Gezeitenkonzerte 2019

Mittwoch, 10.07.2019 um 20:00 Uhr

Gut Horn Gristede
Zwischenahner Straße 8, 26215 Wiefelstede


Foaie Verde [Zusatzkonzert]


Ein musikalisches Feuerwerk mit emotionsgeladener Musik vom Balkan bieten die fünf Virtuosen von Foaie Verde („grünes Blatt“). Sie stammen aus vier verschiedenen europäischen Ländern und verschmelzen rumänische Folklore, rasanten Balkansound sowie bulgarische, jugoslawische und türkische Melodien zu einem unwiderstehlichen Hörvergnügen. Das Ensemble um den Geigenvirtuosen Sebastian Mare und die charismatische Sängerin Katalin Horvath fängt die pure Lebenslust der feurigen Musik der Roma und der Länder Südosteuropas dabei in ganz eigenen, ungemein facettenreichen Arrangements ein und bietet ein musikalisches Erlebnis, das in Deutschland seinesgleichen sucht.

Mit Vladimir Trenin am Bajan, Frank Wekenmann an der Gitarre und Veit Hübner am Kontrabass ist die Band international und hochkarätig besetzt. Gemeinsam loten Foaie Verde alle Facetten des musikalischen Ausdrucks aus und versetzen die Zuhörer mit beeindruckender Bühnenpräsenz in einen ekstatischen Taumel aus Tönen und Klängen. Verwegene Rhythmen und atemberaubende Läufe auf Violine, Akkordeon, Gitarre und Kontrabass treffen auf emotionsgeladenen Gesang, ungezügelte Energie sowie Lebensfreude und wechseln sich mit leisen, melancholischen Klängen ab. So gelingt es Foaie Verde, die traditionelle Musik des Balkans authentisch und interessant wiederzugeben und sie gleichzeitig mit neuen Elementen aufzufrischen.

Foaie Verde
Sebastian Mare (Geige)
Katalin Horvath (Gesang)
Frank Wekenmann (Gitarre)
Vladimir Trenin (Bajan)
Veit Hübner (Kontrabass)

weitere Termine

Gezeitenkonzerte 2019
- Für die Gäste auf der Empore richten wir eine Video-Projektion ein. -

„Frischer Wind!“ weht passend zum diesjährigen Festival-Motto zum Auftakt durch die Auricher Lambertikirche, wenn Stargeiger Daniel Hope und l’arte del mondo Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ in die Gegenwart holen. Die vier Violinkonzerte des italienischen Barockmeisters zählen zu den bekanntesten Kompositionen der Musikgeschichte überhaupt. Auch wenn das schillernde Meisterwerk omnipräsent erscheint, hat es nichts von seiner Faszination verloren. Aber wie funktioniert Vivaldi im 21. Jahrhundert? Nach dem „Original-Vivaldi“ in der ersten Konzerthälfte beantwortet Daniel Hope diese Frage im zweiten Teil mit einer bemerkenswerten Neubetrachtung.

Der preisgekrönte britische Komponist Max Richter hat mit seiner Bearbeitung „Vivaldi: Recomposed” weltweit für Furore gesorgt. Die Einspielung mit Daniel Hope für die Deutsche Grammophon war ein riesiger Charterfolg. Voller Respekt transportiert Richter Vivaldis Werk ins Jetzt. Dabei verbindet er Motive des barocken Originals mit zeitgenössischer Minimalmusic und filmmusikalischen Elementen zu einer modernen und unkonventionellen Neukomposition, die das Werk in einem frischen Gewand erscheinen lässt und ganz neue Facetten enthüllt.

Programm

Antonio Vivaldi (1678-1741)
„Le quattro stagioni“ (Die vier Jahreszeiten)
Concerti grossi op. 8 Nr. 1-4
„La primavera“ (Der Frühling) E-Dur op. 8/1 RV 269
„L’estate“ (Der Sommer) g-Moll op. 8/2 RV 315
„L’autunno“ (Der Herbst) F-Dur op. 8/3 RV 293
„L’inverno“ (Der Winter) f-Moll op. 8/4 RV 297

Max Richter (*1966)
Vivaldi: Recomposed – The Four Seasons, Spring, Summer, Autumn, Winter

Daniel Hope (Violine & Leitung) l'arte del mondo


Streifzug

Märchen, Mohren und ein Schatz
Kostümiert, rasant und spritzig nehmen die Kulturgesichter Sie bei dieser Stadtführung mit in Aurichs Geschichte. Erfahren Sie, warum ein berühmtes Märchen der Gebrüder Grimm hier in Ostfriesland seinen Anfang fand, welche orientalischen Luxusartikel am Auricher Hof zu finden waren und vieles Amüsantes mehr.
17:00-18:30 Uhr
Treffpunkt: Lambertiturm

Aurich

14.06.2019
19:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Wenn der künstlerische Leiter der Gezeitenkonzerte höchst selbst an den Flügel tritt, um am Eröffnungswochenende einen Soloabend zu bestreiten, dann ist Feiertagsstimmung angesagt. Matthias Kirschnereit spielt in Backemoor stilbildende Werke von drei deutschen Komponisten, die allesamt zum Größten gehören, was die Klavierliteratur zu bieten hat.

Da ist zum ersten das „Italienische Konzert“, ursprünglich für zweimanualiges Cembalo, das Johann Sebastian Bach 1735 als zweiten Teil in seine umfangreiche „Clavierübung“-Sammlung einreihte. Anschließend hören Sie Auszüge aus Felix Mendelssohn Bartholdys „Lieder ohne Worte“, dieser Neuschöpfung prägnant-charakteristischer Klavierstücke, die unverwechselbar mit dem Namen ihres Schöpfers verbunden sind. Zum Abschluss folgt die umfangreiche, fünfsätzige Klaviersonate Nr. 3 von Johannes Brahms, die der junge Hamburger im Oktober 1853 vollendete, als er gerade bei den Schumanns in Düsseldorf erschienen war. Matthias Kirschnereit in Backemoor – ein Fest für alle Zuhörer!


Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Italienisches Konzert BWV 971

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Auszüge aus „Lieder ohne Worte“

Johannes Brahms (1833-1897)
Klaviersonate Nr. 3 in f-Moll op. 5

Matthias Kirschnereit (Klavier)


Streifzug

Besichtigung des Schatteburger Dreschflegel-Hofes
Reinhard Lühring züchtet alte ostfriesische Gemüsepflanzen wie verschiedene Grünkohl-, Erbsen- und Bohnensorten. Bei der Führung erfahren sie viel über das Auffinden der alten Sorten, ihre Herkunft und Eigenschaften sowie natürlich über den Anbau und die Saatgutherstellung und -lagerung.
17:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Kirche Backemoor zur Bildung von Fahrgemeinschaften

Rhauderfehn-Backemoor

15.06.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Ein musikalischer Geschichtenerzähler, der vor allem für seine ungewöhnlichen Kombinationen von Elektronik und Orchester bekannt ist – das ist der vielfach ausgezeichnete Komponist und Multiinstrumentalist Gary Marlowe.

Bereits im Alter von vier Jahren nahm Marlowe das Klavierspiel auf, teilte später mit seiner Band die Bühne mit Iggy Pop und The Ramones, schrieb als Songwriter einen Nummer-eins-Hit und ist mehrfach ausgezeichneter Produzent verschiedener Top-Acts.

Im Anschluss an ein Musikethnologie-Studium in Berlin studierte Marlowe in Siena Filmkomposition bei den Oscar-Preisträgern Luis Bacalov („Il Postino“) und Nicola Piovani („Das Leben ist schön“) und gewann im Abschlussjahr den Emma Contestabile Award. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehören die fünffache Nominierung bei den Jerry Goldsmith Awards sowie Nominierungen bei den Hollywood Music in Media Awards (2012) und dem Max Ophüls Preis für die Beste Filmmusik (2017). Aktuell ist er für einen Grimme- Preis nominiert.

Marlowe komponierte die Musik zu über 30 Kino- und TV-Produktionen, darunter zahlreiche Fernsehfilme des deutschen Regisseurs Marcus O. Rosenmüller sowie ein Tatort, der 2019 Premiere feiert. Neben seiner Tätigkeit als Filmkomponist und Produzent entwickelt Gary Marlowe mit seinen „aural frames“ Musikinstallationen, die in Kooperation mit bildenden Künstlern wie Richard Nonas und Gianni Moretti sowie Vertretern der Videokunst international u. a. auf der Biennale di Venezia gezeigt werden. Marlowe lehrt als Dozent an verschiedenen Akademien, ist Berlinale Talent Alumnus, Mitglied der World Soundtrack Academy sowie der Europäischen Filmakademie und wurde kürzlich zum „Steinway Artist“ gekürt.

In einem Werkstattgespräch mit Edzard Wagenaar gibt Gary Marlowe Einblick in sein vielseitiges Werk und Wirken.

Ein Gemeinschaftsprojekt des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney und den Gezeitenkonzerten.

Gary Marlowe (Klavier, Synthesizer & Electronics)
Edzard Wagenaar (Moderation)

Emden

15.06.2019
14:30 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Der sympathische Ungar Gábor Boldoczki zählt heute zweifellos zu den besten Trompetern der Welt und beeindruckt mit seinem wunderbar harmonisch-singenden Ton, souveräner Technik und lebendiger Musikalität. Gemeinsam mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Timo Handschuh unternimmt er eine spannende musikalische Entdeckungsreise vom kaiserlichen Wien ins ländliche Böhmen zwischen Barock und früher Klassik mit einigen selten zu hörenden Meisterwerken in ganz eigenen Adaptionen.

Der böhmische Komponist Johann Baptist Neruda schrieb sein Es- Dur-Konzert ursprünglich für Jagdhorn. Boldoczki spielt dieses Werk ebenso wie die „Introduction, Thema und Variation für Oboe“ des Weimarer Hofkapellmeisters Johann Nepomuk Hummel in eigenen Fassungen für Trompete und Orchester, während er für das Kontrabass- Konzert des in Ostböhmen geborenen Johann Baptist Vanhal zum Flügelhorn als Solo-Instrument greift. Das Orchester garniert das Programm mit frühen Werken von Händel, Haydn und Mozart.

Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Concerto grosso B-Dur op. 6
Nr. 7

Johann Baptist Georg Neruda (1707-1780)
Konzert Es-Dur für Trompete, Streicher und B. c.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Mailänder Sinfonie D-Dur KV 155

Gábor Boldoczki (Trompete)
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Timo Handschuh (Musikalische Leitung)

Johann Nepomuk Hummel (1778-1837)
Introduktion, Thema und Variationen f-Moll op. 102 für Trompete und Orchester

Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 21 A-Dur Hob I:21

Johann Baptist Vanhal (1739-1813)
Konzert F-Dur für Flügelhorn und Orchester


Streifzug

Frischer Wind auf der Leda
DIE Stadtführer von Leer laden zu einer spannenden Schiffstour auf das historische Schiff „Friedrich“ mit allerhand Hafengeschichten ein. Alle Gäste müssen seetauglich und schwindelfrei sein!
14:15-16:00 Uhr
Treffpunkt: Waage Ufer, Königstraße/Neue Straße, 26789 Leer

Leer

16.06.2019
17:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Mit atemberaubender Virtuosität, imposanter Stilvielfalt und ihrem herrlichen hanseatisch-absurden Humor haben die drei kessen Hamburger Jungs von Bidla Buh im vergangenen Jahr bei ihrem Gezeitenkonzerte-Debüt das Publikum aus den Sitzen gerissen. Nun kommen sie erneut nach Ostfriesland und haben ein ganz besonderes Jubiläumsprogramm im Gepäck: „20 Jahre Bidla Buh!“ vereint das Beste aus den ersten beiden Dekaden des preisgekrönten Musik- Comedy-Trios mit neuen Kabinettstücken und verspricht eine ebenso rasante wie humorige Reise mit spektakulären musikalisch-komödiantischen Leckerbissen.

Im Frack und mit roter Rose überm Herzen präsentieren die drei Vollblutmusiker – Hans Torge mit der akkurat gestopften Trompete und dem seidenen Timbre, der galante Ole mit seiner dynamisch swingenden Gitarre und der kleine Frederick mit seinen betörenden Schlaginstrumenten – mit prickelnder Laune, Temperament und Eleganz ein Potpourri tollkühner Stil- und Zeitsprünge. Charmant im Gewand der 1920er und 30er Jahre sind sie selbstverständlich „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“! Sie bringen einen feurigen Piazzolla-Tango zu ebenso fulminanter Performance wie einen Mozart-Hit und folgen dem „Kleinen grünen Kaktus“ auf musikalischer Weltreise. Die drei Tausendsassas begeistern durch exzellent Gesungenes und Gepfiffenes.

Ganz nebenbei spielen sie sich mit viel Humor und scheinbarer Leichtigkeit durch ein verblüffendes Arsenal unterschiedlichster Musikinstrumente – von unzähligen Trompeten, Gitarren und Akkordeon bis zum Miniatur-Klavier und einem Schlagwerk-Sortiment. Eine intelligente Musik-Comedy der absoluten Spitzenklasse!

Bidla Buh
Hans Torge Bollert (Gesang, Trompete u. a.)
Olaf Klindtwort (Gitarre, Gesang u. a.)
Jan-Frederick Behrend (Schlagzeug, Gesang u. a.)


Steifzug

Geführter Obstbaumrundweg
Obstbaumfachwart Matthias Bergmann führt Sie über den Obstwiesenweg und berichtet Spannendes über Herkunft und Geschichten zu den historischen Sorten. Dazu geht er auch auf die gefährdeten Kleinfischarten ein, die in Kooperation mit dem BVO in das begleitende Gewässer eingesetzt wurden. Bitterling, Schlammpeitzger und Moderlieschen gehören inzwischen zu den gefährdeten Fischarten.
17:30-19:00 Uhr
Treffpunkt: Eingangsbereich EEZ

Aurich

18.06.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Sie verkörpert das Motto „Frischer Wind!“ auf wunderbare Weise: Die klassische Saxophonistin Asya Fateyeva ist der Shooting-Star ihres Instruments, dem sie mit ihren erfrischenden Interpretationen zu bisher ungeahnter Popularität verhilft. Wie passend, dass das Saxophon in diesem Jahr auch noch zum „Instrument des Jahres“ gekürt wurde! Gemeinsam mit der Pianistin Lilit Grigoryan, die bei den Gezeitenkonzerten bereits vielfach in unterschiedlichsten Konstellationen begeisterte, präsentiert die auf der Krim geborene und vielfach preisgekrönte Musikerin Originalkompositionen für Saxophon ebenso wie Adaptionen von Werken aus Barock, Klassik und Romantik.

Passend zum idyllischen Ambiente im malerischen Küstenort Dangast kommt die Sonatine des französischen Komponisten Henri Sauguet pastoral daher und ist eine ebenso spannende Wiederentdeckung wie Hindemiths F-Dur-Sonate aus dessen musikalischer Sturm- und Drangzeit. Sie offenbart in der Bearbeitung für Altsaxophon ebenso ganz neue Klangfarben wie Bachs berühmte Violin-Partita. Debussys Suite enthält mit „Clair de lune“ dessen wahrscheinlich bekanntestes Klavierwerk. Wie nahe das Saxophon dabei der menschlichen Stimme kommt, wird in den Adaptionen der berühmten Lieder von Strauss und Mahler eindrucksvoll deutlich, bevor Prokofjews beliebte Ballettmusik das Konzert wunderbar beschließt.


Programm

Henri Sauguet (1901-1989)
Sonatine bucolique für Altsaxophon und Klavier

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus: Partita Nr. 2 in d-Moll BWV 1004

Claude Debussy (1862-1918)
Suite bergamasque für Klavier

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate in F-Dur für Viola und Klavier op. 11/4

Asya Fateyeva (Saxophon)
Lilit Grigoryan (Klavier)

Richard Strauss (1864-1949)
„Die Nacht“ aus: 8 Lieder op. 10
„Ständchen“ aus: 6 Lieder op. 17

Gustav Mahler (1860-1911)
„Ich bin der Welt abhanden gekommen“ aus: „Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert“

Sergei Prokofjew (1891-1953)
„Romeo und Julia vor dem Abschied“ aus: Romeo und Julia
Suite Nr. 2 nach der Ballettmusik op. 64 III


Streifzug

Kostümierte Führung im Schloss Jever
Umgeben von einem idyllischen englischen Garten zählt das Schloss zu Jever zu den schönsten Baudenkmälern in Nordwestdeutschland. Mit seiner einzigartigen historischen Ausstattung, seiner Dauerausstellung und den vielen abgestimmten Informationsangeboten weckt das Schloss Jever sicherlich Ihr Interesse und bietet Ihnen Raum für Muße und Pläsier.
17:00-18:00 Uhr
Treffpunkt: Schlossmuseum Jever, Schlossplatz 1, 26441 Jever

Varel-Dangast

20.06.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Eine musikalische Geschichte für Kinder ab sechs Jahren mit Barockmusik aus ganz Europa von Antonio Vivaldi, Domenico Sarro, Jean-Baptiste Lully, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Leonardo Leo.

Mit seinem neuesten Musikmärchen „Tino Flautino und der Kater Leo“ schickt Maurice Steger seinen Kinderhelden, den jungen Tino Flautino, der anstatt König zu sein lieber Blockflöte spielt, auf eine ereignisreiche Abenteuerreise durch das Europa des Barock: Tino und der weiße Kater Leo sitzen im Schlossgarten, als ihnen der Wind drei Papierblätter zu weht. Es ist wunderschöne Musik! Aber es gibt ein Problem: Das Stück, das Tino so gut gefällt, hat kein Ende. Ein Blatt scheint zu fehlen. Und weil Tino so begeistert von den Klängen ist, macht er sich gemeinsam mit Leo auf die Suche. So reist er quer durch Deutschland, wo er Johann Sebastian Bach trifft – doch die Musik ist nicht von ihm. Auch in London, im Schloss Versailles und in Venedig hat er keinen Erfolg, lernt aber die berühmtesten Komponisten der Zeit und ihre Musik kennen. In Neapel scheinen Tino und Leo schließlich fündig zu werden…

Maurice Steger (Tino Flautino, musikalische Konzeption, Blockflöte)
Nadja Zwiener (Violine)
Hille Perl (Viola da Gamba)
Andreas Küppers (Cembalo)

Aurich

21.06.2019
11:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Maurice Steger entführt sein Publikum in diesem Jahr ins London des 18. Jahrhunderts. Dort florierte in dieser Zeit das Musikleben rund um den Komponisten, Theaterdirektor, Salesman und Lebemann Georg Friedrich Händel. Dieser lud sich die besten Musiker seiner Zeit ein, um bei und mit ihm Opernproduktionen auf höchstem Niveau zu gestalten. Musici wie Franceso Geminiani, Giuseppe Sammartini oder der englische Meistercembalist William Babell sorgten für frischen Wind in der englischen Metropole und für Begeisterung beim Publikum.

Mindestens so aufregend und legendär wie die Opernaufführungen selbst waren aber die langen Pausen: Denn Händels majestätische Art der Erholung galt einer Auszeit mit festlichem Essen. Er genoss es, ausgiebig zu speisen und seine körperliche Fülle zu pflegen, während im Theater oder im Pub seine internationalen musikalischen Gäste ihre eigenen Werke zur Aufführung brachten, wobei auch der Meister selbst gern in die Tasten griff und improvisierte. Diesen legendären Festmählern spürt Maurice Steger gemeinsam mit Nadja Zwiener, Hille Perl und Andreas Küppers nach und serviert ein fein komponiertes musikalisches Menü rund um Händels Londoner Musikkosmos.



Programm

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Concerto a quattro in d-Moll für Blockflöte, Violine, Viola da gamba & B. c.

Giuseppe Sammartini (1695-1750)
Sonate in B-Dur, Sibley Manuskript

Georg Friedrich Händel
Trio für Blockflöte, Violine & B. c. in c-Moll HWV 386

Godfrey Finger (ca. 1660-1730)
A Ground für Blockflöte & B. c.

Maurice Steger (Blockflöte)
Nadja Zwiener (Violine)
Hille Perl (Viola da Gamba)
Andreas Küppers (Cembalo)

William Babell (1688-1723)
Concerto Nr. 1 in D-Dur für Blockflöte, Violine & B. c.

Francesco Geminiani (1687-1762)
Concerto G-Dur für Blockflöte, Violine und B. c. nach der Sonate op. 5 Nr. 11 von Arcangelo Corelli, mit Verzierungen von Pietro Castrucci & Matthew Dubourg


Streifzug

Mühlenführung
Die Mühle in Hinte stellt ein Wahrzeichen des Ortes dar. Lernen Sie in einer Führung mehr über die Vergangenheit, die Zeit der Restaurierung und die heutige Nutzung der „etwas anderen Mühle“ kennen und lassen Sie die Bilder der Galerie mit Werken den Malers Kramer-Hinte auf sich wirken.
Tipp:
Anlässlich des 100. Geburtstags des Malers findet zudem eine interessante Sonderausstellung in der direkt neben der Kirche gelegenen Burg Hinte statt.
15:00-16:00 Uhr
Treffpunkt: Mühle Hinte, Brückstraße 11, 26759 Hinte

Hinte

22.06.2019
17:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Czech Brass vereint rund um den Ausnahmetrompeter Marek Zvolánek die besten Blechbläser der tschechischen Blechbläser-Szene – allesamt Mitglieder renommierter Orchester wie dem Radio Sinfonie Orchesters Prag und der Tschechischen Philharmonie, sowie Professoren am Prager Konservatorium. 1991 gegründet, konzertiert das international erfolgreiche Ensemble heute weltweit in den bedeutendsten Konzerthäusern und fasziniert mit Programmen vielseitiger Stilrichtungen von Barock über klassische und romantische Musik bis hin zu Jazz und Pop.

Bei seinem Open-Air-Konzert im Gartenpark Wiesmoor unternimmt das Ensemble eine kurzweilige musikalische Zeitreise mit Ohrwurm- Garantie. Feierlich eingeleitet von dem heute als Eurovisionshymne geläufigen „Te deum“ von Charpentier arbeiten sich die Musiker durch fast 400 Jahre Musikgeschichte, machen dabei Station bei Bachs bekanntesten Melodien und lassen Opern-Evergreens von Mozart, Verdi und Rossini aufleben, bevor das Konzert mit der „Carmen Suite“ von Bizet leidenschaftlich-temperamentvoll auf die Zielgerade einbiegt.


Programm

Marc-Antoine Charpentier (1643-1704)
Te Deum

Pavel Josef Vejvanovský (1633-1693)
Sonata Vespertina

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Badinerie“ aus der Orchestersuite Nr. 2 b-Moll
„Air“ aus der Orchestersuite Nr. 3 D-Dur
Allegro Assai aus dem Brandenburgischen Konzert Nr. 2

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“
„Tuba mirum“ aus „Requiem“
„Königin der Nacht“ aus „Die Zauberflöte“

Giuseppe Verdi (1813-1901)
Opern-Suite

Gioacchino Rossini (1792-1868)
Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Suite aus „Der Nussknacker“

Georges Bizet (1838-1875)
Suite Nr. 2 aus „Carmen“

Miroslav Hloucal (*1983)
Memory on Aranjuez

Jan Valta (*1977)
Mexico

Czech Brass
Marek Zvolánek, Jiri Houdek,
Marek Vajo (Trompete)
Lukáš Motka, Stanislav Penk (Posaune)
Karel Kucera (Bassposaune)
Karel Malimánek (Tuba)


Streifzug

Parkführung durch das Blumenreich
Sie mögen Blumen und Pflanzen? Dann sind Sie im Wiesmoorer „Blumenreich“ genau richtig! Im 5 Hektar großen Gartenpark werden Sie durch Japanische Gärten, Rosenbeete und mediterrane Pflanzen geführt.
18:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang Blumenhalle

Wiesmoor

25.06.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Die Mecklenburgische Bläserakademie begeistert mit frischen Interpretationen und musikalisch wie stilistisch abwechslungsreichen Programmen. Unter der Leitung von Gregor Witt vereint sie seit 2004 besonders begabte Studenten der Rostocker Musikhochschule und Akademisten der Staatskapelle Berlin zu einem außergewöhnlichen Kammermusikprojekt.

Die jungen Musiker sind die idealen Interpreten für die erfrischende Musik von George Gershwin, der Jazz und Sinfonik zu einer neuartigen amerikanischen klassischen Musik verband. Gemeinsam mit der ECHO Klassik-Preisträgerin Elisaveta Blumina taucht das Ensemble ein in die lebensbejahenden Klangwelten von Gershwins Meisterwerk „Rhapsody in Blue“, in dem verrauchte Jazzclubs, das quirlige Großstadttreiben und der American Way of Life in charakteristischen Blue Notes und swingenden Rhythmen lebendig werden. Ähnlich beschwingt ist auch der wohl schönste musikalische Stadtspaziergang: „American in Paris“, Gershwins klingende Hommage an die französische Metropole in den 20er-Jahren. In der ersten Konzerthälfte unterstreichen die beliebten Serenaden von Mozart und Dvorák die Klangfarbigkeit dieser Ensemblebesetzung.


Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Serenade Es-Dur für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte KV 375

Antonin Dvorák (1841-1904)
Serenade d-Moll für 10 Bläser, Violoncello und Kontrabass op. 44

George Gershwin (1898–1937)
An American in Paris

George Gershwin
Rhapsody in Blue

Elisaveta Blumina (Klavier)
Mecklenburgische Bläserakademie
Gregor Witt (Musikalische Leitung)


Streifzug

Museumsführung im Landesmuseum
Die Ausstellung entfaltet sich in Räumen, die ebenfalls von ihrer Geschichte erzählen und bietet ein Wechselspiel von regionalgeschichtlichen, kunst- und kulturgeschichtlichen Themenkomplexen. Gegenwartsbezug, szenographische Akzentuierung und Medienangebote wurden gezielt in die Gesamtdramaturgie aufgenommen.
18:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Ostfriesisches Landesmuseum Emden | Rathaus am Delft, Brückstraße 1, 26725 Emden

Emden

27.06.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Die Musiker-Geschwister Maria und Matthias Well, zwei unserer letztjährigen Titelhelden, haben bei den Gezeitenkonzerten mit überschäumender Musikalität und erfrischender Bühnenpräsenz bereits mehrfach für Begeisterungsstürme gesorgt. Nun sind die beiden erstmals mit den NouWell Cousines zu Gast. Passend zum außergewöhnlichen neuen Gezeiten-Spielort – der Mensa der Emder Hochschule, die sich für diesen Abend in einen Konzertsaal verwandelt – kredenzt das illustre Quartett seine Haute Cuisine der Musik. In einem spritzigen Crossover von Volksmusik, frechen eigenen Liedern bis hin zu klassischen Stücken bieten die vier jungen Virtuosen dem Zuhörer alles, was er sich von einem hochwertigen musikalischen Menü erhoffen kann.

Die NouWell Cousines bestehen neben Maria und Matthias Well aus ihrer Cousine Maresa und ihrem Kompagnon Alex Maschke. Die vier Musiker studieren alle an der Musikhochschule München, allerdings komplett unterschiedliche Fächer: Maria Cello, Alexander Filmmusik, Matthias Geige und Maresa Schulmusik.

Die jungen Musiker sind zu 3/4 dem Suppentopf der Familie Well entsprungen und geprägt durch die Kultband Biermösl Blosn. Fest verankert in der bayerisch-alpenländischen Musiktradition, lassen sie sich aber auch von vielfältigen anderen Einflüssen inspirieren: aus dem Balkan ebenso wie aus Ungarn, Russland oder Irland. Aus dieser Mischung entsteht ein abwechslungsreiches Programm, in dem die jungen Künstler oftmals auch zu unterschiedlichen Instrumenten (Geige, Bratsche, Cello, Akkordeon u. a.) greifen und mit ihrem Charme und Spaß an der Musik das Publikum immer wieder begeistern.

NouWell Cousines
Matthias Well (Violine)
Maresa Well (Violine, Akkordeon)
Alexander Maschke (Violine, Viola, Akkordeon)
Maria Well (Violoncello)


Streifzug

Hochschulbesichtigung
Lassen Sie sich vom Präsidenten der Hochschule Prof. Dr. Gerhard Kreutz durch die neue Bibliothek und verschiedenste Labore führen.
15:30-16:30 Uhr
Treffpunkt: Hochschule Emden/Leer (Eingang Mensa)

Emden

30.06.2019
17:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Elisabeth Leonskaja gehört seit Jahrzehnten zu den gefeierten großen Pianistinnen unserer Zeit. In einer von den Medien dominierten Welt wirkt die Grande Dame des Klaviers mit ihrer fast legendären Bescheidenheit im besten Sinne wie aus der Zeit gefallen – denn ihr geht es stets um die Quintessenz der Musik, die sie als ihre Lebensaufgabe empfindet und pflegt. Daraus erwächst auf der Bühne eine unbändige Kraft, die das Publikum vom ersten bis zum letzten Ton zu fesseln vermag.

Ins Zentrum ihres diesjährigen Auftritts bei den Gezeitenkonzerten stellt Elisabeth Leonskaja drei Werke aus Wolfgang Amadeus Mozarts erstem Klaviersonaten-Zyklus sowie dessen 1778 entstandene und durch den Tod der Mutter geprägte a-Moll-Sonate. Die Mozart-Sonaten kontrastiert Leonskaja mit Alban Bergs zarter, versonnener und unverkennbar in der Spätromantik verwurzelten Klaviersonate sowie dem Klavierstück von dessen Schüler Philipp Herschkowitz, die im Zusammenklang mit Mozart zu einer eindrucksvollen Hörerfahrung werden. Herschkowitz ist heute leider nahezu vergessen. Dabei ist es ihm zu verdanken, dass zahlreiche berühmt gewordene sowjetische Musiker – darunter übrigens auch Elisabeth Leonskaja – die zweite Wiener Schule kennenlernen und aus dieser Quelle Inspiration schöpfen konnten.


Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in F-Dur KV 280

Philip Herschkowitz (1906-1989)
Klavierstück in vier Sätzen

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate in a-Moll KV 310

Elisabeth Leonskaja (Klavier)

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate in Es-Dur KV 282

Alban Berg (1885-1935)
Klaviersonate op. 1

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate in D-Dur KV 284


Streifzug

Führung im „Holle Sand“
Erleben Sie mit dem Waldpädagogen Matthias Bergmann das Naturschutzgebiet „Holle Sand“. Das 126 ha große Schutzgebiet beinhaltet das größte zusammenhängende Binnendünengebiet Ostfrieslands. In diesem sehr schön gelegenen Wald- und Heidegebiet ragt mit 18,6 m die höchste natürliche Erhebung Ostfrieslands empor: der Kugelberg.
17:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Kirche Remels zur Bildung von Fahrgemeinschaften

Remels

02.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
„Mostly Mozart“ und ein barock anmutendes Strawinsky-Konzert bringen Matthias Kirschnereit und die Kammerakademie Neuss unter der Leitung von Frank Beermann in die Norder Ludgerikirche. Daneben rückt auch das dortige Prunkstück ins Rampenlicht: Anlässlich des Arp-Schnitger-Jubiläums erklingt in diesem Gezeitenkonzert Ostfrieslands größte und bedeutendste Orgel, an der die Ludgeri-Kantoren Agnes Luchterhandt und Thiemo Janssen ihre Bearbeitung von Mozarts „Andante mit Variationen“ spielen.

Strawinsky hat sein Es-Dur-Konzert „Dumbarton Oaks“ hörbar angelehnt an die Brandenburgischen Konzerte und verbindet barocke Formensprache mit Gershwin-artigen Melodien und stampfenden Rhythmen. Einen ähnlich heiteren Charakter hat Mozarts Klavierkonzert Nr. 21. In strahlendem C-Dur gehalten, glänzt es mit seinem spielfreudigen Solopart, heiterer Melodik sowie einer majestätischen Orchestrierung. Sein zweiter Satz erlangte als Titelmusik des schwedischen Films „Elvira Madigan“ eine ungeheure Popularität. Zum Abschluss erklingt Mozarts beliebte „Prager Sinfonie“. Sie ist zwischen „Don Giovanni“ und „Figaro“ entstanden und offenbart mit ihrer Eleganz und ihrem dramatisch-opernhaften Duktus eine spürbare Nähe zu diesen beiden Werken.


Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Andante mit Variationen in G-Dur KV 501 (Bearbeitung für Orgel von Agnes Luchterhandt) gespielt auf der Arp-Schnitger-Orgel

Igor Strawinsky (1882-1971)
Konzert in Es-Dur für Kammerorchester „Dumbarton Oaks“

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 21 in C-Dur KV 467

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie in D-Dur KV 504 „Prager Sinfonie“

Matthias Kirschnereit (Klavier)
Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein
Frank Beermann (Musikalische Leitung)
Agnes Luchterhandt & Thiemo Janssen (Orgel)


Streifzug

Museumseisenbahn
Die angebotene Führung bietet einen Streifzug durch die Sammlung historischer Uniformen und Ausstattungsgegenstände aus dem Eisenbahnbetrieb. Zahlreiche Bilder und Dokumente wecken Erinnerungen an das Bundesbahnzeitalter und die durchgehend befahrene Küstenbahn sowie der Tidezüge.
18:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Lokschuppen der MKO am Bahnhof Norden, Am Bahndamm 4, 26506 Norden

Norden

03.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Ein wahrhaft königliches Konzerterlebnis verspricht der Auftritt des wohl berühmtesten Vokalensembles der Welt. 1968 von sechs Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge offiziell gegründet, stehen The King’s Singers seit mehr als einem halben Jahrhundert für a cappella Gesang auf höchstem Niveau, eine enorme stilistische Bandbreite und einen feinen englischen Humor. Ihr neues Programm „Royal Blood“ taucht tief ein in die englische Geschichte und lässt eine Epoche wieder aufleben, in der die heutigen Brexit-Wirren noch weit entfernt, die Zeiten aber nicht minder turbulent waren. Es ist das sechzehnte Jahrhundert. Kunst und Wissenschaft erleben eine Blüte, doch religiöse und soziale Umwälzungen plagen das Land. Im Zentrum steht der erratische König Heinrich VIII. „Royal Blood“ widmet sich dessen Leben und Wirken – von der Musik an seinem Hof, seiner Tochter Königin Elizabeth I. und deren Liebe zur Musik sowie das musikalische Erbe in der Gegenwart.

Es sind die ewigen Themen Leben, Tod, Gesundheit und Liebe, die sich in den Werken von William Byrd, Thomas Weelkes, Thomas Tomkins, Benjamin Britten oder Richard Rodney Bennett widerspiegeln und mit denen die King’s Singers das royale Drama um die wohl faszinierendsten und unberechenbarsten Monarchen Englands eindrucksvoll lebendig werden lassen.

Werke von
Henry VIII, William Byrd, Thomas Tomkins, Thomas Weelkes, Henry Purcell, Benjamin Britten & Richard Rodney Bennett sowie Traditionals

The King’s Singers
Patrick Dunachie (Countertenor)
Edward Button (Countertenor)
Julian Gregory (Tenor)
Christopher Bruerton (Bariton)
Nick Ashby (Bariton)
Jonathan Howard (Bass)


Streifzug

Kunst inmitten wilder Natur
Das „Kunsthaus Hessepark“ lädt mit seinen vielfältigen Exponaten in grandioser Architektur zu einem geführten Gang mit einem Gläschen Sekt! Lassen Sie sich in eine ganz andere Welt entführen und genießen Sie die magische Atmosphäre in und um das Kunsthaus.
17:45-19:00 Uhr
Treffpunkt: Kunsthaus Hessepark, Hessepark 1, 26826 Weener

Weener

04.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Mit einzigartiger Virtuosität stellt die Klarinettistin Sabine Meyer die Farbnuancen, die dynamischen Möglichkeiten sowie die Sinnlichkeit ihres Instruments unter Beweis und gehört zu den gefragtesten Solistinnen weltweit. Bereits zum zweiten Mal ist sie gemeinsam mit dem Alliage Quintett zu Gast bei den Gezeitenkonzerten.

Die eröffnende „Aufforderung zum Tanz“ von Carl Maria von Weber könnte als Motto über diesem Konzert stehen – denn es geht tänzerisch zu. Von den barocken Tanzstücken aus Bachs beliebten französischen Suiten über Borodins temperamentvoll-exotische „Polowetzer Tänze“, Gershwins kubanische Tanzrhythmen und Strawinskys wegweisende, mythische Ballettmusik bis hin zu Stefan Malzews zeitgenössischer Fantasie über Camille Saint-Saëns berühmten Totentanz spannt sich dabei der musikalische Bogen.

Eine Klarinette, vier Saxofone und ein Klavier – so ungewöhnlich diese Besetzung zunächst erscheint, so vielseitig sind doch ihre klanglichen Möglichkeiten. So glänzen die Musiker in diesem facettenreichen Programm mit der Intimität feinsinniger Kammermusik, kosten aber auch die sinfonischen Möglichkeiten eines ganzen Orchesters aus.



Programm

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Aufforderung zum Tanz op. 65

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Tänze aus der Französischen Suite Nr. 2 c-Moll BWV 813

Igor Strawinsky (1882-1971)
Der Feuervogel (Ballettsuite)

George Gershwin (1898-1937)
Cuban Overture

Sabine Meyer (Klarinette)
Alliage Quintett
Daniel Gauthier (Sopransaxophon)
Miguel Valles (Altsaxophon)
Simon Hanrath (Tenorsaxophon)
Sebastian Pottmeier (Baritonsaxophon)
Jang Eun Bae (Klavier)

Johann Sebastian Bach
Tänze aus der Französischen Suite Nr. 3 h-Moll BWV 814

Stefan Malzew (*1964)
„Macabrum Sanctum“ – eine Fantasie über „Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns

Johann Sebastian Bach
Tänze aus der Französischen Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816

Alexander Borodin (1833-1887)
Polowetzer Tänze aus der Oper „Fürst Igor“


Streifzug

Leben am Meer
Unter dem Motto „Frischer Wind!“ entführen wir Sie in das Atlantis des Harlingerlandes. Sie entdecken Überreste versunkener Dörfer und erfahren Spannendes über die Siedlungsund Stadtgeschichte.
17:45-19:00 Uhr
Treffpunkt: Museum „Leben am Meer“, Bensersieler Str. 1, 26427 Esens

Wittmund

06.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Dem Harfenisten Xavier de Maistre gelingt es regelmäßig, die Grenzen des auf seinem Instrument Möglichen neu zu definieren. Beständig erweitert er das Repertoire der Harfe und präsentiert in seinen Konzerten neben Auftragskompositionen von namhaften Zeitgenossen auch regelmäßig Werkbearbeitungen, die überwiegend aus seiner eigenen Feder stammen. Auch bei seinem Gezeitenkonzert stehen Werke im Mittelpunkt, die im Original für Gitarre, Cembalo, Klavier oder Orchester komponiert wurden.

„Serenata Española“ ist der Titel seines gefeierten, bei Sony Classical erschienenen aktuellen Albums, der auch die musikalische Destination dieses Konzerts verrät: Xavier de Maistre unternimmt eine Reise durch die vielfältigen spanischen Klangwelten. Dabei begibt er sich auf die Spuren bedeutender Komponisten wie Antonio Soler, Isaac Albéniz, Enrique Granados, Manuel de Falla oder Francisco Tárrega, deren Klanggemälde spanisches Kolorit atmen und Flamenco und Fandango durchschimmern lassen.


Programm

Mateo Pérez de Albéniz (1755-1831)
Sonate D-Dur op. 13

Jesús Guridi (1886-1961)
Viejo Zortzico (Zortzico Zarra)*

Isaac Albéniz (1860-1909)
Torre Bermeja (Serenata) aus: 12
Piezas características op. 92*

Granada (Serenata) aus der
Suite Española Nr. 1 op. 47*

Zaragoza aus der Suite
Española Nr. 2 op. 97 *

Asturias (Leyenda) aus der Suite
Española Nr. 1 op. 47 *

Xavier de Maistre (Harfe)

Antonio Soler (1729-1783)
Sonate D-Dur für Harfe

Enrique Granados (1867-1916)
„Valses poéticos“ H. 147, DLR 7:8
Andaluza aus den Danzas
españolas*

Francisco Tárrega (1852-1909)
Recuerdos de la Alhambra

Manuel de Falla (1876-1946)
Spanischer Tanz Nr. 1
(aus der Oper „La vida breve“)

* arrangiert von Xavier de Maistre


Streifzug

Parkführung Lütetsburg
Der Schlosspark Lütetsburg, größter privater englischer Landschaftsgarten Norddeutschlands, empfängt Sie mit über 150 Baum- und Straucharten sowie einzigartigen Bauwerken und Staffagen.
15:00-16:30 Uhr
Treffpunkt: Schloss Lütetsburg, Landstr. 55, 26524 Hage-Lütetsburg

Norden-Bargebur

07.07.2019
17:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Unter Brahms Leitsatz „Frei aber einsam“ steht das Konzert mit Matthias Kirschnereit und dem Amaryllis Quartett. 2017 erntete dieses Ensemble für seine Einspielung des Klavierquintetts von Johannes Brahms auf dem gleichnamigen Album herausragende Kritiken.

Obgleich Ravel und Haydn sich nicht wörtlich zu Brahms Lebensphilosophie bekannt haben, lebten sie doch nach diesem romantisch- künstlerischen Motto und setzten sich mit ihren Kompositionen über geltende Konventionen hinweg. Nur indem Haydn über den Tellerrand hinausblickte, gelang es, der Gattung Streichquartett einen Weg zu bereiten. Auch stieß Ravels innovative und eigensinnige Klangsprache in seinem einzigen Streichquartett zunächst auf Unverständnis und Ablehnung aufgrund des neumodischen Stils.

Der Leitsatz von Johannes Brahms, der ihn auch zu seinem emotionsgeladenen Klavierquintett inspirierte, fasst diese beinahe asketische, künstlerisch-kreative Lebensform sehr gut zusammen: sich die Freiheit zu nehmen, sich in die Einsamkeit zu begeben, und dort, ganz bei sich und seiner innersten Kraft, Kunstwerke entstehen zu lassen.


Programm

Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett in C-Dur op. 33/3 Hob. III:39 „Vogelquartett“

Maurice Ravel (1875-1937)
Streichquartett in F-Dur

Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierquintett in f-Moll op. 34

Matthias Kirschnereit (Klavier)
Amaryllis Quartett
Gustav Frielinghaus (Violine)
Lena Sandoz (Violine)
Tomoko Akasaka (Viola)
Yves Sandoz (Violoncello)


Streifzug

Waldspaziergang
Forstdirektor a.D. und Naturschützer Rainer Köpsell lädt zu einem Spaziergang ein und erzählt über Geologie, Landschaftsgeschichte, Flora und Fauna, Landnutzung (insbesondere Forstwirtschaft), Landschaftspflege und Naturschutz.
17:30-19:30 Uhr
Treffpunkt: Kirche Reepsholt zur Bildung von Fahrgemeinschaften

Reepsholt

09.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Ein musikalisches Feuerwerk mit emotionsgeladener Musik vom Balkan bieten die fünf Virtuosen von Foaie Verde („grünes Blatt“). Sie stammen aus vier verschiedenen europäischen Ländern und verschmelzen rumänische Folklore, rasanten Balkansound sowie bulgarische, jugoslawische und türkische Melodien zu einem unwiderstehlichen Hörvergnügen. Das Ensemble um den Geigenvirtuosen Sebastian Mare und die charismatische Sängerin Katalin Horvath fängt die pure Lebenslust der feurigen Musik der Roma und der Länder Südosteuropas dabei in ganz eigenen, ungemein facettenreichen Arrangements ein und bietet ein musikalisches Erlebnis, das in Deutschland seinesgleichen sucht.

Mit Vladimir Trenin am Bajan, Frank Wekenmann an der Gitarre und Veit Hübner am Kontrabass ist die Band international und hochkarätig besetzt. Gemeinsam loten Foaie Verde alle Facetten des musikalischen Ausdrucks aus und versetzen die Zuhörer mit beeindruckender Bühnenpräsenz in einen ekstatischen Taumel aus Tönen und Klängen. Verwegene Rhythmen und atemberaubende Läufe auf Violine, Akkordeon, Gitarre und Kontrabass treffen auf emotionsgeladenen Gesang, ungezügelte Energie sowie Lebensfreude und wechseln sich mit leisen, melancholischen Klängen ab. So gelingt es Foaie Verde, die traditionelle Musik des Balkans authentisch und interessant wiederzugeben und sie gleichzeitig mit neuen Elementen aufzufrischen.

Foaie Verde
Sebastian Mare (Geige)
Katalin Horvath (Gesang)
Frank Wekenmann (Gitarre)
Vladimir Trenin (Bajan)
Veit Hübner (Kontrabass)


Streifzug

Volldampf mit der „Weissen Flotte“
Stechen Sie in See und genießen Sie eine entspannte Schiffstour auf dem Zwischenahner Meer. Bewirtungsangebote gibt es auf eigene Kosten an Bord!
17:00-18:10 Uhr
Treffpunkt: Hauptanleger im Kurpark, Am Hogen Hagen 1, 26160 Bad Zwischenahn

Wiefelstede

11.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Wenn man an die Oboe denkt, darf er nicht fehlen: Albrecht Mayer. Zuhörer und Kritiker geraten gleichermaßen ins Schwärmen. Er begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position bei den Berliner Philharmonikern. Heute ist er der international gefragteste und bekannteste Vertreter seines Instruments. Mit dem Pianisten Sebastian Knauer hat er bei seinem zweiten Gezeitenkonzert einen feinsinnigen musikalischen Partner an seiner Seite.

Von Mozarts tiefgründiger Sonate über Schumanns beliebte Fantasiestücke bis hin zu Beethovens lyrisch-beschwingter „Frühlingssonate“ reicht das reizvolle Repertoire des Duos, das überdies einen wahren Geheimtipp im Programm hat: die Fantasie über Donizettis Oper „Linda di Chamounix“ von Louis Klemcke. Der Komponist ist heute völlig vergessen, nicht einmal seine Lebensdaten sind bekannt. Doch sein virtuoses Stück ist eine wunderbare Hommage an den Belcanto-Meilenstein und beweist auf eindrucksvolle Weise die Nähe der Oboe zur menschlichen Stimme.


Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in e-Moll KV 304

Franz Schubert (1797-1828)
Zwei Impromptus aus op. 90

Louis Klemcke
Fantasie über Donizettis
„Linda di Chamounix” für Oboe und Klavier

Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke für Oboe und Klavier op. 73

Johannes Brahms (1833-1897)
Zwei Intermezzi aus op. 117

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate Nr. 5 in F-Dur op. 24 „Frühlingssonate”

Albrecht Mayer (Oboe)
Sebastian Knauer (Klavier)

Moormerland

13.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Mnozil Brass eilt der Ruf voraus, das lustigste Blechblasensemble der Welt zu sein. Man munkelt, ihre Show sei weit mehr als nur Musik: Sie sei vielmehr Unterhaltung pur. Kunstvolle Musikkomik nennen es die einen, musikalische Virtuosität gepaart mit geistreicher Blödelei beschreiben es die anderen. Höchste Zeit, dass man sich in Ostfriesland endlich selbst ein Bild dieser legendären Siebenerbande macht! Und wo ginge das besser als in Emden, dem Kompetenzzentrum des ostfriesischen Humors, genauer: im van-Ameren-Bad, in dem noch die ausgelassene Stimmung des letztjährigen Tukur-Gastspiels nachhallt.

Ihren ungewöhnlichen Namen verdankt die Kulttruppe dem Ort ihres ersten Zusammentreffens: 1992 lernten sich die sieben jungen Wiener Musikstudenten beim Musikerstammtisch im dortigen Gasthaus von Josef Mnozil kennen. Aus losem Zusammenspiel entwickelte sich schnell eine ebenso ernsthafte wie musikalisch ernstzunehmende Formation. Aus klassischer Volksmusik wurde bald angewandte Blechmusik, grundsätzlich ohne Noten gespielt, geeignet für alle Lebenslagen: typische Blasmusik, Schlager, Jazz und Popmusik, Oper und Operette. Ohne Furcht, Tadel und Vorbehalte, dafür mit sehr viel Wiener Schmäh und großer Raffinesse. Mnozil Brass spielen mittlerweile weltweit über 100 Konzerte im Jahr. Quer durch ganz Europa ebenso wie in Asien, Amerika und Australien füllen sie legendäre Kulturtempel wie das Burgtheater in Wien, die Royal Albert Hall in London oder das Thalia Theater in Hamburg und machen auch vor den Salzburger Festspielen, der Ruhrtriennale oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen nicht halt.

Nun wagen Mnozil Brass also erstmalig den Schritt auf ostfriesischen Boden. Und sie haben ein standesgemäßes Programm im Gepäck: ihre definitive Best Of Anthology Greatest Superhits Celebration Show, kurz: „GOLD“. Wir sind uns sicher: Weder Publikum noch Künstler werden dieses Ereignis je vergessen!

