Dienstag, 23.01.2018

Jazz & Blues
Florian Poser / Martin Flindt Duo - „Vibraphonissimo 2018“
23.01.2018 in Nürnberg

Besetzung: Florian Poser vib/ Martin Flindt g

In dieser Duo-Formation zeigen die beiden Musiker ihre ganz eigene Art Jazz zu interpretieren, in einem Mix aus American Mainstream, moderner Fusion und europäischen Spielformen. Selten vermochte ein Instrumentalduo höchst anspruchsvolle Musik derart entspannt klingen zu lassen. „Crossing Minds“ ist ein perfekter Titel für die herausragende CD dieser beiden Künstler.
Aktuelle CD: „Crossing Minds“

Das Festival „Vibraphonissimo“ im Internet:
http://www.vibraphonissimo.de

Hinweis: Im Jazz Studio Nürnberg gibt es keine nummerierten Plätze. Es besteht keine Sitzplatzgarantie. Auch wenn Sie bereits im Besitz einer Karte sind, sollten Sie deshalb möglichst frühzeitig zum Konzert erscheinen. Einlass und Abendkasse haben in der Regel eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.

Der Eintrittspreis für Mitglieder des Jazz Studio Nürnberg e.V. bei diesem Konzert beträgt 0,00 €.

Weitere Informationen unter: http://www.jazzstudio.de

Einlass ab 19:00 Uhr. Keine Sitzplatzgarantie.

Mittwoch, 24.01.2018

Freitag, 26.01.2018

Sonstige Konzerte
Sebastian Krämer - "Im Glanz der Vergeblichkeit"
26.01.2018 in Nürnberg

Man weiß nicht, wer mehr zu bedauern ist, der Jammerlappen oder die, die er nass macht – während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe. Vergnügte Elegien (ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden musste) führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein – je nachdem, wie man es anrichtet.

Die Quellen, aus denen diese etwas anderen Stimmungslieder schöpfen, sind dunkel. Dramatis personae: eine Puppe im Garten, eine Skulptur von Barlach, die Kinder einer geläuterten Hexe im Linienbus, Mops und Bienenstich. Was sich in den Augen dieser Figuren spiegelt wie die Lichter vorbeihuschender Fahrzeuge bei Nacht, erreicht uns nur als dumpfe Ahnung. Mediale Katastrophen verstauben auf Wiedervorlage; Krämer macht sich seine Sorgen noch selber. Und wie sich das für Sorgen so gehört, ist er noch nicht mit ihnen fertig geworden. Unter der Oberfläche beschwingter Melodien und eleganter Erzählungen schwelen Unheil, Trauer, Verlorenes, Vergebliches.

Dieser Chansonnier beherrscht die Kunst der Modulation auf allen Ebenen. Oder ist er ihr selbst hilflos ausgeliefert? Sein musikalisches Vokabular reicht von Swing bis Wiener Schule.
In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau.

http://www.sebastian-kraemer.de

Einlass ab 19:30 Uhr
Rap & HipHop
ANTILOPEN GANG - Anarchie Und Alltag Tour
26.01.2018 in Nürnberg

Als die Antilopen Gang im November 2014 mit „Aversion“ ihren ersten Longplayer veröffentlichte, war das Trio nur einem kleinen Kreis gut informierter Underground-HipHop-Connaisseure bekannt. Doch das sollte sich nach „Aversion“ und dem ein Jahr später veröffentlichten Mixtape „Abwasser“ dramatisch ändern: Charteinstieg und einstweilige Verfügungen, ausverkaufte Touren und Morddrohungen, Rock am Ring und Freital, VIA Award, New Music Award und Amadeu Antonio Preis, Tagesschau und Kollaps.

Herbst 2016:
Trommelwirbel und Fanfaren, die Antilopen Gang ruft wieder den Ausnahmezustand aus und kündigt ein neues Album an!
 Danger Dan, Koljah und Panik Panzer gießen mit ihrer neuen Wunderwaffe „Anarchie und Alltag“ abermals Öl in das ausgebrannte Feuer der hiesigen HipHop-Landschaft. In zwei turbulenten Jahren etablierte sich die Gang genreübergreifend als gewichtige, nicht mehr wegzudenkende politische Stimme und subversive Kraft. Zwischen gewonnenen Preisen oder Rechtsstreitigkeiten und weit über hundert, immer wieder ausverkauften Konzerten, sammelte sie genug Munition, um wieder zum Angriff überzugehen.

Auf dem kommenden Album geht es einmal mehr um Gott und die Welt: einen Gott, der nicht existiert und eine Welt, die falsch eingerichtet ist. Sich selbst in einem Trojanischen Pferd wähnend und als psychotisches Patientenkollektiv beschreibend, taumeln die Antilopen elegant durch ein hoch referenzielles Labyrinth der Absurditäten, Analysen und Aversionen. Zwischendurch wird es persönlich, ansonsten klopft man aberwitzige Sprüche, die irgendwo zwischen Selbstüberhöhung und Selbstkasteiung changieren und kein Auge trocken lassen – unklar bleibt, ob vor Weinen oder vor Lachen. Dass der Gang weiterhin eine geistige Nähe zum Punk attestiert werden kann, macht nicht nur die Fehlfarben-Referenz im Albumtitel mehr als deutlich. Doch trotz kurzer Genreausflüge stellen die Antilopen auf „Anarchie und Alltag“ erneut unter Beweis, dass sie auf dem Rapfilm hängengeblieben sind. So entstand in Zusammenarbeit mit HipHop-Legende Roe Beardie ein modernes Rap-Album, das sich musikalisch so ausgetüftelt zeigt wie keine Antilopen-Veröffentlichung zuvor. Welt, nimm dich in Acht, die Gang ist wieder da.

Ihre Konzerte sind bewusstseinserweiternde Gruppentherapien: Irgendwo zwischen Drama, Komödie und Actionfilm reißt die Antilopen Gang auch live bekanntlich immer alles ab. Abend für Abend werden die Grenzen des HipHop-Kosmos neu ausgelotet und überschritten. Auf dem Weg in unbekannte Weiten wird die Antilopen Gang auch 2017 die Bretter, die die Welt bedeuten, als Schlagwaffen benutzen.

AUSVERKAUFT!!! Keine Tickets mehr an der Abendkasse erhältlich

Samstag, 27.01.2018

Sonstige Konzerte
Sebastian Krämer - "Im Glanz der Vergeblichkeit"
27.01.2018 in Nürnberg

Man weiß nicht, wer mehr zu bedauern ist, der Jammerlappen oder die, die er nass macht – während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt, verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung beispielloser Abgründe. Vergnügte Elegien (ein Genre, das zu diesem Zweck eigens erfunden werden musste) führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein – je nachdem, wie man es anrichtet.

Die Quellen, aus denen diese etwas anderen Stimmungslieder schöpfen, sind dunkel. Dramatis personae: eine Puppe im Garten, eine Skulptur von Barlach, die Kinder einer geläuterten Hexe im Linienbus, Mops und Bienenstich. Was sich in den Augen dieser Figuren spiegelt wie die Lichter vorbeihuschender Fahrzeuge bei Nacht, erreicht uns nur als dumpfe Ahnung. Mediale Katastrophen verstauben auf Wiedervorlage; Krämer macht sich seine Sorgen noch selber. Und wie sich das für Sorgen so gehört, ist er noch nicht mit ihnen fertig geworden. Unter der Oberfläche beschwingter Melodien und eleganter Erzählungen schwelen Unheil, Trauer, Verlorenes, Vergebliches.

Dieser Chansonnier beherrscht die Kunst der Modulation auf allen Ebenen. Oder ist er ihr selbst hilflos ausgeliefert? Sein musikalisches Vokabular reicht von Swing bis Wiener Schule.
In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Und je burlesker die Fassade, desto filigraner die Botschaft. Das ist Klagen auf hohem Niveau.

http://www.sebastian-kraemer.de

Einlass ab 19:30 Uhr

Dienstag, 30.01.2018

Donnerstag, 01.02.2018

Rock & Pop
Wedge - Support: Big Foot (ISR)
01.02.2018 in Nürnberg

Spätestens seit dem Erscheinen ihres längst vergriffenen Debüts auf "Heavy Psych Sounds", sind WEDGE ein fester Bestandteil der europäischen Rock Szene. Über einen kurzen Zeitraum erspielte sich die Gruppe bei annähernd 200 Shows seit 2014 in Spanien, Italien, Portugal, Frankreich, Holland, Norwegen, Dänemark, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Polen, der Tschechischen Republik, Belgien, England, Griechenland, Israel und natürlich Deutschland eine stetig wachsende Fangemeinde. Darunter renommierte Festivals wie Bukta Open Air, Desert Fest, Stoned from The Underground etc. und Support-Gigs für Bands wie Fu Manchu (US), Blues Pills (SE), Orchid (US), Birth Of Joy (DK), The Flying Eyes (US), Lucifer (UK), Pontiak (US), Simo (US), um nur einige zu nennen.

WEDGE erblickte 2014 das Scheinwerferlicht der Welt. Das Trio wurde von Gitarrist/Sänger Kiryk Drewinski (ex-Liquid Visions & ex-The Magnificent Brotherhood), Drummer Holger „The Holg“ Grosser & Bassist/Organist Dave Götz in Berlin gegründet und benannte sich nach dem ersten Steinwerkzeug der Menschheitsgeschichte. Ihr Sound ist dementsprechend archaisch, äußerst effektiv, "made from solid rock" und verursacht bei richtiger Anwendung Feuer ...ganz besonders live!
WEDGE mischen dabei vor allem Elemente von klassischem Rock, 60s Garage und etwas Psychedelic mit einer ordentlichen Dosis Spielfreude.

Noch bevor die Band ihren Namen fand entstand ihr erstes Studio-Album und wurde (zuerst nur als Demo geplant) kurzerhand auf dem italienischen Label „Heavy Psych Sounds“ im November 2014 veröffentlicht. Die LP war schon nach kurzer Zeit ausverkauft und fand großen Anklang bei den Tanzenden wie bei den Schreibenden. So wird den drei Multiinstrumentalisten oft ein erfrischend eingängiges Songwriting attestiert, welches das ihrer meisten Kollegen ähnlichen Genres getrost in den Schatten stellt. Dies bescherte WEDGE auch früh einigen Radio-Airplay. Eine der größten Stärken der Gruppe erlebt man jedoch live.

Ihr neues Album „Killing Tongue“ erscheint am 09. Februar 2018 auf Heavy Psych Sounds.


- Video 1 (‘61 SG)
https://youtu.be/vMWpgFjTe2g
- Video 2 (Looks‘n‘Savvy) https://youtu.be/GI9KSayBclw
- Audio (erstes Album): https://wedgeband.bandcamp.com/album/wedge




WEDGE: http://www.WEDGEband.com · http://www.facebook.com/WEDGEband · info@WEDGEband.com
Management: Brainstorm Music Marketing: http://www.brainstorm-music-marketing.de
Booking-Kontakt: Magnificent Music Booking: info@MagnificentMusic.de
Kontakt: Kiryk Drewinski, Florastr. 34c, 13187 Berlin, Germany
PRESSESTIMMEN (national)


ROCK HARD
Dass dieser Sieben-Tracker hier NICHT „Tipp des Monats“ ist, liegt nur daran, dass sich Herr Kupfer diesen Titel für seine „Zöglinge“ Eldorado rechtzeitig gesichert hat, denn WEDGE hätten ihn ebenfalls verdient. Das Songwriting überragt das von Großteilen der Konkurrenz tatsächlich wolkenkratzerhoch. Ich habe vor ´nem Jahr noch vermutet, dass das Roots-Rock-Revival mit dem Release des Blues-Pills-Debüts seinen Peak erreichen und danach deutlich abflauen wird, aber ich muss mich korrigieren: Solange Bands wie WEDGE nachkommen, geht noch einiges.

CLASSIC ROCK
Die sieben Songs genügen aber nicht nur quantitativ, sondern sind auch qualitativ mehr als ausreichend, um in ihrer Gesamtheit ein bluesiges, punkiges und garagenrockendes Album von Bedeutung zu ergeben. In WEDGE hat Krautrock einen strammen Nachkommen gefunden. Psychedelisch vielteiliges Geschichtenerzählen (›The Spider & The Cat‹), hittiges Zwinkern in Richtung Led Zeppelin (›Makeyerselfree‹) oder eine Mixtur aus Doors-Orgel und Keith-Moon- Drumming (›Easy Chair‹), WEDGE beherrschen all dies!

METALL HAMMER
...Zum anderen gucken Wedge anders als das Gros der Retrokonkurrenz ein ganzes Stück weiter über den üblichen Schlaghosentellerrand hinaus. Unüberhörbar erfrischend ist das Faible der Jungs für klassische britische Beat-Musik, welches sich im sehr eingängigen melodischen Songwriting und einer lässig groovenden Tanzbarkeit manifestiert und dabei von psychedelischen Farbklecksern und rollenden Garagen-Rock-Elementen sowie dem sehr subtil hinzugefügten Kraut-Schuss wunderbar umspielt wird. Sollten The Who für ihre Jubiläumstournee, die sie hoffentlich auch nach Deutschland führt, noch eine passende lokale Supportband benötigen, wären Wedge die perfekten Kandidaten. Selbst auf die Gefahr hin, dass sie die alten Herren locker an die Wand spielen könnten.

ROCK IT:
Das Berliner Dreiergespann WEDGE tritt auf seiner selbstbetitelten Debüt-LP den unwiderlegbaren Beweis an, etwas vom Kreieren hochklassigen Rock‘n‘Rolls zu verstehen – Gitarre, Schlagzeug, Bass, hier und da einige wohlplatzierte Heimorgel-Einlagen sowie ein markantes Sangesorgan liefern alle Komponenten für 70er-Jahre-inspirierten Hörgenuss oberster Güte!

ROCKS:
Elektrisierender Auftakt.
Orientieren sich mittlerweile viel zu viele Nachwuchs-Combos an den Tonfolgenvorgaben von Tony Iommi, so wühlen WEDGE erfreulicherweise andernorts nach Inspiration. Grand Funk Railroad und The Who sind im Sound der Hauptstädter problemlos auszumachen, ›Makeyerselfree‹ schmiegt sich gar ans Frühsiebziger-Werk von Aerosmith. Eine Band mit prächtigen Zukunftsaussichten!

GOOD TIMES:
Musikalisch haben sie die Lektionen ihrer Vorväter gelernt, der verhallte Gesang erinnert an amerikanische Garagen-Rockbands, ab und an gibt es auch ein elektrisches Piano, eine Orgel oder gar ein paar Mellotron-Klänge zu hören, doch hauptsächlich trägt sich ihr Sound von einem vorwärts preschenden Rhythmusduo aus Bass und Schlagzeug, die Gitarre variiert zwischen klassisch bluesig über psychedelisch verzerrt bis zu punkig roh. Gratulation, ein starker Einstieg ins Rock-Business.

Einlass: 20:00 Uhr