 p.m. to be able to take part in the boat trip on the same day.

NOTICE: Please exchange the voucher you bought in advance for an original City Circle Tour ticket right at the coach.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

21.02.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

21.02.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

21.02.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

21.02.2020
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

21.02.2020
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

21.02.2020
Vernetzung der Welt.

1919 wurde der Atlantik erstmals – und zwar fast gleichzeitig von einem Flugzeug und einem Luftschiff – ohne Zwischenstopp überquert. Den Wettkampf der Systeme gewann die Vickers Vimy mit John Alcock und Arthur Whitten Brown knapp vor dem Luftschiff R 34. Nur wenige Tage lagen zwischen den beiden Erstfahrten.

Mit technischen und witterungsbedingten Problemen, einem blinden Passagier und einer Katze an Bord, gekrönt von einem triumphalen Empfang in New York bietet die Fahrt an dramatischem Potenzial alles, was eine spektakuläre Erstfahrt braucht. Anhand eines interaktiven, eigens für diesen Anlass gebauten, drei Meter langen Schnittmodells, wird die Fahrt entlang der Logbuchaufzeichnungen des Commanders Edward Maitland wie in einem Diorama erzählt. Mediale Einspielungen ergänzen die Inszenierung.

Ein Highlight der Ausstellung ist die älteste vollständig erhaltene Gondel eines Zeppelin-Luftschiffs, des Marineluftschiffs L 30, das praktisch baugleich zu R 34 war. L 30 wurde nach dem Ersten Weltkrieg Belgien als Reparationsleistung zugesprochen und hat sich bis heute erhalten. Die Gondel wird erstmals überhaupt das Royal Museum of the Armed Forces and Military History in Brüssel verlassen und an ein Museum ausgeliehen.

Mit diesen und anderen Pionierflügen entwickelte sich die Luftfahrt, bis dahin überwiegend für militärische Zwecke genutzt, hin zur zivilen und verkehrstechnischen. Im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg, so schwierig diese Zeit politisch und wirtschaftlich war, setzten im Bereich des völlig neuartigen Luftverkehrs bahnbrechende Entwicklungen ein.

LZ 127 Graf Zeppelin wurde 1929 berühmt für seine Fahrt um die ganze Welt, ab 1931 etablierte sich der routinemäßige Liniendienst mit Passagieren, Post und Fracht nach Rio de Janeiro. LZ 129 Hindenburg setzte 1936 Maßstäbe in Geschwindigkeit und Komfort auf der Nordatlantikroute nach New York. Brauchte einer der schnellsten Passagierdampfer um 1930 etwa fünf Tage von Europa nach New York, schaffte das Luftschiff die Strecke in 60 Stunden.

Die Ausstellung konzentriert sich aber keineswegs nur auf die Zeppelin-Luftschifffahrt. Sowohl die Erstleistungen und Entwicklungen des Konkurrenzsystems Flugzeug werden in den Blick genommen, als auch die ambitionierten und technisch faszinierenden Großluftschiffprojekte in Großbritannien, R 100 und R 101 um 1930, die im weltumspannenden Verkehr innerhalb des britischen Empires eine wichtige Rolle spielen sollten, diese jedoch nie erreichten.

Die Geschichte der Atlantiküberquerung durch die Luft ist die Geschichte der Beschleunigung des Verkehrs, der Vernetzung, der Kommunikation und des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs, der Erschließung und Verteidigung politischer Einflusszonen und merkantiler Absatzmärkte.

Das Flugzeug hat den Systemkampf für sich entschieden und ist in seiner Schnelligkeit unübertroffen. Die Ausstellung zeigt die weitere Entwicklung des Transatlantikverkehrs, wie wir ihn heute kennen: routinemäßig, schnell und vergleichsweise günstig. Doch das Fliegen ist auch energetisch höchst aufwendig und stellt zunehmend eine Belastung für die Umwelt dar.

Zur Ausstellung erscheint ein Booklet und ein umfangreiches Begleitprogramm.

10-17 Uhr

Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

21.02.2020
11:00 Uhr
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

21.02.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

21.02.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

21.02.2020
Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

21.02.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

21.02.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

21.02.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

21.02.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

21.02.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

21.02.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

21.02.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

21.02.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

21.02.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

21.02.2020
Hören Sie mal!

Mit unseren Liegestühlen wollen wir Ihnen die Gelegenheit bieten, im Lärm und Trubel der Stadt innezuhalten und zu hören, wie Natur klingt. Vogelstimmen im Frühling, die vielfältigen Klänge des Wassers, die Gesänge der Insekten. Wir geben Ihnen Gelegenheit, solchen Naturklängen zu lauschen, die Sie selbstverständlich auch bei Ihrem nächsten Wald- oder Wiesenspaziergang wiederfinden werden. Leider zumeist gestört bis überdeckt von den allzu präsenten Geräuschen unserer menschlichen Zivilisation, von Flugzeugen, Autos, der Lärmplage der Motorräder, Land- und Gartengeräte. Lärmverschmutzung und Vertreibung der Stille kostet uns Hörfähigkeit und Ruhe. Wer die Klänge der Natur wieder er-hört, wird sie schätzen und erhalten.


Im Rahmen der „Kunstwochen für Klimaschutz“ der GEDOK Karlsruhe, in Kooperation mit der städtischen Klimakampagne „Karlsruhe macht Klima“

Mo bis Fr 8:00 bis 18:00

Karlsruhe

21.02.2020
Wahr-nehmungen. Malerei, Grafik, Fotografie, Medienkunst, Video, Installation

Ausstellung mit Werken von Rosa Baum, Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Susanne Högner,  Ina Annette Hünnekens, Beate Kuhn, Kuni Liepmann, Lilo Maisch, Katalin Moldvay, Ingrid Ott, Anne-Bärbel Ottenschläger, Ute Reisner, Dorothee Schabert, Sabine Schäfer, Christina Schneider, Rose Schrade, Rosemarie Vollmer

mit medialen Präsentationen weiterer Künstlerinnen der GEDOK Regionalgruppen Berlin, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Schleswig-Holstein, Wiesbaden-Mainz und Wuppertal

Mediale Präsentationen und Video-Projektionen für den öffentlichen Raum, u.a.: Our Only Blue One, Film der Schlosslichtspiele 2019 von Maxi10sity in Kooperation mit dem KIT, dem ZKM und dem KME sowie Projektionen des Kunstprojekts „Leben ohne Insekten?“ in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe / Monitor-Präsentation mit Filmen des KIT-Zentrums für Klima und Umwelt.

Beitrag der GEDOK Karlsruhe für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr 2020 der Bundes-GEDOK unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

Im Rahmen der Kunstwochen für Klimaschutz, veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe

Fr, 7.2.2020, 19.00
Eröffnung der Kunstwoche
Vernissage der Ausstellung Wahr-nehmungen

Mi, 26.2. bis So, 1.3.
Gastwoche der Hochschule der Künste Bern (HKB)

So, 8.3. 11.00 – 15.00 Finissage

Mi bis So von 15:00 bis 19:00 Projektionen bis 22:00

Karlsruhe

21.02.2020
19:00 Uhr
Dirk Meissner – Sagen Sie jetzt nicht, das ist Kunst

Kann man über Gelb lachen? Oder über ein Quadrat? Oder über einen Museumsdirektor in Formaldehyd?

Keine leichten Fragen, denn die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und ein Museumsdirektor sieht es vermutlich anders als ein Besucher, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und eigentlich dachte, es gäbe Lachshäppchen.

Lernen Sie kennen, wie sich auch in der Kunst die Dinge relativieren.

Dirk Meissner lebt und arbeitet als freier Cartoonist in Köln. Nach dem Ökonomiestudium veröffentlichte er mehrere Cartoonbände, darunter die Titel Manager at  work und Der letzte Leistungsträger.

Seit 2006 arbeitet er regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Geflügelten Bleistift in Silber beim Deutschen Karikaturenpreis 2009. Seit 2015 ist er Mitglied der International Society for Humor Studies und der Rheinischen Humorverwaltung.

Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Die Ausstellung wird am 8. Februar 2020 um 11 Uhr eröffnet. Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten: 10- 16 Uhr, ab April 10-17 Uhr, montags geschlossen

 

Februar und März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

21.02.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

21.02.2020
100 Bilder des Jahres 2018

Noch bis zum 01. März 2020 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen!

Di bis So von 10 bis 16 Uhr

Bitterfeld-Wolfen

21.02.2020
»Our Loves Are Not Only Human – On Permaculture Networks, Atomic Blasts, Artificial Bodies & Bioplastics«

Die Ausstellung »Our Loves Are Not Only Human« widmet sich ausgewählten digitalen Projekten, die in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Web Residencies by Solitude & ZKM produziert worden sind. Die gezeigten Arbeiten befassen sich mit dem Thema kollektive Fürsorge und Verantwortung in der Gesellschaft. Sie zeigen die Notwendigkeit auf, alternative Narrative und Handlungsweisen zu entwickeln.

Die teilnehmenden Künstler*innen inszenieren eine spekulative Zukunft, in der sowohl menschliche wie auch die Bedürfnisse nicht-menschlicher Welten berücksichtig werden.

