Friedrich im Film - »Die Tänzerin von Sanssouci«

Samstag, 23.02.2019 um 17:00 Uhr

Schlosstheater Rheinsberg
Kavalierhaus der Schlossanlage, 16831 Rheinsberg


Tickets
ab 7,10 €


Termine und Informationen zu Friedrich im Film - »Die Tänzerin von Sanssouci« finden Sie in unserem Webshop.


1932, 93 min, Spielfilm, GER Regie: Friedrich Zelnik Der schönen Tänzerin Barberina Campanini (Lil Dagover) liegt ganz Europa zu Füßen. Friedrich II., König von Preußen (Otto Gebühr) will sie an seinem Berliner Opernhaus singen hören, ungeachtet dessen, dass Signorina Campanini wenig Begeisterung zeigt. Mit Nachdruck und einer militärischen Eskorte bringt Friedrich II. die südländische Tänzerin dennoch nach Preußen, drängt sie aufzutreten und bemüht sich so eifrig um sie, dass sich zwischen ihnen eine Liebesgeschichte anzubahnen scheint. Während sich Friedrich II. jedoch Staats- und Kriegsgeschäften widmet, Intrigen des Grafen Cagliostros durchschaut und den österreichischen Generalstab durch ein geschicktes Manöver gefangen nimmt, verliebt sich Barberina unterdes in den Geheimrat Baron von Cocceji (Hans Stüwe) und plant mit ihm die Flucht aus Preußen. Gast dieses Filmes ist der Kurator des Filmmuseum Potsdam Guido Altendorfer, der als ausgewiesener Kenner der Preußen-Filme eine Einführung in die Reihe geben wird.

weitere Termine

Friedrich im Film - »Der große König«
1942, 118 min, Drama, GER
Regie: Veit Harlan

In diesem Film wird die Geschichte des Preußenkönigs Friedrich des Großen (Otto Gebühr) und des preußischen Feldwebels Paul Treskow (Gustav Fröhlich) aus einer nationalsozialistisch propagandistischen Perspektive erzählt. Nach der Niederlage bei Kunersdorf im Jahre 1759 steht Preußen kurz vor der endgültigen Niederlage. Zwar wurde Friedrich II. gerettet, doch die Hälfte des Preußischen Heeres ist vernichtet. Die Berater des Königs mahnen zur Kapitulation, doch der Monarch entscheidet sich in seinem Siegeswahn für den Kampf. Er ist davon besessen, mit diesem Krieg das Gesicht Europas maßgeblich zu verändern. Zur gleichen Zeit entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Feldwebel Treskow und der fleißigen Luise (Kristina Söderbaum), die sich um die Verwundeten kümmert. Vor den Toren Torgaus kommt es zu der entscheidenden Schlacht mit der österreichischen Armee. Durch das eigenmächtige und befehlswidrige und dennoch mutige Verhalten Treskows gehen die Preußen mit einer Kavallerieattacke als Sieger hervor. Der König steht nun vor der Entscheidung seinen Feldwebel für den Sieg zu belohnen oder ihn für seinen Ungehorsam zu bestrafen.
Friedemann Beyer, deutscher, renommierter Filmhistoriker und Publizist, wird den Film und seine propagandistischen Elemente einordnen und die Funktion des von Joseph Goebbels beauftragten Films im politischen Geschehen des Zweiten Weltkrieges besprechen.

Einlass ist eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Friedrich im Film - »Der große König«
1942, 118 min, Drama, GER Regie: Veit Harlan In diesem Film wird die Geschichte des Preußenkönigs Friedrich des Großen (Otto Gebühr) und des preußischen Feldwebels Paul Treskow (Gustav Fröhlich) aus einer nationalsozialistisch propagandistischen Perspektive erzählt. Nach der Niederlage bei Kunersdorf im Jahre 1759 steht Preußen kurz vor der endgültigen Niederlage. Zwar wurde Friedrich II. gerettet, doch die Hälfte des Preußischen Heeres ist vernichtet. Die Berater des Königs mahnen zur Kapitulation, doch der Monarch entscheidet sich in seinem Siegeswahn für den Kampf. Er ist davon besessen, mit diesem Krieg das Gesicht Europas maßgeblich zu verändern. Zur gleichen Zeit entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Feldwebel Treskow und der fleißigen Luise (Kristina Söderbaum), die sich um die Verwundeten kümmert. Vor den Toren Torgaus kommt es zu der entscheidenden Schlacht mit der österreichischen Armee. Durch das eigenmächtige und befehlswidrige und dennoch mutige Verhalten Treskows gehen die Preußen mit einer Kavallerieattacke als Sieger hervor. Der König steht nun vor der Entscheidung seinen Feldwebel für den Sieg zu belohnen oder ihn für seinen Ungehorsam zu bestrafen. Friedemann Beyer, deutscher, renommierter Filmhistoriker und Publizist, wird den Film und seine propagandistischen Elemente einordnen und die Funktion des von Joseph Goebbels beauftragten Films im politischen Geschehen des Zweiten Weltkrieges besprechen.

Eventdaten bereitgestellt von: Konzertkasse