Samstag, 10.02.2018

Sonntag, 11.02.2018

Volksmusik
Maxim Kowalew Don Kosaken - Ein festliches Konzert
11.02.2018 in Celle

Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg.

Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Einlass 14:00 Uhr

Samstag, 17.02.2018

Donnerstag, 22.02.2018

Jazz & Blues
Big Band des KAV mit der NDR Bigband, Veranstalter KAV-Gymnasium und NDR Bigband - „school is out – it’s bigband time“
22.02.2018 in Celle

Mit großem Aufgebot besucht die NDR Bigband Schulen in Niedersachsen. Gemeinsam mit Nachwuchsmusikern der Schulbigbands gestaltet das Profiensemble unter der Leitung von Geir Lysne einen Abend. Dieses Mal sind die KAV-Bigband und KAV-Little Bigband in Celle an der Reihe.

Wenn die NDR Bigband zum Schulkonzert anrollt, ist es mit ein paar Instrumentenkoffern und Notentaschen nicht getan. Gut zwei Dutzend Musiker, Licht- und Tontechniker und natürlich Chefdirigent Geir Lysne verteilen sich mit dem gesamten Equipment auf zwei LKW und einen Bus. Mit diesem Aufgebot reist die NDR Bigband an Schulen im NDR Sendegebiet in Norddeutschland, um mit den Nachwuchs-Bigbands vor Ort gemeinsam ein Konzert zu spielen.

Im Gepäck hat die NDR Bigband 2018 in Niedersachsen das Programm "Selfies - die NDR Bigband im Selbstporträt". Sich in der eigenen Schulaula mit den Profis die Bühne zu teilen, mit Licht und Ton wie die Großen - für die Schüler ein Highlight!

Begeisterung für den Jazz fördern

Wenn dann beispielsweise NDR Posaunist Klaus Heidenreich spontan noch anbietet, in dem sorgfältig einstudierten Jazz-Standard der Schulband ein Solo zu spielen, ist das kaum noch zu toppen. Bei solchen Begegnungen geht es aber nicht nur um das beeindrucken de Konzerterlebnis. Vielmehr möchte die NDR Bigband die nachhaltige Begeisterung für den Jazz und das eigene Musizieren des Nachwuchses fördern.

Wie wichtig die Arbeit in Jugendorchestern ist, wissen die Musiker der NDR Bigband nur zu gut: Fast alle haben früher erst in den Landesjugendorchestern, dann im Bundesjugendjazzorchester gespielt, bevor sie sich für das Leben als Berufsmusiker entschieden haben.

"Es ist wichtig, dass man etwas zurückgibt"

So auch Trompeter Ingolf Burkhardt, der sich gut an die Zeit erinnert, in der er selbst noch davon träumte, irgendwann einmal in einer Band mit dem Format der NDR Bigband zu spielen: "Solche Projekte liegen mir sehr am Herzen. Gerade in einer Position, wie man sie in der NDR Bigband hat, ist es wichtig, dass man auch etwas zurückgibt und dazu beiträgt, dass sich Nachwuchs entwickeln kann." Gemeinsam teilen Schüler und Profis die Leidenschaft für die Musik - eine Ebene, auf der man erfahrungsgemäß schnell zueinander findet.

Leiter: Rudolf Markfort und Mareike Albs.

Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: 10 €
Schüler/ Studenten: 5 €

Kartenreservierung über: rudolf.markfort@kavg.de

Die Veranstaltung ist in der Halle 10.

Kartenreservierung über: rudolf.markfort@kavg.de

Sonntag, 04.03.2018

Songwriter, Folk & Country
Michael Fitz - "Des Bin I"
04.03.2018 in Celle

Es ist noch längst nicht alles gesagt, was gesagt werden will. Die Nische, die Michael Fitz mit inzwischen sechs erfolgreichen Soloprogrammen als leidenschaftlicher Allein–Gitarrist/Sänger/Erzähler mit seiner eigenwilligen Kombination aus Liedern, Geschichten und hintersinnigem Humor gefunden hat, ist noch lange nicht voll und ganz erschlossen. Und mit jedem Thema, dass der 56-jährige Schauspieler und Song-Schreiber auf seine unnachahmliche Art in Musik und Poesie umsetzt, öffnet sich auch für Ihn selbst ein neuer Kosmos, ein pfadloses, unentdecktes Land das erkundet und erforscht werden will. Mit den Jahren hat er viel erlebt, vieles aufgelesen und gesammelt und oft spontan umgesetzt. Er ist Manchem so ernsthaft wie humorvoll auf den Grund gegangen, bis hinein in die letzte und oft ganz einfache Wahrheit.

All das steckt in seinen so tief – wie hintersinnigen Songs. Und weil es diesmal einfach passt, sind einige der alten Perlen nun auch wieder im neuen Programm enthalten und dürfen dort noch einmal glänzen. Sorgsam und beharrlich krempelt Michael Fitz das Innen nach außen, bürstet gegen den Strich, lässt sich nicht verbiegen und wechselt souverän zwischen bayrischen und hochdeutschen Texten. Er bleibt sich treu, soviel ist klar, und erfindet sich dabei trotzdem laufend neu. Das tut er mit großem Vergnügen und Lebensfreude. Humor ist für ihn vor allem die Fähigkeit über sich selbst lachen zu können. Ganz entspannt also und lediglich mit einer Hand voll Gitarren und der eigenen Stimme ausgerüstet, stellt sich Michael Fitz einmal mehr seinem Publikum. Wer da mit gehen will, ist herzlich eingeladen. Wiederfinden kann sich in diesem zweistündigen Panoptikum der kleinen und großen menschlichen und vor allem männlichen Gefühle und Befindlichkeiten Jede/r, allemal. „Liedermaching“ eben – im besten Sinne.

Einlass ist ab 19 Uhr.

Abendkasse: 25 €

Die Veranstaltung ist in Halle 16.

Einlass ab 19 Uhr

Samstag, 10.03.2018

Sonstige Konzerte
ONAIR - Illuminate
10.03.2018 in Celle

Die vielfach preisgekrönte Berliner Vokal-Band ONAIR ist wahrlich „on air Adverb – auf Sendung“. Seit Gründung im Jahr 2013 hat das Sextett im Senkrechtflug alle wichtigen Preise der Vokalszene gewonnen und sich innerhalb kürzester Zeit in die internationale Top-Liga der Vokalformationen gesungen. Musikkritiker, Kollegen und Szenekenner zählen sie zu den besten Vocal-Pop-Bands weltweit. Mit ihrem ersten Bühnenprogramm „Take Off“ setzte ONAIR bereits Maßstäbe für das Genre A Cappella im In- und Ausland. Nun legen die sechs sympathischen Berliner mit ihrer zweiten Show „Illuminate“ fulminant nach.

In „Illuminate“ (engl. für „(er)leuchten“, „anstrahlen“, „ausleuchten“) dreht sich alles um das Thema Licht. Licht fasziniert jeden von uns, und auch in unserer Sprache ist es allgegenwärtig: Wir fühlen uns beglückt durch ein strahlendes Lächeln, sehen etwas in einem neuen Licht, sind Feuer und Flamme oder fürchten uns vor Zwielicht und Verblendung.

In „Illuminate“ verbindet ONAIR herausragende musikalische Eigenkompositionen mit atemberaubenden Vokal-Arrangements bekannter Songs von Künstlern wie Led Zeppelin, Queen, Rammstein, The Foo Fighters oder Hurts. In all ihren Interpretationen schaffen sie es stets, den Stücken eine besondere „onairische“ Note hinzuzufügen. Längst haben sie damit ihren eigenen, unverwechselbaren Stil etabliert. Auch ihre Vokal-Bearbeitungen bekannter deutschsprachiger Songs (u.a. Herbert Grönemeyers „Der Weg“ und Xavier Naidoos „Sie sieht mich nicht“) eröffnen ganz neue, berührende Klangwelten.

Diese spannende Auswahl an Songs setzt ONAIR live durch eine beeindruckende Bühnenshow in Szene. Die Zuschauer tauchen fasziniert ein in tiefes Blau, üppiges Rot, in weiches Gold. Hier ein leises Blinken, dort ein lichtes Kräuseln… Töne funkeln, ein tiefer Beat vibriert. Lichtsplitter fliegen durch den Raum. Zwei Monde gehen auf. Eine silberne Klangwolke schiebt sich davor. Es donnert. Es ist schön. Und zwischen Schimmern und Funkeln, Schatten und Dunkelheit erscheint das kostbare, flüchtige Leuchten des Augenblicks.

Willkommen in der Welt von ONAIR.

Einlass ist ab 19 Uhr

Abendkasse Normalpreis: 27 €
Abendkasse ermäßigt: 22 €

Die Veranstaltung ist in Halle 16.

