Montag, 22.04.2019
um 13:30 Uhr

Hal över
Schlachte 2
28195 Bremen




„Leinen los“ an der aus dem 13. Jh. stammenden Kaufmannskirche St. Martini weserabwärts. Entlang der Schlachte fahren wir zu den stadtbremischen Seehäfen. Mit Blick auf Deiche, Häfen, Schiffe und Großbetriebe vermitteln wir Spannendes und Wissenswertes. Unsere Gastronomie an Bord verwöhnt Sie unterwegs.
Dauer der Rundfahrt: ca. 75 Minuten.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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A Passo di Mulo - Tanz · Neubearbeitung
Im Rahmen von Open Spaces - Laughing & Loving

Die Materialität des Körpers und die zahlreichen Bedingungen, die er ertragen und erzeugen kann, sind das zentrale Anliegen der choreografischen Forschung von Lina Gómez und ihren Wegbe- gleiter*innen. Mit einem kostbaren, einzigartigen Dialog zwischen Bewegung, Musik und Licht erschafft »A Passo di Mulo« eine vibrierende Landschaft aus Erde, Zusammengehörigkeit und Beharrlichkeit.

Today I wander with a fixed but flexible gaze, with my knees light, and my feet continuously submerged in the dust, in the mud, in the water, in the stone. I lose myself in the attempt to continue. I bear the vertical burden of my head, I move and plunge, plunge and move, always forward, as Doña Esperanza used to say.

Idee, Konzept, Choreografie: Lina Gómez | Tanz, Ko-Kreation: Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon (Premiere), Alistair Watts | Musik, Gesang: Michelangelo Contini, Aaron Snyder, Maja Olenderek | Lichtdesign: Bruno Pocheron | Szenografie: Michelangelo Contini | Mitarbeit Szenografie: Michele Piazzi | Kostüm: Sandra Ernst | Dramaturgische Beratung: Thomas Schaupp | Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in Kooperation mit der Tanzfabrik Berlin und mit freundlicher Unterstützung von Garage Tanz.

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A PASSO DI MULO
Tanz · Neubearbeitung

Lina Gómez

In the frame of Open Spaces - Laughing & Loving

The materiality of the body and the varied conditions it can bear and generate are the central force behind the choreographic research of Lina Gómez and her collaborators. With a precious and unique dialogue between movement, music and light, »A Passo di Mulo« creates a vibrating landscape of earth, togetherness and persistence.

Today I wander with a fixed but flexible gaze, with my knees light, and my feet continuously sub- merged in the dust, in the mud, in the water, in the stone. I lose myself in the attempt to continue. I bear the vertical burden of my head, I move and plunge, plunge and move, always forward, as Doña Esperanza used to say.

Idea, concept, choreography: Lina Gómez | Dance, co-creation: Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon (Premiere), Alistair Watts | Music, Singing: Michelangelo Contini, Aaron Snyder, Maja Olenderek | Light design: Bruno Pocheron | Szenography: Michelangelo Contini | Cooperation Scenography: Michele Piazzi | Costume: Sandra Ernst | Dramaturgical advice: Thomas Schaupp | Supported by Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in cooperation with Tanzfabrik Berlin and with friendly support of Garage Tanz.
Martin Kohlstedt
Der Konflikt steht Martin Kohlstedt ins Gesicht geschrieben. Dabei ist es egal, ob sich der Komponist und Pianist für einen Moment mit dem Publikum verbindet oder wieder in sein Refugium aus Klaviaturen für Stahlsaiten und Synthesizer versinkt. Unnachgiebig sucht sein Blick, fühlt sich durch irgendeinen Raum und ist damit dem Kopf meist um herzzerreißende Augenblicke voraus. Als Musiker ist das ein Wagnis, ein provoziertes wie provozierendes Spiel am Rand der eigenen Kontrolle – als Komponist dagegen hat das Konzept. Denn für die Energie und Unberechenbarkeit seiner Konzerte ist Kohlstedt, unübersehbar Bursche vom Thüringer Land, durchaus berüchtigt und hat es damit von der Russischen Staatsbibliothek über die iranische Talar-e Rudaki bis in den ausverkauften großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie gebracht. Doch man findet bei all dem keine Attitüde der großen Inszenierung wegen, nur eine andere Art, Musik zu denken und mit ihr zu kommunizieren: Es gibt keine Werke, dafür kompositorische Versatzstücke, deren Kraft in dem Potenzial ihrer Kombinierbarkeit und Variationen liegt. Diese Module, wie Kohlstedt sie nennt, ergeben gerade in ihrer Verbindung unvorhersehbare Pointen und Konflikte.

Das gilt nicht nur für seine Konzerte. Schon auf den Schwester-Alben »Tag« und »Nacht« (2012 / 2014) wirkt die Format-bedingte Aufnahme wie das notwendige Übel, eine ihrer Ausformungen festzuhalten. Voyeuristisch wohnt man einer Begegnung Kohlstedts mit seinem heimischen Piano bei. Mit »Strom« (2017) lösen sich dann die Schablonen der Bühnenfigur und ihres Instrumentes endgültig auf, in einem berauschenden Wirbel aus Klaviermelodien und elektronischen Landschaften. Es ist keine Grenze mehr auszumachen zwischen Neu und Alt oder zwischen analoger und digitaler Instrumentierung. Sound und Struktur treten hinter den Wunsch, Momente einfach zuzulassen. Als Motiv sind sie für Kohlstedt so inspirierend wie die Sprache seiner Hände für uns – Musik als ein sozialer Zustand.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass Kollaborationen schon immer ein zentraler Bestandteil von Kohlstedts Schaffen waren. Um seine künstlerische Sicht einer starken Reibung auszusetzen, hat er auf zwei Rework-EPs genreübergreifend mit Elektro-, Hiphop und Pop-Künstlern zusammengearbeitet – darunter Christian Löffler, Douglas Dare, FM Belfast, Dwig und Hundreds. Das Interdisziplinäre liegt ihm, dem Getriebenen, der nie wirklich in der Klassik heimisch wurde. So studierte er Medienkunst an der Bauhaus Universität Weimar und bis heute komponiert Martin Kohlstedt regelmäßig für internationale Filmemacher oder wirkt an der Produktion von Hörspielen und Theaterstücken mit.

2019 wird dieser ‚Werk’-Körper nun weiter verhandelt und es wäre nicht Martin Kohlstedt, würde er dafür nicht zur gerade größtmöglichen Fallhöhe streben: Zusammen mit dem bis zu 70 Stimmen starken GewandhausChor zu Leipzig und dessen künstlerischen Leiter Gregor Meyer arrangiert, kuratiert und erforscht Kohlstedt die Interaktion des menschlichen Kollektivs mit der streitbaren Intuition des Musikers. »Ströme« (Edition Kohlstedt / Warner Classics) macht sich dabei seine Erfahrung zunutze, und die seiner langjährigen Wegbegleiter, das Aufeinandertreffen beider ganz für sich stehenzulassen und als Experiment die Möglichkeit des Scheiterns zu geben. Das Ergebnis ist pure Dynamik, voll von monumentalen Verwerfungen und zarten Annäherungen, aber befreit von jeder Angst vor dem, was Klassik sein darf.

Einlass: 19:00 Uhr
Erding Gladiators - TEV Miesbach
Der TSV 1862 Erding greift diese Saison in der Landesliga Bayern an. Nachdem der sportliche Klassenerhalt in der vergangenen Saison gefeiert werden konnte, sorgten finanzielle Engpässe für den Abstieg in die Landesliga. Nun wollen Verantwortliche, Spieler und Fans gemeinsam am direkten Wiederaufstieg arbeiten.

Der TSV aus Erding ist schon längst über die Grenzen der Region bekannt und gefürchtet. Mit blitzschnellen Angriffen überfallen die Gladiators ihre Gegner und sorgen für beste Unterhaltung in der Eissporthalle Erding. Bei den Heimspielen herrscht garantiert keine Eiszeit – Fans und Spieler geben hier Vollgas.

Die Eishockeyabteilung wurde 1978 mit dem Bau einer neuen Kunsteisbahn gegründet und der TSV startete in der Landesliga. Nach mehreren Aufstiegen spielten die Erdinger um die Jahrtausendwende sogar in der 2. Bundesliga. Wie so viele andere Eishockeyvereine hatte auch der TSV 1862 Erding immer wieder finanzielle Probleme. Doch auch nach zahlreichen Talfahrten stehen die Fans noch hinter ihrer Mannschaft. Sie feuern ihre Gladiators, die seit 2008 unter diesem Namen das Eis unsicher machen, bedingungslos an und sorgen so in der Eissporthalle für Gänsehautatmosphäre. Die Erding Gladiators machen ihrem Namen immer wieder alle Ehre. Sie kämpfen bis zum Schluss und können sich dabei der lautstarken Unterstützung ihrer treuen Anhänger sicher sein.

Sie müssen die Stimmung während der Heimspiele der Erding Gladiators einfach live erleben. Hier wird Ihnen Spitzensport vor hervorragender Kulisse geboten. Beste Unterhaltung garantiert!
KUNST - Komödie von Yasmina Reza
Nominiert für den INTHEGA-Preis DIE NEUBERIN 2017

Marc ist entsetzt:
Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft.

Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen.

Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen!

Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will.

Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

Die Wirkung dieses einfallsreichen und geistsprühenden Stücks lässt sich nicht einmal andeutungsweise wiedergeben. Mit allen Theaterwassern gewaschen ist die gefeierte Gegenwartsautorin Yasmina Reza. Immer wieder faszinierend ist ihr intuitives Gespür für Timing, durch das ihre Beziehungssaltos wie „Der Gott des Gemetzels“, „Drei Mal Leben“ u. a. zu Publikumsrennern werden.

Begonnen hat der globale Reza-Hype mit „KUNST“. Seitdem gehören ihre geistreichen Gesellschaftskomödien ohne Zweifel weltweit zum Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. In bisher weit über 1000 Inszenierungen amüsierte sich das Publikum rund um den Globus über die virtuosen, so federleichten wie hintergründigen Dialoge, mit denen sie in „KUNST“ das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt.

Für Ihr Stück „KUNST“ wurde Yasmina Reza u. a. mit dem Prix Molière ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die ein Autor in Frankreich erhalten kann.

Mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Luc Feit

Pressestimmen:

Die Kunst des Lachens
Die französische Komödie (…) begeistert das Publikum.
ESCHWEGE Lena Philippent, Werra-Rundschau, 26.1.2018.

Schauspieler-Trio begeistert
So geht Kunst!
SYKE Ilse-Marie Voges, Kreiszeitung, 23.1.2018.

Drei grandios aufgelegte Film- und Fernsehstars
Für die Drei (…) war es ein Paradestück, diese Komödie von Yasmina Reza. (…) Ein wunderbarer Abend (…).
Elke Jacobi, Saarbrücker Zeitung, 08.03.2017


Foto © Juergen Frahm

Einlass: 19:00 Uhr
Die Schöne und das Biest - das Musical - für die ganze Familie!
Ungeheuer schön: In seinem Musical-Highlight „Die Schöne und das Biest“, erzählt das Theater Liberi eindrucksvoll die berührende Geschichte über die wahre Liebe. Gefühlvolle Eigenkompositionen und viel Poesie entführen gemeinsam mit Witz und Emotion in die Welt dieses bezaubernden Märchens – ein Live-Erlebnis für die ganze Familie!

Romantische Musical-Show in märchenhafter Kulisse
Das für seine fantasievollen Musicals bekannte Theater Liberi präsentiert das französische Volksmärchen in einer zeitgemäßen und unterhaltsamen Fassung. Ein bestens ausgebildetes Ensemble begeistert das Publikum mit abwechslungsreichen Choreografien zu romantischen Balladen und poppigen Songs mit Hitpotenzial. Auf der Bühne entsteht eine märchenhafte Kulisse: das wandelbare Bühnenbild wechselt zwischen Belles Zuhause und dem verzauberten Schloss, das mit den traumhaften Kostümen um die Wette funkelt.

Wenn Liebe den Fluch besiegt
Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen schon das Märchen von der Schönen und dem Biest und der Kraft ihrer Liebe, die so stark ist, dass sie sogar einen Fluch brechen kann. Einen Fluch, der den Prinzen in ein furchteinflößendes Biest verwandelt hat. Als sich eines Tages ein armer Kaufmann in den Schlossgarten verirrt und dort eine Rose pflückt, fordert das Biest dafür einen hohen Preis. Fortan muss die jüngste Tochter Belle im verwunschenen Schloss leben. Belles anfängliche Angst weicht jedoch schnell der Neugier, als sie feststellt, dass hinter der harten Schale des Biestes ein weicher Kern steckt und dass sie mit ihm sogar lachen und tanzen kann. Doch Belle ist hin- und hergerissen, denn sie stellt sich viele Fragen: Was hat es mit dem geheimnisvollen Prinzen im Spiegel auf sich? Und warum gibt es diese verzauberten Wesen im Schloss? Belle begibt sich auf die Suche nach Antworten…
Les Imprédictibles - Experiment · Premiere
Im Rahmen von Open Spaces - Laughing & Loving

Das gemeinsame Interesse, mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert zu werden, brachte die Künstler*innen Corbusier und Felix Mathias Ott zusammen. Nach mehreren Treffen in einem Tanz- studio, bei denen sich gegenseitige Liebe, Respekt und ein künstlerischer Austausch entwickelten, beschlossen sie das Projekt »Les Imprédictibles« anzugehen. Ein Duett zwischen Mensch und Katze. Innerhalb dieser Konstruktion werden sie die Unvorhersehbarkeiten ihrer Zusammenarbeit unter- suchen. Die Entfaltung ihrer Beziehung wird dabei zu einer choreografischen Architektur, in der das Konstruktionsmaterial nur Integrität sein kann.

The dependencies, adaptations and alienations become a source of inspiration.

Konzept, Choreografie, Performance: Corbusier, Felix Mathias Ott | Künstlerische Beratung: Amandine Cheveau | Bühne: Felix Mathias Ott | Produktionsleitung: Inge Zysk | Dank an Daniele Drobny, Henrich Jelinek | Unterstützt durch apap-Performing Europe 2020, kofinanziert durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union.

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In the frame of Open Spaces - Laughing & Loving

The attempt of creating a moment of truth a goal to reach. The common interest in being confronted with unpredictable situations brought together the artists Corbusier and Felix Mathias Ott. After several sessions in a dance studio, where mutual love, respect and an artistic exchange was deve- loped, they decided to start the collaboration »Les Imprédictibles«, a duet between a human being and a cat. Within that construction they will explore the unpredictability of their collaboration. The un- folding of their relationship becomes a choreographic architecture where the material can only be integrity.

The dependencies, adaptations and alienations become a source of inspiration.

Concept, choreography, performance: Corbusier, Felix Mathias Ott | Artistic advice: Amandine Cheveau | Stage: Felix Mathias Ott | Production management: Inge Zysk | Thanks to: Daniele Drobny, Henrich Jelinek. Supported by apap-Performing Europe 2020, cofunded by the Creative Europe Programm of the European Union.
SV Wehen Wiesbaden - Greuther Fürth
Die 2. Bundesliga verspricht auch in diesem Jahr wieder spannend und mitreißend zu werden – denn der SV Wehen Wiesbaden ist dabei. Mit einer bestens aufgestellten Mannschaft und Ihrer Unterstützung will sich der Aufsteiger in der Saison 2019/2020 in der zweithöchsten Spielklasse behaupten.

Wenn die Spieler des SV Wehen Wiesbaden auf dem Rasen ein fußballerisches Feuerwerk abbrennen, gibt es auch auf den Rängen kein Halten mehr. Die rund 12.500 Fans verwandeln dann die heimische Brita-Arena in ein Tollhaus.

In den vergangenen Jahrzehnten gab es für den SV Wehen Wiesbaden nur eine Richtung: nach oben. Ende der 1980er spielte der Verein noch in der Landesliga. Mehrere Meisterschaften und damit verbundene Aufstiege führten den Verein bis in die zweite Bundesliga. Es ging zwar nach nur zwei Spielzeiten zurück in die dritte Liga, doch der SV Wehen Wiesbaden hat sich schon längst zu einer festen Größe im deutschen Fußball-Geschäft etabliert. Auch abseits des Liga-Alltags konnten die Fußballer aus Wiesbaden schon auf sich aufmerksam machen. So erreichte der Verein 2008 das Viertelfinale des DFB-Pokals. Trotz der vielen Erfolge hat der Verein die eigenen Wurzeln nie vergessen. Noch immer setzt der SV Wehen Wiesbaden auf die Verbundenheit zur Region.

Lassen Sie sich die Heimspiele des SV Wehen Wiesbaden auf keinen Fall entgehen. Hier wird Ihnen beste sportliche Unterhaltung geboten.

Greuther Fürth
Viktoria Köln - SG Sonnenhof Großaspach
Auf in den Sportpark Höhenberg, auf zu den Heimspielen von Viktoria Köln! Denn nach dem Aufstieg in die 3. Liga bietet die Mannschaft packenden Offensiv-Fußball gegen große Namen des deutschen Fußballs.

In der 3. Liga mischen beispielsweise der 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Braunschweig, der F.C. Hansa Rostock, Waldhof Mannheim, der TSV 1860 München, die SpVgg Unterhaching, der MSV Duisburg, Preußen Münster, der KFC Uerdingen und der FC Ingolstadt mit – das sind gleich zehn frühere Bundesligisten, von denen einige auch schon international für große Furore sorgten.

Die Geschichte des schwarz-weiß-roten Fußballvereins begann schon 1904. Vor zehn Jahren wurde sie dann zu neuem Leben erweckt. Seither konnte das Team viermal den Mittelrhein-Pokal gewinnen. Der größte Erfolg gelang im Jahr 2019 – durch den Meistertitel in der Regionalliga West und der damit verbundenen Rückkehr in den bezahlten Fußball.

Seither sorgen die Spieler mit dem „V“ auf der Brust in der 3. Liga für Furore. Bei den Heimspielen im Sportpark Höhenberg ist der Zuschauer von jedem Platz aus hautnah dabei! Und so haben sich die Drittliga-Partien im Rechtsrheinischen inzwischen auch zu einem beliebten Treffpunkt für Fußball-Kenner, Sponsoren, Freunden und VIPs entwickelt.

Viktoria Köln: Mein Verein, rechts vom Rhein!

Erleben Sie Fan- und Fußballkultur hautnah und live! Besuchen auch Sie die Viktoria-Heimspiele auf der Schäl Sick! Spüren Sie echte Fußball-Leidenschaft! Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket für die packenden Heimspiele der Viktoria in der 3. Liga!

Einlass: 90 Min. vor Spielbeginn
Costa Meronianakis - ANTI
Costa Meronianakis ist Rapper, Grieche und hat trotzdem seinen Humor nicht verloren. Egal ob Gangstertauben oder Deutsche ohne Rhythmus, er hat zu allem eine Meinung und einen Gag. Costa erzählt einfach von seinem Leben und nimmt das Publikum mit in seine Welt. Er kann wütend sein oder amüsiert, aber er bleibt immer eins: er selbst. Costa ist „ehrlich, rough und dabei immer funny“, sagt sein Kollege Luke Mockridge über ihn. Und auch Micky Beisenherz ist Fan: „Der Kerl ist ein Gentleman, gefangen im Körper eines Frankfurter Straßenköters und genauso schüttelt er die Pointen aus dem Fell. Sein Programm ist wie ein guter Rap-Song: Harte Beats, guter Flow, auf einem Teppich aus purem Soul. Der Dopeman der Comedy.” Dafür braucht Costa keinen DJ und keine Band, sondern nur das Mic in der Hand und eine Bühne. Er springt von Thema zu Thema und bleibt dabei immer smooth und hat sein Publikum in der Hand. Er weiß, wie man die Bühne beherrscht. Das hat Costa in seiner ersten Karriere als Musiker gelernt.

Mit 20 startet er in Frankfurt am Main mit Hilfe von Moses Pelham seine Rapkarriere. Unter dem Namen Illmatic hat er nicht nur solo Erfolg und bringt vier Alben heraus, sondern ist auch auf Xavier Naidoos Hitalbum „Nicht von dieser Welt“ zu hören. Zusammen mit Labelschwester Sabrina Setlur durfte er als Vorband mit dem King of Pop Michael Jackson auf Tour gehen. Das zusammen mit Kool Savas aufgenommene Album „Freunde der Sonne“ verband Härte mit Punchlines und hat eine ganze Generation deutscher Rapper inspiriert. „Wenn’s mit Rap nicht klappt/entführ ich die Kinder von Beckham“, kündigte Costa damals an, aber zum Glück kam es anders.

Wegen solcher Gags und Skits erkannte der hessische Weltstar Henni Nachtsheim vom Duo Badesalz Costas Talent für Comedy. Er wechselte das Genre und arbeitete sich zum zweiten Mal nach oben. Inzwischen ist er auf allen großen deutschen Comedy-Bühnen und in TV-Formaten wie Nightwash, StandUp-Migranten und dem NDR Comedy Contest aufgetreten. Im Quatsch Comedy Club moderiert er regelmäßig und spielt Solo-Shows. Dabei bleibt er seiner Heimat Frankfurt natürlich immer treu. Einmal im Monat macht er im „Chez Ima“ im 25 Hrs Hotel by Levi’s mitten im Bahnhofsviertel seine Show „Chuzpe!“, für die er seine Lieblingscomedians nach Frankfurt holt.

Foto: Marlene Fichtner

Einlass ins Foyer 18:00 Uhr, Einlass in den Saal 18:30 Uhr
Living Matters
Eva Meyer-Kellers hybride Performances bewegen sich zwischen bildender und darstellender Kunst. Ihre Bühnenräume sind Werkstatt und Küche, Labor und Landschaft – Orte, die komplexe Phänomene ‚hands-on‘ begreifen wollen. In "Living Matters" arbeitet sie mit Praktiken und Bildern aus dem Alltag der Zellforschung, die sie mit den Spuren persönlicher Krisen infiziert: Organische und anorganische Körper und Stoffe reagieren auf- und miteinander. Es wird geteilt, vermehrt, arrangiert und sich re-arrangiert. Der Abend verbindet die methodische Untersuchung von "Leben" mit unübersichtlicher, undurchsichtiger, eben: gelebter Überforderung.

LANGUAGE NO PROBLEM

FEBRUAR 22 | 18.00 UHR
Gespräch mit Wissenschaftler*innen des Simone Reber Labors für Quantitative Biologie

KONZEPT, PERFORMANCE Eva Meyer-Keller CO-KREATION, PERFORMANCE Tamara Saphir, Annegret Schalke, Agata Siniarska MUSIK Rico Lee DRAMATURGISCHE MITARBEIT Constanze Schellow RECHERCHEPARTNERIN Ilya Noé KOSTÜM, REQUISITE Sara Wendt WISSENSCHAFTLICHE FORSCHUNG Simone Reber und Forschungsteam LICHT Annegret Schalke TECHNISCHE LEITUNG Björn Stegmann ASSISTENZ Emilia Schlosser PRODUKTION Ann-Christin Görtz, Maxi Menja Lehmann GRAFIK Gaby Luong

Eine Produktion von Eva Meyer-Keller in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und PACT Zollverein. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Kunstencentrum BUDA und Simone Reber / Reber Lab. Die Audiodeskription zu Living Matters wird durchgeführt in Kooperation mit mapping dance berlin, Teil des Projektes Attention Dance II. Das Projekt wird von 2018-2021 gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Berlin. Medienpartner: taz. die tageszeitung.

Foto © Ayala Gazit
BERLIN BERLIN
BERLIN BERLIN
Die große Show der goldenen 20er Jahre

Willkommen im Berlin der 20er Jahre! Hier atmet die Freiheit, das Leben und die Lust! Treten Sie ein und werden Sie Teil dieser rastlosen Welt. Paillettenkleider glitzern im Abendlicht, heiße Melodien treiben zu immer zügelloseren Tänzen an und alle Grenzen verschwimmen im sündigen Dickicht der Nacht. Die brandneue Show BERLIN BERLIN führt Sie in den brodelnden Kosmos der „Roaring Twenties“ und zeigt, was die Hauptstadt des Lasters heute wie damals in Ekstase versetzt. Große Stars wie die Stilikone Marlene Dietrich, die legendären Entertainer der Comedian Harmonists und die Skandaltänzerin Josephine Baker laden Sie ein zum heißen Tanz auf dem Vulkan. So verführerisch wie diese Weltpremiere ist keine andere Show.

Die Nacht ist eine Sünde wert

BERLIN BERLIN wirft sich mit Haut und Haaren in den wilden Strudel einer schwindelerregenden Zeit. Frei nach dem Motto: „Es geht doch nichts über einen kleinen Skandal!“ erzählt ein charismatischer Conférencier zusammen mit dem 30- köpfigen Ensemble vom gierigen Tanz auf Messers Schneide zwischen Weltwirtschaftskrise und ungebremster Vergnügungslust.

Die Funken sprühen, wenn die Revuegirls zu Charleston und Lindy Hop ihre endlos langen Beine schwingen und Erfolgsnummern wie „Puttin’ on the Ritz“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Mackie Messer“ und „Bei mir bist du schön“ den ganzen Saal elektrisieren.

Kommen Sie mit auf eine verführerisch-funkelnde Zeitreise und erleben Sie das prickelnde Lebensgefühl der goldenen 20er Jahre hautnah!

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
HISS: "25 Jahre Polka ´n´ Roll"
HISS – 25 Jahre Jubiläumstour

Im Jahre 1995 traten Österreich, Schweden und Finnland der EU bei, wurde Jacques Chirac französischer Staatspräsident und Borussia Dortmund nach 32 Jahren wieder Deutscher Meister. Rory Gallagher und Konrad Zuse starben, die DVD wurde erfunden, man trug bauchfrei und das schöne Lied "Max Don´t Have Sex With Your Ex" war in den deutschen Charts. Viele der erwähnten Ereignisse sind inzwischen in Vergessenheit geraten, Moden kamen und gingen, Erfindungen wurden obsolet.

Das Jahr 1995 bleibt uns aber in Erinnerung, war es doch das Gründungsjahr der Kapelle HISS. Seither sind sie zu Wasser, zu Lande und in der Luft unterwegs, haben 2487 Konzerte gespielt und 8 Platten aufgenommen, traten in zahllosen Fernsehsendungen auf, wurden mit Preisen überhäuft, haben Kritiker überzeugt und Tausende Fans gewonnen.

Trotz aller Hindernisse und Gefahren ziehen diese Teufelskerle weiterhin ungerührt um die Welt, um uns ihre Mischung aus Folk und Ska, aus Walzer und Blues, aus Polka und Roll nahezubringen. Mag ihnen die Zeit auch die eine oder andere Furche in die Gesichter gezogen haben, ihre Musik ist noch immer frisch, ihre Auftritte sind noch immer voller Kraft und ihre Texte eine Liebeserklärung an den Humor und das Leben.

Im Jubiläumsjahr bringen uns HISS einen Querschnitt durch 25 Jahre ihres Schaffens, Bewährtes und Neues, Tanzbares und Nachdenkliches, Leises und Lautes, Langsames, Schnelles und sehr Schnelles.

Presseauszüge:

Musik für die menschlichen Problemzonen: Bauch, Beine, Hirn.

Ein Konzertabend im Spannungsfeld zwischen Polka und Rock´n´Roll, Taiga-Twist und Texas-Tango, zwischen Schmutz und Schmalz.


Besetzung:

Stefan Hiss Gesang, Akkordeon
Michael Roth Mundharmonika, Gesang
Thomas Grollmus Gitarren, Mandoline, Gesang
Volker Schuh Bass
Bernd Öhlenschläger Schlagzeug, Gesang

Einlass: 19 Uhr
Philipp Scharrenberg - mit „Germanistik ist heilbar“
Ich weiß. Hier sollte eigentlich ein Text stehen mit Phrasen wie „strapaziert die Lachmuskeln“ und „lässt kein Auge trocken“. Ein Text, der von mir in der dritten Person spricht und ganz subtil möglichst viele Preise einbaut, um zu beschreiben, wie der Deutschsprachige Poetry Slam Champion 2009 und 2016 sowie Deutsche Kabarettmeister 2013/14 Philipp Scharrenberg (kurz Scharri) reimend, sprachverspielt und philoso-frisch die Folgeschäden seines Daseins als nerdiger Germanist aufarbeitet. Und der in einer derart verdichteten Zusammenfassung gipfelt, dass man allein schon deshalb hingehen muss, weil man sich nicht vorstellen kann, wie er das Buch vor dem Aussterben bewahrt, mit Hörspielen die wahre Natur der Welt ergründet und seine Zuschauer (Euch) ins interaktive Elfenreich entführt – und das alles in einem einzigen Programm, hach nee. Kurz gesagt, ein Text, der alle Register zieht, um Euch die Fragezeichen der Neugier ins Gehirn zu stanzen. Aber darauf fallt Ihr bestimmt nicht rein.
Für alle, die unbedingt einen Text nach dem üblichen Schema brauchen, bitte schön: Philipp Scharrenberg, seit Jahren Showbiz-Consultant im B2C- (Bühne-to-Crowd)-Bereich und Senkrechtstarter an der Wort Street, schnürt Ihnen ein lukratives Sprachspielpaket! Sichern Sie sich alle Vorteile eines einzigartigen Mixes aus slammigen Gedichten, Songs, Raps und Kurzgeschichten mit hohem Scharriholder-Value!
Alle anderen lassen sich besser überraschen. Ich weiß, es ist schwer, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, und noch schwerer, keine zu haben. Aber probieren wir es doch mal. Physiker sagen, dass der Vorgang des Betrachtens das Objekt der Betrachtung verändert.
Also: kommt einfach vorbei, dann wird es richtig gut – ein Abend, der abgeht wie Schrödingers Katze!

Saalöffnung & Bewirtung ab 18.00 Uhr
Willkamen - Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. Für die Zeit seiner Abwesenheit macht er den Vorschlag, sein Zimmer Flüchtlingen zur Verfügung zu
stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doros Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten dagegen ist gedeckt, die WG-Älteste hat nicht vor, daheim soziale Experimente zu machen. Und wenn Mitbewohner Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee genial – aber der Lärm ...
Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammen- ziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der Sozialarbeiter Achmed äußert unverblümt seine überraschenden Ansichten.

Ob nun Mülltrennung, Biofleisch, Nachhaltigkeit oder Willkommenskultur: Politisch korrekt zu leben ist mitunter gar nicht so leicht. Wie steht es also um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzu-
geben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die
mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist. Lutz Hübner zählt zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern, seine Stücke werden international gespielt und für Kino und Fern-
sehen verfilmt.



Inszenierung: Harald Weiler
Ausstattung: Lars Peter
Mit: Achmed Ole Bielfeldt, Birthe Gerken, Birte Kretschmer,
Anton Pleva, Marco Reimers, Norhild Reinicke
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Rudi Zapf & Zapf´nstreich - Weltwärts
VOR DEM THEATERVERGNÜGEN EMPFEHLEN WIR:
SPEISEN IM SCHARFRICHTERRESTAURANT ODER IM ROMANTISCHEN ARKADENINNENHOF. MONTAG BIS SAMSTAG AB 17 UHR
TISCHRESERVIERUNG ERBETEN UNTER 0851 - 35 900

In ihrem neuen Programm und mit neuer Besetzung entzünden sie wieder ein weltmusikalisches Feuerwerk mit allen nur denkbaren Klangfarben aus einem Spezial-Hackbrett, Saxophon, Akustik- und Elektrogitarre, Kontrabass, Klarinette, Querflöte, Knopfakkordeon und Vibrandoneon. Rudi Zapf, Gerhard Wagner, Andreas Seifinger und Steffen Müller servieren einen musikalischen Leckerbissen nach dem anderen. Sie wirbeln 1000 Töne durch die Luft und verknüpfen dabei wie selbstverständlich alpine Melodien mit temperamentvollen Latin-Rhythmen oder Balkan-Beats, Walzer-Takte mit flirrenden Flamenco-Arabesken oder Klezmer-Klänge mit swingenden und schier waghalsigen Jazz-Improvisationen. Das Ergebnis ist eine eigene Art von Weltmusik, die mal temporeich und virtuos, mal locker lässig, aber stets geschmackvoll, überraschend und hochmusikalisch klingt – und immer für eine Überraschung gut ist. Die vier Vollblut-Musiker entstauben alte Melodien und erwecken sie zu neuem Leben, hüllen sie in einen Mantel voller farbiger Harmonien und tränken sie in pulsierende Rhythmen aus Afrika, Brasilien, Spanien, Argentinien, Mexiko oder Cuba. Tradition – anders aufgefasst und über ihre Grenzen hinausgeführt. Musik, die lebt und durch Generationen hindurch geht. Rudi Zapf & Zapf’nstreich: musikalisch von Welt, in Bayern daheim, auf der Bühne berauschend. Und Zapf garniert das neue Programm mit Wortwitz und Charme.

Rudi Zapf – Pedalhackbrett, Knopfakkordeon, Vibrandoneon
Gerhard Wagner – Saxophon, Klarinette, Querflöte
Andreas Seifinger – Akustik- und Elektrogitarre
Steffen Müller – Kontrabass
Der Mantel. Die Nase. Der Wahnsinn
Frei nach den Erzählungen von Nikolai Gogol

»Wir sind alle aus Gogols ‚Mantel‘ hervorgegangen.«
Fjodor Dostojewski

Gogols Erzählungen »Der Mantel«, »Die Nase« und »Tagebuch eines Wahnsinnigen« gehören, neben »Der Revisor«, zu den bekanntesten Werken des Autors. Die Hauptprotagonisten Akakijewitsch, Kowaljow und Poprischtschin können oder wollen sich nicht mit ihrem Dasein als kleines Rädchen innerhalb der Gesellschaft abfinden. Akakijewitsch jagt seinem gestohlenen Mantel hinterher, der ihn in der Gesellschaft aufsteigen ließ. Kowaljow erwacht ohne Nase und verfolgt diese, da sie sich anscheinend selbstständig gemacht hat, durch die ganze Stadt. Poprischtschin hingegen hört Hunde sprechen und hält sich für den neuen König von Spanien. Gogol lässt diese drei Männer in einer irrwitzigen Tour de Force ihren Zielen hinterherjagen. Für den Einen wird diese Jagd im Tod enden, der Andere erwacht eines Tages wieder mit seiner Nase und der Dritte findet sich in einem Irrenhaus wieder, das er für einen Krönungssaal hält.

Das Motiv des tragischen Individuums und das Konterkarieren der gesellschaftlichen Kleingeistigkeit treibt Gogol in seinen Erzählungen zur Meisterschaft. Akakijewitsch und Kowaljow werden auf der Bühne zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammengeführt. Aus dieser Zwangssituation kann sich anscheinend nur derjenige befreien, der im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig wird.

Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.

Foto
Kathrin Mayr

Spiel
Sven Fricke
Stefan Schießleder

Textfassung & Regie
Clemens Mädge
Nordic Celtic Festival
NORDIC-CELTIC FOLKFESTIVAL:
HULDRELOKKK & CELTIC GUITAR JOURNEYS
six musicians from six countries
Norway/Sweden/Denmark/Wales/Bretagne/Scotland

Das “Celtic-Scandinavian Dream-Team” Kerstin Blodig und Ian Melrose, spielen seit über 23 Jahren zusammen in ihrem gemeinsamen Duo Kelpie. Neben Kelpie arbeiten die beiden auch in verschiedenen anderen Gruppen und Projekten. So entstand die Idee, Ians „Boy Band“ und Kerstins „Girl Band“ auf dieselbe Bühne zu stellen. Das nordisch-keltische Folkfestival bietet nicht nur die beiden Trios separat, sondern auch verschiedene kleinere Formationen der sechs Musikerinnen und Musiker: Schweden spielt mit der Bretagne, Wales mit Dänemark, Norwegen mit Schottland…Brexit adé!
In einem Finale Grande stehen alle Beteiligten gemeinsam auf der Bühne. Wer weiß, was dann für spannende Musik mit viel Spaß an spontanen Ideen und Improvisationen entsteht…
Die zauberhafte Musik und die humorvolle charmante Moderation der sechs sympathischen Virtuosinnen und Virtuosen lässt das Konzert zu einem besonderen Erlebnis werden.


HULDRELOKKK
a Pan-Scandinavian Ladies folk trio:
Kerstin Blodig (N/D): Gesang, Gitarre, Bodhrán
Mia Gunberg (SE): Gesang, Geige, Nykkelharpa
Liv Vester Larsen (DK): Gesang, Geige, Perkussion

Huldrelokkk – der Lockruf der Trollfrau – das internationale Frauentrio präsentiert die Bandbreite skandinavischer Folkmusik aus Norwegen, Schweden und Dänemark. In drei skandinavischen Sprachen, mit betörendem dreistimmigen Gesang, zwei rasant virtuosen Fiedeln und einer groovigen Gitarre.
"Verboten gut, diese drei wie fantastische Zauberwesen gekleideten Musikerinnen ...
Skandinavien-Urlaub als prachtvolle Musik, und die steckt den Dreien einfach in der Seele."
Neue Osnabrücker Zeitung



CELTIC GUITAR JOURNEYS
Soïg Sibéril (Bretagne): Gitarre
Dylan Fowler (Wales): Gitarre, Gesang, Whistles, Perkussion, Bass
Ian Melrose (Schottland): Gitarre, Whistles, Perkussion
Ein Gipfeltreffen dreier legendärer international gefeierter Akustikgitarristen. Ihre drei verschiedenen keltischen Traditionen verschmelzen elegant und auf spannende Weise mit angrenzenden Musikstilen wie Jazz und Weltmusik „wie eine keltische ineinander geflochtene Brosche“ (Folk Roots).

Einlass ca 19.15 Uhr

Hier keine Tickets verfügbar
KOKUBU - THE DRUMS OF JAPAN - Into the Light
Magische Japan-Reise zwischen artistischem Trommelsturm und zarten Bambusflötentönen


Die TAIKO Trommler aus Osaka begeistern mit furiosen Rhythmen und kraftvoller Athletik.


Faszinierend. Abwechslungsreich. Hypnotisch. Andersartig. Intensiv. Authentisch. Sechs Attribute beschreiben die spektakuläre Show von Kokubu. Dabei vollzieht die in schwarze Kimonos plus weiße Stirnbänder gekleidete Ausnahmetruppe den Spagat zwischen mal bodenbebendem Akustik-Orkan, mal dezenter Rhythmik und dem zart-sanften Klang der Bambuslängsflöte (Shakuhachi). In diesem Jahr wird Masamitsu Takasaki als Weltmeister des dreisaitigen Zupfinstruments Tsugaru-shamisen das Ensemble berreichern. Das 17-köpfige, energiegeladene Ensemble aus Osaka um Shakuhachi-Meister Chiaki Toyama bietet Atemberaubendes für Augen und Ohren. In wechselnden Gruppierungen und mittels unterschiedlich großer Röhrentrommeln (Taikos) wird in unfassbarer Synchronizität und dann wieder kontrastierend ein Rhythmus geschlagen, der die Zuhörer in seinen Bann zieht. 2020 kommen erstmals drei große O-Daiko Trommeln zum Einsatz.

Die imposanten und monumentalen Röhrentrommeln bilden die optischen und klanglichen Gegenstücke zu den Flötentönen, deren fernöstliche Melodien auf Anhieb verzaubern. So entsteht eine auch für Europäer magische Musik, welche die Spiritualität Japans sinnlich erlebbar macht. Verständnis für so viel in Traditionen verwurzelte Kunstfertigkeit wird dadurch vertieft, weil vor jedem Stück ein kurzer, gesprochener Text die Bedeutung der jeweiligen Lieder erklärt. Sie handeln beispielsweise vom Eins-Sein zwischen Körper und Geist, der Lebensfreude, der Natur, der Kraft der Jahreszeiten oder dem Glaubenssatz „vorwärts gehen, ohne zurückzuschauen“.
Caveman - Du sammeln, ich jagen!
CAVEMAN – Du sammeln, ich jagen!
Der Amerikaner Rob Becker schrieb mit CAVEMAN das erfolgreichste Solo-Stück in der Geschichte des Broadways. Nachdem CAVEMAN in den Vereinigten Staaten von einem Millionen-Publikum bejubelt wurde, feiert der moderne Höhlenmann weltweite Erfolge. Auch hierzulande begeistert die Kult-Comedy in der Übersetzung von Kristian Bader und der Regie von Esther Schweins alle, die eine Beziehung führen, führten oder führen wollen. Denn CAVEMAN wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau.

Von seiner Frau vor die Tür gesetzt begegnet Tom, der sympathische Held im
Beziehungsdickicht, im "magischen Unterwäschekreis" seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen. Eine Tatsache, die die menschliche Evolution bis heute nicht hat ändern können. Was der Durchschnitts-Mann schon immer vermutet hat, weiß Tom nun aus erster Hand und fragt sich: "Warum betrachten wir Frauen und Männer nicht einfach als völlig unterschiedliche Kulturen? Mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Verhaltensweisen und verschiedener Herkunft?" Von dieser Erkenntnis beflügelt, analysiert Tom das befremdliche Universum der Sammlerinnen: Diese geheimnisvolle Welt von besten Freundinnen, Einkaufen und Sex. Mit immensem Mitteilungsbedürfnis, trockenem Humor und ironischem Blick beobachtet Tom auch die Lebensweise des Jägers. Er enthüllt, welche Erfüllung „Rumsitzen, ohne zu reden“ bedeuten kann, warum Männer durch das Fernsehprogramm zappen müssen und dass eine Unterhaltung unter Jägern mit den Worten "Lass uns in den Keller gehen, Sachen bohren" beginnt und gleichzeitig endet.
http://www.caveman.de

Einlass: 18:30 Uhr

Leer

21.02.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 17,00 €
Frau Müller muss weg! - Theaterhaus Schauspiel
Frau Müller muss weg!
Von Lutz Hübner

Aktualisierte Fassung des Theaterhaus Stuttgart

Lehrer haben das gleiche Problem wie Fußballtrainer: Die Fans wissen immer alles besser. Ein Elternabend ist an sich schon eine heikle Angelegenheit. Besonders problematisch wird dieser jedoch, wenn die Eltern sich zusammentun, um gemeinsam gegen eine Lehrerin vorzugehen. Die besorgte Elternschaft der Klasse 6c entzieht der Klassenlehrerin Frau Müller das Vertrauen. Die Leistungen lassen zu wünschen übrig, das Lernklima ist schlecht und die Noten sind existenzgefährdend. Schließlich geht es darum, die eigenen Kinder irgendwie auf dem Gymnasium zu halten. Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Schnell entwickeln sich jedoch auch innerhalb der Elternschaft Fronten. Denn trägt nicht auch das ständig störende ADHS-Kind dazu bei, dass die Bildungskarriere des eigenen Sprösslings gefährdet ist?

„Am Elternabend zeigt sich, wie solidarisch eine Gesellschaft wirklich ist und wie sie mit Erfolg und Niederlagen umgeht. Da werden keine Gefangenen gemacht und keine Konzessionen – soziale Vermischungen schön und gut, aber doch nicht in der Klasse meines Kindes!“ - Lutz Hübner

Das Theaterhaus Stuttgart zeigt „Frau Müller muss weg“ in einer aktualisierten Fassung. Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg und einer von der neuen Landesregierung angestoßenen Schulreform sind die Fragen, die Autor Lutz Hübner mit seinem Stück aufwirft, drängender denn je.

Der Autor:
Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster begann er 1986 seine Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule des Saarlandes – Engagements u.a. am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur in Berlin. Als präziser Beobachter von Gesellschaft und Gegenwart ist Lutz Hübner einer der meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker. Laut Statistik des Deutschen Bühnenvereins wird er in der Anzahl der Aufführungen nur noch von William Shakespeare übertroffen.

„Das Theaterhaus hat das Stück nun herausgebracht – und serviert eineinhalb Stunden witziges, böses, abgründiges Theater, das unterhaltsamer kaum sein könnte.“ – Stuttgarter Zeitung

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Hörspielreihe: Hamletmaschine & Bildbeschreibung
19.00 Uhr „HAMLETMASCHINE“ nach dem gleichnamigen Theaterstück von Heiner Müller
Mit: Blixa Bargeld (Hamlet), Gudrun Gut (Ophelia), Heiner Müller (Sprecher). Ensemble: Einstürzende Neubauten. Regie: Wolfgang Rindfleisch; Blixa Bargeld Rundfunk der DDR 1990. Erstsendung: 27.09.1990
Dauer: ca. 30 Minuten + Einführung Wolfgang Rindfleisch

20.00 Uhr „BILDBESCHREIBUNG” Bearbeitung (Wort): Peter Goslicki, Wolfgang Rindfleisch, Achim Scholz • Dramaturgie: Peter Goslicki • Regie: Achim Scholz • Ensemble: Einstürzende Neubauten
Dauer: ca. 40 Minuten + Einführung Dr. Kalliniki Fili

Zerberstendes Glas, Geraune im Zuschauerraum. Etwas Metallisches, das fortwährend auf etwas Anderes einschlägt, als wollte es das schwächere Material formen. Der Klangraum, den die Hörspielfassung
von Heiner Müllers „Hamletmaschine“ aufmacht, ist brachial. Eine assoziative Bildkaskade, ein eingedampfter, auf das Wesentliche reduzierter Shakespeare. Der Torso eines Theatertexts ohne Figuren,
Psychologie und dramatischen Konflikt. Unter dem Eindruck des Selbstmords seiner Frau und den Arbeitsbedingungen für Künstler*innen in der DDR komponiert Heiner Müller 1977 ein hellsichtiges Szenario,
das die Verschmelzung von Mensch und Maschine im digitalen Zeitalter vorwegnimmt. Auch in „Bildbeschreibung“ ist die Schlüsselfigur eine Frau: Ende der 1980er Jahre, kurz vor der Wende haben Heiner Müller und der US-amerikanische Kultregisseur Robert Wilson „Alkestis“ im Visier: In aufopferungsvoller
Liebe, so heißt es, habe diese sagenhafte Gestalt aus dem Mythos ihr Leben für das ihres Ehemanns hingegeben. Ende der Überlieferung. Wilson hatte dazu eine bildgewaltige Überschreibung im Sinn. Müller mit „Bildbeschreibung“ den Prolog in der Tasche: eine in Worte gegossene „Landschaft jenseits des Todes“ unter deren dünner Oberfläche albtraumhafte Abgründe lauern. Die Hörspielfassung weckt in der Manier gut gemachter Horrorfilme ein inneres Bedrohungsszenario. Mit der Originalmusik der Einstürzenden Neubauten
und der Stimme von David Bennent als Sprecher, entfaltet sich ein Sturm archaischer Bilder einer unumkehrbaren Vergangenheit.
Das Brechtfestival präsentiert „Hamletmaschine“ in Anwesenheit von Wolfgang Rindfleisch. Er war an der Hörspielproduktion beteiligt und kann aus erster Hand berichten, wie die Hörspielfassung in der Dämmerung des 90. Brechtgeburtstags in Ostberlin entstanden ist. Die Müller- Expertin Dr. Kalliniki Fili gibt eine Einführung in „Bildbeschreibung“.
Die Comedian Harmonists
Die Comedian Harmonists
Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink

Sie waren die berühmteste Boy Group ihrer Zeit, die legendären Comedian Harmonists. Viele ihrer Lieder sind zu Klassikern geworden. Von „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Wochenend‘ und Sonnenschein“ kommentieren sie mal melancholisch, mal sprühend vor Witz den Wirbel der 1920/30er Jahre genauso wie die Schicksale und Gefühle der einzelnen Mitglieder.

HINTERGRUNDINFOS
2011 entführte das Schauspiel „Die Comedian Harmonists“, von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink, das Kammertheater Publikum das erste Mal in das vergnügungssüchtige Berlin. 2019 beschreiten sie noch einmal ihren Weg auf der Karriereleiter. Dabei dürfen auch ihre unvergesslichen Lieder nicht fehlen, die mal melancholisch, mal sprühend vor Witz den Wirbel der 20er Jahre genauso wie die Schicksale und Gefühle der einzelnen Mitglieder kommentieren. Auf der Bühne zu erleben sind u.a. Bernd Gnann, in der Rolle des Robert Biberti und Oliver Fobe, als Erich Abraham-Collin. Beide waren bereits 2011 Teil des Ensembles.

BESETZUNG
Mit Oliver Fobe, Bernd Gnann u.a.

Inszenierung: Ingmar Otto
Musikalische Leitung: Boris Leibold
Bühne: Manuel Kolip, Christina Panthermehl
Kostüme: Christina Panthermehl

Buch von Gottfried Greiffenhagen
Musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink

Aufführungsrechte bei Verlag Felix Bloch Erben, Berlin |
http://www.felix-bloch-erben.de

Karlsruhe

21.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 30,70 €
Barock + | Symphonie avec orgue
SYMPHONIE AVEC ORGUE
Artist in Residence

IVETA APKALNA | Orgel
RICCARDO MINASI | Dirigent

Johann Sebastian Bach | Orgelkonzert d-Moll BWV 1052a
Jean-Philippe Rameau | Suite aus der Oper »Les Boréades«
Camille Saint-Saëns | 3. Sinfonie (»Orgelsinfonie«)

Klanggewaltig, mitreißend, einzigartig – so kann
man die 3. Sinfonie des Romantikers Camille
Saint-Saëns beschreiben, als »Orgelsinfonie«
wurde sie bekannt. Die lettische Star-Organistin
Iveta Apkalna, Titularorganistin der Hamburger
Elbphilharmonie und »Artist in Residence«
dieser hr-Saison, findet in ihr aber auch »ein
Feuerwerk an Emotionen. Sie ist intim, traurig,
festlich zugleich, berührt die Seele ganz tief.«
Apkalnas Lieblingskomponist heißt aber trotzdem
ganz klar Johann Sebastian Bach: »Ich
sehe Bach als das tägliche Brot an. Man ›isst‹
es jeden Tag, und ich brauche es jeden Tag.«

___________

Acoustically powerful, captivating, unique – these
words can be used to describe Camille Saint-
Saëns’ Symphony No. 3, known as the »Organ
Symphony«. The Latvian star organist Iveta
Apkalna, Titular Organist at Hamburg’s Elbphilharmonie
and »Artist in Residence« for this
hr concert season, also describes it as »a fireworks
of emotion. It is intimate, sad and
festive at the same time and moves the soul
deep inside.« Nevertheless, Apkalna’s favourite
composer is still without a doubt Johann
Sebastian Bach: »For me Bach is the daily
bread. Something to be ›eaten‹ every day and
I need it every day.«

Konzerteinführung: 19:00 Uhr

Diese Veranstaltung ist ausverkauft.
Schneewittchen - das Musical - für die ganze Familie!
Fantastische Abenteuer, vergiftetes Obst und ein mysteriöser Trank: In seinem neuesten Musical-Highlight „Schneewittchen“ entführt das Theater Liberi Groß und Klein auf eine spannende Reise ins Märchenland. Temporeiche Eigenkompositionen, viel Energie und jede Menge Humor sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis für die ganze Familie!

Altbekanntes Märchen feiert überraschendes Comeback
Das für seine modernen Familienshows bekannte Theater Liberi entstaubt die altbekannte Geschichte der Gebrüder Grimm und setzt sie ganz neu in Szene: Die mitreißenden Songs aus Soul, Pop, Swing und sogar Punk werden von bestens ausgebildeten Musicaldarstellern stimmgewaltig auf die Bühne gebracht. Rasante Choreografien unterstreichen die eingängigen Musicalhits. Fantasievolle Kostüme und ein aufwendiges Bühnenbild versetzen das Publikum dabei optisch direkt in die zauberhafte Welt dieses ebenso spannenden wie witzigen Märchens.

Abenteuer im Märchenland
Seit Jahrhunderten kennt jedes Kind die berühmte Frage: „Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Als die Antwort darauf eines Tages plötzlich „Schneewittchen“ lautet, schmiedet die böse Königin einen Plan, um das Mädchen loszuwerden. Doch die mutige Titelheldin schafft es zu entkommen und flüchtet tief in den Wald. Sie trifft auf die sieben Zwerge, die dort versteckt und zurückgezogen von den Menschen leben und ein altes Geheimnis hüten. Nur der draufgängerische Prinz scheint von den Zwergen eingeweiht zu sein. Schneewittchen will herausfinden, was es damit auf sich hat und ehe sie sich‘s versieht, ist sie mittendrin im Abenteuer um einen gestohlenen Zaubertrank…
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)
Der Widerspruch - Ein Volkslied - 19.30 Uhr Einführung im Foyer
Uraufführung DER WIDERSPRUCH – EIN VOLKSLIED

Nach einem Jahr steht die „Neue Dringlichkeit“ wieder in der Tür und sagt "Tübingen, die Zeit mit dir war wunderschön, aber ich habe viel nachgedacht und... deine Vergangenheit macht mir zu schaffen. Wir müssen reden. Über Schädelsammlungen, über Freibadverbote und... naja... über völkisches Liedgut.“ Ausgehend von lokalen Geschichten und zusammen mit Menschen vor Ort, fragt das Kollektiv in seinem zweiten Projekt in Tübingen: Inwiefern waren die Künste und Wissenschaften am ideologischen Überbau des sogenannten “Dritten Reichs” beteiligt? Inwiefern wurden sie vereinnahmt? Wie schreibt sich dieses Gedankengut bis ins Heute fort? Und wie klingen Silcher-Lieder für heutige Ohren?

Das 2010 in Zürich als Reaktion auf die rechtspopulistische „Ausschaffungs-Initiative“ gegründete Kollektiv „Neue Dringlichkeit“ arbeitet an der Grenze zwischen Kunst und Aktivismus, an der Grenze zwischen Politischem und Privatem. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage: „Was ist für dich dringlich?“ Ihre Arbeiten wurden u.a. an der Gessnerallee Zürich, am Theater Rampe Stuttgart, beim Heidelberger Stückemarkt, bei der Architekturbiennale Venedig, in Berlin, Hamburg, Lubljana, Belgrad, Shanghai, Tel Aviv und São Paulo gezeigt.

Mit: Liliane Koch, Christopher Kriese, Nele Solf
Von: Liliane Koch, Christopher Kriese, Timo Krstin, Sandra Lang, Ronja Rinderknecht, Lisa Schröter, Nele Solf und Einwohner*innen und Expert*innen der Stadt Tübingen

Chor: Tom Besenfelder, Martina Burkhardt, Gabriela Czimer, Sophie Eckhardt, Astrid Edel, Henrike Fromm, Rainer Ilg, Michael Kaschek, Valeska Lembke, Caroline Muschalek, Thomas Pfister, Anke Rüdinger, Birgit Schaupp, Werner Schnaidt, Johanna Schlögl, Bert Sölzer, Georg Ludwig Verhoeven, Benedikt Wilde, Mara Ziegler

In Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Tübingen
In Koproduktion mit der Gessnerallee Zürich
Gefördert von Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Georges und Jenny Bloch Stiftung

Weitere Termine: 6.*/7.*+/8./13.*/14.*/15./20.*/21.*/22./27.*/28.* Februar
Ort: Zimmertheater, Zimmer
Immer donnerstags, freitags, samstags um 20 Uhr
*Einführungen immer donnerstags und freitags, 19.30 Uhr im Foyer
+Nachgespräch am Freitag, 07.02., nach der Vorstellung

Pressestimmen:

"Die Konfrontation ist programmatisch: mit den Verbrechen des NS-Regimes auf der einen Seite, mit der Sentimentalität, die dem Silcher-Bild anhaftet, auf der anderen Seite. Unter dieser Oberfläche betreibt die Neue Dringlichkeit eine durchdachte Aufklärung über Strategien der Vereinnahmung. (...) Spät an diesem Abend, der tief einschneidet in das historische Selbstverständnis Tübingens, wird im Zimmertheater wieder gesungen - Silcherlieder, überschrieben mit neuem Text. (...) Und wer danach auf die Straße tritt, der geht an der Tafel nahebei, die daran erinnert, dass in diesem Haus der Tübinger Kriegsverbrecher Theodor Dannecker geboren wurde (...), ein Massenmörder, vielleicht nicht mehr einfach nur vorbei." GEA, Thomas Morawitzky

"Kann man rechten Trash und Schlimmeres aus dieser speziellen politischen Richtung durch Singen einschlägiger, jedoch abgewandelter Lieder bewusst machen? Das löst ein Unbehagen aus, das einen frieren ließe und vielleicht zur politischen Positionierung brächte [...]. Es bleibt der Anstoß, das Tübinger Silcher-Denkmal aus dem Jahr 1939 endlich zum Mahnmal umzugestalten."
Schwäbisches Tagblatt, Dorothee Hermann
Vacances du moi!
»Vous êtes tous les deux ténébreux et discrets:
Homme, nul n’a sondé le fond de tes abîmes,
O mer, nul ne connaît tes richesses intimes,
Tant vous êtes jaloux de garder vos secrets.« (Charles Baudelaire)

»Vacances du moi!« lädt zu einem impressionistischen Theaterabend über die Schwere eines Badeurlaubs an der Ostsee: scheinbar als Idyll, bei näherem Hinsehen jedoch als gesellschaftliche Tragödie, in deren Brennpunkt das junge Paar Hans und Doralice steht. Er, ein sich als Freidenker profilierender Maler und sie, die sich für das Zusammenleben mit Hans von ihrem älteren, standesgemäßen Gatten getrennt hat.

Inspiriert von Eduard von Keyserlings Roman »Wellen« beobachten wir Doralice und Hans in ihrem Fin de Siècle. Vermutlich gibt es Sonnenuntergänge en masse, impressionistisch hingetupft. Und nicht ganz ohne das noble Ennui stellt sich die Frage: Wie dem ICH die größtmögliche Freiheit geben und trotzdem Teil einer Gesellschaft sein. Oder: Wie Ferien machen vom ICH?

Jan Koslowski, aufgewachsen in Berlin Prenzlauer Berg, studierte Theaterregie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und besuchte die Masterclass für Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2006 ist er Mitglied des Jugendtheaters P14 an der Volksbühne Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz.
Er arbeitete u.a. am Staatsschauspiel Stuttgart, Schauspiel Magdeburg, Connecting Space Hong Kong, Volkstheater Rostock und der Volksbühne Berlin, Schauspiel Frankfurt und ist Teil der künstlerischen Leitung des Zürcher Hyperlokals sowie des Wanderbühnenprojekts STAGE. Mit Sarah Gailer, Marilena Büld, Max Koch, Marlene Kolatschny und dem Ballhaus Ost verbinden ihn eine langjährige Freundschaft und zahlreiche Theaterprojekte.

In deutscher Sprache.

mit: Sarah Gailer, Max Koch
Text, Regie: Jan Koslowski
Dramaturgische Mitarbeit: Marlene Kolatschny
Ausstattung: Marilena Büld
Produktionsleitung: Josefin Willnauer

Eine Produktion von Jan Koslowski in Kooperation mit dem Ballhaus Ost.
AESTHETICS OF COLOR – EIN KAMMERSPIEL
19.02. - 22.02.2020, 20 Uhr (Engl. surtitles)


AESTHETICS OF COLOR – EIN KAMMERSPIEL
Theater von Toks Körner

Samo ist bildender Künstler. Seine Werke zirkulieren in der Kunstwelt. Ausstellungen und Galerieverkäufe versprechen Geld und Anerkennung. Geschickt ist es ihm gelungen, seine Werke für sich sprechen zu lassen. Seine Person selbst tauchte bisher in der Öffentlichkeit nicht auf. Das
Gesicht zu zeigen, wäre eine Sensation; eine pikante Story, eine Preissteigerung. Aber Samo zögert. Denn der Preis, den er zu zahlen hätte, könnte hoch sein, existenzgefährdend hoch. Ein Wettlauf um Selbstbestimmung und Deutungshoheit, eine erzwungene Performance beginnt.

Aesthetics of Color – ein Kammerspiel zeigt einen Künstler und seine Strategie in einem weißen Markt zu überleben. Historisch gesehen hat sich, seitdem der Maler Jean-Michel Basquiat die geweißte Kunstwelt betrat und Stürme der Euphorie, der Ablehnung, der einhegenden Interpretationen auslöste, vieles verändert. Schwarze bildende Künstler*innen haben Absatz, sie scheinen Teil der weltweiten Kunstzirkulationen aus Biennalen und Messen zu sein. Aber welche Räume bieten die freien Künste? Wer kann sich darin wie behaupten?

Aesthetics of Color – ein Kammerspiel entstand ausgehend von zahlreichen Interviews mit Protagonist*innen der Berliner Kunstszene. Es ist eine Betrachtung der Mechanismen der kosmopolitischen Szene, in der Autonomie, Kreativität und Freiheit zentrale Werte sind. Es ist eine scharfe Analyse der Projektionen, die im Namen der Kunstkritik über Werke und Kunstschaffende gelegt werden. Es ist eine zeitgenössische, selbstbestimmte Repräsentation eines Schwarzen Künstlers im Medium des Theaters. Der vielfach allein geführte Kampf – um Anerkennung, Würde und Auskommen – bekommt hier, mit der Produktion Aesthetics of Color – ein Kammerspiel, einen Raum, eine theatrale Form, eine Öffentlichkeit.

Der Schauspieler und Drehbuchautor Toks Körner schrieb 2017 seinen ersten Theatertext: Walking Large. Die gleichnamige Inszenierung (Regie Atif Mohammed Nor Hussein) am Ballhaus Naunynstraße war für den Monica-Bleibtreu-Preis nominiert und zu den Privattheatertagen 2018 eingeladen. Aesthetics of Color ist das zweite von ihm geschriebene Drama und sein Debut als Regisseur.


Text und Regie: Toks Körner
Mitarbeit Regie: Julien Enzanza
Lichtdesign: Raquel Rosildete
Bühne: Marian Nketiah
Kostüm: Andreina Vieira dos Santos
Dramaturgie: Jasco Viefhues
Mitarbeit Dramaturgie: Daniel Goodman
Mit: Jean-Philippe Adabra, Anja Pahl, Fernanda Santana, Johannes Suhm


Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, und des Fonds Darstellende Künste e.V.


HINWEIS
+++Während der Aufführung wird Stroboskoplicht verwendet+++
+++Please note that we use Stroboscop light during the performance+++

Kein Nacheinlass
SC Freiburg - Fortuna Düsseldorf
Die Familienblöcke (Sparkassen-Tribüne "Block O" und Osttribüne "Block H") sind rauchfreie Bereiche. Wir bitten die Besucher, dies zu berücksichtigen. Karten für Menschen mit Behinderung können per E-Mail (karten@scfreiburg.com) bestellt werden.

Ermäßigungen

Stehplatz erm.:
Schüler ab 14 Jahren, Studenten, Auszubildende, Rentner, Menschen mit Behinderung, Bundesfreiwilligendienst (BFD) u. Inhaber Freiburger-Pass

Stehplatz Kind:
Kinder (6- einschließl. 13 Jahren)

Sitzplatz Kind Block O, H (RAUCHFREIER BEREICH):
Kinder (6- einschließl. 13 Jahren)

wichtiger Hinweis:
Bei Kartenbuchungen ab 5 Kalendertagen vor dem jeweiligen Spiel werden die Tickets nicht mehr per Post zugestellt, sondern zur Abholung hinterlegt. Sie können 1 Werktag nach Buchung (außer samstags), unter Vorlage der Bestellbestätigung, im Ticketcenter/Fanshop des Schwarzwald-Stadion (Mo.-Fr. 9-18 Uhr) und am Spieltag zur Stadionöffnung (2 h vor Spielbeginn) im Ticketkiosk (Ausgabestelle: rotes Gebäude vor dem Fanshop/ Ticketcenter/"Ausgabefenster Abholung") abgeholt werden.

Die Gebühr für Bearbeitung und Versand der Karte(n) beträgt EUR 3,00 je Bestellung und Rechnungsnummer.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie unter "Mein Account/Anmelden" Ihr Passwort zurücksetzen.

Haben Sie Fragen zum Bestellprozess oder zur Ihrer Buchung?
Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Telefonisch: 0761/38 551-777
Per E-Mail: karten@scfreiburg.com

Aktuell keine Tickets verfügbar.