Mnozil Brass
Thomas Gansch (Trompete)
Robert Rother (Trompete)
Roman Rindberger (Trompete)
Leonhard Paul (Posaune)
Gerhard Füßl (Posaune)
Zoltan Kiss (Posaune)
Wilfried Brandstötter (Tuba)


Streifzug

Ökowerk-Führung
Hören Sie das Summen tausender Honigbienen, die unermüdlich Blüte um Blüte bestäuben! Riechen Sie kräftige und auch zarte Düfte aus der Welt der Pflanzen, deren Aromen unsere Sinne betören können. Probieren Sie den kräftigen Geschmack von fast vergessenen Salzwiesenpflanzen, die einst den einfachen Leuten in Ostfriesland Salat und Gemüse waren. Und lassen Sie sich nach all den Eindrücken bei Kaffee und Kuchen verwöhnen.
14:00-16:00 Uhr
Treffpunkt: Ökowerk, Kaierweg 40 a, 26725 Emden

Emden

14.07.2019
17:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Michael Wollny schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle: Im vergangenen Jahr veröffentlichte der in Leipzig lebende Jazzpianist gleich zwei umjubelte Alben und war beim renommierten Elbjazz-Festival in Hamburg erster Artist in Residence überhaupt. Mitte Januar folgte dann die viel beachtete Uraufführung seiner Auftragskomposition für die Feierlichkeiten „100 Jahre Bauhaus“, in der er auf faszinierende Weise die improvisatorische Phantasie eines Jazzpianisten einer Musikmaschine aus den zwanziger Jahren gegenüber stellt.

Wollny zählt zu den wichtigsten europäischen Jazzmusikern seiner Generation. Wo der Mann mit dem charakteristischen Wuschelkopf auftritt, sind Kritiker wie Publikum begeistert. Acht Mal gewann er den ECHO Jazz, gilt als brillanter Techniker, doch ist es vor allem die Einfühlsamkeit, die seine dunkel-romantischen Songs so faszinierend macht. Gleichzeitig beherrscht dieser „vollkommene Klaviermeister“ (FAZ) aber auch unwiderstehlich Groovendes und elektrisierende Cover-Versionen von Björk und Kraftwerk – Berührungsängste sind ihm fremd.

Die „Welt“ adelt Michael Wollny als „Popstar und kreative Keimzelle des zeitgenössischen Jazz in Deutschland.“ Seine Alben gelten als zukunftsweisend, weil Wollny völlig ergebnisoffen sich und seinen musikalischen Partnern neue Räume erschließt. Von Genregrenzen lässt sich der Unterfranke nicht aufhalten: Der Musik-Erfinder, Querdenker und Sympathieträger versteht es wie kaum ein zweiter, Klassik, Pop, Jazz und Filmmusik ungebremst ineinander fließen zu lassen.

Sein erstes Gezeitenkonzert bestreitet Michael Wollny gemeinsam mit seinen langjährigen Gefährten, dem Schlagzeuger Eric Schaefer und dem Kontrabassisten Christian Weber. Modern, emotional, intelligent, virtuos und offen nach allen Richtungen, erschaffen die drei traumwandlerisch eingespielten Musiker berückende, eindringliche Stimmungen, die das Publikum vom ersten Ton an einfangen und ihre Konzerte zu Sternstunden des zeitgenössischen Jazz machen.

Michael Wollny Trio
Michael Wollny (Klavier)
Christian Weber (Kontrabass)
Eric Schaefer (Schlagzeug)


Streifzug

Miniaturlandführung
Das Leeraner Miniaturland bildet seit 2011 die Region mitsamt ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf inzwischen mehr als 1.000 qm in einer einzigartigen Modelllandschaft im Maßstab 1:87 originalgetreu ab. Im Außenbereich begeistert die weitläufige Parklandschaft mit der großen, selbststeuerbaren Garteneisenbahn und einer 18-Loch-Minigolfanlage.
18:15-19:15 Uhr
Treffpunkt: Miniaturland

Leer

17.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Bei den vergangenen „Langen Nächten“ haben die Zwillingsbrüder Nikolai und Julian Gast die Zuhörer mit virtuosem Spiel und erfrischender Bühnenpräsenz begeistert. Nach Völlen bringen die beiden mit ihrer Schwester Frederike eine ebenso talentierte familiäre Verstärkung mit und präsentieren ein reizvolles Programm.

Milhauds Suite ist ursprünglich als Schauspielmusik entstanden und verbindet lateinamerikanische Rhythmen, Kaffeehausmusik, Folklore und Chansons. Inmitten des Ersten Weltkriegs erschuf Debussy mit seiner g-Moll-Sonate ein klingendes Denkmal für die musique française. Carl Maria von Webers Grand Duo zählt zu den bedeutendsten romantischen Klarinettenwerken, bringt die Aura der Oper in die Kammermusik und lässt schon den „Freischütz“ erahnen. Beethovens „Sturm-Sonate“ passt nicht nur aufgrund ihres Beinamens wunderbar zum Festival-Motto. Mit ihrer ausgreifenden Form und ihren kontrastreichen Stimmungen erschloss sie seinerzeit ungeahnte künstlerische Horizonte. Bartóks „Contrasts“ ist dessen erstes Werk im amerikanischen Exil. Dem Jazzklarinettisten Benny Goodman gewidmet, vereint es die jazzigen Rhythmen der neuen Heimat und alte ungarische Volksmelodien


Programm

Darius Milhaud (1892-1974)
Suite für Violine, Klarinette und Klavier op. 157 b

Claude Debussy (1862-1918)
Sonate g-Moll für Violine und Klavier L 140

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Grand Duo concertant Es-Dur
op. 48 für Klarinette und Klavier

Nikolai Gast (Klarinette)
Frederike Gast (Violine)
Julian Gast (Klavier)

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate d-Moll op. 31 Nr. 2 „Der Sturm”

Béla Bartók (1881-1945)
Contrasts Sz 111 für Violine, Klarinette und Klavier


Streifzug

Die Ems bei Weekeborg und Coldemüntje
Erfahren Sie naturnahe Lebensräume eines Gezeitenflusses und die geplante Wiederherstellung im Rahmen des Masterplans Ems 2050 mit Heinrich Pegel von der Naturschutzstation Ems.
Spaziergang auf unbefestigtem Terrain: Festes Schuhwerk wird empfohlen.
17:45-19:30 Uhr
Treffpunkt: Kirche Völlen, zur Bildung von Fahrgemeinschaften nach Weekeborg

Völlen

18.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Uwaga! stehen für Spielfreude pur: ein virtuoser Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock- Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist und ein Bassist, der sich im Orchester ebenso zu Hause fühlt wie in Funkbands. Abenteuerlustig, bunt, international und beständig auf der Suche nach musikalischer Hochspannung und neuen Horizonten sind auch die Musiker des Folkwang Kammerorchesters Essen.

Gemeinsam widmen sie sich bei den diesjährigen Gezeiten- Classixx einem der Giganten unserer abendländischen Kultur: Ludwig van Beethoven. Mit viel Liebe und Respekt holen sie einige seiner bekanntesten Klassik-Evergreens mit eigenen Arrangements in die Gegenwart, konfrontieren sie mit Balkan und Orient, mit Swing und Rock. Dabei entstehen neue Zusammenhänge, aufregende Erfahrungen und unvermutete Entdeckungen. Es ist ein „Best of Beethoven“ in bisher ungehörter Art und Weise: erfrischend, frech, überraschend, hochvirtuos und mitreißend. Grenzenlos im besten Sinne!


Programm

Alle Menschen werden Brüder – Originale und Fälschungen
von und über Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Cavatina aus: Streichquartett Nr. 13 op. 130

„Ode an die Freude“ aus: Sinfonie Nr. 9 in d-Moll op. 125

Sinfonie Nr. 7 in A-Dur op. 92

Klavierstück a-Moll WoO 59
„Für Elise“

Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll op. 13 „Pathétique“/Smack my bitch up (The Prodigy)

Klaviersonate Nr. 14 in cis-Moll op. 27/2 „Mondscheinsonate“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klaviersonate A-Dur KV 331 „Alla Turca”

Alle Titel arrangiert von Uwaga!

Uwaga!
Christoph König (Violine, Viola)
Maurice Maurer (Violine)
Miroslav Nisic (Akkordeon)
Matthias Hacker (Kontrabass)

Folkwang Kammerorchester Essen
Johannes Klumpp (Leitung)


Tipp:

Delft- und Hafenfest
Auch in diesem Jahr feiert Emden wieder das Delft- und Hafenfest mit maritimem Flair. Viele Schausteller und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm machen den Delft zu einem Publikumsmagneten.

Emden

20.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Opern- und Operettenarien von Verdi, Puccini, Offenbach, Léhar, Strauß u. a.

Dieser Abend sollte mit einem Warnhinweis versehen werden: Achtung Ohrwurm-Gefahr! Denn wenn unsere Gipfelstürmer bei ihrem Gezeitenkonzert in Ditzum ihr gut gelauntes „Best of“ bekannter Arien und Duette aus Oper und Operette präsentieren, dann geht niemand ohne eine der unsterblichen Melodien auf den Lippen nach Hause.

Mit ihren herausragenden Stimmen und ihrer einnehmenden Bühnenpräsenz haben die deutsche Mezzosopranistin Juliane Bookhagen und der armenische Tenor Karo Khachatryan bei ihren Auftritten im Rahmen der legendären „Langen Nächte der Gipfelstürmer“ wahre Begeisterungsstürme entfacht und sich in die Herzen des Publikums gesungen.

Das ist Anlass genug, um die beiden jungen Sänger, die derzeit unter anderem am Theater Vorpommern und dem Deutschen Nationaltheater Weimar zu erleben sind, einen eigenen Abend bei den Gezeitenkonzerten gestalten zu lassen. In dem ukrainischen Pianisten Vasyl Kotys haben sie einen feinfühligen musikalischen Begleiter an ihrer Seite.

Gemeinsam tauchen die drei Ausnahmetalente ein in die großen Gefühlswelten von Oper und Operette. Virtuose Koloraturarien dürfen hier ebenso wenig fehlen wie leidenschaftliche Liebesduette oder beschwingte Couplets. Komponisten wie Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Franz Léhar, Jacques Offenbach oder Johann Strauß sind die namhaften Garanten für ein lustvolles Wechselbad der Gefühle. Denn an diesem Abend erleben Sie Liebe, Lust, Eifersucht und Wahnsinn in ihrer wundervollsten musikalischen Ausprägung.

Und spätestens wenn die Klänge von Puccinis unsterblichem „Nessun dorma“ durch die Ditzumer Kirche schweben, wird das Publikum frei nach Friedrich Hollaender verzückt und einhellig feststellen: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“.

Juliane Bookhagen (Mezzosopran)
Karo Khachatryan (Tenor)
Vasyl Kotys (Klavier)


Streifzug

Ortsführung durch das malerische Fischerdorf Ditzum
Die historischen Siel- und Warfendörfer Critzum und Jemgum prägen gemeinsam mit dem Fischerdorf Ditzum das „Endje van de Welt“, denn: Nahe dem Ortsteil Pogum mündet die Ems in den Dollart. Die Führung durch das schöne Fischerdorf Ditzum bietet Einblicke in das Leben und Wirken der Menschen in dieser Welt. Schwerpunkte des Rundgangs sind der Hafen, die Mühle und die Kirche.
17:00-18:30 Uhr
Treffpunkt: Hafen beim Fähranleger Ditzum

Ditzum

22.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Aribert Reimann gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Der Berliner, der auch als Pianist und Musikwissenschaftler erfolgreich ist, hat mehr als siebzig Musikwerke geschrieben – Liederzyklen, Instrumentalstücke, Orchesterwerke und mehrere Opern. Sein großer Durchbruch gelang ihm 1978 mit der Oper „Lear“ an der Bayerischen Staatsoper in München. Heute ist Reimann der meistgespielte deutsche Opernkomponist der Gegenwart. Für sein Schaffen erhielt er eine lange Reihe an Auszeichnungen. So hat der 82-Jährige unter anderem den Ernst von Siemens Musikpreis, den Robert Schumann-Preis sowie den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ verliehen bekommen.

Das Komponistenporträt stellt kammermusikalische Werke Reimanns ins Zentrum. Für das renommierte Kuss Quartett, das diesen Abend gemeinsam mit der Sopranistin Sarah Maria Sun musikalisch gestaltet, hat Reimann unter dem Titel „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ sechs Lieder des Brahms-Freundes Theodor Kirchner bearbeitet und mit eigenen Zwischenspielen versehen. „Ollea“ ist ein reizvoller Liederzyklus für Sopran nach Gedichten von Heinrich Heine, der in Sarah Maria Sun eine perfekte Interpretin findet. Kontrastiert werden die Kompositionen Reimanns mit Arnold Schönbergs zweitem Streichquartett, einem bedeutenden Werk für die Entwicklung der Musik der Moderne. Schönberg beschreitet darin über die einzelnen Sätze hinweg den Weg vom tonalen zum atonalen Komponieren und sprengt durch die Hinzunahme der Sopranstimme für die Vertonung der Gedichte von Stefan George die Gattungsgrenzen. Wegweisend!


Programm

Aribert Reimann (*1936)
Ollea
Vier Gedichte von Heinrich Heine für Sopran solo

„Die schönen Augen der Frühlingsnacht“
Sechs Lieder von Theodor Kirchner nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit fünf Stücken für Streichquartett

Arnold Schönberg (1874-1951)
Streichquartett Nr. 2 fis-Moll op. 10 mit Sopranstimme

Sarah Maria Sun (Sopran)
Kuss Quartett
Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)

Aribert Reimann (Moderation)
Raoul-Philip Schmidt (Moderation)

Emden

25.07.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Das beliebte Format der „Langen Nächte“ gibt auch in diesem Jahr jungen, preisgekrönten Musikern die Chance, sich vor einem offenen Publikum zu präsentieren. In einem dreiteiligen Wandelkonzert in den Räumen der Ostfriesischen Landschaft präsentieren unsere Gipfelstürmer ein buntes Programm aus altbekannten Werken, virtuosen Glanzstücken und Neuentdeckungen in unterschiedlichsten Besetzungen. Nach einer zweiten ausgedehnten Pause, in der Sie sich mit Köstlichkeiten unserer Gastronomie stärken können und genug Zeit gegeben ist, sich über den bisherigen Konzertabend auszutauschen, versammeln sich nun alle Besucher und Künstler im Landschaftsforum für den letzten Teil der „Langen Nacht“. Im Gegensatz zu den ersten beiden Konzerthälften moderieren hier nicht Matthias Kirschnereit und Ulf Brenken, sondern die Musiker übernehmen auch diesen Part. Ganz frei und spontan wird von den Gipfelstürmern entschieden, was gerade gespielt werden soll – eine Improvisation oder Eigenkomposition, eine Jazznummer, ein Lieblingsstück aus früheren Zeiten, die Geige als Gitarre, 6-händig am Klavier? Alles ist möglich, lassen Sie sich überraschen…

Programm nach Ansage

Sofia Revueltas (Sopran)
Daniel Prinz (Klavier)
Anne Maria Wehrmeyer (Violine)
Julius Schepansky (Akkordeon)
Christoph Heesch (Violoncello)
Antong Zou (Klavier)
Felicitas Erben (Schauspiel)
Michael Schröder (Schauspiel) u. a.

Matthias Kirschnereit (Moderation)
Ulf Brenken (Moderation)

Aurich

26.07.2019
18:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Das beliebte Format der „Langen Nächte“ gibt auch in diesem Jahr jungen, preisgekrönten Musikern die Chance, sich vor einem offenen Publikum zu präsentieren. In einem dreiteiligen Wandelkonzert in den Räumen der Ostfriesischen Landschaft präsentieren unsere Gipfelstürmer ein buntes Programm aus altbekannten Werken, virtuosen Glanzstücken und Neuentdeckungen in unterschiedlichsten Besetzungen. Nach einer zweiten ausgedehnten Pause, in der Sie sich mit Köstlichkeiten unserer Gastronomie stärken können und genug Zeit gegeben ist, sich über den bisherigen Konzertabend auszutauschen, versammeln sich nun alle Besucher und Künstler im Landschaftsforum für den letzten Teil der „Langen Nacht“. Im Gegensatz zu den ersten beiden Konzerthälften moderieren hier nicht Matthias Kirschnereit und Ulf Brenken, sondern die Musiker übernehmen auch diesen Part. Ganz frei und spontan wird von den Gipfelstürmern entschieden, was gerade gespielt werden soll – eine Improvisation oder Eigenkomposition, eine Jazznummer, ein Lieblingsstück aus früheren Zeiten, die Geige als Gitarre, 6-händig am Klavier? Alles ist möglich, lassen Sie sich überraschen…

Programm nach Ansage

Sofia Revueltas (Sopran)
Daniel Prinz (Klavier)
Anne Maria Wehrmeyer (Violine)
Julius Schepansky (Akkordeon)
Christoph Heesch (Violoncello)
Antong Zou (Klavier)
Felicitas Erben (Schauspiel)
Michael Schröder (Schauspiel) u. a.

Matthias Kirschnereit (Moderation)
Ulf Brenken (Moderation)

Aurich

27.07.2019
18:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Sivan Silver und Gil Garburg sind musikalisch wie privat ein perfekt eingespieltes Team: Das in Berlin lebende israelische Musikerehepaar mit Professur in Graz setzt als Klavierduo neue Maßstäbe und präsentiert bei der Gezeiten-Premiere in Westrhauderfehn ein reizvolles Programm.

Béla Bartók widmet sich in seiner Sonate der perkussiven Seite des Klaviers und lässt es in einen rhythmischen Dialog mit zwei Schlagzeugern treten. Neben folkloristischen Anklängen an seine ungarische Heimat integriert er neuartige Klänge und Spieltechniken – und betritt mit diesem Meilenstein der Moderne Neuland: Kammermusik mit Schlagzeug hatte es so zuvor nie gegeben.

Franz Liszts berühmte h-Moll-Sonate gilt als Meisterwerk der Gattung und Höhepunkt im CEuvre ihres Schöpfers. In der Fassung für zwei Klaviere seines Schülers Camille Saint-Saëns erscheint sie akustisch besonders reizvoll mit interessantem Stereoeffekt. Ein immer wieder bewegendes und berührendes Werk ist Schuberts Fantasie. Ähnlich der Winterreise scheint sie überschattet vom vorgezeichneten Tod des Komponisten, wirkt sehnsuchtsvoll und zerbrechlich, ist aber auch von geselligen Ländler-Melodien durchzogen.


Programm

Franz Schubert (1797-1828)
Fantasie in f-Moll für Klavier zu vier Händen D 940

Béla Bartók (1881-1945)
Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug Sz 110

Franz Liszt (1811-1886)
Sonate für Klavier h-Moll S 178
(Bearbeitung für zwei Klaviere von Camille Saint-Säens)

Silver-Garburg Klavierduo
Sivan Silver (Klavier)
Gil Garburg (Klavier)

Schlagzeugduo der jnp


Streifzug

Museumsführung mit einem „Köppken“ Tee
Erkunden Sie bei einer kurzweiligen Führung das Fehn- und Schiffahrtsmuseum Westrhauderfehn mit seiner umfangreichen Sammlung zur Fehnkultur, der örtlichen Schiffbautradition sowie zur Binnen- und Seeschifffahrt. Lassen Sie sich von den zahlreichen Schiffsmodellen, qualitätvollen Kapitänsbildern sowie den exotischen Reiseandenken aus aller Welt verzaubern, und genießen Sie anschließend bei Tee und Kuchen die Behaglichkeit der Teestube.
14:30-16:30 Uhr
Treffpunkt: Fehn- und Schiffahrtsmuseum, Rajen 5, 26817 Westrhauderfehn

Rhauderfehn

28.07.2019
17:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist ein Juwel der deutschen Orchesterlandschaft und zählt schon seit langem zu den international führenden Klangkörpern. Durch die Akribie, mit der die Musiker auch die kleinsten Details aus den Partituren kitzeln, hat die Kammerphilharmonie einen ebenso einzigartigen wie mitreißenden Klang entwickelt. Kein Wunder also, dass einige der renommiertesten Solisten auf eine Zusammenarbeit mit diesem Orchester nicht verzichten möchten. So auch der amerikanische Ausnahme-Pianist Kit Armstrong, mit dem das Orchester nun erstmals zu Gast bei den Gezeitenkonzerten ist.

Umrahmt von Mozarts brillanter Figaro-Ouvertüre und dessen größtem sinfonischen Werk, der berühmten „Jupiter-Sinfonie“, präsentieren Kit Armstrong und die Kammerphilharmonie gleich zwei Klavierkonzerte. Joseph Haydns D-Dur-Konzert ist das wohl bekannteste des Komponisten und vor allem dank des abschließenden „Rondo all’ungarese“ ein Publikumsliebling. Nicht minder beliebt ist Mendelssohns erstes Klavierkonzert. In diesem farbenfrohen und leidenschaftlichen Werk ist der Pianist ohne großes Orchestervorspiel schon nach wenigen Takten mit von der Partie und tritt in einen wunderbaren Dialog mit dem Orchester.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Ouvertüre zu „Le Nozze di Figaro“ KV 492

Joseph Haydn (1732-1809)
Klavierkonzert Nr. 11 in D-Dur Hob.XVIII:11

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klavierkonzert Nr. 1 in g-Moll op. 25 MWV O 7

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 41 in C-Dur KV 551 „Jupiter-Sinfonie“

Kit Armstrong (Klavier)
Deutsche Kammerphilharmonie Bremen


Streifzug

Frischer Wind auf der Leda
DIE Stadtführer von Leer laden zu einer spannenden Schiffstour auf das historische Schiff „Friedrich“ mit allerhand Hafengeschichten ein. Alle Gäste müssen seetauglich und schwindelfrei sein!
16:15-18:00 Uhr
Treffpunkt: Waage Ufer, Königstraße/Neue Straße, 26789 Leer

Leer

01.08.2019
19:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Rie Koyama hat bei den Gezeitenkonzerten die klanglichen Facetten ihres Instruments bereits in den unterschiedlichsten Kontexten vorgestellt. Als musikalischen Partner hat sich die Solofagottistin der Deutschen Kammerphilharmonie in diesem Jahr das Quatuor Ardeo ausgesucht. Das 2001 gegründete Streichquartett ist Preisträger der prestigeträchtigen Wettbewerbe in Bordeaux, Moskau, Melbourne sowie Reggio Emilia und zählt zu den aufregenden Rising Stars der internationalen Kammermusikszene.

Gemeinsam präsentieren die fünf Musikerinnen ein reizvolles Programm voller (Wieder-)Entdeckungen: Édouard Dupuy wirkte als Geiger, Sänger, Dirigent und Komponist vor allem an den Königshöfen von Dänemark und Schweden. Sein selten gespieltes Quintett ist eine Perle der Fagottliteratur. Während der erste Teil mit seinen Phrasierungen an die Belcanto-Oper erinnert, überrascht das abschließende Rondo mit lebhaften ungarischen Tänzen sowie perkussiven rhythmischen Gesten und ähnelt damit von Webers „Andante e Rondo ungarese“. Anton Reicha ist heute höchstens noch als Lehrer von Gounod, Berlioz oder Liszt bekannt, dabei stellt er ein wichtiges Bindeglied zwischen Klassik und Romantik dar und hat ein reiches Kammermusikwerk geschaffen – darunter das hochvirtuose Quintett.

Programm

Édouard Dupuy (1770-1822)
Quintett für Fagott und Streichquartett in a-Moll

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Streichquartett in A-Dur KV 464

Carl Maria von Weber (1786-1826)
Andante e Rondo Ungarese für Fagott und Streichquartett op. 35

Anton Reicha (1770-1836)
Grand Quintet in B-Dur op. 106

Rie Koyama (Fagott)
Quatuor Ardeo
Carole Petitdemange (Violine)
Mi-sa Yang (Violine)
Yuko Hara (Viola)
Joëlle Martinez (Violoncello)


Streifzug

Landschaftspicknick im Bergmann-Garten
Vor sieben Jahren entstand der Extumer Landschaftsgarten mit über 300 m neuen Wallhecken, zwei Teichen, Blumenwiesen, Obstwiesen, Bauerngarten und einem Magerwiesen-Senkgarten. Seitdem haben sich viele, auch seltene, Pflanzen und Tiere hier angesiedelt. In Fahrgemeinschaften geht es nach Extum, wo die Gartenbesitzer Gunda und Matthias Bergmann bei vielen regionalen Leckereien durch ihr Reich führen.
17:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Pollmann & Renken zur Bildung von Fahrgemeinschaften

Aurich

03.08.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Sowohl Matthias Kirschnereit als auch der aus unserer Künstlerfamilie nicht mehr weg zu denkende Christian Tetzlaff verstehen es auf besondere Weise, die Emotionen, welche den Werken innewohnen, zum Klingen zu bringen und so für den Zuhörer zugänglich zu machen. Gerade deshalb scheint das heutige Konzertprogramm für diese Duo-Konstellation bei ihrem dritten gemeinsamen Gezeitenkonzert so passend. Denn den drei Sonaten für Violine und Klavier liegen die vielleicht essenziellsten und konträrsten Emotionen von tiefer Todestrauer bis hin zu purer Lebensfreude zugrunde.

Mit Mozarts einziger Violinsonate in Moll, erklingt das vielleicht dunkelste Gefühl des Menschen, die Trauer, welche der Komponist seinerzeit wohl wegen des nahenden Todes der Mutter verspürte. Schumanns innere Zerrissenheit, ein fortwährendes Pendeln zwischen Optimismus und Melancholie, finden sich sehr eindrücklich in seiner d-Moll Sonate wieder. Das Konzert schließt mit der beliebten Sonate in A-Dur von César Franck. Emotional und vor Kraft strotzend, beschließt die Sonate in einem jubelnden Finale das Konzert und lässt die pure Lebensfreude wieder im Raum leuchten.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate in e-Moll für Violine und Klavier KV 304

Robert Schumann (1810-1856)
Sonate Nr. 1 in a-Moll für Violine und Klavier op. 105

César Franck (1822-1890)
Sonate in A-Dur für Violine und Klavier

Christian Tetzlaff (Violine)
Matthias Kirschnereit (Klavier)


Streifzug

Per Schiff durch Emden
Mit MB „Falderndelft“ geht es ab dem Roten Siel durch die Kesselschleuse, bis zu den Stadtgrachten und zurück. Lassen Sie sich bei einem rustikalen Matjesbrötchen und Getränk von den malerischen Kanälen verzaubern. Das Schiff ist nicht überdacht.
18:00-19:30 Uhr
Treffpunkt: Am Roten Siel, Friedrich-Ebert-Straße, 26725 Emden

Emden

05.08.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Die Gezeitenkonzerte bringen Südstaaten-Flair in Aurichs schönste Strandbar und verlegen New Orleans vom Mississippi-Delta für einen Abend an den Badesee in Tannenhausen: Auf der Bühne stehen The Sazerac Swingers, eine der derzeit besten europäischen Bands, die den aktuellen, jungen New Orleans Jazz so spielen, wie er heutzutage in seiner Geburtsstadt zu erleben ist. Kein Retro, kein Vintage, kein Revival, sondern frisch und modern.

Obwohl erst 2013 gegründet, führten Tourneen bereits in die USA, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Luxemburg, Polen und Spanien. Die Sazerac Swingers arbeiten dabei regelmäßig mit internationalen Größen wie dem zweifachen Grammy-Award-Nominee Glen David Andrews aus New Orleans, dem afrikanischen Star-Trompeter Terrence Ngassa oder dem „Latin King of New Orleans“ Fredy Omar zusammen.

Benannt nach dem offiziellen Getränk der Stadt New Orleans, dem seit 1804 bekannten „Sazerac Cocktail“, machen die Sazerac Swingers jedes Konzert zur unvergesslichen Party auf musikalisch allerhöchstem Niveau. Sie haben einen eigenen Sound, eine beeindruckende Energie und Präsenz, elektrisieren die Besucher ihrer Konzerte und liefern dabei eine Show, die ihresgleichen sucht.

Über die multinationale Band um die kanadische Sängerin und Tänzerin Emily Rault, New-Orleans-Veteran Max Oestersötebier und Neo-Magazin-Trompeter Christian Altehülshorst, schreibt das Musikmagazin Good Times: „Die Sazerac Swingers zählen zu den größten Attraktionen der deutschen Jazzszene. Es gibt keinen Club, den sie nicht schon beim zweiten Song eines Auftritts in einen Hexenkessel verwandeln.“

The Sazerac Swingers
Emily Rault (Gesang)
Max Oestersötebier (Gesang, Gitarre, Musikalische Leitung)
Jonas Rabener (Sopransaxophon)
Christian Altehülshorst (Trompete)
Lars Bechstein (Posaune)
Dennis Koeckstadt (Keyboards)
Roger Clarke-Johnson (Kontrabass)
Georg Kirschner (Schlagzeug)


Streifzug

Naturkundliche Wanderung
Zu Sonnentau und Neuntöter ins Tannenhausener Moor: 2018 wurden südlich des Ewigen Meeres größere Flächen Hochmoor durch den NABU renaturiert. Landschaftsplaner Matthias Bergmann berichtet über die Maßnahmen und Ziele der Wiedervernässung und führt die Besucher in die Fauna und Flora der Moore ein.
17:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Badesee Stürenburgweg, Tannenhausen, zur Bildung von Fahrgemeinschaften

Aurich

07.08.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
„Frischer Wind!“ weht bei diesem Konzert im Fährhaus am Borkumkai ganz sicher. Die drei hochkarätigen Gipfelstürmer Maciej Frackiewicz am Akkordeon, Celina Kotz auf ihrer Geige und Marek Bracha am Klavier bieten mit jugendlicher Energie und Spielfreude ein erfrischend buntes Programm.

Technisch brillant und virtuos, doch musikalisch auch äußerst feinfühlig, steckt Maciej Frackiewicz, der aktuelle Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs, gleich mit seiner einleitenden Mozart-Bearbeitung den Rahmen dieses facettenreichen Konzertabends ab. Mit zeitgenössischen Werken, die sie extra für das maritime Ostfriesland ausgewählt haben, zeichnen die Musiker in unterschiedlichen Besetzungen ein lautmalerisches Bild der einzigartigen norddeutschen Landschaft und zeigen mit diesen Stücken gleichzeitig, wie eingängig, abwechslungsreich und vielschichtig zeitgenössische Musik sein kann. Komplettiert wird dieses frische Programm mit spannenden Werken von Piazzolla, Molique und Franck, sodass jeder Musikliebhaber auf seine Kosten kommt.
Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
12 Variationen über „Ah, vous dirai-je, Maman” KV 265

Andrzej Krzanowski (1951-1990)
The Wind Carries Echo upon the glade

Viatcheslav Semyonov (*1946)
Kalina Krasnaya

Bernhard Molique (1802-1869)
Sonate für Akkordeon und Klavier

Maciej Frackiewicz (Akkordeon)
Celina Kotz (Violine)
Marek Bracha (Klavier)

Mikolaj Majkusiak (*1983)
Sonate für Violine und Akkordeon

César Franck (1822-1890)
Prelude, Fuge und Variationen op. 18

Vincent Giles (*1985)
The Confession of Dr. Faust

Astor Piazzolla (1921-1992)
Fuga y misterio


Streifzug

Kleine kulinarische Hafenfahrt
Mit MB „Falderndelft“ erleben Sie den Emder Hafen bei einem herzhaften Matjesbrot und einer feinen Getränkeauswahl. Ausführlich erzählt Ihnen der ortskundige Bootsführer aus der Geschichte des Emder Hafens. Das Schiff ist nicht überdacht.
18:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Seemannsheim, An der Spülschleuse 1, 26723 Emden

Emden

08.08.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
- Für die Gäste auf der Empore richten wir eine Video-Projektion ein. -

Der polnische Ort Krzyowa (Kreisau) steht wie kaum ein anderer für Widerstand gegen Unrechtsherrschaft, für Austausch, Kultur und Europa. „Die Stärke Europas steckt in der Kraft seiner Kulturen!“ steht bereits in den Papieren des „Kreisauer Kreises“, einer Widerstandsgruppe gegen den Naziterror. Seit 2014 findet auf diesem historischen Boden ein ganz besonderes Musikfestival statt: Bei Krzyzowa Music treffen Künstler aus aller Welt zusammen, spielen Kammermusik auf höchstem Niveau und leben den europäischen Gedanken.

Geboren wurde die Idee des Festivals von der Berliner Geigerin Viviane Hagner und dem Festspielmacher Matthias von Hülsen. Gemeinsam mit einem hochkarätig besetzten Kammermusikensemble bringen sie Kreisau nun mit einem reizvollen Programm nach Ostfriesland: Gabriel Faurés d-Moll-Trio ist geprägt von Intimität, Leichtigkeit und Eleganz. Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ verbindet einer Jahrmarktkapelle gleich kunstvoll Tango, Marsch, Walzer oder Ragtime zu einer bunten musikalischen Märchenerzählung. Tschaikowskys monumentales Klaviertrio schließlich ist ein Glanzstück elegischer Stimmungsmalerei in der romantischen Kammermusik. Der Komponist, der diese Gattung lange kategorisch abgelehnt hatte, schuf damit ein beseeltes Meisterwerk.


Programm

Gabriel Fauré (1845-1924)
Trio d-Moll für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 120

Igor Strawinsky (1882-1971)
Suite für Klarinette, Violine und Klavier aus „Die Geschichte vom Soldaten“

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Trio a-Moll für Klavier, Violine und Violoncello op. 50
„A la mémoire d’un grande artiste“

Viviane Hagner (Violine)
Alexey Stadler (Violoncello)
Pablo Barragán (Klarinette)
Annika Treutler (Klavier)
Matthias von Hülsen (Rezitation)


Streifzug

Museumsführung
Das Dörpmuseum Münkeboe ist ein Museum zum Anfassen. Hier können Sie im wahrsten Sinne des Wortes mit den Händen begreifen, welche Kraft beispielsweise ein Schmied aufwenden musste, um aus glühendem Eisen Werkzeuge und Geräte herzustellen. Greifen Sie mal zu einem Schmiedehammer und lassen Sie den Amboss „singen“. An den Arbeitstagen stehen Ihnen hierbei die „alten“ Handwerker mit Rat und Tat zur Seite.
17:00-19:00 Uhr
Treffpunkt: Dörpmuseum Münkeboe, Mühlenstraße 3 a, 26624 Münkeboe

Münkeboe

09.08.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
- Für die Gäste auf der Empore richten wir eine Video-Projektion ein -

Ein zutiefst berührendes Seelengemälde in vier Sätzen, ein kraftvollquirliges Solistenstück und der berühmteste Macho aller Zeiten – das sind die Zutaten für den Schlussakkord des diesjährigen Festivals, den die Musiker der jungen norddeutschen philharmonie (jnp) mit Dirigent Clemens Schuldt und Matthias Kirschnereit als Solist anstimmen.

Da ein Festival nicht in wehmütigem h-Moll ausklingen soll, steht Tschaikowskys legendenumrankte „Pathétique“ am Anfang des Konzerts. Sie lässt tief in die Seele des Komponisten blicken und spiegelt das sinfonische Vermächtnis des Komponisten wider: Zuversicht, Tatendrang, Liebe, Zerstörung und schließlich Ersterben.

Mit Mendelssohns erstem Klavierkonzert eröffnen Matthias Kirschnereit und die jnp die zweite Konzerthälfte. Es war für den Komponisten bereits zu Lebzeiten ein riesiger Erfolg, schon die Uraufführung riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Kraftstrotzend, markant und energisch kommt anschließend Richard Strauss’ sinfonische Dichtung „Don Juan“ daher. Der Klangmaler hat den berühmtesten Macho aller Zeiten in einem eindrucksvollen Tongemälde verewigt – musikalische Vulkanausbrüche inklusive. Ein fulminantes Finale für die Gezeitenkonzerte 2019.

Programm

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 MWV O 7

Richard Strauss (1864-1949)
Don Juan op. 20 TrV 156

Matthias Kirschnereit (Klavier)
junge norddeutsche philharmonie (jnp)
Clemens Schuldt (Musikalische Leitung)


Streifzug

Gestütsführung mit Präsentation der Friesenpferde
Mit liebevollem Engagement wurde der Polderhof durch die Familie Brümmer zu einem stilvollen Anwesen mit dem Schwerpunkt der Zucht von Friesenpferden umgebaut. Lernen Sie bei diesem Streifzug das „Kulturgut Friesenpferd“ in diesem außergewöhnlichen Ambiente kennen. Eine Erfrischung ist inklusive.
14:30-16:30 Uhr
Treffpunkt: Der Polderhof – Friesenpferdegestüt Brümmer Bunderhee

Bunderhee

11.08.2019
17:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Simon & Jan sind clowneske Chronisten unserer Wirklichkeit. Ihre weitreichende Diagnose lautet Weltschmerz. Doch sie wissen Rat: Tombola für Pessimisten – jeder kriegt ein Hoffnungslos. Der Zuhörer findet sich hin- und hergerissen zwischen träumerischen Klängen und Quatsch in einem den Verstand beanspruchenden Programm voller Gefühl. Wie man es auch dreht und wendet – Simon und Jan nehmen einen ganz schön mit.

Von der Presse werden sie gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie haben sich die Bühne bereits mit Szenegrößen wie Stoppok, Keimzeit, Konstantin Wecker, Götz Widmann und den Monsters of Liedermaching geteilt und gefühlt jeden wichtigen Kleinkunstpreis im deutschsprachigen Raum gewonnen – vom „Prix Pantheon“ über den „Deutschen Kleinkunstpreis“ und den „Bayerischen Kabarettpreis“ bis hin zum „Salzburger Stier“.

Auch in ihrem neuen Programm wird der Erwartungshaltung des klassischen Kabarettpublikums von den beiden Mittdreißigern mit diabolischem Spaß ein Bein nach dem anderen gestellt. Hier wird dem Bürger aufs Maul, in den Kopf und in den Facebook-Account geschaut. Man fühlt sich angesprochen und gemeint, genauso wie zuweilen ertappt und entlarvt. Sie singen sich in den Kopf ihres Zuhörers, um ihm vor selbigen zu stoßen. Und wenn sie ihr Publikum doch einmal bei der Hand nehmen, dann nur, um es sanft in den nächsten Abgrund zu reißen.

Dabei sind ihre Texte saukomisch, teils ins Absurde überdreht und die zeitgeistigen Grenzen der politischen Korrektheit gern mal übertretend. Sie stehen mit Riesenmagneten vor Piercingshops, begeben sich auf die Suche nach der Eier leckenden Wollmilchsau, und das moralische Dilemma der Wohlstandsgesellschaft klingt bei ihnen in etwa so: „Mein Leben ist ein Ponyhof, doch leider find ich Ponys doof.“

Simon & Jan
Simon Eickhoff (Gitarre & Gesang)
Jan Traphan (Gitarre & Gesang)

Aurich

13.09.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Simon & Jan sind clowneske Chronisten unserer Wirklichkeit. Ihre weitreichende Diagnose lautet Weltschmerz. Doch sie wissen Rat: Tombola für Pessimisten – jeder kriegt ein Hoffnungslos. Der Zuhörer findet sich hin- und hergerissen zwischen träumerischen Klängen und Quatsch in einem den Verstand beanspruchenden Programm voller Gefühl. Wie man es auch dreht und wendet – Simon und Jan nehmen einen ganz schön mit.

Von der Presse werden sie gefeiert als „runderneuerte Liedermacher“ und ihre Videos im Netz werden hunderttausendfach geklickt. Sie haben sich die Bühne bereits mit Szenegrößen wie Stoppok, Keimzeit, Konstantin Wecker, Götz Widmann und den Monsters of Liedermaching geteilt und gefühlt jeden wichtigen Kleinkunstpreis im deutschsprachigen Raum gewonnen – vom „Prix Pantheon“ über den „Deutschen Kleinkunstpreis“ und den „Bayerischen Kabarettpreis“ bis hin zum „Salzburger Stier“.

Auch in ihrem neuen Programm wird der Erwartungshaltung des klassischen Kabarettpublikums von den beiden Mittdreißigern mit diabolischem Spaß ein Bein nach dem anderen gestellt. Hier wird dem Bürger aufs Maul, in den Kopf und in den Facebook-Account geschaut. Man fühlt sich angesprochen und gemeint, genauso wie zuweilen ertappt und entlarvt. Sie singen sich in den Kopf ihres Zuhörers, um ihm vor selbigen zu stoßen. Und wenn sie ihr Publikum doch einmal bei der Hand nehmen, dann nur, um es sanft in den nächsten Abgrund zu reißen.

Dabei sind ihre Texte saukomisch, teils ins Absurde überdreht und die zeitgeistigen Grenzen der politischen Korrektheit gern mal übertretend. Sie stehen mit Riesenmagneten vor Piercingshops, begeben sich auf die Suche nach der Eier leckenden Wollmilchsau, und das moralische Dilemma der Wohlstandsgesellschaft klingt bei ihnen in etwa so: „Mein Leben ist ein Ponyhof, doch leider find ich Ponys doof.“

Simon & Jan
Simon Eickhoff (Gitarre & Gesang)
Jan Traphan (Gitarre & Gesang)


Streifzug

Steinhausführung
Im Rheiderland, nahe der niederländischen Grenze, steht die ursprünglichste Häuptlingsburg Ostfrieslands. Im Laufe des 13. Jahrhunderts waren innerhalb der vormals freien Landesgemeinden einzelne Familien zu besonderer Macht und Einfluss aufgestiegen. Diese Häuptlingsfamilien errichteten turmförmige, wehrhafte Backsteinbauten, die Steinhäuser. Unter veränderten politischen Bedingungen wandelten sich später deren Funktion und Gestalt.
18:00-19:30 Uhr
Treffpunkt: Steinhaus Bunderhee

Bunderhee

14.09.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Über 600 begeisterte kleine und große Besucher erlebten im vergangenen Jahr im EEZ das „Oldenburger Kindermusikfestival on Tour“ bei den Gezeitenkonzerten. Nach dieser erfolgreichen Premiere ist es höchste Zeit für eine Fortsetzung! Das diesjährige OLB-Kinderkonzert, bei dem die Blindfische und Suli Puschban auf der Bühne stehen, verspricht erneut beste Unterhaltung für alle ab fünf Jahren.

Die Blindfische sind Deutschlands lustigste Rockband für Kinder und Familien. Ihre Musik geht ab wie Schmidts sprichwörtliche Katze. Mit einer unverwechselbaren Mischung aus mitreißender Rockmusik mit kindgemäßen Texten, wortwitziger Comedy und ungewöhnlichen Mitmachaktionen haben sich die drei Blindfische Andi Steil, Rolf Weinert und Roland Buchholz in die Herzen von Generationen kleiner und großer Fans in ganz Deutschland gespielt. Insgesamt elf ihrer Musikvideos liefen im KIKA, sie haben sechs CDs produziert und konnten bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen für sich verbuchen.

Suli Puschban ist ein Unikat in der Musiklandschaft, das sich jeder Einordnung widersetzt: Liedermacherin, Kinderliedermacherin, Kabarettistin. Charmant, witzig, tiefgründig. Frech, lustig und rasant erzählt sie in ihren Liedern Geschichten von Pechsträhnen, Geheimagenten und dass sie in der Badewanne aussieht wie Elvis – aber auch von Schutzengeln mit Ringelsocken oder von Prinzessin Lillifee. Alles mit viel Spaß zum Mitmachen und Mitsingen.

Die Blindfische
Rolf Weinert (Gesang, Bass & Gitarre)
Roland Buchholz (Gesang, Gitarre & Bass)
Andi Steil (Gesang, Schlagzeug & Percussion)

Suli Puschban (Gesang & Gitarre)

und ein Ensemble der Musikschule des Landkreises Aurich

Aurich

20.09.2019
15:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Geprägt von Virtuosität, Eleganz, Dynamik und Tiefe entführt das Spiel von Jochen Roß und Jens-Uwe Popp in außergewöhnliche klangliche Sphären. „Zwei Seelen – vier Hände – ein Klang…“ – so schrieb die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung über das Zusammenspiel der beiden Musiker.

Mit Gitarre und Mandoline begeben sich Roß und Popp auf eine Klangreise durch verschiedene Länder und Zeiten. Die stilistische Bandbreite ist dabei enorm: Sie schlagen einen Bogen von der Galliard John Dowlands zum spanischen Tanz von Enrique Granados, vom selbst komponierten und von Klezmer beeinflussten „Night Train to Odessa“ zum Jazz-Meisterwerk „Emigrantvisa“ des schwedischen Pianisten Jan Johansson und von „Raining at Sunset“ des Bluegrass-Virtuosen Chris Thile zur Sarabande Johann Sebastian Bachs.

Die Mandoline konnte sich in den letzten Jahren einen festen Platz im Konzertleben erobern und ist vielen Hörern heute als klassisches Instrument und als Folkmandoline aus Bluegrass und schottischer Musik vertraut. Ein unbestrittener Meister dieser Instrumente ist der Hamburger Jochen Roß, der vielen Hörern durch seine Konzerttätigkeit mit Malte Viefs „HeavyClassic Ensemble“ bekannt ist. Nach einem Aufbaustudium bei dem Lautenisten und Echo-Preisträger Joachim Held lebte er für sechs Monate in Schottland und arbeitete mit dortigen Musikern zusammen. 1999 gewann er den renommierten Mandolinen-Wettbewerb in Schweinfurt.

Unterwegs auf internationalen Bühnen hat sich Jens-Uwe Popp als Gitarrist des „Giora Feidman Trios“ und des „David Orlowsky Trios“ sowie in der Zusammenarbeit mit Schauspielern wie Ulrich Tukur und Dominique Horwitz einen Namen gemacht. Im David Orlowsky Trio wurde er ECHO Klassik Preisträger 2008 und 2015 in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“. Sein Solo-Debüt „Oremus“ (2011) wurde ebenfalls für einen ECHO nominiert.

Jochen Roß (Mandoline)
Jens-Uwe Popp (Gitarre)

Aurich

22.11.2019
20:00 Uhr
Gezeitenkonzerte 2019
Geprägt von Virtuosität, Eleganz, Dynamik und Tiefe entführt das Spiel von Jochen Roß und Jens-Uwe Popp in außergewöhnliche klangliche Sphären. „Zwei Seelen – vier Hände – ein Klang…“ – so schrieb die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung über das Zusammenspiel der beiden Musiker.

Mit Gitarre und Mandoline begeben sich Roß und Popp auf eine Klangreise durch verschiedene Länder und Zeiten. Die stilistische Bandbreite ist dabei enorm: Sie schlagen einen Bogen von der Galliard John Dowlands zum spanischen Tanz von Enrique Granados, vom selbst komponierten und von Klezmer beeinflussten „Night Train to Odessa“ zum Jazz-Meisterwerk „Emigrantvisa“ des schwedischen Pianisten Jan Johansson und von „Raining at Sunset“ des Bluegrass-Virtuosen Chris Thile zur Sarabande Johann Sebastian Bachs.

Die Mandoline konnte sich in den letzten Jahren einen festen Platz im Konzertleben erobern und ist vielen Hörern heute als klassisches Instrument und als Folkmandoline aus Bluegrass und schottischer Musik vertraut. Ein unbestrittener Meister dieser Instrumente ist der Hamburger Jochen Roß, der vielen Hörern durch seine Konzerttätigkeit mit Malte Viefs „HeavyClassic Ensemble“ bekannt ist. Nach einem Aufbaustudium bei dem Lautenisten und Echo-Preisträger Joachim Held lebte er für sechs Monate in Schottland und arbeitete mit dortigen Musikern zusammen. 1999 gewann er den renommierten Mandolinen-Wettbewerb in Schweinfurt.

Unterwegs auf internationalen Bühnen hat sich Jens-Uwe Popp als Gitarrist des „Giora Feidman Trios“ und des „David Orlowsky Trios“ sowie in der Zusammenarbeit mit Schauspielern wie Ulrich Tukur und Dominique Horwitz einen Namen gemacht. Im David Orlowsky Trio wurde er ECHO Klassik Preisträger 2008 und 2015 in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“. Sein Solo-Debüt „Oremus“ (2011) wurde ebenfalls für einen ECHO nominiert.

Jochen Roß (Mandoline)
Jens-Uwe Popp (Gitarre)


Streifzug

Steinhausführung
Im Rheiderland, nahe der niederländischen Grenze, steht die ursprünglichste Häuptlingsburg Ostfrieslands. Im Laufe des 13. Jahrhunderts waren innerhalb der vormals freien Landesgemeinden einzelne Familien zu besonderer Macht und Einfluss aufgestiegen. Diese Häuptlingsfamilien errichteten turmförmige, wehrhafte Backsteinbauten, die Steinhäuser. Unter veränderten politischen Bedingungen wandelten sich später deren Funktion und Gestalt.
18:00-19:30 Uhr
Treffpunkt: Steinhaus Bunderhee

Bunderhee

23.11.2019
20:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier