Freitag, 19.01.2018

Samstag, 20.01.2018

Weltmusik
Eröffnungskonzert Lateinamerikawoche 2018: La Mojarra Calavera
20.01.2018 in Nürnberg

Lateinamerikanisches Grooves mit Karibkflair
La Mojarra Calavera aus Köln, das ist anspruchsvolle karibische Musik, die sofort zum Tanzen verführt. Ein einzigartiger, ungewöhnlicher Stilmix, der tief in traditionellen Rhythmen verwurzelt ist, aber seine ganz eigene, moderne Interpretation gefunden hat. Tiefgründige spanischsprachige Lieder, die viele Geschichten zu erzählen haben. Die Musik von La Mojarra Calavera ist eine kraftvolle Mischung traditioneller lateinamerikanischer Grooves wie Cumbia, Son, Rumba, Cha-cha-chá, Merengue und Bolero. Doch während ihre Wurzeln fest im reichhaltigen Erbe der traditionellen Latin-Rhythmen ruhen, haben La Mojarra Calavera ihren ganz eigenen Klang gefunden, der keine Grenzen zwischen Ländern, Kulturen und Musikstilen kennt.
Das Resultat ist ein warmer, konzertgitarren- und tres-cubano-lastiger Sound mit viel, viel Rhythmus, bei dem nichts unmöglich ist – außer, dass Beine und Füße stillhalten. Die tiefgehenden Liedtexte in spanischer Sprache aus der Feder von Sänger Carlos Gabriel Klein sind humorvolle Anekdoten, augenzwinkernd-ironische Erzählungen und bissig-kritische Beobachtungen aus Alltag, Gesellschaft, Politik und dem zwischenmenschlichen Mit- und Gegeneinander.
2007 mitten in der Nacht an einem kleinen Busbahnhof in der mexikanischen Provinz gegründet, sind heute in dem multinationalen Quintett mexikanisch-bolivianisch-deutsch-russischer Herkunft beide Seiten des Atlantiks gut repräsentiert. Die EP "Volvió a salir el sol" erschien 2013.
La Mojarra Calavera sind:
Carlos Gabriel Klein – Gesang, Gitarre, Kazoo, Text, Komposition
José Díaz de León – Tres Cubano, Gitarre, Gesang, Komposition
Roman “Don Ramón El Zorro” Fuchß – Bass
Ievgeni “Eugenio El Genio” Ianin – Schlagzeug
Jaime Gamero – Perkussion

Türkisches Büfett ab 18 Uhr (9 €/ Person)

la-mojarra-calavera.de
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Rock & Pop
Pictures - Live
20.01.2018 in Nürnberg

PICTURES, das sind vier Typen aus Berlin und Westdeutschland mit einer aufwühlenden Vita und einem außergewöhnlichen Debüt-Album. Umarmender Songwriter-Rock – getränkt in blood, sweat and tears.

Der erste Anlaufpunkt, geht es um PICTURES, ist Berlin. Dort sitzen Ole Fries und Maze Exler. Ole spielt Gitarre, Maze ebenfalls, außerdem ist er der Sänger. Alles ganz fokussiert - doch von hier an öffnet sich die Story: Schlagzeuger Michael Borwitzky lebt in Hamburg, Bassist Markus Krieg in Bad Ems, einem Kurstädtchen bei Koblenz. Allerdings wäre nichts ein größerer Fehler, als in dieser Entfernung eine Überdehnung des Bandprinzips erkennen zu wollen. Im Gegenteil, vermutlich ist kaum eine Gruppe so eingeschworen und sich so nah wie diese. Kennengelernt haben sie sich rund um die Jahrtausendwende. Mazes und Michaels brennende Band Union Youth, die es sogar bis nach Amerika schaffte, spielte eine große Rolle dabei. Doch es fühlt sich heute an keiner Stelle so an, als wären PICTURES nur einfach das nächste Projekt in neuer Konstellation. Here is now.

So besitzt das mitreißende Songwriting von Maze nun endlich den nötigen Raum, sich voll zu entfalten. Es entstehen analoge Pop-Hymnen, die im besten Sinne klingen, als seien sie aus der Zeit gefallen. Wer aktuellen Trends hinterherläuft, wird hier nicht den richtigen Ort finden, wer in Gitarrenmusik allerdings auf ewig Melodie und Emotion sucht, kann sich glücklich schätzen. Versprochen. „Promise“.

„Wie die Stücke entstehen, das kann man sich wie in einer Fabrik vorstellen“, Maze grinst, „Der Anfang liegt bei mir, ich habe eine kleine Idee, eine Melodie, schreibe was auf und das reiche ich an Ole weiter. Erst wenn er darin was sieht, gerät die Sache ins Rollen und wir arbeiten den Einfall weiter aus, im nächsten Schritt werden Michael und Markus an den Entwicklungsprozess angeschlossen. Am Schluss steht dann das fertige Stück. Alle Stationen auf dem Weg dahin sind wichtig.“

Was diese Band dabei so auszeichnet: Eine Doppelbödigkeit. Auch wenn man erstmal ganz leicht in diese Musik, diese Welt reinrutscht. Vordergründig Positives, ja Unbeschwertes offenbart hier aber bald seine zwei Seiten. Schnell entdeckt man auch das Bittersüße, stößt auf eine tief verinnerlichte Melancholie. Diese Musik malt nicht nur Bilder von schönen Orten, sie reflektiert auch dunkle Momente und noch dunklere Sehnsüchte. Auf diesem Album herrscht ein Widerstreit zwischen Hoffnung versus Finsternis, den die Band nicht bereit ist, verloren zu geben. Anfang 2017 erfährt ein Dokumentarfilm über PICTURES Premiere, „Die Könige der Welt“ zeigt die aufwühlende Geschichte hinter der Band.

„Promise“, das ist ein Soundtrack zu Abgründen, genauso wie zur Verheißung und zu tiefen Freundschaften. Die Musik klingt dabei aufs Wunderbarste, als wäre sie schon ganz lange hier.
Text: Linus Volkmann

Einlass: 19:00 Uhr

Montag, 22.01.2018

Dienstag, 23.01.2018

Jazz & Blues
Florian Poser / Martin Flindt Duo - „Vibraphonissimo 2018“
23.01.2018 in Nürnberg

Besetzung: Florian Poser vib/ Martin Flindt g

In dieser Duo-Formation zeigen die beiden Musiker ihre ganz eigene Art Jazz zu interpretieren, in einem Mix aus American Mainstream, moderner Fusion und europäischen Spielformen. Selten vermochte ein Instrumentalduo höchst anspruchsvolle Musik derart entspannt klingen zu lassen. „Crossing Minds“ ist ein perfekter Titel für die herausragende CD dieser beiden Künstler.
Aktuelle CD: „Crossing Minds“

Das Festival „Vibraphonissimo“ im Internet:
http://www.vibraphonissimo.de

Hinweis: Im Jazz Studio Nürnberg gibt es keine nummerierten Plätze. Es besteht keine Sitzplatzgarantie. Auch wenn Sie bereits im Besitz einer Karte sind, sollten Sie deshalb möglichst frühzeitig zum Konzert erscheinen. Einlass und Abendkasse haben in der Regel eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

Der Eintrittspreis für Mitglieder des Jazz Studio Nürnberg e.V. bei diesem Konzert beträgt 0,00 €.

Weitere Informationen unter: http://www.jazzstudio.de

Einlass ab 19:00 Uhr. Keine Sitzplatzgarantie.

Mittwoch, 24.01.2018