Plataforma Berlin: EL CUERPO VACÍO
Compagnie Cuatro X Cuatro


Cuatro X Cuatro
Konzept, Choreografie und Künstlerische Leitung Shantí Vera
Grafik Arturo Lugo / Amplio Espectro
Performance Sendic Vázquez und Shantí Vera
Livemusik Sendic Vázquez
Musik und Sounddesign Manuel Estrella
Lichtdesign Jésica Elizondo
Assistenz Künstlerische Leitung Melissa Herada
Video Fernando Frías / Maremoto Producciones

Eine Veranstaltung von FONCA und Cuatro X Cuatro.


The body is the absolute truth: Das Netzwerk Cuatro X Cuatro setzt sich in seiner künstlerischen Praxis intensiv mit Entwicklungen in Mexiko, Lateinamerika und der "restlichen" Welt auseinander. Als großer Bewunderer Andrei Tarkowskis sieht Cuatro X Cuatro in den zeitgenössischen (performativen) Künsten einen entscheidenden Möglichkeitsraum in einer Welt, in der fast alles vom Kapitalismus bestimmt ist. "El cuerpo vacío" – der leere Körper - nimmt in diesem Kontext drängende Probleme in Lateinamerika in den Blick: Das Stück sucht nach Wegen, den individuellen und politischen Körper zu befreien - als absolutes Subjekt im Verhältnis zu Sound, Musik, Raum und Tanz. "El cuerpo vacío" ist ein philosophisches Stück, das ausgehend von einer Vielzahl an an- und abwesenden Körpern agiert…

Cuatro X Cuatro ist ein im Jahr 2007 gegründetes Netzwerk von Künstler*innen und Kreativen um den Choreografen Shantí Vera, die aus verschiedenen Teilen Mexikos stammen. Seit 2009 haben sie zahlreiche künstlerische Projekte und Räume im Bereich Tanz und Choreografie entwickelt, setzen sich mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten auseinander - u.a. mit den Bedingungen in Mexiko und Lateinamerika - und sind in 17 europäischen und lateinamerikanischen Ländern aufgetreten. Cuatro X Cuatro hat zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien erhalten.

Plataforma Berlin ist gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa – spartenoffene Förderung, Instituto Cervantes und die Spanische Botschaft Berlin.

Foto (c) Promo

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

in the land of small details - Premiere
Performance von laborgras

Eine Reise in die bizarr-fantastische Welt der Details: In der Soloperformance „in the land of small details“ von laborgras betritt die Protagonistin Renate Graziadei eine Welt, in der die Naturgesetze außer Kraft gesetzt scheinen. Gemeinsam mit dem Publikum verlässt sie das sowohl physikalisch und körperlich als auch intellektuell Gewohnte und begibt sich in die Auseinandersetzung mit dem Extremen. Was passiert mit unserer Wahrnehmung, wenn wir Konventionen aufbrechen? Welche Spannungen, Schönheiten, Skurrilitäten können dabei entstehen? In einem Experimentierfeld von Zeit, Wahrnehmung und Transformation entstehen durch ständige Regelverschiebungen neue Existenzvarianten und emotionale Zustände jenseits von Alltagserfahrungen.

Bühne, Kostüm und Musik sind in „in the land of small details“ wichtige Spielelemente der Performerin: Das durch Videoprojek-tionen ergänzte Bühnenbild entführt sie in unterschiedliche Umgebungen, die Kostüme zwingen sie dazu, sich und ihren Körper immer wieder neu zu organisieren – mal führt dabei jede Bewegung zu Zerbrechlichkeit, mal scheint der plötzlich überdimensionierte Körper den „normalen“ Bewegungen im Weg zu sein. Die Musik, live aufgeführt von Kai von Glasow, wird zur Mit- und Gegenspielerin, zur Katalysatorin und zeitweise zur Protagonistin.

Eine Produktion von laborgras. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Made in Studio laborgras.

Foto (c) Phil Dera
in the land of small details
Performance von laborgras

Eine Reise in die bizarr-fantastische Welt der Details: In der Soloperformance „in the land of small details“ von laborgras betritt die Protagonistin Renate Graziadei eine Welt, in der die Naturgesetze außer Kraft gesetzt scheinen. Gemeinsam mit dem Publikum verlässt sie das sowohl physikalisch und körperlich als auch intellektuell Gewohnte und begibt sich in die Auseinandersetzung mit dem Extremen. Was passiert mit unserer Wahrnehmung, wenn wir Konventionen aufbrechen? Welche Spannungen, Schönheiten, Skurrilitäten können dabei entstehen? In einem Experimentierfeld von Zeit, Wahrnehmung und Transformation entstehen durch ständige Regelverschiebungen neue Existenzvarianten und emotionale Zustände jenseits von Alltagserfahrungen.

Bühne, Kostüm und Musik sind in „in the land of small details“ wichtige Spielelemente der Performerin: Das durch Videoprojek-tionen ergänzte Bühnenbild entführt sie in unterschiedliche Umgebungen, die Kostüme zwingen sie dazu, sich und ihren Körper immer wieder neu zu organisieren – mal führt dabei jede Bewegung zu Zerbrechlichkeit, mal scheint der plötzlich überdimensionierte Körper den „normalen“ Bewegungen im Weg zu sein. Die Musik, live aufgeführt von Kai von Glasow, wird zur Mit- und Gegenspielerin, zur Katalysatorin und zeitweise zur Protagonistin.

Eine Produktion von laborgras. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Made in Studio laborgras.

