Samstag, 17.11.2018

Kunst & Kultur
Der kleine Prinz und die 7 Todsünden
17.11.2018 in Wiesbaden

Man sieht nur mit dem Herzen gut...



Dieses Märchen erzählt die zart empfundene Geschichte des Kleinen Prinzen, der seinen winzigen Planeten und seine geliebte Rose verlässt, um auf einer langen Reise zu sich selbst zu finden. Er begegnet auf seinen Wegen skurrilen Personen (die man mühelos in der heutigen Gesellschaft wiedererkennen kann) und landet schließlich auf der Erde, wo er den Fuchs trifft, der ihm die Augen und das Herz öffnet: „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Diese tiefsinnige Geschichte erzählen uns Mathilda (Rose) und ihr Lebensabschnittsgefährte Felix (der Kleine Prinz).



Während der Vernissage der berühmten Malerin Shabnam Miller kommt es zum Streit zwischen der extrovertierten Galeristin und Felix, der entscheidet, sie zu verlassen. Er schließt sich zwei Vagabunden (Eva-Maria Damasko und Annegret Cratz) an, die fortan Felix und das Publikum in die Welt des Kleinen Prinzen ziehen. Auf der Suche nach Neuem, will der kleine unternehmungshungrige Prinz die Welt entdecken, Freunde finden und viele Dinge kennenlernen. Er spürt dem Geheimnis des Glücks nach. Seine Suche ist eine Reise. Sein Weg: das Erkennen! Eine Geschichte für das Herz!



7 kulinarische Todsünden

Genießen  den Neid und die Völlerei aus dem Hindukusch, italienische Faulheit, Sonnenberger Hochmut, Japanischer Zorn, Schweizer Geiz und Spanische Wollust - im Kartenpreis enthalten!



Preise:

60€  (Theater-Unterstützer) // 49,60 € (Otto-Normalverdiener) // 39,70 € (ermäßigt)

inkl. 7 kulinarischen Todsünden (bitte vorher nichts essen)



Vorverkaufsstellen:

an allen bekannten Vorverkaufsstellen, online unter
http://www.kuenstlerhaus43.de

oder unter der Hotline 0180 60 50 400



 


Ausstellung
Assaf Gruber / The Conspicuous Parts
17.11.2018 in Wiesbaden

Eröffnung: 30. August 2018, ab 18 Uhr



Assaf Gruber (*1980, Jerusalem), elfter Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein vergebenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen, zeigt ab dem 31. August 2018 seine Filminstallation The Conspicuous Parts. In der gleichnamigen Einzelausstellung im Kunstverein lenkt der preisgekrönte Filmemacher und Bildhauer die Aufmerksamkeit auf heterogene Mechanismen im Hintergrund institutioneller Ausstellungen.



Assaf Gruber thematisiert in seinen Arbeiten, wie individuelle Ideologien durch persönliche Biografien geformt werden und wie sich diese auf soziale Beziehungen innerhalb privater und öffentlicher Räume auswirken. Grubers Film The Conspicuous Parts (2018) hinterfragt anhand der fiktiven Geschichte zweier Frauen, die im Museum für Naturkunde Berlin arbeiten, politische Aspekte der Präsentation von Objekten in musealen Räumen. Eine deutsche Tierpräparatorin trifft zufällig auf eine britische Schriftstellerin, die im Museumsarchiv für ihren neuen Roman recherchiert und sich dabei besonders für eine obskur anmutende Expedition zu einem kubanischen Korallenriff zu Zeiten der DDR interessiert. Während ihrer Begegnung beginnen die beiden Frauen eine eher ungewöhnliche Kommunikation.



Die von Gruber forcierte erzählerische Kraft von Objekten wird im zweiten Ausstellungsraum durch Skulpturen und fotografische Arbeiten herausgefordert. Die Fotografien zeigen Korallen, die tatsächlich 1967 aus Kuba mitgebracht und seitdem im Berliner Museum für Naturkunde aufbewahrt wurden und die der Künstler bewusst in Dioramen des Museums pflanzte, die wiederum bereits in den 1950er-Jahren gebaut wurden (und seit Jahrzehnten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind). Damit verstärken die Fotografien die vom Film aufgeworfenen Fragen: Welche Entscheidungen führen dazu, dass etwas in einer Kulturinstitution gezeigt wird? In welchem Zusammenhang stehen diese Entscheidungen zur jeweiligen Zeit? Und welche Motivation liegt Expeditionen, wie der kubanischen in den 1960erJahren, zugrunde?



 Die Skulpturen, die sich über den Ausstellungsraum ausbreiten, thematisieren mit Humor diese Rätsel aus einem anderen Blickwinkel. Sie adaptieren spielerisch abstrakte Naturformen: Die Holzflöten, die hier eher an Schlangen, Schwäne oder Pflanzen erinnern, oder die zu riesigen Eiern deformierten Kunststoff-Bowlingkugeln wurden ihrer eigentlichen Funktionen beraubt. In ihren neuen Formen erfüllen sie nicht mehr ihre symbolische Bedeutung, die Übertragung von Ton und Melodie, also Information bei den Blockflöten, oder ein brutales Spielwerkzeug, also Munition bei den Bowlingkugeln. Vielmehr schaffen sie, ebenso wie seine Filme, einen vielschichtigen Bedeutungsraum.



Über den Künstler / Der Filmemacher und Bildhauer Assaf Gruber (*1980, Jerusalem) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Bildende Kunst an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris und am Higher Institute of Fine Arts (HISK) in Gent. Im Jahr 2018 erhielt er Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den The Camargo Foundation Award FIDLAb Marseille, das Publikations Stipendium des Berliner Senats und des Kunstfonds Bonn. Seine Arbeiten wurden auf mehreren Film-Festivals und in einer Vielzahl von Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt, zuletzt im Ujazdowski Castle Center for Contemporary Art in Warschau und in der Berlinischen Galerie.




Dienstag 14-20 Uhr
Mittwoch bis Freitag 14-18 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr
andere ab 60,00 €
Der kleine Prinz
17.11.2018 in Wiesbaden

Die Rahmenhandlung
Während der Vernissage der berühmten Malerin Shabnam Miller (Einlass jeweils 30 min. vor dem Vorstellungsbeginn) kommt es zum Streit zwischen Mathilda (Susanne Müller), der extrovertierten Galeristin und ihrem Freund und Lebensabschnittsgefährten Felix (Wolfgang Vielsack). Felix entschließt sich sie zu verlassen. Mathilda ist nicht besonders einfach...

Er schließt sich zwei Vagabunden (Eva-Maria Damasko und Annegret Cratz) an, die fortan nicht nur den Felix, sondern auch alle Zuschauer in die Geschichte des „kleinen Prinzen“ ziehen.

Die Geschichte vom "kleinen Prinzen"
Auf der Suche nach Neuem, unternehmungshungrig, will der kleine Prinz die Welt entdecken, Freunde finden und viele Dinge kennenlernen. So begibt er sich auf eine Reise, besucht sechs verschiedene Planeten bis er auf schließlich dem siebten, der Erde landet und erkennt, dass die wahre Liebe gezähmt werden muss.
Der kleine Prinz ist eine Parabel von einem gewöhnlichen Prinzen, der Schwierigkeiten mit seiner Blume hat. Erst durch den Verlust erkennt er, was er schon lange besitzt - und dann vielleicht die zweite Chance nutzen könnte...

7 kulinarische Todsünden
Genießen den Neid und die Völlerei aus dem Hindukusch, italienische Faulheit, Sonnenberger Hochmut, Japanischer Zorn, Schweizer Geiz und Spanische Wollust - (ab 19:30 Uhr und im Kartenpreis enthalten)

Einlass zur Ausstellung die 7 Todsünden, jeweils 19:30 Uhr. Vorstellungsbeginn 20 Uhr


Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry - © 1950 und 2012 Karl Rauch Verlag, Düsseldorf