Freitag, 19.01.2018

Kabarett
Thilo Seibel - Schon rum?! - Der politische Jahresrückblick
19.01.2018 in Hannover

2015 - am Anfang waren alle Charlie, aber niemand war jüdischer Supermarkt. Dann wurde es ein Jahr der -isten: Neben den zeitweilig allgegenwärtigen Islamisten, Salafisten und Pegidisten gab es noch CSU-Mottenkisten, Finanzlobbyisten, moskautreue Separatisten, in Großbanken angestellte Briefkastenfirmen-Spezialisten und endliose Was-von-Angela-Merkel-allesliegengelassen-wurde-Listen.
Und begann der Untergang des Abendlandes 2015 nur deswegen nicht in Dresden, sondern in Athen, weil dort Minister ohne Krawatten herumliefen?

Was in diesem Jahr alles wahr und was davon nicht wahr war - Thilo Seibel hat es sich für Sie gemerkt. Dann hat er nach wissenschaftlichen Kriterien Themen ausgewählt und alles weggelassen, was ihm nicht passt. Somit ist dieser Jahresrückblick genauso objektiv wie eine Nachrichtensendung im Fernsehen. Darüber hinaus ist es der einzige polituische Jahresrückblick, in dem das Publikum mitbestimmen kann, was das Jahr einzigartig gemacht hat.

"Ein grandioser Parcours durchs Zeitgeschehen. Seibel liefert dem begeisterten Publikum Polit-Kabarett mit klarer Kante und fundiertem Wissen - ein furioses Solo!"
Kölnische Rundschau 2015

"Seibel rüttelt wie ein Feuerteufel an den morschen Grundfesten der Demokratie."
Kölner Stadt-Anzeiger 2014

"Seibel ist ein Pointenvirtuose, der seine Geistesblitze bündelweise in den Saal schleuderte. So brillante und notwendig boshafte Unterhaltung findet man selten."
Südwest-Presse 2014
Literatur
Das Original Krimidinner - Der Teufel der Rennbahn
19.01.2018 in Hannover

Episode VI der Ashtonburry-Chronik

Der Teufel der Rennbahn

Willkommen beim Ladies Day auf Royal Ascot! Auf dem legendären Race-Course in der Nähe von Windsor wird am Tag der großen Hüte viel Prominenz erwartet. Sind Sie Mitglied der Upper Class, Angehöriger der Familie Ashtonburry oder gar royalen Blutes und Teil der königlichen Familie? Dann laden wir Sie ein zu einem erlesenen 4-Gänge-Menü bei diesem berühmten Pferderennen!

Setzen Sie Ihren Wetteinsatz bei einer Dreierwette oder haben Sie einen geheimen Favoriten und gehen auf Sieg? Das Glück ist sicher auf Ihrer Seite – aber Vorsicht, auf dem Turf geht der Tod um…

Cora Tilling trifft beim Ladies Day auf der Rennbahn von Ascot zum ersten Besuch bei ihrem Erbonkel, Lord Mant, ein. Der wohlhabende Lord hat einen heißen Favoriten am Start des Gold Cup: „Satan“ heißt das unbändige Wunderpferd, der – schenkt man dem Munkeln der Buchmacher Glauben – vom Teufel selbst geritten wird. Und schon bald macht Satan seinem Namen alle Ehre: Beim Training wirft er seinen Jockey ab und dieser stirbt. War es wirklich nur ein Unfall?

Doch damit nicht genug: Als auch noch ein Mord geschieht, gerät Cora selbst in tödliche Gefahr und wird unversehens zur Hauptverdächtigen. In ihrer Not verständigt sie Richard Bourke, den Langzeitverlobten ihrer Stiefmutter. Wird es dem ehemaligen Chefinspektor von Scotland Yard gelingen, den Täter zu stellen, bevor es für Cora zu spät ist?

