Dienstag, 23.01.2018

Sonstige Events
Der Feind im Innern – Von der Salzproblematik in der Eisenkonservierung
23.01.2018 in Mainz

Der Feind im Innern – Von der Salzproblematik in der Eisenkonservierung



Ein Vortrag von Vera Garvens B.A. und Sandra Kaiser M.A. in der Reihe »Wintervorträge«.



Archäologische Objekte aus Eisen gehören zu den Sorgenkindern vieler Museen und Sammlungen. Im unkonservierten Zustand treten häufig in kürzester Zeit große Schäden in Form von schollenartigen Abplatzungen auf, die bis zum totalen Verlust des Objektes führen können. Aber was verursacht diese Korrosionserscheinung? Während der oft jahrhundertelangen Bodenlagerung der Eisenobjekte dringen Salze aus dem umgebenden Erdreich in diese ein. Ändern sich die Umgebungsbedingungen – wie es bei einer Ausgrabung der Fall ist – löst die Salzbelastung der Objekte, in Kombination mit Sauerstoff und Feuchtigkeit aus der Luft, einen Zerfallsprozess aus. Dieser stellt bis heute das zentrale Problem der Eisenkonservierung dar.



In einer kleinen Reise durch die Restaurierungsgeschichte werden die beiden Rednerinnen von der Entdeckung der Salzproblematik eiserner Objekte berichten und über verschiedene historische und moderne Methoden sprechen, um diesem salzigen Feind Herr zu werden.



Zur Reihe »Wintervorträge«



Schon seit Jahrzehnten gewähren die Wintervorträge einem Interessierten Publikum Einblick in die aktuellen Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Auch 2018 möchten wir Sie wieder mit Vorträgen über einige unserer Arbeiten informieren. Die Veranstaltungsreihe wird ausgerichtet von der Gesellschaft der Freunde des RGZM. Einen Überblick über alle Termine finden Sie hier.


Mittwoch, 24.01.2018

Donnerstag, 25.01.2018

Samstag, 27.01.2018

andere
Sing oder Stirb - Musik Kabarett Dinner Show in Vier Gängen
27.01.2018 in Mainz

Ein köstliches Crossover aus musikalischen Höhenflügen und urkomischen Tiefschlägen.

Die Planung ist perfekt und Konzertveranstalterin Lena Silverstone freut sich auf ein Galakonzert der Spitzenklasse. Mit dem großen Namen ihres Ex-Mannes, des italienischen Startenors Guido Falcone, hat sie ein äußerst kultiviertes Publikum angelockt. Der ganz große Erfolg ist in greifbarer Nähe.

Eigentlich könnte es jeden Moment losgehen. Wäre nicht noch die ein oder andere Hürde aus dem Weg zu räumen. Beispielsweise fehlt von Guido Falcone jede Spur. Hat er die Scheidung doch nicht so gut weggesteckt, wie angenommen? Aber auch das Orchester, der Chor und die anderen Solisten sind wie vom Erdboden verschluckt.

Lena steht das Wasser bis zum Hals, denn die ersten Gäste treffen bereits ein. Eine Absage steht außer jeder Frage und so beschließt sie, ihre Gesangskarriere, die sie einst für Falcone aufgegeben hatte, wiederzubeleben und selbst den Part der ausgefallenen Sopranistin zu übernehmen.

Erleichtert stellt Lena fest, dass sie von kreativen Gästen, spritzigen Mitgliedern des Hotelpersonals und ihrem aufgeweckten Techniker Marco nach Kräften unterstützt wird, um den Abend doch noch zu retten. Dabei entsteht ein herrlich schräges musikalisches Crossover-Kabarett mit Liedern von Frank Sinatra bis zu den Spitzentönen von Mozarts gläserzersingender Königin der Nacht.
Unerwartete Entdeckungen

Während der turbulente Abend sich langsam und – trotz aller Widrigkeiten – erfolgreich seinem Ende zuneigt, macht Lena eine erschreckende Entdeckung, die die mysteriösen Vorkommnisse um die verschwundenen Musiker in ein ganz neues Licht rücken…

Einlass: 19:00 Uhr

Sonntag, 28.01.2018

Mittwoch, 31.01.2018

Donnerstag, 01.02.2018

andere
SWR3 Comedy live mit Christoph Sonntag - Bloß kein Trend verpennt!
01.02.2018 in Mainz

Das SWR-Fernsehen zeigt den Vorzeigekabarettisten Baden-Württembergs regelmäßig von
seiner besten, satirischen Seite, und in Deutschlands beliebtestem Radiosender, SWR3, wird seine neue Erfolgscomedy „# Bloß kein Trend verpennt!“ rauf und runter gespielt.

Und das gibt es jetzt auch zu sehen:
Christoph Sonntag gibt in seiner neuen, fulminanten Liveshow den „Trend- ägermeister“!

Jeden Tag wird ein neuer Trend durchs Dorf und durch die Stadt gejagt.
Der neue Trend muss dabei nicht besser sein, sondern nur „trendy“.
Quasi ein: „Must-have!“

Damit wir alle "in" bleiben, rennt Christoph Sonntag für uns jedem Trend hinterher und checkt ihn ab, auf Zeitgeist, Hip - und Coolness.

Das ist entlarvend, meist peinlich für den Trend und immer zum Totlachen. Denn am Schluss hat Sonntag den vermeintlichen Megatrend so witzverwurstelt, dass er sich stets als ganz ganz kleines „Must-have-le“ entlarvt.

Mit dabei in dieser Show:

Das schärfste aus Sonntags TV-Show „Bruder Christophorus“
Poppig-witzige Musik
Eine Flugreise nach Mallorca (in der Economy Class!)
Christoph Sonntag beim Urologen
Die Schweizer, die Schwaben und die Mundart
Winfried Kretschmann und Günther Oettinger im Jugendwahn
Und wie immer: Die erste selbstleuchtende Meistergeige aus dem 17. Jahrhundert!

Das ist wieder einmal bunt, schnell, sympathisch, sauglatt, frech, originell und einzigartig.

Kurz: Sonntag ganz neu! Also wie immer: der Alte!

Einlass: 19 Uhr

Freitag, 02.02.2018

andere
MANU KATCHÉ
02.02.2018 in Mainz

Er ist einer der größten und wiedererkennbarsten Stilisten seines Instruments. Wegen seines speziellen Anschlags und seiner unverwechselbaren Mischung aus Eleganz und Kraft sitzt er für Weltstars aus Pop und Jazz an den Drums. Bis heute ist er Drummer der ersten Wahl für Peter Gabriel, prägte unter anderem dessen größten Hit ›Sledgehammer‹ und war zuletzt unbestreitbarer Mittelpunkt der Liveband auf dessen gefeierter ›Back to front‹ Welttournee. Ebenso bedeutsam ist seine langjährige Zusammenarbeit mit Sting - und wieder prägt seine Handschrift überdeutlich dessen größten Hit ›Englishman in New York‹. Zufall? Sicher nicht.
Die Liste der Popgrößen, mit denen Manu Katché gearbeitet hat, ließe sich noch lange fortsetzen, doch: von Anbeginn zieht sich gleichermaßen der Jazz als roter Faden durch seine Karriere. Besonders bekannt wurde er als langjähriges Mitglied der Jan Garbarek Group. In seiner eigenen Musiksendung ›One Shot Not‹ auf Arte traf er außerdem als musikalischer Gastgeber auf zahllose Größen der unterschiedlichsten Musikrichtungen. Es gelingt in diesem Kontext ein seltener Spagat: Zum einen legt Manu Katché mit seinen so klaren und hochintensiven und zugleich federleichten und organischen Grooves das unverrückbare Fundament für die Band. Gleichzeitig setzt er ständig die für ihn so unverwechselbaren kleinen Akzente und Farbtupfer und fast melodischen, in ihrem Variantenreichtum schier unerschöpflichen Motive, die seinem Spiel eine einzigartige Musikalität verleihen.

Manu Katché – drums
Jerome Regard – bass
Jim Grandcamp – guitar

Einlass: 19 Uhr

Verfügbarkeit erfragbar unter 06131/242 916 oder 06131/242914

Dienstag, 06.02.2018

Sonstige Events
Not macht erfinderisch – Wirtschaftskrise im 7. Jahrhundert?
06.02.2018 in Mainz

Not macht erfinderisch – Wirtschaftskrise im 7. Jahrhundert?



Ein Vortrag von Alexandra Hilgner M.A. und PD Dr. habil. Dieter Quast in der Reihe »Wintervorträge«.



Wir haben uns daran gewöhnt, dass uns Güter aus allen Teilen der Welt stets zugänglich sind; oftmals sind wir von diesen Gütern sogar abhängig. Diese selbstverständliche Nutzung von Fernhandelsgütern ist kein neues Phänomen, denn eine weiträumige Vernetzung findet bereits in der frühen Menschheitsgeschichte statt. Doch wie reagieren Individuen und Gruppen auf das plötzliche Ausbleiben dieser gewohnten Güter? Diese Frage bildete den Schwerpunkt eines internationalen Forschungsprojektes am RGZM. Das „Weltweite Zellwerk“, so der Name des Projekts, beschäftigte sich mit Edelsteinen aus Indien und Sri Lanka, die im späten 5. und im 6. Jahrhundert in enorm großer Anzahl im Merowingerreich verarbeitet wurden und anscheinend allen Bevölkerungsgruppen zugänglich waren. Zwischen Paris und der Schwäbischen Alb findet sich Schmuck, Waffenbeschläge, ja selbst Zaumzeug mit derartigen Steineinlagen. Doch im späten 6. Jahrhundert brach die Zufuhr zusammen. Diese „Notsituation“ machte in ganz unterschiedlicher Weise erfinderisch.



Zur Reihe »Wintervorträge«



Schon seit Jahrzehnten gewähren die Wintervorträge einem Interessierten Publikum Einblick in die aktuellen Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Auch 2018 möchten wir Sie wieder mit Vorträgen über einige unserer Arbeiten informieren. Die Veranstaltungsreihe wird ausgerichtet von der Gesellschaft der Freunde des RGZM. Einen Überblick über alle Termine finden Sie hier.


Mittwoch, 07.02.2018

Donnerstag, 08.02.2018