Die in der Ausstellung gezeigten Projekte sensibilisieren für gemeinschaftliche und inklusivere Erfahrungen und regen den Aufbau neuer Beziehungen an. Durch die eigene Vorstellungskraft werden gegenwärtige politische Machtverhältnisse und Strukturen in Frage gestellt.

Kuratiert von »Digital Solitude« (Inga Seidler, Denise Helene Sumi und Sarie Nijboer)

Eröffnung: Donnerstag, 20. Februar 2020, 19:00 Uhr

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0711 99619 474

Stuttgart

21.02.2020
Boomhorns & Blech und Schwefel (KS)

Fr., 21.02.2020; Beginn: 20.30 Uhr

 

In der Reihe KASSEL STEREO:

Boomhorns & Blech und Schwefel (KS)

Brass
 

Der Sound fetter als Rainer Calmund, die Musik tighter als die Oberarme von Tim Wiese und der Spaßfaktor größer als drei Runden Wilde Maus mit dem ersten Becks Lemon im Magendie Boomhorns katapultieren selbst die letzten Menschen weg von Markus Lanz’ Fernsehshow direkt vor die Bühne. Im Sommer 2019 von Keno Langbein (Rap) und Marcus Kesselbauer (Saxophon, Arrangements) von Moop Mama auf ‚boom!’ eingenordet, bringen sie regelmäßig ihr Publikum und sich selbst zum Schwitzen. Ob Opernhaus, Studentenbutze oder Dixiklo: Die Boomhorns gehen für gute Musik auch auf die Straße. Ein ausgeglichener Mix von Dröhn und Fön, Sang und Klang und natürlich Bumm und Tschack. Boomhorns – 's geil!

 

BLECH & SCHWEFEL

Man nehme: reichlich Bläser*innen, ordentlich viel Perkussion, dazu eine

große Portion Funky Stuff, einen Teelöffel Jazz, etwas Klezmer, eine Prise

Samba und einen guten Schuss von der besten Laune. Alles gut durchmischen

und dann an einer x-beliebigen Straßenecke, einer Anti-Atom-Demo, einer

hübschen kleinen Bühne oder im Kulturzentrum Schlachthof wieder rauslassen!

Blech & Schwefel macht Musik - unmittelbar, unverblümt und unwahrscheinlich

tanzbar und begeistert seit 1989 sein Publikum in und um Kassel auf seinen

Reisen quer durch Europa.

 

Blech & Schwefel ist echt nur live!

 

 

 

VvK & ermäßigt: 9,-€ (+ Geb.) / Ak: 13,-€

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis etc.  Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.

MixTour

Seit fast 40 Jahren ist er auf der Bühne: der fränkische Bernd Regenauer. Seine Kreativität kennt schier keine Grenzen, egal ob er regionale Kult-Serien oder Kunstfiguren erfand, für den „Scheibenwischer“ oder die Ruhrfestspiele textete, oder satirische Kommentare für Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen liefert.
Diesmal mixt Bernd Regenauer Zeitkritisches und Zeitloses, Einblicke und Ausblicke, Süffisantes und Skurriles aus seinen vielen verschiedenen Programmen.
Seine "MixTour" ist ein kurzweiliger frisch zusammengestellter Unplugged-Abend, quasi ein Best-Of, mit viel Raum zu Interaktionen. Ein politisch-satirischer Cocktail aus Klassikern und aktuellen Texten vom Träger des Deutschen Kabarettpreises. Original und originell, pur und direkt vom Erzeuger. Eben dynamisch, fränkisch, gut...

"Dem Publikum war klar, dass es mit dem Mann, der mit so viel Emotion und gleichzeitig mit so viel Witz und in so skurrilen Bildern vom alltäglichen Irrsinn berichtet, einen ganz Großen des deutschen Kabaretts vor sich hatte." 
(Süddeutsche Zeitung)

Magdeburg

21.02.2020
20:00 Uhr
Der Spätlesereiter

Menschen schreiben Geschichte. Menschen erzählen Geschichten. Was immer bleibt… ist die Spätlese.

Begegnen Sie Napoleon und Fürst Metternich … – beide zum Greifen nah im alten Arbeiterhaus. Erleben Sie, wie aus dem einfachen Gutsarbeiter Karl Meisen, bekannt als Karl der Spätlesereiter, ein einflussloser Hofkapellmeister wird. Politische Wirren, eine bedeutende Frau, die den Weg in die Geschichtsbücher leider nie gefunden hat, verändert die Weltgeschichte oder zumindest die des Rheingaus sowie wichtige historische Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte und Fürst Metternich. 

Schwärmen Sie einen Abend lang von all den Träumen der Menschen in Zeiten der Französischen Revolution, deren Veränderungen bis an die Ufer von Main und Rhein schwappt. Sie sind hautnah dabei, mitten in der Geschichte, lachen und schmunzeln über die Anekdoten, um den hitzköpfigen Spätlesereiter und seine kluge Schwester Maria, die den Rheingau zu dem machte, was er heute ist: die Wiege der Spätlese. 

Genießen Sie ein deutsch-französisches und doch regionales Menü. Lauschen Sie den Tönen des Akkordeons und des Spinetts.

Eintritt: Besserverdiener/ Unterstützer 60 €, Otto-Normalpreis 49,60 €, ermäßigt 39,70 €
alle Preise inkl. VVK, im Eintrittspreis ist das Menü von Hessischer Hausmannskost und französischen Delikatessen enthalten.

Kartenvorverkauf: an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder Tickets rund um die Uhr bestellen:
0180 6050400 (0,14 €/Minute, Mobilfunkpreise können abweichen)

Ballet du Grand Théâtre de Genève

Tristan et Isolde – »Salue pour moi le monde!«



Joëlle Bouvier Choreografie

Richard Wagner Musik

Émilie Roy Bühne

Sophie Hampe Kostüme



Ballet du Grand Théâtre de Genève



»Grüß mir die Welt!«, ruft Isolde ihrer treuen Freundin Brangäne zum Abschied zu, als sie sich selbst und Tristan mit einem Trank vergiften will. Die stolze irische Königstochter will ihren Verlobten rächen und liebt doch dessen Mörder. Dieser Tristan bringt sie übers Meer zu König Marke, mit dem Isolde aus politischen Gründen vermählt wird … Von alles verzehrender Liebe, von bitterem Verrat, von der Sehnsucht nach Nacht und Tod erzählt Richard Wagners Musik, zu der Joëlle Bouvier das Liebesdrama in einer abstrahierten, stark metaphorischen und doch ganz klar entwickelten Tanzfassung choreografierte. Sie konzentriert sich auf das Innenleben der Liebenden, spiegelt deren Gefühle wider, zeigt die raue Schiffsreise, den Zauber der Nacht und »des Welt-Atems wehendes All«, in dem Isolde ertrinken will.



Mit den ausdrucksstarken Tänzern des Genfer Balletts setzt die Französin Bouvier der berühmten Musik eine fast zurückhaltende, nie pathetische Choreografie voll dunkler Anmut und Intelligenz entgegen. So lässt sie Wagners unendlicher Melodie Raum zu wirken und zieht das Publikum durch leidenschaftliche Bewegung in die Intensität dieser todgeweihten Liebe hinein. Für ihr Werk erhielt Bouvier 2016 von der französischen Kritikervereinigung den Preis für die beste Tanzproduktion.


Ludwigsburg

21.02.2020
20:00 Uhr
DER MORGEN KANN WARTEN

DER MORGEN KANN WARTEN


Dies ist die Geschichte von einem alten Mann, der endlich einschlafen sollte. Aber nicht wollte.

Freitag, 21. Februar 2020 - 19:30 Uhr

Er hatte Angst davor, dass seine Seele, falls er je im Dunkeln die Augen zumachen und einschlafen würde, seinen Körper verlassen könnte. So hielt er sich Nacht für Nacht mit Erinnerungen wach. Und brachte andere mit seiner Ungeduld und Aufsässigkeit zum Verzweifeln.
Doch er hatte noch nicht genug vom Leben, wollte noch so viel mehr erfahren. Und da es für Abenteuer nie zu spät ist, fuhr er eines Nachts im Licht des Mondes in seinem Bett zum Haus hinaus. So sah er erstaunliche Dinge, begegnete alt bekannten und überraschend neuen Wesen und erlebte Gefühle wie nie zuvor. Keine Nacht wie diese!
Mit spielerischer Leichtigkeit greift DER MORGEN KANN WARTEN Themen wie Alter, Pflegeheim und Pflegenotstand auf und erzählt anrührend und gleichzeitig voller Humor davon, wie einem alten Mann auf seiner fantastischen nächtlichen Reise die Angst vor dem Sterben genommen wird.

 

Preiskategorien: 21,- €

Studiobühne

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

 

Pressestimmen


"In der einstündigen Inszenierung wird das mit wunderbar detailverliebten Bildern gezeigt, die man genau wie die tiefsinnig-reduzierten Texte gern in Buchform in den Händen halten würde. Schön auch die Szene, in der Petermann sagt, dass er schon als Kind nicht schlafen konnte, weil er unbedingt schnell erwachsen werden wollte. Diese Bögen zwischen Lebensanfang und -ende schlägt die Inszenierung wunderbar leicht und spielerisch. Insgesamt besticht „Der Morgen kann warten“ mit viel Liebe zum Detail, jeder Menge Humor und Sprachwitz.“ (Potsdamer Neueste Nachrichten)
Idee, Konzept, Produktion, Spiel: 

Susi Claus und Peter Müller
Inszenierung: Stefan Wey
Theater: Theater Handgemenge

BLB: Der Illegale

Uraufführung

 


Günther Weisenborn, ein junger Schriftsteller aus dem Rheinland, wurde 1928 in Berlin gefeiert: Sein Stück U-Boot S 4 war an der Volksbühne ein großer Erfolg. Weisenborn zog nach Berlin, schrieb Theaterstücke und unter dem Titel Barbaren einen ersten Roman. Sein künstlerisches Schaffen fand mit der Machtergreifung Hitlers 1933 ein jähes Ende: Sein Roman wurde verbrannt, seine Stücke verboten. Weisenborn schrieb unter Pseudonym weiter und schloss sich 1937 einer Widerstandgruppe an, die von der Gestapo den Namen „Rote Kapelle“ bekam. 1942 folgten Verhaftung, Verurteilung und Inhaftierung im Zuchthaus Luckau, wo er 1945, kurz bevor er hingerichtet werden sollte, befreit wurde. Zurück in Berlin schrieb er das Schauspiel Die Illegalen, in das er seine Erfahrungen aus dem Widerstand einfließen ließ. Ob als junger Wilder in der späten Weimarer Republik oder als kompromissloser Autor im Nachkriegsdeutschland: Weisenborn hat immer wieder klar Stellung bezogen. Er verstand es, Poesie und politische Haltung miteinander zu verbinden. Als beständiger Mahner gegen Wiederbewaffnung, Atomkrieg und rechten Ungeist blieb er bis in die sechziger Jahre unbequem für die Herrschenden. Mit der literarischen Revue Der Illegale widmen wir uns einem einstmals vielbeachteten und erfolgreichen Autor, der nach seinem Tod 1969 bald in Vergessenheit geriet. In einer Collage aus seinen Texten, Szenen und Songs wollen wir ihn wiederentdecken und im Kontext seiner Zeit vorstellen. Dabei werden erstaunliche und zum Teil erschreckende Parallelen zur Gegenwart deutlich.  

 

 

Konstantin Wecker  


Als Liedermacher, Sänger und Komponist gehört Konstantin Wecker, 1947 in München geboren, zu den vielseitigsten Künstlern im deutschsprachigen Raum: Er veröffentlichte rund 40 Alben, aber auch Lyrik und Romane. Für Der Illegale hat Wecker Songtexte und Gedichte Weisenborns neu vertont. „Je mehr ich mich mit dem Werk Weisenborns beschäftigt habe, umso begeisterter war ich“, sagte er dazu in einem Interview.

Bruchsal

21.02.2020
19:30 Uhr
Eröffnung / Opening

Gillian Brett, Lisa Herfeldt, Fermín Jiménez Landa, Grażyna Roguski, Beny Wagner, Sara Wahl
22.02.–19.04.2020

19 Uhr / 7pm
Begrüßung / Welcome: Nicole Nowak (Geschäftsführung)
Einführung / Introduction: Nadja Quante (Künstlerische Leitung)

Die Gruppenausstellung High-cycle Fatigue präsentiert Arbeiten, die sich mit Ökonomien und Produktionszyklen in Bezug auf Technologie, Natur und Mensch auseinandersetzen. Der Titel der Ausstellung verweist auf die Ermüdung eines Materials nach seiner vielfachen Verwendung, kann aber auch metaphorisch als Ermüdung unserer selbst oder der Natur in den hochfrequenten Zyklen des Kapitalismus verstanden werden. Aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Medien untersuchen die ausgewählten Arbeiten von Gillian Brett, Lisa Herfeldt, Fermín Jiménez Landa, Grażyna Roguski, Beny Wagner und Sara Wahl das Spannungsfeld zwischen Fortschrittsglauben und Ressourcenknappheit, zwischen Gestaltungswillen und Grenzen der Kompetenz. Die Arbeiten erforschen Verknüpfungen zwischen Computer- und Lebensmitteltechnologie, Landwirtschaft und Wahrnehmung, der visuellen Sprache des Modedesigns und den historischen Produktionsbedingungen der Baumwollindustrie sowie zwischen Körpern und den Spuren, die sie im Material hinterlassen. Sie spielen – sowohl formal als auch in ihrer Materialität – mit dem Verhältnis von Konsum und Produktion, von Gestaltung und Abnutzung und deren Auflösung.
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The group exhibition High-cycle Fatigue presents works that examine economies and production cycles in regards to technology, nature and human beings. The title of the exhibition refers to the fatigue of a material after its multiple use, but can also be understood metaphorically as our own fatigue or a fatigue of nature in the rampant cycles of capitalism. From different perspectives and in different media, the selected works by Gillian Brett, Lisa Herfeldt, Fermín Jiménez Landa, Grażyna Roguski, Beny Wagner and Sara Wahl examine the tensions between faith in progress and scarcity of resources, between creative will and limits of competences. The works explore entanglements between computer and food technology, agriculture and perception, the visual language of fashion design and the historical conditions of production in the cotton industry as well as between bodies and the traces they leave in the material. They play – both formally and in their materiality – with the relation between consumption and production, design and wear and their suspension.
 
Zusätzliche Informationen unter www.kuenstlerhausbremen.de
 
Öffnungszeiten der Galerie: Mi bis So 14–19 Uhr
Der Eintritt zu der Ausstellung und allen Veranstaltungen ist frei!

Bremen

21.02.2020
19:00 Uhr
The Queen's Six

The Queen‘s Six  

Daniel Brittain, Timothy Carleston Countertenor 
Nicholas Madden, Dominic Bland  Tenor 
Andrew Thompson, Simon Whiteley  Bariton/Bass  

 

»Baroque Origins« – Englische, spanische und mexikanische Vokalmusik aus Renaissance und Barock 

Thomas Tallis (c. 1505–85) 
If Ye Love Me 

King Henry VIII (1491–1547) 
Helas Madam 

Richard Sampson (d. 1554) 
Quam pulcra es       

John Marbeck (c. 1510–85) 
A Virgin and Mother  
       
Thomas Morley (c. 1557–1602) 
Arise, Awake  

William Byrd (1543-1623)
Ye Sacred Muses           
O Lord, Make Thy Servant Elizabeth Our Queen               

Henry Purcell (1659-95) 
Remember not Lord Our Offences 

Alonso Lobo (1555–1617) 
Versa est in luctum           

Tomás Luis de Victoria (1548–1611) 
O quam gloriosum      

Hernando Franco (1532–85) 
Christus factus est      

Francisco López Capillas (1614–74) 
In horrore visionis nocturnae      

Miguel Mateo de Dallo y Lana (c. 1650–1705) 
Laudate Dominum           


Very British: The Queen’s Six zählen zu den bekanntesten klassischen A-cappella-Ensembles der Welt. Die sechs Profisänger leben und arbeiten auf Windsor Castle, dem Wochenendsitz von Queen Elizabeth II., wo sie fast täglich die Abendmusiken und Gottesdienste gestalten. Zudem musizieren sie regelmäßig zu privaten wie öffentlichen Anlässen für die Royals. Bei der Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry im Mai 2018 sangen sie für ein Milliarden-Publikum in Funk und Fernsehen. Nicht nur royalen Glanz, auch ungewöhnliche Klänge bringt Q6 in die Stiftskirche: englische, spanische und – jetzt kommt’s – mexikanische Musik des 16. und 17. Jahrhunderts. Das hört man selten!


Karten
freie Platzwahl, flexibel einsetzbar (außer Sonderkonzerte)
Einzelkarte: 9 Euro (erm. 4,50 Euro für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Zehnerkarte: 72 Euro (erm. 36 Euro)
Vorverkauf: Infostand in der Stiftskirche (Mo-Do 10-19h, Fr-Sa 10-16h) 
Abendkasse: freitags ab 18.30 Uhr (immer ausreichend Karten vorhanden)
Bonuscard+Kultur-Inhaber erhalten an der Abendkasse eine Freikarte.

Stuttgart

21.02.2020
19:00 Uhr
HASH Award 2020

Akademie Schloss Solitude und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien vergeben am 21. Februar 2020 den internationalen Produktionspreis HASH.

Der Preis für netzbasierte Projekte in den Bereichen Kunst, Technologie und Design wurde 2018 im Rahmen des Programms Web Residencies by Solitude & ZKM ins Leben gerufen. 

Akademie Solitude und ZKM laden zur Preisverleihung ein. Gemeinsam stellen KuratorInnen und KünstlerInnen der Web Residencies 2018/2019 ihre Themen und Projekte vor. Mit Talks und Performances von Tegan Bristow, Johanna Bruckner, Daphne Dragona, Jonas Lund, Mary Maggic, Nicolas Maigret, Rasheedah Phillips, Dani Ploeger, Léa Porré, Tiare Ribeaux, Marloes de Valk u. a.

