Vom Küssen und vom Fliegen - Theaterhaus Schauspiel

Freitag, 25.01.2019 um 20:00 Uhr

Theaterhaus
Siemensstr. 11, 70469 Stuttgart


Tickets
ab 20,00 €




Vom Küssen und vom Fliegen
Von Hartmut Schoen

Ein Stück über die Vielfalt der Liebe

Für den Film „Vom Küssen und vom Fliegen“ erhielten der Regisseur Hartmut Schoen, zusammen mit der Ausstatterin Gudrun Schretzmeier, den Deutschen Fernsehpreis 2000.

Seine Theaterfassung wird nun am 31.10.18 uraufgeführt.

„Vom Küssen und vom Fliegen“ weiß der Vater wenig, sieht aber, wie seine Söhne in halsbrecherischem Tempo das Küssen und das Fliegen in der Liebe lernen.
Er hat ja selbst schuld: „Wer zuerst heiratet und mir ein Enkelchen präsentiert, soll die Fabrik erben“ hat er gesagt. Das hat er jetzt davon: Es ist ein Wettrennen des Erwachsenwerdens, mit Überschwänglicher Sehnsucht, großer Verzückung und polternden Missverständnissen. Am Ende haben zwar nicht alle das Fliegen gelernt, aber alle wissen mehr über das Leben. Und, dass es anders kommt, als man denkt.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720

weitere Termine

Dirty Dishes mit neuem Küchenpersonal - Theaterhaus Schauspiel
Dirty Dishes mit neuem Küchenpersonal
Neuinszenierung / Aktualisierte Fassung
Von Nick Whitby, ins Deutsche übersetzt von Hans Thoenies & Erika Hermann

DAS Theaterhaus-Kultstück ist zurück!

„Dirty Dishes“, die rabenschwarze „social comedy“ über das Schicksal illegal beschäftigter Ausländer in der Küche einer Pizzeria in einer deutschen Großstadt. Die jungen Emigranten, die zum Überleben illegale Arbeit annehmen mussten, sind der Willkür ihrer ausbeuterischen Geschäftsführung völlig ausgeliefert. Es ist Silvester. Hochleistungshektik und Stress mit der Geschäftsleitung machen die Arbeit am Pizzaofen und als Bedienung im überfüllten Lokal zum endlos scheinenden Zwangsaufenthalt im Gruselkabinett. Doch die Küchencrew gönnt sich ab und zu die nötigen Love-, Peace- und Fun-Einlagen. Jede Menge „dreckats Gschirr“ wird gespült, geworfen und bisweilen zerschlagen, der Teig genudelt bis die Pizza zum Frisbee wird. Und fröhlich ruft der Chor der Pizzabäcker: Legal, illegal, scheißegal!

Dieser rasante, ironische Showdown aus dem Innenleben der Schwarzarbeit-Gesellschaft begeistert das Publikum seit mehr als 650 Vorstellungen. Eine unglaubliche Erfolgsstory, die 2015 am Theaterhaus ihr Zwanzigjähriges feierte und dabei mit einer verjüngten internationalen Küchencrew den Geschäftsführern Rudi und Rüdiger kräftig in die Suppe rotzt.

„Diese Inszenierung ist eine Wucht: zum Brüllen komisch und dann wieder so traurig, dass man weinen möchte.“ – Mainzer Rhein-Zeitung

„Ausländer raus. Man möchte es schwören, wenn dieser Wahn heilbar ist, dann am ehesten durch Dirty Dishes. Das Stück, in die Form einer rasanten Revue gegossen, ist einfach unwiderstehlich“ – Frankfurter Rundschau

„Tiefgang, ohne den Zeigefinger zu erheben.“ – Die Presse

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711- 4020720
Die Deutsche Ayse - von Tugsal Mogul
Die deutsche Ayşe
von Tuğsal Moğul

„Mama, mach mal die Kühlschranktür auf und jetzt die Tür vom Tiefkühlfach, nimm das ganze Fleisch und Eis da raus und stecke jetzt mal deinen Kopf da hinein und bleibe eine Minute in dieser Position: So kalt ist Deutschland. Keine Sonne, viel Regen, und alle Leute am Arbeiten.“

Drei türkische Frauen aus der ersten Einwanderergeneration. Sie kommen in ein fremdes Land, das so ganz anders ist, als ihre Vorstellungen davon waren. Sie wollen nicht lange bleiben, und stehen doch vor der Herausforderung, sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden. Wie schwer ist es, sich in ein anderes Land zu integrieren? Und was tut dieses Land dafür? „Die deutsche Ayşe“ ist ein szenischer Beitrag zur immer wieder aufflammenden Debatte um das Gelingen von Integration. Autor Tuğsal Moğul portraitiert in seinem Stück drei starke Frauen, deren Lebensläufe auf der Bühne für sich selbst sprechen.

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. In seinem am Theater Münster uraufgeführten und 2013 zum interkulturellen Festival „Made in Germany“ nach Stuttgart eingeladenen Stück montiert er eigene Erinnerungen und die von ihm mit Einwanderern geführten Interviews zu einer lebensfrohen Revue über die Anfänge der Migration in Deutschland.

„Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.“ – WDR

„Was das Stück so angenehm macht: Es bildet die Realität ab, fern von ideologischen, kulturellen oder religiösen Diskussionen. Es erzählt einfach von drei Menschen, die Gutes und Schlechtes hinter sich ließen um Schlechtes und Gutes anderswo zu erfahren“ – Ludwigsburger Kreiszeitung

Es spielen: Larissa Ivleva, Anne Osterloh, Katja Schmidt-Oehm und Yavuz Köroglu
Dirty Dishes mit neuem Küchenpersonal - Theaterhaus Schauspiel
Dirty Dishes mit neuem Küchenpersonal
Neuinszenierung / Aktualisierte Fassung
Von Nick Whitby, ins Deutsche übersetzt von Hans Thoenies & Erika Hermann

DAS Theaterhaus-Kultstück ist zurück!

„Dirty Dishes“, die rabenschwarze „social comedy“ über das Schicksal illegal beschäftigter Ausländer in der Küche einer Pizzeria in einer deutschen Großstadt. Die jungen Emigranten, die zum Überleben illegale Arbeit annehmen mussten, sind der Willkür ihrer ausbeuterischen Geschäftsführung völlig ausgeliefert. Es ist Silvester. Hochleistungshektik und Stress mit der Geschäftsleitung machen die Arbeit am Pizzaofen und als Bedienung im überfüllten Lokal zum endlos scheinenden Zwangsaufenthalt im Gruselkabinett. Doch die Küchencrew gönnt sich ab und zu die nötigen Love-, Peace- und Fun-Einlagen. Jede Menge „dreckats Gschirr“ wird gespült, geworfen und bisweilen zerschlagen, der Teig genudelt bis die Pizza zum Frisbee wird. Und fröhlich ruft der Chor der Pizzabäcker: Legal, illegal, scheißegal!

Dieser rasante, ironische Showdown aus dem Innenleben der Schwarzarbeit-Gesellschaft begeistert das Publikum seit mehr als 650 Vorstellungen. Eine unglaubliche Erfolgsstory, die 2015 am Theaterhaus ihr Zwanzigjähriges feierte und dabei mit einer verjüngten internationalen Küchencrew den Geschäftsführern Rudi und Rüdiger kräftig in die Suppe rotzt.

„Diese Inszenierung ist eine Wucht: zum Brüllen komisch und dann wieder so traurig, dass man weinen möchte.“ – Mainzer Rhein-Zeitung

„Ausländer raus. Man möchte es schwören, wenn dieser Wahn heilbar ist, dann am ehesten durch Dirty Dishes. Das Stück, in die Form einer rasanten Revue gegossen, ist einfach unwiderstehlich“ – Frankfurter Rundschau

„Tiefgang, ohne den Zeigefinger zu erheben.“ – Die Presse
TSCHICK - Theaterhaus Schauspiel
TSCHICK
Von Wolfgang Herrndorf, nach der Bühnenvorlage von Robert Koall

Es ist der Sommer ihres Lebens. Und eine Geschichte, die man nie vergisst. Zwei vierzehnjährige Jungs, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Maik Klingenberg, wohlstandsverwahrlost, nervös und schüchtern trifft auf Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, ein Assi aus der Hochhaussiedlung, der es von der Förderschule irgendwie aufs Gymnasium geschafft hat. Das ungleiche Paar macht sich in einem geklauten Lada auf eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz. Und sie begegnen dabei auf einer Müllkippe am Ende der Welt Isa, einem Mädchen, das Maik die erste Liebe lehrt und die Freundschaft der beiden Jungs auf eine harte Probe stellt.

„Tschick“ ist ein wilder, romantischer Abenteuertrip, für den Wolfgang Herrndorf 2011 mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ausgezeichnet wurde. In seinem großartigen, für den Leipziger Buchpreis nominierten Roman erzählt der 1965 in Hamburg geborene Autor von dem Sommer, in dem man erwachsen wird, von der ersten Liebe, der ersten richtig großen Dummheit und von einem unbekannten deutschen Land.

Regisseur Nils Daniel Finckh inszeniert „Tschick“ als eine radikal poetische Flucht aus dem grauen Alltag hinein in ein wildes, verwegenes und tieftrauriges Sommermärchen. Mit Ema Staicut, Aron Keleta und Yavuz Köroglu stehen dabei drei Mitglieder des Theaterhausensembles auf der Bühne, die den authentischen, rohen und doch zärtlichen Tonfall der Vorlage treffen und das Publikum auf eine atemberaubende Reise mitnehmen.

„Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Die eindringlich inszenierte Eigenproduktion des Stuttgarter Theaterhauses schafft es tatsächlich, einen Saal voll obercool-gruppenzwanghaft vor sich hin angebender Halbwüchsiger in ihren Bann zu ziehen.“ - Kultur 06/2013
Die Deutsche Ayse - von Tugsal Mogul
Die deutsche Ayşe
von Tuğsal Moğul

„Mama, mach mal die Kühlschranktür auf und jetzt die Tür vom Tiefkühlfach, nimm das ganze Fleisch und Eis da raus und stecke jetzt mal deinen Kopf da hinein und bleibe eine Minute in dieser Position: So kalt ist Deutschland. Keine Sonne, viel Regen, und alle Leute am Arbeiten.“

Drei türkische Frauen aus der ersten Einwanderergeneration. Sie kommen in ein fremdes Land, das so ganz anders ist, als ihre Vorstellungen davon waren. Sie wollen nicht lange bleiben, und stehen doch vor der Herausforderung, sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden. Wie schwer ist es, sich in ein anderes Land zu integrieren? Und was tut dieses Land dafür? „Die deutsche Ayşe“ ist ein szenischer Beitrag zur immer wieder aufflammenden Debatte um das Gelingen von Integration. Autor Tuğsal Moğul portraitiert in seinem Stück drei starke Frauen, deren Lebensläufe auf der Bühne für sich selbst sprechen.

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. In seinem am Theater Münster uraufgeführten und 2013 zum interkulturellen Festival „Made in Germany“ nach Stuttgart eingeladenen Stück montiert er eigene Erinnerungen und die von ihm mit Einwanderern geführten Interviews zu einer lebensfrohen Revue über die Anfänge der Migration in Deutschland.

„Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.“ – WDR

„Was das Stück so angenehm macht: Es bildet die Realität ab, fern von ideologischen, kulturellen oder religiösen Diskussionen. Es erzählt einfach von drei Menschen, die Gutes und Schlechtes hinter sich ließen um Schlechtes und Gutes anderswo zu erfahren“ – Ludwigsburger Kreiszeitung

Es spielen: Larissa Ivleva, Anne Osterloh, Katja Schmidt-Oehm und Yavuz Köroglu
Frau Müller muss weg! - Theaterhaus Schauspiel
Frau Müller muss weg!
Von Lutz Hübner

Aktualisierte Fassung des Theaterhaus Stuttgart

Lehrer haben das gleiche Problem wie Fußballtrainer: Die Fans wissen immer alles besser. Ein Elternabend ist an sich schon eine heikle Angelegenheit. Besonders problematisch wird dieser jedoch, wenn die Eltern sich zusammentun, um gemeinsam gegen eine Lehrerin vorzugehen. Die besorgte Elternschaft der Klasse 6c entzieht der Klassenlehrerin Frau Müller das Vertrauen. Die Leistungen lassen zu wünschen übrig, das Lernklima ist schlecht und die Noten sind existenzgefährdend. Schließlich geht es darum, die eigenen Kinder irgendwie auf dem Gymnasium zu halten. Dass das Problem nicht bei den Schülern zu suchen ist, davon ist jeder der Anwesenden überzeugt. Schnell entwickeln sich jedoch auch innerhalb der Elternschaft Fronten. Denn trägt nicht auch das ständig störende ADHS-Kind dazu bei, dass die Bildungskarriere des eigenen Sprösslings gefährdet ist?

„Am Elternabend zeigt sich, wie solidarisch eine Gesellschaft wirklich ist und wie sie mit Erfolg und Niederlagen umgeht. Da werden keine Gefangenen gemacht und keine Konzessionen – soziale Vermischungen schön und gut, aber doch nicht in der Klasse meines Kindes!“ - Lutz Hübner

Das Theaterhaus Stuttgart zeigt „Frau Müller muss weg“ in einer aktualisierten Fassung. Nach dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg und einer von der neuen Landesregierung angestoßenen Schulreform sind die Fragen, die Autor Lutz Hübner mit seinem Stück aufwirft, drängender denn je.

Der Autor:
Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster begann er 1986 seine Ausbildung zum Schauspieler an der Hochschule des Saarlandes – Engagements u.a. am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur in Berlin. Als präziser Beobachter von Gesellschaft und Gegenwart ist Lutz Hübner einer der meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker. Laut Statistik des Deutschen Bühnenvereins wird er in der Anzahl der Aufführungen nur noch von William Shakespeare übertroffen.

„Das Theaterhaus hat das Stück nun herausgebracht – und serviert eineinhalb Stunden witziges, böses, abgründiges Theater, das unterhaltsamer kaum sein könnte.“ – Stuttgarter Zeitung

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix