Sonntag, 28.01.2018

Kunst & Kultur
Harfe & Flöte
28.01.2018 in Ravensburg

Wenn sie spielt, ist Magdalena Hoffmann total in den Klängen versunken: Nur die Musik zählt, alles andere wird ausgeblendet. Die 1990 in Basel geborene Harfenistin begann ihre Instrumentalausbildung im Alter von sechs Jahren und studierte in Düsseldorf, München und London. Seit 2014 ist sie Solo-Harfenistin des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck. Magdalena Hoffmann kann bereits auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken, zuletzt erspielte sie sich 2016 zwei Sonderpreise beim ARD-Wettbewerb München. Karl-Heinz Schütz, 1975 in Innsbruck geboren, studierte in Österreich, der Schweiz und in Frankreich, währenddessen er bereits zwei internationale Flötenwettbewerbe gewinnen konnte. Diese ebneten ihm den Weg zu einer regen Konzerttätigkeit als Solist, Soloflötist bei den Wiener Philharmonikern und Kammermusiker.
Gemeinsam beweisen die beiden Künstler die Variabilität und Mannigfaltigkeit der nicht alltäglichen Besetzung: Schuberts »3 Romanzen« und Händels Flötensonate in C-Dur, Originalwerke für Flöte und Harfe von Franz Doppler, Jean Cras und Nino Rota sowie Bartóks »Suite Paysanne Hongroise« stehen auf dem eindrucksvollen Konzertprogramm.

Harfe: Magdalena Hoffmann
Flöte: Karl-Heinz Schütz

Programm:
Georg Friedrich Händel: Sonate C-Dur für Flöte und bezifferten Bass op. 1 no. 7
Jean Cras: Suite en duo
Franz Doppler/Antonio Zamara: Casilda Fantasie
Nino Rota: Sonate für Flöte und Harfe
Robert Schumann: 3 Romanzen (Original für Oboe und Klavier) op. 94
Béla Bartók: (arr. Paul Arma) Suite Paysanne Hongroise

http://www.karlheinzschuetz.com

Copyright: Kerstin Siepmann

Hauseinlass: 18 Uhr

Samstag, 03.02.2018

Sonntag, 18.02.2018

Klassik-Konzert
Rastrelli Cello Quartett - "From Brahms to Beatles"
18.02.2018 in Ravensburg

From Brahms To Beatles
Rastrelli Cello Quartett
Sonntag, 18. Februar 2018, Konzerthaus Ravensburg, 20 Uhr

Nicht nur im klassischen Fach mit allen Wassern gewaschen, erkunden die vier Ausnahmecellisten in ihren Konzerten auch die bluenotelastigen Gefilde von Jazz, Blues, Rock und Pop. Neben Werken von David Popper (Tarantella), Edvard Grieg (Szenen aus Peer Gynt), Peter Tschaikowsky (Andante Cantabile) oder Paul Desmond (Take Five) widmen sich die vier Rastrellis im ersten Teil des Programms dem wohl populärsten Werk von Johannes Brahms: den Ungarischen Tänzen; um
im zweiten Teil das große Songbuch der Beatles aufzuschlagen.

So mancher Konzertbesucher mag es kaum glauben, aber kein einziges Stück in dem umfangreichen Repertoire der "Rastrellis" wurde original für vier Celli geschrieben. All diese stimmigen Arrangements stammen von dem Quartett-Mitglied Sergio Drabkin. Seine raffinierten Kompositionen führen das Cello-Quartett auf ein bis dahin völlig unbekanntes musikalisches Gebiet.

Im Konzert verwandelt sich das Quartett in eine regelrechte Big Band und entfacht atemberaubende Feuerwerke der Improvisationskunst.
Das einzige Kriterium für die „Rastrellis“ bei der Auswahl der Werke: sie spielen nur die Musik, die sie selbst lieben. Hier wird die Kunst der Klangverwandlung, die das virtuose Cello-Spiel der vier Cellisten auszeichnet, zum wahren Abenteuer für die Zuhörer: man sieht und hört vier Celli auf der Bühne und doch meint man, es wäre ein altes Klavier zu hören, auf dem gerade Ragtime gespielt wird, oder ein Saxophone des Glenn Miller-Orchesters; ....es dürfte wohl kein Konzert gegeben
haben, in dem das Publikum nicht die unbändige Spielfreude des "Rastrelli Cello Quartett"
und das virtuose Cellospiel genossen hat.

Großen Teilen des Ravensburger Publikums dürfte das Quartett bestens bekannt sein, denn schon im Januar 2017 begeisterten die vier Petersburger als Begleitensemble des Klezmerkönigs Giora Feidman.
Erleben Sie ein Crossover Konzert auf Weltniveau.

Einlass: 19:00 Uhr

Abgesagt

Mittwoch, 21.02.2018

Donnerstag, 22.02.2018

Samstag, 03.03.2018

Mittwoch, 07.03.2018

Donnerstag, 08.03.2018

Donnerstag, 22.03.2018

Sonntag, 01.04.2018

Klassik-Konzert
Internationales Violinfestival Junger Meister 2018 - Orchesterkonzert
01.04.2018 in Ravensburg

SÜDWESTDEUTSCHES KAMMERORCHESTER PFORZHEIM

Camille Saint-Saëns: Introduction und Rondo capriccioso op. 28
1835 – 1921 Maya Wichert

Peter I. Tschaikowsky: »Souvenir d’un lieu cher« op. 42 Nr. 1 Méditation
1840 – 1893 Martina Miedl

Peter I. Tschaikowsky: Valse-Scherzo C-Dur op. 34
1840 – 1893 Qingzhu Weng

Wolfgang Amadeus Mozart:Violinkonzert A-Dur KV 219
1756 – 1791 Ji Won Song

Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61
1770 – 1827 Cosima Soulez Lariviere

Vom 28. März bis 7. April 2018 laden der Internationale Konzertverein Bodensee e.V. und Birdmusic zum 20. Internationalen Festival junger Meister, zum achten Mal stehen junge GeigenvirtuosInnen im Fokus. Zahlreiche hochbegabte KünstlerInnen aus aller Welt werden sich in der erweiterten Bodenseeregion in vielfältiger und begeisternder Weise in Recitals und als Solisten mit Orchester präsentieren. Ein öffentlicher Meisterkurs mit dem weltweit renommierten Dozenten Prof. Krzysztof Wegrzyn von der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bietet den jungen Künstlern neue Impulse und dem Publikum tiefe Einblicke in die Welt der Musik. Er findet von Donnerstag, den 29. März, bis Freitag, den 6. April 2018, jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr im Stadttheater Lindau statt.
Als SolistInnen mit Orchester sind die jungen Meister in Ravensburg, Lindau, Memmingen, Augsburg, Friedrichshafen und Konstanz zu hören. Am Ostersonntag, den 1. April 2018, gastiert das Festival junger Meister um 20:00 Uhr im Konzerthaus in Ravensburg: Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim präsentiert die erst 11-jährige hochbegabte Geigerin Maya Wichert Camille Saint-Saëns‘ Bravourstück »Introduction und Rondo capriccioso« op. 28, Martina Miedl aus Österreich Peter I. Tschaikowskys »Méditation« op. 42 Nr. 1 und der 2001 in China geborene Qingzhu Weng Tschaikowskys »Valse-Scherzo« op. 34. Den ersten Teil komplettiert die Gewinnerin des Leopold-Mozart-Wettbewerbs von 2016, Ji Won Song aus Südkorea, mit Wolfgang Amadeus Mozarts Violinkonzert A-Dur KV 219. Nach der Pause betritt mit Cosima Soulez Lariviere eine weitere preisgekrönte Geigerin die Bühne, die bereits beim Violinfestival 2016 mit Bachs Doppelkonzert BWV 1043 begeisterte. An Ostern 2018 wird die Gewinnerin der »Bartók World Competition« 2017 das Violinkonzert D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven spielen. Dieses Programm erklingt ebenfalls am Ostermontag, den 2. April 2018, vormittags um 11:00 Uhr im Stadttheater Lindau, abends um 19:00 Uhr im Autohaus Reisacher in Memmingen sowie am Dienstag, den 3. April 2018, um 19:30 Uhr in Kleinen Goldenen Saal in Augsburg. Dieses Galakonzert, das seinesgleichen sucht, verspricht ein unvergessliches Musikerlebnis zu werden, das den freudvollen Geist des Osterfestes in wunderbarer Weise klanglich abbildet.
Der krönende Abschluss des Violinfestivals findet – wie im vergangenen Jahr – am Donnerstag, den 5. April, im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen bzw. am Samstag, den 7. April 2018, im Konstanzer Konzil statt, wenn die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz mit ausgewählten jungen Meistern die Bühne betritt. Drei international preisgekrönte Geigerinnen präsentieren ein mitreißendes Konzertprogramm: Die Münchnerin und »Concours Flame Paris«-Preisträgerin von 2012, Louise Wehr, spielt Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert e-moll op. 64, die Gewinnerin des »Michael Hill«-Wettbewerbs 2017 Ioana Cristina Goicea aus Rumänien das Violinkonzert Nr. 1 a-moll op. 77 von Dmitri Schostakowitsch. Christel Lee, die kanadisch-amerikanische Gewinnerin des »Internationalen Jean Sibelius«-Violinwettbewerbs von 2015, intoniert mit Antonín Dvořáks Violinkonzert a-moll op. 53 den Schlussakkord des diesjährigen Festivals junger Meister.
Weitere Festivalhöhepunkte sind das Eröffnungskonzert im Schloss Montfort in Langenargen am Mittwoch, den 28. März 2018, sowie das Violinrecital am Freitag, den 6. April 2018, im Forum am See in Lindau. Die auftretenden KünstlerInnen sowie die gespielten Werke werden vom Dozenten des Meisterkurses, Prof. Krzystzof Wegrzyn, ab Festivalbeginn ausgewählt.

Saaleinlass: 19:30 Uhr