Sonntag, 20.10.2019
um 17:00 Uhr

Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg




Rüdiger Nehberg - Lagerfeuergeschichten

Survival-Abenteuer-Menschenrechte | 100 Minuten | Empfohlen ab 12 Jahren

„Wenn Rüdiger seine Bilder zeigt und das Licht ausgeht – das wird keiner merken. So spannend erzählt der Typ.“ Axel Brümmer und Peter Glöckner, Veranstalter Geschichten - spannend, skurril, aberwitzig, berührend, aufrüttelnd, authentisch und selbstironisch. Gäbe es die vielen Bilder nicht, manche wären einfach nicht zu glauben. „Sir Vival“ erzählt aus seinem Leben. Da wäre sein Markenzeichen Survival. Durchgeknallte, haarsträubende Trainings zur Reaktivierung verloren gegangener Instinkte, Selbstversuche inklusive – Basiswissen für das Abenteuer im Abseits der Erde. Atlantiküberquerungen mit Fahrzeugen, die jeden Schiffsbauingenieur in den Wahnsinn treiben. Der 700-Kilometer-Marsch „gegen“ einen 75-jährigen Aborigine in Australien, der auch Nehberg alt aussehen lässt. Oder die Konfrontation mit Krieg, Mord und Totschlag am Horn von Afrika und im Urwald von Brasilien. Wüstendurchquerungen mit eigenen Karawanen, Rüdiger als Schlangenbeschwörer und als Häftling in jordanischen Gefängnissen. Dazu ein Mix aus Episoden wie jene von Omas Gebiss in Rüdigers Suppe. Dann der radikale Wandel vom Abenteurer zum Menschenrechtler. Sein Abenteuer erhält Sinn, als er Augenzeuge des drohenden Völkermordes durch eine mafiös gesteuerte Armee von 65.000 illegalen Goldsuchern an den Yanomami-Indianern in Brasilien wird. Mit spektakulären Aktionen schafft er den Ureinwohnern eine starke Lobby. Und schließlich bringen ihn seine Erfahrungen mit den Wüstenvölkern zur höchsten Lebenserfüllung: Es ist der Einsatz gegen das Verbrechen Weibliche Genitalverstümmelung. Nicht mit Unterschriftenlisten und Small Talk, sondern nach Nehberg-Art: mit eigener Menschenrechtsorganisation (TARGET), gegen den Zeitgeist, gegen den Strom und stattdessen mit der Kraft und Ethik des Islam. Beispiellos, pragmatisch, historisch. Und erfolgreich. Lagerfeuergeschichten – mit Filmszenen und vielen Bildern. Nehberg live, pur, hautnah. Unverwechselbar. Die Zuschauer werden nach Hause gehen mit der Devise: „Jetzt oder nie. Heute beginnt der Rest des Lebens!“


Rüdiger Nehberg

Dieser Text beschreibt den abenteuerlichen Teil meines Lebens. Den der Neugier auf die Welt, den der Freude am Risiko bis hin zu dem Moment, wo ich Augenzeuge des drohenden Völkermordes an den Yanomami-Indianern in Brasilien wurde und mein Abenteuer unerwartet Sinn erhielt. Plötzlich waren die Reisen nicht mehr reiner Selbstzweck, sondern Engagement für Bedrohte, für solche, die zu schwach sind, sich gegen politische Willkür und Mord zur Wehr zu setzen. Solche, die auf Hilfe von außen angewiesen sind. Wie die Deutschen, als die alliierten Streitkräfte sie 1945 von den Nazis befreiten. Es war die 18 Jahre währende Begegnung mit den Yanomami-Indianern, die mein Reise- und Konditorleben umkrempelten. Weg von den Torten, hin zu den Torturen. Ich verkaufte die Konditorei und versuchte mit wechselnden Kampfgefährten und immer neuen spektakulären Aktionen, die internationale Lobby für die Indianer ausreichend starkzumachen. Das gelang. 2000 erhielten die Yanomami einen akzeptablen Frieden. Dieser Sieg lehrte mich, dass niemand sich für zu gering halten sollte, etwas zu verändern, das ihn stört. Es bedarf nur der richtigen Strategie, der richtigen Partner, der Geduld und des Glücks. Denn letztlich entstand alles Menschgemachte auf dieser Erde zunächst im Kopf einer einzigen Person. Ungeachtet ihrer Herkunft und Bildung. Diesen Optimismus möchte ich auf meine Leser übertragen. Nach dem Frieden für die Yanomami war ich frei für eine neue Herausforderung. Das wurde der Kampf gegen das Verbrechen der Weiblichen Genitalverstümmelung. Von Anfang an war meine Strategie die, diesen Feldzug unkonventionell und wider den Zeitgeist mit einem ganz besonderen Partner zu führen: dem Islam! Islam aus drei Gründen: Die meisten Opfer sind Musliminnen, der Brauch wird meist unrichtig mit dem Koran begründet, und ich kenne den Islam. Dass ich noch lebe, verdanke ich islamischer Gastfreundschaft. Das verpflichtet. Als ich für die Islam-Strategie statt Verbündeter vor allem Vorurteile und Angst fand („Der Islam ist nicht dialogfähig!“), gründete ich, zusammen mit meiner Lebenspartnerin Annette, die eigene Menschenrechtsorganisation „TARGET“. Sie macht uns unabhängig von solchen Bedenkenträgern. Und inzwischen geben uns die Erfolge Recht.

Alle Erlöse der HORIZONTA fließen komplett in den Naturschutz

Einlass: 16:45 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

HORIZONTA HAMBURG: Syrien - Erinnerungen an ein Land ohne Krieg
Syrien - Erinnerungen an ein Land ohne Krieg

In einem Zeitraum von 20 Jahren reist der Fotojournalist, Autor und Islamwissenschaftler Lutz Jäkel immer wieder nach Syrien – bis zum Ausbruch der Unruhen und Aufstände im März 2011. Das bunte und vielfältige Leben der Menschen, die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, Wohnhäuser und Straßenzüge in Damaskus, dichte Wälder – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges unwiederbringlich zerstört. Fast die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht, Hunderttausende haben ihr Leben verloren, Syrien ist ein Dauerthema in den Medien. Und doch ist wenig über das menschlich und kulturell so reiche Syrien bekannt. Lutz Jäkel zeigt in seiner zweistündigen, live moderierten Reportage Syriens Schönheit, zeitlos und lebendig, belegt die Einzigartigkeit dieser Region, zeugt von herzlichen Begegnungen, kultureller Fülle, einem meist friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Eindrucksvoll dokumentieren seine Fotos den Alltag bis 2011, zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet, betet, diskutiert und feiert. Voller Wärme berichten außerdem in dieser Live-Reportage Syrer, Deutsch-Syrer und Deutsche in Videos von ihrem Syrien, lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die geprägt sind von Fröhlichkeit und Wehmut, Freude und Trauer. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie. Stimmen: Andi Hutter (Gründer und Veranstalter der EXPLORA-Reihe, Schweiz): „Ich war absolut begeistert und berührt. Einen so reflektierten und intelligenten Vortrag über ein so schwieriges Thema habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Unterhaltsam, informativ und gleichzeitig tiefgründig – Hut ab.“ David Hettich (Fotograf und Veranstalter der MUNDOLOGIA Reihe): „Selten hat mich ein Vortrag in der 16-jährigen MUNDOLOGIA-Geschichte so bewegt wie dieser.“ Gereon Roemer (Fotograf, Vortragsreferent): „Das war erstklassig, das war eine der besten Live-Reportagen, die ich in den letzten Monaten gesehen habe. Alles dabei: Lutz’ lockerer und cooler Vortragsstil, tolle Dramaturgie, der Kontakt zu den Zuschauern, amüsante und ernste Geschichten, heitere und traurige Momente, perfekt zu einem wichtigen Thema wie Syrien.“ Hubertus G. (Zuschauer in Dresden): „Lutz Jäkel ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Unterhaltsam, nie aufdringlich, warmherzig und politisch sehr klar.“ Norbert Rosing (National-Geographic-Fotograf): „Ein großartiger Vortrag. Großes Kompliment!“

Lutz Jäkel

Lutz Jäkel ist Foto- und Videojournalist, Autor, Vortragsreferent, Islamwissenschaftler und Historiker und hat in Hamburg, Damaskus (Syrien) und Sanaa (Jemen) studiert. Als Kind aufgewachsen in Istanbul, bereist und fotografiert er seit vielen Jahren die Welt und schreibt darüber. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und werden vermarktet durch die renommierte Fotoagentur laif. Sein Schwerpunkt ist die arabische und islamische Welt, aber nicht nur, er fühlt sich auch in anderen Teilen der Welt pudelwohl, was ein Blick auf seine verschiedenen Fotogalerien zeigt. Seine Fotos und Reportagen erscheinen in Büchern, Magazinen und Zeitungen, u. a. in Stern, Spiegel, National Geographic, abenteuer und reisen, Spiegel Online, GEO, Merian, Süddeutsche Zeitung, zenith – Zeitschrift für den Orient, Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Lutz Jäkel ist Mitglied bei Freelens – Verein der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e. V., bei Freischreiber e. V., den Neuen Deutschen Medienmachern, bei netzwerk recherche e. V. und ist außerdem berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag (GBV). Zusammen mit seiner kubanischen Frau Dayami Grasso Toledano lebt er in Berlin.

Sämtliche Erlöse der HORIZONTA fließen in die Wald- und Klimaschutzprojekte des Veranstalters AMAP e. V. (Almada Mata Atlântica Project) zum Schutz des Mata-Atlântica-Regenwalds an der brasilianischen Kakaoküste – dem bereits zu mehr als 90 Prozent zerstörten Lebensraum der von der IUCN als stark gefährdet eingestuften Goldkopflöwenäffchen.
http://www.amap-brazil.org

Hamburg

31.10.2020
19:00 Uhr
Tickets
ab 16,00 €
HORIZONTA HAMBURG: Das große Bulli-Abenteuer - Von Istanbul ans Nordkap
Das große Bulli-Abenteuer - Von Istanbul ans Nordkap

15 000 Kilometer, 15 Länder, 99 Tage – mit dem kultigsten Oldtimer von Istanbul bis hoch ans Nordkap! Der renommierte Fotograf Peter Gebhard (GEO, stern, View) macht sich mit seinem 44-PS-starken T1-Bulli auf eine spektakuläre Tour quer durch Europa: Das Abenteuer beginnt am Bosporus in der quirligen 15-Millionen-Metropole Istanbul: ein faszinierender Mix aus Orient-Atmosphäre im Bazar-Viertel, hypermodernen Wolkenkratzern und beschaulichem Kiez. Nach einer Woche im Großstadtlabyrinth tuckert er auf teils jahrtausendealten Routen durch die archaischen Gebirgslandschaften des Balkans. Unterwegs lebt er am Heiligen Berg Athos eine Woche lang bei griechischen Mönchen im Kloster und trifft in den wilden albanischen Bergen ein Mädchen, das sich nur durch Fernsehen selber Deutsch beigebracht hat. Er begegnet Trickdieben in Montenegro und entdeckt eine Liebesinsel in Kroatien – eine Tour voller faszinierender Kontraste. Hoch oben in den Alpen trifft er auf ein kleines Dorf, in dem die Bewohner noch eine Sprache aus der Zeit der Minnesänger sprechen. Im bayrisch-tschechischen Grenzgebiet begegnet er kämpferischen Bierbrauern und mysteriösen Schmugglergeschichten, in der Lausitz nahe der polnischen Grenze stößt er auf ein uraltes sorbisches Fruchtbarkeitsritual mit einer Exotik, die man eher am Amazonas vermutet. Mitten im Großstadtdschungel von Berlin lernt Peter Gebhard mit seinem Bulli Zeitzeugen kennen, die ihm von ihrem Leben im Untergrund während der Nazi-Zeit und von ihrer geglückten Flucht über die Berliner Mauer erzählen. Überall sorgt der sympathische T1-Bulli für Aufsehen, taucht Peter Gebhard in spannende Welten und Geschichten ein: Mit dem Halligpostboten fährt er gemeinsam im Wattenmeer Pakete aus, in den schwedischen Wäldern trifft er zwielichtige Alkoholschmuggler und 1 000-PS-starke amerikanische Straßenkreuzer. Peter Gebhard erzählt wunderbare Geschichten von seiner langen Bulli-Reise durch Europa – mal nachdenklich und tiefgründig, mal humorvoll und skurril. Fotografisch ist er ganz nah an den Menschen und ihrer Heimat. Erstmals setzte er modernste Drohnentechnik für faszinierende neue Perspektiven ein: Spektakuläre Luftaufnahmen und Videoszenen zeigen die traumhaften Landschaften entlang seiner Route nach Norden – und mittendrin der kleine rot-weiße VW-Bulli! Am Ende entdeckt der Bulli durch Zufall am Nordkap in der Einsamkeit der Arktis einen grünen T2-Bus. Zu zweit schauen sie von den Klippen aufs Nordmeer hinunter – ein abenteuerlicher Roadmovie mit romantischem Happy End!

Peter Gebhard

Der Profifotograf und Buchautor Peter Gebhard ist auch ein exzellenter Geschichtenerzähler, er gehört zu den renommiertesten deutschen Vortragsreferenten. Über seine große Produktion „Panamericana“ berichteten ausführlich mehrere TV-Sender (ZDF, 3sat, WDR, BR3) und namhafte Magazine wie Stern, Merian, Volkswagen Magazin, Globetrotter (Schweiz), El Pais (Spanien), View (Japan). Voxtours begleitete ihn auf einer abenteuerlichen Reise nach Bolivien, der WDR hat in den letzten Jahren vier größere TV-Beiträge über Peter Gebhards Reportagen produziert. Das Magazin GEO würdigte seine Arbeit auf seiner Website
http://www.geo.de als „Portfolio des Monats“. Die Resonanz auf seine erste Bulli-Reportage „Das große Bulli-Abenteuer – Von Istanbul ans Nordkap“ war extrem hoch: Spiegel Online, GEO Online, Bild Online berichteten ausführlich, viele auflagenstarke Magazine wie VIEW (stern), Globetrotter Magazin, Oldtimer Markt u. v. m. veröffentlichten große Reportagestrecken über sein Bulli-Abenteuer durch Europa. Auch seine aktuelle Reportage „Bulli-Abenteuer Island“ sorgt bundesweit für ausverkaufte Säle und begeisterte Resonanz – berührende Geschichten live erzählt, faszinierende Foto- und Videosequenzen und ein magischer Soundtrack verschmelzen zu einem einzigartigen Live-Event.

Sämtliche Erlöse der HORIZONTA fließen in die Wald- und Klimaschutzprojekte des Veranstalters AMAP e. V. (Almada Mata Atlântica Project) zum Schutz des Mata-Atlântica-Regenwalds an der brasilianischen Kakaoküste – dem bereits zu mehr als 90 Prozent zerstörten Lebensraum der von der IUCN als stark gefährdet eingestuften Goldkopflöwenäffchen. http://www.amap-brazil.org

Hamburg

31.10.2020
11:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
HORIZONTA HAMBURG: Leavinghomefunktion - Auf dem Landweg nach New York
Leavinghomefunktion - Auf dem Landweg nach New York

LEAVINGHOMEFUNKTION – UND JETZT: COMINGHOMEFUNKTION
Es scheint erst wenige Tage her zu sein, dass die Künstlergruppe leavinghomefunktion herausgeputzt, auf ihren Ural 650 Gespannen durch die Straßen New Yorks knatterte.
NEW YORK CITY – der Schmelztiegel der Kulturen – war ihr finales Ziel nach einem Wahnsinns – Ritt von mehr als 40 000 Kilometern (auf einem Wahnsinns-Motorrad)! Bereits vor über 2 Jahren hatten die Künstler Komfortzone und Privatsphäre zurückgelassen und Haarbürste gegen Schraubenschlüssel getauscht. Die Beiwägen wurden zu mobilen Studios transformiert und so ging es auf und davon sich die Welt mit eigenen Augen zu beschauen.
Mithilfe ihrer rollenden Studios schufen die Künstler ein weitreichendes Netzwerk zwischen fern‐ fernöstlicher Abgeschiedenheit und westlicher Entwicklung. Und so war es eine Kombination aus dem Schneckentempo und der unglaublichen Menge an Pannen, die ihnen Tür und Tor sowohl in sehr dicht besiedelten als auch stark isolierten Regionen öffneten.
Erfahrung und Routine zeigten den 5 Gereisten bald: Hat man also eine Panne, lösen sich die meisten Hemmungen und Kommunikationsbarrieren in Wohlgefallen auf. Die Beteiligten – ob einheimisch oder weltreisend – sind fast selbstverständlich an einer gemeinsamen Lösungsfindung interessiert.
Das betreffende Motorrad dicht umringend, arbeiten alle Hand in Hand und sind involviert – Stereotypen greifen hier nicht mehr. Und so scheint allein das Gesamtpaket dieser Ural Motorräder herkömmliche Konventionen und Grenzen zu sprengen. UND DEMNÄCHST: DAS BUCH
Die Welt auf einer Ural 650 zu umrunden ist natürlich nur die eine Hälfte der Geschichte. Mit der Rückkehr nach Europa hat das Projekt leavinghomefunktion eine ganz neue Dimension angenommen: cominghomefunktion – wie reflektiert man überhaupt das Erlebte und vermittelt es dann entsprechend? Doch nun ist es erst einmal an der Zeit sich niederzulassen, um das Dokumentationsmaterial von mehr als 40 000 Kilometern zu durchforsten und zu verdichten. Die Gruppe hat sich vor kurzem mit ihrem Verleger Tom Van Endert getroffen, um die nächsten Schritte für das Buchprojekt zur Tour zu planen. Weitere Pläne jenseits des Buches befassen sich mit Projektpräsentationen sowie Film- und Theaterproduktionen. DIE GANZE GESCHICHTE – KURZGEFASST
Im Herbst 2014 brachen sie aus Deutschland auf. Auf der Suche nach einem Landweg, der die Fünf in Richtung Osten bis in den Westen führen würde. Kompression, Zündzeitpunkt oder Ventilspiel waren bis dato alles Fremdworte im Umgang mit den alten Ural Motorrädern, die ab jetzt als Transportmittel und mobiles Studio dienen sollten. Nach 25 Kilometern gab’s bereits die erste große Panne und nach 5 000 Kilometern das erstes Wintercamp – in Georgien. Im ständigen Kampf gegen Wind, Wetter und russische Technik überwunden sie Berge aus Bürokratie, um auf abenteuerliche Weise herauszufinden, was Entfernung wirklich bedeutet. Die folgenden 20 000 Kilometer waren die volle Dosis Erfahrung – es ging durch kasachische Gewitter und durch die mongolische Wüste, entlang tausender Kilometer Wellblechpiste – pausenlos gejagt von sibirischen Tigermücken. Dort, wo Sibirien endet und der Ferne Osten Russlands beginnt, stellten sich die Fünf der nächsten großen Herausforderung: Die ‚Old Road of Bones‘. Diese Straße als „unbefahrbar“ zu beschreiben, würde die ganze Sache wohl am treffendsten beschreiben – doch schaut selbst …
300 Kilometer Sumpf, Flüsse und Schlamm später war bereits absehbar, dass die Dinge auf dem Landweg nach New York City zunehmend mühevoller wurden – vor allem weiter nördlich, Richtung Beringstraße, wo die Reise zu Lande final zu Wasser fortgesetzt wurde. NUN! Nach einer Winterpause in Kanada hatten die Reisenden ihr Ingenieurstalent entdeckt und den schwimmbaren Amphibien-Prototyp der Ural 650 entwickelt. Zudem waren die notwendigen finanziellen Mittel zusammengetragen, um in den Fernen Osten Russlands zurückkehren zu können. Hier wartete der absolute Gipfel dieser Reise: 1 600 Kilometer Flussfahrt auf dem entlegenen Kolyma mit einem Floß, das von den Teufelsmotoren der 650iger Ural Maschinen angetrieben wurde hinauf bis zur Mündung in den Arktischen Ozean. Durch das Tschukotkische Outback ging es anschließend weiter über Kamtschatka auf die andere Seite. Von Anchorage führte der Weg durch die Weiten Alaskas – bis nach Kanada. Unzählige Pannen waren ein stetiger Begleiter, der ihnen oftmals in Kontakt mit wunderbaren Menschen und atemberaubenden Geschichten brachte. Mit kleineren und größeren Umwegen schließlich auf der Zielgeraden – entlang der Westküste bis nach Los Angeles – trudelten die Weltgereisten am 10.01.2017 um 15:04 Uhr mit Pauken und Trompeten in NEW YORK CITY ein. Gelbe Taxi-Schwärme und das Smartphone-Blitzlichtgewitter ungläubig starrender Fußgänger bereiten einen ungewohnten Empfang und den Auftakt zu einem großartigen Grande Finale.

Sämtliche Erlöse der HORIZONTA fließen in die Wald- und Klimaschutzprojekte des Veranstalters AMAP e. V. (Almada Mata Atlântica Project) zum Schutz des Mata-Atlântica-Regenwalds an der brasilianischen Kakaoküste – dem bereits zu mehr als 90 Prozent zerstörten Lebensraum der von der IUCN als stark gefährdet eingestuften Goldkopflöwenäffchen.
http://www.amap-brazil.org

Hamburg

31.10.2020
15:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
HORIZONTA REUTLINGEN: Syrien - Erinnerungen an ein Land ohne Krieg
Syrien – Erinnerungen an ein Land ohne Krieg

In einem Zeitraum von 20 Jahren reist der Fotojournalist, Autor und Islamwissenschaftler Lutz Jäkel immer wieder nach Syrien – bis zum Ausbruch der Unruhen und Aufstände im März 2011. Das bunte und vielfältige Leben der Menschen, die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, Wohnhäuser und Straßenzüge in Damaskus, dichte Wälder – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges unwiederbringlich zerstört. Fast die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht, Hunderttausende haben ihr Leben verloren, Syrien ist ein Dauerthema in den Medien. Und doch ist wenig über das menschlich und kulturell so reiche Syrien bekannt.

Lutz Jäkel zeigt in seiner zweistündigen, live moderierten Reportage Syriens Schönheit, zeitlos und lebendig, belegt die Einzigartigkeit dieser Region, zeugt von herzlichen Begegnungen, kultureller Fülle, einem meist friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Eindrucksvoll dokumentieren seine Fotos den Alltag bis 2011, zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet, betet, diskutiert und feiert.

Voller Wärme berichten außerdem in dieser Live-Reportage Syrer, Deutsch-Syrer und Deutsche in Videos von ihrem Syrien, lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die geprägt sind von Fröhlichkeit und Wehmut, Freude und Trauer. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie.


Lutz Jäkel

Lutz Jäkel ist Foto- und Videojournalist, Autor, Vortragsreferent, Islamwissenschaftler und Historiker und hat in Hamburg, Damaskus (Syrien) und Sanaa (Jemen) studiert. Als Kind aufgewachsen in Istanbul, bereist und fotografiert er seit vielen Jahren die Welt und schreibt darüber. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und werden vermarktet durch die renommierte Fotoagentur laif. Sein Schwerpunkt ist die arabische und islamische Welt, aber nicht nur, er fühlt sich auch in anderen Teilen der Welt pudelwohl, was ein Blick auf seine verschiedenen Fotogalerien zeigt.

Seine Fotos und Reportagen erscheinen in Büchern, Magazinen und Zeitungen, u. a. in Stern, Spiegel, National Geographic, abenteuer und reisen, Spiegel Online, GEO, Merian, Süddeutsche Zeitung, zenith – Zeitschrift für den Orient, Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Lutz Jäkel ist Mitglied bei Freelens – Verein der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e. V., bei Freischreiber e. V., den Neuen Deutschen Medienmachern, bei netzwerk recherche e. V. und ist außerdem berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag (GBV). Zusammen mit seiner kubanischen Frau Dayami Grasso Toledano lebt er in Berlin.


Wichtiger Hinweis:

Das Kombiticket auf der Veranstaltungs-Eintrittskarte berechtigt Besucher zur kostenlosen Hinfahrt ab vier Stunden vor Veranstaltungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss einschließlich Nachtbusse in allen naldo-Verkehrsmitteln (2. Klasse) innerhalb des Geltungsbereiches des naldo-Tarifs.


Weitere Infos zu den Veranstaltungen sowie zum Veranstalter:

http://www.horizonta-amap.de
http://www.amap-brazil.org

Reutlingen

24.01.2021
19:00 Uhr
Tickets
ab 16,00 €
HORIZONTA REUTLINGEN: 30 Jahre Weltsichten - Auf den Spuren einer Weltumradlung
30 Jahre Weltsichten – Auf den Spuren einer Weltumradlung

Eine Reise ohne Zeitlimit, ohne genaue Vorstellungen von der Welt, ohne Fremdsprachenkenntnisse und ohne Geld in der Tasche! Dafür reichlich Optimismus, Abenteuerlust und Freiheitsdrang!

