Nathan der Weise - Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing

Dienstag, 12.02.2019 um 20:00 Uhr



Tickets
ab 17,00 €




Dienstag, 12.02.2019, 20 Uhr, Brunnentheater Helmstedt

NATHAN DER WEISE - Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing

Zeitloses Manifest für Humanismus: Der jüdische Kaufmann Nathan kehrt von einer Geschäftsreise in das muslimisch regierte und von christlichen Kreuzrittern belagerte Jerusalem zurück. Er erfährt, dass seine Tochter Recha von einem Tempelritter aus seinem brennenden Haus gerettet wurde und seitdem für ihren Schutzengel schwärmt.

Zur gleichen Zeit bittet der Sultan Nathan zu sich und stellt ihm die heikle Frage, welche Religion die einzig wahre sei: die christliche, die jüdische oder die muslimische? Nathan antwortet mit einem Gleichnis, das statt religiöser Dogmen die gelebte Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt.

Einlass ab 19:00 Uhr

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Nathan der Weise


Der Klassiker


»Hasko Weber webt die verführerische Orgie der Mitmenschlichkeit mit einfachen
schauspielerischen Mitteln und kann sich dabei auf ein großartiges Ensemble verlassen. Man lässt Lessings Sprache schnurren, Gesten sprechen und spart auch
nicht mit Humor.«

Thüringische Landeszeitung


 



Donnerstag, 27.06.2019 | 19.30 Uhr

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| Schauspielmiete BLAU | Freier Verkauf |

Freitag, 28.06.2019 | 19.30 Uhr

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| Schauspielmiete ROT | Freier Verkauf |



Deutsches Nationaltheater Weimar



Inszenierung: Hasko Weber

Bühne & Kostüme: Thilo Reuther

Dramaturgie: Carsten Weber

Musik: Sven Helbig



mit Sebastian Nakajew, Johanna Geißler,
Sebastian Kowski, Isabel Tetzner,
Anna Windmüller, Thomas Kramer,
Marcus Horn, Julius Kuhn, Krunoslav Šebrek


Uraufführung im Döbbelinschen Theater Berlin
am 14. April 1783

Premiere im Nationaltheater Weimar
am 23. Februar 2018


Lessing entwirft mit seinem dramatischen Gedicht »Nathan der Weise« ein Sinnbild des vorurteilsfreien und respektvollen Umgangs der Religionen untereinander. Er beschäftigt sich mit den Begriffen seiner Zeit und lässt die Figuren den Kern humanistischer Ideale verhandeln. Eine Lektüre heute zwingt uns, die Gültigkeit der Lessing’schen Idee von Respekt und Toleranz neu zu prüfen. Denn die Frage nach einer friedlichen Koexistenz ist die Frage nach dem Zusammenleben trotz Unterschieden und Unvereinbarkeiten. Greifbare Zukunftsvision oder Utopie?




Zeitlebens ging es Gotthold Ephraim Lessing um die religiöse Wahrheit – um den Kampf gegen stumpfe Buchstabengläubigkeit, für ein tolerantes Christentum, auch gegenüber anderen Glaubensrichtungen. Lessing verspürt Sendungsbewusstsein. »Ich muß versuchen, ob man mich auf meiner alten Kanzel, auf dem Theater wenigstens, noch ungestört will predigen lassen«, schreibt er 1778 an Elise Reimarus. Und er findet die Form für sein Humanismusplädoyer in einem dramatischen Gedicht mit fünffüßigen Jamben: 1779 erscheint »Nathan der Weise«, das erste weltanschauliche Ideendrama – und Lessings Meisterwerk.


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Anna Windmüller, Isabel Tetzner, Sebastian Kowski | Foto: Volker Beinhorn

Schweinfurt

28.06.2019
19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix