Donnerstag, 20.06.2019
um 18:00 Uhr

Schauburg - Theater für junges Publikum
Franz-Joseph-Straße 47
80801 München




Mitjas Mutter ist mit Miras Vater für ein Liebeswochenende nach Mallorca geflogen und hat den behinderten Jungen in der Obhut der minderjährigen Ela gelassen. Durch Zufall fliegt das auf, und prompt steht eine korpulente Fürsorgerin vor der Tür, die sich bis zur Rückkehr der Eltern um die Kinder kümmert. Doch sie hat so ihre Probleme mit den selbstbewussten Schützlingen.
In ihrem rasanten Stück fragt Maja Das Gupta auf spielerische Weise nach Normalität und Andersartigkeit. In einer früheren Fassung unter dem Titel „Die dünne dicke Frau“ wurde der Text beim niederländisch-deutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival „Kaas & Kappes“ ausgezeichnet. In der Jurybegründung heißt es: „Das Stück lässt seine Protagonisten unerschrocken mit unserer zwanghaften Angst spielen, immer und unter allen Umständen politisch korrekt sein zu wollen. Es nimmt mit seiner amüsanten Geschichte deutlich Partei für die Schwächsten, die Opfer von komplizierten Verhältnissen werden.“

Voraufführung - Vernissage/Einführung 17:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

08.12.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

08.12.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

08.12.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

08.12.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

08.12.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

08.12.2019
11:00 Uhr
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

08.12.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

08.12.2019
16:00 Uhr
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

08.12.2019
09:00 Uhr
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

08.12.2019
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

08.12.2019
Transverse Wave

Die Ausstellung Transverse Wave bringt Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit dem Sound Designer und Komponisten Simon Stockhausen ab dem 16. November 2019 im
me Collectors Room Berlin zusammen.

 

„Die Differenz der Kulturen, die Differenz der Künste und die der Sinne sind Bedingungen, nicht Begrenzungen der Erfahrung im Allgemeinen und ebenso verhält es sich mit der gegenseitigen Verschränkung dieser Differenzen.“ (Jean-Luc Nancy, Zum Gehör, Zürich, Berlin 2014 (2002), S. 23.)

Es sind diese „Bedingungen der Erfahrung“, die in der Ausstellung Transverse Wave hergestellt werden. Mit Mary Bauermeister (*1934, Deutschland) und Rashid Al Khalifa (*1952, Bahrain) konnten eine Künstlerin und ein Künstler für den me Collectors Room Berlin gewonnen werden, die nicht nur in verschiedenen Kulturräumen sozialisiert wurden, darüber hinaus setzen sie in ihrem künstlerischen Schaffen an gegensätzlichen Enden an.
Während die Werke von Mary Bauermeister aus gefundenen, zumeist organischen, jedoch grundsätzlich in zuvor Natur- oder Gesellschaftsprozessen eingebundenen Materialien bestehen, greift Rashid Al Khalifa auf künstliches, dem industriellen Kontext entspringendes Material zurück. Seine Objekte verweisen anhand ihrer regelmäßigen, gerasterten Struktur und den verwendeten Stoffen auf eine minimalistische Ästhetik mit strenger Serialität. Bei Mary Bauermeister sind ebenfalls konstruktive Prozesse zu verzeichnen, jedoch sind ihre Arbeiten Ordnungsversuche von natürlich Gewachsenem; oder, wie im Fall der ausgestellten „Lichttücher“, ist der Zufall für das Entstehen der Strukturen verantwortlich.


Eine weitere „Differenz der Künste“ und insbesondere eine „der Sinne“ ergibt sich mittels der Komposition von Simon Stockhausen (*1967, Deutschland). Der Komponist, Musiker und Sound Designer hat eine Auftragskomposition für den Ausstellungsraum entwickelt, die sich spezifisch auf den Ort, die Kunstwerke und deren Hängung bezieht. Aus insgesamt sechs Lautsprechern entsteht ein musikalisches Feld, welches nicht nur auf die Objekte im Raum reagiert, sondern auch deren Konstruktionsprinzipien reflektiert.

Dabei ist die gedachte „Diagonale“ im Ausstellungsraum von besonderer Bedeutung: Die AusstellungsbesucherInnen können den Raum von einer Ecke quer zur gegenüberliegenden Ecke imaginär unterteilen, wobei auf der einen Seite die Kunst von Mary Bauermeister und auf der anderen die Werke von Rashid Al Khalifa zu finden sind. Diese Aufteilung hat keinen separierenden Charakter, da sie innerhalb eines gemeinsamen Ausstellungsraums und darüber hinaus nur „gedacht“ stattfindet. Die direkte Konfrontation und damit visuelle Interaktion der Kunst im Blickfeld der Besucherin oder des Besuchers ist nicht die einzige Art der „Verschränkung“. Dadurch, dass die Komposition auf einer symbolischen Ebene die Konstruktionsprinzipien der Werke aufgreift und diese im Raum wandern lässt, entsteht auf einer zusätzlichen Ebene eine auditive Interaktion. Eine Diagonale in einem rechteckigen Raum bietet den Vorteil, dass ein striktes links und rechts der Raumaufteilung vermieden wird, es ist vielmehr eine „weiche“ Separierung die erst langsam hervortritt. Ein weiteres Mittel der „Verschränkung“ liefert das in der Ausstellung omnipräsente Thema Licht. Während mehrere Arbeiten von Rashid Al Khalifa die Qualitäten des Lichts thematisieren und benötigen, senden einige Werke von Mary Bauermeister ebenjenes aktiv aus: Die Emanationen ihres Lichttuchs Untitled (Light Sheet), die zur Ästhetik des Werks untrennbar gehören, wirken auf die Erscheinung von dem Hängeobjekt Pressure Wave (Mobile Column II) von Rashid Al Khalifa ein.

Der Titel Transverse Wave liefert eine poetische Metapher für die mit der Ausstellung angestrebten Effekte. Eine „Transversalwelle“ schwingt senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung; von einer Seite angestoßen, trifft sie mit einigem Zeitabstand auf die gegenüberliegende Seite, wodurch eine Verbindung entsteht, die auch wiederum gegenläufig gedacht werden kann. Das Prinzip der Welle und die damit einhergehende Verbindung tritt nicht nur als Licht- oder Soundwelle auf, sondern rekurriert ebenso auf die Hervorbringung des Materials für die Steinbilder, die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke sowie den hörbaren Ereignissen in der Komposition.  

 

Kuratiert von Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls.

 

Veranstaltungen (in englischer Sprache)
16.11.2019, 15 Uhr: Talk mit den KuratorInnen Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls
16.11.2019, 16 Uhr: Talk mit den KünstlerInnen Mary Bauermeister, Rashid Al Khalifa und Simon Stockhausen

 

Mi-Mo 12:00- 18:00

Berlin

08.12.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

08.12.2019
12:00 Uhr
Die Babysitterin

DIE BABYSITTERIN

Komödie von Catherine Léger 
aus dem Französischen ( Québec ) von Sonja Finck
Deutschsprachige Erstaufführung

Nachdem Cédric im Stadion eine Sportreporterin vor laufender Kamera sexistisch beleidigt hat, was sich im Netz blitzschnell verbreitet, hat er ein großes Problem. Seine Freundin Nadine und sein politisch korrekter Bruder Jean-Michel finden das gar nicht lustig und sein Arbeitgeber feuert ihn. Nadine, die mit ihrer Mutterrolle kämpft, will die Sache abhaken, doch Jean-Michel und Cédric sind überzeugt, dass sich nun die Männer endlich die Frauenfeindlichkeit vornehmen müssen.
Sie fangen an, ein Buch zu schreiben. Eine Mischung aus Selbstanklage und öffentlicher Entschuldigung. Um sich ganz der neuen Aufgabe widmen zu können, engagiert Cédric die Babysitterin Émy, die einer Männerfantasie entsprungen scheint. Während aber das Schreibprojekt unfreiwillig immer sexistischer wird, erprobt Nadine, unterstützt von Émy, ihre Träume von Autorität und Unterwerfung. 
Provokant befragt Catherine Léger Rollenbilder und aktuelle Phänomene wie eine zunehmende sprachliche Verrohung im Netz. Inspiriert von einem 2017 viral gegangenen Video, in dem Reporterinnen sexistisch beleidigt werden, untersucht DIE BABYSITTERIN Formen der Frauenfeindlichkeit und legt Verunsicherungen offen, die mit Genderdiskussionen einhergehen: Was ist sexistisch, was nicht? Was darf man sagen, was nicht? Was ist „normal“?

Mit Daniela Voß, Elisabeth Grünebach, Adrian Spielbauer, Timo Wenzel
Regie Philipp Jescheck
Ausstattung Michele Lorenzini
Dramaturgie Petra Maria Grühn
Assistenz Ruth Schnell
Licht Hans Peter Boden
Maske Barbara Gellermann
Technik Philipp Kolb

TERMINE
Premiere 20. November 2019 - Mi - 20:00 Uhr
21. - 23. November 2019 - Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
27. - 30.11. November 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
04. - 07. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
11. - 14. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr

Rechte Verlag der Autoren
Gefördert vom Kulturreferat München

Brueghel

Vom 7. November 2019 bis 17. Mai 2020 zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum die Sonderausstellung "Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert".

Ein Wimmelbild erster Güte schlummerte über Jahrhunderte im Depot des Museums: eine „Kreuztragung“ von keinem Geringeren als Pieter Brueghel d. J., dem Sohn des berühmten Malers Pieter Bruegel d. Ä.! Doch aufgrund schwerer Schäden konnte das Gemälde nie ausgestellt werden. Von 2017 bis 2019 wurde das Werk dank der großzügigen Förderung der Ernst von Siemens-Kunststiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun aufwändig restauriert. In der Sonderausstellung wird die Restaurierung anhand zahlreicher Fotostrecken, Videos und Materialien präsentiert. So kann der Besucher dem Restaurator über die Schulter blicken. 

Daneben wird der Besucher auch in die spannenden inhaltlichen Aspekte eingeführt: Bauern tummeln sich in einer flämischen Landschaft und folgen einem großen Zug von habsburgischen Soldaten, in deren Mitte Christus sein schweres Kreuz zu seiner Richtstätte trägt. Die Heilige Veronika beugt sich sorgvoll zu ihm, die Marien trauern am Wegrand. 

Auf den zweiten Blick lässt sich die biblische Szene als politische Botschaft lesen, als Aufruf zum Widerstand gegen die damalige Obrigkeit, die Habsburger. Diese übten in Flandern um 1600 eine grausame und blutige Herrschaft aus.  

Laufzeit
7. November 2019 bis 17. Mai 2020

Öffnungszeiten
Di - So von 11 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €
Kinder (6-17 Jahre) 2 €
Familienkarte I (1 Erw. + max 3 Kinder)  11 €
Familienkarte II (2 Erw. + max 3 Kinder) 18 €

Di-So 11 bis 18 Uhr

Braunschweig

08.12.2019
Wunderkammer Olbricht

Die Wunderkammer Olbricht ist permanent im me Collectors Room Berlin zu sehen. Die Auswahl und Qualität ihrer Objekte ist weltweit einzigartig. Mit ihren über 300 Exponaten aus Renaissance und Barock gehört sie zu einer der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art.

Wunderkammern entstanden erstmals während Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden.
Sie erzählen uns heute viel über die Weltanschauung wie auch den Wissensstand ihrer Zeit.

Unsere Wunderkammer erweckt diese Tradition in zwei Ausstellungsräumen zu neuem Leben und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Vergangenheit. Heutige Besucher werden, wie ihre Vorfahren in der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert, von den kostbaren Kuriositäten ins Staunen versetzt.
Sei es durch das Horn des sagenumwobenen Einhorns, das heute vom Kenner als Stoßzahn des Narwales entlarvt wird, einen lichtdurchfluteten Bernsteinspiegel, den Kokosnuss-Pokal aus dem Besitz Alexander von Humboldts, einen präparierten Riesenturako, oder durch Kabinettmöbel, die nur dem neugierigsten Betrachter ihre Geheimnisse offenbaren.

Berlin

08.12.2019
01:20 Uhr
Überblicksführung: Wege in die Abstraktion

Marta Hoepffner ist eine zentrale Vertreterin der experimentellen Fotografie. Ihr Œuvre ist bis heute eher unbekannt und nur selten in Ausstellungen gezeigt worden.
  
Mit über 50 Werken, die einen umfassenden Einblick in ihr Schaffen geben, widmet das Zeppelin Museum der Fotografin eine große Ausstellung. Gezeigt werden frühe s/w-fotografische Experimente (Fotogramme, Mehrfachbelichtungen und Solarisationen), ihre Porträts sowie farbfotografische Studien.

Gegenübergestellt werden ihre Arbeiten den Gemälden von Willi Baumeister, von ihm werden über 20 Werke zu sehen sein. Hoepffner ist ab 1929 an der Frankfurter Kunstschule die Schülerin von Baumeister, einem der bedeutendsten abstrakten Maler. Als er 1933 seine Professur verliert, verlässt auch sie die Schule. Die Impulse, die Hoepffner von Baumeister erhält, sind prägend für ihre künstlerische Entwicklung. Denn obwohl die beiden KünstlerInnen auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie der Weg in die Abstraktion: Baumeister als Maler und Hoepffner als Fotografin.

Die Ausstellung stellt das vielfältige Werk der Künstlerin vor, die präsentierten Arbeiten reichen von den 1930er bis in die 1970er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung des Zeppelin Museums sind in der Ausstellung hochkarätige Leihgaben und Archivalien zu sehen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

08.12.2019
15:00 Uhr
BLICK AUF HEUTE

Sonderausstellung vom 1. Dezember 2019 - 16. Februar 2020.

Dienstag 10 – 13 Uhr, Dienstag – Freitag 14 – 17 Uhr Samstag / Sonntag 11 – 18 Uhr

Hofheim am Taunus

08.12.2019
Reclaim Context

100 Jahre nach seiner Gründung gehen vom Bauhaus noch immer Impulse aus, beziehen sich Designer und Künstler auf Entwürfe und Haltungen dieser ersten deutschen Gestaltungshochschule.

An verschiedenen Orten in Weimar, dem Geburtsort des Bauhauses, haben zu Beginn des Jubi­läumsjahres 100 Akteure aus den Bereichen Kunst, Gestaltung, Architektur, Bauingenieurwesen, Performance und Musik eigene Projekte entwickelt, die alle in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit dem Bauhaus stehen.Die Projektgruppe Bauhaus Studio 100 unter Leitung von CananYilmaz, HP Großmann, Wolfgang Sattler und Stefan Kraus hat daraus eine Serie von sieben Ausstellungen kuratiert, die im Lauf des Jahres 2019 zu sehen sind.

Die siebte und letzte Station ist das HfG-Archiv. Hier wird eine Auswahl aus sämtlichen Arbeiten gezeigt. Rund 50 Gestalter werden dort im „Studio HfG“ ihre Arbeiten präsentieren, darunter sowohl Designobjekte als auch Kunstwerke sowie Arbeiten, die die Trennung zwischen Kunst und Design überwinden.

Di von 11.00 Uhr bis 17:00 Uhr,Do 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ulm

08.12.2019
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

08.12.2019
Atmosphären

Die drei Künstlerinnen Carolin Israel, Xenia Fumbarev und Julia Schewalie erschaffen mit ihrer Kunst unterschiedliche Atmosphären, die uns in ihren Bann ziehen. Sie wecken vergessene Erinnerungen, Gefühle und Stärken in uns. Sie lösen uns von dem Rationalen und geben uns einen Raum für das Immaterielle – wir müssen es nur zulassen.

Die farbenstarken Bildwelten der Künstlerin Carolin Israel (*1990, Chemnitz) üben eine große Anziehungskraft aus. In ihren abstrakten Farbathmosphären und Kompositionen sind gegenständliche, realistische Fragmente gestreut und interagieren miteinander und spielen mit dem immerwährenden Zwiespalt zwischen Mythos und Logos, Fühlen und Denken. Diese Klarheit in der Unklarheit macht die Faszination ihrer Arbeiten aus, die so eine eigene Aura entwickeln.

Ein Gegen -wie Ruhepol bilden die Werke der Künstlerin Xenia Fumbarev (*1986, Kiew, Ukraine). Sie arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Malerei. Fassadenbilder werden auf Betonplatten im Siebdruckverfahren hergestellt. Diese Fotos enthalten mehrere visuelle Elemente: Schatten, die auf die Fassaden geworfen werden, oder Texturen der Wände selbst. Zarte Motive treffen auf Rohstoffe, flüchtige Momente auf monolithischen Beton. Fumbarevs Werke strahlen dadurch eine Art „Geistigkeit“ aus. In der mythologischen Vorstellung und in vielen Volksglauben wird durch den Schatten das innere seelische Wesen des Menschen und der Atmosphäre sichtbar gemacht.

Für die Künstlerin Julia Schewalie (*1988 Pawlodar, Kasachstan, SU) ist insbesondere die Reflexion von Licht auf farbneutralen Oberflächen von Interesse. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen Materialien und Stoffen wie u.a. Nylon, Schellack oder verkohltem Holz und sortiert, (de)konstruiert, ordnet und komponiert damit ihre Bildkonstellationen und hebt durch diesen kreativen Verarbeitungsprozess die Materialien in die Sphären der Kunst. Die Lichtspiegelungen und Reflexionen in ihren Arbeiten beziehen stets den Raum mit ein, dadurch verändern sich die Werke ununterbrochen und kennen keinen festen Zustand. Als Betrachter ist man fasziniert vom diesem Wechselspiel der Wahrnehmung.

 

So strahlen die Werke dieser drei Künstlerinnen eine besondere Atmosphäre aus und erzeugen einen Raum der Kontemplation, Energie und Emotion, den es zu entdecken gilt.

Di bis Fr 11 - 19 Uhr; Sa 13 - 17 Uhr; u.n.V.

München

08.12.2019
Ansichten vom Ich - Selbstporträts V

Zum fünften Mal in ihrer Geschichte zeigt die Galerie KK eine Ausstellung mit Selbstporträts - neue Arbeiten von Bettina Moras, Andreas Leißner, Volker Stelzmann und Volker Troche, darunter aber auch ältere Werke von Dietmar Gross, Bernhard Heisig oder Torsten Holtz, die längere Zeit nicht zu sehen waren. Es sind Moment- und Bestandsaufnahmen bestimmter Lebensabschnitte, oft ungeschönt und schonungslos. Egal, wie sich die jeweilige Künstlerin / der jeweilige Künstler dem eigenen, gelebten Gesicht nähert, ob liebevoll, eitel, kritisch, spöttisch oder gar forschend, stets scheint ein unsichtbarer Spiegel "das Gesicht hinter dem Gesicht" zum Vorschein zu bringen. Diese Neugier auf das malerisch zu ertastende Innere der Persönlichkeit zieht den Betrachter immer wieder erneut in den Bann.  

Di bis Fr 11:00 bis 18:30 Uhr, Sa 10:00 bis 14:00 Uhr

Essen

08.12.2019
1915–2015 Armenische Architektur und Genozid

Welche Auswirkungen hat der Genozid auf das kulturelle Erbe der Armenier in der Türkei? Diese Frage ist der Ausgangspunkt für die Ausstellung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft »1915–2015. Armenische Architektur und Genozid«. Als Fingerabdruck des armenischen Lebens steht dabei die Architektur im Mittelpunkt. Fotos von Familien, Arbeitsstätten, Häusern und Stadtvierteln vermitteln Eindrücke vom Leben der Armenier vor 1915. Damals gab es ca. 5.000 armenische Schulen, Kirchen und Klöster – das Leben in weiten Teilen der Türkei war multiethnisch, und armenische Architektur prägte ganze Straßen- und Ortsbilder.

Einen Eindruck von deren Verschwinden durch Zerstörung, Umbau und Verfall vor dem Hintergrund des Genozids vermitteln exemplarisch die einzelnen Stationen der Ausstellung, die sich an ein breites Publikum ohne historische Spezialkenntnis richtet. Auf 22 Tafeln vermittelt die Ausstellung einen Überblick über Verlust und Zerstörung des armenischen Architekturerbes. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt und eine möglichst breite Palette an Beispielen präsentiert.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, um 19:30 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Birgit Strangmann, führt Sie Dr. Raffi Kantian, der Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, in die Ausstellung ein.

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Osnabrück

08.12.2019
MuseumsAdvent

Tauchen Sie ein in die Zeit der Weihnachtsvorbereitungen um 1900! Beim MuseumsAdvent ist das Paderborner Dorf in farbiges Licht getaucht, die Stuben in den historischen Häusern für das schönste Fest des Jahres geschmückt und die Kunsthandwerker haben ihre Waren in den Buden rund um den Dorfteich ausgepackt. Posaunenklänge, Märchenerzähler, Puppentheater und Handwerksvorführungen: in den historischen Häusern wartet ein abwechslungsreiches Programm auf Groß und Klein. Zudem können die Besucher selbst aktiv werden und schöne Dinge basteln wie Windlichter oder Weihnachtsschmuck.


