Alfons - Jetzt noch deutscherer

Samstag, 29.09.2018 um 19:30 Uhr

Anthroposophisches Zentrum
Wilhelmshöher Allee 261, 34131 Kassel


Tickets
ab 22,00 €




Wer hätte gedacht, dass ein einzelner Brief so viel Chaos anrichten könnte…?!

„Sie leben schon sehr lange in Deutschland - möchten Sie deutscher Staatsbürger werden?“
Was für eine Frage - völliger Unsinn! „Ich hatte mir diese Frage noch nie gestellt. Ich habe mir den Brief erstmal genau angeguckt, denn ich habe gelernt: Man muss in Deutschland aufpassen, seitdem Gutenberg im 15. Jahrhundert das Kleingedruckte erfunden hat. Vielleicht steht da ja, Deutschsein ist im ersten Jahr kostenlos, aber dann…..“ Aber nichts, kein Kleingedrucktes, keine Werbung, stattdessen offizielle Amtspost.
„Ich dachte mir: Deutscher werden - warum eigentlich nicht? Aber gleichzeitig auch: Wa-rum eigentlich? Sie müssen wissen, Franzose UND Deutscher, das ist ein Widerspruch in sich: Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient - Franzosen sind… normal!“ Bei ALFONS aber ist auf einmal nichts mehr normal: Gerade noch war man erfolgreicher rasender Reporter mit Trainingsjacke und Puschelmikro, und plötzlich gerät alles aus dem Gleichgewicht…

In seinem neuem Programm erzählt ALFONS die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend samtigen Grau deutscher Amtsstuben

Und ALFONS kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Untermalt und umspielt von der Sängerin Julia Schilinski wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux, mal humoristisch, mal nachdenklich, oft völlig überraschend.

„ALFONS - Jetzt noch deutscherer“ ist eine wunderbare Mélange aus Comedy, Theater und Kabarett - und zugleich noch viel mehr als die Summe dieser Zutaten. Ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen: Wärme im Herzen - und Kater in den Lachmuskeln. So, wie Sie es nur bei ALFONS erleben.
Unerhörter Tiefgang, der immer wieder ins Fahrwasser des normalen Alltags zurückfindet: Das ist die hohe Kunst, mit der Alfons die Balance zwischen Rationalität und Emotionalität wahrt, wobei ihm sein Humor wichtige Dienste tut. (…) Eine wunderschöne Hommage an Freundschaft und menschliche Integrität. (Die Oberbadische)
ALFONS gibt sehr gern Interviews vorab über das Programm, über aktuelle Themen und "noch gernerer" über lokale Themen in Ihrer Stadt. Zögern Sie nicht, nehmen Sie Kontakt mit uns und ALFONS auf.

Einlass ab 18:30 Uhr

Die Veranstaltung wurde abgesagt und wird rückabgewickelt.

weitere Termine

ALFONS - jetzt noch deutscherer
Wer hätte gedacht, dass ein einzelner Brief so viel Chaos anrichten könnte…?!

„Sie leben schon sehr lange in Deutschland - möchten Sie deutscher Staatsbürger werden?“ Was für eine Frage - völliger Unsinn! „Ich hatte mir diese Frage noch nie gestellt. Ich habe mir den Brief erstmal genau angeguckt, denn ich habe gelernt: Man muss in Deutschland aufpassen, seitdem Gutenberg im 15. Jahrhundert das Kleingedruckte erfunden hat. Vielleicht steht da ja, Deutschsein ist im ersten Jahr kostenlos, aber dann…..“ Aber nichts, kein Kleingedrucktes, keine Werbung, stattdessen offizielle Amtspost. „Ich dachte mir: Deutscher werden - warum eigentlich nicht? Aber gleichzeitig auch: Warum eigentlich? Sie müssen wissen, Franzose UND Deutscher, das ist ein Widerspruch in sich: Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient - Franzosen sind… normal!“ Bei ALFONS aber ist auf einmal nichts mehr normal: Gerade noch war man erfolgreicher rasender Reporter mit Trainingsjacke und Puschelmikro, und plötzlich gerät alles aus dem Gleichgewicht… In seinem neuem Programm erzählt ALFONS die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend samtigen Grau deutscher Amtsstuben Und ALFONS kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Untermalt und umspielt von der Sängerin Julia Schilinski wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux, mal humoristisch, mal nachdenklich, oft völlig überraschend.

„ALFONS - Jetzt noch deutscherer“ ist eine wunderbare Mélange aus Comedy, Theater und Kabarett - und zugleich noch viel mehr als die Summe dieser Zutaten. Ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen: Wärme im Herzen - und Kater in den Lachmuskeln. So, wie Sie es nur bei ALFONS erleben.

Einlass 19:15 Uhr
ALFONS - Le BEST OF
"Männer, die sich vor Vergnügen ungehemmt auf die Schenkel klopfen; Frauen, die vor Begeisterung ungeniert kreischen: Alfons bringt sie alle zum Lachen."
(Wolfsburger Nachrichten)

Orangefarbene Trainingsjacke? Puschelmikro? Frongsösische Accent? Ja, kennen Sie - und ist Ihnen vermutlich schon häufig im heimischen Fernseh-Gerät begegnet. Gestatten: ALFONS, Kultreporter in Diensten des deutschen Fernsehens!

Und als solcher seziert "der Deutschen liebster Franzose" (FAZ) auch in seinem Bühnenprogramm mit messerscharfem Blick die allgemeine Nachrichtenlage, kommentiert die großen Skandale unserer Zeit und widmet sich mit der ihm eigenen journalistischen Akribie den kleinen, aber umso bemerkenswerteren Fundstücken aus dem bundesdeutschen Alltagswahnsinn. Vor allem aber präsentiert ALFONS in "Le BEST OF" eine Auswahl persönlicher Highlights: das Beste aus seinen langjährigen Studien zum Verhalten der Deutschen in freier Wildbahn - die besten Texte, die besten Geschichten und natürlich einige seiner berühmt-berüchtigten Reportagen aus diesem Land der Dichter und Klempner, Kleingärtner und Hinterwäldler.

Was ihn immer wieder antreibt? Es ist die Suche nach dem wahren Wesen der Deutschen - ein immerwährendes Mysterium: "Damals, als ich Frankreich verließ, habe ich meinen Freunden gesagt: ,Keine Sorge, ich bin bald zurück - ich bleibe nur so lange, bis ich die Deutschen verstanden habe.´ Das war vor über 25 Jahren. Alors, ich bin immer noch hier…"
ALFONS - Le Best Of
„Männer, die sich vor Vergnügen ungehemmt auf die Schenkel klopfen; Frauen, die vor Begeisterung ungeniert kreischen: Alfons bringt sie alle zum Lachen.“
(Wolfsburger Nachrichten)

Orangefarbene Trainingsjacke? Puschelmikro? Frongsösische Accent? Ja, kennen Sie - und ist Ihnen vermutlich schon häufig im heimischen Fernseh-Gerät begegnet. Gestatten: ALFONS, Kultreporter in Diensten des deutschen Fernsehens!

Und als solcher seziert „der Deutschen liebster Franzose“ (FAZ) auch in seinem Bühnenprogramm mit messerscharfem Blick die allgemeine Nachrichtenlage, kommentiert die großen Skandale unserer Zeit und widmet sich mit der ihm eigenen journalistischen Akribie den kleinen, aber umso bemerkenswerteren Fundstücken aus dem bundesdeutschen Alltagswahnsinn. Vor allem aber präsentiert ALFONS in „Le BEST OF“ eine Auswahl persönlicher Highlights: das Beste aus seinen langjährigen Studien zum Verhalten der Deutschen in freier Wildbahn - die besten Texte, die besten Geschichten und natürlich einige seiner berühmt-berüchtigten Reportagen aus diesem Land der Dichter und Klempner, Kleingärtner und Hinterwäldler.

Was ihn immer wieder antreibt? Es ist die Suche nach dem wahren Wesen der Deutschen - ein immerwährendes Mysterium: „Damals, als ich Frankreich verließ, habe ich meinen Freunden gesagt: ,Keine Sorge, ich bin bald zurück - ich bleibe nur so lange, bis ich die Deutschen verstanden habe.‘ Das war vor über 25 Jahren. Alors, ich bin immer noch hier…“

Einlass in Foyer und Bar 18:00; Einlass in den Saal 18:30
ALFONS - Das Geheimnis meiner Schönheit
Das Geheimnis meiner Schönheit

„Eigentlich wollte ich mein fünftes Programm einfach ,No. 5‘“ nennen“, sagt ALFONS und zupft stirnrunzelnd an seiner orangefarbenen Trainingsjacke, Marke ‚VEB unkaputtbar‘. „Aber das wollten die von Chanel nicht. Und deren Anwälte sind verdammt streng - naja, dafür riechen die immerhin sehr gut.“ Aber warum die Haarspalterei, Werbung bleibt Werbung! Dort ein Plakat mit bildhübschem Topmodel, hier eines mit ALFONS‘ Konterfei, beide versehen mit dem schlichten Schriftzug ‚No. 5‘ - wo ist der Unterschied? „,Tja‘, haben die von Chanel gesagt, ,weißt Du, ALFONS, natürlich bist Du auch schön, aber deine Schönheit... die sieht man nicht. Die ist eher geheim.‘ Bon, dachte ich, wie gut, dass wir miteinander gesprochen haben: Das Geheimnis meiner Schönheit - dieser Titel ist doch noch viel besser!“ Stimmt. Schließlich könnte er besser nicht passen zu der Geschichte, die ‚der Deutschen liebster Franzose‘ (FAZ) nun auf der Bühne ausbreitet.

In Das Geheimnis meiner Schönheit widmet sich ALFONS philosophisch den tiefschürfenden Fragen des Lebens: Mit journalistischer Akribie ergründet er das Verhältnis von Mensch, Natur und den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn. Und er erläutert auf erhellende Weise den Zusammenhang zwischen Katholizismus und der nackten Rückansicht einer gewissen Fanny. Vor allem aber erzählt er die Geschichte des kleinen ALFONS, der von seiner Mutter für zwei ganze Monate auf einen Bauernhof verbannt wird - raus aus Paris, rein in die tiefste Einsamkeit der Provence, der gesunden Luft wegen. Zum Glück findet er dort nicht nur die erwartete Tristesse, sondern auch Augustin. Und beim allabendlichen Sternegucken sprechen der alte Bauer und der neunjährige Großstadtjunge über die kleinen und großen Fragen des Universums. Und über Nietzsche. „Ich kannte diesen Nietzsche nicht, aber ich habe mir schon gedacht, das wird irgendein Bauer aus dem Nachbardorf sein.“

„Augustin hat immer gesagt, werde, wer du bist, dann bist du automatisch schön.‘ Und es ist doch toll, dass ich meinem Publikum so eine Botschaft mit nach Hause geben kann! Also, für Sie als Tipp: Werde, wer Du bist, und Du bist schön! Und für alle Anderen gibt es die Produkte von Chanel.“

Homepage:
http://www.alfons-fragt.de

Stuttgart

13.10.2018
20:15 Uhr
Tickets
ab 23,20 €
Alfons - Das Geheimnis meiner Schönheit
‚Alfons‘ fünftes, bisher bestes Programm‘ - Hamburger Abendblatt
„Eigentlich wollte ich mein fünftes Programm einfach ,No. 5‘“ nennen“, sagt ALFONS und zupft stirnrunzelnd an seiner orangefarbenen Trainingsjacke, Marke ‚VEB unkaputtbar‘. „Aber das wollten die von Chanel nicht. Und deren Anwälte sind verdammt streng - naja, dafür riechen die immerhin sehr gut.“ Aber warum die Haarspalterei, Werbung bleibt Werbung! Dort ein Plakat mit bildhübschem Topmodel, hier eines mit ALFONS‘ Konterfei, beide versehen mit dem schlichten Schriftzug ‚No. 5‘ - wo ist der Unterschied? „,Tja‘, haben die von Chanel gesagt, ,weißt Du, ALFONS, natürlich bist Du auch schön, aber deine Schönheit... die sieht man nicht. Die ist eher geheim.‘ Bon, dachte ich, wie gut, dass wir miteinander gesprochen haben: Das Geheimnis meiner Schönheit - dieser Titel ist doch noch viel besser!“ Stimmt. Schließlich könnte er besser nicht passen zu der Geschichte, die ‚der Deutschen liebster Franzose‘ (FAZ) nun auf der Bühne ausbreitet.
In Das Geheimnis meiner Schönheit widmet sich ALFONS philosophisch den tiefschürfenden Fragen des Lebens: Mit journalistischer Akribie ergründet er das Verhältnis von Mensch, Natur und den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn. Und er erläutert auf erhellende Weise den Zusammenhang zwischen Katholizismus und der nackten Rückansicht einer gewissen Fanny. Vor allem aber erzählt er die Geschichte des kleinen ALFONS, der von seiner Mutter für zwei ganze Monate auf einen Bauernhof verbannt wird - raus aus Paris, rein in die tiefste Einsamkeit der Provence, der gesunden Luft wegen. Zum Glück findet er dort nicht nur die erwartete Tristesse, sondern auch Augustin. Und beim allabendlichen Sternegucken sprechen der alte Bauer und der neunjährige Großstadtjunge über die kleinen und großen Fragen des Universums. Und über Nietzsche. „Ich kannte diesen Nietzsche nicht, aber ich habe mir schon gedacht, das wird irgendein Bauer aus dem Nachbardorf sein.“
„Augustin hat immer gesagt, ‚werde, wer du bist, dann bist du automatisch schön.‘ Und es ist doch toll, dass ich meinem Publikum so eine Botschaft mit nach Hause geben kann! Also, für Sie als Tipp: Werde, wer Du bist, und Du bist schön! Und für alle Anderen gibt es die Produkte von Chanel.“

Einlass in Foyer und Bar 18:00; Einlass in den Saal 18:30
ALFONS – jetzt noch deutscherer
Wer hätte gedacht, dass ein einzelner Brief so viel Chaos anrichten könnte…?!

"Sie leben schon sehr lange in Deutschland - möchten Sie deutscher Staatsbürger wer-den?"
Was für eine Frage - völliger Unsinn! "Ich hatte mir diese Frage noch nie gestellt. Ich ha-be mir den Brief erstmal genau angeguckt, denn ich habe gelernt: Man muss in Deutsch-land aufpassen, seitdem Gutenberg im 15. Jahrhundert das Kleingedruckte erfunden hat. Vielleicht steht da ja, Deutschsein ist im ersten Jahr kostenlos, aber dann….." Aber nichts, kein Kleingedrucktes, keine Werbung, stattdessen offizielle Amtspost.
"Ich dachte mir: Deutscher werden - warum eigentlich nicht? Aber gleichzeitig auch: Wa-rum eigentlich? Sie müssen wissen, Franzose UND Deutscher, das ist ein Widerspruch in sich: Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient - Franzosen sind… normal!" Bei ALFONS aber ist auf einmal nichts mehr normal: Gerade noch war man erfolgreicher rasender Reporter mit Trainingsjacke und Puschelmikro, und plötzlich gerät alles aus dem Gleichgewicht…

In seinem neuem Programm erzählt ALFONS die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend sam-tigen Grau deutscher Amtsstuben

Und ALFONS kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Untermalt und umspielt von der Sängerin Julia Schilinski wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux, mal humoristisch, mal nachdenklich, oft völlig überraschend.

"ALFONS - Jetzt noch deutscherer" ist eine wunderbare Mélange aus Comedy, Theater und Kabarett - und zugleich noch viel mehr als die Summe dieser Zutaten. Ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen: Wärme im Herzen - und Kater in den Lachmuskeln. So, wie Sie es nur bei ALFONS erleben.
ALFONS – jetzt noch deutscherer
Wer hätte gedacht, dass ein einzelner Brief so viel Chaos anrichten könnte…?!

"Sie leben schon sehr lange in Deutschland - möchten Sie deutscher Staatsbürger wer-den?"
Was für eine Frage - völliger Unsinn! "Ich hatte mir diese Frage noch nie gestellt. Ich ha-be mir den Brief erstmal genau angeguckt, denn ich habe gelernt: Man muss in Deutsch-land aufpassen, seitdem Gutenberg im 15. Jahrhundert das Kleingedruckte erfunden hat. Vielleicht steht da ja, Deutschsein ist im ersten Jahr kostenlos, aber dann….." Aber nichts, kein Kleingedrucktes, keine Werbung, stattdessen offizielle Amtspost.
"Ich dachte mir: Deutscher werden - warum eigentlich nicht? Aber gleichzeitig auch: Wa-rum eigentlich? Sie müssen wissen, Franzose UND Deutscher, das ist ein Widerspruch in sich: Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient - Franzosen sind… normal!" Bei ALFONS aber ist auf einmal nichts mehr normal: Gerade noch war man erfolgreicher rasender Reporter mit Trainingsjacke und Puschelmikro, und plötzlich gerät alles aus dem Gleichgewicht…

In seinem neuem Programm erzählt ALFONS die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend sam-tigen Grau deutscher Amtsstuben

Und ALFONS kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Untermalt und umspielt von der Sängerin Julia Schilinski wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux, mal humoristisch, mal nachdenklich, oft völlig überraschend.

"ALFONS - Jetzt noch deutscherer" ist eine wunderbare Mélange aus Comedy, Theater und Kabarett - und zugleich noch viel mehr als die Summe dieser Zutaten. Ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen: Wärme im Herzen - und Kater in den Lachmuskeln. So, wie Sie es nur bei ALFONS erleben.
ALFONS - Wiedersehen macht Freunde
ALFONS Wiedersehen macht Freunde

„Das Überraschende an diesem Programm ist, dass es überraschend ist“, sagt ALFONS und legt die Stirn in Falten. „Sagen jedenfalls die Leute. Eigentlich ein bisschen komisch, weil ich ja nur das mache, was ich immer mache: Geschichten erzählen.“
Nun ja, um ehrlich zu sein: Der Reporter mit dem Puschelmikro lässt sonst auch gern mal Andere erzählen. Und der Weg, den diese Geschichte nimmt, ist dazu noch ein ganzes Stück weiter als der zu seinem bevorzugten Arbeitsplatz, dem Wochenmarkt in seiner Wahlheimat Hamburg; immerhin geht es ins Paris seiner Kindheit. Aber: Alfons erzählt seine Geschichte mit der gleichen Mischung aus Melancholie, Trottelblick und Hintersinn, mit der er auch seine berühmt-berüchtigten Reportagen aus dem Land der Dichter, Denker und Kleingärtner begleitet: Entwaffnend, entlarvend und amüsant bis zum Zwerchfellkater - und immer noch ein bisschen mehr.

In „Wiedersehen macht Freunde“ nimmt „der Deutschen liebster Franzose“ (FAZ) sein Publikum mit auf eine Reise, zurück in die Zeit, in der er seine besten Freunde kennenlernt: Jérôme, der so gut küssen kann, dass keine Lehrerin ihn je durch eine Klassenarbeit fallen lässt. Und Jean-Francois, der ebendiese Klassenarbeiten - und vieles andere mehr - in verlässlicher Regelmäßigkeit in der Pariser Metro verbaselt. Es geht um Freundschaft und um gemeinsame Fußballspiele im Rathaus des 13. Arrondissements - bis der diensthabende Flic sie in einer wilden Verfolgungsjagd aus dem Saal vertreibt. Es geht um Zufallsbegegnungen, die das Leben prägen. Und es geht um Archimedes.

„In unserer Gegend gab es viel wilde, unbebaute Fläche, sogenanntes terrain vague. Eine Polizistin sagte zu uns, ,geht nicht dort hin, auf keinen Fall - da ist ein Typ, der frisst Kinder!‘. Das fanden wir interessant, also sind wir hingegangen, auch wenn es verdächtig nach Grillfleisch roch. Und es war wirklich ein großartiger Tipp von ihr, er hat unser Leben für immer verändert - ohne uns auch nur einen Finger zu kosten!“ Denn auf dieser Brachfläche residiert der Clochard Archimedes, fast wie ein Weiser des Berges - nur dass seine ermitage keine abgeschiedene Felshöhle ist, sondern ein innerstädtischer Bretterverschlag. „Archimedes hat uns beigebracht, auch als Erwachsene immer ein bisschen Kind zu bleiben. Erwachsensein heißt vor allem, sich an Regeln zu halten: Dies gehört sich, das gehört sich nicht. Kinder sind anders. Und Archimedes war auch anders. In einer Bretterbude auf einem terrain vague wohnen und dabei auch noch glücklich sein - das gehört sich überhaupt nicht.“

Alfons schildert seine Reise in die Vergangenheit mit einem liebevollen Blick für die schönen, bemerkenswerten kleinen Momente in dieser verrückten Welt. Und dass es die nicht nur im Paris seiner Kindheit, sondern auch im Deutschland der Gegenwart gibt, belegt er mit einigen seiner Reportagen: Nacktwandern, Tuning-Messe oder Hundeschau sind die Themen seiner kurzen Filmbeiträge, mit denen Alfons einen Bogen vom Damals ins Heute schlägt, viele kleine Geschichten erzählt - und manchmal eben auch gerne erzählen lässt.

Einlass ab 19:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix