Montag, 22.01.2018

Dienstag, 23.01.2018

Ausstellung
Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano
23.01.2018 in K��ln

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag


15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018

 



Wie kaum eine andere Künstlerin der Gegenwart hat Tremezza von Brentano ein malerisches OEuvre erschaffen, das von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ebenso wie von aktuellen Bildern aus den Medien inspiriert ist. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird ihr ungebrochenes Interesse an den Themen unserer Zeit auf sehr persönliche Weise sichtbar.



Anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln Tremezza von Brentano eine Retrospektive mit Werken aus den 1970er Jahren bis heute.



Tremezza von Brentano, 1942 in Innsbruck geboren, zählt zu den bedeutenden realistisch malenden Künstlerinnen in Deutschland. Bald nach ihrem Studium in Mannheim, Stuttgart und in den US-Städten Austin und Seattle wendet sie sich von der damals vorherrschenden abstrakten Malerei ab und entwickelt – ab 1972 auch in ihrem Atelier in Köln – einen eigenen, figurativen Stil. Ihre kantige, bisweilen herbe Malweise wird schnell zum unverwechselbaren Ausdruck ihrer Bildsprache.



Bis heute entwirft die Künstlerin kompromisslos und präzise Menschenbilder in sachlich-kühnen Konturlinien und mit kräftiger, expressiver Farbigkeit.



»So wie Tremezza von Brentano

ist noch keine mit der Kunstgeschichte,

der Geschichte und der Kunst vor uns umgegangen:

kritisch, analytisch aus vielerlei Blickwinkeln

und doch zugleich sehr achtungsvoll«


Marianne Pitzen



 



Tremezza von Brentano – eine Chronistin unserer Zeit



Seit über vier Jahrzehnten sucht und findet Tremezza von Brentano Inspiration für ihre Arbeit in den Meisterwerken der Kunstgeschichte ebenso wie in den Erfahrungen des Alltags und in gesellschaftlichen Phänomenen. In ihren Gemälden verschmelzen Bildzitate von gestern und heute zu Sinnbildern der Gegenwart. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird das Spannungsfeld von künstlerischem Realismus und gelebter Wirklichkeit sichtbar.



Zeitlebens ist Brentano auch von Käthe Kollwitz stark beeindruckt. Wenngleich in künstlerischer Umsetzung keinerlei Bezüge existieren, so gibt es doch Verwandtschaften: Beider Selbstportraits zeugen exemplarisch von einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst und mit dem Zeitgeschehen, mit sich wandelnden Lebensumständen und mit der eigenen Vergänglichkeit. Doch während die Graphikerin das Wesentliche allein durch ihre Physiognomie zum Ausdruck bringt, stellt die Malerin ihr Selbstportrait mit stoisch konzentrierten Zügen in einen immer neuen, bildreich erzählenden Kontext. So ist Tremezza von Brentano eine künstlerische Chronistin unserer Zeit.



Im Jahr des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz und anlässlich des 75. Geburtstages der Tremezza von Brentano widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln der Malerin nun eine Retrospektive mit mehr als 30 von der Künstlerin selbst ausgewählten Werken – Selbstbildnisse aus einem Zeitraum von 40 Jahren, die nicht nur ihre Entwicklung sichtbar machen, sondern vielmehr ihren Lebensweg selbst aufzeigen.



Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Weitere Informationen auf
www.kollwitz.de



...............................................................................



Öffentliche Führungen

Sonntags // 15 Uhr

Donnerstags // 17 Uhr

Kosten: nur Eintritt



Während der Weihnachtstage (24. - 26.12.) und zum Jahreswechsel (31.12. und 1.1.) ist das Museum geschlossen,

ebenso an Karneval (8.-13.2.)



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
Kunst & Kultur

Mittwoch, 24.01.2018

Ausstellung
Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano
24.01.2018 in K��ln

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag


15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018

 



Wie kaum eine andere Künstlerin der Gegenwart hat Tremezza von Brentano ein malerisches OEuvre erschaffen, das von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ebenso wie von aktuellen Bildern aus den Medien inspiriert ist. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird ihr ungebrochenes Interesse an den Themen unserer Zeit auf sehr persönliche Weise sichtbar.



Anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln Tremezza von Brentano eine Retrospektive mit Werken aus den 1970er Jahren bis heute.



Tremezza von Brentano, 1942 in Innsbruck geboren, zählt zu den bedeutenden realistisch malenden Künstlerinnen in Deutschland. Bald nach ihrem Studium in Mannheim, Stuttgart und in den US-Städten Austin und Seattle wendet sie sich von der damals vorherrschenden abstrakten Malerei ab und entwickelt – ab 1972 auch in ihrem Atelier in Köln – einen eigenen, figurativen Stil. Ihre kantige, bisweilen herbe Malweise wird schnell zum unverwechselbaren Ausdruck ihrer Bildsprache.



Bis heute entwirft die Künstlerin kompromisslos und präzise Menschenbilder in sachlich-kühnen Konturlinien und mit kräftiger, expressiver Farbigkeit.



»So wie Tremezza von Brentano

ist noch keine mit der Kunstgeschichte,

der Geschichte und der Kunst vor uns umgegangen:

kritisch, analytisch aus vielerlei Blickwinkeln

und doch zugleich sehr achtungsvoll«


Marianne Pitzen



 



Tremezza von Brentano – eine Chronistin unserer Zeit



Seit über vier Jahrzehnten sucht und findet Tremezza von Brentano Inspiration für ihre Arbeit in den Meisterwerken der Kunstgeschichte ebenso wie in den Erfahrungen des Alltags und in gesellschaftlichen Phänomenen. In ihren Gemälden verschmelzen Bildzitate von gestern und heute zu Sinnbildern der Gegenwart. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird das Spannungsfeld von künstlerischem Realismus und gelebter Wirklichkeit sichtbar.



Zeitlebens ist Brentano auch von Käthe Kollwitz stark beeindruckt. Wenngleich in künstlerischer Umsetzung keinerlei Bezüge existieren, so gibt es doch Verwandtschaften: Beider Selbstportraits zeugen exemplarisch von einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst und mit dem Zeitgeschehen, mit sich wandelnden Lebensumständen und mit der eigenen Vergänglichkeit. Doch während die Graphikerin das Wesentliche allein durch ihre Physiognomie zum Ausdruck bringt, stellt die Malerin ihr Selbstportrait mit stoisch konzentrierten Zügen in einen immer neuen, bildreich erzählenden Kontext. So ist Tremezza von Brentano eine künstlerische Chronistin unserer Zeit.



Im Jahr des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz und anlässlich des 75. Geburtstages der Tremezza von Brentano widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln der Malerin nun eine Retrospektive mit mehr als 30 von der Künstlerin selbst ausgewählten Werken – Selbstbildnisse aus einem Zeitraum von 40 Jahren, die nicht nur ihre Entwicklung sichtbar machen, sondern vielmehr ihren Lebensweg selbst aufzeigen.



Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Weitere Informationen auf
www.kollwitz.de



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Öffentliche Führungen

Sonntags // 15 Uhr

Donnerstags // 17 Uhr

Kosten: nur Eintritt



Während der Weihnachtstage (24. - 26.12.) und zum Jahreswechsel (31.12. und 1.1.) ist das Museum geschlossen,

ebenso an Karneval (8.-13.2.)



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
Kunst & Kultur
Der Nazi & der Friseur
24.01.2018 in K��ln

Der Nazi, der sich zum Juden macht: Edgar Hilsenraths Romangroteske nimmt eine zynische, verstörende Erzählperspektive ein. Max Schulz, gelernter Friseur, macht Karriere in der SS. Im Konzentrationslager tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Freund Itzig Finkelstein und dessen Familie. Später nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Israel aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es zum geachteten Mann.



Hilsenraths Provokation – die Shoah aus der Sicht eines Täters zu erzählen – hat an Wirksamkeit nichts eingebüßt. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.



Mit Till Brinkmann, Philipp Sebastian | Bühnenfassung und Inszenierung Judith Kriebel | Ausstattung Susanne Weibler | Foto Meyer Originals



Presse



“Starker Tobak und ein starkes Stück Theater, das Hilsenraths Text in atemberaubend schnelle, grelle Slapstick-Szenen auflöst, ohne dabei sein Thema zu verraten. Philipp Sebatian und Till Brinkmann verkörpern Täter und Opfer mit beängstigender Intensität, zwei clowneske Untote aus dem Schattenreich, deren Identitäten mal verschwimmen, mal auseinanderdriften - eine großartige, physisch stark fordernde Leistung. Die Schwingtüren der kongenialen Bühne (...) halten die Aufführung in ständiger Spannung und Bewegung. Dass die elementaren Fragen nach Schuld und Moral dabei nicht untergehen, ist das große Verdienst dieser Inszenierung.” Kölnische Rundschau



"Kongeniale Umsetzung von Edgar Hilsenraths provozierendem Schelmenroman über den Nazi als Kriegsgewinnler" theater:pur



"Judith Kriebel wagt mit ihrer Inszenierung des bizarren Schelmenromans eine Gratwanderung, die sie auch dank eines blendend aufgelegten Schauspielerduos mit Bravour meistert. Intelligent umgesetzt." koeln-nachrichten.de


Donnerstag, 25.01.2018

Ausstellung
Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano
25.01.2018 in K��ln

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag


15. Dezember 2017 – 25. Februar 2018

 



Wie kaum eine andere Künstlerin der Gegenwart hat Tremezza von Brentano ein malerisches OEuvre erschaffen, das von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte ebenso wie von aktuellen Bildern aus den Medien inspiriert ist. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird ihr ungebrochenes Interesse an den Themen unserer Zeit auf sehr persönliche Weise sichtbar.



Anlässlich ihres 75. Geburtstages widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln Tremezza von Brentano eine Retrospektive mit Werken aus den 1970er Jahren bis heute.



Tremezza von Brentano, 1942 in Innsbruck geboren, zählt zu den bedeutenden realistisch malenden Künstlerinnen in Deutschland. Bald nach ihrem Studium in Mannheim, Stuttgart und in den US-Städten Austin und Seattle wendet sie sich von der damals vorherrschenden abstrakten Malerei ab und entwickelt – ab 1972 auch in ihrem Atelier in Köln – einen eigenen, figurativen Stil. Ihre kantige, bisweilen herbe Malweise wird schnell zum unverwechselbaren Ausdruck ihrer Bildsprache.



Bis heute entwirft die Künstlerin kompromisslos und präzise Menschenbilder in sachlich-kühnen Konturlinien und mit kräftiger, expressiver Farbigkeit.



»So wie Tremezza von Brentano

ist noch keine mit der Kunstgeschichte,

der Geschichte und der Kunst vor uns umgegangen:

kritisch, analytisch aus vielerlei Blickwinkeln

und doch zugleich sehr achtungsvoll«


Marianne Pitzen



 



Tremezza von Brentano – eine Chronistin unserer Zeit



Seit über vier Jahrzehnten sucht und findet Tremezza von Brentano Inspiration für ihre Arbeit in den Meisterwerken der Kunstgeschichte ebenso wie in den Erfahrungen des Alltags und in gesellschaftlichen Phänomenen. In ihren Gemälden verschmelzen Bildzitate von gestern und heute zu Sinnbildern der Gegenwart. Vor allem in ihren Selbstbildnissen wird das Spannungsfeld von künstlerischem Realismus und gelebter Wirklichkeit sichtbar.



Zeitlebens ist Brentano auch von Käthe Kollwitz stark beeindruckt. Wenngleich in künstlerischer Umsetzung keinerlei Bezüge existieren, so gibt es doch Verwandtschaften: Beider Selbstportraits zeugen exemplarisch von einer inneren Auseinandersetzung mit sich selbst und mit dem Zeitgeschehen, mit sich wandelnden Lebensumständen und mit der eigenen Vergänglichkeit. Doch während die Graphikerin das Wesentliche allein durch ihre Physiognomie zum Ausdruck bringt, stellt die Malerin ihr Selbstportrait mit stoisch konzentrierten Zügen in einen immer neuen, bildreich erzählenden Kontext. So ist Tremezza von Brentano eine künstlerische Chronistin unserer Zeit.



Im Jahr des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz und anlässlich des 75. Geburtstages der Tremezza von Brentano widmet das Käthe Kollwitz Museum Köln der Malerin nun eine Retrospektive mit mehr als 30 von der Künstlerin selbst ausgewählten Werken – Selbstbildnisse aus einem Zeitraum von 40 Jahren, die nicht nur ihre Entwicklung sichtbar machen, sondern vielmehr ihren Lebensweg selbst aufzeigen.



Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

Weitere Informationen auf
www.kollwitz.de



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Öffentliche Führungen

Sonntags // 15 Uhr

Donnerstags // 17 Uhr

Kosten: nur Eintritt



Während der Weihnachtstage (24. - 26.12.) und zum Jahreswechsel (31.12. und 1.1.) ist das Museum geschlossen,

ebenso an Karneval (8.-13.2.)



 




Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Mo geschlossen
Kunst & Kultur
Kunst & Kultur
Der Nazi & der Friseur
25.01.2018 in K��ln

Der Nazi, der sich zum Juden macht: Edgar Hilsenraths Romangroteske nimmt eine zynische, verstörende Erzählperspektive ein. Max Schulz, gelernter Friseur, macht Karriere in der SS. Im Konzentrationslager tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Freund Itzig Finkelstein und dessen Familie. Später nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Israel aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es zum geachteten Mann.



Hilsenraths Provokation – die Shoah aus der Sicht eines Täters zu erzählen – hat an Wirksamkeit nichts eingebüßt. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.



Mit Till Brinkmann, Philipp Sebastian | Bühnenfassung und Inszenierung Judith Kriebel | Ausstattung Susanne Weibler | Foto Meyer Originals



Presse



“Starker Tobak und ein starkes Stück Theater, das Hilsenraths Text in atemberaubend schnelle, grelle Slapstick-Szenen auflöst, ohne dabei sein Thema zu verraten. Philipp Sebatian und Till Brinkmann verkörpern Täter und Opfer mit beängstigender Intensität, zwei clowneske Untote aus dem Schattenreich, deren Identitäten mal verschwimmen, mal auseinanderdriften - eine großartige, physisch stark fordernde Leistung. Die Schwingtüren der kongenialen Bühne (...) halten die Aufführung in ständiger Spannung und Bewegung. Dass die elementaren Fragen nach Schuld und Moral dabei nicht untergehen, ist das große Verdienst dieser Inszenierung.” Kölnische Rundschau



"Kongeniale Umsetzung von Edgar Hilsenraths provozierendem Schelmenroman über den Nazi als Kriegsgewinnler" theater:pur



"Judith Kriebel wagt mit ihrer Inszenierung des bizarren Schelmenromans eine Gratwanderung, die sie auch dank eines blendend aufgelegten Schauspielerduos mit Bravour meistert. Intelligent umgesetzt." koeln-nachrichten.de