Jazz am Schießberg: Nathan Ott Quartett featuring David Liebmann

Freitag, 24.05.2019 um 20:00 Uhr

Forum am Schießberg
Am Schießberg, 75365 Calw


Tickets
ab 12,10 €


Termine und Informationen zu Jazz am Schießberg: Nathan Ott Quartett featuring David Liebmann finden Sie in unserem Webshop.


Das neue Quartett des jungen Wahl-Berliners Nathan Ott und dessen langjährigen Mentors und musikalischen Wegbegleiters Dave Liebman bringt den Geist der legendären Lighthouse-Edition der Elvin Jones Band der 70er Jahre ins 21. Jahrhundert. Sie präsentiert dabei nicht nur eine der wichtigsten Stimmen unserer Zeit auf dem Sopransaxophon, sondern bringt diese mit dem eindringlichen Ton des frisch gebackenen SWR-Jazzpreisträgers Sebastian Gille zusammen, um zu einer unverwechselbaren Textur zu verschmelzen. Vervollständigt wird diese faszinierende Musikerkonstellation mit dem ebenso mächtigen wie elastischen Kontrabass-Spiel von Robert Landfermann aus Köln, einem der gefragtesten Tieftöner des Landes. Die ersten Tourneen des Ensembles 2018 konnten bereits international für ein enthusiastisches Echo sorgen, und dabei eindrucksvoll zeigen, wie fruchtbar eine solch generationsüberschreitende interkontinentale Jazz-Begegnung sein kann. Nathan Ott freut sich sehr, dass er diese großartige Besetzung direkt anknüpfend an die Tournee in 2018 für eine zweite ausgedehnte Tour gewinnen konnte. Er findet es fantastisch, das neue Album der Band The Cloud Divers (UnitRecords) bei Jazz am Schießberg vorstellen zu können. Dave Liebman, Sopransaxophon, Tenorsaxophon Sebastian Gille, Tenorsaxophon Robert Landfermann, Bass Nathan Ott, Drums

weitere Termine

Jazz am Schießberg: Defne Sahin und Band
Die Jazzsängerin und Komponistin Defne Sahin hat eine musikalische Sprache entwickelt, die ihr Leben in verschiedenen Kulturen und Ländern widerspiegelt. In Berlin geboren und aufgewachsen lebte die junge Musikerin bereits in New York, Istanbul, Barcelona und Salvador da Bahia.

Während sie für ihr Debütalbum Yaamak türkische Lyrik von Nâzim Hikmet vertonte, singt Defne Sahin auf Unravel erstmals ihre eigenen englischen Texte und interpretiert nicht nur ihre eigenen Kompositionen, sondern unter anderem auch die von Guillermo Klein, der das Album produzierte.

„Unravel (auf Deutsch: enträtseln, entfalten) steht für Entdeckungen, die nicht vorhersehbar oder planbar sind“, erklärt Defne Sahin, „wie die meisten wirklich guten Begegnungen während einer Reise.“ Diese Reise führt von orientalischen Melodien und brasilianischer Leichtigkeit über pure Songs und freie Passagen hin zu komplexen Harmonien und Rhythmen. Mit ihrer New Yorker Band bestehend aus Fabian Almazan, Petros Klampanis und Henry Cole nahm sie das Album auf, das im Frühling 2016 beim legendären Label Fresh Sound New Talent erschien.

Heute stellt sie ihre Kompositionen mit ihrer Berliner Band bestehend aus Johannes Ballestrem (piano), Igor Spallati (bass) und Martin Krümmling (drums) vor. Im Sommer tourte die Band mit Unterstützung des Goethe-Instituts durch die Türkei. Seit 2016 verbrachte Defne Sahin mehrere Monate als Artist in Residence in der Kulturakademie Tarabya des deutschen Auswärtigen Amtes in Istanbul.
Sahin trat bereits in Jazzclubs und Konzerthäusern wie der Carnegie Hall in New York und auf Jazzfestivals in Südafrika, Holland und der Türkei auf und ist in der „internationalen Jazzszene eine feste Größe“. -Tagesspiegel
Jazz am Schießberg: Defne Sahin und Band
Die Jazzsängerin und Komponistin Defne Sahin hat eine musikalische Sprache entwickelt, die ihr Leben in verschiedenen Kulturen und Ländern widerspiegelt. In Berlin geboren und aufgewachsen lebte die junge Musikerin bereits in New York, Istanbul, Barcelona und Salvador da Bahia. Während sie für ihr Debütalbum Yaamak türkische Lyrik von Nâzim Hikmet vertonte, singt Defne Sahin auf Unravel erstmals ihre eigenen englischen Texte und interpretiert nicht nur ihre eigenen Kompositionen, sondern unter anderem auch die von Guillermo Klein, der das Album produzierte. ?Unravel (auf Deutsch: enträtseln, entfalten) steht für Entdeckungen, die nicht vorhersehbar oder planbar sind?, erklärt Defne Sahin, ?wie die meisten wirklich guten Begegnungen während einer Reise.? Diese Reise führt von orientalischen Melodien und brasilianischer Leichtigkeit über pure Songs und freie Passagen hin zu komplexen Harmonien und Rhythmen. Mit ihrer New Yorker Band bestehend aus Fabian Almazan, Petros Klampanis und Henry Cole nahm sie das Album auf, das im Frühling 2016 beim legendären Label Fresh Sound New Talent erschien. Heute stellt sie ihre Kompositionen mit ihrer Berliner Band bestehend aus Johannes Ballestrem (piano), Igor Spallati (bass) und Martin Krümmling (drums) vor. Im Sommer tourte die Band mit Unterstützung des Goethe-Instituts durch die Türkei. Seit 2016 verbrachte Defne Sahin mehrere Monate als Artist in Residence in der Kulturakademie Tarabya des deutschen Auswärtigen Amtes in Istanbul. Sahin trat bereits in Jazzclubs und Konzerthäusern wie der Carnegie Hall in New York und auf Jazzfestivals in Südafrika, Holland und der Türkei auf und ist in der ?internationalen Jazzszene eine feste Größe?. -Tagesspiegel
Jazz am Schießberg: Johannes Bigge Trio
Das Piano-Trio gehört zu den gängigsten Formationen jener höchst heterogenen Musikform, die wir der Einfachheit halber immer noch Jazz nennen. Wer sich in diesem Format Gehör verschaffen will, muss sich folglich etwas Besonderes einfallen lassen. Einer von denen, die das können, ist Johannes Bigge. Das Besondere im Besonderen des in Leipzig lebenden Pianisten besteht darin, dass es bei ihm gar nicht besonders, sondern ganz leicht, logisch und selbstverständlich klingt. 2010 gründete er sein aktuelles Trio, dem seit Anbeginn die unglaublich dynamische Bassistin Athina Kontou angehört. Der trommelnde Tausendsassa Moritz Baumgärtner komplettierte die Formation vier Jahre später. Imago ist nach Pegasus das zweite Album in dieser Besetzung. Die Musik wirkt vom ersten Ton an wie ein kollektiver Befreiungsschlag. Bigge leugnet keines seiner Vorbilder, die gleichermaßen in Jazz, Klassik und Pop zu finden sind, und doch musizieren die drei Visionäre dermaßen intuitiv und musikantisch, als hätte es noch nie zuvor die Aufnahme eines anderen Piano-Trios gegeben. Es geht dabei weder um Erwartungshaltungen noch um die Ausfüllung vorgeprägter Formen. Im Gegenteil, jeder Song ist eine neue Entdeckungsreise. Die Kompositionen stammen zwar ausschließlich aus der Feder des Pianisten, aber in seiner Grundbeschaffenheit gleicht das Trio einem gleichseitigen Dreieck, bekanntlich eine der belastbarsten geometrischen Formen überhaupt. Die Länge der Seiten und der Schwerpunkt werden jedoch in jedem Song neu verhandelt. Text: Wolf Kampmann
Jazz am Schießberg: Johannes Bigge Trio
Das Piano-Trio gehört zu den gängigsten Formationen jener höchst heterogenen Musikform, die wir der Einfachheit halber immer noch Jazz nennen. Wer sich in diesem Format Gehör verschaffen will, muss sich folglich etwas Besonderes einfallen lassen. Einer von denen, die das können, ist Johannes Bigge.

Das Besondere im Besonderen des in Leipzig lebenden Pianisten besteht darin, dass es bei ihm gar nicht besonders, sondern ganz leicht, logisch und selbstverständlich klingt. 2010 gründete er sein aktuelles Trio, dem seit Anbeginn die unglaublich dynamische Bassistin Athina Kontou angehört. Der trommelnde Tausendsassa Moritz Baumgärtner komplettierte die Formation vier Jahre später.

"Imago" ist nach "Pegasus" das zweite Album in dieser Besetzung. Die Musik wirkt vom ersten Ton an wie ein kollektiver Befreiungsschlag. Bigge leugnet keines seiner Vorbilder, die gleichermaßen in Jazz, Klassik und Pop zu finden sind, und doch musizieren die drei Visionäre dermaßen intuitiv und musikantisch, als hätte es noch nie zuvor die Aufnahme eines anderen Piano-Trios gegeben. Es geht dabei weder um Erwartungshaltungen noch um die Ausfüllung vorgeprägter Formen. Im Gegenteil, jeder Song ist eine neue Entdeckungsreise. Die Kompositionen stammen zwar ausschließlich aus der Feder des Pianisten, aber in seiner Grundbeschaffenheit gleicht das Trio einem gleichseitigen Dreieck, bekanntlich eine der belastbarsten geometrischen Formen überhaupt. Die Länge der Seiten und der Schwerpunkt werden jedoch in jedem Song neu verhandelt.

Text: Wolf Kampmann

Eventdaten bereitgestellt von: Konzertkasse