Montag, 22.01.2018

Freitag, 26.01.2018

Samstag, 27.01.2018

Sonntag, 28.01.2018

Montag, 29.01.2018

Theater
Bella Figura
29.01.2018 in Singen

Beziehungsdramödie von Yasmina Reza mit Doris Kunstmann, Heio von Stetten und Julia Hansen
Euro-Studio Landgraf, Titisee-Neustadt

„Eine beißende Komödie der Peinlichkeit“ nannte der Starkritiker Gerhard Stadelmaier („Frankfurter Allgemeine Zeitung“) Yasmina Rezas jüngstes Bühnenwerk. In Rezas Stücken wie „Kunst“ oder „Der Gott des Gemetzels“ bringen Nichtigkeiten die kultivierte Fassade der oberen Mittelschicht zum Einsturz und entblößen jämmerliche, unglückliche Geschöpfe. In „Bella Figura“ ist es die Affäre eines verheirateten Mannes, die durch einen dummen Zufall auffliegt. Und da heißt es eben, auch mitten im Fettnapf Haltung zu bewahren und einen guten Eindruck zu machen, was im Italienischen „far’ bella figura“ heißt.

Eigentlich will der – wie sich später herausstellt – nicht nur von Liebes-, sondern auch von Firmen-Insolvenz bedrohte Mittvierziger Boris (Heio von Stetten) nur mit seiner ohnehin von ihm genervten Geliebten Andrea (Julia Hansen) vor dem geplanten Schäferstündchen essen gehen. Doch dann treffen die Beiden auf Françoise (Susanne Steidle), die beste Freundin von Boris’ Ehefrau, ihren Freund Eric (Christopher Krieg) und dessen Mutter Yvonne (Doris Kunstmann). Es kommt, wie es kommen muss: Der Rest des Abends ist das reinste Fegefeuer…

Für Doris Kunstmann gab es in Singen schon stehende Ovationen, zum Beispiel für ihre großartige, bewegende Leistung im Ein-Personen-Stück „Oskar und die Dame in Rosa“. Die 1944 geborene Schauspielerin sammelte 1962 erste Erfahrungen auf der Bühne des „Jungen Theaters“ in ihrer Heimatstadt Hamburg und war danach international im Film tätig. Seit Ende der 70er Jahre ist sie regelmäßiger und beliebter Gast in Fernsehproduktionen und seit 1985 auch häufig auf Theatertournee. Die Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA) ehrte die Schauspielerin 2012 mit dem Sonderpreis für ihr Lebenswerk.

Heio von Stetten ist Absolvent der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München und hatte das große Glück, von 1989 bis 1993 am Münchner Volkstheater unter der legendären Intendanz von Ruth Drexel und Hans Brenner engagiert gewesen zu sein. Seine Kinokarriere startete er 1996 mit der Liebeskomödie „Der schönste Tag im Leben“, die mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Seither wirkte er in über einem Dutzend Kinofilme und in über 80 Fernsehspielen mit.

Julia Hansen studierte an der Essener Folkwang-Hochschule Schauspiel, Gesang und Tanz. Sie spielte unter anderem am Deutschen Theater Göttingen, am Schlossparktheater Berlin und am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg große Rollen. Daneben nahm Julia Hansen mehrere CDs auf – von Björk über Cole Porter bis hin zu eigenen Jazzproduktionen – und gründete mit „The Three Sisters“ ein charmant-swingendes Gesangstrio.

Bilder: Gregor Hohenberg / Frank Stefan Kimmel / Marion Schröder

Einlass ab 19.30 Uhr

Dienstag, 30.01.2018

Freitag, 02.02.2018

andere
Chinesischer Nationalcircus - The Grand Hongkong Hotel
02.02.2018 in Singen

the grand HONGKONG HOTEL

Die Welt zu Gast im Reich der Mitte Neues Programm, neue Wunder! Auch in der kommenden Saison 2016/2017 wird die Einheit von Körper, Geist und Seele durch unsere Ausnahmeartisten einem europäischen Publikum näher gebracht. Nachdem der CHINESISCHE NATIONALCIRCUS in den letzten Jahren anhand von Geschichten in, mit und um legendäre Standorte, Städte und Metropolen Chinas deren fremde & faszinierende Kultur einer breiten Besucherschicht hat erfolgreich zugänglich machen können, will man im Produzententeam an dieser Serie unbedingt festhalten. Daher folgt nun nach den Erfolgsshows wie Shanghai Nights, Verbotene Stadt und Chinatown folgerichtig der letzte noch fehlende Hotspot aus dem Reich der Mitte: HONGKONG! Hongkong war von Mitte des 19. bis zum Ende des letzten Jahrhunderts die britische Kronkolonie im südchinesischen Meer, umgeben von dem großen allgegenwärtigen Reich der Mitte.

Nicht zuletzt ist es auch dieser besonderen Position zwischen den Welten geschuldet, dass in dieser Stadt Handel, Wirtschaft und Population boomten. Heute noch gehört diese Region zu den dicht besiedelten Gegenden der Welt. Und damit ist das dortige, stetige Leben auf der Überholspur prädestiniert, den Spirit dieser Stadt, die Geschäftigkeit Chinas, den Fleiß der Chinesen, das Wachstum von Handel und den Fortschritt des Lebens, im gesamtasiatischen Raum zu symbolisieren.

Ihrer jahrtausendealten Tradition verpflichtet und der neuen modernen Welt zugewandt, sucht sich Hongkong so seinen Platz im globalen Wettstreit der Metropolen. Als Handlungsstrang der neuen Show – einer Metapher gleich – spiegelt sich diese spannungsgeladene Situation in einem alten viktorianischen Grandhotel wider. Von hier aus machen sich Menschen aller Herren Länder aus verschiedensten Schichten und Epochen auf den Weg, in die mysteriöse, chinesische Kultur abzutauchen, um sie und sich zu erkunden, Geschäfte zu machen, Handel zu treiben oder um einfach das Glück zu finden.

Die Magie des Fortschritts trifft auf die traditionell asiatische Poesie und ein erleichterndes Lachen folgt der akrobatischen Sensation. Die circensischen Ingredienzien eignen sich dazu hervorragend, um ein akrobatisches Feuerwerk der Extraklasse entstehen zu lassen. Circus trifft Asien, Magie lässt staunen, Artisten verzaubern und die Clowns berühren. Die preisgekrönte Akrobatik aus dem Reich der Mitte wird wieder einmal die Gesetze der Schwerkraft aufheben.

Wunderschöne Schlangenmädchen, elegante Handstandkünstler, charismatische Vasenjongleure, Clowns und Akrobaten finden sich wie Mosaikteilchen zu einem großen Ganzen im HONGKONG HOTEL zusammen und nehmen den Betrachter mit auf eine Reise. Lassen Sie sich also auch mitnehmen in eine fremde faszinierende Welt. Lassen sie sich durch dieses Weltklasseensemble bewegen!

Samstag, 03.02.2018

andere
Quatuor Agate
03.02.2018 in Singen

Quatuor Agate

Adrien Jurkovic (Violine)
Thomas Descamps (Violine)
Raphaël Pagnon (Viola)
Simon Iachemet (Violoncello)

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Streichquartett F-Dur op. 59,1 (Rasumowsky-Quartett)

CLAUDE DEBUSSY
Streichquartett g-Moll op.10

Das Giocoso-Streichquartett musste das Studiokonzert absagen. An seiner Stelle gastiert nun das 2016 gegründete französische Quatuor Agate.

Die vier jungen Musiker, die ursprünglich aus Marseille, Toulouse und Bordeaux stammen, gingen ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Kammermusik bereits auf dem Conservatoire de Boulogne-Billancourt nach. Nach ihrem jeweiligen Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris vereinte die vier Musiker ihr Enthusiasmus für die Stadt Berlin und deren herausragendes kulturelles Angebot wieder. Aktuell studieren sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin im Kurs von Professor Eberhard Feltz und bei Mathieu Herzog in Paris.

Das Quatuor Agate gehört zu den acht ausgewählten Quartetten, die im Juli 2018 am renommierten internationalen Kammermusik-Wettbewerb in Melbourne in Australien teilnehmen. Das Quartett trat bereits bei verschiedensten internationalen Festivals auf, unter anderem in Aix-en-Provence und in Marseille. Unterstützung fand es dabei durch renommierte Künstler wie den Cellisten Raphaël Chrétien. Gemeinsam mit Jérôme Pernoo und dem Danel-Quartett initiierten die Musiker im Jahr 2016 das CorsiClassic-Festival, ein Festival der Kammermusik auf Korsika. Auch zeitgenössischer Musik wendet sich das Quartett Agate zu. So erhielt es 2017 die Möglichkeit, im Beisein der Komponisten Stücke von Bernadette Clozel, Michel Boédec und Stéphane Delplace aufzuführen. Bei verschiedenen Kammermusik-Akademien konnten die jungen Musiker unter anderem mit Künstlern wie Gerhard Schultz, Tabea Zimmermann, Tim Vogler, Michael Vogler, Stephan Forck, Yovan Markovitch, Luc-Marie Aguera oder Andrej Bielow gemeinsam arbeiten und spielen.

Adrien Jurkovic spielt eine Geige von Giuseppe Giovanni Guarneri , eine Leihgabe von Dr. Peter Hauber.
Thomas Descamps spielt eine Geige von Charles Coquet.
Raphaël Pagnon spielt eine Bratsche von Friedrich Albert.
Simon Iachemet spielt ein Cello von Patrick Robin.

Einlass ab 19:00 Uhr

Sonntag, 04.02.2018

Sonntag, 11.02.2018

Freitag, 16.02.2018

andere
FALCO - Das Musical
16.02.2018 in Singen

Über 100.000 Zuschauer bejubelten in diesem Jahr bereits die seit Januar laufende Premieren-Tournee der neuen Musical-Biographie „FALCO – Das Musical“. 2018, zum 20. Todestag des Musikers, geht die Musical-Biographie über die exzentrische und legendäre Pop-Ikone erneut auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Premierendatum wird der 10. Februar 2018 in Landshut sein, bevor die Show in mindestens fünfzig Städten zu Gast sein wird.

FALCO - Das Musical ist derzeit auf Premieren-Tournee durch den gesamten deutschsprachigen Raum. Die größtenteils ausverkauften Shows veranlassten den Produzenten und Tourneeveranstalter Concertbüro Oliver Forster (COFO) zu mehrfachen Verlängerungen.

Am 6. Februar 2018 jährt sich Falcos Todestag, der bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik starb, zum 20. Mal. „Das Musical kann den Menschen und den perfekten Live-Performer wieder frisch ins Gedächtnis bringen und einiges von der Faszination vermitteln, die Falco damals zum Weltstar gemacht hat“, erklärt Horst Bork.

„Das hätte sich der exzentrische Popstar zu Lebzeiten wohl nicht träumen lassen… Im Publikum saßen gleich drei begeisterte Generationen von Fans“, schreibt die Hamburger Morgenpost. Zuschauer und Medienvertreter zeigten sich von der Premierentournee gleichermaßen begeistert: „Eine Legende wurde wiederbelebt“, notiert der Focus in seiner Online-Ausgabe. Die Frankfurter Neue Presse erklärt:
„Der Kult um diesen Mann lebt. Auch dank dieser stimmigen Produktion“. „Die Körpersprache, die Bewegungen, die unglaublich intensive Stimme – alles Falco“, lobt die Passauer Neue Presse. Der Playboy betont, das Musical sei „für jeden Falco-Fan eine Pflichtveranstaltung“. „Authentisch und ehrlich …ein Fenster auf die verletzte Seele eines komplizierten Menschen“, versichert die Augsburger Allgemeine. „Das Musical macht Lust, sich intensiver mit dem schillernden Künstler auseinanderzusetzen“, bescheinigt die Rheinische Post und die Westfälischen Nachrichten beteuern: „Das Publikum war regelrecht ‚falconisiert‘!“

Sonntag, 18.02.2018