Karlsruhe

21.02.2020
15:00 Uhr
Jan und Henry - Die große Bühnenshow
Deutschlands beliebte Erdmännchen gehen ab Oktober 2018 erstmals mit großer Bühnenshow auf Tournee!

Bekannt aus dem TV-Kinderprogramm „KIKA“ erleben die neugierigen, liebenswerten und leicht tollpatschigen Erdmännchen „Jan und Henry“ interessante Abenteuer für die kleinen Zuschauer.

Zu der Bühnenshow:

Das Theater Lichtermeer bringt mit „Jan und Henry“ erstmals eine bekannte TV-Serie auf die Bühne.

Ähnlich wie in den guten alten Muppets-Spielfilmen vereinen sich Puppen und Menschen zu einem Schauspiel-Ensemble in dem vor großem, wandlungsfähigen Bühnenbild live gespielt, gesungen, getanzt und auch musiziert wird.

In unserer Bühnenshow leben Jan und Henry in ihrer Erdhöhle unter einem Mietshaus. Sie kennen und lieben die Geräusche aus dem Haus über Ihnen. Eines Tages zieht ein neuer Hausmeister ein. Von da bleiben viele der geliebten Geräusche aus. Jan und Henry gehen der Sache detektivisch auf den Grund… Jan und Henry - auf musikalischer Mission, erstmals auf einer Theaterbühne, in einer lustigen und spannenden Geschichte mit viel Musik.

Zu Jan & Henry und Martin Reinl:

Die Erdmännchen-Brüder Jan & Henry werden gewöhnlich jede Nacht von einem neuen, unbekannten Geräusch vom Schlafen abgehalten. Mit viel Neugier und Phantasie versuchen sie jedes Rätsel zu lösen. Dabei entstehen die komischsten Geschichten.

Puppenvater Martin Reinl (Puppenstars/RTL, Woozle Goozle/SuperRTL, Zimmer frei/WDR) brennt mit Leidenschaft für seine Werke. Zahlreiche Preise sind der Dank für soviel Kreativität u.a. Kindermedienpreise Goldener Spatz, Der weiße Elefant oder Emil sowie mehrere Grimme-Preis Nominierungen.

Eine Produktion des Theater Lichtermeer.
http://www.theater-lichtermeer.de
Buch und Regie: Timo Riegelsberger & Jan Radermacher.
Musik und Songtexte: Timo Riegelsberger
Mit freundlicher Genehmigung und in Zusammenarbeit mit Martin Reinl – BigSmile Entertainment GmbH

Einlass Foyer ab 15:00 Uhr

Altötting

21.02.2020
16:00 Uhr
Tickets
ab 23,00 €
Les Imprédictibles - Experiment · Premiere
Im Rahmen von Open Spaces - Laughing & Loving

Das gemeinsame Interesse, mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert zu werden, brachte die Künstler*innen Corbusier und Felix Mathias Ott zusammen. Nach mehreren Treffen in einem Tanz- studio, bei denen sich gegenseitige Liebe, Respekt und ein künstlerischer Austausch entwickelten, beschlossen sie das Projekt »Les Imprédictibles« anzugehen. Ein Duett zwischen Mensch und Katze. Innerhalb dieser Konstruktion werden sie die Unvorhersehbarkeiten ihrer Zusammenarbeit unter- suchen. Die Entfaltung ihrer Beziehung wird dabei zu einer choreografischen Architektur, in der das Konstruktionsmaterial nur Integrität sein kann.

The dependencies, adaptations and alienations become a source of inspiration.

Konzept, Choreografie, Performance: Corbusier, Felix Mathias Ott | Künstlerische Beratung: Amandine Cheveau | Bühne: Felix Mathias Ott | Produktionsleitung: Inge Zysk | Dank an Daniele Drobny, Henrich Jelinek | Unterstützt durch apap-Performing Europe 2020, kofinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

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In the frame of Open Spaces - Laughing & Loving

The attempt of creating a moment of truth a goal to reach. The common interest in being confronted with unpredictable situations brought together the artists Corbusier and Felix Mathias Ott. After several sessions in a dance studio, where mutual love, respect and an artistic exchange was deve- loped, they decided to start the collaboration »Les Imprédictibles«, a duet between a human being and a cat. Within that construction they will explore the unpredictability of their collaboration. The un- folding of their relationship becomes a choreographic architecture where the material can only be integrity.

The dependencies, adaptations and alienations become a source of inspiration.

Concept, choreography, performance: Corbusier, Felix Mathias Ott | Artistic advice: Amandine Cheveau | Stage: Felix Mathias Ott | Production management: Inge Zysk | Thanks to: Daniele Drobny, Henrich Jelinek. Supported by apap-Performing Europe 2020, cofunded by the Creative Europe Programm of the European Union.
GASTSPIEL Herr Schröder - World of Lehrkraft - Ein Trauma geht in Erfüllung -
„Es ist auch für mich die 6. Stunde!“

Lehrer. - Haben die uns nicht schon genug gequält mit ihren Neurosen und Eigenheiten? Muss das nun auch auf der Bühne sein?

Herr Schröder, vom Staat geprüfter Deutschlehrer und Beamter mit Frustrationshintergrund, lässt uns in seinem Live-Programm „World of Lehrkraft – ein Trauma geht in Erfüllung“ hinter die ockerfarbene Fassade eines Pädagogentums blicken, das so modern und dynamisch ist wie ein 56k-Modem. Der Pauker mit Pultstatus hat die Seite gewechselt und packt ungeniert aus: über sein Leben am Korrekturrand der Gesellschaft, über intellektuell barrierefreien Unterricht, die Schulhof-Lebenserwartung heutiger Pubertiere und die Notenvergabe nach objektivem Sympathieprinzip. Er weiß, was es bedeutet, von hochbegabten, unter Nussallergie leidenden Bionade-Bengeln als Korrekturensohn und Cordjackett-Opfer gedemütigt zu werden. Aber was macht einen guten Lehrer eigentlich aus? Herr Schröder verrät uns die ultimative Antwort: Empathie – SPÜREN, in welche Schublade das Kind passt. Es kommt halt aufs Gefühl an, wie bei der Kommasetzung.

In „World of Lehrkraft – ein Trauma geht in Erfüllung“ nimmt uns Herr Schröder mit auf einen therapeutischen Trip durch die Bildungsbrutstätten unserer Zeit. Liebevoll-zynisch kuriert er unser ganz persönliches Schultrauma, und nach wenigen Augenblicken hat man das Gefühl, man sitzt wieder mittendrin im Klassenzimmer. Selbstverständlich mit der Gewissheit, dass das einen alles nichts mehr angeht – oder etwa doch?

AUSVERKAUFT -Restkarten ggf. an der Theaterkasse-
A Passo di Mulo - Tanz · Neubearbeitung
Im Rahmen von Open Spaces - Laughing & Loving

Die Materialität des Körpers und die zahlreichen Bedingungen, die er ertragen und erzeugen kann, sind das zentrale Anliegen der choreografischen Forschung von Lina Gómez und ihren Wegbe- gleiter*innen. Mit einem kostbaren, einzigartigen Dialog zwischen Bewegung, Musik und Licht erschafft »A Passo di Mulo« eine vibrierende Landschaft aus Erde, Zusammengehörigkeit und Beharrlichkeit.

Today I wander with a fixed but flexible gaze, with my knees light, and my feet continuously submerged in the dust, in the mud, in the water, in the stone. I lose myself in the attempt to continue. I bear the vertical burden of my head, I move and plunge, plunge and move, always forward, as Doña Esperanza used to say.

Idee, Konzept, Choreografie: Lina Gómez | Tanz, Ko-Kreation: Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon (Premiere), Alistair Watts | Musik, Gesang: Michelangelo Contini, Aaron Snyder, Maja Olenderek | Lichtdesign: Bruno Pocheron | Szenografie: Michelangelo Contini | Mitarbeit Szenografie: Michele Piazzi | Kostüm: Sandra Ernst | Dramaturgische Beratung: Thomas Schaupp | Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in Kooperation mit der Tanzfabrik Berlin und mit freundlicher Unterstützung von Garage Tanz.

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A PASSO DI MULO
Tanz · Neubearbeitung

Lina Gómez

In the frame of Open Spaces - Laughing & Loving

The materiality of the body and the varied conditions it can bear and generate are the central force behind the choreographic research of Lina Gómez and her collaborators. With a precious and unique dialogue between movement, music and light, »A Passo di Mulo« creates a vibrating landscape of earth, togetherness and persistence.

Today I wander with a fixed but flexible gaze, with my knees light, and my feet continuously sub- merged in the dust, in the mud, in the water, in the stone. I lose myself in the attempt to continue. I bear the vertical burden of my head, I move and plunge, plunge and move, always forward, as Doña Esperanza used to say.

Idea, concept, choreography: Lina Gómez | Dance, co-creation: Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon (Premiere), Alistair Watts | Music, Singing: Michelangelo Contini, Aaron Snyder, Maja Olenderek | Light design: Bruno Pocheron | Szenography: Michelangelo Contini | Cooperation Scenography: Michele Piazzi | Costume: Sandra Ernst | Dramaturgical advice: Thomas Schaupp | Supported by Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in cooperation with Tanzfabrik Berlin and with friendly support of Garage Tanz.
AESTHETICS OF COLOR – EIN KAMMERSPIEL
19.02. - 22.02.2020, 20 Uhr (Engl. surtitles)


AESTHETICS OF COLOR – EIN KAMMERSPIEL
Theater von Toks Körner

Samo ist bildender Künstler. Seine Werke zirkulieren in der Kunstwelt. Ausstellungen und Galerieverkäufe versprechen Geld und Anerkennung. Geschickt ist es ihm gelungen, seine Werke für sich sprechen zu lassen. Seine Person selbst tauchte bisher in der Öffentlichkeit nicht auf. Das
Gesicht zu zeigen, wäre eine Sensation; eine pikante Story, eine Preissteigerung. Aber Samo zögert. Denn der Preis, den er zu zahlen hätte, könnte hoch sein, existenzgefährdend hoch. Ein Wettlauf um Selbstbestimmung und Deutungshoheit, eine erzwungene Performance beginnt.

Aesthetics of Color – ein Kammerspiel zeigt einen Künstler und seine Strategie in einem weißen Markt zu überleben. Historisch gesehen hat sich, seitdem der Maler Jean-Michel Basquiat die geweißte Kunstwelt betrat und Stürme der Euphorie, der Ablehnung, der einhegenden Interpretationen auslöste, vieles verändert. Schwarze bildende Künstler*innen haben Absatz, sie scheinen Teil der weltweiten Kunstzirkulationen aus Biennalen und Messen zu sein. Aber welche Räume bieten die freien Künste? Wer kann sich darin wie behaupten?

Aesthetics of Color – ein Kammerspiel entstand ausgehend von zahlreichen Interviews mit Protagonist*innen der Berliner Kunstszene. Es ist eine Betrachtung der Mechanismen der kosmopolitischen Szene, in der Autonomie, Kreativität und Freiheit zentrale Werte sind. Es ist eine scharfe Analyse der Projektionen, die im Namen der Kunstkritik über Werke und Kunstschaffende gelegt werden. Es ist eine zeitgenössische, selbstbestimmte Repräsentation eines Schwarzen Künstlers im Medium des Theaters. Der vielfach allein geführte Kampf – um Anerkennung, Würde und Auskommen – bekommt hier, mit der Produktion Aesthetics of Color – ein Kammerspiel, einen Raum, eine theatrale Form, eine Öffentlichkeit.

Der Schauspieler und Drehbuchautor Toks Körner schrieb 2017 seinen ersten Theatertext: Walking Large. Die gleichnamige Inszenierung (Regie Atif Mohammed Nor Hussein) am Ballhaus Naunynstraße war für den Monica-Bleibtreu-Preis nominiert und zu den Privattheatertagen 2018 eingeladen. Aesthetics of Color ist das zweite von ihm geschriebene Drama und sein Debut als Regisseur.


Text und Regie: Toks Körner
Mitarbeit Regie: Julien Enzanza
Lichtdesign: Raquel Rosildete
Bühne: Marian Nketiah
Kostüm: Andreina Vieira dos Santos
Dramaturgie: Jasco Viefhues
Mitarbeit Dramaturgie: Daniel Goodman
Mit: Jean-Philippe Adabra, Anja Pahl, Fernanda Santana, Johannes Suhm


Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, und des Fonds Darstellende Künste e.V.


HINWEIS
+++Während der Aufführung wird Stroboskoplicht verwendet+++
+++Please note that we use Stroboscop light during the performance+++

Kein Nacheinlass
Schweinsohr Selection
"Schweinsohr Selection" (SOS) aus Bamberg kann durchaus als "Kultband" bezeichnet werden - schließlich gibt es die im Jahr 1978 gegründete Gruppe nun seit 41 (!) Jahren. Umso logischer ist, daß die Gruppe an einem Ort auftritt, der "Nomen est Omen" ist: dem *Kultur*boden in Hallstadt. Der Freitag vor dem "Faschingswochenende" ist hierfür ideal.

SOS ist ein zehnköpfige Band, bestehend aus Sängerin Irmgard Klarmann (Vollprofi) und 9 "Mannen", die weitgehend ebenfalls als Profimusiker unterwegs sind. Erkärtes Ziel der Gruppe ist es, die Leute zum Tanzen zu bringen - und zwar nicht mit "Schlagern" oder wie auch immer, sondern mit den "Groove-Songs" der 60er und 70er. Entsprechend erklingen Stücke von Sam & Dave, Joe Cocker, Sting, Steely Dan, Stevie Wonder u.v.a.m. In eigener Fassung und eigenem Arrangement, versteht sich. Die scharfen Bläsersätze bilden die "Würze" für Funk, Soul und Softrock. Die tighte Band formt den soliden Background. Und Irmgard Klarmann setzt das vokale "Sahnehäubchen" drauf. Fertig? Nein, noch nicht ganz! Ein Sänger kommt auch noch dazu und bildet das gesangliche Gegenstück zu Irmgard. Aus der Tatsache, daß derzeit sogar zwei Sänger zur Verfügung stehen, macht SOS eine Tugend: man darf gespannt sein, ob Chris Tate (Schweinfurt) oder Tom Jutzler (Bamberg) dabei sind. Beide sind unterschiedliche vokale Charaktere, und je nach Person wird das Programm von SOS abgestimmt sein. In die Beine gehen wird es auf jeden Fall!
Quichotte - Die unerträgliche Leichtigkeit des Neins
+++Super-Spezial-Schüler-Preise!+++

Quichotte ist Dichter, Rapper und vor allem ein grandioser Stand-up Künstler. In Köln geboren wuchs er am Rande der Rheinmetropole auf und entwickelte seinen kreativen Geist im Dunstkreis von Fußballverein und Dorfdisko. Er kam früh mit Rapmusik in Kontakt und trat mit eigenen Tracks auf. Später führte sein Weg auf Deutschlands Poetry Slam Bühnen, welche er sehr oft als Sieger verließ. Schließlich lernte Quichotte bei Comedyshows wie „NightWash“ oder der „1Live Hörsaal Comedy“ auch die Theaterbühnen abzuräumen. Nebenher schrieb er mit seinem Co-Autor Patrick Salmen drei Rätselbücher. Ihre anschließende Deutschlandtour war fast komplett ausverkauft. Quichotte ist, wie sein Name erhoffen lässt, ein stetiger Kämpfer gegen die Windmühlen der seichten Unterhaltung. So spitz jedoch seine Feder auch ist, so cool und rhythmisch ist seine Show. Spielerisch und stets mit einem Augenzwinkern verschmelzt er klassische Stand-up Comedy mit schrägen Gedichten, Kurzgeschichten und urbanen Rhythmen. Dabei beweist Quichotte, dass Lachen, ein hoher Unterhaltungswert und die Liebe zum geschriebenen und gesprochenen Wort sich nicht ausschließen.


Neben den bekannten Vorverkaufsstellen in Gaggenau erhalten Sie Tickets auch online:

http://www.reservix.de
http://www.rantastic.com

Veranstaltungshinweise:

Freitag, 21. Februar 2020
Beginn 20 Uhr / Einlass 18 Uhr
Info-Tel. (07221) 398011


klag-Bühne
Luisenstraße 17
76571 Gaggenau

Einlass ab 18:00 Uhr

Gaggenau

21.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 21,80 €
Frau Müller muss weg! - Theaterhaus Schauspiel
Frau Müller muss weg!
Von Lutz Hübner

Aktualisierte Fassung des Theaterhaus Stuttgart

Lehrer haben das gleiche Problem wie Fußballtrainer: Die Fans wissen immer alles besser. Ein Elternabend ist an sich schon eine heikle Angelegenheit. Besonders problematisch wird dieser jedoch, wenn die Eltern sich zusammentun, um gemeinsam gegen eine Lehrerin vorzugehen. Die besorgte Elternschaft der Klasse 6c entzieht der Klassenlehrerin Frau Müller das Vertrauen. Die Leistungen lassen zu wünschen übrig, das Lernklima ist schlecht und die Noten sind existenzgefährdend. Schließlich geht es darum, die eigenen Kinder irgendwie auf dem Gymnasium zu halten. Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Schnell entwickeln sich jedoch auch innerhalb der Elternschaft Fronten. Denn trägt nicht auch das ständig störende ADHS-Kind dazu bei, dass die Bildungskarriere des eigenen Sprösslings gefährdet ist?

„Am Elternabend zeigt sich, wie solidarisch eine Gesellschaft wirklich ist und wie sie mit Erfolg und Niederlagen umgeht. Da werden keine Gefangenen gemacht und keine Konzessionen – soziale Vermischungen schön und gut, aber doch nicht in der Klasse meines Kindes!“ - Lutz Hübner

Das Theaterhaus Stuttgart zeigt „Frau Müller muss weg“ in einer aktualisierten Fassung. Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg und einer von der neuen Landesregierung angestoßenen Schulreform sind die Fragen, die Autor Lutz Hübner mit seinem Stück aufwirft, drängender denn je.

Der Autor:
Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster begann er 1986 seine Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule des Saarlandes – Engagements u.a. am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur in Berlin. Als präziser Beobachter von Gesellschaft und Gegenwart ist Lutz Hübner einer der meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker. Laut Statistik des Deutschen Bühnenvereins wird er in der Anzahl der Aufführungen nur noch von William Shakespeare übertroffen.

