„Reise nach Jerusalem“ – Zyklus von Ölbildern

Dienstag, 12.02.2019 bis Sonntag, 14.04.2019





In ihrem Bilderzyklus „Reise nach Jerusalem“ verleiht Michaela Classen Kindern malerisch ein Gesicht, die der nationalsozialistischen Verfolgung in Frankreich zum Opfer fielen. Als Vorlage dient ihr das Gedenkbuch von Beate und Serge Klarsfeld „Endstation Ausschwitz: Die Deportation deutscher und österreichischer jüdischer Kinder aus Frankreich“ mit vielen tausenden Fotos, Lebensdaten, Herkunftsort und Nummer des Transports der ermordeten Kinder. Dabei geht es der Künstlerin nicht um bloßes Abmalen, sondern sie folgt ihrer Inspiration, die die Fotos in ihr hervorrufen. Die individuellen Charaktere unterstreicht sie mit Attributen, die sie den Kindern gibt: ein Hund, ein Ball, ein Buch. Namen wie Max und Henri Goldberg, Bell und Jeanine Gotteiner oder Sala Scheer, um nur einige wenige zu nennen, bekommen dadurch wieder ein Leben, kommen so dem Betrachter nahe und werden so dem Vergessen entrissen.



Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde e.V. und dem Stadtarchiv Celle




Mo von 10 bis 17 Uhr, Di bis Do von 9 bis 17 Uhr, Fr von 9 bis 16 Uhr und So von 15 bis 17 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier