Mittwoch, 01.05.2019
um 15:15 Uhr

Hal över
Schlachte 2
28195 Bremen




„Leinen los“ an der aus dem 13. Jh. stammenden Kaufmannskirche St. Martini weserabwärts. Entlang der Schlachte fahren wir zu den stadtbremischen Seehäfen. Mit Blick auf Deiche, Häfen, Schiffe und Großbetriebe vermitteln wir Spannendes und Wissenswertes. Unsere Gastronomie an Bord verwöhnt Sie unterwegs.
Dauer der Rundfahrt: ca. 75 Minuten.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

05.06.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

05.06.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

05.06.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

05.06.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

05.06.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

 

AUF GRUND DER  CORONA - PANDEMIE  BLEIBT DIE KULTURAMBULANZ BIS VORRAUSSICHTLICH ZUM 19.04.2020

GESCHLOSSEN.

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

05.06.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

05.06.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

05.06.2020
Kunst trotz[t] Armut

Die Wanderausstellung des Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland präsentiert Kunstwerke von Armutsbetroffenen neben den Arbeiten von namhaften Kunstschaffenden. Das gleichberechtigte Nebeneinander der Kunstwerke schafft Selbstvertrauen bei Betroffenen und bewirkt gesellschaftliche Anerkennung. Menschen, die in der Folge ihrer Armut diskriminiert und ausgegrenzt werden, erhalten öffentliche Aufmerksamkeit.

10 bis 18 Uhr

Lage

05.06.2020
Wir Kapitalisten

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Montag geschlossen Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen* *auch an Montagen 10 bis 19 Uhr

Bonn

05.06.2020
Mythos Neue Frau

Der Bubikopf – die Kurzhaarfrisur galt als das Sinnbild schlechthin für die moderne Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung zeigt die Gründe für die Entstehung des Mythos „Neue Frau“ auf und stellt den Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen vor. Mit mehr als 130 Originalkostüme und viele weiteren historischen Exponaten, Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien und zeitgenössischem Filmmaterial lässt die Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider, sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Die Ausstellung entstand im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojekts „Bauhaus 100 im Westen“.

10 bis 18 Uhr

Bocholt

05.06.2020
Julius von Bismarck

„Ich ziehe meine Inspiration aus der Wissenschaft und arbeite künstlerisch“, sagt Julius von Bismarck über seine Werkstrategie. Immer auf der Suche nach anderen Formen der Wahrnehmung, erforscht er mit künstlerischen Mitteln Mensch, Natur und Technologie. So setzte er sich auf einer rasant rotierenden Scheibe, seinem Egocentric System, den Fliehkräften aus, um auf diese Weise die eigene und unsere Wahrnehmung zu hinterfragen und zu manipulieren. Für seine Arbeit Punishment peitschte der 36-jährige Künstler in Rio de Janeiro das Meer, in New York die Freiheitsstatue sowie die Berge in den Alpen. In den USA ging er auf Hurrikan-Jagd oder fing in Venezuela Blitze ein, um die Ästhetik der Naturgewalten zu untersuchen. So verheerend und gewaltig Naturkräfte auch sind, nehmen wir in seinen Werken auch eine grenzenlose Schönheit in der Katastrophe wahr. In der Ausstellung wird sein künstlerisches Erforschen von Waldbränden in einer multimedialen Installation, Sound und Skulpturen visualisiert. Bilder unseres Unterbewusstseins werden damit hervorgerufen und die „Psychoanalyse des Feuers“ bildgewaltig dargestellt.

Bonn

05.06.2020
Lee Mingwei

Im Mittelpunkt von Lee Mingweis künstlerischer Praxis stehen Rituale des Schenkens und Beschenktwerdens. Bis 12. Juli 2020 zeigt der Gropius Bau eine Einzelausstellung des Künstlers, die seine Performances und Installationen der letzten drei Jahrzehnte präsentiert und Kunst als transformatives Geschenk untersucht.

In Lee Mingweis Arbeiten werden immaterielle Gaben wie Lieder, Gespräche und Raum für Kontemplation verschenkt und empfangen. Ansatzpunkt seiner Projekte sind häufig persönliche Begegnungen, auf deren Basis der Künstler Installationen entwickelt. Lees Auseinandersetzung mit Erfahrungen, in denen Zeit verschenkt wird, bedingt seine Faszination für das Gastgeben. Im Herbst 2019 hat der Künstler daher Open Calls veröffentlicht, um Berliner*innen als Gastgeber*innen in seine kommende Ausstellung einzubinden. Im Rahmen des Projekts "The Living Room" sind diese Gastgeber*innen eingeladen, ihre persönlichen Sammlungen auszustellen, während sie in "The Mending Project" mitgebrachte Textilien von Besucher*innen ausbessern und mit diesen ins Gespräch kommen. Diese Prozesse begründen einen gemeinsamen Erfahrungsraum, der gegenseitigen Austausch sowie heilende und fürsorgliche Rituale erlaubt.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

Performances in der Ausstellung
Sonic Blossom, täglich von 14:00 bis 18:00
Our Labyrinth, täglich von 11:00 bis 15:00

Mehr entdecken
Neben einem Interview mit dem Künstler finden Sie zwei neue Arbeiten und digitale Aktivierungen der Ausstellung auf gropiusbau.de.

 

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

05.06.2020
Überlingen legendär!

Über Generationen mündlich überliefert, schmücken Überlinger Sagen und Legenden Ereignisse und Gerüchte der Vergangenheit aus. Mal spöttisch, mal derb, mal fromm spiegeln sie die Geschichte der Stadt und die Mentalität ihrer Bürger.

Erzählungen, die von Fridiburgs wunderbarer Heilung durch Gallus bis zu Ludwig Uhlands verhindertem Bad im See reichen, begleiten die Besucher*innen in fünf Erlebnisräumen durch die Überlinger Geschichte. Stationen sind die alemannische Frühzeit, das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit, der 30jährige Krieg sowie das Kur- und Seebad seit dem 19. Jahrhundert.

Rund 80 Exponate – Kunstwerke, Goldschmiedearbeiten, Waffen, Kleidung, Bücher, Alltagsgegenstände, Fotos und Film – stammen aus den Beständen der Stadt Überlingen sowie öffentlichen und privaten Sammlungen.

1.4. bis 22.4. und 19.10. bis 31.10.2020: Di bis Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr, So, Fei von 10 bis 15 Uhr. Geschlossen Mo sowie 14.4. und 22. bis 24.10.2020 23.4. bis 18.10.2020: Di bis So, Fei von 10 bis 19 Uhr. Geschlossen Mo sowie 2.6.2020 1.11. bis 12.12.2020: Di-Sa von 9 bis 12:30 und 14 bis 17 Uhr. Geschlossen Mo, So, Fei

Überlingen

05.06.2020
Azteken

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet. Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen uns erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

Hochkarätige Leihgeber

Die Ausstellung präsentiert rund 150 hochkarätige Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Leihgeber sind das Museo Templo Mayor und das Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt, die Musées royaux d'Art et d'Histoire (Brüssel), das National Museum of Denmark (Kopenhagen), das Tropenmuseum (Amsterdam), das Museum Volkenkunde (Leiden), das Museum der Kulturen Basel, das Weltmuseum Wien, das Museum am Rothenbaum (Hamburg), das Museum Weltkulturen (Mannheim), das Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Schloss Friedenstein (Gotha). Besonders erwähnenswert sind die beiden Federschilde und die Grünsteinfigur des Landesmuseums Württemberg, die erstmals im Kontext der aztekischen Kultur zu sehen sein werden.

"Azteken" ist eine Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen (Niederlande).

Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eintritt
Einzelbesucher: EUR 12,-/10,-
Familienticket: EUR 24,-
Gruppen: EUR 10,- p. P.
Audioguide (dt./engl./Jugendliche): EUR 3,-

Di bis So + Feiertage von 10 bis 18 Uhr, Mi von 10 bis 20 Uhr

Stuttgart

05.06.2020
Her Royal Highness Princess Elizabeth

Bei ihrer Geburt am 22. Mai 1770 trug Elizabeth den Titel einer Königlichen Prinzessin von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Ihr Vater König George III. stammte aus dem Hause Hannover, ihre Mutter Charlotte war eine geborene Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz. Mit 14 Geschwistern wuchs Elizabeth in Buckingham House, in Windsor, in Frogmore House und anderen Schlössern auf, wo sie früh mit den Kunstsammlungen ihrer Vorfahren in Berührung kam und die Interessen ihrer Eltern für Architektur, Malerei und Gartenkunst aufnahm.

Elizabeth galt als die begabteste der Königskinder, die alle eine gediegene künstlerische Ausbildung erhielten. Von ihrer Familie wurde sie die „Muse“ genannt, denn sie kannte sich nicht nur mit allen malerischen und graphischen Techniken aus,  sie war auch eine der bedeutendsten Silhouettenschneiderinnen ihrer Zeit. Nicht zuletzt war sie ebenfalls architektonisch und innenarchitektonisch tätig.
Schon in früher Jugend legte Elizabeth den Grundstock für ihre umfangreiche und vielfältige Sammlung, die sie testamentarisch dem Hause Hessen-Homburg überließ. Dessen letzte Nachfahrin, Fürstin Caroline Reuß älterer Linie (1819-1872), erbte viele Jahre nach Elizabeths Tod etwa die Hälfte ihrer ehemals 15.000-20.000 Blätter umfassenden Graphiksammlung, aber nicht einmal ein Zehntel ihrer Bücher. Seit 1922 wird dieser Nachlass in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung bewahrt.

10 bis 17 Uhr, Pfingstmontag geöffnet

Greiz

05.06.2020
Hans Gugelot

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Architekt Hans Gugelot [hans gyʒəlo] ein Vorreiter des bundesdeutschen Industriedesigns. Er war eine wichtige Persönlichkeit an der HfG, sein Name stand für deren Erfolge auf dem Gebiet der Produktentwicklung. Im April 2020 jährt sich sein 100. Geburtstag. Die Ausstellung des HfG-Archivs ist die erste umfassende Museumspräsentation zu Leben und Werk des Gestalters seit über 25 Jahren.

Gemeinsam mit einem Team entwickelte er ein neues Produktdesign für die Firma Braun. 1956 entwarf er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. In der Folgezeit entwarf Hans Gugelot zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Brenner für Heizungsanlagen, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des Industriedesigners.

Mit seinen Produktentwürfen trug Hans Gugelot wesentlich zum Erfolg der Hochschule für Gestaltung bei. Das HfG-Archiv zeigt an ausgewählten Beispielen wie Hans Gugelot diese Haltung in seine Entwürfe übertrug und damit zugleich Maßstäbe für das Industriedesign bis heute setzte.

Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Ulm

05.06.2020
Schwarz auf Weiß

Seit 2011 gehören sie zum UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen„, die Ruinen eines 6000 Jahre alten Dorfes aus der Jungsteinzeit im Tal der Blau bei Ehrenstein nahe Ulm.

Unter den zahlreichen geborgenen Gegenständen aus Stein, Knochen, Geweih und Keramik fällt eine Fundgruppe besonders auf: flache, annähernd runde Scheiben verschiedenster Größe aus Kalkstein mit einer doppelten Durchlochung in der Mitte. Auf einer Seite sind sie randlich mit geradlinigen oder zu Dreiecken angeordneten strahlenförmigen Mustern verziert. Diese waren ursprünglich mit einer schwarzen Paste ausgefüllt, so dass die Muster deutlich zur Geltung kamen. Neben fertigen Exemplaren, oft mit Gebrauchsspuren, liegen jede Menge Rohlinge und unvollendete Stücke vor. Offenbar wurden diese Scheiben nur in diesem Dorf hergestellt und benutzt.

Sie stellen die archäologische Forschung bis heute vor ein Rätsel: Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt der rund 200 Scheiben und geht – auch mit Hilfe der experimentellen Archäologie – der spannenden Frage nach ihrer Deutung und Verwendung nach.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und Sonntag 11 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

Ulm

05.06.2020
Naturgewalten in alten Bibeln

Seit dem 7. Mai kann unsere neue Kabinettausstellung »Naturgewalten in alten Bibeln« entweder in der Historischen Bibliothek oder ganz bequem von zuhause oder von unterwegs aus online besucht werden.
Überschwemmungen, Erdbeben, Feuersbrünste, Heuschreckenschwärme – die Bibel ist voller Geschichten von Naturkatastrophen, die als Strafe und Gericht Gottes aufgefasst wurden. Ausgehend von Bibelzitaten werden in der Ausstellung Illustrationen aus fünf Jahrhunderten gezeigt, die kulturgeschichtlich interpretiert auf zeitgenössische Ereignisse Bezug nehmen. Dabei kommen auch aktuelle Plagen wie die Heuschreckenplage in Afrika oder Corona zur Sprache.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

10-17 Uhr

Halle

05.06.2020
Mit Tatkraft und Gottvertrauen

Das barocke Gebäudeensemble der Stiftungen ist historisch einzigartig und baulich imposant. Eine Freiluftausstellung setzt es in einer künstlerischen Intervention in Szene. Monumentale Fotografien auf Transparenten führen an den zentralen Sichtachsen des Lindenhofs und der historischen Gebäude vor Augen, mit welcher Kraft sich die Stiftungen in den letzten 30 Jahren entwickeln konnten. Sie können dabei sein, wenn wir die Erinnerungen an eine Zeit wecken, in der Manche zweifelten, ob ein Wiederaufbau machbar ist und in der Viele den Mut hatten, anzupacken.

40 Fotomotive lassen rund um den Historischen Lindenhof Details der Vergangenheit entdecken. 7 monumentale Fahnen wurden mit spezieller Technik an einzelnen Gebäuden und über Durchgängen mit zum Teil 5 Metern Höhe angebracht. Nicht nur die Anbringung ist Maßarbeit. Das spezielle Material der Transparente lässt alle Details der Fotos aus den Jahren um 1990 erkennen. Insgesamt wurden in der Ausstellung 305 m² dieses besonders leichten und wetterfesten (UV-beständigen und reißfesten) - Stoff verarbeitet.

Die Freiluftausstellung ist nicht nur bei einem Spaziergang bei schönem Wetter ein Erlebnis, sondern auch ganz bequem von zuhause oder unterwegs aus online besuchbar.

Halle

05.06.2020
IR_REAL - jung + gegenständlich

Es ist IR_REAL: derzeit ist alles anders als geplant. Dennoch feiert der Bodenseekreis das 10-jährige Jubiläum seines Förderpreises für junge und gegenständliche Kunst. Ab 20. Mai zeigen im Roten Haus Meersburg 32 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Österreich, was sie Spannendes in Malerei und Zeichnung geschaffen haben. Mit traumwandlerischer Sicherheit fokussieren sie sich dabei auf ein wichtiges Thema: Im Mittelpunkt steht das Mensch-Sein mit all seinen Facetten. Gerade in Zeiten globaler Krisen erscheint das Nachdenken über das Wesentliche sinnvoll. Das Publikum darf wie immer seinen Favoriten küren. Wählen Sie mit – in der Ausstellung oder online unter: www.galerie-bodenseekreis.de. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags 11 - 17 Uhr

Meersburg

05.06.2020
Critical Zones

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

Die Erde als Netz aus KRITISCHEN ZONEN
Wir möchten folgende Hypothese aufstellen: Der beste Weg zur Kartierung dieser neue Erde besteht darin, sie als ein Netz von KRITISCHEN ZONEN zu betrachten. Von verschiedensten Lebensformen im Laufe der Zeit erschaffen, bilden diese KRITISCHEN ZONEN eine nur wenige Kilometer dünne Oberfläche. Jene Lebensformen hatten die ursprüngliche Geologie der Erde völlig verändert, bevor die Menschheit sie in den letzten Jahrhunderten noch einmal verwandelte.

Im Laufe der Jahre haben WissenschaftlerInnen zahlreiche OBSERVATORIEN zur Untersuchung dieser KRITISCHEN ZONEN eingerichtet. Sie haben uns die komplexe Zusammensetzung und die extreme Zerbrechlichkeit dieser dünnen Haut der Erde vor Augen geführt, in der alle Lebensformen – auch die Menschen – zusammenleben müssen. Sie haben die Geowissenschaften auf vielfältige Weise erneuert, auf Wegen, die auch die Zustimmung Alexander von Humboldts gefunden hätten.

Eine neue Hinwendung zum IRDISCHEN
Zunehmend erkennen WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, AktivistInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen, dass sich die Gesellschaft nicht allein an den Bedürfnissen der Menschheit orientieren darf, sondern wieder IRDISCH werden muss, wenn sie keine Bruchlandung hinlegen möchte. Das Projekt »Moderne« befindet sich seit Langem in vollem Gange, ohne Rücksicht auf die Grenzen des Planeten. Plötzlich jedoch gibt es eine allgemeine Hinwendung zur Erde und eine neue Aufmerksamkeit dafür, wie Lebewesen sie bewohnen könnten. In der POLITIK geht es nicht mehr nur darum, dass Menschen allein und ausschließlich für sich selbst Entscheidungen treffen, vielmehr ist POLITIK zu einem wesentlich komplexeren Unterfangen geworden. Neue Formen der Bürgerschaft und neue Arten der Aufmerksamkeit und Fürsorge für Lebensformen sind notwendig, um einen gemeinsamen Grund zu schaffen.

Die Ausstellung als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN
Über einen Zeitraum von fünf Monaten veranstaltet das ZKM eine Ausstellung, die im kleinen Maßstab das Modell einer neuen Räumlichkeit sowie die Vielfalt der Beziehungen zwischen den dort lebenden Lebensformen simuliert. Sie dient als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN, in dem sich die BesucherInnen mit der neuen Situation vertraut machen können. Diese besondere Kombination aus Gedankenexperiment und Ausstellung wurde von Bruno Latour und Peter Weibel im Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit am ZKM entwickelt. »Iconoclash« im Jahr 2002, »Making Things Public« im Jahr 2005 und »Reset Modernity!« im Jahr 2016 bilden die drei vorherigen »Gedankenausstellungen«, die sich aus ihrer intensiven, inzwischen zwanzig Jahre währenden Arbeitsbeziehung ergaben.

Karlsruhe

05.06.2020
PETER PAUL RUBENS

Peter Paul Rubens ist unbestritten einer der führenden Meister des flämischen Barock. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus gelangten innovative Arbeiten und Bildideen nach Nord- und Mitteleuropa. Sie revolutionierten im 17. Jahrhundert die Malerei und Bildhauerkunst und prägten sie nachhaltig.

Die große Sonderausstellung im Diözesanmuseums Paderborn zeigt unter dem Titel „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ vom 29. Mai bis zum 25. Oktober 2020 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen. Ausgehend von der umfangreichen barocken Neuausstattung des Paderborner Doms durch flämische Künstler aus dem direkten Rubens-Umfeld stehen Peter Paul Rubens und der flämische Barock, seine Skulptur und Malerei, im Zentrum der Schau. So noch nie gezeigte Skizzen und Modelli von der Hand des Meisters und seiner Kollegen dokumentieren die schöpferische Kraft und die genialen Bildfindungen des einflussreichen Barockkünstlers.

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich Konzepten und Wahrnehmungsweisen des Barock in der zeitgenössischen Kunst. Hier stehen Künstler wie Gerhard Richter, Tony Cragg oder Hans Op de Beeck mit ausgewählten Werken im Mittelpunkt.

Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben.

 

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach „CREDO“, „CARITAS“, den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.

10:00 Uhr bis 18 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat bis 20:00 Uhr

Paderborn

05.06.2020

Frankfurt am Main

05.06.2020
Tim Etchells: My Documents: Or All Your Changes Will Be Lost
In „Or All Your Changes Will Be Lost“ erforscht Tim Etchells seine eigenen physischen und digitalen Notizbücher, in denen er über die letzten 35 Jahre geschriebenes Material aller möglichen Arten angehäuft hat. In den Notizbüchern sind kurze Texte gesammelt, Ideen, Notizen, Listen und Sätze von ihm selbst, ebenso wie Fragmente zufällig aufgeschnappter Gespräche, Filme, Graffitis, Zeitungen und Bücher. Sie enthalten die Samen tausender Narrative: Manche sind persönlich, andere mit politischen und sozialen Ereignissen und Umstürzen verknüpft, manche sind wahr, andere sind frei erfunden.

Sprache: Englisch

Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt über die Software Zoom. Beachten Sie bitte, dass Sie zur Installation und Einrichtung der Software, sofern nicht bereits geschehen, Zeit benötigen.

In einigen Passagen der Veranstaltung wird das Publikum, das über die Plattform Zoom teilnimmt, zu sichtbaren und hörbaren Beteiligten.
Die Veranstaltung ist zusätzlich als Livestream und nachfolgend als Stream on Demand auf Youtube zu sehen. Damit werden die über Zoom Beteiligten auch im Live-Stream und Streaming on Demand auf Youtube sicht- und hörbar.
Mit der Teilnahme über Zoom erklären Sie sich damit einverstanden, dass persönliche Daten wie Bildnis, Stimme und ggf. weitere geteilte Informationen und Daten auf den oben genannten Wegen veröffentlicht werden.
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05.06.2020 8:00 p.m.

Frankfurt am Main

05.06.2020
20:00 Uhr
Tickets
Wildpark Bad Mergentheim - Ticket 05.06.2020 | 13 - 16:30 Uhr
Liebe Besucher*innen!
Wir freuen uns, dass wir Sie wiedersehen dürfen und wünschen Ihnen einen den Umständen entsprechend schönen Aufenthalt bei uns!
Dazu gibt es jedoch behördliche Bedingungen, die wir für Sie und Sie für andere bitte beachten müssen:
Es gelten grundsätzlich die Bedingungen der baden-württembergischen Rechtsverordnung zu Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Unsere jeweils angepassten und aktuellen Parkregeln erhalten Sie auf einen Blick auf unserer Website:
http://www.wildtierpark.de
Die Einlasszeiten in zwei Gruppen sind 09:00 Uhr (letzter Einlass 12:30 Uhr!) und 13:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr). ABER: diejenigen, die morgens schon kommen können, können natürlich den ganzen Tag bei uns bleiben! Die Maßnahme dient nur der Entzerrung der Besucher auf dem "Nur-in-eine-Richtung-Rundweg"!
Kinder unter drei Jahren benötigen kein Ticket - einfach mitbringen!

Bitte besuchen Sie unbedingt vorher unsere Website: http://www.wildtierpark.de

Letzter Einlass 16:30 Uhr

Bad Mergentheim

05.06.2020
13:00 Uhr
Tickets
ab 13,10 €
Die Wunderübung (Komödie von Daniel Glattauer)
ER und SIE haben sich entschieden. Joana und Valentin. Sie gehen zur Paartherapie. Zwischen ihnen funktioniert gar nichts mehr. Außer dass sie sich einig sind, getrennte Wege zu gehen.

Der Therapeut sieht sofort: das ist ein Paar im fortgeschrittenen Kampfstadium, alles läuft gegeneinander. Nur in der Polemik sind sie ein perfekt eingespieltes Team und bleiben einander nichts schuldig. Dabei hat ihre Geschichte einst so schön angefangen. Liebe auf den ersten Blick. Unter Wasser. Damals in Ägypten, als sie sich beim Tauchen kennengelernt haben. Valentin hat Joana imponiert, weil er jeden Fisch genau benennen konnte. Außerdem war er der einzige, der im Neopren-Anzug sexy ausgesehen hat. Und ihm ist bei ihrem Anblick auch gleich die Luft weggeblieben.

Alles vorbei. Nach vierzehn Ehejahren hat man sich auseinandergelebt. Wo ist das alles hingekommen? Die großen Gefühle?

Eines würde mich schon interessieren: Warum trennen Sie sich eigentlich nicht? Der Therapeut diagnostiziert eine derart akute Spannung zwischen seinen Klienten, dass er sofort zu einer ganz speziellen Maßnahme greift: DIE WUNDERÜBUNG: ER und SIE mögen sich das Wunder vorstellen, sie wachten auf, und die Welt sei wieder in Ordnung. Was löst das aus?

Abgesehen von einem kurz aufflackernden Lichtlein in der ehelichen Schattenwelt nicht viel. Im Gegenteil, die fiktive Vorstellung vom zurückgekehrten Glück macht die Klüfte noch deutlicher. Die Positionen verhärten sich. Auch der Rollentausch zeigt keine Wirkung: Jeder soll in die Rolle des anderen schlüpfen: ER spricht mit ihr als SIE, und SIE spricht mit ihm als ER. Die ideale Möglichkeit, kräftig auszuteilen und den jeweils anderen mit SEINEN und IHREN Worten zum Monster zu erklären.

Auch die berühmte Faustübung führt zu nichts. Sind Joana und Valentin wirklich so ein hoffnungsloses Paar? Oder keimen da nicht zwischen bissigen Verbalattacken zarte Pflänzlein der vielleicht nicht gänzlich verlorenen Liebe auf?

Der schwergebeutelte Therapeut wittert eine Chance. Aber ein Schritt vor bedeutet bei diesen Härtefällen zwei Schritte zurück. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht die Sitzung weiter. Doch der Therapeut ist nach einem Anruf plötzlich ganz verstört…

Mit Mélanie Linzer
Oliver Kai Müller
Christian Suhr

Inszenierung: Christian Suhr

Dauer: ca. 90 Minuten (Eine Pause)

VVK beendet (Tickets evtl. noch an der Abendkasse) Info-Tel.: 06158-188854
Schwetzinger Musical Sommer
Konzertreihe live aus der Wollfabrik Schwetzingen

Aus nächster Nähe live Musicalstars auf der Bühne zu erleben – in der Wollfabrik wird das in einer Reihe von exklusiven Song-Abenden möglich.

Die Musicalstars Myrthes Monteiro, Philipp Büttner, Roberta Valentini und Joana Fee Würz treffen sich in Schwetzingen zu einer Reihe von Konzerten, in denen sie ihre Leidenschaft für große Songs ausleben dürfen.

Die Künstler bringen dabei in einer unterhaltsamen Mischung eine Hit-Auswahl der von ihnen auf den großen Musicalbühnen gespielten Shows zu Gehör, aber auch Songs der nationalen und internationalen Pop- und Rockmusik.

Am Klavier werden sie von Marcos Padotzke begleitet, es wird live ins Internet gestreamt.

Den Auftakt der Konzertreihe bilden am 5.6.2020 Myrthes Monteiro und Philipp Büttner, das Traumpaar aus Disney’s Aladdin.

Der zweite Showabend am 12.6.2020 vereint die renommierten Musicaldarstellerinnen Roberta Valentini und Joana Fee Würz auf einer Bühne (bekannt u.a. aus Ghost, Wicked, Tarzan, Rebecca und Evita).



Zu den Künstlern:



Myrthes Monteiro



Die vielseitige gebürtige Brasilianerin Myrthes Monteiro absolvierte ihre Ausbildung in den Bereichen Tanz, Gesang, Schauspiel und Zirkus in São Paulo. Dort trat sie in Das Phantom der Oper und My Fair Lady auf. 2007 startete sie ihre Karriere in Deutschland mit Disney´s Der König der Löwen, und seitdem tritt sie in Europa bei zahlreichen Produktionen auf. Zu ihren Rollen zählen Apollo-Sängerin und Maria Elena Santiago in Die Buddy Holly Story am Colosseum Theater Essen, Sillabub und Victoria in der Europa-Tournee von Cats, Sarah in Tanz der Vampire im Theater des Westens Berlin, Gesangssolistin in Dirty Dancing im Theater am Potsdamer Platz Berlin, Carmen Diaz in Fame an der Oper Graz, Staatsanwältin und Serena in Natürlich Blond am Ronacher Wien, Alex Owens in Flashdance sowie Sarah in Tanz der Vampire am Theater St. Gallen, Maria in West Side Story an der Oper Leipzig und Sarah in Ragtime im Theater Braunschweig. 2014 erschien ihr erstes Album mit „Bellini“ bei Universal Records mit anschließender Tournee durch Deutschland und Europa. Von 2015 bis 2018 war Myrthes als Erstbesetzung Prinzessin Jasmin bei Disney´s Aladdin im Theater Neue Flora in Hamburg zu sehen. Danach trat sie auf der Bühne des Linzer Musiktheaters als Lise Dassin in der deutschsprachigen Erstaufführung von Ein Amerikaner in Paris, als Sarah in Ragtime und als Emmy Ephrussi in Der Hase mit den Bernsteinaugen auf. Myrthes erhielt für die Rolle der Lise Dassin in “Ein Amerikaner in Paris” den Preis für die beste Musicaldarstellerin Österreichs 2019 (Broadway World Regional Awards). Zurzeit ist Myrthes als “Anita” in West Side Story im Staatstheater Nürnberg zu sehen.



Philipp Büttner



Philipp Büttner studierte von 2010 bis 2014 an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Im Rahmen seines Studiums stand er bereits in zahlreichen Rollen auf der Bühne - so war er u. a. als Frederick Barrett auf der Felsenbühne Staatz bei der österreichischen Erstaufführung des Musicals Titanic zu erleben. Darauf folgten Engagements am Theater Bielefeld als Clyde in der deutschsprachigen Erstaufführung von Frank Wildhorns Bonnie & Clyde, Che in Evita am Staatstheater Oldenburg, Tybalt/ Benvolio in Romeo und Julia bei den Thuner Seespielen, Bruno Lubanski in Das Wunder von Bern in Hamburg, Tony in West Side Story bei den Domfestspielen in Magdeburg und am Theater Dortmund sowie Goethe in der Try Out-Produktion von Goethe – auf Liebe und Tod in Essen. Für seine Leistung wurde Philipp Büttner bereits mehrfach ausgezeichnet: 2013 konnte er sich das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins sichern und belegte außerdem den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin. Er synchronisierte 2019 Jason Derulo in seiner Rolle als Rum Tum Tugger im Cats-Film. Seit Herbst 2016 spielt Philipp die Titelrolle in Disney’s Aladdin; erst am Stage Theater Neue Flora in Hamburg und seit März 2019 am Apollo Theater in Stuttgart.



Marcos Padotzke



Marcos Padotzke studierte Klavier, Gesang und Dirigieren an den Musikhochschulen in München und Zürich.

In der Schweiz war er an den Opernhäusern und Theatern von Zürich, Winterthur, Schaffhausen, Vevey, La Chaux-de-Fonds, Solothurn und Biel tätig.

Ein Auslandsaufenthalt zur Weiterbildung bei Alexandrina Milcheva führte ihn 2004 nach Bulgarien, wo er bis 2006 blieb und zuletzt an der Nationaloper Sofia als Papageno in W.A. Mozarts „Die Zauberflöte“ engagiert war.

In Bulgarien war er in der berühmtesten TV-Show des Landes, der Slavi-Show, als Songwriter tätig.

Seit 2007 ist er als Pianist und Dirigent bei großen Musical-Produktionen tätig.

Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Tanz der Vampire, Wicked, Cats, Phantom der Oper“, Chicago, Dirty Dancing, Rocky, Bodyguard, Fack ju Göhte, Anastasia und Die fabelhafte Welt der Amélie.

Aufgrund seiner großen Leidenschaft für Sprachen absolvierte er 2013 den Masterstudiengang Konferenzdolmetschen an der Universität Heidelberg und ist seither auch als Dolmetscher mit den Sprachen Deutsch, Portugiesisch, Italienisch und Englisch tätig.

Er dolmetscht regelmäßig für Unternehmen, internationale Organisationen, Vertreter von Ministerien und Kulturorganisationen.

Für die Sender ARD und ZDF war er bei der Fußball-WM 2014 und den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro bei Live-Interviews im Einsatz.

In der Europa League und der Champions League ist er regelmäßig als Simultandolmetscher bei Fußballübertragungen und Pressekonferenzen zu hören.
Wildpark Bad Mergentheim - Ticket 05.06.2020 | 09 - 12:30 Uhr
Liebe Besucher*innen!
Wir freuen uns, dass wir Sie wiedersehen dürfen und wünschen Ihnen einen den Umständen entsprechend schönen Aufenthalt bei uns!
Dazu gibt es jedoch behördliche Bedingungen, die wir für Sie und Sie für andere bitte beachten müssen:
Es gelten grundsätzlich die Bedingungen der baden-württembergischen Rechtsverordnung zu Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.
Unsere jeweils angepassten und aktuellen Parkregeln erhalten Sie auf einen Blick auf unserer Website:
http://www.wildtierpark.de
Die Einlasszeiten in zwei Gruppen sind 09:00 Uhr (letzter Einlass 12:30 Uhr!) und 13:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr). ABER: diejenigen, die morgens schon kommen können, können natürlich den ganzen Tag bei uns bleiben! Die Maßnahme dient nur der Entzerrung der Besucher auf dem "Nur-in-eine-Richtung-Rundweg"!
Kinder unter drei Jahren benötigen kein Ticket - einfach mitbringen!

Bitte besuchen Sie unbedingt vorher unsere Website: http://www.wildtierpark.de

Letzter Einlass 12:30 Uhr

Bad Mergentheim

05.06.2020
09:00 Uhr
Tickets
ab 13,10 €
AUTOKINO PFULLINGEN - Bernd Kohlhepp & Nils Stassburg - Elvis trifft Elvis – schicksalhafte Begegnung im Kreisverkehr
Schwäbische Comedy mit Herrn Hämmerle und Rock´n´Roll von Deutschlands bestem Elvis-Interpret Nils Strassburg
Der King ist einzigartig. In dieser Show sogar doppelt! Bernd Kohlhepp alias Herr Hämmerle als "schwäbischer Elvis" und Nils Strassburg, der offiziell beste deutsche Elvis, rocken die Bühne. Denn die beiden sind zwei Blutsbrüder des Rock and Roll.
Die mit viel Musik angereicherte Comedy-Show erzählt von den Folgen eines ungewollten Zusammentreffens Herrn Hämmerles aus dem schwäbischen Bempflingen mit dem ´King´ aus Memphis. Während der Weltstar auf die Versicherungsdaten seines Unfallgegners wartet, lässt er es sich nicht nehmen, ein paar seiner Hits zum Besten zu geben. Der findige Schwabe seinerseits läßt nichts unversucht, aus dem von ihm angerichteten Schlamassel ungeschoren davon zu kommen.
Mit dieser Mischung aus Comedy und Musik haben sich Strassburg und Kohlhepp seit ihrer Begegnung 2016 in die Herzen des Publikums gespielt und ernten im süddeutschen Raum stehende Ovationen, bei Elvis Presley-Fans genauso wie bei Liebhabern des Kabaretts.
"Ohrenbetäubender Applaus der 1.000 Zuschauer für dieses grandiose Gespann."
(Heilbronner Stimme)

"Fantastische Musik-Comedy mit zwei Meistern ihres Fachs."
(Neue Rottweiler Zeitung)

"Harter Stoff für die Lachmuskeln."
(Mannheimer Morgen)

"Gnadenlos genial"
(Schwäbische Zeitung)

Einlass: 19:00 Uhr
Mit Abstand verblüfft!
Liebes Publikum,

mit Freude haben wir die Nachricht erhalten, dass wir Sie ab sofort (unter Auflagen) wieder verblüffen dürfen.
Die geforderten Hygieneauflagen zwingen uns jedoch dazu, unsere deutschlandweit einzigartigen Tisch-Theater-Shows aus künstlerischen und organisatorischen Gründen vorerst aussetzen zu müssen. Sobald es weitere Lockerungen zulassen, spielen wir wieder unsere beliebten Shows am Tisch, wie im Spielplan vorgesehen!

Dennoch: Dem Abstand zum Trotz möchten wir für Sie spielen!
Daher starten wir ab dem 03.06.2020 eine neue, dem Status quo angemessene Show!

Ihr Titel "Mit Abstand verblüfft!" - hygienisch einwandfrei und garantiert ohne Nebenwirkungen.
Dafür hochansteckend magisch und unterhaltsam.

Ort des Geschehens ist der "Saal Hamburg" im Feldschlößchen-Stammhaus. Hier erwartet Sie eine Salonshow mit genügend Raum zum Sitzen, Abstand halten und Staunen. Interaktive Nummern ohne "Mitmachpflicht" und "Anfassen" und dennoch "mattscheibenfreier" Genuss von KULTUR.
Denn Kultur muss sein - jetzt erst recht!

Für Ticketbuchungen kontaktieren Sie uns bitte vorerst nur per E-Mail unter Ticket@close-up-night.de
oder per Telefon unter 0351 41 88 97 36 (Anrufbeantworter).

Bleiben Sie gesund - wir freuen uns auf Sie!


Ungewöhnliche Magie – erstaunlich nah!

Unter diesem Motto bieten die drei Profi-Zauberkünstler André Kursch, Torsten Pahl und Matthieu Anatrella bereits seit 2004 ungewöhnliche Magie erstaunlich nah. Die Close Up Night ist damit die am längsten laufende Zaubershow in Dresden und zugleich das erste Zaubertheater dieser Stadt.

Mehrfach im Monat verwandelt sich das „Braumeisterzimmer“ im Feldschlößchen-Stammhaus in das Zaubertheater der Close Up Night. In dieser unverwechselbaren Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, die Akteure gemeinsam in einer ihrer Tisch-Theater-Shows zu erleben - ein deutschlandweit einmaliges Showformat, von dem Sie noch lange sprechen werden! KURZWEILIG, ANDERS UND ERSTAUNLICH.

Die Abende der Close Up Night sind mittlerweile der Geheimtipp in der Dresdner Veranstaltungslandschaft!

Weitere Informationen auf
http://www.close-up-night.de

http://www.close-up-night.de / Einlass ab 30 min vor Vorstellungsbeginn

Ticketbuchungen bitte vorerst nur per E-Mail unter Ticket@close-up-night.de oder Telefon unter 0351 41 88 97 36 (AB)

Dresden

05.06.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 27,00 €
Mit Abstand verblüfft!
Liebes Publikum,

mit Freude haben wir die Nachricht erhalten, dass wir Sie ab sofort (unter Auflagen) wieder verblüffen dürfen.
Die geforderten Hygieneauflagen zwingen uns jedoch dazu, unsere deutschlandweit einzigartigen Tisch-Theater-Shows aus künstlerischen und organisatorischen Gründen vorerst aussetzen zu müssen. Sobald es weitere Lockerungen zulassen, spielen wir wieder unsere beliebten Shows am Tisch, wie im Spielplan vorgesehen!

Dennoch: Dem Abstand zum Trotz möchten wir für Sie spielen!
Daher starten wir ab dem 03.06.2020 eine neue, dem Status quo angemessene Show!

Ihr Titel "Mit Abstand verblüfft!" - hygienisch einwandfrei und garantiert ohne Nebenwirkungen.
Dafür hochansteckend magisch und unterhaltsam.

Ort des Geschehens ist der "Saal Hamburg" im Feldschlößchen-Stammhaus. Hier erwartet Sie eine Salonshow mit genügend Raum zum Sitzen, Abstand halten und Staunen. Interaktive Nummern ohne "Mitmachpflicht" und "Anfassen" und dennoch "mattscheibenfreier" Genuss von KULTUR.
Denn Kultur muss sein - jetzt erst recht!

Für Ticketbuchungen kontaktieren Sie uns bitte vorerst nur per E-Mail unter Ticket@close-up-night.de
oder per Telefon unter 0351 41 88 97 36 (Anrufbeantworter).

Bleiben Sie gesund - wir freuen uns auf Sie!


Ungewöhnliche Magie – erstaunlich nah!

Unter diesem Motto bieten die drei Profi-Zauberkünstler André Kursch, Torsten Pahl und Matthieu Anatrella bereits seit 2004 ungewöhnliche Magie erstaunlich nah. Die Close Up Night ist damit die am längsten laufende Zaubershow in Dresden und zugleich das erste Zaubertheater dieser Stadt.

Mehrfach im Monat verwandelt sich das „Braumeisterzimmer“ im Feldschlößchen-Stammhaus in das Zaubertheater der Close Up Night. In dieser unverwechselbaren Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, die Akteure gemeinsam in einer ihrer Tisch-Theater-Shows zu erleben - ein deutschlandweit einmaliges Showformat, von dem Sie noch lange sprechen werden! KURZWEILIG, ANDERS UND ERSTAUNLICH.

Die Abende der Close Up Night sind mittlerweile der Geheimtipp in der Dresdner Veranstaltungslandschaft!

Weitere Informationen auf
http://www.close-up-night.de

http://www.close-up-night.de / Einlass ab 30 min vor Vorstellungsbeginn

Ticketbuchungen bitte vorerst nur per E-Mail unter Ticket@close-up-night.de oder Telefon unter 0351 41 88 97 36 (AB)

Dresden

05.06.2020
18:30 Uhr
Tickets
ab 27,00 €
Stadtspaziergang durch Potsdam
Eine kurzweilige Reise durch die Vergangenheit mit Blick in das Potsdam von morgen: Start ist am Alten Markt, der historischen Mitte Potsdams, die mit der Nikolaikirche und ihren rekonstruierten Barockbauten, dem Museum Barberini und dem Landtag in der Hülle des alten Stadtschlosses im neuen Glanz leuchtet. Durch die barocke Innenstadt geht es vorbei an Potsdams Einkaufsmeile, dem „Broadway“, zum Holländischen Viertel. Kleine Läden, Cafés und Bars prägen das Flair der einzigartigen geschlossenen holländischen Siedlung außerhalb der Niederlande. Hier endet die Tour.

Die Stadtführung findet im Januar, Februar, März, November am Samstag und Sonntag und von April bis Oktober täglich statt.

Von April bis Oktober wird der Stadtspaziergang zudem jeden 2. und 4. Samstag im Monat in Deutsch und Englisch geführt.

Treffpunkt: 11 Uhr Tourist Information Am Alten Markt

Dauer: 2 Stunden

Um unsere Qualitäts-und Sicherheitsstandards in Zeiten der Pandemie gewährleisten zu können, werden alle öffentlichen Stadtführungen bis zur Aufhebung der Abstandsregelung mit max. 10 Teilnehmern pro Gruppe durchgeführt.

Dabei gilt die Einhaltung der vorgegebenen Hygiene-und Sicherheitsmaßnahmen:

Hygienemaßnahmen für alle öffentlichen Stadtführungen der PMSG
Die Stadtführungen finden unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m statt. Die Teilnahme ist nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung möglich.

Datenerfassung zur Eindämmung der Pandemie
Bitte füllen Sie in der Tourist Information das Teilnahmeformular mit Ihren Kontaktdaten (Name und E-Mail/ oder Tel.) aus. Diese werden spätestens nach Ablauf von 2 Monaten datenschutzkonform vernichtet.
Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Fest zum Tag der Deutschen Einheit:
Am 3. und 4. Oktober 2020 finden in der Landeshauptstadt Potsdam die zentralen Feierlichkeiten zum 30. Tag der Deutschen Einheit statt.
Das Festgebiet befindet sich in der Innenstadt im Bereich zwischen dem Hauptbahnhof und der Zeppelinstraße sowie der Straße am Kanal.
Während, aber auch bereits im Vorfeld und im Nachgang der Veranstaltung, zu der viele Tausend Besucherinnen und Besucher aus allen Teilen Deutschlands erwartet werden, ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrungen zu rechnen.
Die Kapazitäten für Parkflächen sind nur eingeschränkt verfügbar. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Potsdam und bitten Sie schon jetzt darum, Ihre Zeitplanung diesen Gegebenheiten anzupassen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Fotonachweis: Alter Markt © PMSG André Stiebitz
Drive-in LIVE | Frl. Wommy Wonder
DRIVE-IN KULTURBÜHNE IN BALINGEN

Jetzt gibt es endlich wieder Livekultur in Balingen. Als Drive-in-Event. Abgefahren, klar, aber dafür natürlich verantwortungsbewusst und unter Einhaltung aller aktuellen Sicherheitsvorgaben. Wie? Ihr hockt im Auto, sicher und heimelig, und bekommt über FM / UKW Frequenz den Liveton direkt in das Autoradio übertragen. Ein Feeling wie im Autokino. Nur jetzt: Live! Einem ganz besonderen Erlebnis steht diesen Frühsommer also nichts mehr im Wege.
Für Getränke und Knabbereien sorgt Ihr einfach selber und bringt alles im Auto mit was ihr benötigt. Seid kreativ und richtet Euch ein Buffet auf dem Armaturenbrett ein, holt vorher Pizza ab oder kommt mit Kühlbox, Piccolo-Sektchen und Fleischkäs-Häppchen!
Wir freuen uns auf tolle Abende mit Euch!
Das Drive-in Live Team

http://www.drive-in-live.de
http://www.facebook.com/driveinliveBalingen
http://www.instagram.com/drive.in.live
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WICHTIGE INFORMATIONEN & SICHERHEITSREGELN

Vorverkauf und Ticket
- Das Ticket kann nur online erworben werden. Es gibt keine Abendkasse.
- Das Ticket gilt für 1x PKW mit max. 5 Personen unter Einhaltung der aktuellen Coronaregeln. Personen aus 2x Haushalten sind zulässig.

Einfahrt / Ticketkontrolle
- Bei der Einfahrt ist der QR Code auf dem Ticket bereitzuhalten und wird durch das Personal eingescannt.
- Der Zugang zum Gelände ist nur mit dem Auto möglich. Ein späteres Hinzukommen eines Beifahrers ist nicht erlaubt.

Platzzuweisung
- Die Platzierung der Autos erfolgt durch das Personal vor Ort bzw. sind durch Markierungen vor Ort vorgegeben.
- Nach Zuweisung des Platzes muss der Motor abgestellt und Schweinwerfer ausgeschaltet werden.
- SUV’s bzw. höhere Fahrzeuge sind auf Grund der Sichtbehinderung der anderen Autos nur in den hinteren Reihen und an der Seite zugelassen. Hierfür gibt es ein begrenztes Platzkontingent! Bitte beachten Sie, dass Sie als Fahrer eines höheren Autos (> 1.65cm) das richtige Ticket buchen!

Sonstiges
- Bitte bringen Sie Speisen und Getränke selber mit. Es gibt keinen Verkauf vor Ort!
- Der Ton kommt über FM / UKW-Frequenz. Ein Autoradio sollte im Auto vorhanden sein, die Frequenz wird vor Ort mitgeteilt.
- Das Auto darf während der Veranstaltung nur zum Toilettengang und nur mit „Mund-Nasen-Maske“ verlassen werden. Bei Wartezeiten vor den Toiletten ist der der geforderte Mindestabstand einzuhalten.

Herzlichen Dank für die Beachtung und Einhaltung dieser Regeln.
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FRL. WOMMY WONDER

Das Fräulein mit den Gardemaßen steht als Frau ihren Mann mit einer Mischung aus Kabarett, Comedy, Chanson und Travestie; sie ist gleichermaßen spitzzüngig wie philosophisch und bietet fernab gängiger Mainstream-Comedy kleine Seitenhiebe und Sticheleien. Das Kultfräulein mit dem Herz am rechten Fleck verbreitet dabei eine Fröhlichkeit, die unten im Bauch anfängt und sich bis in die Haarspitzen fortsetzt, und wie! Der Lachmuskelkater-Marathon ist dabei vor allem eines: Unterhaltung mit Haltung für Herz, Hirn und Zwerchfell, und das macht vor allem eines: süchtig.
http://www.wommy.de

Einfahrt 20:00 Uhr | Zufahrt nur aus Richtung Toom kommend | Stellplätze werden zugewiesen

Balingen

05.06.2020
21:00 Uhr
Tickets
ab 48,00 €
Hamlet - ein digitales Familiendrama
In einem Monitorfenster sieht man Polonius, wie er das Verzehren seines Frühstückseis zelebriert, in dem anderen betrachtet Ophelia rote Tropfen in der Badewanne. Während Hamlet sich im Schweigen übt, verlieben sich Gertrude und Claudius, der neue Stiefvater, am heimischen Herd. Auf einmal eine WhatsApp-Nachricht: „Hamlet, hier spricht dein Vater. Räche mich!“ Aus den familiären Verstrickungen gibt es kein Entkommen vor Manipulation, Missbrauch und Gewalt. Am Ende sind alle Tod.

Mit „Enter Hamlet“ reagieren Die AZUBIS auf die aktuelle Situation, auf Isolation und Überforderung in der Familie, auf häusliche Gewalt, auf die Konjunktur der Videokonferenzen und das digitale Rauschen. Sie verlegen den Klassiker in den virtuellen Raum und erforschen zwischen Zoom-Galerie und Chatverlauf die Schnittstelle der aktuellen Situation mit dem fiktiven Drama „Hamlet", in dem die schwelenden Konflikte im hermetisch abgeschlossenen Schoß der (Königs-)Familie in einem Amoklauf enden. Das Projekt ist explizit für die Video-Konferenz inszeniert. Die AZUBIS erforschen den virtuellen Raum mit Erzähl- und Objekttheater, Interaktion, Trash und Poesie und suchen nach Möglichkeiten und Begrenzungen des neuen Kunstmediums.

Sie gehen nicht ins Theater, also ziehen Sie sich schick an!

UND WICHTIG: Sie erhalten die Zugangsdaten für das entsprechende Zoom-Meeting am Tag der Veranstaltung (nachmittags) und an die E-Mail-Adresse, die sie im Kaufprozess angeben. Bitte checken sie selbige regelmäßig - gerne auch den Spam-Ordner! Sollten Sie bis eine Stunde vor der Show noch keine Zugangsdaten vorliegen haben, melden Sie sich bitte per E-Mail unter dieazubis@googlemail.com. Sie bekommen sie dann nochmals kurzfristig zugeschickt.

Künstlerische Leitung: Die AZUBIS (Kai Fischer und Christopher Weiß) / Gast: Lisa Apel / Dramaturgie: Kaja Jakstat / Technik: Andreas Albrecht

http://www.dieazubis.de

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

Foto © Kai Fischer

Zugangsdaten für das Zoom-Meeting erhalten Sie an die E-Mail-Adresse, die Sie im Kaufprozess angeben!

Zzt. keine Tickets mehr.

Hamburg

05.06.2020
21:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €
Komplexe Väter - René Heinersdorff
KOMPLEXE VÄTER
Komödie

Jochen Busse und Hugo Egon Balder auf einer Bühne! Gemeinsam sind die beiden „komplexe Väter“ – Eltern, die gerne über ihre erwachsenen Kinder sprechen, aber nur selten mit ihnen. Erfolgsautor René Heinersdorff gelingt mit diesem Stück eine wunderbare Konversationskomödie mit Tiefgang und Humor.

Um endlich den neuen Freund ihrer Tochter Nadine kennen zu lernen, organisiert Ute ein Familientreffen. Dazu lädt sie auch Erik ein, den leiblichen Vater von Nadine. Utes Lebensgefährte Anton ist fassungslos. War er es doch, der von Anfang an die Rolle des Vaters für Nadine übernommen hat! Und von Erik hält er sowieso nichts.

Doch als Nadines Freund Björn endlich auftaucht, schließen die beiden Streithähne Waffenstillstand. Denn Björn ist gute 25 Jahre älter als „ihre“ Tochter, und das finden die beiden gar nicht komisch.


TV-Star Hugo Egon Balder sorgte bereits in „Aufguss“ und „Sei lieb zu meiner Frau“ für beste Unterhaltung in der Komödie im Marquardt. Kabarett- und Fernsehstar Jochen Busse stand zuletzt in „In jeder Beziehung“ auf der Marquardt-Bühne. Nun sind sie gemeinsam zurück – in einem Stück, das ihnen der bekannte Schauspieler und Regisseur René Heinersdorff auf den Leib geschrieben hat.

Freuen Sie sich auf ein wahres Pointen-Feuerwerk!

Vorstellungen 7.5. bis 28.6.2020

Mit Hugo Egon Balder, Jochen Busse, René Heinersdorff, Katarina Schmidt, Alexandra von Schwerin
Regie und Bühne René Heinersdorff
Kostüme Andrea Gravemann
Dramaturgische Beratung Axel Preuß

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Frühstück bei Tiffany - Truman Capote - Premiere
FRÜHSTÜCK BEI TIFFANY

Für die Bühne bearbeitet von Richard Greenberg
In der Übersetzung und Bearbeitung von Ulrike Zemme

1958 landete Truman Capote einen Bestseller mit seiner Geschichte über eine hinreißende junge Frau. Die Verfilmung mit Audrey Hepburn als Holly Golightly wurde ein Welterfolg, das Lied „Moon River“ ein Hit. Sehen Sie jetzt die kongeniale Bühnenfassung von Richard Greenberg.

Im New Yorker Partytrubel der 1940er Jahre ist die fast neunzehnjährige Holly eine geheimnisvolle Ausnahmeerscheinung. Sie mischt das Nachtleben auf und bezaubert die Männer durch ihre Ausstrahlung, ihre Schlagfertigkeit und ihren entwaffnenden Charme. Sie lässt sich zwar gerne von ihnen einen luxuriösen Lebensstil finanzieren, bewahrt aber immer ihre Freiheit. Manchmal jedoch, wenn ihr alles zu viel wird, gibt es nur einen Ort, der sie beruhigt: Tiffany, der berühmte Juwelier in der Fifth Avenue mit seinen glitzernden Diamanten in der Auslage.

Hollys Nachbar, ein junger Schriftsteller, den sie, obwohl er anders heißt, stets Fred nennt, beobachtet ihr turbulentes und glamouröses Leben, während er versucht, seine eigene Existenz zu ordnen und seine Karriere voranzutreiben. Und er verfällt ihrem Charme, obwohl sie ihn davor gewarnt hat, sich in ein wildes Geschöpf wie sie zu verlieben …

Mit dieser Inszenierung gibt der Stuttgarter Regisseur und Schauspieler Benjamin Hille sein Regiedebüt am Alten Schauspielhaus. Bisherige Inszenierungen führten ihn u.a. ans Deutsche Theater Göttingen, ans Studio Theater Stuttgart und ans Theater Baden-Baden. Als Holly Golightly erleben Sie Judith Florence Ehrhardt, die in der letzten Spielzeit als Studentin Anna in „Willkommen“ ihren Stuttgarter Einstand feierte.

Vorstellungen 5.6. bis 11.7.2020

Mit Judith Florence Ehrhardt, Luis Quintana u.a.
Regie Benjamin Hille
Bühne und Kostüme Barbara Krott
Dramaturgie Susanne Schmitt

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Liese-Lotte Lübke – „und wenn schon…“

Absage auf Grund der CoronaSchutz Regelungen
Auf Grund der aktuellen Abstandsregelungen ist für den Betrieb von Theater 509 nur noch eine drastisch reduzierte Platzausstattung genehmigt. Deshalb müssen wir leider alle geplanten Veranstaltungen bis zur Sommerpause absagen.
Das gilt auch für die Veranstaltung mit Liese-Lotte Lübke am 05.06.2020
Wenn Sie Eintrittskarten für die Veranstaltung mit Liese-Lotte Lübke haben, bieten wir Ihnen an, diese für eine zukünftige Veranstaltung mit Liese-Lotte Lübke zu nutzen. (Termin: 03.02.2021) Oder wir erstellen Ihnen eine Gutschrift. Nehmen Sie in beiden Fällen unter rolf.schramm@stadt-koeln.de Kontakt mit uns auf.

Sie helfen damit den Künstlerinnen, Künstlern und uns bei einem Neustart.

Wenn Ihnen das nicht möglich ist, erhalten Sie Ihr Eintrittsgeld beim jeweiligen Vorverkäufer erstattet. Das kann aktuell auf Grund der Vielzahl betroffener Veranstaltungen eine Zeit dauern!
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis - Bleiben Sie gesund!

 

Köln-Premiere

Was bedeutet Abenteuerkabarett?
Einerseits ist ein Besuch des Kabarettprogramms von Liese-Lotte Lübke ein Abenteuer. Andererseits ist es abenteuerlich, wie mutig und direkt diese Künstlerin mit ihrem wilden Charme ihr Publikum begeistert. So wie sich Liese-Lotte als Gleitschirmpilotin von den höchsten Bergen stürzt, so ist ihr Soloprogramm: aufregend, frech, stürmisch, frei und frisch!

Unerwartet spricht sie gesellschaftliche Tabuthemen an, die unter die Haut gehen und man merkt oft erst später, dass sie das eine oder andere Lied im Grunde genau für uns singt.
Ihre selbstgeschriebenen Texte und -komponierten Lieder, zu denen sie sich am Klavier begleitet, sind eine Mischung lebensnaher Themen, die sie mit viel Herz, berührend, ertappend, manchmal mahnend und immer aufrichtig mit ihrem Publikum teilt.
Ein Abend voller Politik des Privaten, voll von frechem Humor und ganz auf der Suche nach der Verantwortung bei uns selbst. Lassen wir uns darauf ein! Und auf die Energie dieser impulsiven Künstlerin. „Selten hat ein so unterhaltsam dargebrachter, tiefgründiger Abend, so nachhaltige Wirkung bei mir hinterlassen“, sagte ein Zuschauer nach dem Konzert.
Was immer uns also im Alltag zurückhält, nehmen Sie es an die Hand, gehen Sie trotzdem los und sagen Sie - wie Liese-Lotte - „…und wenn schon...“!
Denn das Leben steckt voller noch unentdeckter Abenteuer …


"Die 29-jährige hat mit ihrer Präsentation auf der Kaufbeurer Kleinkunstbühne Podium das Publikum restlos begeistert. Glaubwürdig und mit analysierendem Blick „fegt“ sie durch menschliche Abgründe und schaut hinter die Kulissen gesellschaftlicher Oberflächenstrukturen. Mal böse und entlarvend, mal aufbegehrend und zum Sich-nicht-alles-gefallen-lassen auffordernd, die Gesichter der Lübke offenbaren viele Facetten."
Allgäuer Zeitung, Klaus Thiel

Pe Werner - ABGESAGT

Ersatzlose Absage Köstritzer Spiegelzelt 2020

Liebe Freunde des Köstritzer Spiegelzeltes,

mit dem Köstritzer Spiegelzelt beginnt seit 16 Jahren der Frühling in Weimar.

Über 300.000 Gäste haben gemeinsam mit über 2.000 Künstlerinnen und Künstlern seit der Gründung das Festival zu etwas Einzigartigem in der Thüringer Kulturlandschaft gemacht.

Wir haben bis jetzt gehofft, auch in diesem Jahr mit Ihnen/Euch den Mai und Juni auf dem Beethovenplatz verbringen zu können.

Doch das Corona-Virus macht uns allen einen Strich durch die Rechnung!

Wir müssen aus Gründen der Sicherheit für Sie, unser Publikum, und unsere Künstler das komplette Festival 2020 ersatzlos absagen.

Das Köstritzer Spiegelzelt ist das einzige vollkommen privat finanzierte Festival in Weimar, erhält also keine staatliche Kulturförderung, daher ist diese Situation existenzbedrohend.

JETZT BRAUCHEN WIR IHRE/EURE HILFE UND SOLIDARITÄT!

NUR wenn SIE, unser Publikum, auf die Rückerstattung für bereits erworbene Eintrittskarten ganz oder zum Teil verzichten, KANN es im nächsten Jahr wieder ein Köstritzer Spiegelzelt Festival geben! Wir brauchen IHRE SOLIDARITÄT und DANKEN an dieser Stelle herzlich für IHRE UNTERSTÜTZUNG.

Solidarität/Ticketrückgabe:

Bitte nutzen Sie für eine Rückabwicklung der gekauften Eintrittskarten ausschließlich das Formular, auf dem Sie auch weitere Informationen für die Rückabwicklung finden. Dieses Formular steht ab sofort auf der Festivalhomepage https://www.koestritzer-spiegelzelt.de/ zum Download zur Verfügung. Die Rückgabe der Tickets kann aus technischen Gründen erst ab dem 1. Mai 2020 beginnen.

DANKESCHÖN

Wenn SIE uns helfen, das Überleben des Köstritzer Spiegelzeltes zu sichern, möchten wir uns bei ihnen mit einem großen Sonder-Konzert auf dem Beethovenplatz bedanken, sobald wieder Normalität in unser Leben eingekehrt ist.

Gemeinsam wollen wir dann das Leben und die Kunst feiern!

Wir drücken unseren Gästen und dem Festival die Daumen.

Bleiben Sie gesund!

Weltklang – Nacht der Poesie

Lesung mit Mircea Cărtărescu (ROU) | Michael Donhauser (AUT) | Athena Farrokhzad (IRN/SWE) mit dem Musiker Christian Kesten (DEU) | Yanko González (CHL) | Luljeta Lleshanaku (ALB) | Koleka Putuma (ZAF) | Ariana Reines (USA) | Katharina Schultens (DEU) | Yi Won (KOR)

Weltklang – Nacht der Poesie ist die vielstimmige Eröffnung des poesiefestival berlin – dieses Jahr live im Internet. DichterInnen aus allen Teilen der Welt lesen, singen und performen in sieben verschiedenen Muttersprachen. Sie zeigen den Reichtum der Gegenwartslyrik, ihre inhaltliche Vielfalt, Ansätze und Stile. Ihre Gedichte umkreisen anlässlich der Corona-Pandemie in Teilen explizit das Thema ‚Ausnahmenzustand‘. Deutsche Übersetzungen werden zum Mitlesen gereicht.

Mircea Cărtărescu (geboren 1956 in Bukarest) ist ein Prosaschriftsteller von unbestrittenem Weltrang. Seine Lyrik hingegen ist ein ungehobener Schatz. Es sind Texte, die bewusst nicht geschrieben wurden mit abgespreiztem kleinen Finger, sie sind monoman und lebenssüchtig, dabei stets politisch unkorrekt und durchwachsen vom Speck der Erfahrung.

Die Gedichte von Michael Donhauser (geboren 1956 in Vaduz, Liechtenstein) verhandeln, musikalisch gebunden, mit kleiner Geste die großen Themen: Zeitlichkeit, Gleichzeitigkeit, Vergehen. Das lyrische Ich stellt dabei eher einen Filter da denn eine die Welt auslegende Instanz. So entsteht, in den Worten des Dichters, „ein Schimmern in Silben ein Sagen ohnegleichen“.

Athena Farrokhzad (geboren 1983 im Iran) lebt in Stockholm und schreibt auf Schwedisch. In ihren Arbeiten verschmilzt sie lyrische, politische und konzeptuelle Verfahren. Fragen nach Migration und Revolution, nach Rassismus, Erbe und Assimilation werden in ihren Gedichten fast szenisch verhandelt. Bei Weltklang tritt Farrokzhad zusammen mit dem Vokalisten Christian Kesten auf.

Yanko González‘ (geboren 1971 in Santiago de Chile) Werk ist ein Meilenstein innerhalb der chilenischen Tradition nach dem Ende der Diktatur. Seine Gedichte wurzeln im Mündlichen und erforschen die Ränder der Gesellschaft. Er experimentiert mit Soziolekten und parodiert akademische Fachsprachen. Nach eigener Auskunft will er Texte für die Menschen schreiben und keine Mausoleen errichten, die die LeserInnen ausschließen.

Luljeta Lleshanaku  (geboren 1968 in Elbasan) erneuerte die albanische Dichtung nach dem Ende der Hoxha-Diktatur fast im Alleingang. Das, was in ihrem Land stalinistisch kontaminiert war (Tradition, Politik und Sentimentalität), schied sie radikal aus ihren Texten aus. Ihre Gedichte sind abgründig, einfach und hypnotisch wie „Arabesken, die aus einem Schlaf erwachen“.