Einlass ab 19 Uhr

Donnerstag, 15.03.2018

Songwriter, Folk & Country
Fischer singt Cohen - Denis Fischer
15.03.2018 in Celle

Leonard Cohens Lieder handeln von Liebe, Hass, Sehnsucht, Erfüllung, dem strafenden Gott, der liebenden Frau und umgekehrt. Von Denis Fischer interpretiert, treffen sie direkt ins Herz und versetzen den Zuschauer in einen euphorischen Taumel zwischen Gänsehaut und Rührung.
Die subtilen Arrangements und Carsten Sauers kraftvoll-pointierte Klavierbegleitung geben Fischers Stimme und der poetischen Sprache der Texte viel Raum. Bei Fischer entsteht, ergänzt um eine Handvoll eigener, von Cohen inspirierter Songs, eine hoch emotionale und fein ausbalancierte Show, die mutig ganz auf die Magie der kleinen Gesten setzt. Dabei zelebriert er „Hallelujah“ als zart gebrochene Hymne oder „I’m your man“ als grandios charmanten Flirt mit dem Publikum.

Denis Fischer feiert die Melancholie als Lebenselixier und zieht dabei mit beiläufiger Eleganz und atemberaubender Souveränität ganz tief den Hut vorm großen Cohen.
Mit großen Gespür für Theatralik und Interpretation haucht er den legendären Songs aufregend frisches Leben ein und zeigt uns dabei ein Portrait des Künstlers als junger Mann – bitter, sarkastisch, aber auch sexy, gesegnet mit einer „golden voice“ und dem süffigen Humor heiterer Verzweiflung.
Er ist cool und zerbrechlich, wild und elegant, Pop und Chanson mit der idealen Mischung aus Drama und Augenzwinkern.

Denis Fischer: Vocal/Gitarre
Carsten Sauer: Piano
Ralf Stahn: Kontrabass

Weitere Informationen unter:
http://www.paulis.de

Einlass ist ab 19 Uhr.

Einlass ab 19:00 Uhr; Veranstalter: PAULIS - Das Veranstaltungsbüro

Freitag, 16.03.2018

Freitag, 13.04.2018

Sonntag, 15.04.2018

Rock & Pop
Simon & Garfunkel Revival Band - präsentiert von "Chamäleon Events & Booking"
15.04.2018 in Celle

Es gibt wenige Künstler, denen ein vergleichbar guter Ruf vorauseilt, wie dies bei der Simon & Garfunkel Revival Band der Fall ist. Wo sie auch auftreten, hinterlassen die sympathischen Vollblutmusiker ein begeistertes Publikum und überschwängliche Kritiken.In ihrem Programm „Feelin´ Groovy“ präsentieren sie am Sonntag, den 15.04.2018 die schönsten Songs des Kult-Duos.
Traumhafte, leidenschaftliche Balladen wie „Scarborough Fair“ oder „Bright Eyes“, Klassiker wie „Mrs. Robinson“, „The Boxer“ oder „The Sound of Silence“ gehören ebenso fest zum umfangreichen Repertoire wie die mitreißende „Cecilia“.

Einfach nur Nachspielen reicht da nicht! Um das Musikgefühl und die vielen kleinen musikalischen Raffinessen zu erwecken, benötigt man auch erstklassige Musiker. Michael Frank Gesang & Gitarre, Guido Reuter Gesang, Geige, Flöte und Klavier, begleitet von Sebastian Fritzlar an Gitarre, -Klavier, -Trommel & Bass, Sven Lieser an der Gitarre sowie Mirko Sturm an den Percussion & am Schlagzeug, schaffen den Seiltanz aus vollendetem Cover und eigener Interpretation so authentisch, dass das Publikum in einen regelrechten Sog zwischen ihre sehr rhythmischen und den gefühlvollen Nummern gerät. Mit ihren bis ins kleinste Detail abgestimmten Gesangs-und Instrumentaldarbietungen lassen sie die Grenze zwischen Original und Kopie verschwimmen.

Allein die mit den Originalen nahezu perfekt übereinstimmenden Stimmlagen sind dabei an Authentizität kaum zu überbieten. Die instrumentalen Fertigkeiten der Musiker sind ebenso beeindruckend, wie ihre Bühnenpräsenz. Sie zeigen eine perfekte Show, ohne dass sie große Showeffekte nötig haben.

Einlass ist ab 17 Uhr

Einlass ist ab 17:00
Rock & Pop
Simon & Garfunkel Revival Band
15.04.2018 in Celle

„MAN KÖNNTE MEINEN, DIE SIND ECHT“ - NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG
Es gibt wenige Künstler, denen ein vergleichbar guter Ruf vorauseilt, wie dies bei der Simon & Garfunkel Revival Band der Fall ist. Wo sie auch auftreten, hinterlassen die sympathischen Vollblutmusiker ein begeistertes Publikum und überschwängliche Kritiken.
In ihrem Programm „Feelin´ Groovy“ präsentieren sie am ..., dem ... die schönsten Songs des Kult-Duos.
Traumhafte, leidenschaftliche Balladen wie „Scarborough Fair“ oder „Bright Eyes“, Klassiker wie „Mrs. Robinson“, „The Boxer“ oder „The Sound of Silence“ gehören ebenso fest zum umfangreichen Repertoire wie die mitreißende „Cecilia“.
Einfach nur Nachspielen reicht da nicht! Um das Musikgefühl und die vielen kleinen musikalischen Raffinessen zu erwecken, benötigt man auch erstklassige Musiker. Michael Frank Gesang & Gitarre, Guido Reuter Gesang, Geige, Flöte und Klavier, begleitet von Sebastian Fritzlar an Gitarre, - Klavier, - Trommel & Bass, Sven Lieser an der Gitarre sowie Mirko Sturm an den Percussion & am Schlagzeug, schaffen den Seiltanz aus vollendetem Cover und eigener Interpretation so authentisch, dass das Publikum in einen regelrechten Sog zwischen ihre sehr rhythmischen und den gefühlvollen Nummern gerät. Mit ihren bis ins kleinste Detail abgestimmten Gesangs- und Instrumentaldarbietungen lassen sie die Grenze zwischen Original und Kopie verschwimmen. Allein die mit den Originalen nahezu perfekt übereinstimmenden Stimmlagen sind dabei an Authentizität kaum zu überbieten.
Die instrumentalen Fertigkeiten der Musiker sind ebenso beeindruckend, wie ihre Bühnenpräsenz. Sie zeigen eine perfekte Show, ohne dass sie große Showeffekte nötig haben.

Einlass 17:00 Uhr

Freitag, 20.04.2018

Rock & Pop
Ohrenfeindt - Live on Tour 2018 zum Album "Zwei Fäuste für Rock´n Roll"
20.04.2018 in Celle

Sie schlagen wieder zu - und schenken dieses Mal gleich doppelt ein. "Zwei Fäuste für Rock’n’Roll" heißt das siebte Studioalbum von OHRENFEINDT, produziert vom bewährten Team Roggenrohl aka Olman Viper und Chris Laut.
Wie gewohnt halten die Kiezrocker, was sie versprechen: die amtliche Rock’n’Roll-Dröhnung drückt ordentlich im Gesicht. Samthandschuh ist nicht - auf dieser Scheibe gibt das voll auf die Ohren, bis der lautgeprüfte Hörer seinen Kopfbewuchs mit einem breiten Grinsen reichlich schüttelt. Schon der Opener "Deine Mudder singt bei Lordi" lässt keinen Zweifel an der Marschrichtung des druckvollen Reeperbahn-Dreizylinders aufkommen: geradeaus, und das mit Macht! 

Brecher wie "Starkstrom-Baby" oder "König und Rebell" geben sich die Klinke in die Hand mit Stampfern, die auf so formschöne und kugelsichere Namen wie "Dreh Dein Radio auf" oder eben "Zwei Fäuste für Rock’n’Roll" hören. Dabei bleibt auch nicht verborgen, was die St. Paulianer antreibt: "Koks und Noten" - nur dass der Koks in diesem Fall schwarz ist und aus dem Ruhrgebiet importiert wird.

Irgendwie alles beim Alten also, und doch immer wieder neu. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber der "Vollgasroggenrohl" der Drei von der Rockstelle ist und bleibt alters- und zeitlos. Ein GuteLaune-Vier-Akkorde-mit-der-Keule-auf-die-Omme-Brett ohne Rücksicht auf Verluste, ein fettes Augenzwinkern am Rande des Wahnsinns, mit beiden Fäusten bis zum Ellenbogen im Rock’n’RollGewitter: unsere Nachbarn hören immer sehr laut OHRENFEINDT. Ob sie wollen oder nicht.

Hörempfehlung: Lautstärkeregler auf Anschlag!

Einlass ist ab 20 Uhr.

Abendkasse: 26 €

Die Veranstaltung ist in Halle 16.


Einlass ab 20:00 Uhr