„Das Theaterhaus hat das Stück nun herausgebracht – und serviert eineinhalb Stunden witziges, böses, abgründiges Theater, das unterhaltsamer kaum sein könnte.“ – Stuttgarter Zeitung
Heiko & Roman Lochmann - Willkommen Realität - die Lesereise. Lesung - Talk - Musik.
Die Stars der Social Media-Generation mit ihrem ersten Buch auf Tour

Als die Zwillingsbrüder Heiko und Roman Lochmann mit zwölf Jahren begannen, als »Die Lochis« im
Kinderzimmer Videos zu drehen und diese auf YouTube hochzuladen, hätten sie sich niemals träumen lassen,
dass sie einmal zu den erfolgreichsten deutschen Social-Media-Stars zählen würden. Die riesige Fan-Gemeinde der sympathischen Entertainer und Musiker geht inzwischen in die Millionen. Mit zwanzig Jahren haben sie sich entschieden, das Kapitel »Die Lochis« zu schließen, um sich künstlerisch weiterzuentwickeln. In diesem Buch ziehen sie das erste Mal Bilanz.

Sie erzählen vom Aufwachsen in einem hessischen Dorf und wie aus einem Gag eine beispiellose Karriere
entstand. Sie berichten von den Höhen und Tiefen ihres Showlebens, schreiben über ihre Musik, über die
Erlebnisse mit Freunden, die erste Liebe, eine Jugend als Teenie-Stars und darüber, was es heißt, wenn man so jung schon so bekannt ist. Und natürlich erzählen sie von ihrer großen Leidenschaft, die sie beide verbindet – der Musik. Das Buch enthält jede Menge bisher unbekannte, überraschende und emotionale Geschichten aus ihrem Leben sowie viele unveröffentlichte Fotos. Auf ihrer Tour im Frühjahr 2020 werden Heiko und Roman einige Geschichten aus dem Buch präsentieren, persönliche Anekdoten offen legen und auch Songs und Musik im Gepäck haben.
Barock + | Symphonie avec orgue
SYMPHONIE AVEC ORGUE
Artist in Residence

IVETA APKALNA | Orgel
RICCARDO MINASI | Dirigent

Johann Sebastian Bach | Orgelkonzert d-Moll BWV 1052a
Jean-Philippe Rameau | Suite aus der Oper »Les Boréades«
Camille Saint-Saëns | 3. Sinfonie (»Orgelsinfonie«)

Klanggewaltig, mitreißend, einzigartig – so kann
man die 3. Sinfonie des Romantikers Camille
Saint-Saëns beschreiben, als »Orgelsinfonie«
wurde sie bekannt. Die lettische Star-Organistin
Iveta Apkalna, Titularorganistin der Hamburger
Elbphilharmonie und »Artist in Residence«
dieser hr-Saison, findet in ihr aber auch »ein
Feuerwerk an Emotionen. Sie ist intim, traurig,
festlich zugleich, berührt die Seele ganz tief.«
Apkalnas Lieblingskomponist heißt aber trotzdem
ganz klar Johann Sebastian Bach: »Ich
sehe Bach als das tägliche Brot an. Man ›isst‹
es jeden Tag, und ich brauche es jeden Tag.«

___________

Acoustically powerful, captivating, unique – these
words can be used to describe Camille Saint-
Saëns’ Symphony No. 3, known as the »Organ
Symphony«. The Latvian star organist Iveta
Apkalna, Titular Organist at Hamburg’s Elbphilharmonie
and »Artist in Residence« for this
hr concert season, also describes it as »a fireworks
of emotion. It is intimate, sad and
festive at the same time and moves the soul
deep inside.« Nevertheless, Apkalna’s favourite
composer is still without a doubt Johann
Sebastian Bach: »For me Bach is the daily
bread. Something to be ›eaten‹ every day and
I need it every day.«

Konzerteinführung: 19:00 Uhr
The 12 Tenors - mit dem neuen Programm "12 Jahre"
THE 12 TENORS
mit dem neuen Programm „12 Jahre“

12 internationale Topsänger, 12 einzigartige Stimmen,
12 Jahre auf Tournee!

Erleben Sie THE 12 TENORS live auf ihrer großen Jubiläumstournee!

12 Jahre THE 12 TENORS – dieses Jubiläum verspricht Großes! Die 12 Sänger feiern gemeinsam mit ihrem Publikum eine Show der Extraklasse und versprechen ein neues Bühnenbild, neue Songs und bewährte Qualität! Erleben Sie aufwendige Arrangements von den bekanntesten klassischen Arien und Operetten aller Zeiten, von Balladen, die zu Welthits wurden und von Rock-und Pophymnen, die Geschichte schrieben!

Begleitet von einer hochkarätigen Band und umrahmt von einer spektakulären Lichtshow fasziniert das stimmgewaltige Ensemble international sein Publikum. Ob in China, Japan, Südkorea oder Europa, die 12 TENORS sind international und in allen Genres zu Hause! Ihre Interpretationen von Welthits wie Puccinis „Nessun Dorma“, Leonard Cohens „Hallelujah“ oder ihre Tributes an die Beatles, Queen sowie den King of Pop, Michael Jackson, in Form einzigartiger Medleys, zeigen das breite Spektrum der 12 Ausnahmesänger und lassen ihr Publikum berühmte Lieder in einzigartigem Klanggewand erleben!

So umfangreich wie ihr Repertoire ist auch die stimmliche und persönliche Vielfalt, die nun seit mehr als einem Jahrzehnt ihre Einzigartigkeit ausmacht. Seien Sie live dabei, wenn es wieder heißt: „Ladies and Gentlemen, please welcome live to the stage THE 12 TENORS!“ und lassen Sie sich von dieser einzigartigen Jubiläumsshow mitreißen!

Keine Ermäßigungen

Weitere Infos:
http://www.stadthalle.leonberg.de

Rollstuhl- & Rollatorfahrer:
Buchung nur über Stadthalle Leonberg, Telefon: 07152 / 9755-0

Einlass mit "Print@Home"-Karten ist nur über
den Haupteingang der Stadthalle Leonberg möglich!

Bei den freien Plätzen im ReserviX-System
handelt es sich um ein Kartenkontingent.
Der ReserviX-Saalplan zeichnet also nicht
den tatsächlichen Verkaufsstand für eine
Veranstaltung ab!

Karten-Umtausch oder –Rückgabe ist nicht möglich!

Leonberg

21.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 44,00 €
TROTZ DES GROSSEN ERFOLGS

Das Theater ist in Aufregung: Eine Revue soll auf die Bühne, aber das Ensemble hat so etwas noch nie gemacht. Also suchen die Schauspieler*innen in Kostümen nach Figuren, die sie sein könnten. Sie laden die Konfettikanonen und zünden fast die Bude an. Sie verirren sich in Kulissen, sie erfinden Szenen und Situationen, und nebenbei sich selbst immer wieder neu. Eine große Rede muss es geben – nur wer hält sie? Und was gibt es zu sagen? Wie soll man so einen Abend überhaupt beginnen wenn man nichts hat, außer der Vergangenheit und ein paar Erinnerungen?

Doch mit einem Mal öffnet sich vor ihnen die Unendlichkeit der Zukunft mit all ihren Möglichkeiten und Hoffnungen. Und in diese Zukunft hinein bauen sie ein neues Theater, sagen der Realität den Kampf an, erleiden bittere Niederlagen und feiern die größten Triumphe. Sie wagen alles und treten noch einmal hinaus auf die Bretter.

Gemeinsam erarbeitet das Ensemble einen Theaterabend über die Sehnsucht nach Illusion, über den Wunsch nach Phantastik und Poesie. Sie feiern das Theater als hoffnungsfrohen Raum der Möglichkeiten, in dem alles gedacht und getan werden kann. Das Theater wird selbst zur Utopie.

Die Produktion vereint alle Kräfte der letzten Jahre und Jahrzehnte. Das Ensemble setzt sich zusammen aus Schauspielern, die an vielen Inszenierungen mitgewirkt haben, sowie Mitgliedern des Theater Apropos, einer inklusiven Theatergruppe, die schon etliche Jahre mit dem TamS Theater eng verbunden ist.

