Donnerstag, 22.02.2018

Kunst & Kultur - Sonstige
(Un)Domesticated Bodies: Live feed - Performance · Premiere
22.02.2018 in Berlin

Im Rahmen von Open Spaces#1-2018

»Live Feed« hat ganz bewusst fransige Kanten. Der Arbeitsprozess darf
in die abendliche ‘Show’ hinüberschwappen und die unordentlichen Teile,
die selbst wohl am liebsten außen vor geblieben wären, sind eingeladen,
in das unberührte Herz des Stücks hineinzugrätschen, an ihm zu zerren.
Für »Live-Feed« hat Rosalind Crisp eine Kerngruppe von vier Tänzern eingeladen,
die über langjährige Erfahrung mit ihrer Methode verfügen; 20 weitere Tänzer aus Berlin, denen Crisps Praxis nicht fremd ist, stoßen für diese Aufführung noch dazu. »Live feed« feiert Crisps lange Verbindung mit der Tanzfabrik und ihre fortwährende Zusammenarbeit mit vielen Tänzern in Berlin.

+ 23.2. Artist Talk mit Rosalind Crisp

Choreografische Methode, Regie: Rosalind Crisp | Tanz: Sunniva Egenes, Anna Nowicka, Céline Debyser, Max Fossati u.v.a. | Technische Leitung, Licht: Marco Wehrspann | Künstlerische Mitarbeit: Andrew Morrish | Eine Produktion der Tanzfabrik Berlin, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, im Rahmen von Platform East – Berlin & Eastern Europe, unterstützt durch die Australische Regierung mit Hilfe des Ministeriums für Künste Catalyst – Australian Arts and Culture Fund und die Australische Botschaft.

-----------------

In the frame of Open Spaces#1-2018

A performance with deliberately frayed edges. The working process is
allowed to spill over into the ‘show’ and the messy bits that may have preferred
to be discarded are invited in, to tug and heckle and throw light on the pristine heart of the piece. For »Live feed« Rosalind Crisp has invited a core group of four dancers who have many years of experience with her method, and 20 others, familiar with her work, join them on stage. »Live feed« celebrates Crisp´s long association with Tanzfabrik and her ongoing engagement with many Berlin-based dancers.

+ 23.2. Artist Talk mit Rosalind Crisp

Choreographic method, Direction: Rosalind Crisp | Dance: Sunniva Egenes, Anna Nowicka, Céline Debyser, Max Fossati u.v.a. | Technical director, Lights: Marco Wehrspann | Artistic collaboration: Andrew Morrish | A production of the Tanzfabrik Berlin, supported by the Hauptstadtkulturfonds, within the framework of Platform East - Berlin & Eastern Europe, supported by the Australian Government with the help of the Department of Arts Catalyst - Australian Arts and Culture Fund and the Australian Embassy.
Kunst & Kultur - Sonstige
The Amplitude - Konzert-Performance · Deutschlandpremiere
22.02.2018 in Berlin

Im Rahmen von Open Spaces#1-2018

Bewegung und Sound kollidieren im Raum. Die Bewegung ist hör- und
spürbar im Körper und der Klang formt den Raum immer wieder aufs
Neue. »The Amplitude« ist gleichzeitig Tanzperformance, Physikvortrag
und elektronisches Musikkonzert. Die gesamte Klanglandschaft der Performance
entsteht aus der verstärkten und aufgezeichneten Bewegung
der Performerin live auf der Bühne. Indem die Performance sich auf die
einfache Idee der akustischen Welle einlässt, enthüllt sie die Beziehung
zwischen Sound und Bewegung und wirbelt die Sensoren der Wahrnehmung
kräftig durcheinander.

Tuning into the simple idea of the acoustic wave.


Choreografie: Gabriele Reuter | Sound: Mattef Kuhlmey | Performance Gabriele Reuter, Mattef Kuhlmey | Lichtdesign: Benjamin Schälike | Kostüm: Judith Adam | Mentor: Pete Shenton | Eine Produktion von Dance 4 Nottingham, gefördert durch das Arts Council of England, National Lottery Funding und unterstützt von der Tanzfabrik Berlin.

-----------------

In the frame of Open Spaces#1-2018

Tuning into the simple idea of the acoustic wave.

Movement and sound collide in space. Movement that is heard and felt
in the body. Sound constantly shaping and reshaping the room. »The Amplitude
« is part dance performance, part physics lecture, part electronic
music concert. It reveals the relationship between sound and movement
and remixes their channels of perception. With its entire soundscape created
live on stage, directly from the amplified and recorded movement of
the performer, »The Amplitude« aims to create resonance with its audience
by offering a highly immersive experience of sound in movement.


Choreography: Gabriele Reuter | Sound: Mattef Kuhlmey | Performance: Gabriele Reuter, Mattef Kuhlmey | Light design: Benjamin Schälike | Costume: Judith Adam | Mentor: Pete Shenton | A production of Dance 4 Nottingham, supported by Arts Council of England, National Lottery Funding and Tanzfabrik Berlin.
Ausstellung
Cyrill Lachauer
22.02.2018 in Berlin

Cyrill Lachauer (*1979 in Rosenheim) ist Spurenleser. Seine Arbeiten sind Resultate langer Reisen, die ihn vom aktuell viel besprochenen Hinterland der USA bis zu seinen eigenen Wurzeln nach Oberbayern und Berlin führen. In seinen Fotografien, Filmen und Texten werden Leerstellen, Zitate und scheinbar beiläufige Details zu Spuren von verborgenen Geschichten, die sich in die Landschaften eingeschrieben haben und sie nachhaltig prägen.



Die Ausstellung What Do You Want Here zeigt erstmals einen Werkzyklus, der in den letzten zwei Jahren auf Reisen in den USA entstanden ist. Eine Schlüsselrolle darin übernimmt der Film Dodging Raindrops – A Separate Reality. Er beginnt in Los Angeles und folgt den vermeintlichen Feldforschungsreisen des umstrittenen Ethnologen Carlos Castaneda, der zum Begründer der New Age Bewegung wurde. Parallel zu dem Film sind Fotografien und Texte zu sehen. In ihnen verbinden sich Beobachtungen entlang des Mississippi mit fiktiven Situationen und historischen Bezügen zu einer vielstimmigen Erzählung, die eine erweiterte Wahrnehmung der bereisten Landschaften ermöglicht.



Cyrill Lachauer studierte Regie, Ethnologie und Kunst in München und Berlin. 2010 schloss er sein Studium an der Universität der Künste Berlin ab. 2011 gründete er mit drei Kollegen das Künstlerlabel Flipping the Coin. Er erhielt u.a. 2008 den 3sat-Förderpreis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, 2010 den IBB Preis für Photographie, 2014 das Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung und 2015 das Villa Aurora Stipendium Los Angeles.




täglich (außer Dienstag) 10 bis 18 Uhr