Nathan der Weise

Freitag, 05.04.2019 um 19:30 Uhr

Kurhaus Bad Bevensen
Dahlenburger Straße 1, 29549 Bad Bevensen


Tickets
ab 13,10 €


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Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing Jerusalem 1191, zur Zeit des 3. Kreuzzuges. Es herrscht der Sultan Saladin, vor der Stadt liegen die Tempelritter, die Jerusalem zurückerobern wollen. Als der reiche Jude Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass sein Haus gebrannt hat und seine Tochter Recha wie durch ein Wunder überlebt hat. Ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Jetzt schwärmt Recha, die Jüdin, für den Tempelherrn, den Christen ? vielleicht liebt sie ihn sogar. Und dann wird Nathan noch zum Sultan bestellt, der von ihm, den alle den Weisen nennen, die Antwort auf eine ganz bestimmte Frage haben will: Welcher Glaube ist der einzig wahre und richtige? Lessing schrieb Nathan 1778 vor dem Hintergrund eines religiösen Disputs. Ihm wurde das Recht zu Publizieren entzogen, und er beschloss, auf seine alte Kanzel zurückzukehren ? das Theater. Er schuf eine Familien- und Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Krieges der drei großen monotheistischen Religionen, die Fragen nach Toleranz, Menschlichkeit und Respekt in den Mittelpunkt rückt.

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Nathan der Weise


Der Klassiker


»Hasko Weber webt die verführerische Orgie der Mitmenschlichkeit mit einfachen
schauspielerischen Mitteln und kann sich dabei auf ein großartiges Ensemble verlassen. Man lässt Lessings Sprache schnurren, Gesten sprechen und spart auch
nicht mit Humor.«

Thüringische Landeszeitung


 



Donnerstag, 27.06.2019 | 19.30 Uhr

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| Schauspielmiete BLAU | Freier Verkauf |

Freitag, 28.06.2019 | 19.30 Uhr

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| Schauspielmiete ROT | Freier Verkauf |



Deutsches Nationaltheater Weimar



Inszenierung: Hasko Weber

Bühne & Kostüme: Thilo Reuther

Dramaturgie: Carsten Weber

Musik: Sven Helbig



mit Sebastian Nakajew, Johanna Geißler,
Sebastian Kowski, Isabel Tetzner,
Anna Windmüller, Thomas Kramer,
Marcus Horn, Julius Kuhn, Krunoslav Šebrek


Uraufführung im Döbbelinschen Theater Berlin
am 14. April 1783

Premiere im Nationaltheater Weimar
am 23. Februar 2018


Lessing entwirft mit seinem dramatischen Gedicht »Nathan der Weise« ein Sinnbild des vorurteilsfreien und respektvollen Umgangs der Religionen untereinander. Er beschäftigt sich mit den Begriffen seiner Zeit und lässt die Figuren den Kern humanistischer Ideale verhandeln. Eine Lektüre heute zwingt uns, die Gültigkeit der Lessing’schen Idee von Respekt und Toleranz neu zu prüfen. Denn die Frage nach einer friedlichen Koexistenz ist die Frage nach dem Zusammenleben trotz Unterschieden und Unvereinbarkeiten. Greifbare Zukunftsvision oder Utopie?




Zeitlebens ging es Gotthold Ephraim Lessing um die religiöse Wahrheit – um den Kampf gegen stumpfe Buchstabengläubigkeit, für ein tolerantes Christentum, auch gegenüber anderen Glaubensrichtungen. Lessing verspürt Sendungsbewusstsein. »Ich muß versuchen, ob man mich auf meiner alten Kanzel, auf dem Theater wenigstens, noch ungestört will predigen lassen«, schreibt er 1778 an Elise Reimarus. Und er findet die Form für sein Humanismusplädoyer in einem dramatischen Gedicht mit fünffüßigen Jamben: 1779 erscheint »Nathan der Weise«, das erste weltanschauliche Ideendrama – und Lessings Meisterwerk.


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Anna Windmüller, Isabel Tetzner, Sebastian Kowski | Foto: Volker Beinhorn

Schweinfurt

28.06.2019
19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Konzertkasse