Mit Barbara Altmann, Charlotte von Bomhard, Ante Brekalo, Lorenz Claussen,
Burchard Dabinnus, Helmut Dauner, Gabi Geist, Ines Honsel, Javier Kormann,
Catalina Navarro-Kirner, Theresa Peters, Axel Röhrle, Irene Rovan, Lorenz Seib,
Zoltan Sloboda, Anette Spola, Sophie Wendt

Regie Anette Spola und Lorenz Seib
Bühne und Kostüme Claudia Karpfinger und Katharina Schmidt
Dramaturgie Rudolf Vogel und Adrian Hermann
Choreografie Urte Gudian
Musik Max Bauer
Licht
Peter Mentzel
Regieassistenz Jan Struckmeier
Ausstattungsassistenz Theresa Raab

Vorverkauf  ab  7. Januar 2020

Reservierung  089 . 34 58 90 oder tams@tamstheater.de

In Conversation with…

Einkaufslisten, politische Diskussionen und Familienzwiste aus den Konversationsheften sowie späte Kompositionen Beethovens werden durchforstet. IN CONVERSATION WITH … spürt in neu komponierten Szenen der Frage nach, wie die menschliche Fantasie Erzählungen ergänzt und abwandelt, unbewusst und bewusst; wie Projektionen, Mythen und Fälschungen unsere Kulturgeschichte prägen.
Kaum ein Komponist ist derart präsent wie Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Seine Werke gehören zum Kernrepertoire der klassischen Musik; darüber hinaus wirkt er als Figur der Kulturgeschichte über Epochen hinweg als Spiegelbild des Zeitgeists und gesellschaftlicher Prozesse. So feierte ihn die Romantik als ersten freien, nur sich selbst und der Kunst verpflichteten Komponisten. Der Nationalismus betonte das heroische deutsche Genie und der Sozialismus später den internationalistischen Humanisten. Heute steht Beethoven als Komponist der Europa-Hymne für die Werte der Aufklärung als kultureller Basis von Europa.

IN CONVERSATION WITH … thematisiert die kollektive und individuelle Rezeption und fragt nach der Authentizität einer Künstlerfigur. Was prägt unser Bild von Beethoven als Mensch, was als Konzept der Kulturgeschichte? Was ist Zeitgeist und Projektion? Und warum verspüren wir so häufig den Drang einem vermeintlichen Original auf die Spur zu kommen?

Die Basis der Untersuchungen bilden die Konversationshefte des tauben Beethoven. Diese überliefern nur die Stimme seines Gegenübers. Beethoven antwortete mündlich und bleibt für den Leser stumm. Die Leerstelle bietet Raum für Projektionen, Mythen und Fälschungen, den das Projekt mittels zeitgenössischer Theater- und Musikästhetik auslotet. Die fünf Musiker*innen nähern sich auch performativ dem historischen Material: analoge und digitale Sprachen werden in einem experimentellen Reflexionsraum verbunden, die klassischen Werke Beethovens mit der Musik des multimedial arbeitenden Komponisten Iñigo Giner Miranda verknüpft. Dabei entzieht die Inszenierung einzelne Dimensionen der Wahrnehmung, gibt sie damit zur individuellen Ergänzung frei und zeigt so spielerisch: „es könnte so, aber auch anders (gewesen) sein“.

Programm:
Werke und Fragmente von Ludwig van Beethoven (u.a. aus Klaviersonate op. 109, Schottische Lieder op. 108, Kanons für 3- 5 Stimmen) sowie Bearbeitungen der Werke und Neukompositionen von Iñigo Giner Miranda

Mit:
Lisa Ströckens, Sopran | Tobias Dutschke, Sprecher | Emmanuelle Bernard, Violine | Jakob Roters, Cello | Neus Estarellas, Klavier

Inszenierung und Konzept: Isabelle Kranabetter I Neu-Kompositionen und musikalische Leitung: Iñigo Giner Miranda I Ausstattung und Licht: Michael Kleine | Technische Leitung und Licht: Catalina Fernandez | Assistenz: Emilie Mikolajczyk | Produktionsleitung: Kirsten Junglas | Grafik: Swami Silva | Öffentlichkeitsarbeit: Kerstin Böttcher |

Tickets:
11/17 Euro an der Abendkasse ab 19 Uhr
und online bei
Reservix zzgl. VVK.

Veranstalter: Isabelle Kranabetter
Eine Produktion von Isabelle Kranabetter in Koproduktion mit der Tafelhalle Nürnberg. Ein Projekt im Rahmen von BTHVN 2020, gefördert den Hauptstadtkulturfonds Berlin, aus Mitteln der inm – Initiative für Neue Musik e.V. und dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg.

Druckversion als PDF
ICS-Datei für elektronischen Kalender (21.02.2020)
ICS-Datei für elektronischen Kalender (22.02.2020)
ICS-Datei für elektronischen Kalender (23.02.2020)

Berlin

21.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
Pink Punk Pantheon - Die kabarettistische Karnevalsrevue

Hilfe!! Eine für ausgestorben gehaltene Art der Tollwut grassiert in der internationalen Politik. Wie gut, dass im rheinischen Karneval von jeher eigene Tollitäten herrschen! Im ganzen Rheinland? Nein! Ein von unbeugsamen Karnevalisten bevölkertes Dorf im Osten Bonns hört nicht auf, Widerstand zu leisten: das Tollhaus im Pantheon ist ein kleine Enklave der Glückseligkeit!
Demnächst werden sie zur UN eingeladen, um dort über beglückende Zustände der freien, zusammenhanglosen Rede, Ironie oder gar Sarkasmus zu referieren sowie über vom Klimawandel bedrohte Redensarten: den Humor. Nahezu in Vergessenheit geraten, erfährt er hier eine Renaissance. Wenn auch Sie das kleine rebellische Dorf im Osten Bonns einmal selbst erleben wollen, dann nichts wie hin!

 

Die im Rheinland schon längst zum Kult avancierte kabarettistische Karnevalsrevue geht in die 37. Session. Mit dem erwarteten satirischen Biss werden die brennenden weltpolitischen und rheinischen Themen und selbstverständlich auch die Vereinsinterna des FKK Rhenania auf einzigartige Weise transparent gemacht. Und das Ganze natürlich nicht ohne spitzzüngige Schärfe.
3 Stunden gnadenloser, karnevalistisch-kabarettistischer Spass.

Mit:
Beate Bohr, Gabi Busch, Christina Fuchs, Aischa-Lina Löbbert, Maryam Yazdtschi, Norbert Alich, Ben Beracz, Gerd Beracz, Volker Büdts, Tunç Denizer, Rainer Pause, Sangit W. Plyn, Hagen Range, Massimo Tuveri, Gerhard Vieluf.
Regie: Stephan Ohm

 

 

 


www.facebook.com/Pink-Punk-Pantheon-1508374899209757/

Die Farbe des Morgens an der Front

von Mustafa Can

Deutsch von Jana Hallberg 

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG 

im Studio

Die Gutenacht-Geschichten, die ihnen ihre Großväter und Väter erzählthaben, handelten von Gewehren und Granaten. Nun ist auchder Alltag von Julia, Zelal, Suzan und Ester geprägt von Gewalt und Zerstörung. Wie immer gibt es nicht genügend Holz für Särge an der Front, während in diesem Krieg die junge Soldatinnen versuchen, sich zwischen den Gefechten an alltäglichen Ritualen festzuhalten. Doch auch beim kurzen Heimaturlaub sind Tod und Blut allgegenwärtig. Die erlebten Grausamkeiten entfremden die jungen Frauenvon den zu Hause Gebliebenen. Am Ende überwiegt die Hoffnung auf Frieden, irgendwann.

Der Journalist und Schriftsteller Mustafa Can wurde 1969 im kurdischen Dorf Kurekan in der Türkei geboren und wuchs in Schweden auf. Cans erstes Stück basiert auf Erzählungen junger Soldatinnen, die er während des Krieges in Kobane und im syrischen Kurdistan an der Front begleitete.

Paderborn

21.02.2020
19:30 Uhr
I Like It RAW

I Like It RAW – FAK upgrade 2.0 präsentiert eine Werkschau von mehr als 20 Bildenden
Künstler*innen aus den Ateliers und Werkstätten des ehemaligen RAW-tempel e.V., dem
heutigen Soziokulturellen Projekte Zentrum (SKPZ) auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain,
und aus befreundeten Projekten.


Ausstellungsdauer 21.02.2020 bis 29.02.2020
Eröffnung 21. Februar 2020 um 19.00 Uhr


Das auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain gegründete Freie AusstellungsKollektiv FAK Berlin geht
mit der diesjährigen Präsentation in die vierte Runde.

MALEREI • GRAFIK • BILDHAUEREI • FOTOGRAFIE • VIDEOKUNST • FILM • INSTALLATION •
ILLUSTRATION • STREET ART • GLASKUNST

Berlin

21.02.2020
12:00 Uhr
Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

21.02.2020
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett
30 Jahre Künslterbuch Almanach COMMONE SENSE. 1989-2018.

Vom 14. März 2020 bis 24. Mai 2020 im Romantikerhaus Jena

Gastausstellung der Kunstsammlung Jena

 

Jena

21.02.2020
Faust

Obwohl Dr. Faust alle Wissenschaften, sei es Philosophie, Medizin, Juristerei oder Theologie studiert hat, muss er doch erkennen: »Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor«. Das Gefühl, letztlich nichts zu wissen, treibt ihn in die Verzweiflung. Was Faust nicht weiß: Gott und der Teufel haben eine Wette abgeschlossen. Sind die Menschen imstande, Vernunft zu entwickeln und nach dem Licht zu streben, oder sind sie »tierischer als jedes Tier«, wie Mephisto, der Teufel, behauptet? Der versucht Faust vom rechten Wege abzubringen. Er bietet ihm einen Handel an und will ihm alle Wünsche auf Erden erfüllen, doch wenn dieser zum Augenblick sagt: »Verweile doch, du bist so schön«, dann hat Faust verloren und muss dem Teufel im Jenseits dienen. Im Faust, dem großen Weltgedicht, an dem Johann Wolfgang von Goethe sein Leben lang gearbeitet hat, werden die ewigen Fragen des rastlos tätigen, sehnsüchtig strebenden Menschen aufgeworfen, die

Fragen nach Gut und Böse, der Liebe, der Willensfreiheit und nach den Grenzen der Wissenschaft.