Einem Rennpferd traut niemand etwas Böses zu… Oder liegt doch ein Fluch auf Satan, der auch der „Teufel der Rennbahn“ genannt wird?
Kunst & Kultur
Die Zauberflöte
19.01.2018 in Hannover

Rasant beginnt sie, diese Oper aller Opern: Prinz Tamino gerät in die Fänge einer gefährlichen Schlange, fällt relativ unheldenhaft in Ohnmacht und wird von drei mysteriösen Damen gerettet. Doch als Tamino erwacht, ist von ihnen nichts mehr zu sehen; statt ihrer kommt Papageno des Wegs, dem erfrischend gleich-gültig ist, dass Tamino von fürstlichem Geblüt ist. Ebenso wenig geniert er sich, den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch zu nehmen – was die drei Damen aus ihrer Deckung lockt. Solche Taten für sich zu reklamieren, stünde Papageno – der lediglich ein Vogelfänger im Dienste ihrer Herrin, der sternflammenden Königin, sei – nicht an, befinden sie. Doch wird ihm eine Chance auf Wiedergutmachung eingeräumt: Er solle im Auftrag der Königin Tamino zur Seite stehen bei der Aufgabe, ihre von Sarastro entführte Tochter Pamina zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und der Vogelfänger als ungleiches Duo in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind der Prinz und der Vogelfänger bei den Prüfungen des Sarastro dem Tode nahe. Selbst Pamina gerät in Not: Taminos standhafte Stummheit in einer der Prüfungen bringt die an dessen Liebe zweifelnde junge Frau an den Rand des Selbstmords; Papageno hingegen wünscht sich einen Strick bei der Aussicht, ein entsagungsreiches und vor allem gefährtinnenloses Leben führen zu müssen. Schwerwiegende Entscheidungen müssen die Figuren für sich und ihr Leben treffen, während sie zwischen den Polen von Gut und Böse, von Pflichterfüllung und Freiheit hin und her gerissen werden. »Die Zauberflöte« sei neben Shakespeares »Hamlet« und Leonardos »Mona Lisa« das dritte große Rätselwerk unserer Kultur, beschreibt der Schweizer Germanist Peter von Matt die große Faszination dieses Werkes, zu der die Musik maßgeblich beiträgt – schließlich bestimmt sie in Form der titelgebenden Zauberflöte und eines Glockenspiels die Handlung mit.



Mozarts und Schikaneders Oper ist eine umfassende Mischung musikalischer Stile – vom volksliedhaften Ton des Papageno hin zur virtuosen Koloraturarie der Königin der Nacht, von den sakralen Chorklängen der Anhänger Sarastros zu den innig-puren Melodien der Arien Paminas. Gleichzeitig schwebt das Werk zwischen Kasperletheater und Zauberoper, zwischen spektakulärer Maschinenoper und rührendem Volkstheater, zwischen Märchen, Mythos und moralisch-freimaurerisch geprägtem Mysterienspiel. All dies trägt Tamino, Papageno und Pamina durch die Höhen und Tiefen der Handlung – doch geht diese über das Bestehen von Prüfungen hinaus. Dank der Musik Mozarts kommen sie am Ende dem einen großen Rätsel ein Stück weit auf die Spur: Wer bin ich?


Samstag, 20.01.2018

Kabarett
Kabarett Bundesliga 2017/2018 - 4. Spieltag - Nora Boeckler vs. HörBänd
20.01.2018 in Hannover

9. Saison der Deutschen Kabarettmeisterschaft:
Zwei Künstler, eine Bühne und nach 90 min entscheidet das Publikum wer gewonnen hat.

Die Liga
In der Kabarett Bundes:Liga wetteifern 14 Kabarettisten, Comedians, Poetry Slammer und andere Kleinkünstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in 13 Theater um den Titel „Deutscher Kabarettmeister“ - so auch im TAK - die Kabarett Bühne in Hannover.

Das Spiel
Bei jeder Vorstellung der Deutschen Kabarettmeisterschaft im TAK treten zwei Kontrahenten gegeneinander an und geben alles, um das Publikum zu begeistern und es auf Ihre Seite zu ziehen. Dazu hat jeder 45 Minuten Zeit. Alle Bühnenprofis, ob alte Hasen oder junge Senkrechtstarter, alle kämpfen mit Ihren Mitteln um die Gunst der Zuschauer. Der eine mit ausgefeilter Bühnenperformance, der andere mit bissigen Pointen, der nächste überzeugt mit politischem Scharfsinn, während ein anderer das Publikum mit virtuosen Chansons oder intelligenten Wortspielen aus den Stühlen reist. Diese Vielseitigkeit an Darbietungsformen macht jede Vorstellung kurzweilig, einmalig und einzigartig.

Die Abstimmung
Nach zwei mal 45 Minuten stimmt jeder Zuschauer via Punktevergabe auf Stimmzetteln über seinen Gewinner des Abends,ab. Die Punkte werden dem Teilnehmer, wie bei seinen anderen 12 Auftritten auch, in der Tabelle gutgeschrieben. Wie sich die Abstimmung auf die Tabelle auswirkt, kann online verfolgt werden. Wer am Ende der Saison nach 9 Monaten die meisten Punkte hat und damit den größten, bundesweit ausgetragenen Wettbewerb gewinnt, bestimmt allein die größte und fairste Jury der Republik: das Publikum.

Die Künstler
Ein Blick auf die Auswahl der Spieler der Saison 2017/2018 verrät: Hier wird auch dieses Mal wieder höchste Abwechslung geboten und kein Match wird wie das andere sein! In der 9. Saison spielen um den Titel: Andreas Thiel, Andy Ost, Berhane Berhane, Florian Simbeck, HörBänd, Lennart Schilgen, Marcel Mann, Michael Elsener, Nora Böckler, Paco Erhard, Murzarella, Sebastian Hahn, Stefan Danziger und Volker Diefes

Das wird eine große Saison!
andere
Modern Sound[s] Orchestra - Neujahrskonzert: Fantastic Stories
20.01.2018 in Hannover

Über 1.000 Zuhörer kamen im Januar 2017 zu den Neujahrskonzerten des Modern Sound[s] Orchestra (MSO). Und auch im Januar 2018 gibt es wieder drei Gelegenheiten, dem sinfonischen Blasorchester aus Seelze bei Hannover zu lauschen: Unter dem Motto „Fantastic Stories“ wollen die 65 Musiker und Dirigent Henning Klingemann ihrem Publikum einen Nachmittag bzw. Abend voller musikalischer Geschichten bereiten. Zu erleben sind die Neujahrskonzerte 2018 am 20. Januar um 18 Uhr im Kulturzentrum Pavillon in Hannover, am 21. Januar um 15 Uhr in der Alten Exerzierhalle in Celle und am 27. Januar um 18 Uhr im Neuen Forum des Schulzentrums Seelze.

Für seine Neujahrskonzerte hat das MSO ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt – von Originalkompositionen über Filmmusik bis hin zu einer Transkription eines klassischen Werkes. Alle Stücke vereint, dass sie Geschichten erzählen – Geschichten von Landschaften und Kulturen, wie Philipp Sparkes „Hymn of the Highlands“, märchenhafte Geschichten, wie Edvard Griegs „Zug der Zwerge“ oder aber auch Abenteuergeschichten wie die des „Kung Fu Panda“, zu dem John Powell und Hans Zimmer die Filmmusik schrieben. Darüber hinaus werden die Musiker mit einer Auswahl von Melodien aus den Stummfilmen des Komikers Charles Chaplin an dessen unvergessliche und kuriose Geschichten erinnern. Als besonderen Gast wird das MSO Sängerin Laura Burgdorf präsentieren und sie bei zwei Stücken begleiten.

Die Zuhörer können sich bei den Neujahrskonzerten auf viele fantastische Geschichten freuen – musikalisch beschrieben vom MSO, das 2015 beim Niedersächsischen Orchesterwettbewerb in seiner Kategorie siegte und darüber hinaus den Sonderpreis in der Kategorie „Interpretation zeitgenössischer Musik“ erhielt. Das Orchester hat es sich zum Ziel gesetzt, mit viel Spielfreude den Facettenreichtum und die Klangvielfalt sinfonischer Blasmusik zu zeigen. Diese gelingt dem MSO immer wieder – ob bei Auftritten wie bei der Eröffnung der Deutschen Special Olympics in der TUI Arena, bei zahlreichen Konzerten in Norddeutschland oder bei seiner Orchesterreise nach China im Jahr 2014.

Eintrittskarten für die Neujahrskonzerte des MSO sind im Vorverkauf für 14 Euro bzw. ermäßigt 10 Euro (ggf. zzgl. VVK-Gebühren) und an der Abendkasse für 17 Euro bzw. ermäßigt 12 Euro erhältlich. Freie Platzwahl.

Mehr über das MSO gibt es auf der Webseite
http://www.m-s-o.de

http://www.m-s-o.de

Karten gibt es noch an den Vorverkaufskassen und an der Abendkasse