Freitag, 19.01.2018

Ausstellung
ECHT SCHARF. Der Spiegel als Spielfeld
19.01.2018 in Celle

„Überall Spiegel, auch der eigenen Seele."

Eberhard Schlotter (1921–2014)



Wahrheit und Wollust, Angst und Aberglaube – seit der Antike fasziniert der Spiegel die Menschheit. Als Motiv, Mythos und Metapher ist dieser Gegenstand weltweit in Kunst und Kultur zu finden. Im anregenden Wechselspiel zwischen Sinnbild und Alltagsgebrauch gibt der Spiegel immer wieder Anlass zu überraschenden Perspektiven.



Das Werk Eberhard Schlotters macht sichtbar: Der Spiegel ist für den Maler und Grafiker wichtiges Motiv und wertvolles künstlerisches Instrument. Inspiriert von Verzerrung, Unschärfe, Brechung und Bewegung des Spiegelbildes erforscht er reizvolle Nuancen sichtbarer und unsichtbarer Erscheinungen. Mit meisterhafter Darstellungslust widmet er sich dem Facettenreichtum des Spiegels: Als optisches Phänomen, als poetisches Sinnbild oder als subtile Bildmetapher.



Mit dieser Ausstellung rückt die Eberhard Schlotter Stiftung erstmals ein Einzelmotiv aus dem Repertoire des Künstlers in den Fokus der Präsentation. Losgelöst von der klassischen Chronologie seiner Stilphasen werden somit neue und wenig bekannte Aspekte in Eberhard Schlotters Werk aufgedeckt und zusammengeführt.



Die pointierte Auswahl an Grafiken und Gemälden lädt ein, den Spiegeln und Be-Spiegelungen nachzuspüren und macht ein Grundthema Eberhard Schlotters deutlich: Sein unersättliches Bedürfnis, in das Wesen der Dinge einzudringen und die beharrliche Suche nach einer Antwort auf die unlösbare Frage: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?




Dienstag - Sonntag 11-17 Uhr, montags geschlossen
Ausstellung
WeltSpielZeug
19.01.2018 in Celle

Die diesjährige Sonderausstellung nähert sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln dem Thema Müll. Spielzeugkreationen aus Abfällen entstammen der Wanderausstellung der Hilfsorganisation PLAN und erzählen die Geschichte ihrer jungen Erfinder. Das Spielgerät zeugt nicht nur von der Armut der Familien, sondern auch vom Einfallsreichtum und der Geschicklichkeit der jungen Hersteller. Gleichzeitig verweist die Ausstellung auf ein wichtiges Ziel der Hilfsorganisation: die Durchsetzung der Kinderrechte weltweit.



Der steigende Import von Waren aus den Industrienationen sorgt für Verpackungsmüll auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern und macht die Entstehung der Spielzeuge erst möglich. Gleichzeitig erzeugt Europa immer mehr Müll und verschifft ihn in diese Länder. Wie gehen diese mit ihrem und unserem Müll um? Recycling – Upcycling: Wie gehen wir mit Müll um? Welche Gefahren verbinden sich mit Mülldeponien für die Umwelt? Wie war es in früheren Jahrhunderten? In Not- und Krisenzeiten wurden schon immer aus Abfallmaterialien und Kriegsschrott neue Dinge hergestellt bzw. Dinge umgenutzt, so auch in Deutschland, wie die Beispiele aus der Sammlung des Bomann-Museums zeigen.



Einfälle statt Abfälle – seit Joseph Beuys und Kurt Schwitters gilt Müll auch als Material in der modernen Kunst, meist politisch initiiert. Treffen Sie Müllmenschen in der Ausstellung, folgen Sie den Müllmonstern zu überraschenden Einsichten und gestalten Sie eigene Müll-Kreationen mitten in der Ausstellung mit der ganzen Familie. Aus Müll wird Kunst – im Großen und im Kleinen und für Große und Kleine.




Dienstag bis Sonntag 11.-17.00 Uhr.
Montags geschlossen
Ausstellung
WeltSpielZeug
19.01.2018 in Celle

Die diesjährige Sonderausstellung nähert sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln dem Thema Müll. Spielzeugkreationen aus Abfällen entstammen der Wanderausstellung der Hilfsorganisation PLAN und erzählen die Geschichte ihrer jungen Erfinder. Das Spielgerät zeugt nicht nur von der Armut der Familien, sondern auch vom Einfallsreichtum und der Geschicklichkeit der jungen Hersteller. Gleichzeitig verweist die Ausstellung auf ein wichtiges Ziel der Hilfsorganisation: die Durchsetzung der Kinderrechte weltweit.



Der steigende Import von Waren aus den Industrienationen sorgt für Verpackungsmüll auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern und macht die Entstehung der Spielzeuge erst möglich. Gleichzeitig erzeugt Europa immer mehr Müll und verschifft ihn in diese Länder. Wie gehen diese mit ihrem und unserem Müll um? Recycling – Upcycling: Wie gehen wir mit Müll um? Welche Gefahren verbinden sich mit Mülldeponien für die Umwelt? Wie war es in früheren Jahrhunderten? In Not- und Krisenzeiten wurden schon immer aus Abfallmaterialien und Kriegsschrott neue Dinge hergestellt bzw. Dinge umgenutzt, so auch in Deutschland, wie die Beispiele aus der Sammlung des Bomann-Museums zeigen.



Einfälle statt Abfälle – seit Joseph Beuys und Kurt Schwitters gilt Müll auch als Material in der modernen Kunst, meist politisch initiiert. Treffen Sie Müllmenschen in der Ausstellung, folgen Sie den Müllmonstern zu überraschenden Einsichten und gestalten Sie eigene Müll-Kreationen mitten in der Ausstellung mit der ganzen Familie. Aus Müll wird Kunst – im Großen und im Kleinen und für Große und Kleine.




Dienstag bis Sonntag 11.-17.00 Uhr.
Montags geschlossen

Samstag, 20.01.2018

Ausstellung
RWLE Möller – Künstler 1952–2001
20.01.2018 in Celle

„Wir sind alle Brennstoff. Wir werden geboren, und wir brennen, manche schneller als andere. Und es gibt unterschiedliche Zündstoffe. Aber nicht zu brennen, das wäre wahrhaftig ein trauriges Leben." Graham Swift, Ein Festtag (Roman), 2017



RWLE Möller, 1952–2001, das war mehr als ein Maler-, mehr als nur ein Celler-Leben und doch genau das. Hinter diesem Namen verbarg und öffnete sich gleichzeitig eine zunehmend gefährdete Existenz, die dennoch auf ihre kurze Art und Weise glückte und auch nach seinem Tod, nicht nur durch die von ihm ins Leben gerufene RWLE Möller Stiftung, das „Celle-Lexikon" oder das Bunte Haus, weiterhin Wirkung entfaltet.



Mit „malerischer Kamera" hielt der Autodidakt, der eigentlich Filmemacher werden wollte, Literatur, deutsche (Medien-)Geschichte, Travestie, Homosexualität und die ihm so vertraute Celler Welt in seinen Bildern fest. RWLE Möllers Bilddokumente sind wesentliche Fragmente einer von ihm subtil mitgeprägten Stadt und machen sichtbar, wie sie sich vor den wachsamen Augen des Künstlers ausbreitete und entwickelte – nicht selten mit ironischem Augenzwinkern und gesellschaftlicher Kritik. In seinen fotorealistisch anmutenden Werken, die vielfach weit über den regionalen Horizont hinausreichen, finden sich darüber hinaus Anklänge von Andy Warhol, David Hockney, Edward Hopper oder Arno Schmidt und auch sein „Kleines, vorläufiges Manifest" von 1977 steht, ganz im Dienste der Pop Art, zwischen Kunst und Leben, Pinsel und Alltagsmedien.



Die Ausstellung versucht erstmals, die Lebenslinien dieses vielseitigen Zeitgenossen nachzuziehen, seine unterschiedlichen Facetten sichtbar zu machen und vereint in einer umfassenden Begleitpublikation die disparatesten Stimmen zu Leben und Werk des RWLE Möller, Künstler und ironischer Realist.




Dienstag - Sonntag 11-17 Uhr, montags geschlossen
Ausstellung
ECHT SCHARF. Der Spiegel als Spielfeld
20.01.2018 in Celle

„Überall Spiegel, auch der eigenen Seele."

Eberhard Schlotter (1921–2014)



Wahrheit und Wollust, Angst und Aberglaube – seit der Antike fasziniert der Spiegel die Menschheit. Als Motiv, Mythos und Metapher ist dieser Gegenstand weltweit in Kunst und Kultur zu finden. Im anregenden Wechselspiel zwischen Sinnbild und Alltagsgebrauch gibt der Spiegel immer wieder Anlass zu überraschenden Perspektiven.



Das Werk Eberhard Schlotters macht sichtbar: Der Spiegel ist für den Maler und Grafiker wichtiges Motiv und wertvolles künstlerisches Instrument. Inspiriert von Verzerrung, Unschärfe, Brechung und Bewegung des Spiegelbildes erforscht er reizvolle Nuancen sichtbarer und unsichtbarer Erscheinungen. Mit meisterhafter Darstellungslust widmet er sich dem Facettenreichtum des Spiegels: Als optisches Phänomen, als poetisches Sinnbild oder als subtile Bildmetapher.



Mit dieser Ausstellung rückt die Eberhard Schlotter Stiftung erstmals ein Einzelmotiv aus dem Repertoire des Künstlers in den Fokus der Präsentation. Losgelöst von der klassischen Chronologie seiner Stilphasen werden somit neue und wenig bekannte Aspekte in Eberhard Schlotters Werk aufgedeckt und zusammengeführt.



Die pointierte Auswahl an Grafiken und Gemälden lädt ein, den Spiegeln und Be-Spiegelungen nachzuspüren und macht ein Grundthema Eberhard Schlotters deutlich: Sein unersättliches Bedürfnis, in das Wesen der Dinge einzudringen und die beharrliche Suche nach einer Antwort auf die unlösbare Frage: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?




Dienstag - Sonntag 11-17 Uhr, montags geschlossen
Ausstellung
WeltSpielZeug
20.01.2018 in Celle

Die diesjährige Sonderausstellung nähert sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln dem Thema Müll. Spielzeugkreationen aus Abfällen entstammen der Wanderausstellung der Hilfsorganisation PLAN und erzählen die Geschichte ihrer jungen Erfinder. Das Spielgerät zeugt nicht nur von der Armut der Familien, sondern auch vom Einfallsreichtum und der Geschicklichkeit der jungen Hersteller. Gleichzeitig verweist die Ausstellung auf ein wichtiges Ziel der Hilfsorganisation: die Durchsetzung der Kinderrechte weltweit.



Der steigende Import von Waren aus den Industrienationen sorgt für Verpackungsmüll auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern und macht die Entstehung der Spielzeuge erst möglich. Gleichzeitig erzeugt Europa immer mehr Müll und verschifft ihn in diese Länder. Wie gehen diese mit ihrem und unserem Müll um? Recycling – Upcycling: Wie gehen wir mit Müll um? Welche Gefahren verbinden sich mit Mülldeponien für die Umwelt? Wie war es in früheren Jahrhunderten? In Not- und Krisenzeiten wurden schon immer aus Abfallmaterialien und Kriegsschrott neue Dinge hergestellt bzw. Dinge umgenutzt, so auch in Deutschland, wie die Beispiele aus der Sammlung des Bomann-Museums zeigen.



Einfälle statt Abfälle – seit Joseph Beuys und Kurt Schwitters gilt Müll auch als Material in der modernen Kunst, meist politisch initiiert. Treffen Sie Müllmenschen in der Ausstellung, folgen Sie den Müllmonstern zu überraschenden Einsichten und gestalten Sie eigene Müll-Kreationen mitten in der Ausstellung mit der ganzen Familie. Aus Müll wird Kunst – im Großen und im Kleinen und für Große und Kleine.




Dienstag bis Sonntag 11.-17.00 Uhr.
Montags geschlossen