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, nutzten Axel Brümmer und Peter Glöckner ihre neu gewonnene Freiheit, aus der DDR zu starten, und brachen auf zu einer Reise, wie sie heute kaum noch möglich ist. Ohne Handy oder GPS und ohne Internet beschränkten sich die Kontakte zur Heimat auf wenige Briefe. Über fünf Jahre sollte diese einzigartige Fahrradreise dauern. Jahre, in denen sich die emotionalen Bindungen hauptsächlich auf die zahlreichen Kontakte zu Einheimischen am Wegesrand konzentrierten. Bindungen, die bis heute kaum etwas in ihrer Intensität nachgelassen haben.

Anlässlich des 30-jährigen Mauerfalljubiläums sind die Erinnerungen an die damalige Reise so stark, dass Axel und Peter die unzähligen Kontakte anschrieben und mit ihren Familien und tausenden Tagebuchseiten im Gepäck 30 Jahre später zu Menschen reisten, die ihnen besonders wichtig geworden sind, in Gegenden, die sie nachhaltig faszinierten oder auf Pfaden, die ihnen damals verschlossen blieben.

Die alte Weltumradlung lebt in der Erinnerung mit all ihren Gefühlen in ihnen wieder auf, mit den Ängsten, den großen Freuden und voller magischer Momente. So entstand der Entschluss, den Kultvortrag aus heutiger Sicht erneut zu zeigen.


Wichtiger Hinweis:

Das Kombiticket auf der Veranstaltungs-Eintrittskarte berechtigt Besucher zur kostenlosen Hinfahrt ab vier Stunden vor Veranstaltungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss einschließlich Nachtbusse in allen naldo-Verkehrsmitteln (2. Klasse) innerhalb des Geltungsbereiches des naldo-Tarifs.


Weitere Infos zu den Veranstaltungen sowie zum Veranstalter:

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Reutlingen

24.01.2021
15:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
HORIZONTA REUTLINGEN: China - Abenteuer Jangtse - Von Shanghai nach Tibet
China – Abenteuer Jangtse – Von Shanghai nach Tibet

China ist einzigartig, voller Widersprüche und Überraschungen. Andreas Pröve setzt sich ein hohes Ziel: 6 000 Kilometer im Rollstuhl von Shanghai zu den Quellen des Jangtsekiang in Tibet. Mit Bildern, die den Atem rauben, mit Herzblut, unerschöpflichem Humor und Leidenschaft fesselt er sein Publikum. Es leidet, lacht, kämpft mit ihm, und erlebt sein großes Glück, als er sein Ziel erreicht.

Der Weg dorthin ist gepflastert mit bewegenden Momenten großer Hilfsbereitschaft. Unüberwindliche Widerstände bedrohen seinen Traum und zwingen ihn zu immer neuen Umwegen. Er durchquert Wüsten und Megastädte, Welten aus riesigen Felssäulen, aus Terrassenfeldern, und Gebirgen, die in allen Regenbogenfarben leuchten. Doch am Ende sind es aufwühlende Begegnungen mit den Menschen, die anrühren und hinreißen. Ihre Lebensgeschichten und Porträts, ihr Glaube und unerschütterlicher Optimismus, verleihen seiner spannenden Reise die Faszination.


Andreas Pröve

Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23-Jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Schon drei Jahre nach dem Unfall brach er im Rollstuhl zur ersten Indienreise auf und tourt bis heute, getrieben von der Lust am Entdecken und unstillbarer Neugier, durch die Welt. Dabei schreckt er auch nicht vor extremen Herausforderungen zurück.

Ebenso offensiv und hautnah wie er reist, ist seine Bühnenpräsenz. Authentisch und emotional fesselt er das Publikum. Ansteckender Witz, Humor und die Offenheit dessen, der das Leben liebt, prägt auch seine Bücher, welche die SPIEGEL-Bestsellerlisten erreicht haben.

Mit seiner Familie lebt Pröve heute am Südrand der Lüneburger Heide.


Wichtiger Hinweis:

Das Kombiticket auf der Veranstaltungs-Eintrittskarte berechtigt Besucher zur kostenlosen Hinfahrt ab vier Stunden vor Veranstaltungsbeginn und zur Rückfahrt bis Betriebsschluss einschließlich Nachtbusse in allen naldo-Verkehrsmitteln (2. Klasse) innerhalb des Geltungsbereiches des naldo-Tarifs.


Weitere Infos zu den Veranstaltungen sowie zum Veranstalter:

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Reutlingen

24.01.2021
11:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
HORIZONTA KIEL: Syrien - Erinnerungen an ein Land ohne Krieg
Syrien – Erinnerungen an ein Land ohne Krieg

In einem Zeitraum von 20 Jahren reist der Fotojournalist, Autor und Islamwissenschaftler Lutz Jäkel immer wieder nach Syrien – bis zum Ausbruch der Unruhen und Aufstände im März 2011. Das bunte und vielfältige Leben der Menschen, die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, Wohnhäuser und Straßenzüge in Damaskus, dichte Wälder – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges unwiederbringlich zerstört. Fast die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht, Hunderttausende haben ihr Leben verloren, Syrien ist ein Dauerthema in den Medien. Und doch ist wenig über das menschlich und kulturell so reiche Syrien bekannt.

Lutz Jäkel zeigt in seiner zweistündigen, live moderierten Reportage Syriens Schönheit, zeitlos und lebendig, belegt die Einzigartigkeit dieser Region, zeugt von herzlichen Begegnungen, kultureller Fülle, einem meist friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Eindrucksvoll dokumentieren seine Fotos den Alltag bis 2011, zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet, betet, diskutiert und feiert.

Voller Wärme berichten außerdem in dieser Live-Reportage Syrer, Deutsch-Syrer und Deutsche in Videos von ihrem Syrien, lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die geprägt sind von Fröhlichkeit und Wehmut, Freude und Trauer. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie.


Lutz Jäkel

Lutz Jäkel ist Foto- und Videojournalist, Autor, Vortragsreferent, Islamwissenschaftler und Historiker und hat in Hamburg, Damaskus (Syrien) und Sanaa (Jemen) studiert. Als Kind aufgewachsen in Istanbul, bereist und fotografiert er seit vielen Jahren die Welt und schreibt darüber. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und werden vermarktet durch die renommierte Fotoagentur laif. Sein Schwerpunkt ist die arabische und islamische Welt, aber nicht nur, er fühlt sich auch in anderen Teilen der Welt pudelwohl, was ein Blick auf seine verschiedenen Fotogalerien zeigt.

Seine Fotos und Reportagen erscheinen in Büchern, Magazinen und Zeitungen, u. a. in Stern, Spiegel, National Geographic, abenteuer und reisen, Spiegel Online, GEO, Merian, Süddeutsche Zeitung, zenith – Zeitschrift für den Orient, Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Lutz Jäkel ist Mitglied bei Freelens – Verein der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e. V., bei Freischreiber e. V., den Neuen Deutschen Medienmachern, bei netzwerk recherche e. V. und ist außerdem berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag (GBV). Zusammen mit seiner kubanischen Frau Dayami Grasso Toledano lebt er in Berlin.


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Kiel

13.02.2021
19:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
HORIZONTA KIEL: 30 Jahre Weltsichten - Auf den Spuren einer Weltumradlung
30 Jahre Weltsichten – Auf den Spuren einer Weltumradlung

Eine Reise ohne Zeitlimit, ohne genaue Vorstellungen von der Welt, ohne Fremdsprachenkenntnisse und ohne Geld in der Tasche! Dafür reichlich Optimismus, Abenteuerlust und Freiheitsdrang!

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, nutzten Axel Brümmer und Peter Glöckner ihre neu gewonnene Freiheit, aus der DDR zu starten, und brachen auf zu einer Reise, wie sie heute kaum noch möglich ist. Ohne Handy oder GPS und ohne Internet beschränkten sich die Kontakte zur Heimat auf wenige Briefe. Über fünf Jahre sollte diese einzigartige Fahrradreise dauern. Jahre, in denen sich die emotionalen Bindungen hauptsächlich auf die zahlreichen Kontakte zu Einheimischen am Wegesrand konzentrierten. Bindungen, die bis heute kaum etwas in ihrer Intensität nachgelassen haben.

Anlässlich des 30-jährigen Mauerfalljubiläums sind die Erinnerungen an die damalige Reise so stark, dass Axel und Peter die unzähligen Kontakte anschrieben und mit ihren Familien und tausenden Tagebuchseiten im Gepäck 30 Jahre später zu Menschen reisten, die ihnen besonders wichtig geworden sind, in Gegenden, die sie nachhaltig faszinierten oder auf Pfaden, die ihnen damals verschlossen blieben.

Die alte Weltumradlung lebt in der Erinnerung mit all ihren Gefühlen in ihnen wieder auf, mit den Ängsten, den großen Freuden und voller magischer Momente. So entstand der Entschluss, den Kultvortrag aus heutiger Sicht erneut zu zeigen.


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Kiel

13.02.2021
15:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €
HORIZONTA KIEL: Bulli-Abenteuer Island - 10 000 km über die Insel aus Feuer und Eis
Bulli-Abenteuer Island – 10 000 km über die Insel aus Feuer und Eis

Seit 30 Jahren bereist der renommierte Profi-Fotograf Peter Gebhard (GEO, Stern, VIEW) die faszinierende Insel am Polarkreis. Nun kehrte er von einer einzigartigen 10 000 km langen Tour zurück: Sechs Monate lang war er mit seinem T1-Bulli „Erwin“ zwischen Gletschern und Geysiren, Wüsten und Vulkanen unterwegs! Mit 44 PS entschleunigt lernte er die Nordmeerinsel und ihre Bewohner gänzlich neu kennen: beim herbstlichen Schafabtrieb im Hochland, beim Jahrestreffen des Isländischen Oldtimerclubs, beim tollkühnen Klippenkletterer Eyvi am Ende der bewohnten Welt.

Ob bei heißen Quellen inmitten einer Eishöhle, im Schneesturm auf einer Passhöhe in den Ostfjorden, auf 500 Meter hohen Vogelklippen im Mittsommernachtslicht oder unter Polarlichtgeflacker inmitten bizarrer Lavalandschaften – immer befand sich der Profi-Fotograf mit seinem Oldtimer ganz dicht am Puls der Erde! Doch es gab auch Pleiten, Pech und Pannen auf dem Abenteuer-Trip: In den Westfjorden brach nach einer Woche der Schalthebel ab, mitten im Hochland riss der Gaszug … In der Not war Improvisation Trumpf!

Abseits der Touristenrouten traf er mit seinem Bulli ganz besondere Nachkommen der Wikinger: Eymundur, der eine Million Bäume pflanzte, aus Brachland ein Paradies mit Bio-Produkten schuf – Heida, die bereits als Model in New York arbeitete und dann Farmerin wurde – Elin, die gegen ein Staudammprojekt kämpft – und Torfi, der nach 30 Jahren in Deutschland wieder in seine alte Heimat zurückkehrte – ohne seine Frau, dafür aber mit seinem T2-Oldtimer!

Mit seinem Freund Thordur, dem Postboten am Ende der bewohnten Welt, ritt der Island-Kenner tagelang durch die Westfjorde, bei Hildibrandur, dem Experten für Gammelhai, kostete er Islands furchterregendste Spezialität, beim herbstlichen Schafsabtrieb war er kaum von einem einheimischen Farmer zu unterscheiden, nur das rituelle Brennivin-Schnapsgelage haute ihn um! Am nächsten Tag geriet er am Schafspferch in der Lavawüste in Dreharbeiten – nun taucht Bulli „Erwin“ sogar kurz im Island-Thriller „Trapped“ auf!

Viele wunderschöne kleine Geschichten, spektakuläre Luftaufnahmen und Videoszenen der traumhaften Landschaften und mittendrin immer wieder der kleine rot-weiße Oldtimer – „Bulli-Abenteuer Island“ macht süchtig!


Peter Gebhard

Der Profi-Fotograf und Buchautor Peter Gebhard ist auch ein exzellenter Geschichtenerzähler, er gehört zu den renommiertesten deutschen Vortragsreferenten. Über seine große Produktion „Panamericana“ berichteten ausführlich mehrere TV-Sender (ZDF, 3sat, WDR, BR3) und namhafte Magazine wie Stern, Merian, Volkswagen Magazin, Globetrotter (Schweiz), El Pais (Spanien), View (Japan). Voxtours begleitete ihn auf einer abenteuerlichen Reise nach Bolivien, der WDR hat in den letzten Jahren vier größere TV-Beiträge über Peter Gebhards Reportagen produziert. Das Magazin GEO würdigte seine Arbeit auf seiner Website
http://www.geo.de als „Portfolio des Monats“.

Die Resonanz auf seine erste Bulli-Reportage „Das große Bulli-Abenteuer – Von Istanbul ans Nordkap“ war extrem hoch: Spiegel Online, GEO Online, Bild Online berichteten ausführlich, viele auflagenstarke Magazine wie VIEW (Stern), Globetrotter Magazin, Oldtimer Markt u. v. m. veröffentlichten große Reportage-Strecken über sein Bulli-Abenteuer durch Europa. Auch seine aktuelle Reportage „Bulli-Abenteuer Island“ sorgt bundesweit für ausverkaufte Säle und begeisterte Resonanz – berührende Geschichten live erzählt, faszinierende Foto- und Videosequenzen und ein magischer Soundtrack verschmelzen zu einem einzigartigen Live-Event.


Weitere Infos zu den Veranstaltungen sowie zum Veranstalter:

http://www.horizonta-amap.de
http://www.amap-brazil.org

Kiel

13.02.2021
11:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €
HORIZONTA LÜBECK: Syrien - Erinnerungen an ein Land ohne Krieg
Syrien – Erinnerungen an ein Land ohne Krieg

In einem Zeitraum von 20 Jahren reist der Fotojournalist, Autor und Islamwissenschaftler Lutz Jäkel immer wieder nach Syrien – bis zum Ausbruch der Unruhen und Aufstände im März 2011. Das bunte und vielfältige Leben der Menschen, die prachtvolle Architektur Palmyras, der Suq von Aleppo, Wohnhäuser und Straßenzüge in Damaskus, dichte Wälder – vieles ist seit dem Ausbruch des Krieges unwiederbringlich zerstört. Fast die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht, Hunderttausende haben ihr Leben verloren, Syrien ist ein Dauerthema in den Medien. Und doch ist wenig über das menschlich und kulturell so reiche Syrien bekannt.

Lutz Jäkel zeigt in seiner zweistündigen, live moderierten Reportage Syriens Schönheit, zeitlos und lebendig, belegt die Einzigartigkeit dieser Region, zeugt von herzlichen Begegnungen, kultureller Fülle, einem meist friedlichen Miteinander der Religionen und Ethnien. Eindrucksvoll dokumentieren seine Fotos den Alltag bis 2011, zeigen, wie man in Syrien lacht und einkauft, arbeitet, betet, diskutiert und feiert.

Voller Wärme berichten außerdem in dieser Live-Reportage Syrer, Deutsch-Syrer und Deutsche in Videos von ihrem Syrien, lassen den Zuschauer teilhaben an ihren Erlebnissen und Erfahrungen, die geprägt sind von Fröhlichkeit und Wehmut, Freude und Trauer. So entsteht ein gleichermaßen persönliches wie breites Bild – und ein Brückenschlag voller Hoffnung und Empathie.


Lutz Jäkel

Lutz Jäkel ist Foto- und Videojournalist, Autor, Vortragsreferent, Islamwissenschaftler und Historiker und hat in Hamburg, Damaskus (Syrien) und Sanaa (Jemen) studiert. Als Kind aufgewachsen in Istanbul, bereist und fotografiert er seit vielen Jahren die Welt und schreibt darüber. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und werden vermarktet durch die renommierte Fotoagentur laif. Sein Schwerpunkt ist die arabische und islamische Welt, aber nicht nur, er fühlt sich auch in anderen Teilen der Welt pudelwohl, was ein Blick auf seine verschiedenen Fotogalerien zeigt.

Seine Fotos und Reportagen erscheinen in Büchern, Magazinen und Zeitungen, u. a. in Stern, Spiegel, National Geographic, abenteuer und reisen, Spiegel Online, GEO, Merian, Süddeutsche Zeitung, zenith – Zeitschrift für den Orient, Neue Zürcher Zeitung und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

Lutz Jäkel ist Mitglied bei Freelens – Verein der Fotojournalistinnen und Fotojournalisten e. V., bei Freischreiber e. V., den Neuen Deutschen Medienmachern, bei netzwerk recherche e. V. und ist außerdem berufenes Mitglied der Gesellschaft für Bild und Vortrag (GBV). Zusammen mit seiner kubanischen Frau Dayami Grasso Toledano lebt er in Berlin.


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Lübeck

14.02.2021
19:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
HORIZONTA LÜBECK: 30 Jahre Weltsichten - Auf den Spuren einer Weltumradlung
30 Jahre Weltsichten – Auf den Spuren einer Weltumradlung

Eine Reise ohne Zeitlimit, ohne genaue Vorstellungen von der Welt, ohne Fremdsprachenkenntnisse und ohne Geld in der Tasche! Dafür reichlich Optimismus, Abenteuerlust und Freiheitsdrang!

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, nutzten Axel Brümmer und Peter Glöckner ihre neu gewonnene Freiheit, aus der DDR zu starten, und brachen auf zu einer Reise, wie sie heute kaum noch möglich ist. Ohne Handy oder GPS und ohne Internet beschränkten sich die Kontakte zur Heimat auf wenige Briefe. Über fünf Jahre sollte diese einzigartige Fahrradreise dauern. Jahre, in denen sich die emotionalen Bindungen hauptsächlich auf die zahlreichen Kontakte zu Einheimischen am Wegesrand konzentrierten. Bindungen, die bis heute kaum etwas in ihrer Intensität nachgelassen haben.

Anlässlich des 30-jährigen Mauerfalljubiläums sind die Erinnerungen an die damalige Reise so stark, dass Axel und Peter die unzähligen Kontakte anschrieben und mit ihren Familien und tausenden Tagebuchseiten im Gepäck 30 Jahre später zu Menschen reisten, die ihnen besonders wichtig geworden sind, in Gegenden, die sie nachhaltig faszinierten oder auf Pfaden, die ihnen damals verschlossen blieben.

Die alte Weltumradlung lebt in der Erinnerung mit all ihren Gefühlen in ihnen wieder auf, mit den Ängsten, den großen Freuden und voller magischer Momente. So entstand der Entschluss, den Kultvortrag aus heutiger Sicht erneut zu zeigen.


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Lübeck

14.02.2021
15:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €
HORIZONTA LÜBECK: Bulli-Abenteuer Island - 10 000 km über die Insel aus Feuer und Eis
Bulli-Abenteuer Island – 10 000 km über die Insel aus Feuer und Eis

Seit 30 Jahren bereist der renommierte Profi-Fotograf Peter Gebhard (GEO, Stern, VIEW) die faszinierende Insel am Polarkreis. Nun kehrte er von einer einzigartigen 10 000 km langen Tour zurück: Sechs Monate lang war er mit seinem T1-Bulli „Erwin“ zwischen Gletschern und Geysiren, Wüsten und Vulkanen unterwegs! Mit 44 PS entschleunigt lernte er die Nordmeerinsel und ihre Bewohner gänzlich neu kennen: beim herbstlichen Schafabtrieb im Hochland, beim Jahrestreffen des Isländischen Oldtimerclubs, beim tollkühnen Klippenkletterer Eyvi am Ende der bewohnten Welt.

