Montag, 19.02.2018

Ausstellung
Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano
19.02.2018 in Köln

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag


15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018

 



Wie kaum eine andere Künstlerin der Gegenwart hat Tremezza von Brentano ein malerisches OEuvre erschaffen, das von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ebenso wie von aktuellen Bildern aus den Medien inspiriert ist. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird ihr ungebrochenes Interesse an den Themen unserer Zeit auf sehr persönliche Weise sichtbar.



Anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln Tremezza von Brentano eine Retrospektive mit Werken aus den 1970er Jahren bis heute.



Tremezza von Brentano, 1942 in Innsbruck geboren, zählt zu den bedeutenden realistisch malenden Künstlerinnen in Deutschland. Bald nach ihrem Studium in Mannheim, Stuttgart und in den US-Städten Austin und Seattle wendet sie sich von der damals vorherrschenden abstrakten Malerei ab und entwickelt – ab 1972 auch in ihrem Atelier in Köln – einen eigenen, figurativen Stil. Ihre kantige, bisweilen herbe Malweise wird schnell zum unverwechselbaren Ausdruck ihrer Bildsprache.



Bis heute entwirft die Künstlerin kompromisslos und präzise Menschenbilder in sachlich-kühnen Konturlinien und mit kräftiger, expressiver Farbigkeit.



»So wie Tremezza von Brentano

ist noch keine mit der Kunstgeschichte,

der Geschichte und der Kunst vor uns umgegangen:

kritisch, analytisch aus vielerlei Blickwinkeln

und doch zugleich sehr achtungsvoll«


Marianne Pitzen



 



Tremezza von Brentano – eine Chronistin unserer Zeit



Seit über vier Jahrzehnten sucht und findet Tremezza von Brentano Inspiration für ihre Arbeit in den Meisterwerken der Kunstgeschichte ebenso wie in den Erfahrungen des Alltags und in gesellschaftlichen Phänomenen. In ihren Gemälden verschmelzen Bildzitate von gestern und heute zu Sinnbildern der Gegenwart. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird das Spannungsfeld von künstlerischem Realismus und gelebter Wirklichkeit sichtbar.



Zeitlebens ist Brentano auch von Käthe Kollwitz stark beeindruckt. Wenngleich in künstlerischer Umsetzung keinerlei Bezüge existieren, so gibt es doch Verwandtschaften: Beider Selbstportraits zeugen exemplarisch von einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst und mit dem Zeitgeschehen, mit sich wandelnden Lebensumständen und mit der eigenen Vergänglichkeit. Doch während die Graphikerin das Wesentliche allein durch ihre Physiognomie zum Ausdruck bringt, stellt die Malerin ihr Selbstportrait mit stoisch konzentrierten Zügen in einen immer neuen, bildreich erzählenden Kontext. So ist Tremezza von Brentano eine künstlerische Chronistin unserer Zeit.



Im Jahr des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz und anlässlich des 75. Geburtstages der Tremezza von Brentano widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln der Malerin nun eine Retrospektive mit mehr als 30 von der Künstlerin selbst ausgewählten Werken – Selbstbildnisse aus einem Zeitraum von 40 Jahren, die nicht nur ihre Entwicklung sichtbar machen, sondern vielmehr ihren Lebensweg selbst aufzeigen.



Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Weitere Informationen auf
www.kollwitz.de



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Öffentliche Führungen

Sonntags // 15 Uhr

Donnerstags // 17 Uhr

Kosten: nur Eintritt



Während der Weihnachtstage (24. - 26.12.) und zum Jahreswechsel (31.12. und 1.1.) ist das Museum geschlossen,

ebenso an Karneval (8.-13.2.)



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
Ballett
Schwanensee - Das Russische Nationalballett Moskau
19.02.2018 in Köln

- The Crown Of Russian Ballet -

Das Russische Nationalballett aus Moskau
präsentiert

SCHWANENSEE

Der beliebteste Ballettklassiker aller Zeiten in einer atemberaubenden Darbietung

„SCHWANENSEE“ verkörpert alles, was das klassische Ballett berühmt gemacht hat – es fasziniert die Menschen bis heute.

Eine märchenhafte Handlung, eine opulente Ausstattung, atemberaubende Tänze - und die unsterbliche Musik von Peter I. Tschaikowski.

Zu Recht heißt es seit über 100 Jahren: Mit dieser Musik hat Tschaikowski seine russische Seele offenbart. Weltbekannt wurde vor allem sein „Tanz der vier kleinen Schwäne“ – weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus.

„SCHWANENSEE“ – das ist Ballett in höchster Vollendung!

Es gilt fürs Ballett überhaupt und für „SCHWANENSEE“ im Besonderen:
Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück – „Schwanensee“ ist Gefühlsausdruck ohne Worte. Musik und Tanz vereinigen sich hier zu einer neuen Sprache, die jeder unmittelbar versteht.

„Wenn ich mit Worten ausdrücken könnte, was ich verspüre, bräuchte ich nicht zu tanzen.“, so hat es die berühmte Margot Fonteyn in wenigen Worten zusammengefasst.
DAS RUSSISCHE NATIONAL - BALLETT AUS MOSKAU

gehört zu den besten, die weltweit zurzeit zu erleben sind. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn es kann sich wie kein anderes Ensemble mit großen Namen schmücken, darunter die Star – Solisten des legendären Bolschoi – Ballett Moskau.Gründer und künstlerische Direktor, Sergeij Radchenko, war Erster Solist des Bolschoi – Ballett Moskau und 25 Jahre Bühnenpartner der weltberühmten Primaballerina Maja Plissezkaja. Mit seinem breit gefächerten Repertoire feierte das Russische Nationalballett weltweit seine großen Erfolge, so in England, den USA, Südafrika, China, Italien, Deutschland u.a.

Zum Inhalt:

Die Geschichte von Schwanensee von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlösen kann, ist auf der ganzen Erde bekannt:

Im Ballett SCHWANENSEE finden sich bekannte Motive aus vielen Märchen, vor allem die unglücklich verzauberte Prinzessin die durch die Liebe des Traumprinzen erlöst wird.

Die weißen Schwäne und ihre zerbrechliche Königin Odette, die mit ihrem ätherischen Zauber den unglücklichen Prinzen betört, oder die festlichen Ballszenen, in denen ein ganzer Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE.

Kritik:

„Die Spitze der Tanzkunst!
(HörZU)
„Voller Schönheit und Eleganz konnte das Russische Nationalballett aus Moskau in jeder Choreografie ein einzigartiges Balletterlebnis vermitteln!“
(Frankfurter Allgemeine)

Einlass 19:00 Uhr

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse erhältlich.