Dienstag, 23.01.2018

Mittwoch, 24.01.2018

Rock & Pop
Kettcar
24.01.2018 in Erlangen

Kettcar - Zwischen den Runden

Das Kettcar-Debüt "Du und wie viel von deinen Freunden" war eine Platte, die vieles geändert hat in der deutschen Musikszene. Die ein Feld bestellt hat, auf dem andere ernten – und zwar bis heute. Viele gute, aber auch jede Menge durchschnittliche Musiker und Bands berufen sich auf Kettcar. Zum Teil offen, zum Teil indirekt, zum Teil vielleicht sogar, ohne es zu wissen und zu wollen. So läuft es eben, wenn man den Status Quo umkrempelt. Kettcar haben neue Worte und neue Klänge gefunden, die bis heute widerhallen, und allein dafür gebührt ihnen Respekt. Doch fast noch größer ist die Leistung, die die Band nach ihrem erfolgreichen Start hingelegt hat und die ihr mit jeder Platte aufs Neue gelingt. Denn Kettcar richten sich nicht im Bewährten ein. Hier wird kein Markt erforscht, keinem realen oder vermuteten Fan nach dem Mund geschrieben. Bei Kettcar muss es weitergehen, immer weiter. Befindlichkeitsfixiert war vorgestern. Wer der Band heute noch vorwirft, sie würde nur in Postkartensongs um ihr eigenes Ich kreisen, hat schon beim Vorgänger nicht richtig zugehört. Aber auch die Zeit des Bruchs und der Verweigerung, die den Vorgänger "Sylt" geprägt hat, ist vorbei.

ZWISCHEN DEN RUNDEN ist der nächste Schritt auf dem Weg einer Band, die den Horizont anpeilt, anstatt in den Kreisverkehr abzubiegen. Und es ist eine Platte, die einen zunächst am Kragen packt und umwirft: "Wenn das der Frieden ist, musst du den Krieg nicht noch erfinden" heißt es in "RIP". Es fällt auf, wie viele Kampf- und Kriegsmetaphern man hier findet – siehe den Albumtitel ZWISCHEN DEN RUNDEN. Luftholen, Trinken, Zahnausspucken, Weitermachen: Ein Motto, das nicht nur für den Boxer gilt. Sondern für alle, die sich schon etwas länger durchkämpfen durch dieses seltsame Ding namens Leben. Die Einschläge kommen näher, das wissen Kettcar. Und deshalb geht diese Platte auch oft an die Substanz. "Vielleicht, vielleicht ist es nicht leicht, das alles zu ertragen / Die Hoffnung ist schon vorgerannt, das Grab schon mal zu graben", heißt es in "Kommt ein Mann in die Bar", und das ist einer der vielen Momente der Platte, an denen man schlucken muss, tief durchatmet, und beginnt, sich selbst ein bisschen zu schämen. Weil man so viel verdrängt und so wenig an sich ranlässt und deshalb manchmal eine Band wie Kettcar braucht, die einem hilft, den Panzer zu sprengen.

AUSVERKAUFT! Es gibt keine Tickets an der Abendkasse.

Freitag, 26.01.2018

Weltmusik
Antistadl Festival - mit u.a. Kellerkommando,Klezmaniaxx, Kapelle Josef Menzl, Boxgalopp & Kapelle Rohrfrei
26.01.2018 in Erlangen

Antistadl – Volxmusik ist Rock´n´Roll!!!

Der Antistadl feiert 2018 seinen 15. Geburtstag! Das in Deutschland einzigartige Festival der alternativen und progressiven Volxmusik wurde als Protestveranstaltung gegen fragwürdige volkstümliche Schlagersoßen-Geschmacksverirrungen im Fernsehen von jungen Musikern ins Leben gerufen. Und im Gegensatz zum TV-Stadl lebt der Antistadl noch und ist beliebter denn eh und je! Von jungen Hupfern bis rüstigen Rentner springen allerlei friedliche Menschen fröhlich miteinander im Takt.

Für das Jubiläum im Saal des E-Werks in Erlangen am Freitag, den 26. Januar 2018, hat sich das gastgebende Albtraumpaar der Sich-zum-Kasperl-mach-Unterhaltungsbranche, Marihuanne & Kiffael, exquisite Gäste eingeladen, die zwischen den schleimelig tümelnden Moderationen der beiden ihre Konzerte geben werden:

Mit wilder fränkischer Tanzmusik aus den Dancecharts der letzten 300 Jahre bereiten die zwei kultigen Hausbands des Antistadls, Boxgalopp & Kapelle Rohrfrei, den Boden für die folgenden Gäste aus Nah und Fern. Mit den Klezmaniaxx tritt eine Erlanger Gruppe auf, die mit fetziger Klezmermusik mitten im Publikum demselben Tanzbeine machen wird. Schräge und ungehobelte Spielfreude sind das Markenzeichen der Band. Dasselbe darf man auch von der Oberpfälzer Kapelle Josef Menzl sagen: sie sind in südlichen Gefilden legendär, hochqualifiziert für alle Anlässe und nach eigenen Angaben „nach den Rolling Stones und Motörhead die definitiv drittschönste Kapelle“. Da wird’s im E-Werk ganz schön wummsen!! Erst recht, wenn dann zuletzt das Kellerkommando um den Antistadl-Mitbegründer David Saam die Bühne zum Wackeln bringt. Nach zweijähriger Livepause ist die Band zum ersten Mal wieder in fränkischen Gefilden zu erleben! Nur in der Ukraine und im Herzkasperlzelt auf dem Oktoberfest durften die Leute schon neuen und alten Krachern aus dem Hause der verführerischen Kerwa-Beat-Pantscher lauschen.

Das verspricht ein ganz besonders denkwürdiger Antistadl zu werden! Dabei sein und seinen Enkeln davon erzählen können!!!


Antistadl – „Volxmusik ist Rock´n´Roll“

Marihuanne & Kiffael präsentieren
Boxgalopp & Kapelle Rohrfrei
Klezmaniaxx
Kapelle Josef Menzl
Kellerkommando

Freitag, 26.1.2018
Erlangen, Kulturzentrum E-Werk
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Karten an allen bekannten VVK-Stellen oder beim E-Werk

Sonntag, 28.01.2018

Montag, 29.01.2018

Rock & Pop
Johnossi - Support: Linn Koch-Emmery
29.01.2018 in Erlangen

!!! Ersatztermin für den 15.12.2017 /// Karten behalten Ihre Gültigkeit, können aber auf Nachfrage auch storniert werden unter 09131 8005-0 oder info@e-werk.de !!!

John Engelbert und Oskar Bonde – Spitzname: Ossi – machen auch auf ihrem sechsten Album „Blood Jungle“ keine Gefangenen. Schon der Opener „Blood“ hat wieder genau die Wucht und den Sex-Appeal, mit denen sie 2005 plötzlich auf die Bildfläche sprangen. So geht es weiter: Zehn Songs – mal mehr Pop, mal mehr Rock – exakt null Lückenfüller. Und immer fragt man sich, wie es zwei Typen hinbekommen, so sehr nach einer fünfköpfigen Band zu klingen. Allerdings nur so lange, bis man sie live gesehen hat: Da strahlt ihr Charisma förmlich von der Bühne, während einen Ossis wildes Schlagzeugspiel und Johns mitreißender Gesang, bei dem er sich trotzdem noch diese grandiosen Melodien aus den Saiten zupfen kann, geradezu schwindelig machen. Wer braucht da bitteschön noch weitere Bandmitglieder, wenn eh schon eher zu viel als zu wenig passiert? Kein Wunder, dass die beiden mittlerweile in ihrer Heimat diverse Platinalben und gar einen Grammy einfahren konnten, und in ganz Europa als immer noch heiß gehandelter Live-Act gelten. „Blood Jungle“ erschien bereits im Februar, aber die Konzerte danach wurden so gefeiert, dass die beiden im Dezember noch mal ihre Fans zum Schwitzen bringen werden. Das wird großartig. Oder wie Johnossi singen werden: „Hey kiddo, what´s the plan, cause a little drama / You wanna rip that whip in a tight leather jacket / And when the sun goes down you all begin to wreck it.«

Präsentiert wird die Tour von VISIONS, piranha, kulturnews und Vevo.

Freitag, 02.02.2018

Reggae & Ska
Che Sudaka - ALMAS REBELDES
02.02.2018 in Erlangen

Drei Jahre sind ins Land gegangen seit der Veröffentlichung von “Hoy”, dem letzten Studioalbum von Che Sudaka, das die Band als unumstrittene Referenz des Cumbia-Ska-Punk weltweit konsolidiert hat. Mitten in den Feierlichkeiten ihres 15. Band-Jubiläums geben die vier Brüder aus Argentinien und Kolumbien die Veröffentlichung ihres siebten offiziellen Studio-Albums im November 2017 bekannt. Der gewählte Album-Titel bringt, wie kaum ein anderer, die Geschichte Che Sudakas auf den Punkt: „Almas Rebeldes“ (auf deutsch: Rebellische Seelen). Dieser Titel ist, in den Worten der Band, ein „Gruß an all jene Seelen, die gegen das Gefühl der Ohnmacht rebellieren und versuchen, trotz der durchgedrehten Gesellschaft, in der wir heutzutage leben, weiterhin zu glauben und zu fühlen, dass wir alle letztendlich eins sind!“
Gegründet im Jahr 2002 in der mediterranen Hafenstadt Barcelona, gilt Che Sudaka heute als Flaggschiff der Mestizo-Musik und eine der besten Live-Bands weltweit. Ihre aussagestarken und sozial-kritischen Texte, mit denen sie jedwede kulturellen, ideologischen und physischen Grenzen niederreißen und das menschliche Zusammenleben gegen politische und mediale Spaltung verteidigen, heben die Band von der Masse ab. Che Sudaka ist zum Aushängeschild einer Lebenseinstellung und kulturellen Gegenbewegung gewachsen, zum Bindeglied einer global vernetzten Familie. Fünfzehn Jahre Che Sudaka sind fünfzehn Jahre einer konstanten (R)evolution der Gedanken und Gefühle, einer positiven und kollektiven Energie, einer globalen Bewegung, der sich immer mehr „Almas Rebeldes“ anschließen!

Samstag, 03.02.2018

Sonntag, 04.02.2018

Donnerstag, 15.02.2018

Freitag, 16.02.2018

Sonntag, 18.02.2018