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hr-Sinfoniekonzert | Don Juan
DON JUAN
Pariser Sinfonien

ALISA WEILERSTEIN | Violoncello
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 82 (»L‘ours / Der Bär«)
Thomas Larcher | Ouroboros – für Violoncello und Orchester
Richard Strauss | Don Juan
Richard Strauss | Rosenkavalier-Suite


Vergänglichkeit und die Unerbittlichkeit der verfließenden
Zeit, das sind Themen, die Richard
Strauss sowohl in der Tondichtung »Don Juan«
als auch im »Rosenkavalier« in rauschhafte
Musik übersetzte. Hier der Lebemann, dessen
Eros verstummt ist, dort die alternde Gräfin und
der aus der Zeit gefallene Baron Ochs. Doch
alles kehrt wieder, die zum Kreis gebogene
Schlange beißt in ihren eignen Schwanz – das
mythologische Bildsymbol des Ouroboros hat
Thomas Larcher als Titel für sein 2015 entstandenes
Werk für Cello und Orchester gewählt.
Was vergeht, wird neu geboren.

___________

Transience and the relentlessness of passing time
are the themes that Richard Strauss translated
into ecstatic music, both in his tone poem »Don
Juan« as well as in the »Rosenkavalier«. Here the
libertine whose Eros has fallen silent, there the
ageing Countess and the timeless Baron Ochs.
But everything returns, the snake has coiled up
to form a circle and bites its own tail – Thomas
Larcher chose the mythological symbol of the
Ouroboros as the title for his opus for cello and
orchestra which he composed in 2015. What fades
away will be reborn.

Konzerteinführung: 19:00 Uhr
hr-Sinfoniekonzert | Don Juan
DON JUAN
Pariser Sinfonien

ALISA WEILERSTEIN | Violoncello
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 82 (»L‘ours / Der Bär«)
Thomas Larcher | Ouroboros – für Violoncello und Orchester
Richard Strauss | Don Juan
Richard Strauss | Rosenkavalier-Suite


Vergänglichkeit und die Unerbittlichkeit der verfließenden
Zeit, das sind Themen, die Richard
Strauss sowohl in der Tondichtung »Don Juan«
als auch im »Rosenkavalier« in rauschhafte
Musik übersetzte. Hier der Lebemann, dessen
Eros verstummt ist, dort die alternde Gräfin und
der aus der Zeit gefallene Baron Ochs. Doch
alles kehrt wieder, die zum Kreis gebogene
Schlange beißt in ihren eignen Schwanz – das
mythologische Bildsymbol des Ouroboros hat
Thomas Larcher als Titel für sein 2015 entstandenes
Werk für Cello und Orchester gewählt.
Was vergeht, wird neu geboren.

___________

Transience and the relentlessness of passing time
are the themes that Richard Strauss translated
into ecstatic music, both in his tone poem »Don
Juan« as well as in the »Rosenkavalier«. Here the
libertine whose Eros has fallen silent, there the
ageing Countess and the timeless Baron Ochs.
But everything returns, the snake has coiled up
to form a circle and bites its own tail – Thomas
Larcher chose the mythological symbol of the
Ouroboros as the title for his opus for cello and
orchestra which he composed in 2015. What fades
away will be reborn.

Konzerteinführung: 19:00 Uhr
Sinfoniekonzert
Zu Beethovens 250. Geburtstag

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zur Oper „Fidelio“
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-moll KV 466
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op.55 „Eroica“

