Freitag, 26.01.2018

Samstag, 27.01.2018

Mittwoch, 31.01.2018

Freitag, 02.02.2018

Samstag, 03.02.2018

Theater
Die 39 Stufen
03.02.2018 in Ravensburg

Mit: Ana Schlaegel, Markus Hepp, Alex Niess und Marco Ricciardo
Regie: Karsten Engelhardt | Assistenz: Shalün Schmidt | Bühne: Werner Klaus | Kostüm: Ruth Siessegger

Die Krimikomödie zum Totlachen!

Ein Theaterbesuch ändert Richard Hannays Leben. Während der Vorstellung des Superhirns Mr. Memory, der auf jede Frage eine Antwort findet, fällt ein Schuss, Panik bricht aus und die mysteriöse Annabella Smith fällt buchstäblich in Richard Hannays Arme. Sie fühlt sich verfolgt und bittet ihn, sie mit zu sich nach Hause zu nehmen. Hinter geschlossenen Rollos vertraut sie ihm an, eine Spionin zu sein. Ausländische Mächte hätten geheime Dokumente gestohlen, alles drehe sich um die mysteriösen 39 Stufen, einen Spionagering, der geheime Informationen außer Landes bringen will. Nur wenige Stunden später findet Richard Annabella tot in seiner Wohnung – und sich selbst auf der Flucht vor der Polizei, die ihn für Annabellas Mörder hält.
Er begibt sich auf eine abenteuerliche Reise in das schottische Hochmoor, um dort dem Geheimnis der 39 Stufen auf die Spur zu kommen und sein Land vor Unheil zu bewahren.
„Die 39 Stufen“ ist ein Agententhriller in bester Hitchcock-Manier, spannend und komisch zugleich. Vier Darsteller spielen fast 150 Rollen in einem halsbrecherischen Tempo. Das Stück wurde mit dem Olivier Award für die Best New Comedy 2006 ausgezeichnet.


Ein Feuerwerk der Schauspielkunst - an Komik und Einfallsreichtum kaum zu überbieten. (Südkurier)

Donnerstag, 08.02.2018

Freitag, 09.02.2018

Theater
Der letzte der feurigen Liebhaber
09.02.2018 in Ravensburg

Komödie von Neil Simon

Mit: Viola Heeß, Jutta Klawuhn, Ana Schlaegel und Markus Hepp
Regie: Karsten Engelhardt | Bühne: Werner Klaus | Kostüme:
Mechthild Scheinpflug | Assistenz: Pauline Sterk

(The Last of the Red Hot Lovers) – Deutsch von Jessica Higgins

Barney Cashmans erotische Erfahrungen beschränken sich nahezu ausschließlich
auf eine monogame, bislang 23-jährige Ehe mit seiner Highschool-Freundin Thelma. Jetzt, im Alter von 47 Jahren, möchte der Familienvater und Besitzer eines New Yorker Fischrestaurants endlich seinen Horizont erweitern und – ist es Torschlusspanik oder männliche Emanzipation? – einmal im Leben etwas Aufregendes erleben. Doch das ist leichter gesagt als getan!
Möglicherweise ist der Schauplatz für die geplanten Seitensprünge ungünstig gewählt, nämlich die blitzsaubere Wohnung seiner Mutter, die ahnungslos für ein paar Stunden außer Hause weilt.
Möglicherweise liegt es aber auch an Barneys zugegebenermaßen etwas unglücklichen
Damenauswahl: Da gib es die forsche, Affären-gestählte Elaine, die neurotische Schauspielerin Bobbi und dann noch Thelmas abgrundtief deprimierte Freundin Jeanette...
Wer weiß? Die Zuschauer erleben jedenfalls einen linkischen Verführungsversuch nach dem anderen und letztlich Barney Cashmans urkomisches, aber in jeder Sekunde grandioses Scheitern als dem letzten der feurigen Liebhaber.

Die vielgespielte, intelligente und spitzzüngige Komödie aus der Feder des amerikanischen Unterhaltungs-Großmeisters Neil Simon („Barfuß im Park“, „Ein seltsames Paar“, „Sonny Boys“), 1969 in New York uraufgeführt, begeistert heute wie damals durch aberwitzige Dialoge, Situationskomik und genau jene Prise menschlicher Tragik, die einer wirklich guten Komödie zugrunde liegen muss.

Samstag, 10.02.2018

Theater
Der letzte der feurigen Liebhaber
10.02.2018 in Ravensburg

Komödie von Neil Simon

Mit: Viola Heeß, Jutta Klawuhn, Ana Schlaegel und Markus Hepp
Regie: Karsten Engelhardt | Bühne: Werner Klaus | Kostüme:
Mechthild Scheinpflug | Assistenz: Pauline Sterk

(The Last of the Red Hot Lovers) – Deutsch von Jessica Higgins

Barney Cashmans erotische Erfahrungen beschränken sich nahezu ausschließlich
auf eine monogame, bislang 23-jährige Ehe mit seiner Highschool-Freundin Thelma. Jetzt, im Alter von 47 Jahren, möchte der Familienvater und Besitzer eines New Yorker Fischrestaurants endlich seinen Horizont erweitern und – ist es Torschlusspanik oder männliche Emanzipation? – einmal im Leben etwas Aufregendes erleben. Doch das ist leichter gesagt als getan!
Möglicherweise ist der Schauplatz für die geplanten Seitensprünge ungünstig gewählt, nämlich die blitzsaubere Wohnung seiner Mutter, die ahnungslos für ein paar Stunden außer Hause weilt.
Möglicherweise liegt es aber auch an Barneys zugegebenermaßen etwas unglücklichen
Damenauswahl: Da gib es die forsche, Affären-gestählte Elaine, die neurotische Schauspielerin Bobbi und dann noch Thelmas abgrundtief deprimierte Freundin Jeanette...
Wer weiß? Die Zuschauer erleben jedenfalls einen linkischen Verführungsversuch nach dem anderen und letztlich Barney Cashmans urkomisches, aber in jeder Sekunde grandioses Scheitern als dem letzten der feurigen Liebhaber.

Die vielgespielte, intelligente und spitzzüngige Komödie aus der Feder des amerikanischen Unterhaltungs-Großmeisters Neil Simon („Barfuß im Park“, „Ein seltsames Paar“, „Sonny Boys“), 1969 in New York uraufgeführt, begeistert heute wie damals durch aberwitzige Dialoge, Situationskomik und genau jene Prise menschlicher Tragik, die einer wirklich guten Komödie zugrunde liegen muss.

Donnerstag, 15.02.2018

Freitag, 16.02.2018

Samstag, 17.02.2018

Theater
Alonso
17.02.2018 in Ravensburg

von Stefan Vögel

Mit: Jutta Klawuhn, Ina Fritsche, Alex Niess und Marco Ricciardo Regie: Tobias Bernhardt | Bühne: Werner Klaus

Wenn Sie “Alonso“ hören, denken Sie wahrscheinlich zuerst an die spanischen Weltmeister Xabi (FC Bayern München) oder Fernando (Formel 1)? Nicht schlecht, aber Sie folgen damit leider einer falschen Fährte.
Dem Hauptdarsteller der neuesten Eigenproduktion des Theaters Ravensburg wäre das sicher nicht passiert: Als mexikanischer Nackthund der edlen Rasse Xoloitzcuintle [Scholoitz-kuint-li] wird Alonso neues Mitglied der Familie Walk und bereichert deren Alltag nicht nur durch seine freundliche und intelligente Art, sondern vor allem sein würdevolles und ruhiges Auftreten tun der eingefahren Beziehung von Trixi und Leo Walk gut.
Sowohl Trixi, in ihrer Funktion als gelangweilte Hausfrau und Mutter eines längst erwachsenen Sohnes, als auch Leo, passionierter Koch und braver Büroangestellter, arrangieren sich schnell mit dem neuen Familienmitglied, der sich üblicherweise Fremden gegenüber misstrauisch zeigt, sich aber ebenso schnell dem idyllischen Vorstadtleben der beiden anpasst. Bis es zum monatlichen Aufeinandertreffen zum Nachtessen mit dem befreundeten Ehepaar Rainer, seines Zeichens Universitätsprofessor und der auf spiritueller Sinnsuche befindlichen Ehefrau Rebecca kommt. Das regelmäßige Treffen bei den Walks wird von Alonso gewaltig durcheinander gebracht.
In der Mythologie der Azteken begleiten diese Hunde mit dunkler ledriger Haut die Seelen der Toten auf dem Weg ins Jenseits. “Höllenhunde” nennt sie der Professor wissend und als ein solcher entpuppt sich Alonso tatsächlich. Er wittert Betrug und Unwahrheiten, die Menschen voreinander verbergen. Denn dann knurrt und bellt er und lässt die untreuen Herrchen und Frauchen zittern.
Der Xoloitzcuintle führt die beiden Ehepaare gewissermaßen als tierischer Lügendetektor in eine emotionale Hölle und das Publikum durch ein starkes Stück komödiantischer Irrungen und Wirrungen, die jedem alle Haare zu Berge stehen lassen, außer natürlich Alonso, dem mexikanischen Nackthund!