Dienstag, 20.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
20.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Mittwoch, 21.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
21.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Donnerstag, 22.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
22.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Freitag, 23.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
23.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Samstag, 24.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
24.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Sonntag, 25.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
25.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Montag, 26.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
26.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Dienstag, 27.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
27.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017

Mittwoch, 28.02.2018

Ausstellung
HANS THOMA
28.02.2018 in Baden-Baden

Ab dem 23. September 2017 zeigt das Museum LA8 in Baden-Baden die Ausstellung „HANS THOMA. Wanderer zwischen den Welten“, die bis zum 4. März 2018 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken von Hans Thoma (1839–1924) und Aspekte, die über die bekannte Vorstellung vom Maler seiner Schwarzwälder Heimat hinaus weisen.



Selten ausgestellte Werkgruppen führen das thematische Spektrum und die Weltläufigkeit des berühmten Künstlers aus Bernau vor Augen. Befreundet mit Arnold Böcklin und Adolf von Hildebrand, findet Hans Thoma auf seinen Italienreisen zum besonderen Licht seiner Landschaftsmalerei und zu fantastischen Anverwandlungen antiker und christlicher Motive. In seinen Entwürfen für die handwerkliche Möbelherstellung der Schnitzereischule Bernau und die Keramikproduktion der Majolika in Karlsruhe erweist sich Thoma als Mittler zwischen dem englischen Arts and Crafts Movement und jener Moderne, die später zur Gründung des Bauhauses führte.



Die Ausstellung widmet sich Hans Thoma als genialischem Bilderfinder und als handwerklich präzisem Gestalter anspruchsvoller Alltagsgegenstände. Die weite Spanne seiner Produktivität bewältigt Thoma stets mit einer Art überscharfen in-den-Blick-Nehmens. Unter Thomas Blick erscheinen Menschen und Dinge so nah, dass sie dadurch fremd werden. Dabei fügt der Maler seinen Gegenständen keine mutwillige Verfremdung hinzu. Vielmehr erwächst die Infragestellung des scheinbar Bekannten wie von selbst aus der genauen, eindringlichen Betrachtungsweise Thomas. In der Ausstellung sieht der Besucher Hochtäler des Schwarzwalds und italienische Landschaften, allerdings anders. Thoma kombiniert Eindrücke der Bernauer Heimat mit solchen der Campagna und setzt in diese Szenerien alltägliche Spaziergänger ebenso wie mythologische Fabelwesen von bestechender Präsenz. Die Vergegenwärtigungen biblischer Figuren sind weit entfernt von erzählerischer Illustration und nahe bei ekstatischer Erscheinung.



Selten gezeigte Gemälde aus allen Schaffensperioden dieses langen, bis zum Schluss erfindungsreichen Künstlerlebens vermitteln einen Eindruck von Thomas Vielfalt und Intensität. Zwei Skizzenbücher gestatten, dem Künstler bei der Ideenfindung gewissermaßen über die Schulter zu schauen. Zum ersten Mal publizierte Blätter geben Eindrücke von Thomas erster Italienreise 1874 wieder. Thomas Entwürfe zu Möbeln und Keramiken sowie markante Beispiele der ausgeführten Stücke belegen seine Originalität als Gestalter und seine Rolle als Mitbegründer der Karlsruher Majolika. Als bereits etablierter Künstler eignete sich Thoma in den 1890er Jahren das für ihn neue Feld der Druckgrafik an und gelangte mit großer technischer und motivischer Experimentierfreude in seinen Radierungen, Lithografien, Algrafien und Tachografien bald zu souveräner Meisterschaft.



Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Augustinermuseum in Freiburg. Zusätzliche Leihgaben stammen aus renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen.




Di. bis So., 11 bis 18 Uhr
geöffnet an allen Feiertagen
bis auf 24.12. und 31.12.2017