Fr/Sa 14-21 Uhr, So 11-19 Uhr

Detmold

08.12.2019
Projekt3drei 2019: POLE POSITION. Fotografie

Vernissage am Samstag, 07.12.2019 um 19 Uhr
Einführung: Simone Maria Dietz, M.A. 

Wie jedes Jahr seit der Gründung von projekt3drei im Jahr 2014 gaben die Künstlerinnen von projekt3drei ein Thema vor, zu dem Fotografinnen und Fotografen bis zu drei Arbeiten einreichen konnten. Und wie immer waren freie Assoziationen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.
POLE POSITION, das Thema 2019, lud ein zum freien Spiel mit Wörtern, Gedanken, Geschichten, Farben, Formen... Was sagen die Suchmaschinen, die Wörterbücher, was sagt die Phantasie, was sagt das Gefühl?
Die ausgesuchten Arbeiten werden, eingebunden in eine Installation, in drei parallel laufenden Beamer-Projektionen zu sehen sein.

projekt3drei | Projektstruktur 2019
Birgit Spahlinger: Projektleitung, künstlerische Konzeption, digitale Umsetzung.Katrin Eschenberg: Projektleitung, künstlerische Konzeption, technische Umsetzung.
Astrid Hansen: Beratung

 

Mi bis So von 17.00 bis 19.00 Uhr

Karlsruhe

08.12.2019
103. WDR Kabarettfest · Tobias Mann · Carmela De Feo - La Signora · Severin Groebner · Nils Heinrich · Christoph Sieber - Moderation: Tobias Mann

Die Mischung macht es wieder einmal: beim WDR-Kabarettfest im Bonner Pantheon. Es moderiert Tobias Mann, der in Kabarett und Comedy gleichermaßen zu Hause ist.
Ausschnitte aus ihren neuen bzw. aktuellen Bühnenprogrammen präsentieren an diesem Montag-Abend: Carmela De Feo, Severin Groebner, Nils Heinrich und Christoph Sieber.

www.wdr5.de/sendungen/unterhaltungamwochenende/unterhaltungamwochenende_index100.html

Tobias Mann ist ein unermüdlicher Wanderer zwischen Kabarett- und Comedy-Welt, Pointensprengmeister, Verbalsprinter, Spaßrocker, Nonsensbarde und Humorgeheimwaffe des WDR. Und außerdem Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017 und des Prix Pantheon.

www.tobiasmann.de


Carmela De Feo:
Man muss sich in dem Wettlauf der Witzgestalten schon was einfallen lassen, um sich von der Masse abzuheben. Optisch gelingt das Carmela de Feo ja schon mal hervorragend: Mit schwarzem Haarhäubchen und biederem Fräulein-Rottenmeier-Gouvernanten-Graufrack hat sie schon mal 1a-Wiedererkennungswert. Und auch was die Instrumentenwahl betrifft, ist die Akkordeonistin auffallend konkurrenzfrei. Und wenn die „Schwarze Witwe der Volksbelustigung“ verkündet „Man nennt mich La Signora und ich bin eine Frau“, ist eigentlich alles gesagt. Aber noch längst nicht gesungen. Ob Pinks „Rock Star“ oder Whams „Wake Me Up Before You Go-Go“, mit eingedeutschten Texten macht sie mal gleich klar, wer hier die RuhrGEBIETERIN ist. Und die kniebestrumpften Beine fangen nicht nur hemmungslos an zu steppen, sondern gehen auch gnadenlos noch dahin, wo es wehtut: Mitten ins Publikum.


www.carmeladefeo.de

Severin Groebner ist ein Grenzgänger zwischen Humor und Musik, Pointen und Poesie, Kabarett und Kaspar Hauser, Genie und Wahnsinn, sowie Deutschland und Österreich.
Geboren am 20.10.1969 in Wien im „Helmut Qualtinger Hof“, anschließend erfolgreiche Versuche das Gehen, Sprechen und Schreiben zu erlernen. Aus dem Wunsch die beiden Berufsziele Rockmusiker und Radiomoderator zu vereinen, entsteht logischerweise die Kabarettisten-Laufbahn. 1992 bis 1999 Musik-Kabarettist zusammen mit Klaus Gröll als Gröll & Groebner.
Dazwischen werden aber auch andere Projekte verfolgt, die Schauspielerei (z.B. “When the Saints go Cycling in” u.a. zusammen mit Martin Puntigam) oder von 1998 bis 2000 das “etb – das elektronische Tagebuch” (zusammen mit “Die Konsorten” und Natalia Weiss).
Seit 1999 sechs Soloprogramme und Umzug nach Deutschland (zuerst München, jetzt Frankfurt am Main).


www.severin-groebner.de


Nils Heinrich ist gern gesehener Gast diverser Kabarettsendungen und vor allem Schöpfer solcher unsterblichen YouTube-Ohrwürmer wie „Laktoseintoleranz“, “Mensch von früher” oder „Twitternde Mädchen“. Er macht hinterlistigen Humor für Erwachsene. Über Themen, von denen Sie gar nicht wussten, wie viel Witzpotential die haben.
„Scheinbar harmlos aus dem Nichts entwickelt er in Seelenruhe Szenarien, die vordergründig spaßig sind. Doch dann trifft einen die Pointe. Klug, böse, knallhart.“ Berliner Morgenpost
“Immense Pointendichte. Bitterböse, zynisch und makaber.”
Ruhrnachrichten

nils-heinrich.de/wordpress/

Christoph Sieber gelingt mit seinen bitterbösen Texten eine gnadenlose Sicht auf unsere Zeit: Warum werden die, denen wir unsere Kinder anvertrauen schlechter bezahlt als die, denen wir unser Geld anvertrauen? Was wird man über uns sagen in 20,30 Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Und wie konnte es so weit kommen, dass wir Konsumenten sind, User, Zuschauer, Politiker, Migranten, Deutsche, aber immer seltener Mensch?
Doch Sieber wäre nicht Sieber, gäbe es nicht auch immer die andere, die schelmische, urkomische und komödiantische Seite, die uns lachen lässt über unser Dasein und so einen eindrucksvollen und begeisternden Kabarettabend schafft.
Christoph Sieber steht seit fast 20 Jahren auf den Brettern der Kabarettbühnen. „Mensch bleiben“ ist sein 6. Kabarettsolo. Ganz nebenbei ist er zusammen mit Tobias Mann auch Gastgeber der Sendung „Mann, Sieber!“ im ZDF. Er ist Träger des Deutschen Kleinkunstpreises und in seiner Freizeit ist er gerne und ausgiebig Mensch.
www.christoph-sieber.de/

Festliches Weihnachtskonzert 2019

"Alle Jahre wieder" ein weihnachtliches Konzerterlebnis, das man mit Worten nicht beschreiben kann. Den Zauber der Weihnacht, hier gibt es ihn wirklich noch.

Außergeöhnliche Arrangements bekannter Weihnachtslieder, die eigens für musica viva angefertigt werden sowie Ausschnitte aus traditioneller Weihnachtsmusik wie Bachs Weihnachtsoratorium oder Händels Messias und die klangvolle Pracht der Chöre bieten ein stimmungsvolles Konzerterlebnis, wie man es sich vor Weihnachten wünscht.

Der festliche Rahmen in dem so liebevoll, romantisch geschmückten Saal der Glocke und der unterhaltsame bis besinnliche Leitfaden, der, wie bei allen Konzerten von musica viva, vom Dirigenten selbst geknüpft wird, lassen diese Weihnachtskonzerte zum Höhepunkt jeder musica viva Saison werden.

Das große, symphonische Orchester von musica viva, der musica viva Chor mit Gästen und internation renommierte Gesangssolisten sorgen für ein stimmungsvolles und einmaliges Erlebnis.

Bremen

08.12.2019
19:30 Uhr
Thorbjørn Risager & The Black Tornado

Rock & Blues
19:30 Uhr | Eintritt 22,- Euro | Abendkasse 25,- Euro

Seit vielen Jahren sind sie nun einer von Dänemarks führenden musikalischen Exportschlagern. Und obwohl viele Menschen in den 21 Ländern, in denen die Band schon gespielt hat, immer noch nicht wissen, wie man den Namen des Sängers ausspricht oder welchem Genre ihre Musik denn nun zuzurechnen ist, werden sie dennoch immer populärer. Und so heißt es an den Türen oder auf den Webseiten der Clubs, die sie gebucht haben, immer häufiger: „Ausverkauft”.
Einige der Hauptfaktoren hinter dieser Erfolgsgeschichte sind Beständigkeit, Originalität und Freundschaft – aber selbstverständlich ist die Musik vor allem von Thorbjørns Stimme geprägt, die Kritiker in der ganzen Welt schon zu allen möglichen Vergleichen animiert hat. Dabei gibt es natürlich nur einen Weg, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen: über die Ohren! Und da die Band regelmäßig neue Alben herausbringt, neue Livevideos auf ihrer Homepage und auf Facebook postet und in unzähligen Clubs und auf Festivals spielt, ist es nicht sonderlich schwer, sich von den erstaunlichen Qualitäten der Stimmbänder von Herrn Risager zu überzeugen.
Doch was wäre er ohne jene stets tight agierende Band, in der es seit dem Start im Jahr 2003 lediglich zwei Umbesetzungen gegeben hat? Und obwohl Thorbjørn die meisten Songs schreibt, entstehen die Arrangements, die ihnen den typischen Risager-Sound verpassen, im Proberaum der Band in Vesterbro im Herzen von Kopenhagen. Dabei orientieren sich die Bläsersätze nicht an gängigen Standardriffs, und ein weiteres Charakteristikum ist der dynamische Aufbau vieler Songs: von einem sparsam instrumentierten Intro mit „nackter“ Stimme hin zu einer Wucht, die einen fast aus den Schuhen haut (ja, sie heißen nicht umsonst The Black Tornado!).
Im Pressetext zu „Change My Game“, dem letzten Album der Band, hieß es:
In Zeiten, in denen die Musikindustrie von Technologie bestimmt wird, ist Change My Game ein Album, das von der Chemie zwischen Menschen lebt, die mehr als 800 Shows in 21 Ländern von Kanada bis Indien miteinander gespielt haben. Als Menschen, die sehr an die Kraft von Live-Musik glauben, kommen Thorbjørn und die Band 2017 mit Change My Game auf Tour. Mit einem Terminplan, der sie rund um den Planeten führt, werden sie es überall ordentlich krachen lassen und viele neue Fans hinzugewinnen. Thorbjørn Risager & The Black Tornado spielen derzeit auf dem Höhepunkt ihrer 14 Jahre währenden Karriere. Vielleicht haben Sie gedacht, dass die Band mit Too Many Roads schon ihren Zenit erreicht hat. Mit Change My Game allerdings gibt es nur eine Richtung – weiter nach oben …
Und so urteilten andere:
Mit windgegerbter Stimme, knackig konzentrierten Gitarrensoli und der Energie seiner siebenköpfigen, von Bläsern dominierten Band The Black Tornado im Rücken verpasst der Mann aus Kopenhagen dem geschichtsträchtigen Sound des Blues einen topmodernen Schliff. „Too Many Roads“ ist sein achtes Album und sein bisheriges Meisterstück. Mit scheinbar leichter Hand verknüpft Risager vor Spannung knisternden Blues-Rock, treibenden Boogie und emotionsgetränkten Soul. Und er demonstriert mit feinen Nuancen bei Produktion, Songwriting und instrumentaler Ausgestaltung, wie faszinierend vielfältig der Blues heute klingen kann. (Begründung zur Verleihung eines Jahrespreises 2015 der deutschen Schallplattenkritik für das Album „Too Many Roads“)

Dass Thorbjørn Risager inzwischen den Sprung vom Insidertipp zu einer festen Größe in der europäischen Bluesszene gelungen ist, wurde nicht zuletzt durch seine Einladung nach Lahnstein noch einmal unterstrichen. Und mit einem brillanten und begeistert aufgenommenen Auftritt vermochte sein Septett dann auch den Nachweis zu erbringen, dass die Projektgruppe Bluesfestival mit ihrer Entscheidung für die Dänen völlig richtig lag. Eine absolut tight agierende Band, dynamische Grooves, fast durchgängig eigenes Songmaterial, das sich aus Blues-, R&B-, Rock- und Jazz-Elementen speist, und dazu in den Ansagen durch die einzelnen Bandmitglieder eine mal mehr, mal weniger stark ausgeprägte Prise Vivi-Bach-Charmefaktor, das alles begeisterte das Publikum bis hin zu Standing Ovations und machte den „Dänen mit der schwarzen Stimme“ zum faktischen Headliner des Abends. (bluesnews 68/2012)

The Band
Thorbjørn Risager – Vocals, Guitar
Emil Balsgaard – Piano, Organ, Würlitzer
Peter Skjerning – Guitars
Kasper Wagner – Alto Sax, Tenor Sax, Baritone Sax,
Hans Nybo – Tenor Sax
Peter W Kehl – Trumpet, Flugelhorn, Trombone, Sousaphone
Søren Bøjgaard – Bass, Barithone Guitar, Synth
Martin Seidelin – Drums, Percussion

EISENSTEIN


April 1945. Auf der Flucht rettet sich Erna Schatzschneider nach Eisenstein, auf den Gutshof der Hufnagels. Eine aus der Not geborene Lüge wuchert zu einem alles überziehenden Gespinst, das über drei Generationen hinweg das Schicksal zweier Familien bestimmen wird.
Erzählt wird von Krieg, Zerstörung und Aufbau, von Karriere, Geld und davon, dass Reichtum nicht alles ist. Denn es geht auch um Verrat, tiefes Schweigen, Hass, Schuld und um eine tragische Liebe.

Alle Versuche der Betroffenen, zu ihrem Glück und ihrer Gutheit zu finden, stoßen immer wieder an die Grenzen, die das Familiengeheimnis ihnen setzt. Erst ein ganzes Menschenleben später und fern von Eisenstein, mittlerweile im Jahr 2008 in München angelangt, findet die Geschichte ein vorläufiges Ende, als der Stab an die jüngste Generation übergeben wird.

Christoph Nußbaumeder erzählt in „Eisenstein“ anhand einer spannenden Familiengeschichte von historischen Ereignissen, die sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik Deutschland eingegraben haben. Eine Geschichte, radikal wie eine klassische Tragödie.

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Regie Jochen Schölch Bühne und Kostüme Hannes Neumaier Licht Hans-Peter Boden

Mit Dirk Bender, Anna Dörnte, Marc-Philipp Kochendörfer, Edith Konrath, Florian Münzer, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer, Oliver Severin, Judith Toth
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Vorstellungsdauer 3 Std. (inklusive Pause)
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„Ein pralles, wundervolles Gespinst, knarzend, wild und ungestüm. (…) Aus all dem macht Jochen Schölch ein Meisterwerk." (SZ)

* Ausgezeichnet bei den Bayerischen Theatertagen für eine herausragende Ensembleleistung
* Ausgezeichnet mit dem AZ-Stern der Woche


Eintrittspreise
€ 19 | € 23
ermäßigt € 15 | € 19
juniorermäßigt € 13 | € 17 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert
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Produktion und Veranstalter: GbR Schölch u.a. "Eisenstein"

TONLEITER im Skulpturenpark Waldfrieden

Die Poesie, die von Regen oder Wasser ausgehen kann, inspirierte viele Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ob Nebel, Schnee, Tautropfen oder ein Regenbogen - jedesmal entstand ein überaus farbiges Bild des flüssigen Elements. Debussy war einer der ersten Komponisten, der seine Eindrücke davon mit den Werken Jardins sous la pluie und Brouillards für Klavier in musikalische Bilder fasste.

Von der beeindruckenden Zerbrechlichkeit, der Schönheit und rätselhaften Eigenart des Schneefalls, die in dem Gedicht Snow and Snow des englischen Dichters Ted Hughes zum Ausdruck kommt, ließ sich hingegen die Komponistin Helen Grime inspirieren. Sie zählt zu den erfolgreichsten jüngeren britischen Komponistinnen.

Einer der ersten Dokumentarfilmer, der sich mit dem Licht- und Schattenspiel des Regens auseinandersetzte, war Joris Ivens. Er schuf 1929 mit seinem zwölfminütigen Stummfilm Regen ein beeindruckendes Filmexperiment. Regen gilt heute als einer der wichtigsten niederländischen Beiträge zur europäischen Filmavantgarde der 20er Jahre. Die Filmbilder ähneln in ihrer Anlage und ihrer poetischen Intensität einem strophischen Gedicht und werden dabei gleichzeitig zu einer abstrakten Erzählung. Der österreichische Komponist Hanns Eisler schrieb 1941 dazu eine Filmmusik, die im Konzert unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen live zum Film erklingen wird.


Werke:

Luciano Berio (1925-2003), Wasserklavier, 1965

Claude Debussy (1862-1918), Jardins sous la pluie (aus: Estampes), 1903

und Brouillards (aus: Préludes II), 1911,
Tan Dun (*1957), Dew-Fall-Drops für Klavier, 2000

György Ligeti (1923-2006), Arc en ciel für Klavier, 1985

Toru Takemitsu (1930-1996), Rain Tree Sketch 2 (In memoriam Olivier Messiaen) für Klavier, 1992

Helen Grime (*1981), Snow and Snow für Klarinette, Bratsche und Klavier, 2012


Hanns Eisler (1898-1962), Vierzehn Arten den Regen zu beschreiben op 70, 1941

(live zum Stummfilm Regen von Joris Ivens)

 

Es spielen:
Ulrike Nahmmacher, Violine
Nora Niggeling, Bratsche
Michael Hablitzel, Violoncello
Gerald Hacke Klarinette, Dirk Peppel Flöte
Florence Millet, Klavier
Mark-Andreas Schlingensiepen, Dirigent


Konzerteinführung
Der Dirigent Mark-Andreas Schlingensiepen wird um 17:15 Uhr eine Einführung in den Film Regen von Joris Ivens und in die Musik von Hanns Eisler geben.

Kartenvorverkauf
Über www.adticket.de, Hotline 0180 6050400 (20ct/Anruf aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend), an der Kasse des Skulpturenparks und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Veranstaltet in Kooperation mit Movie in Motion.

SCROOGE - Es ist nie zu spät

Der alte Geizhals Scrooge hat seine Seele verkauft und sein Leben geopfert, um Karriere zu machen und reich zu werden. Seine Goldmünzen sind sein Ein und Alles, und er verbringt seine einsamen Abende nur in Gesellschaft seines Geldschrankes. Oft ist er schlecht gelaunt. Er hasst Sonn- und Feiertage, hält sie für reine Zeitverschwendung und schlecht fürs Geschäft. An diesem Heiligabend jedoch wird Scrooge vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley heimgesucht... »Mein alter Freund, deine Zeit geht zur Neige. Wenn du nichts änderst, wird dein eigener Geiz dich in Ketten legen und du wirst einsam und von allen verhasst zu Grunde gehen!« Wird sich Scrooge in dieser Weihnachtsnacht von den drei Geister der Zeit verzaubern lassen? Wird er die Freude an Anteilname und Großzügigkeit neu entdecken? Die Glocken schlagen schon Mitternacht und vielleicht ist es noch nicht zu spät...

PerpetuoMobileTeatro öffnet die Tür zu einer zauberhaften Welt. Die Masken, der Tanz und die Akrobatik, die eigens für das Stück komponierte Musik, die Kostüme, das stilisierte Bühnenbild, alles trägt zur Entstehung eines märchenhaft-suggestiven Universums bei. Eine universelle Geschichte zum Thema 'Haben oder Sein'.

Wie in jedem guten Märchen geht es auch hier um das Leben selbst und
um den Tod, um Dinge, die nur allzu leicht in Vergessenheit geraten.

Von und mit PerpetuoMobileTeatro: Brita Kleindienst, Marco Cupellari, David Labanca

Originalmusik: Dario Miranda

Maskenbau: Brita Kleindienst, Sara Bocchini

Licht: Christoph Siegenthaler, Raphael Vuilleumier

Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

MUSIK AM NACHMITTAG: KREML IM SCHNEE

WERKE VON NIKOLAI ROSLAVETS, ALEXANDER "BOB" ZFASMAN U.A.


Sofja Gübaldamova | Klavier
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Jan Michael Horstmann | Dirigent


Es war kein Seltenheit, dass man einen Komponisten in der Sowjetunion erst als Schöpfer neuer Klangwelten feierte und wenig später als „Staatsfeind“ aller Ämter enthob und mit Aufführungsverboten brandmarkte. Dass jedoch Nikolai Roslavets’ Grabmal noch über ein halbes Jahrhundert nach seinem Tode 1944, mehrfach geschändet, ein Enthusiast, der sich für die Veröffentlichung seiner Werke einsetzten noch vor kurzem beinahe zum Tode verurteilt und eine posthume Uraufführung mit geheimdienstlichen Mitteln hintertrieben wurde, macht einen doch sprachlos angesichts der herrlichen, melodie- und farbenreichen Tonsprache, die sich uns in seiner groß angelegten Kammersinfonie aus dem Jahr 1934 offenbart. Geprägt vom Impressionismus der Jahrhundertwende, geht Nikolai Roslavets einen ganz eigenen kompositorischen Weg zwischen Tradition und Aufbruch. Flankiert wird dieses Meisterwerk der Kammerorchester-Literatur von einer romantischen Rhapsodie über ukrainische Volksweisen und einer funkelnd spritzigen und hochvirtuosen Jazz-Suite eines der Pioniere der sowjetischen Unterhaltungsmusik.

Die Solistin dieser beiden Werke, Sofja Gülbadamova, begann Ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren an der weltberühmten Gnessin Spezialmusikschule ihrer Heimatstadt Moskau, gefolgt von einem Klavierstudium bei James Tocco an der Musikhochschule Lübeck und bei Jacques Rouvier am Conservatoire de Paris. Mit der Unterstützung der Zaleski Stiftung erwarb sie ihr diplôme supérieur de concertiste (Konzertexamen) an der legendären Ecole Normale de Cortot in Paris. Ergänzend nahm sie Unterricht bei Leonard Hokanson,Walter Levin und besuchte Klavier und Kammermusik-meisterkurse bei Wladimir Krainew, Karl-Heinz Kämmerling, Dmitri Baschkirow und Vitaly Margulis. Überaus erfolgreich konzertiert sie seit 1992 als Solistin, als Kammermusikerin an der Seite bedeutender Künstler und mit nahmhaften Orchestern. Seit 2017 leitet Sofja Gülbadamova das Internationale Brahmsfest Mürzzuschlag (Österreich).

VV* PK 1 14,- / erm. 11,- € | PK 2 12,- / erm. 9,- €
AK PK 1 17,- / erm. 13,- € | PK 2 15,- / erm.12,- €

*im Vorverkauf fallen zusätzliche Gebühren an

Volksstimme Service-Center, Tourist Information, Kartenhaus im Allee-Center

Tickethotline: 0391.540 6777

Der Weihnachtshase

Nanu, was ist da verkehrt? Ein Hase im Weihnachtsmantel? Ja, denn der Weihnachtsmann ist schrecklich erkältet und ein einziges Geschenk ist noch übrig! Gar nicht so einfach für das mutige Häschen, im Winter zusammen mit einem motzenden Geschenke-Sack den richtigen Weg zu finden. Trotz listiger Ratschläge, einer gemeinen Krähe und wunderlichen Gestalten, die ihnen über den Weg laufen, besteht unser Häschen sein aufregendes Abenteuer als „Weihnachtsmann“.

Autor: Markus Liske Janina Thomas, Katharina Pecher – Puppenspiel

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalter: Theater Vagabunt

Eintritt: 6 €

Karten/Infos: 030 69 20 22 75 oder 0163 597 61 74

www.theater-vagabunt.de

Berlin-Steglitz

08.12.2019
16:00 Uhr
Podium Gitarre

Studierende der HfK Bremen präsentieren klassische und zeitgenössische Gitarrenmusik. Eine Kooperation mit der HfK Bremen. Leitung: Prof. Jens Wagner


Eintritt frei

Bremen

08.12.2019
16:00 Uhr
MADNESS. Freiheit ist therapeutisch

Führung mit dem Historiker Jannik Sachweh

(Die Führung findet im Rahmen des 30jährigen Jubiläums des Krankenhaus-Museums statt.)

Eintritt frei

Bremen

08.12.2019
15:00 Uhr
Thalias Kompagnons

Ein Zuhause braucht jeder.
Einen Ort, wo man hingehört.
Menschen, bei denen man dazugehört.
Einen Platz, wo man sich geborgen fühlt.

Manchmal muss man sich so einen Platz erst suchen oder erschaffen. Allein oder gemeinsam mit anderen. So geht es auch den kleinen Sachen, die der Theater-Spieler gefunden und geschenkt bekommen hat. Strandsteine, ein Schneckenhaus, ein zierliches Puppenkissen ... Sie alle bekommen auf dem Theaterhocker Gelegenheit, für sich und füreinander zu sorgen, gemeinsam eine Welt zu entdecken und in ihr heimisch zu werden.

„Tristan Vogt, international erfolgreicher Puppenspieler mit dem Rhythmusgefühl für Viertelsekunden, Regisseur, Dozent, ein sehr ernsthafter Denker, erzählt in seiner Objekttheaterminiatur von der Kunst zu leben. Denn herauszubekommen, was Sachen so machen (eine Madame Tosca in dem herabgefallenen Blütenblatt zu entdecken, die ungebärdige Kinderbande in der Ansammlung von Flusskieseln vorauszuahnen), dafür braucht es Wachheit, Empathie, die Fähigkeit zu staunen und die Freiheit des Spiels.“ (double)

Thalias Kompagnons bewegen sich mit international gefeierten Produktionen im Grenzbereich zwischen Schauspiel-, Figuren- und Musiktheater. Mit ihren hintergründig-frechen Opern- und Klassikerversionen (darunter Wagners Ring, Macbeth und die Zauberflöte) eroberten sie gleichermaßen Off-Bühnen, Festivals und Staatstheater.

Idee und Spiel: Tristan Vogt
Mitarbeit: Iwona Jera, Joachim Torbahn

Nürnberg

08.12.2019
15:00 Uhr
Kuratorinnenführung mit Franziska Nori

Kuratorinnenführung mit Franziska Nori durch die Ausstellung „Trees of Life – Erzählungen für einen beschädigten Planeten“.

Die Führung kostet 3 € zzgl. Eintritt in die Ausstellung.

Teilnehmende KünstlerInnen: Sonja Bäumel, Edgar Honetschläger, Dominique Koch und das Künstlerkollektiv Studio Drift.

Vom 10. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 präsentiert der Frankfurter Kunstverein in Kooperation mit dem Senckenberg Naturmuseum Frankfurt die Ausstellung „Trees of Life – Erzählungen für einen beschädigten Planeten“, ein interdisziplinäres Ausstellungsprojekt, die den Blick von einem historisch gewachsenen, anthropozentrischen Weltbild auf ein systemisches Verständnis des Menschen als Teil des evolutionären Prozesses führt.

Frankfurt am Main

08.12.2019
14:00 Uhr
De architectura. Vom Bauwesen im römischen Frankfurt

Frankfurt am Main

08.12.2019
11:00 Uhr
LiteraTour Nord

2014 erschien Karen Köhlers viel beachteter Erzählungsband „Wir haben Raketen geangelt“. Ihr erster Roman erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt? Voller Hingabe, Neugier und Wut auf die Verhältnisse erzählt „Miroloi“ von einer jungen Frau, die sich auflehnt: Gegen die Strukturen ihrer Welt und für die Freiheit. Karen Köhler erzählt dabei eine Geschichte, die an jedem Ort und zu jeder Zeit spielen könnte.

Karen Köhler studierte Schauspiel und arbeitete zwölf Jahre am Theater. Heute schreibt sie Drehbücher, Prosa und Theaterstücke, die bei zahlreichen Bühnen auf dem Spielplan stehen. 2017 erhielt sie für ihren Roman „Miroloi“ ein Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung, 2018 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds. Sie lebt sie in Hamburg.

Moderation: Lars Korten
Veranstaltet in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität und CvO-Unibuch.

Eintritt:
9,- Euro / ermäßigt 7,- Euro
Kartenvorverkauf: Buchhandlung CvO-Unibuch, Uhlhornsweg, Telefon 0441-71677.

Oldenburg

08.12.2019
11:00 Uhr
Drei Monarchen mit dem Weihrauchfass

Eine Weltsensation! Eine neue Bibel wurde gefunden, die Ur-Ur-Bibel, die weit vor der uns bekannten geschrieben wurde. Sie enthält „das neueste Testament nach Jussuf“. Oder eigentlich aus heutiger Sicht das älteste. Auf jeden Fall wird hier die Weihnachtsgeschichte zum ersten Mal so erzählt, wie sie sich wirklich zugetragen hat. Leslie Sternenfeld und Stefan Keim präsentieren Maria, ihre Tupperpartys und die Leiden des einsamen Josef.
„Drei Monarchen mit dem Weihrauchfass“ ist ein Programm ohne drei Monarchen und ohne Weihrauchfass. Aber mit zwei aufdrehenden Kabarettisten, fröhlichen Satiren und viel Musik. Leslie Sternenfeld und Stefan Keim begleiten sich gegenseitig am Klavier und singen neu vertonte Weihnachtslieder. Auch vor deutschen Schlagern von Roland Kaiser bis zur neuen deutschen Welle schrecken sie nicht zurück. Schließlich treten auch Roy Black und die kleine Anita vor das Publikum.
Auch wenn manchmal der pure Schabernack getrieben und die Nähe zum Irrsinn durchaus nicht vermieden wird – Warmherzigkeit und Respekt sind wichtig an diesem Kabarettabend. Es gibt ein, zwei stille, allerdings nicht unbedingt heilige Momente. Außerdem blicken Leslie Sternenfeld und Stefan Keim über das Weihnachtsfest hinaus. Sie präsentieren eine Vorschau auf die Ereignisse des Jahres 2019; denn wahre Kabarettisten sind auch Propheten.

Leslie Sternenfeld lebt als Kabarettist und Satiriker in Witten. Er studierte von 1989 bis 1995 Schlagzeug, Gesang, Klavier, Komposition und Chorleitung. 2009 gründete er das preisgekrönte Chanson-Theater Luna und Latüchte und schrieb dessen Programme, seit 2013 steht er mit „phantastischem Musikkabarett“ als Solist auf der Bühne, seit 2018 mit Robert Pfeffer als Duo „Partnerlausch“, seit 2016 ist er künstlerischer Leiter von „Kultur auffem Hügel“ in Witten. Er beherrscht diverse Instrumente, u.a. Klavier, Mandoline, Ukulele und Schlagzeug, komponiert, arrangiert, dirigiert, inszeniert und schreibt Geschichten und Satiren - auch für die Bühne sowie für eigene und diverse andere satirische Podcasts
Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet.

Dortmund

08.12.2019
11:00 Uhr
Weihnachtsmann, vergiss mich nicht

Im Winter gibt es im Bärental keine Pilze, keine Brombeeren und keinen Honig. Im Winter gibt es im Bärental nur Schnee, Schnee, Schnee. Da schlafen alle großen und kleinen Bären tief unter der Schneedecke in ihrer Höhle. Sie halten Winterschlaf. Sie verschlafen Schnee und Eis und wachen erst wieder auf, wenn es Frühling wird. Ja, sie verschlafen sogar Weihnachten… Alle? – Nein, einer nicht. Berti, der liegt in seiner Höhle und kann nicht schlafen, denn ein Gedanke jagt ihm durch den Kopf: Wird der Weihnachtsmann mich auch nicht vergessen? Und schon macht sich Berti auf in die dunkle Winternacht, um den Weihnachtsmann zu suchen. In einem tief verschneiten Bühnenbild erzählt und spielt eine Schauspielerin Bertis Suche nach dem Weihnachtsmann.

Dabei wechseln Schauspiel, Erzähltheater und Figurenspiel – kleine einfache Lichtspiele sorgen für viel Atmosphäre.

Ein Gastspiel vom Theater Patati Patata, Reutlingen mit Sonka Müller   für Kinder ab 3 Jahren, Dauer: ca. 40 Min.

www.jungebuehne.ludwigsburg.de

Eintritt: 5 € für Kinder / 7 € für Erwachsene / 4 € pro Kind für Kindergartengruppen und Klassen

Tel. Kartenreservierung: 07141 910 3245 oder Email: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de

Ludwigsburg

08.12.2019
11:00 Uhr
Führung/Vortrag im Stadtmuseum Simeonstift Trier

Regelmäßige Veranstaltungen im Stadtmuseum Simeonstift

Jeden Dienstag Abend um 19:00 Uhr, jeden Sonntag um 11:30 Uhr und an diversen anderen Tagen findet im Trierer Stadtmuseum Simeonstift eine Führung statt – entweder zu einem besonderen Aspekt der Dauerausstellung oder wir laden zu einem Vortrag oder einer Stadtführung ein, die sich der Stadtgeschichte widmet.

Trier

08.12.2019
19:00 Uhr
SCHWANENSEE

Die schöne Prinzessin Odette muss als Schwan ihr Leben fristen, weil sie nicht die Frau des mächtigen Zauberers Rotbart werden möchte. Trost findet sie bei der Fee Gesine und ihren Schwestern. Nur in der Mittersommernacht darf sie am geheimnisvollen Schwanensee ihre menschliche Gestalt annehmen.

Dort entdeckt sie der junge Prinz Ilja und beide verlieben sich unsterblich in einander.
 
Ohne ihr Geheimnis zu erahnen, lädt der Prinz Odette ein, mit ihm am Abend seinen Geburtstag zu feiern. Vor der versammelten Gesellschaft des Königshofes will er ihr seine ewige Liebe und Treue schwören.

Doch der arglistige Zauberer Rotbart erfährt von dieser heimlichen Verabredung. Gemeinsam mit seiner eifersüchtigen Tochter Odile ersinnt er einen hinterhältigen Plan, um die Erlösung der Prinzessin und das Glück des jungen Paares zu verhindern.

Eine der schönsten und beliebtesten Liebesgeschichten vieler Generationen verbinden die meisten von uns mit der wunderschönen Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Die Handlung für das romantische Märchen um eine verzauberte Prinzessin verfassten die russischen Librettisten Vladimir Petrovic Begicev und Vasily Geltser. Sie ließen sich dabei von einer Reihe klassischer Märchenmotive vieler Länder inspirieren.

Dass diese Sage auch als reines Theaterstück Jung und Alt bezaubern kann, bewies Autor Andreas Ludin bereits 2012 mit seiner Theaterfassung von SCHWANENSEE.

Unterstützt von Felicitas Busch und Mareike Ernst und einem großen Ensemble bringt er sein Stück in diesem Jahr noch einmal auf DIE kleine BÜHNE.

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Die Bremer Stadtmusikanten

von Philipp Löhle, nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm URAUFFÜHRUNG

im Großen Haus / ab 6 Jahren

Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn – alle teilen das gleiche Schicksal: Sie sind alt, klapprig und schwach: Deshalb werden sie von ihren Besitzern vom Hof gejagt. In ihrer Not gründen die Tiere eine Bande – einer für alle, alle für einen. Der Plan: Zusammen werden sie nach Bremen gehen und dort als „Stadtmusikanten“ ihr Glück versuchen. Unterwegs machen die Tiere Halt in einem Wald, natürlich ein Wald voller Räuber. Schnell ändern sie ihren Plan und übernehmen das Räuberhaus – mit Musik, Solidarität und vielem mehr.

Schon in der letzten Spielzeit stand Philipp Löhle (*1978) mit einer Neuübersetzung von „Little Voice“ und der Bearbeitung von Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“ auf dem Spielplan des Theater Paderborn. Jetzt hat er für das Theater Paderborn eine neue, frische Fassung der „Bremer Stadtmusikanten“ geschaffen.

Paderborn

08.12.2019
15:30 Uhr
Weihnachtskartendruck

Ob mit vorbereiteten oder selbst erstellten Druckmotiven – die individuell gestalteten Weihnachtskarten werden besondere Unikate.

Ohne Anmeldung

Mannheim

08.12.2019
13:30 Uhr
Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR

Führung durch die Sonderausstellung Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR und die ständige Ausstellung Malerei und Plastik von 1900 bis zur Gegenwart

Führung kostenfrei zzgl. Museumseintritt

Dresden

08.12.2019
11:00 Uhr
Winterzauber zum Fest

Musikalisch und szenisch zusammengestellt von Carola Böhnisch und Christian Möbius



Alle Jahre wieder freuen wir uns auf das Weihnachtsfest mit seinen lieb gewordenen Ritualen. Neben Kerzenschein und dem Duft frisch gebackener Plätzchen gehört sicher auch immer wieder das weihnachtliche Singen im Familienkreis sowie ein festlicher Besuch im Cottbuser Theater zu einer wunderbaren Zeit des Genießens und Erinnerns. Gönnen Sie sich eine Auszeit von jeglicher Weihnachtshektik, lassen Sie sich verzaubern und ins Reich winterlicher Phantasien entführen.



Und wenn Sie Lust haben, können Sie gerne bei einigen Liedern mitsingen und gemeinsam mit allen Chören und dem Philharmonischen Orchester musizieren. Stimmen Sie ein in die allseits bekannten alten Weisen wie „Leise rieselt der Schnee“, „Bald nun ist Weihnachtszeit oder „Alle Jahre wieder“. Und keine Angst, die vollständigen Texte, die möglicherweise in Vergessenheit geraten sind, können Sie beim Singen mitlesen. Kommen und erleben Sie ein stimmungsvolles Weihnachten im Theater!


Cottbus

08.12.2019
18:00 Uhr
NUR EIN TAG

Nur ein Tag

Kinderstück von Martin Baltscheit

im Theatertreff / ab 4 Jahren

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen! Jetzt müssen sie feststellen, dass die Fliege bezaubernd ist. Doch wer sagt ihr, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Wildschwein und Fuchs greifen zu einer Notlüge: Sie behaupten, der Fuchs würde den heutigen Tag nicht überleben. Die junge Fliege beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss – inklusive des großen Glücks!

Das vielfach ausgezeichnete Multitalent Martin Baltscheit (*1965) überzeugt als Autor, Regisseur und Sprecher zugleich. 2007 wurde „Nur ein Tag” uraufgeführt – seitdem hat das Kindertheaterstück eine steile Karriere hingelegt. 2014 erschien die Hörspielfassung und wurde als „Kinder- und Jugendhörbuch des Jahres” ausgezeichnet.

Paderborn

08.12.2019
15:00 Uhr
Öffentliche Führung durch das Museum "Hotel Silber"

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo. In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand als Bürgerbeteiligungsprojekt ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen beschäftigen sich mit Tätern und ihren Opfern, mit der Institution Polizei und ihrer Rolle in drei politischen Systemen.

Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt: Foyer "Hotel Silber"
Gebühr: 4 Euro
Anmeldung: nicht erforderlich

Stuttgart

08.12.2019
15:30 Uhr
Forscherwerkstatt

Wechselnde Experimente für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Physik, Chemie oder Technik im Werkraum.

Mannheim

08.12.2019
14:30 Uhr
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

Die Dauerausstellung "Landesgeschichte(n)" bietet einen vielfältigen Parcours durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des deutschen Südwestens. Die chronologische Ausstellung führt durch die Jahrhunderte und fragt: Wie entwickelten sich in Baden und Württemberg die Chancen seiner verschiedenen Bewohner auf politische und gesellschaftliche Teilhabe? Das Museum der Gegenwart leitet in den Themenpark über. Der gibt zahlreiche Einblicke in Wirtschaft, Wissenschaft und Religion, in die Schicksale von Ein- und Auswanderern, in die Beziehungen zu Nachbarn damals und heute.

 

Diese Führung findet jeden Sonntag um 14:30 Uhr statt (außer an Sonntagen, an denen um 15 Uhr eine Familienführung stattfindet).

Dauer: ca. 1 Stunde
Gebühr: 4 Euro
Treffpunkt: an der Kasse
Anmeldung: nicht erforderlich

Stuttgart

08.12.2019
14:30 Uhr
Galerie Fenster

Eberswalde bekommt eine neue Galerie. Sie zieht im Brandenburgischen Viertel in zwei leerstehende und nunmehr zusammengelegte Wohnungen und will zukünftig zweimonatlich mit einer neuen Ausstellung überraschen. 

 

3. Ausstellung

Sebastian Wells „Anhänger“

24. Oktober - 29. Dezember 2019

Sebastian Wells, jüngstes Mitglied der OSTKREUZ Fotoagentur, hat erstmals für eine Ausstellung seine Fotos von Fußballfans zusammengestellt. 1996 in Königs Wusterhausen geboren, lebt er in Berlin und ist fast überall zu Hause. Seine Bilder entstehen frei und im Auftrag.

 

Do 24. Oktober 2019, 18 Uhr

Vernissage in Anwesenheit von Sebastian Wells. Musik: KRISPIN (Roland Krispin / Christoph Thiel). Bier + Brezeln.

