Donnerstag, 20.06.2019
um 17:00 Uhr

Lutherkirche Wiesbaden
Mosbacherstraße 2
65187 Wiesbaden


Tickets
ab 10,00 €




Nachkriegs-Musical mit Texten von Anne Preis, Yannic Blauert, Ben Elsässer, Franca Blauert, Tabea Renz, Laura Loew und Musik von Luis Richter

Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. In einem Zug treffen Menschen mit ihren Geschichten, Ängsten, Hoffnungen und Träumen aufeinander: Martha und Ruben, die der Krieg trennte. Horst, der auf der Flucht vor seiner Vergangenheit ist. Studenten, die den Aufbruch nach der Katastrophe des Krieges wagen und eine amerikanische Sängerin auf der Suche nach einer neuen Karriere. Alte Wunden brechen auf, Verstrickungen müssen entwirrt werden und über allem steht die Frage: Wohin geht die Reise? Lähmt die Vergangenheit oder siegt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft?

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Christina Lux - feat. Oliver George
Lux macht keinen Hehl aus einer klaren Haltung, die sich in ihrer Musik und ihren Ansagen widerspiegelt. Farbe zu bekennen gehört für sie zum Künstlersein dazu. „Ohne Empathie ist alles nichts. Wenn ich mit meiner Musik, an das erinnern kann, was ich selbst niemals vergessen will, dann ist das rund für mich.“ Sie ist eine echte Lichtgestalt im Meer der Songschreiber. Im August 2018 wurde das Album Leise Bilder mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen ausgezeichnet.

Christina Lux intensive und warme Stimme erzählt Geschichten über Begegnungen und Momentaufnahmen. Innen und außen. Sie schaut hin, betrachtet die schrägen und schönen Dinge des Lebens immer auf der Suche nach dem, was unter der Oberfläche liegt. Dafür findet sie berührende Bilder in ihrer Musik und ihren Worten und schlägt tiefenentspannt den Bogen vom puren Song zum Jazz. Eine großartige Gitarristin, die ihre wachen, frechen und tief philosophischen Gedanken in ihren Songs und Ansagen durchlässig auf den Punkt bringt.

Mit ihrem Weggefährten Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang hat sie das aktuelle und neunte Album Leise Bilder produziert. Im Konzert lassen sich beide mit großer Spielfreude aufeinander ein und es ist erstaunlich, wie raumfüllend und intensiv nur zwei Musiker sein können. Ohne Brüche wechselt Christina Lux dabei zwischen ihren englischen und den deutschsprachigen Songs.
Die berührende Musikalität und Bandbreite von Christina Lux ist ungewöhnlich. Ungewöhnlich gut. Songwriter Jazz vom Feinsten.

Einlass eine Stunde vor Beginn
Jazzfestival Freiburg • Jakob Bro Trio - Jakob Bro • Thomas Morgan • Joey Baron
Das Trio des dänischen Gitarristen Jakob Bro mit den beiden Amerikanern Joey Baron und Thomas Morgan ist ein magisches. Ein unglaubliches Umeinanderschmeicheln zelebrieren die drei. Man hört das in andächtiger Stille, insofern gäbe es an ihrem ersten Live-Album nur zu bekritteln, dass der Beifall nach den Stücken stört, selbst wenn er aus dem New Yorker Jazz Standard stammt, wo schon so manche CD mitgeschnitten wurde. Zwischendurch wird ohnehin nicht applaudiert, weil das bei dieser Musik wie ein Akt der Sabotage wäre. Sensationell, mit welchen Finessen Morgan mit seinem Navigationsinstrument Kontrabass dieses traumverlorene Schwelgen grundiert, wie er immer anders diesem milden Gedankenstrom Tiefe gibt.

Dieses Trio ist auch ein Glücksfall, weil es belegt, dass Jazz keine kompetitive Musik sein muss. Ein intuitives Voranschreiten erlebt man als lange und logische Kette, als einen Masterplan in Tönen, als Schönheit pur, ausgewogen, subtil und doch nicht statisch. Bro lässt seine Gitarrenwolken schweben, wozu Baron sein Drumset kost und dabei einen federnd dezenten Groove zaubert. Jeder scheint zu erahnen, was der andere als nächste Idee entwickeln wird, und reagiert darauf wie im Voraus. In der Summe definiert das eine Obergrenze für Jazzkammermusik. Eine CD wie eine Wunscherfüllung, weil das Konzept weiter und weiter trägt und wie von innen leuchtet, wobei es demonstriert, wie stark das Fragile sein kann.

Ulrich Steinmetzger, Jazz thing 126

Einlass Foyer: 19:00 Uhr • Parkplätze auch beim BürgerBad • Friedhofweg 13
Wilhelm Tell - Friedrich Schiller
Friedrich Schiller WILHELM TELL
Schauspiel

Erstmals am Alten Schauspielhaus zu erleben: Schillers legendäre Version des Freiheitskämpfers Wilhelm Tell! 1804 in Weimar uraufgeführt, bietet das Schauspiel ein politisches Lehrstück im Breitwandformat: die Vergiftung des sozialen Friedens durch Gewalt, geistige Brandstiftung und politische Willkür; der Tyrannenmord als Folge und Voraussetzung für eine zukünftige Demokratie. Eine große Erzählung vom Zusammenhalt der Gesellschaft.

Heimgesucht von den Habsburger Unterdrückern, verbünden sich Abgesandte der Kantone Unterwalden, Uri und Schwyz beim berühmten Rütlischwur. Die Unterdrückung durch den Statthalter Gessler soll beendet, die Freiheit und der Frieden wiederhergestellt werden. Nur einer fehlt: Tell. Der lebt zurückgezogen mit seiner Familie und will sich dem Freiheitskampf nicht anschließen. Doch dann wird er von Gessler gezwungen, seinem Kind einen Apfel vom Kopf zu schießen. Tell tut es – und wird trotzdem gefangen genommen. Nach geglückter Flucht lauert er Gessler in der Hohlen Gasse auf und erschießt ihn. Damit gibt Tell dem Freiheitskampf seiner Eidgenossen die entscheidende Wendung.

Die Geschichte von Wilhelm Tell, dem Schweizer Nationalhelden und Tyrannenmörder, erzählt Regisseur Klaus Hemmerle mit großem Ensemble; darunter Publikumsliebling Andreas Klaue als Werner Stauffacher, erstmals Gian Rupf als Wilhelm Tell sowie Lisa Wildmann als seine Frau Hedwig.

Vorstellungen 13.9. bis 19.10.2019

Mit Robert Besta, Gunnar Blume, Eva Geiler, Marius Hubel, Peter Kaghanovitch, Andreas Klaue,
Antonia Leichtle, Gian Rupf, Laura Sauer, Lisa Wildmann u.a.
Regie Klaus Hemmerle
Bühne und Kostüme Ralph Zeger
Musik Nina Wurman
Dramaturgie Axel Preuß
Die Architektur einer Linie - Premiere / Uraufführung
Der Raum füllt sich mit Linien aus Licht, Projektionen und Bewegungen.
Musik sendet Klangflächen. Wellen breiten sich aus. Lichtlinien streifen
über den Boden, entlang der Wände und durchwandern die sich stetig verändernde Textur. Abstrakte Körperbewegungen öffnen und verlängern sich, von außen nach innen, ohne den Schwung der Linie zu verlieren.
Linien, Bilder, Klänge überlagern sich.

Riki von Falken erschafft Bewegungsräume kontrollierter Brüchigkeit, folgt und überschreitet spielerisch gelegte Linien aus Licht und Video, begegnet den energetischen Impulsen des Publikums. Eine Unterhaltung beginnt.

„Ein Körperteil schiebt den Impuls an und ich lasse ihn entstehen, in
der Beziehung von den Armen, den Beinen, des Kopfes, des Rumpfes zueinander. Ich folge der Entwicklung einer Bewegung. Wie schiebt sie
sich durch den Körper, wie schiebt sich der Körper durch den Raum.
Was begegnet mir. Egal wohin sich die Bewegung im Raum ausbreitet,
jeder Punkt im Raum hat eine gleiche Wertigkeit. Ich beschreibe mit den Raumwegen ein Stück Architektur.“ Riki von Falken

Ralf Grünebergs Klanglandschaften entstehen live, konstruieren den Weg der Bewegungen, begleiten, geben Impuls, setzen sich in Dialog und geben dem Bild eine Reibungsfläche. Ein akustischer Parcour.

Oscar Loeser entwickelt Liveanimationen auf dem Leuchttisch, die auf den Raum, die Bewegungen, die Klänge reagieren. Die in Wiederholung gesetzten Videoaufnahmen der geometrischen Objekte und organischen Materialien entwickeln komplexe Texturen. Das Material faltet sich, atmet, pulsiert, knistert, fängt an sich zu bewegen, wandert durch den Raum und trifft auf den Körper.

Im Raum entsteht ein Fluss von Impulsen, die sich für den Moment rhythmisch und dynamisch vereinen. Die Lebendigkeit der Linie
spiegelt sich in der Choreographie.
Eine Architektur der Linien entsteht.

Riki von Falken, Oscar Loeser und Ralf Grüneberg treffen sich nach zehn Jahren gemeinsamen künstlerischen Schaffens und fünf Inszenierungen erstmalig live auf der Bühne.

Konzept: Riki von Falken & Oscar Loeser
Choreografie / Tanz: Riki von Falken
Videografik: Oscar Loeser
Livesound / Musik: Ralf Grüneberg
Bühne / Licht: Clemens Kowalski
Dramaturgie: Katja Kettner
Kostüm: Heather Maccrimmon
Produktionsleitung: Christine Elbel
PR: Kerstin Böttcher
Grafik / Foto: Franziska Schwarz, waf.berlin

Gefördert durch den Haupstadtkulturfonds.
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.

Online-Verkauf für diesen Termin nicht mehr möglich, bitte wählen Sie einen anderen Termin.
Fame - Das Musical 2019
Sie träumen von Ruhm, Glanz und Ehre. Jeder, der sich zum Ziel gesetzt hat, Magie auf die Bühne zu bringen, tut das. Aber der Weg zum Ruhm ist hart. „Fame - Das Musical“ erzählt von diesem Weg. Das Publikum erlebt die jungen, hoffnungsvollen Talente während ihrer Ausbildung in Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel, leidet mit ihnen, wenn Rückschläge auszuhalten sind, und vergießt Tränen des Glücks und der Rührung, wenn der hart erkämpfte Traum wahr wird. Ganz nebenbei ver- und entlieben sich die jungen Fame-Anwärter und versuchen heraus zu finden, wer sie eigentlich sind.

Wer könnte diese Achterbahn der Gefühle besser auf die Bühne bringen, als die Schüler der Stage School Hamburg? Sie spielen praktisch ihr eigenes Leben. Wer bei „Fame - Das Musical\" auf der Bühne steht, hat die dreijährige Ausbildung an der Stage School Hamburg erfolgreich durchlaufen und eine externe Jury mit Können und Talent überzeugt. Nun schöpfen die Jung-Darsteller bei der Inszenierung ihres Abschlussprojekts aus ihren ganz individuellen Erfahrungen und verleihen ihren Figuren damit eine besondere Authentizität.

\"Fame - Das Musical\" beruht auf dem gleichnamigen Film von Alan Parker aus dem Jahr 1980. Berühmt gewordene Worte stammen hier von Debbie Allen, alias Tanzlehrerin Lydia Grant: \"You´ve got your dreams. You want fame. But fame costs. And right here is where you start paying - in sweat!\"

Speziell angehende Tänzer warnt sie vor geschwollenen Zehen, gezerrten Sehnen und gesplitterten Schienenbeinen. Und auch wenn der tänzerische Alltag in Hamburg nicht ganz so dramatisch ist, die Quintessenz aus dem Musical ist mehr als zutreffend: \"Das Theater ist kein Ort für Feiglinge!\" Lassen auch Sie sich begeistern vom Mut der Stage School-Absolventen, von ihrer brennenden Leidenschaft, ihrer Energie und dem ungebrochenen Willen auf der Bühne zu brillieren.

Spieldauer: ca. 135 Minuten inkl. Pause

Tickets ab 29 Euro, Einzelplätze ab 25 Euro!

*Wollten Sie nicht immer schon einmal einen \"echten Star“ kennenlernen? Einen Darsteller, den Sie gerade eben noch auf der Bühne bewundert haben, einen Augenblick später persönliche Fragen stellen können? Gemeinsam einen Drink geniessen dürfen? Diese Möglichkeit haben Sie jetzt bei FAME - DAS MUSICAL im FIRST STAGE. Im Rahmen unserer VIP Kategorie erhalten Sie ein Glas Prosecco, ein für Sie signiertes Programmheft und ein Plakat. Dazu erleben Sie unsere Darsteller, die Musicalstars von morgen, in einem persönlichen Meet and Greet!

Idee und Entwicklung von DAVID DE SILVA
Buch von Jose Fernandez
Liedtexte von Jacques Levy
Musik von Steve Margoshes
Titelsong FAME von Dean Pitchfork und Michael Gore
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher
Boban Markovic Orkestar - Romno Power Festival
Boban Markovic stammt aus einer musikalischen Roma-Familie. Breiets sein Großvater war Anfang des 20. Jahrhunderts eine bekannte Figur, der sein Können den folgenden Generationen weitergab. In der kleinen Ortschaft Guca in Serbien gibt es seit 1961 das größte Blasmusik-Festival der Welt, das auch immer die beste Kapelle kürt. Nachdem Boban Markovic und sein Orkestar diesen Preis fünfmal hintereinander gewannen, durften sie nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen, sondern nur noch außer Konkurrenz auftreten. Weil sie einfach zu gut sind. Freut euch auf eine wilde Party mit außerordentlichen Musiker. Bei einem Besuch des Guca-Festivals sagte einst Miles Davis über die Musiker beeindruckt: "Ich wusste nicht, dass man Trompete auf so eine Weise spielen kann."

***
Unter dem Titel ROMNO POWER FESTIVAL veranstaltet die Europäische Donauakademie in Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Landesverband der Sinti und Roma Sinti und Roma-Kulturtage vom 13. – 21. September 2019 in Ulm - mit Konzerten, Lesungen, Film und Diskussionsveranstaltungen. Die Kulturwoche steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
Zum Hintergrund: Im nationalsozialistisch besetzten Europa fielen 500.000 Sinti und Roma dem Holocaust zum Opfer – einem Verbrechen, das wie die Ermordung der europäischen Juden in seinem Ausmaß unvorstellbar bleibt. Bis heute wurde der Völkermord an den Sinti und Roma in der Geschichtsschreibung noch nicht vollständig aufgearbeitet. Aktuell ist die Integration der Roma-Gemeinschaften in Südosteuropa eine der größten Herausforderungen. Etwa 80% der 12 Millionen europäischen Roma leben in Rumänien, Bulgarien, der Slowakei, Ungarn und Serbien - vor allem in den ärmeren und entlegenen Gebieten, diskriminiert und in immer noch menschenunwürdigen Verhältnissen. Baden-Württemberg ist durch die Armutsmigration davon unmittelbar betroffen.
Jacob Karlzon Trio "Open Waters Tour 2019"
Donnerstag, 19. Sep. 2019 20 Uhr Scenario Halle
Jacob Karlzon Trio "Open Waters Tour 2019"

Die große Kunst des Piano-Trios

Der schwedische Jazzpianist Jacob Karlzon ist ein stilistisch und musikalisch weit gereister Mann. Er hat klassische Klavierstücke gespielt, hat mit großen Namen des Jazz wie Peter Asplund, Kenny Wheeler, Billy Cobham, Bob Berg, Jeff Ballard, Norma Winstone und Tim Hagans die Bühnen geteilt, hat sich für das Album ›More‹ aus dem Jahr 2012 auch mal mit seiner Metal-Sozialisation befasst, hat auf seinem letzten Album ›Now‹ elektronische Elemente den Puls seiner Musik setzen lassen.

Kein Wunder, dass er sich lieber als einen ›alternativen Musiker‹ bezeichnet und nicht als reinen Jazzer, was immer das auch sein mag. Aber damit keine Missverständnisse aufkommen: Karlzon ist dennoch ein Mann des Jazz. Manche nennen ihn gern einen Extremisten, der in einem Song mit immenser Energie sein Instrument an den Rand seiner Möglichkeiten treibt, um im nächsten zarte oder gar zärtliche Töne anzustimmen. Besonders eindrucksvoll tut er dies auf der Bühne, dort spielt und jongliert er mit Genres, Sounds, Elektronik, Atmosphären und Dynamik, atemberaubend und höchst virtuos, mal mit muskulöser Bravour, dann wieder mit fragiler Empfindsamkeit aber immer unbeirrt und mit grenzenloser Neugier. Mit seinem neuesten Werk ›Open Waters‹, das im Herbst 2019 bei Warner erscheint und von einer Deutschlandtour begleitet wird, hebt Jacob Karlzon die hohe Kunst des Piano-Trios auf eine neue Ebene. Mit jedem Tastenschlag zieht er sein Publikum näher ans Meer, packt es plötzlich und zieht es immer tiefer hinein. Bis es nichts mehr sieht als ›Open Waters‹, eine Urgewalt, die faszinierend und gefährlich zugleich sein kann. Gemeinsam mit Morten Ramsbøl am Bass und Rasmus Kihlberg am Schlagzeug liefert er den perfekten Soundtrack zum eigenen Kopfkino.

Einlass 19 Uhr
Türöffner - Begegnungen mit Heiler/innen und ihren Patient/innen
Leiden Menschen an einer ernsthaften Erkrankung und erfahren durch die Schulmedizin keine Besserung, wenden sie sich auf der Suche nach Heilung häufig an Heiler/innen. Für diese liegt die Ursache der Krankheit meist nicht auf physischer Ebene, sondern in der seelisch-geistigen Dimension, und erst wenn diese erkannt ist, kann die Krankheit geheilt werden. Der Dokumentarfilm porträtiert sowohl Heiler/innen als auch ihre Patient/innen. Im Fokus des Filmes stehen die verschiedenen Behandlungsmethoden, die persönliche Entwicklung der Heiler/innen sowie ihr Weltbild und ihr Verständnis von Krankheit, Gesundheit und Heilung. Der Film möchte auf das geistige Heilen aufmerksam machen. Er beleuchtet die Themen Krankheit und Heilung sowie Tod und Leben aus einer ungewöhnlichen, in der Öffentlichkeit selten aufgegriffenen Perspektive, die zum Nachdenken anregt und dazu führen kann, das eigene Weltbild zu hinterfragen.
Als Gäste zum Filmgespräch begrüßen wir Regisseurin Lisei Caspers und Protagonist/innen des Films.

Produktion: Medienprojekt Wuppertal, gefördert durch die Steffen Lohrer-Stiftung.

Zum Medienprojekt Wuppertal:
Das Medienprojekt Wuppertal ist die größte und ambitionierteste deutsche Nachwuchsfilmeinrichtung. Der Schwerpunkt der filmischen Arbeit liegt bei Dokumentationen über viele Lebensthemen, die erst im Kino zur Premiere gebracht werden und dann über einen eigenen Verlag und auch Fremdverlage als Stream und DVD zur Bildung und Aufklärung nicht-gewerblich vertrieben werden.

Mehr dazu auf
http://www.medienprojekt-wuppertal.de

In Zusammenarbeit mit dem Medienprojekt Wuppertal

Berlin

19.09.2019
19:30 Uhr
Tickets
ab 13,00 €
„Die Talkshow des Todes“ mit Markus Kavka - Gäste: Nicholas Müller, Eric Wrede, Ronald Reng, Jennifer Sonntag
„Die Talkshow des Todes“
Markus Kavka spricht mit seinen Gästen über das Leben, Sterben und den Tod, über Depression, Angstzustände, Panikattacken und Bestattung.

MARKUS KAVKA

Markus Kavka (*1967) ist Moderator, Autor und DJ aus Berlin. Während seines Studiums der Theater- und Kommunikationswissenschaften in Erlangen sammelte er erste Erfahrungen als Musikjournalist: Er moderierte bei Radio Downtown, schrieb erste Beiträge für Musikmagazine und Stadtzeitungen.
Schlussendlich führte Markus’ Weg ihn aber zum Fernsehen, zu den Musiksendern VIVA und VIVA2, später MTV, wo er schnell zum Sendergesicht avancierte und u. a. „MTV News“, „Rockzone“ und „BrandNEU“ moderierte und produzierte. 2009 war Markus Gastgeber bei mehreren Ausgaben der Sendung „Wahl im Web“ sowie zwei Sendungen des Politik- und Gesellschaftstalks „Kavka“ bei ZDFinfo.

Ebenfalls 2009 präsentierte er zusammen mit Steffen Seibert den „Bayerischen Fernsehpreis“ bei 3sat, wo er zusammen mit Sarah Kuttner 2010 auch die Reihe „Frau Kuttner und Herr Kavka“ zum Besten gab. 2009 und 2010 moderierte er bei Kabel Eins die Musikdokumentation „Number One“. 2012 wechselte er mit dem Format zu ZDFkultur, wo es auch 2013 fortgesetzt wurde. Außerdem moderierte er 2013 „Bier on tour“ für ServusTV sowie den Grimme Online Award. Seit 2014 ist er als Moderator der Sendung „Unicato“ (MDR) zu sehen. 2015 kehrte Kavka mit seiner Sendung „Kavka Deluxe“ bei Deluxe Music wieder ins Musikfernsehen zurück, außerdem ist er seit dem selben Jahr auch bei RTLnitro als Moderator der „European Qualifiers“ im Einsatz.

Seit 2017 ist Markus auch wieder regelmäßig im Radio mit seiner Sendung „KavkaFM“ bei egoFm zu hören.

Seit Ende der 90er ist Markus regelmäßig als DJ in Deutschland und Europa unterwegs. Musikalisch bewegt er sich dabei im Spannungsfeld zwischen Tech House, Deep House und Techno. Seit einigen Jahren eröffnet er traditionell das Melt!-Festival, auch bei SonneMondSterne und anderen Techno-/Housefestivals ist er im Einsatz.

Überdies ist Markus auch als Autor tätig. Von 2005 bis 2008 verfasste er für zuender.zeit.de die Kolumne „Elektrische Zahnbürste“. 2007 erschienen ausgewählte Texte im Buch „Elektrische Zahnbürsten“ (Berlin Verlag), im gleichen Jahr veröffentlichte er bei Rowohlt das Gesprächsbuch „Mach mir mal ne Nudelsuppe, bevor ich dich besudel, Puppe!“, 2008 folgte mit „Hamma wieder was gelernt“ die zweite Kolumnensammlung, im März 2011 schließlich der erste Roman „Rottenegg“. Zu jedem Buch begab sich Markus auch auf Lesereise.

Markus ist außerdem Mitinitiator des Blogs „stoerungsmelder.org“ und wurde dafür 2008 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Außerdem unterstützt er aktiv die gemeinnützigen Organisationen „Freunde fürs Leben“ und „Junge Helden“.

NICHOLAS MÜLLER

„Es gibt Momente, da möchte man ihn bremsen, weil er so ungeschützt aus seinem Leben erzählt. Bis einem klar wird, dass er es genau so erzählen möchte. Mit allen Details. Vielleicht, weil er anderen Menschen Mut machen will. Vielleicht, weil er furchtloser ist, als er denkt.“ Der Spiegel

Nicholas Müller war Sänger der Band Jupiter Jones, bis ihn 2014 eine Angststörung zwang auszusteigen. Für den Top10-Hit „Still“ erhielt er einen Echo sowie Gold- und Platin-Schallplatten. Nach einer Therapie schaffte er den Neuanfang: 2015 gründete er die Band „von Brücken“, zudem ist er Schirmherr der Deutschen Angstselbsthilfe. Nach dem hochgelobten Debut-Album „Weit weg von fertig“ veröffentlichte Nicholas Müller im Oktober 2017 mit „Ich bin mal eben wieder tot – wie ich lernte, mit Angst zu leben“ ein Buch bei Droemer Knaur.

Der Inhalt? Nicholas schreibt dazu: „Ich habe keine Biographie geschrieben. Meine Güte, ich bin 35 Jahre alt und hoffe noch auf mindestens 50 weitere. Ich habe eine Geschichte aufgeschrieben, wie ich sie erlebt habe. Ein offenes Wort über die Angst und das Leben davor, mittendrin und dahinter. Musik, Menschen, Liebe, Abstürze, Aufstiege. Und die Erkenntnis, dass „normal” nur ein Wort und Definitionssache ist. Eine Geschichte von Angst und der Tatsache, dass Mut nicht das Gegenteil davon ist, man ihn aber ganz gut gebrauchen kann. Ein bisschen Mut braucht die Sache Buch nämlich auch, da muss ich ehrlich sein.“

ERIC WREDE

Noch immer ist das Thema Tod landein, landaus ein Tabuthema, fast sagenhaft, mindestens mysteriös. Um damit aufzuräumen hat sich Eric Wrede, ehemals Musikmanager, jetzt Bestatter bei lebensnah Bestattungen, zum Ziel gemacht mit den Mythen aufzuräumen. Regeln zu erklären und Möglichkeiten aufzuzeigen.

In seinem ersten Buch „The End – Das Buch vom Tod“ beschäftigt er sich mit Themen wie: Warum sind in Deutschland die Vorgaben zum Sterben so beschränkt und sind sie wirklich rechtskräftig? Kann man Abschied lernen? Was ist eigentlich bei Elvis‘ Beerdigung damals schiefgelaufen? Wie lange bleibt Oma frisch und wie lange darf sie bei uns bleiben? Was schützt einen vor Poesiealbumsprüchen, wenn es ans Trauern geht? Was macht der Vinyl-Fan mit seiner Plattensammlung, wenn es dem Ende entgegengeht oder ganz profan: Wo und wie stirbt es sich am besten?
Wir alle sterben nach einem langen Leben friedlich im Schlaf, das Testament ist geschrieben, die nahen Angehörigen kennen die Wünsche für die Trauerfeier, die Inschrift für das Grab ist längst in Stein gemeißelt. Was hier wie der Alltag eines jeden Bestatters klingt, ist maximal eine perfekte Utopie.

Dass Gespräche über den Tod nicht immer nur traurig sein müssen, beweisen Eric Wrede und seine Gäste regelmäßig auch in dem Podcast „the end – der podcast auf leben und tod“. Gemeinsam mit Judith Holofernes, Sebastian Fitzek, Hennig Wehland, Clemens Schick und vielen anderen bespricht er die Möglichkeit als Schallplatte zurückzubleiben oder was es mit Koks im Berliner Wasser auf sich hat.

RONALD RENG

Ronald Reng wurde wie die meisten Menschen mit dem Tod jäh und unvorbereitet konfrontiert, als sich ein Freund, der Fußball-Nationaltorwart Robert Enke, am 10. November 2009 unter dem Einfluss von Depressionen das Leben nahm. Reng hatte bis dahin allenfalls ein vages Verständnis von der Krankheit. Monatelang beschäftigte er sich daraufhin intensiv mit dem Thema, um Roberts Tod zu verstehen, oder wie er selbst einmal sagte: „Ich habe mich zehn Monate lang selbst in einen geistigen Raum mit einem toten Freund eingesperrt.“ Das Ergebnis dieser extremen Erfahrung war seine Biographie „Robert Enke. Ein allzu kurzes Leben“. Sie wurde von der Kritik hochgepriesen und unter anderem in London mit dem bedeutendsten Sportbuchpreis der Welt ausgezeichnet, dem „William Hill Sports Book Of The Year Award“.