Foto (c) Phil Dera
Tanztage Berlin 2020: Sarabande // Tricks for Gold (T4$)
SASHA AMAYA: SARABANDE

Sasha Amaya holt barocke Tänze in die Gegenwart und sucht nach ihren Verbindungen zum zeitgenössischen Tanz. Direkter Blickkontakt, die Fetischisierung des Amateurhaften und eine besondere Aufmerksamkeit für das Zusammenspiel von Musik und Bewegung. Dabei stellt sie auch die Frage, wie wir mit kulturellen Praktiken umgehen: Wem gehören diese Tänze? Und was bedeutet es, europäische Tänze aus einer nicht-europäischen Perspektive zu erfahren? Eine poetische Studie über die Dunkelheit, Frivolität und Schönheit der barocken Tanzgeschichte aus heutiger Sicht.

LANGUAGE NO PROBLEM

JANUAR 09 | LIVE-BESCHREIBUNG FÜR MENSCHEN MIT SEHBEHINDERUNG

DAUER 30 Minuten KONZEPT, CHOREOGRAFIE Sasha Amaya PERFORMANCE Sasha Amaya, Falk Grever KOSTÜM Rike Zöllner LICHTDESIGN Hanna Kritten Tangsoo STIMMCOACHING Alessio Castellacci DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Alexandra Hennig HISTORIOGRAFISCHE BEGLEITUNG Anna Leon

Eine Produktion von Sasha Amaya in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.

***

FRIDA GIULIA FRANCESCHINI: TRICKS FOR GOLD (T4$)

Ein zynisches Märchen über die Vermarktung des weiblichen Körpers im Zeitalter des Spätkapitalismus. Ausgestattet mit einem Sack voll Gold, einer Webcam und diversen Zaubertricks erzählt Frida Giulia Franceschini die Geschichte einer einsamen Heldin, die zum Objekt ihrer eigenen Begierde wird. Wie kann frau sich selbst in Geld verwandeln? Dabei zelebriert sie Bühnenmagie und erotische Selbstdarstellung und enthüllt zugleich deren Technik und Geheimnis.

AUF ENGLISCH

JANUAR 09 | LIVE-BESCHREIBUNG FÜR MENSCHEN MIT SEHBEHINDERUNG

DAUER 40 Minuten VON Frida Giulia Franceschini MIT Frida Giulia Franceschini, Lea Kieffer KOSTÜM Lea Kieffer MUSIK Ksenija Ladic PRODUKTION Natalia Sookias OUTSIDE EYE Dani Brown DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Isabel Gatzke

Eine Produktion von Frida Giulia Franceschini, in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Mit Unterstützung von Macao Milano, Atelier Sí Bologna, Espaço do Tempo Montemor und O’Novo. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.
Tanztage Berlin 2020: Sarabande // Tricks for Gold (T4$)
SASHA AMAYA: SARABANDE

Sasha Amaya holt barocke Tänze in die Gegenwart und sucht nach ihren Verbindungen zum zeitgenössischen Tanz. Direkter Blickkontakt, die Fetischisierung des Amateurhaften und eine besondere Aufmerksamkeit für das Zusammenspiel von Musik und Bewegung. Dabei stellt sie auch die Frage, wie wir mit kulturellen Praktiken umgehen: Wem gehören diese Tänze? Und was bedeutet es, europäische Tänze aus einer nicht-europäischen Perspektive zu erfahren? Eine poetische Studie über die Dunkelheit, Frivolität und Schönheit der barocken Tanzgeschichte aus heutiger Sicht.

LANGUAGE NO PROBLEM

JANUAR 09 | LIVE-BESCHREIBUNG FÜR MENSCHEN MIT SEHBEHINDERUNG

DAUER 30 Minuten KONZEPT, CHOREOGRAFIE Sasha Amaya PERFORMANCE Sasha Amaya, Falk Grever KOSTÜM Rike Zöllner LICHTDESIGN Hanna Kritten Tangsoo STIMMCOACHING Alessio Castellacci DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Alexandra Hennig HISTORIOGRAFISCHE BEGLEITUNG Anna Leon

Eine Produktion von Sasha Amaya in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.

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FRIDA GIULIA FRANCESCHINI: TRICKS FOR GOLD (T4$)

Ein zynisches Märchen über die Vermarktung des weiblichen Körpers im Zeitalter des Spätkapitalismus. Ausgestattet mit einem Sack voll Gold, einer Webcam und diversen Zaubertricks erzählt Frida Giulia Franceschini die Geschichte einer einsamen Heldin, die zum Objekt ihrer eigenen Begierde wird. Wie kann frau sich selbst in Geld verwandeln? Dabei zelebriert sie Bühnenmagie und erotische Selbstdarstellung und enthüllt zugleich deren Technik und Geheimnis.

AUF ENGLISCH

JANUAR 09 | LIVE-BESCHREIBUNG FÜR MENSCHEN MIT SEHBEHINDERUNG

DAUER 40 Minuten VON Frida Giulia Franceschini MIT Frida Giulia Franceschini, Lea Kieffer KOSTÜM Lea Kieffer MUSIK Ksenija Ladic PRODUKTION Natalia Sookias OUTSIDE EYE Dani Brown DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Isabel Gatzke

Eine Produktion von Frida Giulia Franceschini, in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Mit Unterstützung von Macao Milano, Atelier Sí Bologna, Espaço do Tempo Montemor und O’Novo. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.
Tanztage Berlin 2020: Around the World - Eine Kooperation mit dem Gender Bender Festival und dem Goethe-Institut / Max Müller Bhavan Bangalore
In diesem Jahr ist das interdisziplinäre Kunstfestival "Gender Bender" aus Bangalore in Südindien zu Gast bei den "Tanztagen Berlin" und bringt eine Performance mit: "An Evening of Lavani". Musik, Tanz, Lieder und Geschichten – die traditionelle Tanzform Lavani wird zumeist von Frauen performt und oft als erotische Männerunterhaltung betrachtet. Dieser Abend überführt den Tanz in einen zeitgenössischen Kontext und stellt den männlichen Blick auf singende und tanzende Frauen auf den Kopf.