 

Do 7. November 2019 19 Uhr

Kino: Lärm & Wut (F 1987, ab 16 Jahren). Einführung: Florian Beyer

 

So 17. November 2019, 11 Uhr

Kino: Fimpen der Knirps (S 1974, ab 6 Jahren)

 

Do 21. November 2019, 19 Uhr

„Fans“. Ein Gespräch mit Sebastian Wells und weiteren Gästen. / Veröffentlichung des 1. Kataloges der Galerie Fenster!

 

Do 12. Dezember 2019, 19 Uhr

Eberswalde Premiere! SHARED READING - MIT - LESEN - TEILEN. Wir unterhalten uns über Literatur. Mit Carsten Sommerfeldt von der Shared Reading gGmbH i.G.

 

Do 19. Dezember 2019, 19 Uhr

Kino: Fever Pitch - Ballfieber (GB 1997)

 

So 29. Dezember 2019, 15 Uhr

Zielgerade. Abschlußfest zur 3. Ausstellung! Mit Live-Musike!

 

 

Öffnungszeiten: immer sonntags von 13 bis 17 Uhr, zu den Veranstaltungen und nach Vereinbarung / Kontakt: Udo.Muszynski@t-online.de oder janice.fischer@1893-wohnen.de

 

Brandenburger Allee 19, 16227 Eberswalde / Eintritt frei

 

Veranstalter: Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG

Programm + Organisation: Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen

 

Eberswalde

08.12.2019
13:00 Uhr
Schnupperführung

Dieser Rundgang lädt dazu ein, sich am Schauen zu erfreuen, sich anregen zu lassen oder ein wenig in Nostalgie zu schwelgen. Wo haben jüngere, wo ältere Menschen ihre Aha-Effekte und werden von Werbung verführt? Interaktive Angebote laden darüber hinaus zum längeren Verweilen ein.

Ohne Anmeldung

Mannheim

08.12.2019
12:30 Uhr
Familie aktiv!

Anlässlich des 50. Jubiläums der bemannten Mondlandung richtet sich der Blick auf unser Sonnensystem: Wie heißen die Planeten? Und wieso kann man auf dem Mond so hoch springen? Die selbstentwickelten Weltraumspiele der Klassen 6b und 6c des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen laden zur „Reise ins Weltall“ ein.

Mannheim

08.12.2019
12:30 Uhr
Null Komma Irgendwas

Cristina, eine junge Übersetzerin, ist aus der Kleinstadt nach Bukarest gezogen. Nun arbeitet sie als Assistentin einer Bau-Firma, die mit EU-Geldern ein Home- und Garden-Center am Rande der rumänischen Hauptstadt errichtet. Sie kämpft mit Rechnungsnummern, umtriebigen Kollegen und, vor allem, mit ihrer dominanten Chefin. Gleichzeitig hängt sie in einer Fernbeziehung fest, eine eigene Wohnung ist in weiter Ferne. Ihre Mutter arbeitet in Spanien im Tourismusgewerbe, und wenn sie dann einmal einfliegt, bringt sie zwar Geld und Gefühle mit, doch nur für kurze Zeit.

In ganz Rumänien ist Null die Vorwahl der Telefonzentrale, die Cristina zu bewachen hat. In „Null Komma Irgendwas“ geht es um die kleinen Siege über die Zwänge des modernen, turbokapitalistischen Alltagslebens – zwischen der Ungewissheit des Jobs, dem Frust einer Wochenendliebe und den exzessiven Clubnächten nach Feierabend. Lavinia Braniște erzählt lakonisch, mit subtiler Beobachtungsgabe und Sinn für das Komische; sie konzentriert sich auf den Alltag, in dem doch das Politische aufscheint. Zugleich gelingt ihr das Porträt einer jungen Frau, die oft zu verzweifeln scheint, ihr Lebensglück aber nie aus den Augen verliert.

„Null Komma Irgendwas“ erhielt begeisterte Kritiken. Im FWT kommt der Roman zum ersten Mal in deutscher Sprache auf die Bühne.

Mit Mirjam Birkl, Bettina Muckenhaupt, Sina Peris | Inszenierung Inka Neubert | Bühne und Kostüme Anke Niehammer| Musik Johannes Frisch | Bühnenfassung Gerhard Seidel

Führung für Familien

Mit der ganzen Familie eine Zeitreise unternehmen? Im Deutschen Auswandererhaus ist das möglich: In den Familienführungen begeben sich Eltern und Kinder gemeinsam auf die Spuren von Auswanderern in die Neue Welt. Große Geschichtsfreunde haben Zeit, an den Hörstationen mehr über die Lebenswege der Auswanderer zu erfahren. Kleine Weltenbummler bekommen währenddessen spielerische Einblicke in das Reisegepäck und lernen mehr über die Gründe für eine Auswanderung. An Bord sind dann junge und alte Abenteurer gleichermaßen gefordert, wenn es gilt, Geschick im Erstellen von Seemannsknoten unter Beweis zu stellen. So führt der spannende Rundgang die Teilnehmer bis nach New York, wo sie erfahren, wie sich die Auswanderer in ihrer neuen Heimat einlebten. Anschließend haben Familien die
Möglichkeit, selbstständig den Ausstellungsteil zu 300 Jahren Einwanderungsgeschichte zu erkunden, in der Familienrecherche nach ausgewanderten Vorfahren zu recherchieren oder im Museumskino noch mehr über die Migranten zu erfahren.


Begrenzte Teilnehmerzahl. Telefonische Anmeldung erwünscht: 0471 / 90 22 0 – 0
Preis: Familienticket zzgl. 3,00 € p. P.

Bremerhaven

08.12.2019
10:30 Uhr
DREI MÄNNER IM SCHNEE

Wieder­auf­nahme wegen des großen Erfolges!

05.12.2019 - 05.01.2020

Mit: Barbara Bach, Volker Conradt, Patrick Dollmann, Christian Fischer,
Manfred Molitorisz, Claudia Plöckl, Detlev Nyga, Ute Stein, Ricarda Klingelhöfer

Regie: Pia Hänggi
 
Der millio­nen­schwere Unternehmer Tobler studiert mit Vorliebe die Menschen und will
wissen, wie die andere Seite lebt – sprich der Ottonor­mal­bürger mit dem knappen Geldbeu­tel. Er nimmt am Preisauss­chreiben seiner eigenen Firma teil und gewinnt prompt den zweiten
Preis, einen Winterurlaub im Grand­ho­tel zu Bruck­beuren in den Alpen. Zum Entset­zen seiner
Familie entschließt er sich die Reise tatsäch­lich anzutreten, nicht als Geheim­rat Tobler, sondern
inkog­nito als einer der „armen Schlucker“ in deren Leben er blicken möchte. So ganz auf sich gestellt ist er jedoch nicht, denn er spannt seinen langjähri­gen Diener Johann ein, der ihn begleiten und dabei einen Reederei-​Millionär mimen soll. Die Scharade scheint perfekt, wäre da nicht Toblers Tochter Hilde­gard, die den verklei­de­ten Millionär im Hotel ankündigt, und durch eine Verwech­slung unfrei­willig den
arbeit­slosen Fritz Hagedorn – Gewin­ner des ersten Preises – ins Zentrum der Aufmerk­samkeit rückt. Geheim­rat Tobler landet stattdessen im unbeheizten Dachz­im­mer und wird vom Personal gleich zu verschiede­nen Gelegen­heit­sar­beiten einges­pannt. So entsteht wiederum eine Freund­schaft mit dem vermeintlichen Millionär Hagedorn. Diener Johann sieht sich verpflichtet Tochter Hilde­gard über die Geschehnisse zu berichten, die ihm aus lauter Sorge mit ihrer Haushäl­terin zusam­men nachreist und mit ihrem Eintr­e­f­fen alles so richtig durcheinan­der­bringt. Millionär Tobler bekommt derweil zu spüren, dass er als armer Schlucker unter den vornehmen Hotel­gästen gar nicht gern gesehen ist – in dieser rasan­ten Komödie um Schein und Sein, in der Erich Kästner meister­haft mit der Oberfläch­lichkeit der Menschen spielt und ihr den Spiegel vorhält.

MONDSÜCHTIG

Mondsüchtig

Liederabend URAUFFÜHRUNG

im Studio

Die letzte bemannte Mondmission ist 47 Jahre her. 12 Menschen  setzten bisher ihren Moonboot auf den Himmelskörper. Aber seit1972 wurde dort keine Flagge mehr gehisst – bis jetzt: Der Monderlebt ein Comeback – als exklusives Reiseziel! Visum oder Reisepass werden nicht benötigt, es gibt keine Gesundheitsrisiken und trotz der komplizierten Anreise gilt der Mond als sicheres Reiseziel. Durch die fehlende Atmosphäre und Wolken hat man einen grandiosen Ausblick auf die Sterne – was gibt es also Romantischeres, als nach einem anstrengenden Arbeitstag auf Erden hinauf zu düsen, sich in den Mondstaub zu legen und ein paar Lieder zu trällern?

Katharina Kreuzhage (Regie) und Peter Stolle (musikalische Leitung)leben nicht hinter dem Mond und gehen mit Ihnen und denbesten Mond-Hits aller Zeiten auf eine galaktische Reise.

Paderborn

08.12.2019
18:00 Uhr
Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
(Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr)

Winter- Ausstellungen:
(Laufzeit: 12.10.19 – 19.01.2020)

Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse
Meisterwerke aus dem Musée d'Art moderne de Troyes

Die Ausstellung zeigt mit rund 70 Meisterwerke von Paul Gauguin, Henri Matisse, André Derain, Edgar Degas, Georges Braque, Auguste Rodin u.a. die französische Moderne vom späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert. Die Arbeiten entstammen der Sammlung des französischen Textilmagnaten Pierre Lévy, die im Musée d'Art moderne de Troyes beheimatet ist. Im Picasso-Museum wird sie erstmalig in Deutschland präsentiert.

parallel dazu:

Wie Gott in Frankreich – Picasso kulinarisch!

Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis – Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein. Die Ausstellung widmet sich mit Linolschnitten, Lithografien, Keramiken und Gemälden aus dem Eigenbestand des Museums Picassos künstlerischer Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken.
Eine Studioausstellung über drei Räume.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr, Freitag 10:00 - 20:00 Uhr

Münster

08.12.2019
16:30 Uhr
Tangocafé

Tangocafé mit DJ Michael für Könner und Anfänger – Hauptsache Tango-begeistert!

15.00-19.00 Uhr

Preise: Tangueras und Tangueros 5 €. Zuschauer Eintritt frei (nur Café).

Bremen

08.12.2019
15:00 Uhr
Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
(Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr)

Winter- Ausstellungen:
(Laufzeit: 12.10.19 – 19.01.2020)

Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse
Meisterwerke aus dem Musée d'Art moderne de Troyes

Die Ausstellung zeigt mit rund 70 Meisterwerke von Paul Gauguin, Henri Matisse, André Derain, Edgar Degas, Georges Braque, Auguste Rodin u.a. die französische Moderne vom späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert. Die Arbeiten entstammen der Sammlung des französischen Textilmagnaten Pierre Lévy, die im Musée d'Art moderne de Troyes beheimatet ist. Im Picasso-Museum wird sie erstmalig in Deutschland präsentiert.

parallel dazu:

Wie Gott in Frankreich – Picasso kulinarisch!

Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis – Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein. Die Ausstellung widmet sich mit Linolschnitten, Lithografien, Keramiken und Gemälden aus dem Eigenbestand des Museums Picassos künstlerischer Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken.
Eine Studioausstellung über drei Räume.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr, Freitag 10:00 - 20:00 Uhr

Münster

08.12.2019
15:00 Uhr
Mutter Holle

Nach dem Märchen der Brüder Grimm.
Konzeption/Spielfassung: Michael Meyer, Ensemble. Bühne/Kostüme: Melanie Kuhl. Musik: Sólveig Thoroddsen Jónsdóttir (Harfe), Michael Meyer (Didgeridoo).

Mit: Svea Meiken Auerbach, Simon Elias, Michael Meyer. Technik: Janine Gröbner, Kai Henkhus, Katharina Lehmann. Regieassistenz/-hospitanz: Lennart Colmer, Joann Huifen Hu.

Ein herzliches Dankeschön an den Flöten- und Didgeridoobauer Michael Marahrens für die Leihgabe seiner Instrumente; www.floeten-bau.de
Dauer: ca. eine Stunde

Warum schneit es gar nicht mehr? Schüttelt Frau Holle ihre Betten nicht mehr aus? Ist denn keiner da, der ihr hilft?
Tagein tagaus sitzt ein Mädchen am Brunnen mit ihrer Spindel und arbeitet so unermüdlich, bis das Blut aus ihren Fingern quillt. Sie erschrickt und will das Garn im Wasser auswaschen, doch als sie sich tief über den Brunnenrand beugt, fällt ihr die Spindel aus der Hand und ist nicht mehr zu sehen. Zurück bei der Mutter beichtet sie ihr Missgeschick, aber diese schickt sie unbarmherzig fort, um die Spindel wieder zu beschaffen. Der Brunnen ist unendlich tief, und weil sie sich nicht zu helfen weiß und die Strafe der Mutter fürchtet, springt sie am Ende selbst hinein.
Als sie wieder zu sich kommt, liegt sie inmitten einer wunderschönen Blumenwiese, sogleich macht sie sich auf den Weg, die Spindel zu suchen. Als sie im Haus der alten Erdgöttin Holle ankommt, trägt diese ihr allerlei Aufgaben im Haus und im Garten auf, und das Mädchen verrichtet alle Arbeit freudig und hingebungsvoll. Zum Dank überschüttet Mutter Holle das Mädchen bei ihrer Rückkehr auf die Erde mit Gold. Zuhause angelangt berichtet sie ihrer Mutter und Schwester, wie sie zu diesem Reichtum kam. Sofort schickt die Mutter auch die Schwester los, damit sie noch einmal die gleiche Belohnung hole. Im Hollerreich angekommen aber hat die Schwester nur das Gold im Sinn, deshalb verläuft ihr Weg im Hollerreich ganz anders...
Die Inszenierung lässt Mutter Holles „Anderswelt“ entstehen, in der die Lebensfäden der Menschen zusammenlaufen. Die Kinder werden spielerisch in den Verlauf der Geschichte miteinbezogen und erfahren die Frage nach Zusammenhalt im Gegensatz zu Eigennutz als ein gemeinschaftliches Erlebnis.

Bremen

08.12.2019
11:00 Uhr
BLB: Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Der Räuber Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus entkommen und Wachtmeister Dimpfelmoser ist außer sich! Kasperl will das mit seinem Freund Seppel übernehmen, wie beim letzten Mal. Aber Seppel ruht sich gerade so schön aus und könnte den lästigen Räuber auf den Mond schießen! Das bringt Kasperl auf eine Idee: Aus Kartons, Kleister und silbernem Klebeband bauen die Jungs eine Mondrakete. Lauthals streiten sie darum, wer von ihnen auf den Mond fliegen darf - der ja bekanntlich aus purem Silber besteht. Für den Räuber Hotzenplotz, der längst auf der Lauer liegt, ist klar: Niemand anders als er werde zum Mond fliegen und sich das Silber holen!
Die neueste Räuber-Hotzenplotz-Geschichte ist im Nachlass Otfried Preußlers von dessen Tochter entdeckt worden. John von Düffel hat sie mit viel Fingerspitzengefühl für die Bühne bearbeitet.

Otfried Preußler

Otfried Preußler (1923 -2013) war einer der wichtigsten deutschen Kinderbuchautoren. Sein Gesamtwerk aus 32 Büchern wurde in 55 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

John von Düffel

John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, ist Dramaturg und Autor. Er ist am deutschen Theater Berlin engagiert und Autor zahlreicher Bühnenstücke, Bühnenbearbeitungen sowie eigener Romane.

 

 

 

 

Nagold

08.12.2019
11:00 Uhr
Theodor Fontane

Theodor Fontane:



Ein Leben in der Mark Brandenburg



mit Barbara Kleyboldt u. Rüdiger Treappmann - Schauspiel u. Rezitation



Aus einen seiner berühmten  Reiseberichten, entstand 1861 die Wanderungen durch die Mark Brandenburg . Neben diesem wird seine Autobiographie: „Von 20 bis 30“ zum Leitfaden  des



Abends werden.



Mit Theodor Fontane schließen wir den Kreis großer deutscher Balladendichter, die mit



Goethe und Schiller begann und mit Fontane fortgesetzt wird.



Fontane ist neben Schiller und Goethe eine der bedeutensten deutschsprachigen Dichter.



Berühmt wurde Fontane durch seine Romane, an erster Stelle Effi Briest, aber auch durch



Balladen wie die Brücke am Tay, John Maynard und Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.



Seine Balladen und Ausschnitte aus Effi Briest stehen im Mittelpunkt unseres Fontane



Abends.



Barbara Kleyboldt schlüpft als Ich- Erzählerin in die Rolle Fontanes, Rüdiger Trappmann in die des Erzählers.


Dortmund

08.12.2019
19:30 Uhr
Tickets
OUT OF CHAOS

Die Schwerkraft scheint tatsächlich nur ein Mythos zu sein, wenn die Künstler der mehrfach preisgekrönten Kompanie Gravity & Other Myths die Bühne betreten. Sie bauen schwindelerregende Menschentürme, wirbeln sich gegenseitig durch die Luft und testen mit Kraft und Anmut die Grenzen des Zirkus aus. Mit ihrem Erstlingswerk „A Simple Space“ haben sie weltweit für ausverkaufte Häuser gesorgt und dabei Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert. Ab August 2019 präsentieren sie ihre neueste und eigens für das CHAMÄLEON entstandene Kreation OUT OF CHAOS erstmals in Deutschland.



OUT OF CHAOS ist eine spektakuläre Erkundung der Beziehungen zwischen Ordnung und Chaos mit den Mitteln des Zirkus. Vom subatomaren Teilchen bis zur explodierenden Supernova oder dem Chaos des Familientisches. Mit Aufrichtigkeit und angenehmer Unaffektiertheit lassen acht Akrobaten mitreißende Bilder entstehen und gehen dabei so unerschrocken an die Grenzen der eigenen Körperlichkeit, dass einem die Luft weg bleibt. Begleitet werden sie dabei von einem fulminanten Sounddesign, das live auf der Bühne und teilweise im Publikum erzeugt wird. Dabei entsteht ein furioser interaktiver Klangteppich, der perfekt mit den Bewegungen der Akrobaten harmoniert und eine noch stärkere Verbindung zwischen Bühne und Publikum heraufbeschwört.



Stürzen Sie sich mit Gravity & Other Myths ins Geschehen und erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit unglaublicher Artistik, viel Humor und einem Gefühl von Wärme und Verbundenheit, dem man sich nur schwer entziehen kann.


BLB: nichts, was uns passiert

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

 

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Bruchsal

08.12.2019
17:00 Uhr
Mbiti Winkler Weiß

Vermeintliche Gewissheiten von Form und deren Repräsentation werden in der Ausstellung Habitat in Frage gestellt. Daniel Winkler stellt seine körperhaften Entgrenzungen einem dualistischen Weltsystem entgegen und überführt sie in eine universelle Einheit. Johannes Weiß organisiert in seinen streng geometrischen Werken Zusammengehörigkeit und Trennung neu und verweist subtil auf prekäre Bedingungen in einer zeichenhaften, vernetzten Welt. Kavata Mbiti überführt vertikale Stringenz in emotional aufgeladene Unschärfen, deren Impulse einen sinnlichen, organischen Ursprung offenbaren. Vereint vermitteln alle Werke ihren unbedingten Anspruch neuer, unabhängiger Vereinbarungen, die sich in ihrer Materialität und deren Wahrnehmung manifestieren. Skulptur als Habitat, als Ort des Rückzugs und Aufbruchs gleichermaßen.

Kavata Mbiti, geboren in Nyon, Schweiz. Studium der Bildenden Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und an der Universtität der Künste Berlin. 2002 Ernennung zur Meisterschülerin von Tony Cragg. Seither Einzel- und Gruppenausstellungen sowie verschiedene Auszeichnungen. Lebt und arbeitet in Berlin. https://www.kavatambiti.de/

Daniel Winkler, geboren in Kulmbach, Deutschland. Studium der Indologie an der Freien Universität Berlin und der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin, Abschluß 2005. Teilnahme an Einzel- und Gruppenausstellungen. Lebt und arbeitet als Yogalehrer und Bildhauer in Berlin. http://www.shilpashala.com/

Johannes Weiß, geboren in Neunkirchen, Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin. 2006 Ernennung zum Meisterschüler von Tony Cragg. Seither Einzel- und Gruppenausstellungen, Preise und Stipendien. http://www.johannesweiss.com

 

Wuppertal

08.12.2019
11:00 Uhr