Koleka Putuma (geboren 1993 in Port Elizabeth, Südafrika) eroberte als Dramatikerin und Spoken-Word-Künstlerin die südafrikanische Literaturwelt im Handumdrehen. Ihre Gedichte sezieren Konzepte von Autorität. Sie sprechen über Ungleichheit und Gewalt – direkt, kraftvoll und heftig. Schmerz und Freude, Trauer und Erinnerung, Liebe und Sex finden alle einen Platz darin.

Ariana Reines‘ (geboren 1982 in Salem, Massachusetts) Gedichte strotzen vor ungezügelter Grrrl-Wildheit, sie springen die LeserInnen an. In ihnen herrscht eine erdrückende Körperlichkeit. Reines schreibt über die Gewalt, die Menschen den Tieren und Männern den Frauen zufügen, und macht die Verletzungen am Sprachkörper selbst spürbar: „glv ovr me. Brns; ozne.“

Katharina Schultens (geboren 1980 in Kirchen (Sieg)) vereint in ihrer Lyrik Fachsprachen mit dunkler Romantik, Wut mit Hoffnung, politische Analyse mit tief persönlichen Bildwelten. In Zeilen, die sich organisch zu entwickeln scheinen wie bislang unbekannte Pflanzenformen, wird die Wahrnehmung der Lesenden abgetastet, seziert und neu zusammengesetzt.

Yi Wons (geboren 1968 in Hwaseong, Gyeonggi-do) Gedichte entführen die LeserInnen in eine surreale Welt mit monströsen Körperphantasien. Es sind dystopische Fieberträume, in denen Mensch und Maschine miteinander verschmelzen, transplantierte Glasfaserelektroden drahtlos Signale in die Welt senden und kybernetische Organismen das Schreiben und Rezensieren von Gedichten übernehmen.

Projektleitung: Alexander Gumz | Matthias Kniep


Weltklang – Nacht der Poesie wird freundlich unterstützt durch das Auswärtige Amt, das Berliner Künstlerprogramm des DAAD, die Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf, die Schwedische Botschaft und das Österreichische Kulturforum Berlin.

#planetpgoeson
poesiefestival.org
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Spenden statt Ticket

05.06.2020
19:30 Uhr

Hamburg

05.06.2020
19:30 Uhr
Tickets
Kammerchor I Vocalisti / Hans-Joachim Lustig

Charles Gounod (1818-1893)     
Pater noster 
 
Chris Artley  (*1963)          
Cantate Domino 
 
Franco Prinslooo (*1987) 
Cantate Domino 
 
Arvo Pärt (*1935)              
Solfeggio 
 
Jakub Neske (*1989)         
Mironczarnia 
 
Eriks Esenvalds (*1977)     
Stars 
 
Fredrik Sixten (*1962)        
Alleluia  
 
Jaakko Mäntijarvi (*1963) 
Pseudo-Yoik 
 
Urmas Sisask (*1960) 
Püha 
 
Ugis Praulins (*1957)         
Cantate Domino 
 
Bernd Franke (*1959)    
Luci serene e chiare 
Dolcissima mia vita 
 
Josu Elberdin (*1976) 
Cantate Domino 
 


Auf Hans-Joachim Lustig und seine je nach Projekt 20 bis 60 Sänger*innen im Kammerchor I Vocalisti ist Verlass: Die Lübecker singen immer gut und niemals Mainstream. Ihre Programme sind durchdacht, ohne verkopft zu sein, und bei aller Modernität doch sinnlich. In dieser Stunde gibt gleich das Eröffnungsstück Vaterunser von Gounod (1818–1893) die inhaltliche Richtung vor: Gebet und Gotteslob. Wie unterschiedlich die Anlässe und Formen sein können, mit Gott oder dem Göttlichen in Verbindung zu treten, spiegelt das Programm der Vocalisti in denkbar größter musikalischer Vielfalt wider – in Halleluja- oder Hilferufen, jubelnd, seufzend oder auch in stiller Ehrfurcht vor der Schöpfung.


Karten
freie Platzwahl, flexibel einsetzbar (außer Sonderkonzerte)
Einzelkarte: 9 Euro (erm. 4,50 Euro für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Zehnerkarte: 72 Euro (erm. 36 Euro)
Vorverkauf: Infostand in der Stiftskirche (Mo-Do 10-19h, Fr-Sa 10-16h) 
Abendkasse: freitags ab 18.30 Uhr (immer ausreichend Karten vorhanden)
Bonuscard+Kultur-Inhaber erhalten an der Abendkasse eine Freikarte.

Stuttgart

05.06.2020
19:00 Uhr
Sommerpräsentation Sylvia Kiefer

Unsere diesjährige Sommerpräsentation findet schon im Juni statt unter den besonderen Bedingungen der Coronaverordnung: Es kann noch keine Vernissage stattfinden. Max. 4 Personen können gleichzeitig die Ausstellung besuchen.

Die großformatigen Arbeiten von Sylvia Kiefer weisen auf die Weltveränderung unserer Erde hin: z.B. beschreibt ein Bild mit dem Titel „Wo sind sie geblieben?“ das Bienensterben. Oder ein anderes: „Ich wollte fliegen“ lässt uns über die Coronakrise nachdenken.
Veränderungen: negativ, positiv, unbekannt, gefährlich.
Die Verursacher für den Klimawandel, die Pandemie, die Tierepidemien, werden gesehen in den unverantwortlichen menschlichen Aktivitäten, wie Missachtung der Natur und dem nicht solidarischen Verhalten untereinander.
In anderen Bildern erkennen wir Kleider ohne Leben, leere Hüllen, die an entflogene Seelen erinnern.

Beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten

Mo, Di, Mi, Fr 10.00 bis 12.00 (Bürozeiten)
Do 17.00 bis 19.00 Uhr, Do,  11.06. (Fronleichnam) geschlossen
Die Künstlerin ist persönlich anwesend am Sa und So von 14.00 bis 16.00 Uhr.

und nach Vereinbarung

Sylvia Kiefer:  0721 / 48 46 72 70,  Mobil:  0174 / 532 18 26
GEDOK Büro: 0721 / 37 41 37

 

 

Mo, Di, Mi, Fr 10.00 bis 12.00 Do 17.00 bis 19.00 Uhr, Do, 11.06. (Fronleichnam) geschlossen. Sa und So 14:00 bis 16:00

Karlsruhe

05.06.2020
Das letzte Aufgebot

Spätsommer 1944 – das ‚Dritte Reich‘ steht kurz vor dem Zusammenbruch. Jakob ist 15 Jahre alt und lebt in einem kleinen Dorf in der Eifel. Der Zweite Weltkrieg scheint hier noch weit entfernt zu sein. Mehr Sorge als die ständig näher rückenden Niederlagen der Wehrmacht bereitet den Dorfbewohnern die Hitzewelle. Die älteren Jungen im Dorf würden eigentlich dringend auf den Feldern gebraucht, um die Ernte zu retten, müssen sich aber mehrfach wöchentlich zu den Wehrsportübungen der Hitlerjugend treffen. Den Propagandaparolen ihrer Führer und aus dem Radio, dass der Endsieg des Deutschen Reiches unmittelbar bevorsteht, glauben die Jungen.

Unter den anderen Jugendlichen im Dorf ist Jakob hoch angesehen, da er sehr sportlich ist und beim Boxen selbst deutlich ältere Jungen mit Leichtigkeit besiegt. Dass die Übungen, die sie bei der Hitlerjugend machen müssen, immer militärischer werden, stört Jakob nicht. Politik und das Kriegsgeschehen interessieren ihn längst nicht so sehr wie seinen besten Freund Franz, der wie sein Vater ein überzeugter Nazi ist. Den langwierigen Diskussionen politischer Themen, die Franz gerne mit ihm führen würde, geht Jakob immer öfter aus dem Weg, seit er in Maria verliebt ist, die Tochter des Bürgermeisters, mit der er sich heimlich trifft, so oft es geht.

Dann erscheinen SS-Offiziere im Dorf, um die Jungen aus der örtlichen Hitlerjugend zu rekrutieren. Franz ist hellauf begeistert von der Idee, die tägliche Mitarbeit in der Landwirtschaft seiner Eltern gegen den Dienst als Soldat zu tauschen, und es gelingt ihm, auch Jakob dazu zu überreden, sich freiwillig zu melden. Gegen den Widerstand seiner Eltern und gegen die verzweifelten Bitten von Maria lässt Jakob sich rekrutieren. Marias Einwand, dass die alliierten Truppen schon kurz vor Aachen stehen, und der Zweite Weltkrieg für Deutschland längst verloren sei, glaubt er nicht.

In den folgenden Wochen werden Jakob und Franz zusammen mit ein paar weiteren Jungen in einem Wehrertüchtigungslager ausgebildet und auf die Nazi-Ideologie eingeschworen. Die Jungen brennen darauf, möglichst schnell in den Kampfeinsatz geschickt zu werden. Nur die Trennung von Maria macht Jakob zu schaffen. An dem Wochenende, bevor sie an die Front geschickt werden sollen, stiehlt Jakob sich aus dem Lager und fährt heimlich nach Hause, um Maria zu besuchen und um sich mit ihr zu verloben. Doch Marias Antwort fällt völlig unerwartet aus…

 

‚Das letzte Aufgebot‘ erzählt die Geschichte einer verlorenen Jugend. Hunderttausende Kinder wurden in den letzten Monaten des ‚Dritten Reiches‘ zum Volkssturm eingezogen, von der SS mit rassistischer Nazipropaganda fanatisiert und mit völlig unzureichender Ausbildung und Ausrüstung den übermächtigen alliierten Truppen entgegengeworfen. Für die Jungen bedeutete das in vielen Fällen den Tod, und die Überlebenden wurden von den Kriegserlebnissen und dem anschließenden Zusammenbruch des Lügengebildes des ‚Dritten Reiches‘, für das sie mit ihrer naiven Begeisterung kämpfen wollten, schwer traumatisiert.

JTB-Intendant Moritz Seibert schreibt ‚Das letzte Aufgebot‘ zusammen mit drei Jugendlichen aus dem Nachwuchsensemble des JTB: Oscar Kafsack, Fabiola Mon de la Fuente und Karl Junker, die bereits an vielen Stücken wie ‚You are the Reason‘ und ‚TKKG – Freundschaft in Gefahr‘ als Darsteller und Ko-Autoren mitgewirkt haben.
‚Das letzte Aufgebot‘ wird am 1. Juni 2019 uraufgeführt und richtet sich an Zuschauer ab 13 Jahren.

Bonn

05.06.2020
19:30 Uhr
Arthur und Claire

Mit: Cynthia Thurat, Stefan Schneider und Thomas Zimmer
Regie: Anja Junski

Arthur hat sich in einem Hotel in Amster­dam einquartiert. Er ordert ein feines Dinner for one mit exquis­item Wein, das er bei schöner Musik in entspan­nter Atmosphäre genießen will. Bevor er sich den kulinar­ischen Freuden hingibt, überfliegt er noch einmal den Abschieds­brief an seine Kinder und die Ex-​Frau. Arthur, der Sportlehrer und überzeugte Nichtraucher leidet an unheil­barem Lungenkrebs. Laut Diagnose bleiben ihm nur wenige Monate auf dieser Welt. Er hat beschlossen, am nächsten Tag seinem Leben in einer Sterbek­linik ein würde­volles Ende zu setzen. Eigentlich hat er seinen Frieden gefun­den, nur eines stört ihn: diese schreck­liche Musik, die aus dem Neben­z­im­mer dröhnt. Da er sich den letzten Abend seines Lebens nicht mit schlechter Musik verder­ben will, klopft er empört an die Nachbartür. Als ihm eine hübsche junge Frau öffnet, glaubt er seinen Augen nicht zu trauen: Von der Decke baumelt ein Strick, mit dem sich diese hübsche junge Frau offen­sichtlich erdrosseln will. Zum Glück scheint es noch nicht geklappt zu haben. So wie auch der Versuch, sich die Pulsadern aufzuschnei­den und Tablet­ten zu schlucken erfol­g­los war. Die Erken­nt­nis, dass beide dasselbe Vor’ haben in die Tat umset­zen wollen, macht sie bei aller Erheiterung sprach­los. Claire ist zwar bereit, leiser zu drehen, sie hält jedoch vehement an ihrem Entschluss fest, sich umzubrin­gen. Da erwachen bei Arthur die Lebens­geis­ter. Nicht für sich selbst, sondern für die junge Frau, bei der er trotz arger Schick­salss­chläge keinen ernsthaften Todeswun­sch und die Notwendigkeit für so einen irreversiblen Schritt spürt. Eine heftige Auseinan­der­set­zung über den Sinn eines Lebens, das nicht gerade vom Glück überstrahlt ist, mündet beim Kompro­miss, den letzten Abend gemein­sam zu verbrin­gen. Natür­lich nicht im Zimmer, sondern in dieser herrlichen Stadt, die weit mehr zu bieten hat als Sterbek­liniken. Der nächtliche Bummel endet aber doch im Zimmer, und zwar in Arthurs, und zwar in seinem Bett. Am Morgen erinnern sich beide an eine rauschende Liebesnacht. War‚s das jetzt wirklich? Arthur hält an seinem Vorsatz fest. Außer­dem wider­spricht es seinem soliden Charak­ter, Termine zu versäu­men. Claire will das nach dieser Nacht nicht wahrhaben und setzt alles daran, ihn zum Weiter­leben zu motivieren. Kann sie Arthur von seinem finalen Entschluss abhal­ten?

Zwei Selbst­mord­kan­di­daten, die das Schick­sal übere­inan­der stolpern lässt. Wie argumen tiert man den eigenen Todeswun­sch, wenn man den anderen vom Leben überzeu­gen will? Und wenn dann fünf vor zwölf auch noch die Liebe ins Spiel kommt und sich diese ewigen Gefühle zu Wort melden, die unsere Reise auf diesem Planeten so schön machen, wird‚s ganz knapp mit der Zeit. Stefan Vögel versteht es, eine traurige Ausgangssi­t­u­a­tion als leichte Komödie zu erzählen. Da spürt man die schmerzvollen Seiten des irdis­chen Daseins und muss trotz­dem lachen. Das beherrschen nur Ausnah­meau­toren dieses Genres. In klugen, witzi­gen Dialo­gen kreisen die beiden Lebens­mü­den um die Dinge, die das Leben ausmachen und werden wieder wach. Und es gibt eine eindeutige Wende im Stück, sich diesem Leben zu stellen und es bis zum letzten Augen­blick auszukosten. Ein bezaubern­des Spiel um die menschliche Existenz, ein happy end, das sich seinen Weg tapfer erkämpft.

Die weiße Rose

DIE WEISSE ROSE - DIE LETZTEN TAGE DER SOPHIE SCHOLL
Inszenierung: Jens Heuwinkel
Dauer ca. 60 Minuten, keine Pause
Für Zuschauer ab 13 Jahren
Premiere: Fr., 8. Mai 2020

Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Hans studiert Sophie Scholl ab 1942 an der Universität München. Die Geschwister stammen aus einem christlich-liberalen Elternhaus. Immer deutlicher wird ihnen und ihren Freunden das Unrecht der Nazi-Diktatur, immer dringender ihr Bedürfnis, etwas dagegen zu tun und die gleichgültige Bevölkerung wachzurütteln.

Unter hohem persönlichem Risiko verfassen und verteilen die Studenten ab Anfang 1943 eine Reihe von Flugblättern, in denen sie das Nazi-Regime kritisieren und die sie mit ‚Die weiße Rose‘ unterzeichnen. Die selbstgedruckten Blätter verteilen sie in der Stadt und verschicken sie mit der Post auch an Widerständler in anderen Städten. In ihrem sechsten und letzten Flugblatt ruft ‚Die weiße Rose‘ offen zum Umsturz gegen das Nazi-Regime auf. Von einem Hausmeister der Universität werden Sophie und Hans Scholl dabei beobachtet, wie sie die Flugblätter verteilen. Wenig später werden sie festgenommen und dem Gestapo-Kommissar Robert Mohr zum Verhör vorgeführt.

Robert Mohr ist bald tief beeindruckt von Sophie Scholl - von ihrer Ruhe, von ihrer Klarheit und von ihrem Mut, mit dem sie versucht, die Alleinschuld für die Herstellung und Verteilung der Flugblätter auf sich zu nehmen, um so ihren geliebten Bruder Hans vor dem sicheren Todesurteil zu retten. Mohr versucht seinerseits alles, um Sophie Scholl zu einem Teil- Geständnis zu bewegen, mit dem sie ihrem Bruder die Hauptschuld gibt und mit dem er ihr das Todesurteil ersparen kann. Doch Sophie Scholl lässt sich nicht darauf ein. Sie steht zu dem, was sie getan und in den Flugblättern geschrieben hat. Am 22. Februar, nur vier Tage nach ihrer Verhaftung, wird sie gemeinsam mit ihrem Bruder von dem eigens aus Berlin angereisten Roland Freisler wegen „landesverräterischer Feindesbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt und wenige Stunden später hingerichtet.
Sophie und Hans Scholl und ihre Mitstreiter aus der ‚Weißen Rose‘ gehören zu den bekanntesten Gegnern des Nationalsozialismus. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit, ihre Bereitschaft, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen um für die eigenen Überzeugungen einzutreten, macht sie zu wichtigen Vorbildern für junge Menschen auf der ganzen Welt.

Jens Heuwinkel, Autor und Regisseur aus Berlin, adaptiert und inszeniert für das JTB ein packendes Drama über
die letzten Tage im Leben der Sophie Scholl, die sie weitgehend isoliert in Haft und in den Verhören mit dem Kriminalpolizisten Robert Mohr verbringt. Protokolle und Berichte aus der Zeit liefern die Grundlagen für das Stück, das für Zuschauer ab 13 Jahren empfohlen wird.

Bonn

05.06.2020
10:00 Uhr
Otobong Nkanga

Otobong Nkangas Interesse gilt der komplexen Beziehung zwischen Mensch und Land, die sie in ihren Arbeiten im Spannungsfeld von ausbeuterischen Extraktionsverfahren und Strukturen von Reparatur und Fürsorge untersucht. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens.

Für Otobong Nkanga lassen sich der menschliche Körper und die Erde, auf der er sich bewegt, nicht losgelöst voneinander betrachten; auf Basis umfassender Recherchen und durch die Verschränkung verschiedener Medien wie Zeichnung, Installation und Performance zeichnet Nkanga die Bewegung von Mineralien, Gütern und Menschen nach, um ökonomische und ökologische Prozesse umfassend zu ergründen. In ihren Arbeiten erforscht sie zudem die variierenden Bedeutungen, die natürlichen Ressourcen in unterschiedlichen Kulturen zugeschrieben werden, sowie das gewaltsame Verhältnis, auf dem deren Abbau und Weiterverarbeitung fußen – und stellt so tradierte Denkweisen infrage.

Vorbehaltlich der Juryentscheidungen potenzieller Förderer

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

05.06.2020
Simon & Garfunkel Tribute meets Classic – Duo Graceland mit Streichquartett
Mit Liedern wie „Sound of Silence“ und „Bridge over Troubled Water“ schuf das US-amerikanische
Duo Simon & Garfunkel poetische Hymnen für eine ganze Generation und ging spätestens mit „The
Boxer“ in die Musikgeschichte ein.
Seit einigen Jahren spürt das Duo Graceland mit „A Tribute to Simon and Garfunkel“ intensiv dem
musikalischen Geist seiner Vorbilder nach. Immer mit dem nötigen Respekt vor den großen
Kompositionen und dem Anspruch, musikalisch hochwertige Interpretationen der Welthits von
Simon & Garfunkel zu bieten. Dabei ist den beiden Musikern aus Bretten eines besonders wichtig:
„Wir wollen keine Kopie sein, nicht visuell, auch nicht stimmlich. Wir bleiben stets nahe am Original,
geben den Kompositionen aber auch eine eigene Note.“
Und so beweisen Thomas Wacker (Paul Simon) und Thorsten Gary (Art Garfunkel) mit ihrem
aktuellen Projekt eindrücklich: Die Klassiker des wohl erfolgreichsten Folkrock-Duos der Welt
harmonieren perfekt mit dem Klag eines Streichensembles. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen
und zweier Gitarren mit den klassischen Instrumenten lässt die Songs von Simon & Garfunkel zu
einem außergewöhnlichen Musikerlebnis werden.
Die Zahl der Konzertbesucher spricht für sich: Seit Jahren touren die beiden Musiker erfolgreich
durch Europa. Mal zu zweit, mal mit klassischem Streichquartett und ein paar Mal im Jahr sogar mit
einem 52-köpfigen Orchester. Bei ihren Konzerten durchstreifen sie die gefühlvollen Lieder und
„rocken“ an anderer Stelle ihr Publikum.
Ein Abend mit Graceland ist daher nicht nur etwas für Nostalgiker, die gerne ihre alten Platten oder
CDs aus dem Regal holen. Die zeitlos gute Musik von Simon & Garfunkel, interpretiert von
hervorragenden Musikern mit ganz eigenem Sound, spricht Musikliebhaber aller Altersklassen an.

Einlass 19:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

05.06.2020
14:00 Uhr