HINDI MIT ENGLISCHEN ÜBERTITELN

JANUAR 12 | GESPRÄCH ZUM "GENDER BENDER"-FESTIVAL IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG | AUF ENGLISCH
Im Anschluss an die Vorstellung am 12. Januar stellen die beiden Festivalleiterinnen und Theatermacherinnen Shiva Pathak und Nimi Ravindran aus dem Künstler*innenkollektiv Sandbox Collective ihr Festival vor. Seit fünf Jahren präsentiert "Gender Bender" - das erste Festival seiner Art in Indien - neue künstlerische Positionen aus aller Welt rund um das Thema Gender, Sexualität und Identität.

STÜCKDAUER 50 Minuten TEXT Bhushan Korgaonkar REGIE Savitri Medhatul PERFORMANCE Shakuntala Nagarkar, Akanksha Kadam, Savitri Medhatul MUSIK Chandrakant Lakhe, Sunil Jawale, Sumit Kudalkar, Latabai Waikar

"Gender Bender" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore und Sandbox Collective. Das Festival wird konzipiert und kuratiert von Sandbox Collective. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.

Foto © Kunal Vijaykar
Tanztage Berlin 2020: Around the World - Eine Kooperation mit dem Gender Bender Festival und dem Goethe-Institut / Max Müller Bhavan Bangalore
In diesem Jahr ist das interdisziplinäre Kunstfestival "Gender Bender" aus Bangalore in Südindien zu Gast bei den "Tanztagen Berlin" und bringt eine Performance mit: "An Evening of Lavani". Musik, Tanz, Lieder und Geschichten – die traditionelle Tanzform Lavani wird zumeist von Frauen performt und oft als erotische Männerunterhaltung betrachtet. Dieser Abend überführt den Tanz in einen zeitgenössischen Kontext und stellt den männlichen Blick auf singende und tanzende Frauen auf den Kopf.

HINDI MIT ENGLISCHEN ÜBERTITELN

JANUAR 12 | GESPRÄCH ZUM "GENDER BENDER"-FESTIVAL IM ANSCHLUSS AN DIE VORSTELLUNG | AUF ENGLISCH
Im Anschluss an die Vorstellung am 12. Januar stellen die beiden Festivalleiterinnen und Theatermacherinnen Shiva Pathak und Nimi Ravindran aus dem Künstler*innenkollektiv Sandbox Collective ihr Festival vor. Seit fünf Jahren präsentiert "Gender Bender" - das erste Festival seiner Art in Indien - neue künstlerische Positionen aus aller Welt rund um das Thema Gender, Sexualität und Identität.

STÜCKDAUER 50 Minuten TEXT Bhushan Korgaonkar REGIE Savitri Medhatul PERFORMANCE Shakuntala Nagarkar, Akanksha Kadam, Savitri Medhatul MUSIK Chandrakant Lakhe, Sunil Jawale, Sumit Kudalkar, Latabai Waikar

"Gender Bender" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore und Sandbox Collective. Das Festival wird konzipiert und kuratiert von Sandbox Collective. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.

Foto © Kunal Vijaykar
Tanztage Berlin 2020: Solar Threshold
In einer indigen-futuristischen Performance verbindet "Solar Threshold" zeitgenössischen Tanz mit rituellen Gesängen, Reggaeton und Perreo zu einer dekolonialen Tanzpraxis. Getragen von der Vibration ihrer Stimme versucht Maque Pereyra, die Differenzen und Überschneidungen von scheinbar gegensätzlichen Rhythmen und Bewegungen miteinander in Einklang zu bringen. Die Bühne wird zum spirituellen Experimentierfeld, auf dem konventionelle Vorstellungen von Sexualität und Sinnlichkeit zum Bersten gebracht werden.

LANGUAGE NO PROBLEM

DAUER 70 Minuten CHOREOGRAFIE, KOSTÜM, PERFORMANCE Maque Pereyra SOUNDDESIGN Mars Dietz LICHTDESIGN Hanna Kritten Tangsoo PERFORMANCE (VIDEO) Lulu Burow, Pauline Bulin, Gabriela Caicedo, Anisha Müller, Sharón Mercado, Esther Omogun, Claudia Sáez Fernández, MP SOUND-MENTOR Rodrigo Zárate Marfil STIMM-MENTOR Boris Camelin VIDEO, DOKUMENTATION Froilán Urzagasti PRODUKTION Sharón Mercado PRODUKTIONSASSISTENZ Nika Nardelli FOTODOKUMENTATION Yamila Macías, Katherine León HARNESSE Lash Fetish Gear DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Alexandra Hennig

Eine Produktion von Maque Pereyra in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und ada Studio. Mit Unterstützung von Yoggaton. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.

Foto © Yamila Macías
Tanztage Berlin 2020: Solar Threshold
In einer indigen-futuristischen Performance verbindet "Solar Threshold" zeitgenössischen Tanz mit rituellen Gesängen, Reggaeton und Perreo zu einer dekolonialen Tanzpraxis. Getragen von der Vibration ihrer Stimme versucht Maque Pereyra, die Differenzen und Überschneidungen von scheinbar gegensätzlichen Rhythmen und Bewegungen miteinander in Einklang zu bringen. Die Bühne wird zum spirituellen Experimentierfeld, auf dem konventionelle Vorstellungen von Sexualität und Sinnlichkeit zum Bersten gebracht werden.

LANGUAGE NO PROBLEM

DAUER 70 Minuten CHOREOGRAFIE, KOSTÜM, PERFORMANCE Maque Pereyra SOUNDDESIGN Mars Dietz LICHTDESIGN Hanna Kritten Tangsoo PERFORMANCE (VIDEO) Lulu Burow, Pauline Bulin, Gabriela Caicedo, Anisha Müller, Sharón Mercado, Esther Omogun, Claudia Sáez Fernández, MP SOUND-MENTOR Rodrigo Zárate Marfil STIMM-MENTOR Boris Camelin VIDEO, DOKUMENTATION Froilán Urzagasti PRODUKTION Sharón Mercado PRODUKTIONSASSISTENZ Nika Nardelli FOTODOKUMENTATION Yamila Macías, Katherine León HARNESSE Lash Fetish Gear DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Alexandra Hennig

Eine Produktion von Maque Pereyra in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und ada Studio. Mit Unterstützung von Yoggaton. Die 29. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore, mapping dance und Tanzfabrik Berlin e.V. Medienpartner: taz.die tageszeitung, Zitty, ExBerliner.

Foto © Yamila Macías
PURPLE - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: Hocus Pocus (7+) • Deutschlandpremiere
Der Titel „Hocus Pocus“ macht seinem Namen alle Ehre: Die zwei Darsteller erscheinen und verschwinden wie aus dem Nichts. Mal sehen wir nur eine Hand, einen Kopf, einen Rücken, wobei der Rest der Körper im absoluten Schwarz verschwindet. Das außergewöhnliche Bühnenbild ermöglicht ein spielerisches und magisches Erkundungsspiel von Erscheinungen und Verschwinden.
Dabei setzt der Choreograf Philippe Saire in seinem Tanzstück hauptsächlich auf der Kraft der Bilder, ihrer Magie und den Empfindungen, die sie hervorrufen.
Die brüderliche Beziehung, die sich zwischen den beiden Tänzern entwickelt,
bildet den roten Faden des Stückes: zunächst scheint sich ihre Beziehung im Bruderzwist zu verhärten, bevor sie sich dann doch gemeinsam auf eine fantastische Reise begeben.
Bitte machen Sie Ihre Kinder darauf aufmerksam, dass während des Abends Rauch entsteht, der jedoch nicht giftig ist.

Eine Koproduktion mit Le Petit Théâtre de Lausanne (entstanden am 25. Oktober 2017 am Le Petit Théâtre de Lausanne), Jungspund - Theatre Festival for Young Audiences St.Gallen im Rahmen von Fund Young Audiences by Reso – Dance Network Switzerland. Gefördert durch Pro Helvetia
Cie Philippe Saire wird von einer gemeinsamen Unterstützungsvereinbarung zwischen der Stadt Lausanne, Kanton Waadt und Pro Helvetia - Schweizer Kulturstiftung gefördert, unterstützt von Loterie Romande, Fondation de Famille Sandoz, Migros Kulturprozent, Corodis. Cie Philippe Saire hat eine ständige Residenz am Théâtre Sévelin 36, Lausanne.

English:
The title "Hocus Pocus" lives up to its name: the two performers appear and disappear out of nowhere. Sometimes we only see one hand, one head, one back, with the rest of the body disappearing in absolute black. The extraordinary stage design enables a playful and magical exploration of appearances and disappearances. In his dance piece, choreographer Philippe Saire relies mainly
on the power of the images, their magic and the sensations they evoke.
The fraternal relationship that develops between the two dancers forms the leitmotif of the piece: at first their relationship seems to harden in a fraternal quarrel before they embark on a fantastic journey together.
Please draw your children´s attention to the fact that smoke, which is not poisonous, develops during the evening.

A Coproduction with Le Petit Théâtre de Lausanne (created October 25th 2017 at
Le Petit Théâtre de Lausanne), Jungspund - Theatre Festival for Young Audiences St.Gallen in the frame of Fund Young Audiences by Reso – Dance Network Switzerland. With the support of Pro Helvetia.
Cie Philippe Saire is governed by a joint support agreement between the City of Lausanne, Canton of Vaud and Pro Helvetia – Swiss Arts Council ; and is supported by Loterie Romande, Fondation de Famille Sandoz, Migros Culture Percentage, Corodis.
Cie Philippe Saire is in permanent residency at Théâtre Sévelin 36, Lausanne.
In the frame of PURPLE supported by the Capital Cultural Fund Berlin

Konzept und Choreografie: Philippe Saire
Choreografie in Zusammenarbeit mit den Tänzern: Philippe Chosson,
Mickaël Henrotay-Delaunay
Tänzer auf Tour: Mickaël Henrotay-Delaunay, Ismael Oiartzabal
Bühnentechnik: Léo Piccirelli
Requisite: Julie Chapallaz, Hervé Jabveneau
Ton: Stéphane Vecchione
Technische Leitung: Vincent Scal-bert
Konstruktion: Cédric Berthoud
Bühnenmeister: Vincent Scalbert
Musik: Peer Gynt, Edvard Grieg

Foto: Philippe Weissbrodt
PURPLE - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: NOVEMBER (10+) • Deutschlandpremiere
Drei Tänzer betreten die leere Bühne, ein Spielfeld, auf dem sie eine gemeinsame Landschaft bilden. Sie verschlingen ihre Körper und bilden die genialsten Strukturen. Auf diese Weise entsteht ein endloses Geflecht aus physischen Spielen und Mechanismen, voller Verspieltheit und Phantasie. NOVEMBER erinnert an die einzigartige Zeit im Herbst und ist geprägt von Kreativität und der gemeinsamen Anstrengungen der Tänzer*innen. Es ist das Spiel des Zusammenseins.
Roser López Espinosas choreografische Arbeiten basieren auf einer starken Körperlichkeit, mit einer großen Leidenschaft für Präzision, Feingefühl, akrobatische Elemente und Details. Nach ihrem Abschluss an der MTD in Amsterdam und einer Ausbildung beim ehemaligen Olympiatrainer Jaume Miró arbeitete sie mit Choreografen wie Àngels Margarit, Cesc Gelabert, Pere Faura und Iago Pericot.
Ihre Arbeiten „Lowland“, „November“ und „Hand to Hand“ u. a. erlangten internationale Aufmerksamkeit, wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet und sind regelmäßig auf internationalen Bühnen zu sehen. Sie ist Gastchoreografin für internationale Kompanien wie Skånes Dansteater (Schweden) und Conny Janssen Danst (Niederlande) und arbeitete mit Zirkusunternehmen Circ Pànic (Katalonien) und Compagnie XY (Frankreich) zusammen. Roser López ist Artist in Residence des Theaters Mercat de les Flors in Barcelona und assoziierte Künstlerin des Centre La Caldera.

Eine Koproduktion mit Dansateliers (Rotterdam) Gefördert durch Graner – Centre de creació, La Pedrera – Fundació Catalunya Caixa In Zusammenarbeit mit Programa IBERESCENA, Departament de Cultura – Generalitat de Catalunya and INAEM – Ministerio de Educación, Cultura y Deporte und ACE / Acción Cultural Española Entstanden in der Residenz in Dansateliers (Rotterdam), Graner – Centre de creació, La Caldera and Area (Barcelona), L’Estruch (Sabadell)
Im Rahmen von PURPLE gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


English:
Three dancers enter the empty stage, a playing field on which they form a common landscape. They entangle their bodies and form the most ingenious structures.
In this way, an endless weave of physical games and mechanisms emerges, full of playfulness and imagination. NOVEMBER is a unique autumn time made of inventiveness and joined forces. It’s the game of being together.
Roser López Espinosa’s choreographic work is based on a strong physicality, with
a great passion for precision, delicacy, acrobatic elements and detail. Graduated at MTD in Amsterdam and trained with former Olympic trainer Jaume Miró, she has worked with choreographers such as Àngels Margarit, Cesc Gelabert, Pere Faura and Iago Pericot. Her work as a maker has received international recognition with several prizes and is habitually present at international stages, with works such as Lowland, November and Hand to hand. In 2017 she created L’estol for the National Dance Production of Catalonia and she premiered Trama in 2019. She is a guest choreographer for international companies, such as Skånes Dansteater (Sweden) and Conny Janssen Danst (The Netherlands). She has also collaborated with circus companies Circ Pànic (Catalonia) and Compagnie XY (France). She is a resident artist of theater Mercat de les Flors in Barcelona and associated artist of creation Centre La Caldera.

Coproduction Dansateliers (Rotterdam) With the support Graner – Centre de creació, La Pedrera – Fundació Catalunya Caixa With the collaboration of Programa IBERESCENA, Departament de Cultura – Generalitat de Catalunya and INAEM – Ministerio de Educación, Cultura y Deporte and ACE / Acción Cultural Española Created in residence in Dansateliers (Rotterdam), Graner – Centre de creació,
La Caldera and Area (Barcelona), L’Estruch (Sabadell)
In the frame of PURPLE supported by the Capital Cultural Fund Berlin

Konzept und Choreografie: Roser López Espinosa
Tänzer*innen: Roberto Provenzano, Nora Baylach, Roser López Espinosa
Entwickelt in Zusammenarbeit mit: Diego Sinniger de Salas, Sol Vázquez,
Inés Massoni
Musik: Ilia Mayer
Musikalischer Beitrag: Mark Drillich
Licht: Katinka Marac, Joana Serra, Sergio Roca
Kostüme: Lluna Albert, Roser López Espinosa
Künstlerische Beratung: Kristin de Groot
Technische Leitung: Anna Boix Álvarez


Foto: "November" of Roser Lopez Espinosa, Juni 2015, Copyright by Alfred Mauve
PURPLE - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: Balancing Bodies (8+) • Deutschlandpremiere
Keine Bühne, keine nummerierten Plätze, kein dämmerndes Licht. Nur ein gewöhnlicher Raum mit Bürostühlen auf Rädern. Die Zuschauern nehmen
Platz und rollen durch den Raum. Vier Darsteller laufen um sie herum und
lade sie ein, einen Brief zu lesen, ein Geschenk zu öffnen oder ein Bild zu malen. Zusammen mit Performern und dem Publikum entsteht ein Aktionsraum, der die Grenze zwischen Darstellern und Zuschauern überschreitet und verwischt. Dynamisch spielt „Balancing Bodies“ mit den Regel des Theaters und schafft einen Raum, in dem nichts so ist, wie es scheint.

Koproduktion mit: P2 (coproduction platform CC Hasselt and Theater aan het Vrijthof) Gefördert durch: Tweetakt Festival, Krokusfestival, De Brakke Grond, Dansmakers, Brakke Grond, Monty
Im Rahmen von PURPLE gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


English:
No stage, no numbered seats, no twilight light. Just an ordinary room with office chairs on wheels. The audience takes a seat and rolls through the room. Four performers walk around them inviting them to read a letter, open a gift or send a picture. Together with performers and the audience, an action space emerges that crosses and blurs the line between performers and spectators. Dynamically, "Balancing Bodies" plays with the rules of theatre and creates a space in which nothing is as it seems.

Co-produced by: P2 (coproduction platform CC Hasselt and Theater aan het Vrijthof) With support of: Tweetakt Festival, Krokusfestival, De Brakke Grond, Dansmakers, Brakke Grond, Monty.
In the frame of PURPLE supported by the Capital Cultural Fund Berlin

Choreografie: Manon Avermaete
Performer: Wannes de Porre, Sarah Vingerhoets, Evelyne Rossie, Paulien Truijen
Ton: Steven Holsbeeks
Bühnenbild: Indianen
Dramaturgie Gerhard Verfaillie
Produktion: Paulien Truijen


Foto: "Balancing Bodies" of Manon Avermaete, April 2018; Copyright by Edumarfilm
PURPLE - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: fliegen&fallen (2+)
Florian Bilbao und Rafal Dziemidok tanzen erstmals zusammen zur Musik von Moritz Gagern für sehr kleine Kinder den komischen und sehnsuchtsvollen Reigen über das Fliegen und Fallen.
Dabei lernt jedes kleine und große Menschenkind immer wieder neu: fliegen und fallen gehören zusammen. Ob aus großer Höhe oder nah am Boden: kullern, kugeln, stolpern. Egal, das Ergebnis ist immer das Gleiche – Man findet sich nach mal längerer, meist aber kürzerer Luftfahrt wieder auf seinen vier Buchstaben.
Doch dann kommt er wieder, der Wunsch sich zu erheben, aufrecht zu stehen, nicht zu wackeln und im Gleichgewicht zu bleiben. Und letztlich erneut der Versuch des Fliegens: segeln, abheben oder schweben.
Eine regelrechte Wunscherfüllungsmaschine hat der Raum- und Luftobjektkünstler Frank Fierke entwickelt, in der man ebenso normal laufen wie die verrücktesten Sprünge und Landungen wagen kann. Zunächst probieren es die Tänzer, später haben auch die ZuschauerInnen Gelegenheit, ihre eigenen Flugversuche zu unternehmen.
2017 entstand in Koproduktion mit dem Toihaus Theater in Salzburg eine Livemusik-Version der Inszenierung mit Yoko Yagihara am Piano.

Koproduktion des Theater o.N. mit Stary Browar Nowy Taniec, Art Stations Foundation by Grażyna Kulczyk (Poznan, PL) | Livemusik-Version in Koproduktion mit dem Toihaus Theater (Salzburg, AT) Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds,
der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Art Stations Foundation by Grażyna Kulczyk. Theater o.N. ist ein Partner der Offensive Tanz für Junges Publikum Berlin. Das Gastspiel wird gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
und durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Im Rahmen von PURPLE gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


English:
Florian Bilbao and Rafal Dziemidok dance together for the first time to music by Moritz Gagern for very young au­diences and present the comic and yearning round dance about flying and falling. In doing so, children large and small learn something new: flying and falling belong together. Whether from great heights or close to the ground: wobbling, rolling, stumbling.
The result is always the same – after what is a sometimes long but usually short trip through the air, you find your­ self back on your four paws. Then it comes again, the desire to lift yourself, stand upright, not stagger and stand in balance. And, finally, again the attempt to fly: gliding, lifting off, floating.
Space and air object artist Frank Fierke has developed a true wish fulfillment machine where you can walk normally as well as dare the craziest jumps and landings. First the dancers get to try it out, later the audience members have
their own chance to try and fly.

A Production by Theater o.N. and Art Stations Foundation by Grażyna Kulczyk (Poznan, Poland), funded by Hauptstadtkulturfonds. Theater o.N. is a partner of “Offensive Tanz für junges Publikum”. Guest performance funded by TANZPAKT Stadt-Land-Bund with the support of German Federal Government Commissioner for Culture and the Media and senate department for culture and Europe.
In the frame of PURPLE supported by the Capital Cultural Fund Berlin

Konzept: Florian Bilbao
Choreografie und Darstellung: Rafal Dziemidok, Florian Bilbao
Bühnenraum: Frank Fierke
Musik: Moritz Gagern
Kostüme: Sebastian Ellrich
Licht: Klaus Dust
Forschung: Alicja Morawska-Rubczak
Künstlerische Projektleitung: Vera Strobel
Produktionsleitung: Doreen Markert


Foto: David Beecroft
PURPLE - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: Balancing Bodies (8+) • Deutschlandpremiere
Keine Bühne, keine nummerierten Plätze, kein dämmerndes Licht. Nur ein gewöhnlicher Raum mit Bürostühlen auf Rädern. Die Zuschauern nehmen
Platz und rollen durch den Raum. Vier Darsteller laufen um sie herum und
lade sie ein, einen Brief zu lesen, ein Geschenk zu öffnen oder ein Bild zu malen. Zusammen mit Performern und dem Publikum entsteht ein Aktionsraum, der die Grenze zwischen Darstellern und Zuschauern überschreitet und verwischt. Dynamisch spielt „Balancing Bodies“ mit den Regel des Theaters und schafft einen Raum, in dem nichts so ist, wie es scheint.

Koproduktion mit: P2 (coproduction platform CC Hasselt and Theater aan het Vrijthof) Gefördert durch: Tweetakt Festival, Krokusfestival, De Brakke Grond, Dansmakers, Brakke Grond, Monty
Im Rahmen von PURPLE gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


English:
No stage, no numbered seats, no twilight light. Just an ordinary room with office chairs on wheels. The audience takes a seat and rolls through the room. Four performers walk around them inviting them to read a letter, open a gift or send a picture. Together with performers and the audience, an action space emerges that crosses and blurs the line between performers and spectators. Dynamically, "Balancing Bodies" plays with the rules of theatre and creates a space in which nothing is as it seems.

Co-produced by: P2 (coproduction platform CC Hasselt and Theater aan het Vrijthof) With support of: Tweetakt Festival, Krokusfestival, De Brakke Grond, Dansmakers, Brakke Grond, Monty.
In the frame of PURPLE supported by the Capital Cultural Fund Berlin

Choreografie: Manon Avermaete
Performer: Wannes de Porre, Sarah Vingerhoets, Evelyne Rossie, Paulien Truijen
Ton: Steven Holsbeeks
Bühnenbild: Indianen
Dramaturgie Gerhard Verfaillie
Produktion: Paulien Truijen


Foto: "Balancing Bodies" of Manon Avermaete, April 2018; Copyright by Edumarfilm
PURPLE - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: fliegen&fallen (2+)
Florian Bilbao und Rafal Dziemidok tanzen erstmals zusammen zur Musik von Moritz Gagern für sehr kleine Kinder den komischen und sehnsuchtsvollen Reigen über das Fliegen und Fallen.
Dabei lernt jedes kleine und große Menschenkind immer wieder neu: fliegen und fallen gehören zusammen. Ob aus großer Höhe oder nah am Boden: kullern, kugeln, stolpern. Egal, das Ergebnis ist immer das Gleiche – Man findet sich nach mal längerer, meist aber kürzerer Luftfahrt wieder auf seinen vier Buchstaben.
Doch dann kommt er wieder, der Wunsch sich zu erheben, aufrecht zu stehen, nicht zu wackeln und im Gleichgewicht zu bleiben. Und letztlich erneut der Versuch des Fliegens: segeln, abheben oder schweben.
Eine regelrechte Wunscherfüllungsmaschine hat der Raum- und Luftobjektkünstler Frank Fierke entwickelt, in der man ebenso normal laufen wie die verrücktesten Sprünge und Landungen wagen kann. Zunächst probieren es die Tänzer, später haben auch die ZuschauerInnen Gelegenheit, ihre eigenen Flugversuche zu unternehmen.
2017 entstand in Koproduktion mit dem Toihaus Theater in Salzburg eine Livemusik-Version der Inszenierung mit Yoko Yagihara am Piano.

Koproduktion des Theater o.N. mit Stary Browar Nowy Taniec, Art Stations Foundation by Grażyna Kulczyk (Poznan, PL) | Livemusik-Version in Koproduktion mit dem Toihaus Theater (Salzburg, AT) Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds,
der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der Art Stations Foundation by Grażyna Kulczyk. Theater o.N. ist ein Partner der Offensive Tanz für Junges Publikum Berlin. Das Gastspiel wird gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
und durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Im Rahmen von PURPLE gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds


English:
Florian Bilbao and Rafal Dziemidok dance together for the first time to music by Moritz Gagern for very young au­diences and present the comic and yearning round dance about flying and falling. In doing so, children large and small learn something new: flying and falling belong together. Whether from great heights or close to the ground: wobbling, rolling, stumbling.
The result is always the same – after what is a sometimes long but usually short trip through the air, you find your­ self back on your four paws. Then it comes again, the desire to lift yourself, stand upright, not stagger and stand in balance. And, finally, again the attempt to fly: gliding, lifting off, floating.
Space and air object artist Frank Fierke has developed a true wish fulfillment machine where you can walk normally as well as dare the craziest jumps and landings. First the dancers get to try it out, later the audience members have
their own chance to try and fly.

A Production by Theater o.N. and Art Stations Foundation by Grażyna Kulczyk (Poznan, Poland), funded by Hauptstadtkulturfonds. Theater o.N. is a partner of “Offensive Tanz für junges Publikum”. Guest performance funded by TANZPAKT Stadt-Land-Bund with the support of German Federal Government Commissioner for Culture and the Media and senate department for culture and Europe.
In the frame of PURPLE supported by the Capital Cultural Fund Berlin

Konzept: Florian Bilbao
Choreografie und Darstellung: Rafal Dziemidok, Florian Bilbao
Bühnenraum: Frank Fierke
Musik: Moritz Gagern
Kostüme: Sebastian Ellrich
Licht: Klaus Dust
Forschung: Alicja Morawska-Rubczak
Künstlerische Projektleitung: Vera Strobel
Produktionsleitung: Doreen Markert


Foto: David Beecroft
AUGUSTO - Deutschlandpremiere
Kreation Alessandro Sciarroni
Performance Massimiliano Balduzzi, Gianmaria Borzillo, Marta Ciappina, Jordan Deschamps, Pere Jou, Benjamin Kahn, Leon Maric, Francesco Marilungo, Cian McConn, Roberta Racis und Matteo Ramponi
Musik Yes Soeur!
Lichtdesign Sébastien Lefèvre
Bewegungscoaching und dramaturgische Zusammenarbeit Elena Giannotti
Kostüme Ettore Lombardi
Dramaturgische Beratung Chiara Bersani, Peggy Olislaegers und Sergio Lo Gatto
Lach-Yoga Coaching Monica Gentile
Künstlerische Zusammenarbeit Erna Ómarsdóttir und Valdimar Jóhannsson
Stimmcoaching Sandra Soncini
Technische Leitung Valeria Foti
Assistenz und Recherche Damien Modolo
Kurator, Promotion und Beratung Lisa Gilardino
Administration und Produktionsleitung Chiara Fava



„Und doch hat das Lachen etwas Ästhetisches, denn die Komik entsteht gerade dann, wenn die Gesellschaft und der Einzelne, befreit von der Sorge der Selbsterhaltung, damit beginnen sich als Kunstwerke zu betrachten.“ Henri Bergson, Lachen, 1900

Lachen bis zum bitteren Ende: Die Performance „AUGUSTO“ des mit dem Goldenen Löwen 2019 ausgezeichneten italienischen Künstlers Alessandro Sciarroni setzt sich auf radikale Weise mit dem Bedürfnis nach bedingungsloser Liebe und menschlichem Schmerz auseinander. Neun Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Sänger*innen agieren körperlich und stimmlich auf der Büh-ne nur durch, mit, aus Lachen und drücken so Freude, Euphorie, Rührung, Leid, Wut und Angst aus: eine ununterbrochene Lachorgie.

Eine Produktion von MARCHE TEATRO Teatro di Rilevante Interesse Culturale, corpoceleste_C.C.00#, European Creative Hub – French Minister of Culture/Maison de la Danse grant for Biennale de la danse de Lyon 2018, Festival GREC Barcelona, Théâtre de Liège, Teatro Municipal do Porto, CENTQUATRE-PARIS, apap – Performing Europe 2020. Ko-finanziert durch Creative Europe Programm der Europäischen Union, Snaporazverein, Theaterfestival Boulevard, Theater Freiburg (Germany), La Biennale di Venezia. Koproduziert von Tanzfabrik Berlin, Centrale Fies, L’arboreto – Teatro Dimora di Mondaino. Unterstützt durch apap – Performing Europe 2020.

Foto (c) Alice Brazzit
AUGUSTO
Kreation Alessandro Sciarroni
Performance Massimiliano Balduzzi, Gianmaria Borzillo, Marta Ciappina, Jordan Deschamps, Pere Jou, Benjamin Kahn, Leon Maric, Francesco Marilungo, Cian McConn, Roberta Racis und Matteo Ramponi
Musik Yes Soeur!
Lichtdesign Sébastien Lefèvre
Bewegungscoaching und dramaturgische Zusammenarbeit Elena Giannotti
Kostüme Ettore Lombardi
Dramaturgische Beratung Chiara Bersani, Peggy Olislaegers und Sergio Lo Gatto
Lach-Yoga Coaching Monica Gentile
Künstlerische Zusammenarbeit Erna Ómarsdóttir und Valdimar Jóhannsson
Stimmcoaching Sandra Soncini
Technische Leitung Valeria Foti
Assistenz und Recherche Damien Modolo
Kurator, Promotion und Beratung Lisa Gilardino
Administration und Produktionsleitung Chiara Fava



„Und doch hat das Lachen etwas Ästhetisches, denn die Komik entsteht gerade dann, wenn die Gesellschaft und der Einzelne, befreit von der Sorge der Selbsterhaltung, damit beginnen sich als Kunstwerke zu betrachten.“ Henri Bergson, Lachen, 1900

Lachen bis zum bitteren Ende: Die Performance „AUGUSTO“ des mit dem Goldenen Löwen 2019 ausgezeichneten italienischen Künstlers Alessandro Sciarroni setzt sich auf radikale Weise mit dem Bedürfnis nach bedingungsloser Liebe und menschlichem Schmerz auseinander. Neun Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Sänger*innen agieren körperlich und stimmlich auf der Büh-ne nur durch, mit, aus Lachen und drücken so Freude, Euphorie, Rührung, Leid, Wut und Angst aus: eine ununterbrochene Lachorgie.

Eine Produktion von MARCHE TEATRO Teatro di Rilevante Interesse Culturale, corpoceleste_C.C.00#, European Creative Hub – French Minister of Culture/Maison de la Danse grant for Biennale de la danse de Lyon 2018, Festival GREC Barcelona, Théâtre de Liège, Teatro Municipal do Porto, CENTQUATRE-PARIS, apap – Performing Europe 2020. Ko-finanziert durch Creative Europe Programm der Europäischen Union, Snaporazverein, Theaterfestival Boulevard, Theater Freiburg (Germany), La Biennale di Venezia. Koproduziert von Tanzfabrik Berlin, Centrale Fies, L’arboreto – Teatro Dimora di Mondaino. Unterstützt durch apap – Performing Europe 2020.

Foto (c) Alice Brazzit
THE GAP - Performance von Michael Rauter/ Bob’s Company
Performance von Michael Rauter/
Bob’s Company

Was bedeutet Erwachsenwerden in einer Welt, in der menschliche Reife nichts anderes als Kapitulation und Verzicht zu sein scheint? Die Soloperformance „THE GAP“ des Künstlers Michael Rauter setzt sich mit der Frage nach individueller Mündigkeit in einer infantilen Welt auseinander.

Das Konzept von Kindheit entstand zur Zeit und mit der Idee der Aufklärung: Um ein vernunftgeleitetes Wesen zu werden, musste der Mensch erwachsen werden. Für die renommierte amerikanische Philosophin Susan Neiman, Direktorin am Einstein Forum in Potsdam, ist das Erwachsenwerden im Sinne Kants an einen individuellen Prozess der Aufklärung gekoppelt. Neiman spricht in ihrem Buch „Why grow up?“ dabei auch von einer Lücke, einem das Leben durchziehenden Riss, den es mutig als reifer Mensch auszuhalten gilt: „Ideale der Vernunft sagen uns, wie die Welt sein sollte; die Erfahrung sagt uns, dass sie selten so ist. Erwachsenwerden verlangt, sich der Kluft zwischen beidem zu stellen, ohne eines davon aufzugeben.“

Konzept, Choreografie, Komposition, Bühne, Licht und Performance Michael Rauter
Songtexte Daniella Strasfogel
Künstlerische Beratung Laurent Chétouane
Klangregie Johann Günther

Eine Produktion von Michael Rauter / Bob’s Company. „THE GAP“ ist Teil des Fellowship-Programms #bebeethoven, einem Projekt von PODIUM Esslingen anlässlich des Beethoven-Jubiläums im Jahr 2020, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Foto (c) Promo
THE GAP - Performance von Michael Rauter/ Bob’s Company
Performance von Michael Rauter/
Bob’s Company

Was bedeutet Erwachsenwerden in einer Welt, in der menschliche Reife nichts anderes als Kapitulation und Verzicht zu sein scheint? Die Soloperformance „THE GAP“ des Künstlers Michael Rauter setzt sich mit der Frage nach individueller Mündigkeit in einer infantilen Welt auseinander.

Das Konzept von Kindheit entstand zur Zeit und mit der Idee der Aufklärung: Um ein vernunftgeleitetes Wesen zu werden, musste der Mensch erwachsen werden. Für die renommierte amerikanische Philosophin Susan Neiman, Direktorin am Einstein Forum in Potsdam, ist das Erwachsenwerden im Sinne Kants an einen individuellen Prozess der Aufklärung gekoppelt. Neiman spricht in ihrem Buch „Why grow up?“ dabei auch von einer Lücke, einem das Leben durchziehenden Riss, den es mutig als reifer Mensch auszuhalten gilt: „Ideale der Vernunft sagen uns, wie die Welt sein sollte; die Erfahrung sagt uns, dass sie selten so ist. Erwachsenwerden verlangt, sich der Kluft zwischen beidem zu stellen, ohne eines davon aufzugeben.“

Konzept, Choreografie, Komposition, Bühne, Licht und Performance Michael Rauter
Songtexte Daniella Strasfogel
Künstlerische Beratung Laurent Chétouane
Klangregie Johann Günther

Eine Produktion von Michael Rauter / Bob’s Company. „THE GAP“ ist Teil des Fellowship-Programms #bebeethoven, einem Projekt von PODIUM Esslingen anlässlich des Beethoven-Jubiläums im Jahr 2020, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.

Foto (c) Promo