Freitag, 23.08.2019
um 19:30 Uhr

SEESTERN-PANORAMA-Bühne
Bauerfeindallee 1
07937 Zeulenroda


Tickets
ab 29,00 €




MDR-SINFONIEORCHESTER
KATHARINA RUCKGABER SOPRAN
MATHIAS HAUSMANN BARITON
KARSTEN JANUSCHKE DIRIGENT

OUVERTÜREN, ARIEN UND DUETTE AUS OPERN VON
WOLFGANG AMADEUS MOZART, GIOACCHINO ROSSINI,
GIACOMO PUCCINI UND GIUSEPPE VERDI

Leipzig begegnet München in dieser Sommermusik – und große
Oper trifft auf zwei Stimmen, die man sich merken sollte. Olena
Tokar ist mit Preisen bei bedeutenden Gesangswettbewerben
hoch dekoriert und seit 2010 Mitglied im Ensemble der Oper
Leipzig. Mit jugendlicher Frische und großer Bühnenpräsenz
empfiehlt sie sich hier immer wieder nachdrücklich vor allem
für das italienische Fach. In lauer Sommernacht am Zeulenrodaer
Meer trifft sie auf Mathias Hausmann, der erst kürzlich in Leipzig
sein Rollendebüt als Rodrigo in Verdis Don Carlo feierte. Der charismatische
Bariton ist Ensemblemitglied des Münchner Gärtnerplatz-Theaters
und in Leipzig längst kein Unbekannter mehr. Mit
einem klanggewaltigen Querschnitt durch Opern von Mozart bis
Puccini lädt der MDR-Musiksommer in Zeulenroda zu einem Fest
der schönen Stimmen.

In Kooperation mit der EventZ Veranstaltungsagentur.

Olena Tokar hat leider ihre Teilnahme an dem Konzert abgesagt. Als Ersatz wird Katharina Ruckgaber übernehmen.

Ouvertüren, Arien und Duette aus Opern von Mozart, Rossini, Puccini und Verdi

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Liebespaare
LIEBESPAARE

RICHARD WAGNER
(1813–1883)
Vorspiel zum 1. Akt und Liebestod
aus der Oper »Tristan und Isolde«

WOLFGANG AMADEUS MOZART
(1756–1791)
Konzert für Klavier und Orchester
d-Moll KV 466

ARNOLD SCHÖNBERG
(1874–1951)
»Pelleas und Melisande« op. 5
Sinfonische Dichtung für Orchester

MDR-SINFONIEORCHESTER
Saleem Ashkar Klavier
David Afkham Dirigent

„Ein Mozart-Klavierkonzert – das heißt von Anfang an schon einmal, dass es sich um ein kleines Wunder handelt“, findet Saleem Ashkar. Der feinsinnige Pianist, dem alles „Tastenlöwenartige“ fremd ist und dessen Spiel immer wieder für seine Noblesse gerühmt wird, ist prädestiniert als Solist in einem Mozart-Konzert, in dem die Töne edel und perlend über die Tastatur gleiten sollen. Eine gänzlich andere Klangsprache schlägt Schönbergs „Pelleas und Melisande“ an, das zwar als frühes Werk des späteren Zwölftöners noch deutlich impressionistische und spätromantische Züge trägt, aber die Grenzen des tonalen Systems bewusst austestet. In satten Farben malt er die schicksalshafte Geschichte des Liebespaares und bedient sich dabei fleißig der Wagner’schen Leitmotivtechnik. Somit schließt sich nicht nur inhaltlich der Kreis zum Beginn des Programms, der mit „Tristan und Isolde“ eines der wohl berühmtesten tragischen Liebespaare zum Thema hat.

Konzerteinführung 18.45 Uhr im Schumann-Eck.
Live-Sendung bei MDR KULTUR und MDR KLASSIK.

Saleem Ashkar Klavier
Lady Macbeth
LADY MACBETH

LUDWIG VAN BEETHOVEN
(1770–1827)
Leonoren-Ouvertüre Nr. 2 C-Dur op. 72a

BÉLA BARTÓK
(1881–1945)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 SZ 119

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
(1906–1975)
Suite aus »Lady Macbeth von Mzensk«
(zusammengestellt von James Conlon)

MDR-SINFONIEORCHESTER
Denis Kozhukhin Klavier
Kerem Hasan Dirigent

Als „derb-erotisches und kriminalistisches Schauerstück“ gelangte Leskows „Lady Macbeth von Mzensk“ 1931 in die sowjetischen Theater. Dort muss auch Schostakowitsch mit dieser russischen Variante der Shakespeare’schen Antiheldin in Kontakt gekommen sein. Wenig später setzte er der hemmungslos liebenden und mordenden Katerina Ismailowa ein klangvolles Denkmal: Mit starken Rhythmen, verzerrten Militärkapellenklängen und tief verzweifelten musikalischen Momenten übersetzte er ihr Schicksal in seine einzigartige Tonsprache. Das Etikett „Chaos statt Musik“ wurde der Oper dafür wenige Tage nach der überaus erfolgreichen Uraufführung von der parteitreuen Zeitschrift Prawda angeheftet. Wesentlich mildere Töne schlug Bartók in seinem 3. Klavierkonzert an, das er 1945 als Geburtstaggeschenk für seine Frau Ditta komponiert hatte. Die Uraufführung mit dem Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy erlebte er selbst nicht mehr, seine Frau verzichtete darauf, den Solopart zu übernehmen.

Konzerteinführung 18.45 Uhr im Schumann-Eck.
Live-Sendung bei MDR KULTUR und MDR KLASSIK.

Werke von Beethoven, Bartók und Schostakowitsch
Con Brio
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
(1809–1847)
»Die Hebriden« Ouvertüre h-Moll op. 26

CARL MARIA VON WEBER
(1786–1826)
Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26

JÖRG WIDMANN
(geb. 1973)
Con brio (Konzertouvertüre für Orchester)

WOLFGANG AMADEUS MOZART
(1756–1791)
Sinfonie C-Dur KV 551 »Jupiter-Sinfonie«

„Mit Feuer“ ist ein Stück zu spielen, wenn die musikalische Regieanweisung „con brio“ lautet. Für Mozarts so genannte „Jupiter-Sinfonie“ wäre das natürlich genau die richtige Vorgabe, schließlich fühlten sich die Zuhörer im 19. Jahrhundert, als der sprechende Beiname entstand, nicht ohne Grund an den römischen Lichtgott erinnert. Spritzig, schwungvoll und voller „göttlicher“ Harmonie zeigt sich der Salzburger Meister in seiner letzten Sinfonie auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Tatsächlich verzichtet Mozart zwar bei seinen Satzbezeichnungen auf den Zusatz „con brio“, dafür greift der Komponist Jörg Widmann in seiner 2008 entstandenen Konzertouvertüre das Thema auf: „gespickt mit grimmigen Scherzo-Elementen“, mit „Furor und rhythmischem Drängen“ ist es als Hommage an Beethoven konzipiert. In Webers Concertino sorgt Widmann nun in seiner Funktion als Klarinettist für die nötige feurige Leichtigkeit des Soloparts.

Konzerteinführung 16.15 Uhr im Kaluga-Saal
Dasselbe Programm senden MDR KULTUR und MDR KLASSIK am 1. März 2020 um 19.30 Uhr live aus dem Gewandhaus Leipzig.

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Weber, Widmann und Mozart
Con Brio
CON BRIO

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
(1809–1847)
»Die Hebriden« Ouvertüre h-Moll op. 26

CARL MARIA VON WEBER
(1786–1826)
Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26

JÖRG WIDMANN
(geb. 1973)
Con brio (Konzertouvertüre für Orchester)

WOLFGANG AMADEUS MOZART
(1756–1791)
Sinfonie C-Dur KV 551 »Jupiter-Sinfonie«

MDR-SINFONIEORCHESTER
Jörg Widmann Klarinette und Dirigent

„Mit Feuer“ ist ein Stück zu spielen, wenn die musikalische Regieanweisung „con brio“ lautet. Für Mozarts so genannte „Jupiter-Sinfonie“ wäre das natürlich genau die richtige Vorgabe, schließlich fühlten sich die Zuhörer im 19. Jahrhundert, als der sprechende Beiname entstand, nicht ohne Grund an den römischen Lichtgott erinnert. Spritzig, schwungvoll und voller „göttlicher“ Harmonie zeigt sich der Salzburger Meister in seiner letzten Sinfonie auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Tatsächlich verzichtet Mozart zwar bei seinen Satzbezeichnungen auf den Zusatz „con brio“, dafür greift der Komponist Jörg Widmann in seiner 2008 entstandenen Konzertouvertüre das Thema auf: „gespickt mit grimmigen Scherzo-Elementen“, mit „Furor und rhythmischem Drängen“ ist es als Hommage an Beethoven konzipiert. In Webers Concertino sorgt Widmann nun in seiner Funktion als Klarinettist für die nötige feurige Leichtigkeit des Soloparts.

Konzerteinführung 10.15 Uhr im Schumann-Eck
Sendung von MDR KULTUR und MDR KLASSIK am 1. März 2020 um 19.30 Uhr

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Weber, Widmann und Mozart