Sonntag, 18.02.2018

Ausstellung
Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano
18.02.2018 in Köln

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag


15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018

 



Wie kaum eine andere Künstlerin der Gegenwart hat Tremezza von Brentano ein malerisches OEuvre erschaffen, das von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ebenso wie von aktuellen Bildern aus den Medien inspiriert ist. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird ihr ungebrochenes Interesse an den Themen unserer Zeit auf sehr persönliche Weise sichtbar.



Anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln Tremezza von Brentano eine Retrospektive mit Werken aus den 1970er Jahren bis heute.



Tremezza von Brentano, 1942 in Innsbruck geboren, zählt zu den bedeutenden realistisch malenden Künstlerinnen in Deutschland. Bald nach ihrem Studium in Mannheim, Stuttgart und in den US-Städten Austin und Seattle wendet sie sich von der damals vorherrschenden abstrakten Malerei ab und entwickelt – ab 1972 auch in ihrem Atelier in Köln – einen eigenen, figurativen Stil. Ihre kantige, bisweilen herbe Malweise wird schnell zum unverwechselbaren Ausdruck ihrer Bildsprache.



Bis heute entwirft die Künstlerin kompromisslos und präzise Menschenbilder in sachlich-kühnen Konturlinien und mit kräftiger, expressiver Farbigkeit.



»So wie Tremezza von Brentano

ist noch keine mit der Kunstgeschichte,

der Geschichte und der Kunst vor uns umgegangen:

kritisch, analytisch aus vielerlei Blickwinkeln

und doch zugleich sehr achtungsvoll«


Marianne Pitzen



 



Tremezza von Brentano – eine Chronistin unserer Zeit



Seit über vier Jahrzehnten sucht und findet Tremezza von Brentano Inspiration für ihre Arbeit in den Meisterwerken der Kunstgeschichte ebenso wie in den Erfahrungen des Alltags und in gesellschaftlichen Phänomenen. In ihren Gemälden verschmelzen Bildzitate von gestern und heute zu Sinnbildern der Gegenwart. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird das Spannungsfeld von künstlerischem Realismus und gelebter Wirklichkeit sichtbar.



Zeitlebens ist Brentano auch von Käthe Kollwitz stark beeindruckt. Wenngleich in künstlerischer Umsetzung keinerlei Bezüge existieren, so gibt es doch Verwandtschaften: Beider Selbstportraits zeugen exemplarisch von einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst und mit dem Zeitgeschehen, mit sich wandelnden Lebensumständen und mit der eigenen Vergänglichkeit. Doch während die Graphikerin das Wesentliche allein durch ihre Physiognomie zum Ausdruck bringt, stellt die Malerin ihr Selbstportrait mit stoisch konzentrierten Zügen in einen immer neuen, bildreich erzählenden Kontext. So ist Tremezza von Brentano eine künstlerische Chronistin unserer Zeit.



Im Jahr des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz und anlässlich des 75. Geburtstages der Tremezza von Brentano widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln der Malerin nun eine Retrospektive mit mehr als 30 von der Künstlerin selbst ausgewählten Werken – Selbstbildnisse aus einem Zeitraum von 40 Jahren, die nicht nur ihre Entwicklung sichtbar machen, sondern vielmehr ihren Lebensweg selbst aufzeigen.



Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Weitere Informationen auf
www.kollwitz.de



...............................................................................



Öffentliche Führungen

Sonntags // 15 Uhr

Donnerstags // 17 Uhr

Kosten: nur Eintritt



Während der Weihnachtstage (24. - 26.12.) und zum Jahreswechsel (31.12. und 1.1.) ist das Museum geschlossen,

ebenso an Karneval (8.-13.2.)



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
Klassik-Konzert
Der Lieblingsfilm von Fatoumata Diawara Moolaadé - Bann der Hoffnung
18.02.2018 in Köln

18.02.2018 Sonntag 15:00 Uhr


Filmforum



Der Lieblingsfilm von Fatoumata Diawara
Moolaadé - Bann der Hoffnung

Ousmane Sembène
Moolaadé - Bann der Hoffnung (Moolaadé)
Senegal 2004 / 120 Min.

Am Vorabend ihrer Beschneidung laufen sechs Mädchen von zu Hause weg. Vier von ihnen finden Schutz bei Collé Gallo Ardo Sy, die sich vor einigen Jahren geweigert hatte, ihre Tochter beschneiden zu lassen. Es kommt zu einer erbitterten Auseinandersetzung im Dorf. Verdammt wegen ihrer Widerspenstigkeit, oder bewundert für ihren Mut, eskaliert der Konflikt.

„Es ist sehr schwierig, den Ursprung der weiblichen Genial-Verstümmelung herauszufinden, aber ich bin überzeugt davon, dass es ein Verbrechen ist, diese Praxis fortzusetzen“, begründet Sembène seine Haltung in einem Interview und fährt fort, „Es ist ein Verbrechen, das dem Unwissen der Menschen entspringt und ihrer Furcht, sich mit der Zukunft auseinander zu setzen. Es ist leichter, sich hinter Werten der Vergangenheit zu verstecken als sich damit zu befassen, die Zukunft zu gestalten.“

Karten an der Kinokasse

Für Abonnenten der KölnMusik mit Abo-Ausweis: € 5,-

Wir zeigen eine DVD (OmU).

Medienpartner choices

KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln und Afrika Film Festival Köln (FilmInitiativ Köln e. V.)

€ 7,50 ermäßigt: € 7,- 

Dieses Konzert ist eine Begleitveranstaltung zu:

» 24.03.2018, 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
F. Diawara & Band


Klassik-Konzert
A. Dasch, P. Beczała, T. Hampson, Philharmonie Baden-Baden, P. Baleff: Kálmán, Lehár, Millöcker, Sieczynski, Stolz,
18.02.2018 in Köln

18.02.2018 Sonntag 20:00 Uhr


Kölner Philharmonie

Annette Dasch Sopran
Piotr Beczała Tenor
Thomas Hampson Bariton

Philharmonie Baden-Baden
Pavel Baleff Dirigent

Carl Zeller
Ouvertüre
aus: Der Vogelhändler

Franz Lehár
"Ich danke für die Huldigung". Lied der Lisa
aus: Das Land des Lächelns (1929)

Franz Lehár
"Freunde, das Leben ist lebenswert". Lied des Octavio
aus: Giuditta (1933)

Emmerich Kálmán
"Komm Zigany". Lied des Tassilo
aus: Gräfin Mariza (1924)

Emmerich Kálmán
"Tanzen möcht' ich". Duett Sylva/Edwin
aus: Die Csárdásfürstin (1914–15)

Johann Strauß
Ouvertüre
aus: Die Fledermaus (1874)

Johann Strauß
"Dieser Anstand, so manierlich". Uhrenduett Rosalinde-Eisenstein
aus: Die Fledermaus (1874)

Johann Strauß
Quadrille. Für Orchester
aus: Die Fledermaus (1874)

Johann Strauß
Csárdás ("Klänge der Heimat"). Arie der Rosalinde
aus: Die Fledermaus (1874)

Johann Strauß
"Ich stehe voll Zagen". Terzett Rosalinde, Alfred und Eisenstein, 3. Akt
aus: Die Fledermaus (1874)

Pause

Carl Millöcker
"Ach ich hab sie ja nur"
aus: Der Bettelstudent (1882)

Carl Millöcker
Ouvertüre
aus: Der arme Jonathan (1890)

Franz Lehár
Liebe, du Himmel auf Erden. Lied der Anna-Elisa
aus: Paganini (1925)

Franz Lehár
"Gern hab´ich die Frau´n geküsst". Lied des Paganini
aus: Paganini (1925)

Franz Lehár
"Niemand liebt dich so wie ich". Duett Paganini/Anna-Elisa
aus: Paganini (1925)

Johann Strauß
Wiener Blut op. 354 (1873)
Walzer

Robert Stolz
Wien wird bei Nacht erst schön op. 216 (1915)
Walzer. Text von Wilhelm Sterk

Emmerich Kálmán
"Grüß mir mein Wien". Lied des Tassilo
aus: Gräfin Mariza (1924)

Robert Stolz
"Du sollst der Kaiser meiner Seele sein"
aus: Der Favorit (1916)

Rudolf Sieczynski
Wien, du Stadt meiner Träume (1914)
Wiener Lied

Pause gegen 21:00 | Ende gegen 22:15

Marlis Petersen musste das Konzert leider absagen.
Wir danken Annette Dasch für die Übernahme der Sopran-Partie und bitten für die Programmänderungen um Verständnis.

KölnMusik

€94,- 84,- 66,- 46,- 29,- 25,-