Moby Dick

Freitag, 18.01.2019 um 19:30 Uhr

Kulturzentrum am Karlsplatz Ansbach
Karlsplatz 7/9, 91522 Ansbach


Tickets
ab 9,10 €


Termine und Informationen zu Moby Dick finden Sie in unserem Webshop.


Spieldauer: 90 Minuten, zzgl. Pause Figurenspiel mit Projektionen - ein multimedialer Theaterabend - eine abenteuerliche Reihe in die Psyche eines Überlebenden Moby Dick ist die ewig junge Geschichte von der Gier nach Aufregung, von Abenteuerlust, von Sehnsucht nach dem Meer und von denjenigen, die verführt und mitgerissen werden: Frischer Wind um die Ohren und endlich alle Bedenken hinter sich lassen - bis zum ersten Sturm. Bis die Waljagd zum Wahnsinn wird und die fröhliche Abenteuerlust umschlägt in den Irrsinn des Untergangs. Einem Irrsinn, dem wir leicht folgen, alle Warnungen, alle bedrohlichen Zeichen in den Wind schlagend. Als einziger Überlebender wird der Erzähler von seinen Puppen verführt und gegen seinen Willen zurück in seine Erinnerungen hineingesogen. Videos treiben mit hohem Tempo dieses Spiel immer weiter an und verdrängen das Innehalten und die Bedenken ? bis zum erneuten Durchleben der Katastrophe. Moby Dick ist eine raue Geschichte über den Mut, aufzubrechen und eine schreckliche Geschichte über Verblendung, Feigheit und Schuld.

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Moby Dick von Herman Melville
Einer von Christian Brückners Lieblingsautoren ist Herman Melville. 2019 jährt sich dessen Geburtstag zum 200. Mal. Und eine der literarischen Figuren, die Christian Brückner nicht loslässt, ist die des Kapitän Ahab, dieses Berserkers, der für seine Sache kämpft wie kein anderer und der seine Mannschaft, in blindem Narzismus gefangen, mit sich in den Tod reißt. Alle Figuren des Romans Moby Dick entwachsen dem namenlosen Erzähler, der sich Ismael nennt, dem Ausgegrenzten. Er trägt den unbändigen Zorn eines Ahab ebenso in sich wie die obrigkeitshörige Korrektheit eines Starbuck - und auch alle anderen Protagonisten seiner Geschichte sind letztlich Metaphern für die Ungeheuerlichkeit des Menschen. Moby Dick, dieser Jahrhundertroman, zeigt die uralten Verhaltensmechanismen: Aktion und Reaktion, Schmerz und Vergeltung, der Kreislauf des ewigen Kriegs. Die Psychologie eines Ahab enthält den Schlüssel zur Überwindung des ärgsten Übels der menschlichen Geschichte: der Perversion des ?Guten? zum Zwecke einer rechthaberischen ?Gerechtigkeit?. Die vier Schlagwerker von Elbtonal verwandeln die Bühne an diesem Abschlussabend des musikwinters in ein Meer aus Trommeln, Becken und Gongs, harmonisch bereichert durch Marimba- und Vibraphone. So endet der diesjährige Winter wie er begonnen hat: mit einem gewaltigen Epos von homer´-scher Größe. Ismael hat überlebt, um diese Geschichte zu erzählen. Besetzung: Christian Brückner: Rezitation Andrej Kauffmann: Schlagwerk Stephan Krause: Schlagwerk Sönke Schreiber: Schlagwerk Wolfgang Rummel: Schlagwerk
Moby Dick
MOBY DICK ist ein Monster, vor dem der Autor persönlich warnt, "Es ist kein feines weibliches Stück Seide, sondern aus jenem grauenhaften Gewebe, das aus Schiffstrossen und Tauen gemacht ist. Ein Polarwind pfeifft hindurch und Raubvögel umflattern es. Warnen Sie alle zartbesaiteten Seelen davor, auch nur einen flüchtigen Blick in das Buch zu werfen - sie riskieren Hüftweh und Hexenschuss." Herman Melvilles Meisterwerk um den mythischen weißen Wal und den von unendlichem Hass getriebenen Kapitän Ahab erscheint im Herbst 1851 und zählt heute zu den zeitlosen Klassikern der Weltliteratur. Was zunächst als normaler Walfang beginnt, entwickelt sich urplötzlich in einen Rachfeldzug tragischen Ausmaßes. Die Matrosen werden von ihrem in seinem krankhaften Wahn gezeichneten Kapitän zur bedingungslosen Gefolgschaft gezwungen und gehen im Kampf mit der Naturgewalt jämmerlich zu Grunde. Eine reine Männerwelt, die sich ausschließlich über Kraft und Macht definiert, die losgelöst von der Gesellschaft an der eigenen Hybris jämmerlich scheitert.

Der Text ist heute noch aktuell. Der Wandel der Gesellschaft hat enorme Auswirkungen auf die bisherige Definition von Männlichkeit. Jack Urwin, ein junger englischer Autor, spricht in seinem Buch BOYS DON´T CRY von der Krise der Männlichkeit. Ein Symptom für seine Diagnose ist die krankhafte Risikobereitschaft der Männer, die auf Kosten des eigenen Lebens geht: "Toxische Männlichkeit ist die Angst vor Entmannung, die als das Schlimmste gilt, was einem Mann passieren kann, sie ist so schlimm, dass wir den Tod in Kauf nehmen, um sie zu vermeiden." Ähnlich wie der Matrose Starbuck, ruft Jack Urwin uns zu, innezuhalten und über die Rolle des Mannes innerhalb der Gesellschaft neu nachzudenken. Weil der Kampf mit dem weißen Wal nicht zu gewinnen ist und er geradewegs in den Untergang führt.
Moby Dick
MOBY DICK ist ein Monster, vor dem der Autor persönlich warnt, Es ist kein feines weibliches Stück Seide, sondern aus jenem grauenhaften Gewebe, das aus Schiffstrossen und Tauen gemacht ist. Ein Polarwind pfeifft hindurch und Raubvögel umflattern es. Warnen Sie alle zartbesaiteten Seelen davor, auch nur einen flüchtigen Blick in das Buch zu werfen - sie riskieren Hüftweh und Hexenschuss. Herman Melvilles Meisterwerk um den mythischen weißen Wal und den von unendlichem Hass getriebenen Kapitän Ahab erscheint im Herbst 1851 und zählt heute zu den zeitlosen Klassikern der Weltliteratur. Was zunächst als normaler Walfang beginnt, entwickelt sich urplötzlich in einen Rachfeldzug tragischen Ausmaßes. Die Matrosen werden von ihrem in seinem krankhaften Wahn gezeichneten Kapitän zur bedingungslosen Gefolgschaft gezwungen und gehen im Kampf mit der Naturgewalt jämmerlich zu Grunde. Eine reine Männerwelt, die sich ausschließlich über Kraft und Macht definiert, die losgelöst von der Gesellschaft an der eigenen Hybris jämmerlich scheitert. Der Text ist heute noch aktuell. Der Wandel der Gesellschaft hat enorme Auswirkungen auf die bisherige Definition von Männlichkeit. Jack Urwin, ein junger englischer Autor, spricht in seinem Buch BOYS DON´T CRY von der Krise der Männlichkeit. Ein Symptom für seine Diagnose ist die krankhafte Risikobereitschaft der Männer, die auf Kosten des eigenen Lebens geht: Toxische Männlichkeit ist die Angst vor Entmannung, die als das Schlimmste gilt, was einem Mann passieren kann, sie ist so schlimm, dass wir den Tod in Kauf nehmen, um sie zu vermeiden. Ähnlich wie der Matrose Starbuck, ruft Jack Urwin uns zu, innezuhalten und über die Rolle des Mannes innerhalb der Gesellschaft neu nachzudenken. Weil der Kampf mit dem weißen Wal nicht zu gewinnen ist und er geradewegs in den Untergang führt.
Moby Dick
MOBY DICK ist ein Monster, vor dem der Autor persönlich warnt, Es ist kein feines weibliches Stück Seide, sondern aus jenem grauenhaften Gewebe, das aus Schiffstrossen und Tauen gemacht ist. Ein Polarwind pfeifft hindurch und Raubvögel umflattern es. Warnen Sie alle zartbesaiteten Seelen davor, auch nur einen flüchtigen Blick in das Buch zu werfen - sie riskieren Hüftweh und Hexenschuss. Herman Melvilles Meisterwerk um den mythischen weißen Wal und den von unendlichem Hass getriebenen Kapitän Ahab erscheint im Herbst 1851 und zählt heute zu den zeitlosen Klassikern der Weltliteratur. Was zunächst als normaler Walfang beginnt, entwickelt sich urplötzlich in einen Rachfeldzug tragischen Ausmaßes. Die Matrosen werden von ihrem in seinem krankhaften Wahn gezeichneten Kapitän zur bedingungslosen Gefolgschaft gezwungen und gehen im Kampf mit der Naturgewalt jämmerlich zu Grunde. Eine reine Männerwelt, die sich ausschließlich über Kraft und Macht definiert, die losgelöst von der Gesellschaft an der eigenen Hybris jämmerlich scheitert. Der Text ist heute noch aktuell. Der Wandel der Gesellschaft hat enorme Auswirkungen auf die bisherige Definition von Männlichkeit. Jack Urwin, ein junger englischer Autor, spricht in seinem Buch BOYS DON´T CRY von der Krise der Männlichkeit. Ein Symptom für seine Diagnose ist die krankhafte Risikobereitschaft der Männer, die auf Kosten des eigenen Lebens geht: Toxische Männlichkeit ist die Angst vor Entmannung, die als das Schlimmste gilt, was einem Mann passieren kann, sie ist so schlimm, dass wir den Tod in Kauf nehmen, um sie zu vermeiden. Ähnlich wie der Matrose Starbuck, ruft Jack Urwin uns zu, innezuhalten und über die Rolle des Mannes innerhalb der Gesellschaft neu nachzudenken. Weil der Kampf mit dem weißen Wal nicht zu gewinnen ist und er geradewegs in den Untergang führt.
Moby Dick
MOBY DICK ist ein Monster, vor dem der Autor persönlich warnt, "Es ist kein feines weibliches Stück Seide, sondern aus jenem grauenhaften Gewebe, das aus Schiffstrossen und Tauen gemacht ist. Ein Polarwind pfeifft hindurch und Raubvögel umflattern es. Warnen Sie alle zartbesaiteten Seelen davor, auch nur einen flüchtigen Blick in das Buch zu werfen - sie riskieren Hüftweh und Hexenschuss." Herman Melvilles Meisterwerk um den mythischen weißen Wal und den von unendlichem Hass getriebenen Kapitän Ahab erscheint im Herbst 1851 und zählt heute zu den zeitlosen Klassikern der Weltliteratur. Was zunächst als normaler Walfang beginnt, entwickelt sich urplötzlich in einen Rachfeldzug tragischen Ausmaßes. Die Matrosen werden von ihrem in seinem krankhaften Wahn gezeichneten Kapitän zur bedingungslosen Gefolgschaft gezwungen und gehen im Kampf mit der Naturgewalt jämmerlich zu Grunde. Eine reine Männerwelt, die sich ausschließlich über Kraft und Macht definiert, die losgelöst von der Gesellschaft an der eigenen Hybris jämmerlich scheitert.

Der Text ist heute noch aktuell. Der Wandel der Gesellschaft hat enorme Auswirkungen auf die bisherige Definition von Männlichkeit. Jack Urwin, ein junger englischer Autor, spricht in seinem Buch BOYS DON´T CRY von der Krise der Männlichkeit. Ein Symptom für seine Diagnose ist die krankhafte Risikobereitschaft der Männer, die auf Kosten des eigenen Lebens geht: "Toxische Männlichkeit ist die Angst vor Entmannung, die als das Schlimmste gilt, was einem Mann passieren kann, sie ist so schlimm, dass wir den Tod in Kauf nehmen, um sie zu vermeiden." Ähnlich wie der Matrose Starbuck, ruft Jack Urwin uns zu, innezuhalten und über die Rolle des Mannes innerhalb der Gesellschaft neu nachzudenken. Weil der Kampf mit dem weißen Wal nicht zu gewinnen ist und er geradewegs in den Untergang führt.

Eventdaten bereitgestellt von: Konzertkasse