Donnerstag, 25.04.2019
um 20:00 Uhr

Kulturzentrum Englische Kirche
Ferdinandstraße 16
61348 Bad Homburg


Tickets
ab 17,00 €




Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch- persische Formation SEDAA auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen.

Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend bei der Filmmusik zu „Die Geschichte vom weinenden Kamel“), Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt.

Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstraße.

Einlass ab 19 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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10 Jahre SEDAA - Jubiläumskonzert
Sedaa ist das persische Wort für „Stimme“ und bedeutet in diesem Zusammenhang Weltmusik, die einfach nur atemberaubend ist, egal ob akustisch oder optisch. Denn hier verschmelzen traditionelle mongolische und orientalische Elemente zu einem ungewöhnlichen, aber sehr faszinierendem Ganzen und behält dabei trotzdem seine wunderbare Harmonie.

Die beiden mongolischen Sänger Nasaa Ganbold und Naraa Purevdorj stammen aus Ulan-Bator, wo sie klassischen mongolischen Gesang studierten und mit ihrer Band Transmongolian auch weit außerhalb ihres Landes bekannt wurden. Neben dem traditionellen Gesang sind auch klassische mongolische Instrumente Teil der Inszenierung, wie die Pferdekopfgeige „Morin Khuur“ und der mongolische Bass „Ikh Khuur“. Im Jahr 2004 stieß der Iraner Omid Bahadori auf die beiden Musiker, deren Spiel er absolut faszinierend fand und sich daraufhin der Gruppe anschloss. Dank ihm fließen orientalische Klänge in das Repertoire der neu gegründeten Band Sedaa ein. Unterstützt werden sie durch den virtuosen Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu.

Erleben Sie mit dem Quartett Sedaa eine außergewöhnliche Darbietung traditioneller Klänge aus dem Fernen Osten, gepaart mit orientalischen Elementen. So sind beispielsweise die Gesangstechniken der alten nomadischen Vorfahren zu hören, bei denen ein Sänger mehrere Töne gleichzeitig hervorbringt. Überzeugen Sie sich selbst!