Kartenreservierung: 07141 910 3245
Karten zu 12,- €, ermäßigt 8,- €, Schulklassen 6,- € pro Person

jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de

Ludwigsburg

21.02.2020
10:30 Uhr
FRANKENSTEIN

Viktor will wissen. Ist hochintelligent und extrem neugierig. Irgendwann besessen von der Idee, Totes zum Leben zu erwecken. Als es ihm (er ist inzwischen Student in Ingolstadt) schließlich gelingt, seine »Komposition« ins Leben zu befördern, packt ihn das Grausen: Was er sieht, ist das abgrundhässliche Zerrbild eines Menschen. Eine Katastrophe. Angeekelt überlässt er »das Monster« sich selbst - in der Hoffnung auf sein baldiges Verenden; flüchtet sich in Krankheit, lässt sich vom besten Freund gesundpflegen und verdrängt das Ganze. Bis Horrornachrichten aus der Heimat kommen: sein kleiner Bruder wurde ermordet, der Mord einem Hausmädchen angedichtet. Viktor meint den Mörder zu kennen...

Der wohlbehütete Spross einer angesehenen Genfer Familie und seine Kreatur, die einsamste Gestalt, die je die Welt durchstreifte: Ihre Begegnung - passenderweise auf dem »Mer de Glace« am Mont Blanc - steht im Zentrum. Das Geschöpf, seinem Schöpfer in jeder Hinsicht überlegen (insofern war Viktors Grenzüberschreitung - außer in ästhetischer Hinsicht - von Erfolg gekrönt), dessen kurzes Leben ein einziger Schrei nach menschlicher Nähe ist; und der sich isolierende Wissenschaftler, der Gott spielt, aber keine Verantwortung übernimmt für das Geschaffene: Sie treffen eine Vereinbarung.

Am Ende, vereint in Hass und Rachsucht, einer des anderen »Schatten«, liefern sie sich einen Showdown auf brüchigem Eis in den Wüsten des arktischen Ozeans. Die obsessive Jagd mündet jedoch nicht in den von Viktor so ersehnten Kampf Mann gegen Mann...

Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Martin Buber

Markus Beisl | Judith Bopp | Arno Friedrich
Patricia Ivanauskas | Sven Schöcker | Daniel Wittmann

Regie Andreas Seyferth Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum + Videos Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Axel Nitz Lichtdesign Jo Hübner  Technik Max Reitmayer/Bogdan Domanskyy

 

Der Parasit oder Die Kunst sein Glück zu machen

im Großen Haus

Büro ist Krieg! Und Selicour ist entschlossen, auf dem Schlachtfeld der Bürokratie sein Glück zu machen: Durch Intrigen und Kriecherei verdeckt er sein mittelmäßiges Talent und erschleicht sich das Vertrauen des vorgesetzten Ministers samt dessen Familie. Gerissen und skrupellos eignet er sich die Arbeit seiner Kollegen an und sorgt sogar für die Entlassung seines alten Schulfreundes La Roche. Doch der schwört Rache und lässt nichts unversucht, das Kartenhausaus Lügen des Parasiten Selicour zum Einsturz zu bringen.

Dass das Stück des Franzosen Louis-Benoît Picard heute noch bekannt ist, verdankt es vor allem der Bearbeitung seines berühmten deutschen Übersetzers, Friedrich Schiller, der die steifen Verse des Originals in pointierte Prosa umwandelte.

21.02.2020
19:30 Uhr
ALLES WAS SIE WOLLEN

ALLES WAS SIE WOLLEN
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière. Deutsch von Georg Holzer.

Eine übergelaufene Wanne bringt die beiden Nachbarn Lucie und Thomas zusammen. Ihr Badewasser tropft von seiner Decke. Fix die Wohnung trocknen und die Kosten klären, alles könnte so schnell geklärt sein – und das wäre Lucie auch ganz recht. Sie schreibt gerade ein neues Theaterstück oder zumindest ist das der Plan, denn eine Schreibblockade treibt sie in den Wahnsinn. Aus einem Gespräch der Dramatikerin mit dem alleinerziehenden Vater werden zwei, aus zwei Gesprächen wird ein Essen und bei dem Essen wächst ein Plan, um ihre Blockade zu lösen. Aus der nachbarschaftlichen Beziehung wird ein vertrautes Verhältnis, bis Thomas mitbekommt, worüber Lucie schreibt . . .

Eine romantische Komödie, über die Grenzen von Privatsphäre in den Erzählungen anderer und die manchmal schwere Leichtigkeit der Liebe.

Die Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière sind dem WBT durch ihr erstes Theaterstück DER VORNAME bestens bekannt. Damit landeten sie nicht nur in Frankreich und Deutschland einen Überraschungserfolg, sondern auch weltweit. Im WBT stand es seit der Spielzeit 2013/14 im Programm, wurde 63 Mal vor (fast) immer ausverkauftem Haus gespielt. Ihr neuestes Stück ALLES WAS SIE WOLLEN wurde 2016 in Paris uraufgeführt, die deutschsprachige Erstaufführung am Deutschen Theater Göttingen war im Oktober 2018. An der Seite von Ivana Langmajer gibt Markus Hennes seinen Einstand als neues WBT-Ensemblemitglied.

Inszenierung | Kathrin Sievers
Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck

Mit | Markus Hennes | Ivana Langmajer

Münster

21.02.2020
20:00 Uhr
Die Wahl (I'm not running)

Übersetzung: Rainer u. Evelyn Iwersen. Regie: Oliver Stein. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Rike Schimitschek. Mit: Uta Krause, Tim Lee, Michael Meyer, Sofie Alice Miller, Petra-Janina Schultz.

Als die Existenz des örtlichen Krankenhauses auf dem Spiel steht, setzt sich die junge Ärztin Pauline an die Spitze der Rettungskampagne. Sie schafft als parteiloses Mitglied den Sprung ins Parlament, wo ihr Weg den ihres alten Freunds Marc kreuzt, mit dem sie eine gescheiterte Liebesgeschichte während ihrer Studentenzeit verbindet. Beide konnten sich damals nicht aus den Bindungen ihrer sozialen Herkunft lösen. Marc ist mittlerweile auf dem Weg an die Spitze der Oppositionspartei. Der Druck auf Pauline wächst, selbst für den Parteivorsitz der Opposition zu kandidieren, doch dann müsste sie den Konflikt mit Marc öffentlich austragen. Wie wird sie sich entscheiden – Karriere oder Freundschaft?

Bremen

21.02.2020
19:30 Uhr
Baden-Baden und die Taschen voller Geld

Baden-Baden Hauptbahnhof. Dort treffen sich zufällig Greta, 93 1/2 Jahre alt aus Altona und Ueli, 52 Jahre jung aus dem Berner Oberland.

Beide sind überraschend zu viel Geld gekommen – Greta im Spielcasino, Ueli hat einen fetten Auftrag für eine Kollektion Weihnachtskugeln ergattert. Während beide auf ihre Züge warten, kommen sie ins Gespräch.

Es wird gelästert, aus dem Nähkästchen geplaudert, philosophiert und überlegt, ob und wie man die Weichen des Lebens noch einmal neu stellen könnte.

Dabei kommt alles auf den Tisch, was das Leben so liebens- und lebenswert macht...



Mit Thomas Gisiger und Thomas Schultz



Eintritt € 83.00 p.Pers. inkl. 3-Gänge-Menue und Getränken

bei Kauf über Reservix oder eine der Vorverkaufsstellen zzgl. Gebühren!



Wenn im Spielplan nicht anders angegeben, beginnen unsere Vorstellungen um 19:30 Uhr.

Einlass ab 18:45 Uhr

Ende der Veranstaltung 23:30 Uhr



Speisen und Getränke:

Zu jedem Theaterstück servieren wir Ihnen unser schmackhaftes 3-Gänge-Menü. Jeden Monat bietet unsere Küche ein neues Menü. Nehmen Sie Platz an unseren langen Tafeln, die Plätze sind für Sie reserviert! Wer möchte, kommt mit seinen Tischnachbarn schnell ins Gespräch. An unsere Kaffeebar klingt der Abend genussvoll aus.



Hier finden Sie unsere
Monatsmenüs



Getränke: Begrüßungsprosecco, Rot- und Weißwein, diverse Säfte, Mineralwasser, Espresso, Grappa, WilliamsChrist, hausgemachter Röteli-Likör und hausgemachter heimatlicher Kräuterlikör



Gerne bereiten wir Ihnen auch eine vegetarische Variante des Menüs zu. Eine Voranmeldung ist hierfür nötig. Bitte sprechen Sie uns bei Ihrer Reservierung darauf an!



Kostenfreie Reservierung unter: 040 - 30 60 65 41 oder info@die2teheimat.de



copyright Foto: Die 2te Heimat



Änderungen vorbehalten


Hamburg

21.02.2020
19:30 Uhr
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