Die chinesische Pianistin Fei-Fei, die für „ihr leidenschaftliches Eintauchen in die Musik“ hoch gelobt wird, ist Gewinnerin der Concert Artists Guild Competition und Finalistin der 14. Van Cliburn International Piano Competition. Außerdem baut sie sich in den USA als auch international weiter einen Ruf für ihre poetischen Interpretationen auf, bezaubert das Publikum mit ihrer „Leidenschaft“ und „einnehmenden Bühnenpräsenz“ (Dallas Morning News). Ihre aufstrebende Karriere umfasst 2018 und 2019 eine Reihe prominenter Konzertauftritte, deren Höhepunkte ein Konzert mit dem Fort Worth Sinfonieorchester und ihrem Carnegie Hall/Stern Auditorium-Debüt mit dem preisgekrönten New York Youth Symphony sind.
Sie arbeitete mit berühmten Dirigenten wie Leonard Slatkin, Michael Stern, Jeffrey Kahane, Carl St. Clair, Leon Botstein, Randall Craig Fleisher, John Giordano, Yongyan Hu und En Shao. Die in Shenzhen, China, geborene Fei-Fei begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierunterricht. Sie zog nach New York, um an der Juilliard School zu studieren, wo sie ihren Bachelor- und Master of Music-Abschluss unter der Leitung von Yoheved Kaplinsky abschloss. 2020 ist sie „Artist in Residence“ bei der Philharmonie Baden-Baden.

Orchestermusik hat in Baden-Baden Tradition. Bereits 1580 unterhielten die Markgrafen von Baden ein eigenes Orchester. Das offizielle Gründungsjahr der Philharmonie wird auf 1854 datiert. In diesem Jahr begann für das damals bereits viele Jahre nur im Sommer aufspielende Orchester der ganzjährige Konzertbetrieb.
Gastspiele und Tourneen führten die Philharmonie bis nach China, in die arabischen Emirate Dubai und Qatar, in die Ukraine, nach Frankreich, nach Spanien, Belgien, Italien und in die Schweiz. Renommierte Konzertsäle wie die Zürcher Tonhalle und die Philharmonie Essen, die Alte Oper in Frankfurt, der KKL Luzern und natürlich das Festspielhaus Baden-Baden stehen auf dem Spielplan des Klangkörpers.
Etwa 30 verschiedene CD-Produktionen tragen die Klänge des Klangkörpers in die ganze Welt.

Einlass ab 18:30 Uhr
hr-Sinfoniekonzert | Haydn à la française
HAYDN À LA FRANÇAISE
Ballets Russes | Pariser Sinfonien

BAIBA SKRIDE | Violine
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 86
Sofia Gubaidulina | Dialog: Ich und Du – 3. Violinkonzert
Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 85 (»La Reine / Die Königin«)
Igor Strawinsky | Pulcinella – Suite

Von geistreichen Anspielungen, Zitaten und
humorvollen Generalpausen durchzogen sind
die Pariser Sinfonien Joseph Haydns, die ein
Zentrum bilden im aktuellen Saison-Programm.
Einen zweiten Schwerpunkt setzen die »Ballets
Russes« und Igor Strawinsky, wobei die mit
den Stilen des 18. Jahrhunderts spielende
»Pulcinella«-Suite die neoklassizistische Phase
des Komponisten einläutete. Und auch Sofia
Gubaidulina blickt zurück, wenn auch nur auf
das Jahr 1923, in dem der Philosoph Martin
Buber seine Schrift »Ich und Du« veröffentlichte.
Sofia Gubaidulina borgte sich den Titel aus
für ihr 3. Violinkonzert, das erst im April 2018
in Nowosibirsk uraufgeführt worden ist.
___________

Joseph Haydn’s Paris Symphonies, which are a
centrepiece of this season‘s programme, are full
of witty allusions, quotes and humorous general
pauses. The »Ballets Russes« and Igor Stravinsky
form a second focus, although the »Pulcinella«
suite, which plays with the styles of the 18th century,
marks the beginning of the composer’s
neoclassical phase. Sofia Gubaidulina looks back,
too, albeit only to the year 1923 when the philosopher
Martin Buber published his work »I and
Thou«. Sofia Gubaidulina borrowed the title for
her 3rd Violin Concerto which was premiered as
recently as April 2018 in Novosibirsk.

Konzerteinführung: 19:00 Uhr
hr-Sinfoniekonzert | Haydn à la française
HAYDN À LA FRANÇAISE
Ballets Russes | Pariser Sinfonien

BAIBA SKRIDE | Violine
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 86
Sofia Gubaidulina | Dialog: Ich und Du – 3. Violinkonzert
Joseph Haydn | Sinfonie Nr. 85 (»La Reine / Die Königin«)
Igor Strawinsky | Pulcinella – Suite

Von geistreichen Anspielungen, Zitaten und
humorvollen Generalpausen durchzogen sind
die Pariser Sinfonien Joseph Haydns, die ein
Zentrum bilden im aktuellen Saison-Programm.
Einen zweiten Schwerpunkt setzen die »Ballets
Russes« und Igor Strawinsky, wobei die mit
den Stilen des 18. Jahrhunderts spielende
»Pulcinella«-Suite die neoklassizistische Phase
des Komponisten einläutete. Und auch Sofia
Gubaidulina blickt zurück, wenn auch nur auf
das Jahr 1923, in dem der Philosoph Martin
Buber seine Schrift »Ich und Du« veröffentlichte.
Sofia Gubaidulina borgte sich den Titel aus
für ihr 3. Violinkonzert, das erst im April 2018
in Nowosibirsk uraufgeführt worden ist.
___________

Joseph Haydn’s Paris Symphonies, which are a
centrepiece of this season‘s programme, are full
of witty allusions, quotes and humorous general
pauses. The »Ballets Russes« and Igor Stravinsky
form a second focus, although the »Pulcinella«
suite, which plays with the styles of the 18th century,
marks the beginning of the composer’s
neoclassical phase. Sofia Gubaidulina looks back,
too, albeit only to the year 1923 when the philosopher
Martin Buber published his work »I and
Thou«. Sofia Gubaidulina borrowed the title for
her 3rd Violin Concerto which was premiered as
recently as April 2018 in Novosibirsk.

Konzerteinführung: 19:00 Uhr
hr-Sinfoniekonzert | Nacht auf dem kahlen Berge
NACHT AUF DEM KAHLEN BERGE

VADIM GLUZMAN | Violine
ANDRIS POGA | Dirigent

Modest Mussorgskij | Eine Nacht auf dem kahlen Berge
Erkki-Sven Tüür | Violinkonzert (Auftragswerk des hr – Uraufführung)
Sergej Rachmaninow | 3. Sinfonie

Sergej Rachmaninow lebte in den 1930ern in
den USA, doch seine dritte und damit letzte Sinfonie
steht ganz in der Tradition der russischen
Spätromantik. Sie atmet eine tiefe Melancholie
und ist getragen von warmer, ausladender
Melodik. Sein Landsmann Modest Mussorgskij
dagegen wusste: Für einen Hexensabbat muss
man andere Töne anschlagen! »Eine Nacht auf
dem kahlen Berge« müsse eher »barbarisch
und unflätig« klingen. Wirklich harmonisch
gepflegt ist auch nicht der Stil des Komponisten
Erkki-Sven Tüür, bekannt für seine ausgeklügelten,
zugleich ganz plastisch-vitalen Partituren.
Schließlich war der Este in den 1970ern
Schlagzeuger und Flötist einer Art-Rock-Band.

___________

Sergei Rachmaninoff lived in the USA in the 1930s,
but his third and last symphony stands entirely
in the tradition of late Russian Romanticism. It
exhales a deep melancholy and is carried by
warm, sweeping melodics. His fellow countryman
Modest Mussorgsky, on the other hand, was very
well aware that for a Witches‘ Sabbath you have
to strike a different tone! A »Night on Bald Mountain
« should sound more »barbaric and scurrilous
«. The style of the Estonian composer Erkki-
Sven Tüür cannot really be described as neatly
harmonious either. He is known for his ingenious
and yet very vivid and energetic scores. Not surprising
since the composer played percussion and
flute in an art-rock band in the 1970s.

Konzerteinführung: 19:00 Uhr