Reng lebt als Autor mit seiner Familie in Bozen/Südtirol. Am 2. September 2019 erscheint sein jüngstes Werk: MIRO. Die Biographie von Miroslav Klose.

JENNIFER SONNTAG

Jennifer Sonntag bezeichnet sich gern selbst als Patchworkdecke, zusammengenäht aus Fernsehmoderatorin, Buchautorin, Inklusionsbotschafterin und Sozialpädagogin. Aus Sicht einer blinden Frau interviewt sie für das MDR-Magazin „Selbstbestimmt!“ innerhalb ihrer SonntagsFragen prominente Gesprächsgäste und schaut mit ihnen in unsichtbare Spiegel. In ihren Büchern stellt sie sich intensiv den Themen Verlust, Trauer und Neuorientierung. Auch als Peer Beraterin (Betroffene beraten Betroffene) motiviert sie zur Entdeckung der eigenen „inneren Lichtschalter“.

Als unsere sds19-Botschafterin schreibt Jennifer Sonntag in ihrem Botschafterin-Text:

Die Laufmaschen unseres Lebens

Als blinde Frau werde ich oft gefragt, wie ich mit dem inneren Dunkel umgehe. Nun, mit etwas umzugehen, heißt für mich in erster Linie, es nicht zu umgehen. Ich suche also bewusst nach den inneren Lichtschaltern, wenn es mir mal zu dunkel wird. Wir alle, egal ob wir im ganz wörtlichen oder im übertragenen Sinne im Dunkeln stehen, kennen Phasen, in denen wir die Farben unseres Lebens nicht mehr leuchten sehen, in denen unser Spiegelbild verschwimmt und wir das Buch unserer Identität neu schreiben müssen.

Verlust, Trauer, Veränderung – das sind Themen, an denen ich nicht nur mit Erblindenden Menschen arbeite, sondern auch mit Menschen, die ihren Blickwinkel, ihre Sichtweise verändern müssen, um sich nicht im Nebel der Verzweiflung zu verlieren. Blind zu sein ist nicht furchtbar, es ist nur furchtbar, Blindheit nicht ertragen zu können. Ähnlich verhält es sich mit Schmerz, Trauer und Depression. Deshalb möchte ich Menschen ermuntern, ihre Seelenzustände besser verstehen zu lernen. Wir durchlaufen bei lebensverändernden Einschnitten Phasen, die in verschiedenen Modellen beschrieben werden. Darin finden wir den Schock, die Verleugnung, das Aufbrechen der Gefühle, die aktive Trauer, das „Erbe“, was wir mitnehmen, die Suche nach dem neuen Sinn und letztlich ein wieder erfülltes Leben.

Diese Phasen müssen nicht immer linear verlaufen, wir können in einem Zustand steckenbleiben oder in eine frühere Phase zurückfallen. Entscheidend ist, dass wir diese Verläufe verstehen, um uns selbst besser zu verstehen. Am Ende des Tunnels, und das sage ich bewusst als blinde, sehen wir wieder das Licht und die Farben unserer Lebensfreude kehren zurück. Unsere Gesellschaft hat leider wenige Rituale zur Trauerbewältigung oder zur individuellen Auseinandersetzung mit Verlust etabliert. Diese sind aber zur Verarbeitung von Tod, Trauer und Verlust überlebenswichtig. Auch wird die Angst vor dem Schrecklichen kleiner, wenn man es entmystifiziert.

Ich möchte mit meiner Aufklärungsarbeit sichtbar machen, dass wir lebensverändernden Einschnitten nicht hilflos ausgeliefert sind. Man hat nur vergessen, ihnen einen Sitzplatz und ein Gespräch anzubieten, denn der allgegenwärtige Optimierungswahn ist eine Krankheit, die keine Krankheit zulässt. Ich möchte sie zulassen, unsere Verletzungen und unsere Verletzlichkeit, die ich liebevoll die Laufmaschen unseres Lebens nenne. Als SdS-Botschafterin möchte ich authentisch mit dem „inneren Dunkel“ umgehen, welches jeder von uns in eigenen Tönen erlebt. Ich möchte dazu ermutigen, gemeinsam die schwarzen Wolken durch Begegnung, Dialog, Kunst und Kultur aufzureißen. Der Schlüssel liegt in jedem von uns, wir müssen nur für uns herausfinden, wie wir ihn benutzen können. Auch Gedankengänge sind Gänge, die erst dann zu neuen Erkenntnistüren führen, wenn wir uns trauen, sie zu betreten. „Die Stadt der Sterblichen“ zeigt auf lebendige Weise, dass wir nicht passiv leiden müssen, sondern aktiv gestalten können.

Ihre/eure Jennifer Sonntag

Mit all meinen Sinnen hungrig auf Leben …


Die „Talkshow des Todes“ wird aufgezeichnet und via Web, YouTube und Social Media veröffentlicht.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Stadt der Sterblichen“
Ein Projekt der FUNUS Stiftung
Weitere Infos auf:
http://www.stadt-der-sterblichen.de

Einlass: 19:00 Uhr / Halle D

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse erhältlich.

Leipzig

19.09.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 18,60 €
Die Comedian Harmonists
Die Comedian Harmonists
Revue von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink

Sie waren die berühmteste Boy Group ihrer Zeit, die legendären Comedian Harmonists. Viele ihrer Lieder sind zu Klassikern geworden. Von „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Wochenend‘ und Sonnenschein“ kommentieren sie mal melancholisch, mal sprühend vor Witz den Wirbel der 1920/30er Jahre genauso wie die Schicksale und Gefühle der einzelnen Mitglieder.

HINTERGRUNDINFOS
2011 entführte das Schauspiel „Die Comedian Harmonists“, von Gottfried Greiffenhagen und Franz Wittenbrink, das Kammertheater Publikum das erste Mal in das vergnügungssüchtige Berlin. 2019 beschreiten sie noch einmal ihren Weg auf der Karriereleiter. Dabei dürfen auch ihre unvergesslichen Lieder nicht fehlen, die mal melancholisch, mal sprühend vor Witz den Wirbel der 20er Jahre genauso wie die Schicksale und Gefühle der einzelnen Mitglieder kommentieren. Auf der Bühne zu erleben sind u.a. Bernd Gnann, in der Rolle des Robert Biberti und Oliver Fobe, als Erich Abraham-Collin. Beide waren bereits 2011 Teil des Ensembles.


TERMINE IM K2 und im K1
Premiere: 13.9.2019
Vorstellungen:
14.9. bis 6.10.2019 im K2
29.12.2019 bis 5.1.2020 im Kammertheater
19.2. bis 15.3.2020 im K2

Theaternacht
7. September 2019 Von 18 bis 23 Uhr stündlich Ausschnitte im K2

Silvester um 17 & 21 Uhr im Kammertheater

BESETZUNG
Mit Oliver Fobe, Bernd Gnann u.a.

Inszenierung: Ingmar Otto
Musikalische Leitung: Boris Leibold
Bühne: Manuel Kolip, Christina Panthermehl
Kostüme: Christina Panthermehl

Buch von Gottfried Greiffenhagen
Musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink

Aufführungsrechte bei Verlag Felix Bloch Erben, Berlin |
http://www.felix-bloch-erben.de

Karlsruhe

19.09.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 25,20 €
DIE LOCHIS LIVE 2019 - Die Abschluss-Tour
Heiko und Roman Lochmann

Den Grundstein für ihre heutige Karriere als Musiker und Entertainer legen Heiko und Roman Lochmann bereits 2011. Im Alter von zwölf Jahren beginnen die Zwillinge im elterlichen Wohnzimmer erste Videos zu drehen, die sie auf Youtube unter dem Namen „Die Lochis“ veröffentlichen. Die Community erkennt den Unterhaltungswert der Brüder, die sich mit Songparodien, Sketch-Comedy und Lochi vs. Lochi - Battle schnell eine stetig und rasant wachsende Fanbase schaffen.

2012 werden sie dafür mit dem Webvideopreis in der Kategorie „Newbie” ausgezeichnet. „Die Lochis“ arbeiten jetzt verstärkt an neuen Formaten. Ihre Leidenschaft für Musik rückt zunehmend in den Vordergrund. Ein Jahr später veröffentlichen sie mit „Durchgehend Online“ ihren ersten eigenen Song, den sie live vor 15.000 Gästen auf den Video Days in der ausverkauften Lanxess Arena performen. Für beide die Geburtsstunde ihrer musikalischen Karriere. In den darauffolgenden Monaten erscheinen weitere Singles, wie “Ich bin blank” oder “Ab Geht’s“. Parallel zu ihrem wachsenden Erfolg drücken die beiden Hessen die Schulbank und veröffentlichen wöchentlich bis zu zwei Videos auf Youtube.

2014/15 erreichen Heiko und Roman mit ihrem ersten Kinofilm „Bruder vor Luder“ über 500.000 Zuschauer.
Neben den Hauptrollen sind sie für das Drehbuch und den Soundtrack verantwortlich. Noch im selben Jahr
gehen „Die Lochis“ auf die erste große Lochiversum-Tour. 15 ausverkaufte Locations in Deutschland und
Österreich sind der Beginn ihrer bis heute gefeierten energetischen Konzerte.
2016 folgt das Fachabitur und damit der endgültige Startschuss für die gemeinsame Karriere. Im Frühjahr
desselben Jahres erscheint ihr Debütalbum #zwilling samt weiterer Editionen, wie die #zwilling Symphoniker und die #zwilling18 Edition. Die erste Single „Lieblingslied“ stürmt die Charts und zählt noch heute zu den
beliebtesten Tracks der “Lochis”.

Das Album #zwilling erreicht 2017 Goldstatus, damit sind die beiden Pioniere der Social- Media- Branche. Auf über 60 Konzerten und Festivals verkaufen die Brüder über 100.000 Tickets, was ihnen den gleichnamigen Ticket-Award sichert. Ihren 18. Geburtstag feiern Heiko und Roman on stage mit ihren Fans, dem Lochiversum. Im Frühjahr 2018 wird das Album und die Dokumentation #whatislife in den Karma Sound Studios in Thailand aufgenommen. Nach ihrer Rückkehr aus Asien nehmen „Die Lochis“ als jüngste Kandidaten an dem RTLErfolgsformat „Let’s Dance“ teil und steigern damit ihre Bekanntheit jenseits ihrer Zielgruppe enorm. Die LiveTour zum Album führt durch 27 Städte in drei Ländern und unterstreicht einmal mehr die Musik- und Showqualitäten der Zwillinge.

Im Mai 2019 geben „Die Lochis“ auf Youtube ihren Rückzug von der Plattform bekannt. Gleichzeitig kündigen sie mit „Kapitel X“ ihr drittes und letztes Studioalbum sowie ihre Abschluss-Tour an. Außerdem beginnen für Heiko und Roman die Dreharbeiten zu ihrem zweiten Kinofilm.
Heiko und Roman gehören zu den größten Social-Media-Personalities ihrer Generation. 2,6 Millionen YoutubeAbonnenten, drei Millionen Instagram-Follower und über 1,5 Millionen Facebook-Fans. Sie werden mehrfach ausgezeichnet und nominiert. Von der Goldenen Kamera, der Goldenen Henne, dem Web-Videopreis, dem Goldenen Bravo Otto bis hin zu vier Kids Choice Awards in Folge sowie drei Echo-Nominierungen für ihr Debütalbum #zwilling.

Einlass: 17:45
Tinder - Das Musical
Tinder – Das Musical
Von Ingmar Otto

Camilla sitzt in einem Café, Tinder zeigt ihr 827 Treffer in einem Umkreis von zwölf Metern an, sie guckt sich um und stürzt sich Hals über Kopf in den Dating Wahnsinn. Camilla tindert und tindert, sie trifft den „frisch“ verlassenen Jammerlappen, wird bei einem Date zur Shopping Begleitung degradiert, bis sie schließlich den perfekten Mann trifft. Nur leider fehlt ihr das Prickeln im Bauch und sie lässt Eric im Regen stehen.

Genauso geht es Tasja. Nach einem vergeigtem Date sucht sie in ihrer Handtasche nach Feuer zur Zigarette. Wie es der Zufall will, läuft ihr Eric mit einem Feuerzeug über den Weg und ganz ohne Dating App finden die zwei Singles zueinander.

Darüber kann Sabine nur lachen. Seit 20 Jahren ist sie mit der Liebe ihres Lebens verheiratet, doch langsam wird die Ehe zur Routine und Rainer verhält sich irgendwie verändert … Wie praktisch, dass er sein Handy immer herum liegen lässt.

Und unter all den sich „wegswipenden“, den „raus oder in ihr Leben“ wischenden, auf Matchjagd surfenden Tinder-Nutzern findet sich auch Bea. Ihre große Liebe hat sie aus seinem Leben radiert, was sie jetzt braucht sie ein Abenteuer, ein Befreiungsschlag!
HINTERGRUNDINFOS
Der Mensch, ständig ist er auf der Suche: nach seinen Autoschlüsseln, dem Traumjob, einer neuen Wohnung. Vor allem aber nach der großen Liebe. Nie gab es so viele Singles wie heute, jeder fünfte Deutsche lebt allein. Laut einer Studie des Hamburger Analyse-Instituts Nielsen nutzen inzwischen die Hälfte der Singles Flirt-Portale wie Tinder – achtmal so viele wie vor zehn Jahren. Wie es sich mit der Liebe verhält, wenn sie von der virtuellen in die reale Welt übergehen soll, besingen die sieben Figuren mal rockig, mal gefühlvoll in dieser von Kammertheater-Intendanten Ingmar Otto eigens für die Bühne des Kammertheaters geschriebenen Musical-Komödie.

TERMINE IM K1

Vorstellungen: 4.9. bis 29.9.2019

BESETZUNG
Mit Oliver Hoß, Nina Links, Nele Neugebauer, Markus Schöttl, Cassandra Schütt, Daniela Tweesmann und Lena Weiss.

Die Band: David Epremian/Nicolas Mischke (Keys), Simon Zimmer (Gitarre), Miriam Raab/Marco Maier (Bass), Philipp Walker/Nils Drixler (Drums)

Statistinnen (abwechselnd in der Rolle der Raffaela): Sandra Essig, Simone Ganter, Juliana Kase, Katharina Kimmich-Liebe und Daniela Ruck.

Text & Inszenierung: Ingmar Otto
Musikalische Leitung: Stephan Ohm
Choreografie: Patrick Nitschke
Ausstattung: Michael Hofer-Lenz
Eamonn McCormack & Band - Feinster Irischer Bluesrock
Dublin / Ireland. Was kommt einem in den Sinn? Idyllische Landschaften, Pubs und verdammt gute Musik. Überall in Irland. Bono, Glen Hansard, Christy Moore, Gary Moore oder Phil Lynott. Alles großartige Musiker. Die Live-Szene in Irland ist und bleibt nach wie vor unglaublich, spannend und interessant. Im Jahr 1962 schloss sich ein weiterer Vollblutmusiker dieser Musikszene an. Eamonn McCormack. Bereits sehr früh griff Eamonn zur Akustikgitarre. Slade, Cat Stevens, Neil Young und Rory Gallagher beeinflussten seine musikalische Seele. Durch Auftritte, unter anderem in Kirchen sammelte er seine ersten Live Erfahrungen. Auf lange Sicht gesehen, wurde ihm das aber zu langweilig. Eine elektrische Gitarre war benötigt. Gesagt getan. Nun ging alles sehr schnell. Nach mehreren Auftritten in Irland wollte Eamonn McCormack neue Erfahrungen sammeln. Sein nächster Schritt: Amerika. Hier konnte er seinen Horizont erweitern. Die Kombination aus amerikanischem Blues Rock und seinen irischen Wurzeln passt perfekt. Es folgten Gastauftritte und Studio-Kooperationen mit ua Johnny Winter, Nils
Lofgren, Rory Gallagher, Jan Akkerman oder Rory Herman Brood. Er eröffnete Shows von Robert Plant und ZZ TOP. Er war auch Gast im WDR Rockpalast.. Eamonn McCormack ist ein All-rounder. Blues Rock Gitarrist, Sänger, Songwriter, Produzent und noch viel mehr. Ein kreatives Arbeitstier. Neben Irland steht er auch sehr oft auf deutschen Bühnen. Auch hier hinterlässt er immer mehr faszinierte Zuschauer.
Das Jahr - Tomas Espedal
Veranstaltungsreihe: Gastland der Frankfurter Buchmesse 2019 Norwegen
Lesung und Gespräch
Moderation und Übersetzung: Hinrich Schmidt-Henkel

»Ein Jahr kann ein ganzes Leben enthalten und es kann völlig leer sein.« - Tomas Espedal

Mag Tomas Espedal auch schmale Bücher schreiben und mit wenigen Sätzen auskommen, so ist er literarisch doch zweifelsohne ein Schwergewicht, darin ist sich die Literaturkritik einig. Ausgehend von einer unerfüllten Liebe, der Quelle für Petrarcas Liebesgedichte, geht Espedal in seinem neuen Buch "Das Jahr" der Frage nach, ob eine so große, einzigartige Liebe, die alle Zeiten überdauert, heute noch möglich ist, ob sie überhaupt jemals möglich war. Gemeinsam mit seinem gebrechlichen Vater unternimmt er eine Kreuzfahrt durch das Mittelmeer und bemerkt erst dort, als der Vater aufzublühen scheint, dass er auch ihn bald verlieren wird. In der Liebe seines Vaters für seine verstorbene Mutter wie auch in seiner eigenen Liebe für Janne, die ihn bereits vor Jahren verlassen hat, erkennt Tomas etwas ähnlich Bedingungsloses und Andauerndes wie bei Petrarca. 1961 in Bergen geboren, gab Espedal sein literarisches Debüt 1988 mit dem Roman »En vill fl ukt av parfymer« (»Eine wilde Flucht vor dem Parfüm«). Seither veröffentlichte er zahlreiche, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und gilt neben seinem Freund Karl Ove Knausgård als einer der bedeutendsten Schriftsteller Skandinaviens. Ins Deutsche über tragen hat den Text Hinrich Schmidt-Henkel.

Gefördert von NORLA
#frauschumann
Komponierende Frauen? Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren sie absolute Ausnahmeerscheinungen. Nur Komponistinnen, die von ihrem Umfeld konsequent gefördert wurden, konnten es überhaupt wagen, ihrer kreativen Leidenschaft nachzugehen. Und auch dann gehörte großer Mut dazu, sich dem strengen Urteil der Öffentlichkeit zu stellen. „Wie gern möcht ich komponieren, doch hier kann ich durchaus nicht. Ich tröste mich immer damit, dass ich ja ein Frauenzimmer bin, und die sind nicht zum Komponieren geboren.“ Dies schrieb in jungen Jahren Clara Schumann – nicht nur die überragende Pianistin ihrer Epoche, sondern auch eine der bedeutendsten Komponistinnen, geboren am 13. September 1819. Kein Geringerer als Felix Mendelssohn leitete 1835 die Uraufführung ihres Klavierkonzerts in a-Moll im Leipziger Gewandhaus; die 16-jährige Komponistin selbst spielte den Solopart. Lise de la Salle, die junge Französin, deren glanzvolle internationale Karriere nun schon mehr als anderthalb Jahrzehnte währt, wird begleitet von der amerikanischen Dirigentin  Mei-Ann Chen am Pult der NDR Radiophilharmonie. Eine der faszinierendsten jungen Komponistinnen der unmittelbaren Gegenwart ist die Isländerin Anna Thorvaldsdottir, Jahrgang 1977. Ihre Musik ist hörbar „gegenwärtig“, wirkt aber unmittelbar ansprechend und hat bei popmusikaffinen Hörern ebenso viel Erfolg wie bei Klassikfans. Hauptwerk des Abends ist die zweite Symphonie in C-Dur von Robert Schumann, eine der größten Leistungen der Romantik innerhalb der Gattung und ein besonders strahlendes und erhebendes Werk.
Unduzo - "SCHWEIGEN SILBER, REDEN GOLD"
„Wir hätten zusammen leise sein können, aber wir haben beschlossen, gemeinsam zu streiten!“ Ende September 2017 ist es endlich soweit: Das Freiburger A Cappella-Ensemble UNDUZO bringt ihr drittes Album auf den Markt: „SCHWEIGEN SILBER, REDEN GOLD“ wird am 29. und 30. September 2017 in Freiburg im E-Werk mit zwei Release-Konzerten vorgestellt. „SCHWEIGEN SILBER, REDEN GOLD“ ist die bislang wichtigste Etappe auf dem Weg zu dem, was die Band „UNDUZO“ eigentlich machen will: geile Popmusik außerhalb gängiger Schemata, und ohne sich musikalisch und inhaltlich in platte Stilkopien zu flüchten. Seit rund zwei Jahren hat die Gruppe UNDUZO, die während des gemeinsamen Musikstudiums 2008 in Freiburg gegründet wurde und deren Mitglieder mittlerweile in Hamburg, Leipzig und Freiburg leben, viel Herzblut und Arbeit investiert in das neue Projekt. In „SCHWEIGEN SILBER-REDEN GOLD“ bekennen die fünf Musiker auf dem Album und auf der Bühne Farbe: jeder fühlt sich gegenüber der eigenen Kreativität, dem individuellen Musikgeschmack sowie dem Anspruch an sich selbst und an die jeweils vier anderen verpflichtet.



In diesem kreativen Gewirr aus Möglichkeiten und Vielfältigkeiten der Band ist das Ziel, eine klare Linie herauszuarbeiten. Das geht nicht ohne Kompromisse – und manchmal geht es auch darum, genau diese zu vermeiden. Das Publikum bleibt dabei, wie schon im letzten Programm „Und du so?…“ beim Konzert nicht nur passiver Konsument, sondern wird interaktiv Teil der Geräusch- und Meinungskulisse! A Cappella ist das kreative Werkzeug der fünfstimmigen Band, um die eigenen musikalische Einflüsse und Ideen auf die Bühne zu bringen. Unterschiedliche Stilarten des Singens greifen mit Beatbox und livegeloopten Linien ineinander. Die Songs werden musikalisch für Instrumente geschrieben und vokal arrangiert; beheimatet sind sie in den zahlreichen Facetten der Popmusik.
FKK - Fabrik Kabarett Klub - mit Martina Brandl & Gästen
Martina Brandl importiert wieder neue Gäste zum Fabrik Kabarett Klub an den Bodensee:
Diesmal Andrea Volk, Beier & Hang und Keirut Wenzel!
Der ursprünglich geplante Auftritt von Marius Jung muss entfallen.

Die im Ruhrgebiet aufgewachsene Andrea Volk, Gewinnerin des Publikumspreis und des 2.Platz der renommierten ´Tuttlinger Krähe´ 2019, überzeugt auf der Bühne mit der handfesten Poesie eines Horst Schimanski - und den Augenringen eines Christian Thanner. Mit Stimme und Körpereinsatz, frechen Pointen und gewagten Thesen thematisiert sie in ihrem neuen Programm ´Büro und Bekloppte´ das Überleben im digitalen Wandel 4.0.

Beier & Hang sind die "jungen Rockstars der Kabarett-Szene" (SWR). Von 2014-2017 moderierten sie das "Campus MAGAZIN“ auf ARD-alpha. Seit 2016 erobern sie mit ihrem Erstlingsprogramm „Schmutzige Wäsche“ und seit diesem Jahr mit dem neuen Programm „BeklOptimierung“ die Bühnen der Republik.
Raus aus dem digitalen Alltag, rein ins analoge Leben, um sich selbst wieder auf Spur zu bringen! Machen Sie sich bereit für gelogene Wahrheiten, bedeutsame Belanglosigkeiten und eine fiktive Realität, die schon bald ihre eigene sein könnte. Viel zu lange haben wir auf unsere Smartphones gestarrt, also bewegen Sie sich weg von ihrer digitalen Couch und überwinden Sie den inneren Schweinehund 4.0! Denn in unserer Welt läuft einiges schief: Warum zahlen wir lieber in einen Bausparvertrag ein als in einen Menschen zu investieren? Muss ein 7-jähriges Kind die dritte Fremdsprache lernen, während es gerade Geige spielt und
Sartre liest? Was ist wirklich wichtig? Menschlichkeit? Was genau ist das? Was muss ich dafür tun? Und
vor allem: Bekomme ich dafür Treuepunkte?

Keirut Wenzel tourt schon seit seinem Diplombiologiestudium quer durch Deutschland und hatte TV-Auftritte u.a. bei "Funkhaus", "Nightwash" oder "Ottis Schlachthof". Im "ARD-Morgenmagazin" präsentierte er eine eigene Comedyreihe und war als regelmäßiger Sketchpartner von Kaya Yanar in der Sat1-Comedy "Was guckst Du?!" zu bewundern.
Der Diplom-Biologe Keirut Wenzel zeigt uns auf vergnügliche Weise, wie amüsant und kurzweilig Wissenschaft sein kann. Er zitiert ernstzunehmende Studien, die belegen, dass Dummheit ansteckend ist. Andererseits soll Blasendruck das Denkvermögen erhöhen. Kann die Krone der Schöpfung also folgenlos Doku-Soaps anschauen, wenn sie während der Werbung nicht zur Toilette geht?
Unser Alltag ist ihre Kindheit - Stressmanagement, Achtsamkeit und Ideen für eine starke Familie“ - Interaktiver Vortrag mit Nicola Schmidt
"Meinem Kind in einem entspannten Moment zu sagen, wie lieb ich es habe, ist relativ einfach. Mit meinem Vierjährigen zu sprechen, wenn er gerade vor Wut sein Lego-Auto auf den Boden gepfeffert hat oder eine Fünfjährige dazu zu bewegen, dass sie den Abendbrottisch mit mir deckt, ist schon deutlich schwieriger."

Achtsamkeit und achtsame Kommunikation sind wichtige Stichworte in der Kindererziehung: Kommunikation wird immer dann schwierig, wenn wir versuchen, etwas mit Druck zu erreichen und sie wird fast unmöglich, wenn wir selbst emotional dysreguliert (also wütend, ärgerlich, sauer, aggressiv) sind. Leider sind das die beiden Zustände, in die - nicht nur - Eltern unter Stress schnell geraten.

Jenseits von allen Konzepten zu gleichwürdiger Kommunikation können wir ganz pragmatisch ins Gehirn reinschauen und gucken, was da passiert, was gut funktioniert und was nicht. Überall, wo Kinder in die Welt aufbrechen, gibt es Alternativen zu einem Leben, das immer schneller, technischer und komplizierter wird.
Nicola Schmidt zeigt, wie Eltern und Kinder ihre Bedürfnisse nach Nähe, Natur und Langsamkeit gemeinsam ausleben können und gleichzeitig jeder den Raum bekommen kann, den wir alle brauchen. Sie zeigt Wege zu mehr Entschleunigung, Gelassenheit und Nachhaltigkeit im Alltag mit Kindern. “
Nicola Schmidt vermittelt Erziehungswissen unterhaltsam mit einem sehr genauen Blick auf den Alltag mit Kindern: klug recherchiert, wissenschaftlich handfest, humorvoll und erfrischend undogmatisch.


Gleichsam zu diesem Thema, wird Nicola Schmidt einen Vortrag im Gustav-Adolf-Saal der Kulturkirche St. Jakobi halten. Daneben wird es einen Büchertisch geben und Nicola Schmidt wird Zeit zum Signieren ihrer Bücher mitbringen.
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)

Bitte weichen Sie auf einen anderen Termin aus, die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
Brauereiführung
Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)
Rolf Miller - "Obacht Miller"
„OBACHT MILLER“ – SE RETURN OF SE NORMAL ONE

Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt - trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, myself and I“ - wo ist das Problem, ich bin mir genug - aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht:
OBACHT MILLER - das neue Programm von Rolf Miller.

Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken....
„Ball flach halten, kein Problem... ganz ruhig, alles schlimmer äh... wie sich‘s anhört...“ wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme. Eben. Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt.
Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei
einzigartig wie sie ist, versprochen. - Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings, lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug, und atmen Sie locker aus der Hose - in die Tüte.
Und der Satiriker lässt wie immer nichts aus: die Notwendigkeit eines Atomkrieges, das unerlässliche Selfie beim Autobahngaffen, „äh, jaaaa, wieso denn nicht?“ - oder Jogis Jungs nach der Putin-WM. Und natürlich wie immer die „fleischfressende Freisprechanlage“ (so nennt Achim vorsichtig Millers Ex).
Sie: „Und was ist wenn ich morgen sterbe?“ Er: „Freitag.“ Dabei fährt er weiter Cabrio durch die Welt,
überzeugt im Diesel, denn Diesel ist Lebensgefühl.
Trefflicher als ein Fan auf Facebook: „Was für ein sinnfreies Gestammel, krank, genial“ kann man es nicht formulieren. Millers Humor geht nach wie vor von hinten durch die Brust, nach dem Prinzip des großen Philosophen Bobby Robbson: „Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, wie haben nur nicht geglaubt, dass er so gut ist.“
Mit „OBACHT MILLER“ gelingt es Miller im vierten Programm seiner namenlosen Figur endlich einen
Namen zu geben. Sie haben dafür freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert in ihrem Umfeld einen
solchen Freelancer der Ignoranz, und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: eiwanfrei.
Aktuelle Informationen unter
http://www.rolfmiller.de

Einlass: 19:00 Uhr

Osnabrück

19.09.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 25,70 €
Peter Orloff & Schwarzmeer-Kosaken Chor - Total Emotional - Jubiläumstournee 2019
Total Emotional Jubiläumstour 2019! - „Stimmen so schön und groß wie Russland“
und „Orloff’s Wunderchor“ - so schreibt die Presse. „Ein musikalisches Naturereignis“, „Zum
Weinen schön“ und „Ein Konzert mit Gänsehaut-Garantie“ – so die Kommentare der Zuschauer.
In den 50-er Jahren begründete der heutige musikalische Gesamtleiter des Schwarzmeer
Kosaken-Chores als jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt und schon damals einer der
gefeierten Solisten im legendären 1938 gegründeten Schwarzmeer Kosaken-Chor seine bis
heute nahezu beispiellose Karriere.
Aus dem kleinen Jungen mit der aufsehenerregenden Stimme wurde die „Schlagerlegende
Peter Orloff“ mit geschätzt über 50 Millionen verkauften Tonträgern, 19 eigenen Charts-Erfolgen
und zahlreichen Goldenen Schallplatten als Sänger, Komponist, Textdichter und Produzent von
Millionenerfolgen u.a. für Peter Maffay, Bernd Clüver und - natürlich - auch ihn selbst!
Nach glanzvoller Karriere in einer anderen musikalischen Welt führt der einem berühmten
russischen Adelsgechlecht entstammende Peter Orloff seit nunmehr 20 Jahren den
Schwarzmeer Kosaken-Chor als eines der erfolgreichsten Vokal-Ensembles unserer
Zeit auf ausgedehnten Tourneen durch Kirchen und Konzertsäle Europas von Erfolg zu
Erfolg. Beeindruckende Pressestimmen von den 50-er Jahren bis heute dokumentieren die
Ausnahmestellung, die Peter Orloff selber als Solist des Schwarzmeer Kosaken-Chores damals
wie heute innehat.
Ihm zur Seite stehen Künstler der absoluten Weltklasse – abgrundtiefe Bässe, für die Russland
berühmt ist, atemberaubende Tenöre und als weiteres Highlight eine absolute Rarität, ein
männlicher Sopran von der Kiewer Oper. Stimmwunder oder Wunderstimmen – beides stimmt!
Zum Ensemble gehören auch grandiose russische Instrumentalvirtuosen, die vormals die
Konzertbesucher von Peter Orloffs Freund und Weggefährten im Schwarzmeer Kosaken-
Chor der 50-er Jahre – Ivan Rebroff - faszinierten. Begeisternde TV-Auftritte vor einem
Millionenpublikum und zahlreiche vergoldete Tonträger unterstreichen den Ruf des Schwarzmeer
Kosaken-Chores als herausragendes Kosaken-Ensemble unserer Zeit.
Das Konzert – oder besser gesagt „Konzertereignis“ - ist ein wahres Feuerwerk von
Wunschmelodien und eine musikalische Reise durch das alte Russland mit Romanzen,
Geschichten und Balladen von überwältigender Ausdruckskraft, tiefer Melancholie und
überschäumendem Temperament. Heldentaten, Ruhm und Größe vergangener Tage erstrahlen
neu in hellem Glanz und rufen Erinnerungen und Sehnsüchte wach.
Gewaltig! Mystisch! Geheimnisvoll….
Es gibt viele Kosakenchöre – aber nur einen Schwarzmeer Kosaken Chor!

Einlass: 18:00 Uhr
MOTOR CITY SUPER STUTTGART - Premiere
Mutmachende Dystopie-Sinfonie von und mit Schorsch Kamerun und ganz vielen utopiefreudigen Stuttgarter*innen

Wie klingt eine Stadt in der Zukunft, deren DNA es befiehlt, auf keinen Fall zu wackeln und widerspruchslos fortzuschreiten? Eine Stadt, deren mögliches Scheitern bisher nicht als Chance wahrgenommen wird? Schorsch Kamerun und ganz viele utopiefreudige Bürger*innen und Künstler*innen musikalisieren die riesige Umgrabung Stuttgart 21 für einen futuristischen Überführungsmoment: Spektakuläre Zerrissenheit als mögliche Attraktion, als Beispiel für radikale Umdeutung!

Die Kelche, die einmal das neue Bahnhofsdach tragen sollen, werden unter dem Gesang der Vielen zum Symbol glückverheißender Umkehr, ein Ort für progressive Umkehrschaffung. Zu erleben ist die große „Maschine! Stadt der Zukunft!“ als ein ökologisch-ökonomisch überlegtes Klang- und Raumkollektiv, das mit dem Labeling “Motor City Super Stuttgart” die reale Chance auf eine sinnfähige Alleinstellung genießt und der aufkeimenden Kreativ- und Magnetregion „Detroit Techno City” scharf Paroli bietet.

---

Treffpunkt ist der Bahnhofsturm im Stuttgarter Hauptbahnhof.

Die Open-Air-Veranstaltung findet auf der Baustelle S21 statt. Aufgrund des Fußweges zum genauen Spielort bitten wir um pünktliches Erscheinen. Der Spielort ist draußen und bestuhlt. Aufgrund hoher, zu überwindender Treppen ist die Veranstaltung leider nicht barrierefrei. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Die Open-Air-Veranstaltungen finden auch bei ungünstiger Witterung statt. Bei unsicherer Witterung wird empfohlen, regenfeste Kleidung und Regencapes mitzuführen. Wir weisen darauf hin, dass es aufgrund der Witterung zur Verzögerung des Beginns der Veranstaltung oder zu Unterbrechungen kommen kann.

Informationen über den Veranstaltungsablauf am Veranstaltungstag werden ausschließlich am Veranstaltungsort bekannt gegeben. Bitte kommen Sie deshalb auf jeden Fall rechtzeitig dorthin, auch bei ungünstiger Witterung.

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Mit dem Kauf wird folgenden AGBs zugestimmt:
https://theaterrampe.de/allgemeine-geschaeftsbedingungen-fuer-die-open-air-veranstaltung-von-interakt-e-v/

---

Eine Produktion von Schorsch Kamerun, Hannah Jacob, InterAKT Initiative, Stuttgarter Philharmoniker, Theater Rampe, Staatsoper und Schauspiel Stuttgart, Akademie Schloss Solitude, IBA 2027 und Campus Gegenwart/HMDK Stuttgart.

Gefördert von der Stadt Stuttgart im Rahmen des Fonds „Kultur im öffentlichen Raum“, vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst durch den „Innovationsfonds Kunst“ und der Internationalen Bauausstellung 2027 GmbH.

Mit freundlicher Unterstützung von: Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V., BF.direkt AG, DB Station&Service AG, Züblin AG, Ritter Sport und Thieme Verlag.

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KONZEPT, REGIE, TEXT UND MUSIK
Schorsch Kamerun

AUSSTATTUNG
Katja Eichbaum

CO-KOMPOSITION, ARRANGEMENT
Ui-Kyung Lee

DRAMATURGIE UND PROJEKTLEITUNG
Hannah Jacob

PRODUKTIONSLEITUNG
Silinee Damsa-Ard
Nina Kurzeja

MASCHINENKLANG
Stuttgarter Philharmoniker

DIRIGAT
Viktoriia Vitrenko

GESANG
Schorsch Kamerun
Josefin Feiler
Viktoriia Vitrenko

SCHAUSPIEL
Robert Rožić

ACTION
Ganz viele engagierte Stadtprofis (und solche, die es extra nicht sein wollen)

Der Spielort ist draußen und bestuhlt, aber nicht barrierefrei. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk wird empfohlen.

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Stuttgart

19.09.2019
19:30 Uhr
Tickets
ab 25,00 €
Die Untiere - Ein UNTIER kommt selten allein... N°18
EIN UNTIER KOMMT SELTEN ALLEIN Nr 18 !
----- Sommerloch – Adieu ! -----

Sommer zu ende, Urlaub vorbei, alle wieder da - weiter geht´s!
Klausi läutet K´Towns Räumungsausverkauf ein, Mutti macht mobil, Trump twittert, Greta kämpft und die Grünen sammeln Stimmen.
Die Klimakatastrophe wird in Talkshows verhandelt, Kriegsgefahren werden ignoriert, Kritik am Sozialabbau läuft unter Neiddebatte und das Hinterfragen von Zusammenhängen unter Verschwörungshysterie.
Wer also bleibt übrig, die Welt zu retten? - Streikende Schüler und die üblichen Verdächtigen unter den Kleinkunstbühnen-Revoluzzern!
Zum Beispiel die UNTIERE, mit immer neuen Texten und fröhlich-frechen Spottgesängen... und ihre handverlesenen Gäste!

Diesmal als satirische Verstärkung dabei - Stefan Reusch, der beliebte SWR-Moderator und grandiose Wortakrobat und Kabarettist, der mit seinem aktuellen Programm "Europa zwischen Gut und Börse" landauf landab Begeisterungsstürme auslöst!

Oder - wie der Mannheimer Morgen meint -
"Wirklich rasend komisch".

DIE UNTIERE : politeramusisches Kabarett vom Feinsten!

- Chef-UNTIER Wolfgang Marschall wird blitzgescheit, verblüffend und wie immer - souverän durch den Abend führen... und die Trommeln rühren....!



-Lady-UNTIER Marina Tamássy, bringt sich - singend und rezitierend - in geballter Weiblichkeit und wechselnden Rollen bitterbös und zuckersüß ins Kabarett-Menü mit ein...
Und "Mutti Merkel" kommt vielleicht auch noch mit dem Heli vorbei und berichtet das Neueste aus ihrer Welt!

-Parodie-UNTIER Philipp Tulius greift ergreifend in die Seiten von Bass & Gitarre und wird als Bürgermeister Klausi (Weichel) seine Lautringer grrrüßen!

-Familien-UNTIER David Punstein arrangiert und begleitet den Abend musikalisch am E-Piano.

- Ein kabarettistisches Feuerwerk für Auge, Ohr, Herz und Hirn !
Auftakt | Beethoven & Dvorák
BEETHOVEN & DVORAK

LOUIS SCHWIZGEBEL | Klavier
BEN GERNON | Dirigent

Anna Clyne | This Midnight Hour
Ludwig van Beethoven | 1. Klavierkonzert
Antonín Dvorák | 8. Sinfonie


Louis Schwizgebel ist passionierter Hobby-
Magier mit einem Händchen für Kartentricks.
Doch die Illusion, die er an den Klaviertasten
erzeugt, ist von subtilerer Natur. Er wird
Beethovens 1. Klavierkonzert interpretieren,
unter der Leitung des jungen Engländers Ben
Gernon. Dieser hat 2013 als erst 23-Jähriger
den »Young Conductors Award« der Salzburger
Festspiele gewonnen und gilt seitdem als
Shooting-Star unter den Dirigenten seines
Landes. Dass Antonín Dvoráks 8. Sinfonie, mit
der Gernon beim hr-Sinfonieorchester debütieren
wird, auch die »Englische« genannt wird,
ist allerdings wirklich nur eine Illusion – sie
klingt so böhmisch wie kaum eine andere.

___________

»Louis Schwizgebel is a passionate amateur
magician and a dab hand at card tricks. And yet
the illusion he creates on the piano keys is of a
quite subtler nature. He will be performing Beethoven’s
1st Piano Concerto under the baton of Ben
Gernon, a young Englishman who won the »Young
Conductors Award« in 2013 at the Salzburg Festival
at the early age of 23 and since then has been
considered a shooting star among the conductors
of his country. Gernon is making his debut with
the Frankfurt Radio Symphony with Antonín
Dvorák’s 8th Symphony which incidentally is also
called the »English«, although this is really
quite deceiving – it sounds more Bohemian than
virtually any other.

Einlass 19:30 Uhr
John Moran: EVERYONE / Frieder Zimmermann: HUMUSREVOLUTION - Ein Arbeitsstand
Der US-amerikanische Komponist und Choreograph John Moran schafft musikalisch-tänzerische Porträts, die auf universelle menschliche Ausdrucksformen abzielen. Äußerst präzise Abfolgen von Gesten und Bewegungen werden von drei Tänzerinnen zu vorher aufgenommenen Stimmen und Geräuschen und einer live gespielten Komposition ausgeführt.
Alltägliche Abläufe und Handlungen sowie vermeintlich Zufälliges werden mittels musikalischer Prinzipien in einer Weise dekonstruiert und ineinander verschachtelt, dass sie wie eine komplex komponierte Sinfonie erscheinen. Die Anordnung dieser choreographischen Miniaturen folgt der musikalischen Form einer Fuge. Akribisch und zugleich poetisch beschreiben die wiederkehrenden Bewegungsabläufe der Tänzerinnen den Kreislauf des Lebens und wie sich dieser in Körperhaltungen manifestiert.

John Moran begann seine Karriere im New York der späten 80er Jahre. Philip Glass war sein Mentor, in seinen Opern arbeitete er mit Uma Thurman, Iggy Pop und Allen Ginsberg zusammen. Seit 2008 produziert Moran hauptsächlich in Europa, es entstanden intime Theaterminiaturen wie die Solo-Performance „Etudes: Amsterdam“ oder das Duett „John Moran … and his neighbor, Saori“. 2017 erarbeitete er eine Neufassung seiner Oper „The Manson Family“.

Ein Doppelabend mit HUMUSREVOLUTION - Ein Arbeitsstand im Anschluß.

Theatrale Installation mit zwei Schauspielern, zwei Musikern und Zuspielern. Wie könnte die Welt aussehen, wenn wir uns in eine enkeltaugliche Zukunft entwickeln würden?
Im Jahr 2050, nach mehreren Finanzkrisen, katastrophalen Dürren und Hungersnöten in Europa entscheiden sich die Menschen, nicht nur den politischen Status Quo, sondern auch das Wirtschaftssystem in Frage zu stellen. Zentraler Punkt ist dabei die Landwirtschaft und ihr Verhältnis zum Boden. Die beiden Schauspieler, berichten aus einer möglichen Zukunft. Interviews aus der ökologischen Gemeinschaft Schloss Tempelhof zeichnen ein hoffnungsvolles Bild einer nicht so fernen Zukunft, die Realität werden kann, wenn jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Die Eintrittskarten für EVERYONE sind auch für diese Veranstaltung gültig.

Inszenierung & Komposition: Frieder Zimmermann | Texte: Ute Scheub, Stefan Schwarzer u.a. | Spiel: Sabine Köhler, Heiki Ikkola | Musik: Anna Katharina Schumann, Frieder Zimmermann | Gefördert über ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Der HafenBus 2019 Land Wursten - ab Dorum/Wremen
HafenBus-Fahrt in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Land Wursten
an bestimmten Terminen (ausgewählte Donnerstage) von April bis Oktober.

Zustieg 1: 17:00 Uhr Dorum Neufeld (Kurverwaltung)
Zustieg 2: 17:20 Uhr Wremen (Gästezentrum)
Fahrt über das Werft-Gelände der Lloyd-Werft Bremerhaven, vorbei am DSM, und zurück über das Containerterminal (wie HafenBus).
19:30 Uhr Ausstieg 1, Wremen (Gästezentrum)
19:50 Uhr Ausstieg 2, Dorum-Neufeld (Kurverwaltung)

* Wichtige Hinweise:
Online NUR bis 5 Tage vor dem Termin buchbar!
Wenden Sie sich bitte an den Veranstalter: 0471 41 41 41.
Gültiger Personalausweis oder Reisepass muss mitgeführt werden!
Hinweis für Schwerbehinderte:
Der Platz für Rollstühle ist an Bord begrenzt. Bitte geben Sie ihren diesbezüglichen Bedarf deshalb bei Ihrer Anfrage oder Buchung an, damit die Verfügbarkeit geprüft werden kann (1 Klapprollstuhl oder alternativ 1 E- Rollstuhl). Wenn der Schwerbehindertenausweis den Buchstaben \"B\" beinhaltet, bekommt die Begleitperson eine Freikarte.
Zusatzinformation:
Gruppenermäßigungen und Charter sind nur direkt über den Veranstalter buchbar:
Erlebnis Bremerhaven, H.-H.-Meier-Str. 6, 27568 Bremerhaven, Tel. 0471 80 936 100
Gruppen ab 12 Personen erhalten 5 % Ermäßigung auf alle Einzelpreise.
Gruppen ab 25 Personen erhalten 10 % Ermäßigung auf alle Einzelpreise.
Der Hafenbus kann außerdem gechartert werden.
Es gelten die Reisebedingungen des Veranstalter.

Online-Verkauf bis 5 Tage vor dem Termin. Info: 0471 41 41 41.