Ob bei heißen Quellen inmitten einer Eishöhle, im Schneesturm auf einer Passhöhe in den Ostfjorden, auf 500 Meter hohen Vogelklippen im Mittsommernachtslicht oder unter Polarlichtgeflacker inmitten bizarrer Lavalandschaften – immer befand sich der Profi-Fotograf mit seinem Oldtimer ganz dicht am Puls der Erde! Doch es gab auch Pleiten, Pech und Pannen auf dem Abenteuer-Trip: In den Westfjorden brach nach einer Woche der Schalthebel ab, mitten im Hochland riss der Gaszug … In der Not war Improvisation Trumpf!

Abseits der Touristenrouten traf er mit seinem Bulli ganz besondere Nachkommen der Wikinger: Eymundur, der eine Million Bäume pflanzte, aus Brachland ein Paradies mit Bio-Produkten schuf – Heida, die bereits als Model in New York arbeitete und dann Farmerin wurde – Elin, die gegen ein Staudammprojekt kämpft – und Torfi, der nach 30 Jahren in Deutschland wieder in seine alte Heimat zurückkehrte – ohne seine Frau, dafür aber mit seinem T2-Oldtimer!

Mit seinem Freund Thordur, dem Postboten am Ende der bewohnten Welt, ritt der Island-Kenner tagelang durch die Westfjorde, bei Hildibrandur, dem Experten für Gammelhai, kostete er Islands furchterregendste Spezialität, beim herbstlichen Schafsabtrieb war er kaum von einem einheimischen Farmer zu unterscheiden, nur das rituelle Brennivin-Schnapsgelage haute ihn um! Am nächsten Tag geriet er am Schafspferch in der Lavawüste in Dreharbeiten – nun taucht Bulli „Erwin“ sogar kurz im Island-Thriller „Trapped“ auf!

Viele wunderschöne kleine Geschichten, spektakuläre Luftaufnahmen und Videoszenen der traumhaften Landschaften und mittendrin immer wieder der kleine rot-weiße Oldtimer – „Bulli-Abenteuer Island“ macht süchtig!


Peter Gebhard

Der Profi-Fotograf und Buchautor Peter Gebhard ist auch ein exzellenter Geschichtenerzähler, er gehört zu den renommiertesten deutschen Vortragsreferenten. Über seine große Produktion „Panamericana“ berichteten ausführlich mehrere TV-Sender (ZDF, 3sat, WDR, BR3) und namhafte Magazine wie Stern, Merian, Volkswagen Magazin, Globetrotter (Schweiz), El Pais (Spanien), View (Japan). Voxtours begleitete ihn auf einer abenteuerlichen Reise nach Bolivien, der WDR hat in den letzten Jahren vier größere TV-Beiträge über Peter Gebhards Reportagen produziert. Das Magazin GEO würdigte seine Arbeit auf seiner Website
http://www.geo.de als „Portfolio des Monats“.

Die Resonanz auf seine erste Bulli-Reportage „Das große Bulli-Abenteuer – Von Istanbul ans Nordkap“ war extrem hoch: Spiegel Online, GEO Online, Bild Online berichteten ausführlich, viele auflagenstarke Magazine wie VIEW (Stern), Globetrotter Magazin, Oldtimer Markt u. v. m. veröffentlichten große Reportage-Strecken über sein Bulli-Abenteuer durch Europa. Auch seine aktuelle Reportage „Bulli-Abenteuer Island“ sorgt bundesweit für ausverkaufte Säle und begeisterte Resonanz – berührende Geschichten live erzählt, faszinierende Foto- und Videosequenzen und ein magischer Soundtrack verschmelzen zu einem einzigartigen Live-Event.


Weitere Infos zu den Veranstaltungen sowie zum Veranstalter:

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http://www.amap-brazil.org

Lübeck

14.02.2021
11:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €
HORIZONTA KASSEL: 30 Jahre Weltsichten - Auf den Spuren einer Weltumradlung
30 Jahre Weltsichten – Auf den Spuren einer Weltumradlung

Eine Reise ohne Zeitlimit, ohne genaue Vorstellungen von der Welt, ohne Fremdsprachenkenntnisse und ohne Geld in der Tasche! Dafür reichlich Optimismus, Abenteuerlust und Freiheitsdrang!

Als 1989 die Berliner Mauer fiel, nutzten Axel Brümmer und Peter Glöckner ihre neu gewonnene Freiheit, aus der DDR zu starten, und brachen auf zu einer Reise, wie sie heute kaum noch möglich ist. Ohne Handy oder GPS und ohne Internet beschränkten sich die Kontakte zur Heimat auf wenige Briefe. Über fünf Jahre sollte diese einzigartige Fahrradreise dauern. Jahre, in denen sich die emotionalen Bindungen hauptsächlich auf die zahlreichen Kontakte zu Einheimischen am Wegesrand konzentrierten. Bindungen, die bis heute kaum etwas in ihrer Intensität nachgelassen haben.

Anlässlich des 30-jährigen Mauerfalljubiläums sind die Erinnerungen an die damalige Reise so stark, dass Axel und Peter die unzähligen Kontakte anschrieben und mit ihren Familien und tausenden Tagebuchseiten im Gepäck 30 Jahre später zu Menschen reisten, die ihnen besonders wichtig geworden sind, in Gegenden, die sie nachhaltig faszinierten oder auf Pfaden, die ihnen damals verschlossen blieben.

Die alte Weltumradlung lebt in der Erinnerung mit all ihren Gefühlen in ihnen wieder auf, mit den Ängsten, den großen Freuden und voller magischer Momente. So entstand der Entschluss, den Kultvortrag aus heutiger Sicht erneut zu zeigen.


Wichtiger Hinweis:

Im Kongress Palais dürfen keine Mäntel, Jacken, Rucksäcke, große Taschen, Schirme und ähnliche Gegenstände von den Besuchern mit in den Saal genommen werden. Diese sind an der Garderobe (kostenpflichtig) abzugeben.


Weitere Infos zu den Veranstaltungen sowie zum Veranstalter:

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Kassel

21.02.2021
11:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €