Video des Monats. Ozeanische Gefühle 01

Dienstag, 19.02.2019 bis Donnerstag, 28.02.2019



Tickets


Camille Henrot. Grosse Fatigue


Henrot (*1978) entstand nach monatelangen Recherchen im größten Museumskomplex der Welt, dem Smithsonian Institute in Washington. Mit aufpoppenden Bildschirmfenstern und einer fulminanten Bilder- und Wortflut erzählt Henrot eine stylishe Genesis. Ein rasanter Rap sampelt indianische Mythen, religiöse Schöpfungsgeschichten, Evolutionstheorien, zoologische Präparate und ethnografische Objekte. Henrots Desktop als zentraler Zugang zur Welt führt vor, wie sehr wir im digitalen Zeitalter Wissen als Gleichzeitigkeit der Ideen konsumieren und wie schnell Orientierungslosigkeit droht.



Die neue Programmreihe präsentiert unter dem Titel »Ozeanische Gefühle« im monatlichen Wechsel in Filme über die Neugierde des Menschen, seine Umwelt und die Natur zu erforschen, zu verstehen und zu gestalten. Sie verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der die Geschichte des Museums seit Gründung prägt.



Das Ozeanische Gefühl erlangte durch Sigmund Freud anhaltende Prominenz, der von sich behauptete, dieses Gefühl der »Zusammengehörigkeit mit dem Ganzen« und die Sehnsucht, ein Teil der Ewigkeit zu sein und im Unendlichen zu verschmelzen, nicht zu kennen. Das Wort »ozeanisch« meint dabei nicht nur eine spezielle Empfindung beim Anblick des Meeres, sondern das grundlegende Gefühl des Einsseins mit der Welt.



Angesichts existenzieller Veränderungen unseres Planeten und bedrohlicher Umweltzerstörung steht unser Verhältnis zur Natur grundsätzlich in Frage und damit jene allumfassende Emotion. Demgegenüber erscheinen unsere Strategien der Aneignung und der Erfindung von Welt, das Streben, die Erde zu erkunden und zu kategorisieren, erscheinen gleichsam »ozeanisch«: unbegrenzt und schrankenlos. Dies gilt ebenso für die Effekte der Globalisierung.



Es folgen danach Projektionen von Sven Johne, Ursula Biemann, Julian Charrière, Simon Starling und Solveig Settemsdal.




Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

weitere Termine

DAUERAUSSTELLUNG
Die Ausstellung ist nach Erdteilen bzw. Großregionen gegliedert und umfasst eine Ausstellungsfläche von insgesamt 4200 Quadratmetern:

Die Exponate im Abschnitt SÜDOSTASIEN zeigen das handwerkliche Können und das ästhetische Empfinden der ausgewählten Kulturen und Ethnien. Sie erzählen von längst vergessenen Wanderungen und kulturellen Kontakten. Der Gebrauch spezieller Schmuckformen, Waffen, Kleidung ist nicht selten an eine besondere religiöse oder gesellschaftliche Funktion gebunden.

Im Bereich SÜDASIEN stehen Sri Lanka, der indische Kulturraum sowie die Kulturen der Ureinwohner der Region im Mittelpunkt der Ausstellung. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Dorfkomplex aus Kutch, in Gujarat, der von Kunsthandwerkern dieser Region aufgebaut wurde.

Im Ausstellungsbereich MONGOLEN und TIBETER wird ein zusammenhängender Kulturraum vorgestellt, der sich vom Südhang des Himalaya und seiner Ausläufer nord- und westwärts durch sechs Länder (Indien, Nepal, Buthan, China, Mongolei, Russland) von Asien bis nach Europa erstreckt.

Der OSTASIEN-Abschnitt mit China und Japan greift die „Bilder“ auf, die wir von diesen Ländern haben und reflektiert und hinterfragt sie.

Der Großraum NORDOSTASIEN besteht aus dem Fernen Osten Russlands, aus Korea, Nordjapan und Nordostchina. Ein gemeinsames Merkmal der Völker dieser Region ist der Schamanismus. Präsentiert wird auch die Ainu-Sammlung, die mit über 700 Objekten zu den größten Europas zählt.

Die ORIENT-Ausstellung „Kulturen im Dialog“ stellt das Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer und religiöser Zugehörigkeit des Nahen und Mittleren Ostens und die Wechselbeziehungen zwischen Nomaden und Sesshaften in Mittelasien dar. Im Mittelpunkt stehen die Basare, Tee- und Kaffeehäuser

Lange Zeit galten OSTAFRIKA und SÜDAFRIKA in Europa als geheimnisumwittertes Goldland des Altertums. Das „Reich des Priesterkönigs Johannes“ und „König Salomos Minen“ wurden häufig in diese Region verlegt. In den Steinbauten Simbabwes und den einst blühenden Handelszentren der Ostküste können die Besucher den Spuren dieser Legenden folgen. In der Ausstellung begegnen uns aber auch Buschmänner (San) und die Hirtennomadenvölker der Zulu, Massai und Herero. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Masken der ostafrikanischen Makonde.

Der Ausstellungsbereich AMERIKA vermittelt die Vielfalt nicht nur der indianischen Kulturen auf diesem Kontinent. Die Darstellung der afroamerikanischen Kultur Südamerikas wird die Themen Religion und Integration aufgreifen. Wunderschöne Federarbeiten aus dem Amazonasgebiet sowie eine umfangreiche Keramiksammlung aus dem Andenraum werden zu sehen sein. Die Ausstellung Nordamerikas greift die Kultur der „klassischen Indianer“ der Plains auf.

Der Bereich AUSTRALIEN und OZEANIEN zeigt sowohl die Vielfalt der traditionellen Kulturen der Ureinwohner auf, als auch die Perspektiven und Probleme dieser Menschen in unserer Zeit. Dabei wird Fiji als exemplarische Verbindungsstelle zwischen Melanesien und Polynesien besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Fiji-Sammlung des Museums zählt zu den ältesten der Welt.

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Leipzig

17.06.2019
Kinder machen Messe

Hier erleben sechs- bis zehnjährige Besucher, was eine Messe ist, welche Ideen davon ausgehen und wie man sich selbst als Händler oder Messebesucher fühlt. Das Projekt ist deutschlandweit etwas Besonderes: Zum ersten Mal wird die Messe Thema einer Kinderausstellung.

Die Kommunikationsplattform Messe eignet sich ideal, um Kinder für Handel und Informationsaustausch zu begeistern. Das Museum nutzt die kindliche Neugier, Spielfreude und Entdeckerlust, um wichtige Tätigkeitsfelder der Messe erfahren zu lassen. So lernt die nächste Generation spielerisch Strukturen des Handels kennen und zugleich die Stadtgeschichte zu

begreifen. Die Kindermesse mit ihren historischen Buden und fremden Gestalten ist kein musealer Raum, sondern eine Spielewelt, ein Messeplatz. Historische Kostüme, Spiele und Mitmachaktionen erleichtern den Kindern, dieses für sie zunächst nicht alltägliche Thema zu erkunden.

Die Ausstellung schlägt den Bogen ins Heute, zu aktuellen Messen wie der Leipziger Buchmesse, der Manga-Comic-Convention und der modell-hobby-spiel.



Was darf man hier?

Riechen, tasten, schieben, bestaunen, schmökern, drehen, raten, stöbern, messen, wiegen, verkleiden, Schattentheater spielen, lesen, hören, handeln, eigenes Geld machen – alles ist möglich und gewünscht!



Die Ausstellung im Kindermuseum entsteht mit Unterstützung und Know-how der Leipziger Messe.




Dienstag - Sonntag und Feiertage 10 - 18 Uhr

Leipzig

17.06.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

17.06.2019
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Hamburg

17.06.2019
11:00 Uhr
Tickets
ab 18,00 €
Der Traum der Bibliothek

Die KünstlerInnen in der Ausstellung sprechen über das Spiel mit der Sammlung, ihren Präsentationsformen und ihren Ordnungskriterien, letztlich über die gesamte Situation einer Bibliothek: Bücherregale, Display- und Lesemöbel werden in den Blick genommen und nicht zuletzt wird die Form und die Lage der Bibliothek in der Stadt erforscht.


Siegen

17.06.2019
11:00 Uhr
Vergiss die #liebe nicht!

In der Saison 2019 dreht sich im LWL-Freilichtmuseum Detmold alles um die Liebe. Was bedeutet Liebe heute? Wen oder was lieben wir? Und wie verändern sich unsere Begriffe und Vorstellungen angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese und viele weitere Fragen werden vom 2. April bis 31. Oktober 2019 anhand sehr berührender, humorvoller und auch trauriger Liebesgeschichten in der Sonderausstellung „Vergiss die #liebe nicht!“ in den Mittelpunkt gerückt. Über eine App sind Sie zu einem Date mit den Liebesobjekten eingeladen und können auch selbst Teil der Ausstellung werden: mit Ihrer eigenen Liebesgeschichte.



An einigen Stationen im Gelände werden darüber hinaus historische Liebesgeschichten erzählt, von der Eheanbahnung oder Bindungen aus Vernunft bis zur Liebesheirat, von der heimlichen bis zur tragischen Liebe. Zudem gibt es ein spannendes und abwechslungsreiches Begleitprogramm, das in Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Führungen und Workshops das Thema Liebe in seinen zahlreichen Facetten aufgreift.


Di bis So und an allen Feiertagen von 09.00 bis 18.00 Uhr

Detmold

17.06.2019
bauhausPositionen

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Bauhaus-Gründung in Weimar zeigt die Graphische Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt eine Ausstellung mit Werken aus dem eigenen Bestand. Das Herzstück der ca. 60 Exponate umfassenden Präsentation bildet die »Meistermappe des Staatlichen Bauhauses 1923«.



Diese Rarität ist ein Schlüsselwerk der europäischen Druckgrafik mit Arbeiten von Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Gerhard Marcks, Georg Muche, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und Lothar Schreyer. Die Edition des Bauhausverlages ist nur in einer geringen Auflage von 100 Exemplaren erschienen.



Weitere Einzelwerke von am Bauhaus vertretenen Künstlern lassen die individuelle Vielfalt der »bauhausPositionen« anschaulich werden. Gerade der Vergleich zu Arbeiten aus der Zeit vor 1919 belegt, wie die damalige Künstlergeneration an den Gedanken des Bauhauses teilnahm und diese umsetzte. Besonders anschaulich wird das »Neue Sehen« in der Sektion, die sich der Fotografie widmet.



Bekanntlich führte die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 zur Auflösung der Institution Staatliches Bauhaus, aber die Bauhaus-Idee blieb wegweisendes Programm für die Moderne Kunst. Exemplarische Arbeiten von Künstlern nach dem Zweiten Weltkrieg belegen die Aktualität.



Bildunterschrift: Wassily Kandinsky, Abstrakte Komposition »Fröhlicher Aufstieg«, 1923

Blatt 2 aus der Meistermappe des Staatlichen Bauhauses, Farblithographie, HLMD

Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

RHEINPFALZ-CARD-Aktion: Vergünstigte Tickets für den Eintritt in den Erlebnispark Tripsdrill
Tripsdrill – der Erlebnispark für Groß und Klein
Unweit von Stuttgart liegt der Erlebnispark Tripsdrill, der 2015 als „Europe’s Best Amusement Park“ mit dem European Star Award – dem begehrten Oscar der Freizeitparkbranche – ausgezeichnet wurde. Über 100 originelle Attraktionen, das Wildparadies sowie das Natur-Resort erwarten die Besucher. Der Raketenstart mit der Katapult-Achterbahn „Karacho“, die von 0 auf 100 km/h in nur 1,6 Sekunden beschleunigt, verspricht Adrenalin pur. Im Wartbereich präsentiert Erfinder Karle Kolbenfresser seine kuriosen Ideen. Neu ist das Themenrestaurant direkt bei der Karacho – gebaut im Stil eines alten Fabrikgebäudes.
Das Angebot in Tripsdrill reicht von rasanten Achterbahnen über wilde Wasserschussfahrten und gemütliche Familienattraktionen bis hin zu spannenden Abenteuern für die Kleinsten. Bei jedem Wetter gut aufgehoben ist man im Indoor-Spielebereich „Gaudi-Viertel“ mit zahlreichen Spielmöglichkeiten.
Im Eintritt für den Erlebnispark ist auch das Wildparadies enthalten. Hier kann man rund 40 verschiedene Tierarten erleben, die moderierte Fütterung von Wolf, Luchs, Bär & Co. sowie die Flugvorführungen in der Falknerei verfolgen (täglich außer freitags).
Neben 20 Schäferwagen (für bis zu 5 Pers.) gibt es im Natur-Resort Tripsdrill 20 Baumhäuser (für bis zu 4 bzw. 6 Pers.). Ausgestattet mit einem Aufenthalts- und Schlafbereich, einer Sitzecke mit Flachbildfernseher, kostenfreiem WLAN, Kaffeemaschine und Kühlschrank sowie eigenem Sanitärbereich mit Dusche und WC, bieten sie Hotelkomfort in luftigen Höhen.
Ein Veranstaltungshöhepunkt erwartet die Besucher im Herbst: Bei den Schaurigen Altweibernächten (an ausgewählten Terminen im Oktober) sorgen düstere Gestalten, Grusellabyrinthe und nächtlicher Fahrspaß auf den rasanten Achterbahnen Mammut, Karacho & G’sengte Sau für unheimliche Stimmung auf Schwäbisch.
Informationen:
Erlebnispark Tripsdrill
74389 Cleebronn
Tel. 0 71 35 / 99 99
http://www.tripsdrill.de
info@tripsdrill.de
Saison 2019: 06. April bis 3. November, täglich ab 9:00 Uhr
Gutschein an der Kasse in einen Tripsdriller Tages-Pass eintauschen

Inklusive Wildparadies

Cleebronn

17.06.2019
09:00 Uhr
Tickets
Poetry & Performance. Die osteuropäische Perspektive

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellen sich vor allem Dichter*innen und Künstler*innen in Osteuropa der Herausforderung, die kommunikative und politisch-ideologische Indienstnahme der Sprache zu reflektieren und zu erforschen. Sie tun dies mit ästhetischen Mitteln, indem sie die materielle und mediale Dimension der Sprache ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken und für sich und ihr Publikum performative Situationen schaffen, in denen Möglichkeiten sprachlicher Äußerung erprobt, durchgespielt und ausagiert werden. Die Ausstellung präsentiert Autor*innen aus den Subkulturen sozialistischer Staaten neben zeitgenössischen Positionen. Damals wie heute gewinnen Poetry & Performance in politischen Krisenzeiten eine besondere Brisanz, da in diesen ephemeren und flexiblen Formen Zusammenhänge behandelt werden können, die ansonsten unbesprochen blieben.





Künstler*innen Milan Adamčiak • Akademia Ruchu • Nikita Alekseev • Gábor Altorjay • Pavel Arsenev • Damir Avdić • Babi Badalov • Bosch+ Bosch (Attila Csernik • Slavko Matković • László Szalma) • Collective Actions Group • Coro Collective • Ľubomír Ďurček • Exterra XX • Else Gabriel / Via Lewandowsky • Rimma Gerlovina • Jelena Glazova • Tomislav Gotovac • Group of Six Artists • Bohumila Grögerová / Josef Hiršal • Gino Hahnemann • Tibor Hajas • Václav Havel • Jörg Herold • Semyon Khanin (Orbita) • Vladimir Kopicl • Dávid Koronczi • Katalin Ladik • Yuri Leiderman / Andrey Silvestrov • Via Lewandowsky/ Durs Grünbein • Vlado Martek • Kirill Medvedev • Jan Měřička • Andrei Monastyrski • Ladislav Novák • Pavel Novotný • NSRD (Hardijs Lediņš • Juris Boiko • Imants Žodžiks) • OHO Group (Nuša & Srečo Dragan • Naško Križnar) • Orange Alternative • Roman Osminkin • Ewa Partum • Bogdanka Poznanović • Dmitri Prigov • Pussy Riot • Lev Rubinstein • Mladen Stilinović • Gabriele Stötzer • Tamás Szentjóby • Bálint Szombathy • Slobodan Tišma • Dezider Tóth (Monogramista T.D) • Raša Todosijević • Jaromír Typlt • Jiří Valoch



Kurator*innen Tomáš Glanc, Sabine Hänsgen, beide Universität Zürich (Slavisches Seminar, Projekt „Performance Art in Eastern Europe“)



In Zusammenarbeit mit Dubravka Ðurić, Daniel Grúň, Emese Kürti, Claus Löser, Pavel Novotný, Branka Stipančić, Darko Šimičić, Māra Traumane



Begleitprogramm Denise Ackermann, Frank Eckhardt, Tomáš Glanc, Sabine Hänsgen



Bild: Tomislav Gotovac: Degraffiting, 1990, Courtesy Collection Sarah Gotovac, Tomislav Gotovac Institute, Zagreb




Mi 13–20 Uhr, Do & Fr 15–19 Uhr, Sa & So 14–18 Uhr

Dresden

17.06.2019
Johanna Jaeger, camera commentary. Dresdner Stipendium für Fotografie 2018

Johanna Jaeger (1985) setzt die Fotografie als Bestandteil einer experimentellen künstlerischen Praxis ein, die sowohl die Wahrnehmung selbst wie auch die Elemente der Fotografie befragt. In Dresden entstanden u. a. Porträts legendärer Kameramodelle aus dem Bestand der Technischen Sammlungen Dresden, die zusammen mit Oberflächenaufnahmen zerfließender Fotoemulsionen präsentiert werden. Die Geschichte der Fotografie vermittelt sich in der „Kamerastadt Dresden“ auch in Geschichten von technischen Apparaturen und Materialien - in den Installationen der Ausstellung.




Di – Fr 9 bis 17 Uhr
Sa / So / Feiertag 10 bis 18 Uhr

Dresden

17.06.2019
Zug um Zug - was aus Figuren Menschen macht

Zug um Zug – der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf ein Werk der Ausstellung. Roland Perathoner hat bekannte Personen des öffentlichen Lebens in Südtirol als Figuren eines Schachspiels dargestellt: das Leben als großes Spiel um Anerkennung, Einfluss, Macht und Gewinn.



Aber zu einem menschlichen Miteinander braucht es noch mehr: beispielsweise Wertschätzung, Verständnis, Vertrauen, gegenseitigen Respekt und Begegnung auf Augenhöhe. Erst das macht aus Figuren Menschen!



Die Ausstellung versammelt Werke von elf Künstlern aus dem Grödnertal in Südtirol. Ausgewählt wurden Werke, die in der einen oder anderen Weise die Begegnung von Menschen mit sich selbst, mit anderen Menschen oder mit Gott zum Thema hatten. Dass Begegnungen und Beziehungen zwischen Menschen nicht immer gelingen und durchaus ihre Hindernisse haben, wird an vielen der Arbeiten deutlich.



Die ausgestellten Werke mögen den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung einen kleinen Eindruck vermitteln, wie sich aus der 400jährigen Tradition der Grödner „Herrgottschnitzer“ eine vielseitige Kunstszene entwickelt hat.



Führungen durch die Ausstellung können Sie buchen unter

Tel. +49-651-7105255 oder

per E-Mail unter
museum@bistum-trier.de



Führungshonorar 35,00 Euro (ca. 60 Min.) zzgl. Eintritt



Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Kultur im Bischöflichen Generalvikariat Trier sowie der Diözesanstelle für Exerzitien, geistliche Begleitung und Berufungspastoral.



Abb.: Roland Perathoner, Pro und Contra, Foto: Studio Kostner




Dienstag - Samstag 9 - 17 Uhr
So u. Feiertag 13 - 17 Uhr

Oster- und Pfingstmontag geöffnet!

Trier

17.06.2019
Kunstkompass – Für Menschen in Veränderungssituationen

INHALT



Unter professioneller Anleitung von Dozenten des Alanus Werkhauses und der Alanus Hochschule machen Sie sich in diesem elfwöchigen Kurs vertraut mit folgenden künstlerischen Disziplinen: Zeichnung, Malerei, Bildhauerei, Schauspiel und Sprache.



Exklusiv betreut lernen Sie in einer kleinen Gruppe die Grundlagen der jeweiligen Disziplinen kennen, arbeiten praktisch und experimentieren in den verschiedenen Arbeitsfeldern. Im Mittelpunkt stehen dabei der offene Prozess, das Eintauchen in die (noch) unbekannten Ausdrucksformen sowie die Erfahrungen beim Umgang mit künstlerischen Mitteln und beim Gestalten: Wie bearbeiten Sie ein Thema oder eine Fragestellung in den unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen mit ihren jeweiligen spezifischen Ausdrucksmitteln?  



Künstlerische Arbeit birgt ein großes Potential. Ihre Erfahrungen damit können ebenso wie die Reflexion darüber als Impuls dienen und auf Ihr tägliches Leben übertragen werden. Durch das Zeichnen und Malen sensibilisieren Sie beispielsweise Ihre Wahrnehmung, durch Improvisationen im Schauspiel üben Sie den Umgang mit unerwarteten Situationen oder Sie lernen durch die Gestaltung von Sprache, Ihre Interessen klar zu formulieren. 



Der Kunstkompass bietet Ihnen auch die Möglichkeit, Ihren persönlichen Themen und Fragen mit den Mitteln der Kunst intensiv nachzugehen und sie in vielfältigen, teils eindringlichen Begegnungen - mit sich selbst, der Gruppe und eben mit der Kunst - aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Durch Ihre Erfahrungen schärfen Sie den Blick für Ihre persönlichen Kompetenzen. In einem geschützten Raum können Sie Anregungen finden, mit Veränderungssituationen offen und kreativ umzugehen, und weitergehend auch konkrete Ideen und Pläne für die Zukunft entwickeln.



Sie benötigen keine Vorkenntnisse. Spaß am Spiel und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, fördern den künstlerischen Prozess.



ABLAUF



Die fünf Disziplinen werden wochenweise unterrichtet. Eine Abschlusswoche dient dazu, noch einmal auf die gesamte Zeit zurück-zublicken. Begleitende Impulse und Gespräche zu den Themen Kunstgeschichte, Philosophie und Ästhetik sowie Ausstellungsbesuche runden den Kurs ab. 



KÜNSTLERISCHE DISZIPLINEN



ZEICHNUNG (2 WOCHEN)




  • Sensibilisierung der Wahrnehmung

  • Zeichnung als Form der persönlichen Aneignung und des individuellen Ausdrucks



SCHAUSPIEL (2 WOCHEN)




  • Kreative und handwerkliche Mittel des Theaters

  • Gestik, Mimik, Körperarbeit

  • Improvisation



MALEREI (2 WOCHEN)




  • Einführung in Grundlagen der Malerei und bildnerisches Gestalten

  • Farbe als individuelles Ausdrucksmittel



PRAKTISCHE MATERIALKUNDE FÜR MALREI UND BILDHAUEREI (1 WOCHE)




  • Herstellung und Anwendung künstlerischer Arbeitsmaterialien in Theorie und Praxis



BILDHAUEREI UND RÄUMLICHES GESTALTEN (2 WOCHEN)




  • Einführung und Grundlagenvermittlung

  • Skulpturales und plastisches Arbeiten



SPRACHE / SPRACHGESTALTUNG (1 WOCHE)




  • Grundlegende Elemente der Sprachgestaltung

  • Sprechen für die Bühne



ABSCHLUSSWOCHE (1 WOCHE)




  • Fortführung der Bearbeitung individueller, künstlerischer Fragestellungen

  • Rückblick und Ausblick



> PHILOSOPHISCHE BETRACHTUNGEN im 14 tägigen Rhythmus



ZIELGRUPPE




  • Für Menschen, die Lust haben, verschiedene künstlerische Disziplinen kennenzulernen, in künstlerische Prozesse einzutauchen und sich ohne Leistungsdruck künstlerisch auszuprobieren sowie

  • für Menschen in Lebensphasen mit Freiräumen (z.B. den Ruhestand, ein Sabbatical oder den Zeitraum vor dem Wiedereinstieg in den Beruf), die ihre Zeit bewusst nutzen wollen, sich Impulse zur Orientierung wünschen und neue Perspektiven und Ideen für ihre Situation entwickeln möchten.



PREIS



1.430 EUR



TIPP



Zum Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat.



EINE VORHERIGE ANMELDUNG IST UNBEDINGT NOTWENDIG.




Mo, Di, Do und Fr, jeweils 09:00 – 13:00 Uhr
Freie Atelierzeiten:
Mo, Di und Do, jeweils 13:00 – 17:00 Uhr,
Mi 09:00 – 17:00 und Fr 13:00 – 14:00 Uhr
Philosophische Betrachtungen:
14-tägig, jeweils nachmittags
Alltagstauglich!

Von einfach bis extravagant, immer aber originell und kreativ – so gestaltete sich der modische, vorwiegend für den alltäglichen Gebrauch konzipierte Schmuck in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Noch stärker als heute wurde zwischen Tagesschmuck und repräsentativem Abendschmuck unterschieden. Prunkte man abends mit Brillanten und kostbaren Edelsteinen, so galt für den Tagesschmuck meist »No diamonds before 6pm«. Unzählige Variationen entstanden zu diesem Thema. Lieblingsmaterial war oft Silber, manchmal vergoldet, besetzt mit weniger edlen Schmucksteinen. Dementsprechend preisgünstiger in der Herstellung und Anschaffung, boten die tagsüber von der Damenwelt getragenen Anhänger, Broschen oder Armbänder besonders viel Spielfläche für innovative Lösungen und die Umsetzung neuer stilistischer Einflüsse wie Jugendstil oder Art déco. 



Von Fabergé und Cartier mag man träumen, wirklich interessant ist aber der Schmuck, den man auch selbst tragen möchte. Über 350 Exponate, vor allem aus Deutschland und Österreich, regen dazu an, sich mit dem Schmuckdesign des frühen 20. Jahrhunderts auseinanderzusetzen. Und bei vielen Schmuckstücken stellt man erstaunt fest,  wie modern und modisch sie erscheinen. Verliehen sie vor über 100 Jahren den Kleidern und Kostümen unserer Urahninnen den letzten Schliff, so kann man sich heute vorstellen, sie ebenso gut mit Pulli und Jeans zu kombinieren. Designgeschichte, die nichts an Frische verloren hat! 



Alle Exponate stammen aus der bisher nicht gezeigten Privatsammlung Ratz-Coradazzi. Die Sammlerin investierte schon im Alter von sieben Jahren ihr Taschengeld in ihr erstes Jugendstilschmuckstück. Diese Begeisterung hält bis heute an, nur dass die Objekte immer qualitätvoller wurden und die Sammlung seit Jahren internationalen Rang erreicht hat. Aber es ist nicht nur das Sammeln, sondern auch das Erforschen, das Astrid Ratz-Coradazzi interessiert und beschäftigt. Seit langem durch ihren Mann unterstützt, arbeitet sie sich erfolgreich durch Archive und Bibliotheken, um die Schmuckstücke zu identifizieren und ihnen einen Hersteller zuzuweisen. Somit ist die Ausstellung, ebenso wie der begleitende Katalog, ein »Who is Who« des deutschen und österreichischen Schmuckdesigns.



Bildunterschrift: Plakat zur Ausstellung, Gestaltung: BOROS


Dienstag, Donnerstag, Freitag
10.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch
10.00 - 20.00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00 - 17.00 Uhr

Montag geschlossen

Ein Jahr für die Kunst – Plastik und Skulptur

INHALT



In diesem Jahreskurs erlernen Sie in drei aufeinander aufbauenden Modulen die Grundlagen der Bildhauerei. Sie gestalten plastisch-skulptural, schulen Ihre Wahrnehmung und vertiefen Ihre künstlerische Praxis. Ihr „Jahr für die Kunst“ mündet in eine gemeinsame Atelierausstellung.



Modul 1 „Einstieg in die Form“ (4 Wochenenden)



Im ersten Modul eignen Sie sich die plastischen und skulpturalen Gestaltungsgrundlagen an. Sie entdecken die Sie umgebende Formenvielfalt und untersuchen, welchen Gesetzmäßigkeiten die Formen folgen. Sie probieren sich aus und gestalten eigene Plastiken und Skulpturen mit den Materialien Ton, Gips, Papier und Draht.



Modul 2 „Inspiration Körper“ (3 Wochenenden, 1 Intensivwoche)



Die Körper von Mensch und Tier mit ihren spezifischen Ausdrucksweisen bilden den Ausgangspunkt des zweiten Moduls. Hier sammeln Sie Inspirationen für Ihre künstlerische Arbeit. In der praktischen Arbeit setzen Sie sich ebenso mit bekannten wie mit ungewohnten Materialien auseinander. Sie entwickeln individuelle plastische Arbeiten, erleben den künstlerischen Prozess und vertiefen Ihr künstlerisches Anliegen.



Modul 3 „Vertiefung und Individualisierung“ (3 Wochenenden, 1 Intensivwoche)



Im Fokus des dritten Moduls steht der Findungs- und Vertiefungsprozess hinsichtlich Ihrer künstlerischen Themen und Ausdrucksmöglichkeiten. Angeregt durch künstlerische Übungen experimentieren und arbeiten Sie frei. Individuelles Feedback und theoretischer Input der Dozentinnen, analytischstrukturierte Betrachtungen und Wahrnehmungsübungen sowie Reflexion und fachlicher Austausch in der Gruppe begleiten und vertiefen Ihr künstlerisches Schaffen.



Bei entsprechender Vorerfahrung kann jedes Modul einzeln gebucht werden.

Kosten Modul 1: 460 Euro // Modul 2 und 3: jeweils 690 Euro



ZIELGRUPPE



Für Künstler, Interessierte sowie Kunstpädagogen und -therapeuten mit und ohne Vorerfahrung, die künstlerisch aktiv werden, den eigenen künstlerischen Weg vertiefen und in einer Gruppe arbeiten möchten.



 Anerkannt als Bildungsurlaub in NRW



TIPP



Zum Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat.



PREIS



1800 EUR



EINE VORHERIGE ANMELDUNG IST UNBEDINGT NOTWENDIG.




10 Wochenenden:
10.05. – 12.05.19 // 14.06. – 16.06.19
12.07. – 14.07.19 // 30.08. – 01.09.19
20.09. – 22.09.19 // 11.10. – 13.10.19
22.11. – 24.11.19 // 13.12. – 15.12.19
17.01. – 19.01.20 // 14.02. – 16.02.20
jeweils Fr 17:30 – 21:00, Sa 09:00 – 18:00 und So 09:00 – 14:00 Uhr
2 Intensivwochen:
21.10. – 27.10.19 // 13.04. – 19.04.20
jeweils Mo – Sa 09:00 – 17:00 und So 09:00 – 14:00 Uhr

Alfter

17.06.2019
Gegenspieler. Zwei Fotoprojekte von Erasmus Schröter

Erasmus Schröter ist 1956 in Leipzig geboren, wo er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studiert. 1985 verlässt er zusammen mit seiner Frau, der Malerin Annette Schröter, die DDR, übersiedelt nach Hamburg und fotografiert dort für Zeitschriften wie den Stern. Seit 1997 lebt und arbeitet er wieder in Leipzig. Bekanntheit erlangt er mit der Serie „Bunker“, in der er verfallene Bunker an der Atlantikküste mit grellen Lichteffekten in Szene setzt.



In der Ausstellung „Gegenspieler“ treffen nun zwei Fotoprojekte Schröters aufeinander: Die Serie der „Komparsen“ zeigt Frauen und Männer mit ernstem, in die Ferne gerichteten Blick vor trister Kulisse. Dem gegenüber setzt Schröter in der Serie „Contest“ Fotografien von Teilnehmern des Wave-Gotik-Treffens in Leipzig, die mit ihren außergewöhnlichen Aussehen die Geschlechtergrenzen hinterfragen. Trotz des gesetzten Kontrastpunktes zwischen den stark geschminkten und kostümierten Männern und den eher unauffälligen Komparsen offenbart sich dem Betrachter bei beiden Fotoserien die Inszenierung, das Rollenspiel der Porträtierten.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

17.06.2019
Kunstformen der Natur. Zum 100. Todestag von Ernst Haeckel

Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer, Robert Seidel und Ernst Haeckel



Der 100. Todestag des Zoologen und Philosophen Ernst Haeckel (1834-1919) ist für die Kunstsammlung Jena Anlass einen Blick auf künstlerische Positionen zu werfen, die sich Darstellungen von Natur widmen. Mit seinen von 1899 bis 1904 in mehreren Heften herausgegebenen „Kunstformen der Natur“, die bereits kurz nach Erscheinen in keinem bildungsbürgerlichen Haushalt fehlen durften, verbildlicht Haeckel den Monismus, nach dem Gott in jedem Atom und somit in jedem Geschöpf waltet. Wenn er Radiolarien, also Strahlentierchen, wie Skulpturen von perfekter Symmetrie inszeniert, zeigt er, dass Natur in hohem Maße auch Kultur ist. Damit gelingt ihm die Verbindung zwischen Kunst und Natur, die nachfolgende Künstler dankend aufgenommen haben. Anhand einiger zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus der Sammlung Opitz-Hoffmann soll die Aktualität von Haeckels Anspruch untersucht werden, mit Darstellungen von Natur gleichsam den größten Künstler sichtbar zu machen. Neben Originalzeichnungen und Lithografien aus Haeckels bekanntestem Werk werden in der Ausstellung Arbeiten von Mark Dion, Jochen Lempert, Eva-Maria Schön, Nora Schattauer und Robert Seidelzu sehen sein.


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

17.06.2019
250 Jahre Sommerpalais

Im Jahr 2019 feiert die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz im Rahmen einer Ausstellung die 250 Jahre währende Geschichte des Sommerpalais. Architekturtraktate und architektonische Vorbilder des 18. Jahrhunderts, Pläne zur Entstehung des Palais, Entwürfe, Planzeichnungen, Grundrisse der Stadt Greiz aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie Pläne zur Innenausstattung geben einen Einblick in das Schicksal des Palais. Beleuchtet werden die Folgen von Kriegen und Hochwasserereignissen sowie die Sanierung und Restaurierung vom Anfang des 21. Jahrhunderts durch die Eigentümerin, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.




April bis September
10.00 bis 17.00 Uhr

Oktober bis März
10.00 bis 16.00 Uhr

Greiz

17.06.2019
Goethe war hier - Goethes Italienreise in Fotografien von Achim Bednorz

copyrigt Foto Pantheon: Achim Bednorz



 



„In der Entfernung erfährt man nur von den ersten Künstlern und oft begnügt man sich mit ihren Namen; wenn man aber diesem Sternenhimmel näher tritt und die von der zweiten und dritten Größe nun auch zu flimmern anfangen und jeder auch als zum ganzen Sternbild gehörend hervortritt, dann wird die Welt weit und die Kunst reich.“ (Johann Wolfgang von Goethe: Italienische Reise, Eintrag vom 17. September 1786)



Achim Bednorz arbeitet seit mehr als 25 Jahren als freischaffender Fotograf für internationale Verlage. Seine Schwerpunkte sind Architektur und Kunst. Mit seinen Aufnahmen hat er mehr als 40 Publikationen exklusiv illustriert – etwa „Komponistenhäuser“ (DVA), „Dichterhäuser“ (Theiss), „Künstlerhäuser“ (Reclam), „Angelus & Diabolus“ (Ullmann) und 2018 „Bonner Südstadt“ (Emons).



Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung, jeweils mit Lichtbildern:

Freitag, 17. Mai 2019, 20 Uhr



Casa di Goethe - vorgestellt von Maria Gazzetti, der Leiterin des römischen Kulturinstituts



 Freitag, 7. Juni 2019, 20 Uhr



Dania D´ Eramo: Kunstwerke in Goethes Italienischer Reise



 Zahlreiche Bücher - auch antiquarische -  zum Thema der Ausstellung liegen in der Buchhandlung aus.Eine Literaturliste ist in Arbeit.



Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Buchhandlung besucht werden. Nach Vereinbarung sind auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten möglich.



 




Montag - Freitag: 13 - 18.30 Uhr

Samstag: 11 - 16 Uhr

Logo der Buchhandlung: Foto von Florian Beckers

Bonn

17.06.2019
Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute

19. Mai bis 6. Oktober 2019



Mode begleitet den Menschen durch sein Leben. Von Taufkleid, Sonntagsstaat, Hochzeitsmode, Ballkleid bis Trauerkleidung unterstreicht festliche Bekleidung die wichtigen Stationen des Lebens. Anhand von Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie authentischer Puppenkleidung aus vier Jahrhunderten zeigt das Stadtmuseum Simeonstift Trier den Wandel der Mode- und Festkultur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.



Längst vergessene Traditionen kommen über die historische Kleidung wieder in Erinnerung und stehen im Dialog mit der Festtagsmode der Gegenwart. Ergänzt werden die Textilien durch Gemälde aus der Sammlung des Museums, deren Protagonisten die Mode vergangener Zeiten wieder lebendig werden lassen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.




Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

17.06.2019
Martin Assig

Es ist eine außergewöhnlich umfangreiche Ausstellung, die das Kunstmuseum Martin Assig widmet. Gezeigt werden insbesondere neue Arbeiten aus der Serie St. Paul. Darunter befinden sich Leihgaben aus wichtigen privaten Sammlungen. Seit Oktober 2018 gibt es bereits ein Bodenbild des nahe Berlin lebenden Künstlers in der mittelalterlichen Kirche im Kunstmuseum. Es fügt sich ästhetisch ein, als wäre es schon immer hier.

Die Ausstellung mit ihren rund 400 Zeichnungen öffnet den Blick auf das aktuelle Werk von Martin Assig und nimmt Bezug auf die Entstehungsgeschichte des Bodenbildes in der Kirche.




Di - Fr 10.00 - 17.00 Uhr, Sa + So 10.00 - 18.00 Uhr

Magdeburg

17.06.2019
Kredit!

Gegenwärtig führen Staatsverschuldungen, populistische Bewegungen, steigende Zinsen, das niedrige Wirtschaftswachstum in Europa zu einer Debatte über Lösungen im Falle einer erneuten Krise. Kredit! Der Schlüssel zu einer besseren Realität? Die einzige Rettung oder vielleicht eine Falle? Welchen Stellenwert hat das Vertrauen, das eine Person einem Menschen gibt? Künstler*innen aus der Kunstakademie Wrocław greifen das Thema Kredit auf!



Kooperationspartner The Eugeniusz Geppert Academy of Art and Design in Wrocław




Mo-Fr 10-13 und 16-20 Uhr

Dresden

17.06.2019
Michael Hengst / Verfärbung in Orten / Malerei, Objekt

Michael Hengst (Jg. 1953) – ein Urgestein der Dresdener Kunstszene – stellt zum ersten mal in der Galerie Adlergasse aus. Seine Farbreliefs sind geprägt von Klarheit und Dichte, Feinsinnigkeit aber auch einer gewissen asketischen Strenge. Durch Materialüberarbeitungen verleiht er Objekt-Körpern eine taktile Präsenz. Abdeckung, Schichtung, Überlagerung und das Ineinandergreifen verschiedener Prozesse und Materialien sind die künstlerischen Mittel, die Hengst dabei einsetzt. Seine klaren, verknappten Bildkörper verbinden einfache Form mit monumentaler Ausstrahlung. Sie werden zum Erlebnis intuitiver Wahrnehmung von Reduktion und Gleichgewicht, Interaktion und subtiler Bewegung.




Mo-Fr 10-13 und 16-20 Uhr

Dresden

17.06.2019
VON MONET BIS KANDINSKY – REVOLUTIONÄRE DER KUNST - Multimedia-Kunstausstellung
VON MONET BIS KANDINSKY – REVOLUTIONÄRE DER KUNST präsentiert im Milchwerk die Werke der bedeutendsten Künstler aus der Epoche der «Klassischen Moderne» in einer einzigartigen Kombination aus animierter Video-Projektion zu ausgewählter Musik: Monet, Seurat, Gauguin, van Gogh, Cezanne, Rousseau, Gris, Delaunay, Klee und Kandinsky. Ihnen allen gemeinsam ist die Suche nach neuen visuellen Formen, um die gewaltigen Metamorphosen ihrer Zeit zu erfassen, die geprägt waren von der industriellen Revolution, politischen Umbrüchen und Kriegen. Ihre Abkehr von der Abbildung der Realität entfaltete sich u.a. im Expressionismus, in der abstrakten Malerei, im Surrealismus und Suprematismus. Mit Hilfe digitaler Techniken werden die Bilder auf ein Neues zum Leben erweckt. Eine spektakuläre Reise zur revolutionären Kunst des 19./20. Jahrhunderts mit gestochen scharfen Projektionen auf riesigen Leinwänden und begleitender Musik, die dem Besucher eine ganz neue Perspektive auf die Kunst eröffnet. Dazu haben mehrere Videokünstler und Kunstkenner über viele Monate an den Ausstellungsinhalten gearbeitet. Die Laufzeit der Multimedia-Show über 336 Quadratmeter beträgt 60 Minuten; die Video-Endlosschleife läuft ohne Unterbrechung, so dass ein täglicher Eintritt zwischen 10-20 Uhr in die Ausstellung möglich ist. Die Ausstellung beginnt am 31.05. und endet voraussichtlich am 01.09.2019 mit der Option einer Verlängerung bis zum 15.09.2019. Als Begleitmaterial zur Ausstellung wird ein eigens geschaffener Katalog entgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung ist mit Ausnahme von wenigen Tagen von Montag bis Sonntag im großen oder kleinen Saal von 10.00-20.00 Uhr geöffnet: 04.06.2019 Ausstellung geöffnet von 15.00-20.00 Uhr 08./15./22./29.06.2019 Ausstellung geschlossen 12.07.2019 Ausstellung geschlossen 30.07.2019 Ausstellung geöffnet von 12.00-16.00 Uhr 07.08.2019 Ausstellung geöffnet von 10.00-16.00 Uhr

Ausstellung geschlossen: 08./15./22./29.06.2019 und 12.07.2019
„push/pull/stretch“ Ausstellung von Ilona Kálnoky

„push/pull/stretch“

Ausstellung von Ilona Kálnoky

31. Mai bis 1. Oktober 2019 im Gräflichen Park, Bad Driburg

 

Auch in diesem Sommer ist im Gräflichen Park eine Kunstinstallation zu sehen; dieses Mal unter anderem in Anlehnung an das Moor, mit dem hier auch therapiert wird. Ab Freitag, dem 31. Mai zeigt die Diotima Gesellschaft e.V. Skulpturen und Papierarbeiten der Künstlerin Ilona Kálnoky. Die Österreicherin nennt sich selbst eine Gärtnerin/Künstlerin und entwickelt seit längerem Arbeiten, die sie mit dem Begriff  „Mischskulptur“ beschreibt. Mit diesem Begriff erarbeitet sie eine skulpturale Enzyklopädie und fügt der für sie wichtigen Thematik der Raumwahrnehmung eine weitere Komponente bei, die der emotionalen Ebene.

 

Sie experimentiert mit verschiedensten Werkstoffen, die für Skulptur manchmal ungewöhnlich sind. Dabei thematisiert sie unsere umgebende Welt, durch Materialien und deren „Leibgefühl“. Sie formt Kugeln aus Gips, wirft sie gegen die Wand, schnürt sie zusammen oder lässt Gummibänder dehnen. In ihren Arbeiten setzt sie häufig Prozesse in Gang, die dann nicht mehr steuerbar sind. Man könnte hier fast von Versuchsanordnungen sprechen. Jede Aktion oder Vermischung unterschiedlicher Materialien soll im Betrachter andere Empfindungen provozieren.

 

Für die Ausstellung im Gräflichen Park hat Kalnoky mit dem Bad Driburger Moor experimentiert und sich mit dem menschlichen Körper und seinen Befindlichkeiten auseinander gesetzt. Die Skulpturen lehnen sich an Sportgeräte an, während die Acrylarbeiten wie Landkarten der Empfindungen wirken. Die Skulpturen sind täglich in den Brunnenarkaden und im Park zu sehen. In der Orangerie des Hotels werden die Papierarbeiten gezeigt.

 

 

BIOGRAPHIE

Ilona Kálnoky wurde 1968 in der Steiermark geboren; sie lebt und arbeitet in Berlin und in der Uckermark/Brandenburg. Ihre künstlerische Karriere begann sie mit einer Ausbildung zur Keramikerin und studierte später in Berlin an der Kunsthochschule Weißensee Bildhauerei. Sie ist Mitbegründerin des in der Uckermark stattfindenden UM-Festivals für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur, das seinen Schwerpunkt in Kunst in nachhaltiger Ökologie und Ökonomie hat.

 

 

EINZELAUSSTELLUNGEN

2016

zwischenhierundgestern (Galerie Heike Curtze, Salzburg)

2015

Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)

2012

Kunstkammer (Georg Kolbe Museum, Berlin)

2009

leibwerden (Galerie Heike Curtze, Berlin)

2008

Geste (Landesgalerie im Trakl Haus, Salzburg)

2007

Leib (Galerie Heike Curtze, Berlin)

2006

Kontemplation (Galerie Heike Curtze, Berlin)

 

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)

2019    Spiegelungen Galerie Nosbaum Reding Luxemburg curated Harald Theiss

2018 Related to Time, Projektraum super bien - Gewächshaus Berlin

2018

Britzenale (Berlin)

2018

Maniere Noire (ProjektRaum, Berlin)

2018

Mischskulptur (Städtische Galerie Cordonhaus, Cham)

2018

Refusing to be still 21, 39 (Jeddah, Saudi-Arabien)

2017

Mischskulptur (Landesgalerie im Traklhaus, Salzburg)

2017

Wechselraum (Deutscher Künstlerbund, Berlin)

2017

Geradewohl, Toolbox (Finnish-German Art Space, Berlin)

2017

sommer.frische.kunst (Bad Gastein)

2016

Norm wird Form (Projektraum Lage Egal, Berlin)

2016

L'oiseau presente... (Kaleidoskop, Ballhaus Nord, Berlin)

2015

Körpersprache (Galerie Heike Curtze, Salzburg)

2015

Appearance & Essence (Biennale Art Encounters 2015, Rumänien)

2015

Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)

2014

der Anfang steckt im Ende (Ortstermin Moabit, Berlin)

2014

Anonyme Zeichner (Milchhof, Berlin)

2014

three women (Galerie Ebensberger, Berlin)

2013

Sophienholm (Dänemark)

 

 

 

SAMMLUNGEN

Foundation Massey,NewYork

Collection Humanic, Graz

CollectionAlexejew/Brandl,Berlin

Private Sammlungen

Bad Driburg

17.06.2019
00:00 Uhr
"Mein Berlin-Wonderland" Ausstellung von Vera Rüttimann

Die Schweizer Fotografin und Journalistin Vera Rüttimann zeigt in Bild und Video ihren Weg von ihrer Wohnung zur Zionskirche, der sie seit 30 Jahren durch die Kastanienallee, den Club ACUD und vorbei an Cafés und Häusern führt, die es längst nicht mehr gibt.



Und natürlich in das Universum der Zionskirche, die zu ihrem „Wonderland“ gehört. Ein Zeitdokument zum 30-Jahrtag des Mauerfalls. In der Doppelausstellung zusammen mit einer Plakatserie des bekannten Fotografen Harald Hauswald werden auch Motive aus der DDR- und Wendezeit zu sehen sein.



Vernissage am 2. Juni 2019, 11.30 Uhr.



Eintritt frei



Zum Projekt "Grenzfälle 1989_2019":

Vor dreißig Jahren fiel die Mauer. Die Zionskirche war da schon länger ein Ort oppositionellen Denkens und Handelns. In der Umweltbibliothek, unter dem schützenden Dach kirchlicher Räume, wurde in diesen Jahren eine kleine Zeitschrift gedruckt, die den Titel „Grenzfall“ hatte. 

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung waren Themen, die viele Menschen damals zu mutigem Handeln bewegten – auch wenn die Staatsmacht das verhindern wollte. Aber die friedliche Revolution konnte sie nicht mehr aufhalten.

Dreißig Jahre später laden wir unter dem Titel „Grenzfälle 1989_2019“ zu einer Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen ein. Über Grenzfälle unterschiedlicher Art nachzudenken, Grenzgängern in der Musik und bildenden Kunst, in Gesellschaft und Kirche zu begegnen – das soll in dieser Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe möglich werden, mal spielerisch wie in der für den Herbst geplanten labyrinthartigen Rauminstallation auf der Empore der Zionskirche, mal informativ bei Zeitzeugengesprächen und Führungen auch über die Zionskirche hinaus an andere Orte in der Gemeinde und dem Kiez, mal berührend bei Konzerten und Kunstaktionen.



Veranstalter: Ev. Kirchengemeinde am Weinberg

Grenzfälle1989-2019 wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.



Foto: Vera Rüttimann


Mi-Sa 13:00-18:00 Uhr, So 12:00-17:00 Uhr

Berlin

17.06.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.




Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

17.06.2019
Hede Bühl

Vom 25. Mai bis 11. August zeigt der Skulpturenpark Waldfrieden in seiner mittleren Ausstellungshalle eine Auswahl von Skulpturen der Bildhauerin Hede Bühl. Ihre großformatige Skulptur Kopf III, die bereits seit einigen Jahren einen der Anziehungspunkte der Dauerausstellung des Skulpturenparks ausmacht, wird nun für einige Wochen in einem engen Zusammenhang mit anderen Werken dieser Künstlerin zu sehen sein.



Hede Bühls Kunst ist figurativ. Die Arbeit der 1944 geborenen Düsseldorfer Bildhauerin dreht sich fast ausschließlich um die Gestalt des Menschen, wobei insbesondere der menschliche Kopf im Lauf der Jahre immer deutlicher in das Zentrum ihres Interesses rückt. Dabei geht es ihr jedoch nicht um dem Ausdruck porträthafter Individualität, sondern um eine immer weiter voranschreitenden Reduzierung der Formensprache. Deren Mehrdeutigkeit wird verstärkt durch Wölbungen, Bänder oder Klammerungen, die stellenweise aus den Oberflächen hervortreten. In jüngeren Arbeiten ist die gesamte Skulptur von ornamenthaften Gliederungen überzogen, so dass jeglicher Bezug zu den dem menschlichen Kopf anhaftenden Sinnesorganen verschwindet.



Hede Bühl wird vielfach als Beuys-Schülerin bezeichnet, was zwar zutrifft, von der Künstlerin selbst jedoch als Zuschreibung empfunden wird, der sie nur mit deutlichen Einschränkungen zustimmt. Ihre Formensprache rückt sie selbst in der Nähe altägyptischer und frühgriechischer Skulptur. Dass sie darüber hinaus ihr Schaffen beeinflusst sieht von Künstlern wie Wilhelm Lehmbruck, Fritz Wotruba oder Marino Marini, deutet auf ein eher klassisches Verständnis von Skulptur.




11-18 Uhr

Wuppertal

17.06.2019
Axel Schweppe

Die Bodenarbeit Pflanzenhörer - a vast expanse fügt sich aus zwei Elementen zusammen: Der  elektroakustische Teil arbeitet mit den Resonanzen von Bodenvasen. Die elektromechanischen Komponenten erzeugen mit getrockneten Pflanzenstängeln Klänge auf gespannten Papiermembranen. Inhaltlicher Impuls für die Arbeit sind Hinweise des römischen Architekten Vitruv zur Verbesserung der Akustik durch Tongefäße. 



In antiken Theatern wurden in der Nähe der vorderen Sitzreihen Schallgefäße gefunden, die als Resonatoren gewirkt haben könnten. Solche vasenähnliche Gefäße waren schon in Mesopotamien und bei den Griechen bekannt. Was die Tonvasen, die auf verschiedene Tonhöhen abgestimmt waren, akustisch bewirkt haben sollen, ist nicht überliefert. Wir wissen heute, dass es sich um "Helmholtz-Resonatoren" handelt, die einerseits verstärkende Wirkung haben (bei geringer Eigendämpfung), andererseits aber auch dem Schallfeld Energie entziehen (bei größeren Dämpfungen). 




Montag geschlossen
Di bis So 10.00 bis 18.00

Saarbruecken

17.06.2019
BBK

In diesem Jahr stellt der BBK LV Saar seine neuen Mitglieder während der Sommermonate im Studio des Saarländischen Künstlerhauses vor.



Die neuen Mitglieder aus den Jahren 2017 und 2018 sind Kerstin Arnold, Michael Ehrhardt, Lydia Kaminski, Jutta Mohr, Philipp Neumann, Leslie Huppert, Andrea Denis, Albert Herbig und Hengameh Rasti , die aktuelle Arbeiten präsentieren.



Künstlerinnen und Künstler können im BBK Mitglied werden, wenn sie eine professionelle Ausstellungs- oder Publikationstätigkeit und/oder ein abgeschlossenes Studium im Fach Bildende Kunst an einer anerkannten Kunsthochschule nachweisen.



Der Berufsverband tritt unter anderem für die Kunst- und Künstlerförderung sowie die Verbesserung der sozialen Absicherung bildender Künstlerinnen und Künstler ein und fördert durch zahlreiche Ausstellungs- und Austauschprojekte die Ausstellungstätigkeit seiner Mitglieder.




Montag geschlossen
Di bis So 10.00 bis 18.00

Saarbruecken

17.06.2019
Tischkultur

„Mutige, leicht manierierte Formgebung und strahlende Farbigkeit - mit einer Vorliebe für malerische Dekore“ sind das Markenzeichen von Carola Gänsslen. Zu den Bechern, Tellern und Vasen der Keramikerin gesellen sich die Schalen aus Porzellan von Fritz Rossmann, die auf der Töpferscheibe gedreht und bei 1300 Grad gebrannt sind. Die Schalen mit Seladon-Glasur sind eine Hommage an die Sung-Zeit, die das Grün des Meeres und das Blau des Himmels symbolisieren. Mit den reinen und transparenten Eigenschaften von Glas zu arbeiten und eine ästhetische Beziehung zu Wasser, Farbe, Licht und Lichtbrechung herzustellen ist die Herausforderung für Michael Schwarzmüller. Wer Wasser aus seinen Borosi-Gläsern trinkt soll ein Champagner-Gefühl haben.



Antje Dienstbir liebt es mit Silber zu arbeiten, das als Material prädestiniert ist, feinste Strukturen des Schmiedens an ihren Löffel-Objekten wiederzugeben. Komplettiert wir die „Tischkultur“ mit Stillleben aus Mohairwolle sowie gehäkelten Zuckerdosendeckeln und Bordüren aus Polypropylenschnur der Textilkünstlerin Katharina Krenkel.  In der Art des Kintsugi, der japanischen Gestaltungskunst, Edles mit Unedlem zu kombinieren, gestaltet Kurator Steffen Lang die Tische konträr zu den hochwertigen Ausstellungsstücken aus zerborstenen Glasscherben und Fundstücken von der Baustelle. Eine spannende Ausstellung Angewandter Kunst rund um das Thema „Tischkultur“.




Montag geschlossen
Di bis So 10.00 bis 18.00

Saarbruecken

17.06.2019
Frank Kunert Verkehrte Welt

Frank Kunerts skurrile Bilder und Objekte erzählen von den Abgründen des Lebens. Seine Modelle sind Spiegelbilder unserer Sehnsüchte, Ängste und Nöte. Sie führen uns die Absurdität des  Alltäglichen vor Augen: Die grotesken Versuche, unser Leben einzurichten, das Aussterben alter Traditionen, das Scheitern in der kleinteiligen Planung. Dies gelingt über eine unerwartete ironisch-satirische Brechung ins Absurde, bringt aber dennoch Erkenntnisgewinn und regt zum Weiterdenken und zu Diskussionen an. Und wenn die Pointe zündet, darf man auch lachen.



Die Ausstellung wird am 15. Juni 2019 um 11 Uhr im Gartensaal des Greizer Sommerpalais eröffnet und bis zum 13. Oktober 2019 zu sehen sein.




April bis September
10.00 bis 17.00 Uhr

Oktober bis März
10.00 bis 16.00 Uhr

Greiz

17.06.2019
Die Katze auf dem heißen Blechdach - Tennessee Williams
Tennessee Williams
DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH

Schauspiel

Seine Dramen gehören zu den Klassikern der modernen amerikanischen Literatur. Kaum zu glauben, dass das bekannteste Stück von Tennessee Williams bislang noch nie im Alten Schauspielhaus zu sehen war!

Eine schwüle Sommernacht in den amerikanischen Südstaaten. Zum 65. Geburtstag des Plantagenbesitzers Big Daddy Pollitt ist die ganze Familie zusammengekommen: Gooper, der älteste Sohn, mit seiner Frau Mae und ihren Kindern, sowie der zweite Sohn Brick, der mit der attraktiven Maggie verheiratet ist. Was Big Daddy selbst nur ahnt, alle um ihn herum aber bereits wissen: Es wird sein letzter Geburtstag sein.

Gooper und die habgierige Mae spekulieren bereits auf das Erbe. Als Nachfolger wünscht sich Big Daddy aber seinen Lieblingssohn Brick. Der jedoch ist über ein traumatisches Erlebnis in seiner Vergangenheit zum Trinker geworden und weder an Big Daddys Geld noch an den verzweifelten Annäherungsversuchen interessiert, die seine Frau Maggie unternimmt, um ihre Ehe zu retten.

Eine kraftvolle Sprache und großartige, vielschichtige Rollen für ein exquisites
Ensemble zeichnen das Stück aus. 1955 erhielt Tennessee Williams dafür den Pulitzerpreis; in der Filmfassung gelangte die junge Elizabeth Taylor als „Maggie die Katze“ zu Weltruhm.

Regie führt Harald Weiler, der zuletzt am Theater Kiel, am Ernst Deutsch Theater Hamburg und am Thalia Theater Hamburg inszenierte.

Vorstellungen 7.6. bis 13.7.2019

Mit Hannes Fischer, Sabine Fürst, Susanne Heydenreich, Marius Hubel u.a.
Regie Harald Weiler
Bühne und Kostüme Lars Peter
Dramaturgie Annette Weinmann
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.
8. Sinfoniekonzert
Programmübersicht:
Edward Elgar: Cellokonzert e-Moll op. 85
Ralph Vaughan Williams: »A Sea Symphony« für Chor, Soli und Orchester

Die Heimat von Christopher Ward rückt im letzten Sinfoniekonzert in den Fokus. Es beginnt mit dem Cellokonzert von Edward Elgar, das bis zu seiner Wiederentdeckung durch die Ausnahmecellistin Jacqueline du Pré eher selten zu hören war. Mittlerweile gehört das 1919 uraufgeführte und stilistisch hochromantische Konzert zu den Standardwerken für das Cello. Ein melancholischer Grundton durchzieht die Komposition. Elgar lässt den Solisten auf seinem Instrument singen und weinen und den Zuhörer in einem Meer aus tiefgründigen Emotionen baden.

Im Rahmen der Chorbiennale Aachen kommt es in der zweiten Hälfte des Konzerts zur Aufführung einer der größten Sinfonien des 20. Jahrhunderts. Die „Sea Symphony“ des britischen Komponisten Ralph Vaughan Williams erfordert neben einem groß besetzten Orchester und Gesangssolisten einen sehr großen Chor, der in Aachen aus dem Zusammenwirken mehrerer lokaler aber auch internationaler Chöre entsteht. In jedem Satz der Sinfonie ein anderes Gedicht aus dem Zyklus „Leaves of Grass“ des US-amerikanischen Dichters Walt Whitman im Fokus, das das Meer zum Inhalt hat. Vaughan Williams formt die philosophisch geprägten Texte Whitmans zu großen oratorienhaften Klangbildern, die der Sinfoniekonzertreihe einen würdigen Abschluss verleihen.
KÖRPERWELTEN - Eine HERZenssache in Freiburg
Ab 17. Mai bis 25. August 2019 präsentieren Plastinator Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley erstmals ihre aktuelle Ausstellung in der Messe Freiburg: KÖRPERWELTEN - Eine Herzenssache.

KÖRPERWELTEN ist eine Ausstellung, die den Blick auf uns selbst und unsere Lebensweise nachhaltig verändert. Mehr als 47 Millionen Menschen weltweit haben sich bereits auf diese Selbstentdeckungsreise begeben. Beginnend vom Skelett des Menschen über das Zusammenwirken der Muskulatur bis hin zur Entwicklung im Mutterleib erhält der Besucher ein detailliertes Bild über den Aufbau seines Innenlebens. Anhand faszinierender Präparate werden für jedermann verständlich Organfunktionen und häufige Erkrankungen erläutert. Rund 200 Exponate gibt es in der Freiburger Ausstellung zu sehen, darunter 20 Ganzkörperexponate sowie Teilplastinate, transparente Körperscheiben und einzelne Organe.

Thematischer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Das Hochleistungsorgan des Körpers ist der Motor des Lebens, aber durch die Dauerbelastung Funktionsstörungen und Verschleißerscheinungen ausgesetzt. Krankheiten des Blut-Kreislaufsystems sind heute die häufigste Todesursache. „Sie sind jedoch vermeidbar“, so die Ärztin und Kuratorin Dr. Angelina Whalley. „Auf unser Herz, dieses lebenswichtige Organ, achten wir oft erst, wenn es erkrankt oder unter großer Belastung leidet. Ich wünsche mir, dass die Ausstellung Besucher anregt, herzbewusster und herzgesünder zu leben.“

Grundlage der KÖRPERWELTEN ist das Körperspende-Programm des Instituts für Plastination in Heidelberg. Alle in den Ausstellungen gezeigten Plastinate stammen von Menschen, die zu Lebzeiten erklärt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben zur medizinischen Aufklärung in den KÖRPERWELTEN Ausstellungen gezeigt werden darf. In dem lizenzierten Körperspende-Programm zur Plastination sind bis heute mehr als 18.000 Spender registriert.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Blue Jeans - Schauspiel mit Musik v. Jürg Burth u. Ulf Dietrich
Eine Kleinstadt, irgendwo im Deutschland
der 50er Jahre: Ginge es nach den Plänen
von Kaufhausbesitzer Neumann und Baustadtrat
Karsuntke, würden Lisa, Tochter
von Neumann und Frank, Sohn von Karsuntke,
lieber heute als morgen standesgemäß
heiraten. Mit der Verlobung wird
der perfekte Bund zwischen Kommerz und
Politik auch familiär gefestigt, steht doch
schließlich die Baugenehmigung für die
Kaufhauserweiterung an. Denn schließlich:
Eine Hand wäscht die andere...
Doch das Schicksal hält sich nicht an die
Pläne der Väter. Als Lisa auf den halbstarken
Automechaniker Tom trifft, ist
es um sie geschehen. Sie merkt, dass es
noch etwas anderes gibt als Benimmregeln,
Gummibaum und Nierentisch. Tom
eröffnet Lisa eine ganz neue Welt — und
so hängt sie ihren Petticoat an den Nagel
und entdeckt für sich den Rock ’n’ Roll,
die große Liebe und diese neuen, unmöglichen
und knallengen Hosen: Blue Jeans.
In den „rebellischen“ Hosen wird Lisa von
ihren Eltern ertappt, und fortan steht es um
den Familienfrieden mehr als schlecht. Ob
da der geplante Italienurlaub wieder die
altgewohnte Familienidylle herstellt und
Lisa auf vernünftige Gedanken bringt?
Mit Tempo, Gefühl, Witz und vielen bekannten
Hits präsentiert sich bissig, spritzig
und ironisch das Unterhaltungsstück Blue
Jeans rund um die Aufbruchstimmung im
Deutschland der 1950er Jahre, als der Muff
der Nachkriegszeit und eine rebellisch
werdende Jugend aufeinanderprallten.

Sollte eine Buchung nicht mehr möglich sein, ist entweder der Onlineverkauf geschlossen oder die Vorstellung ist ausverkauft. Evtl. Restkarten an der Abendkasse erhältlich!
Einfache Fahrt - Helgoland mit MS "Fair Lady" 2019 - Rückfahrt von Helgoland nach Bremerhaven mit MS "Fair Lady"
Wichtige Informationen/Besonderheiten für die Vorverkaufsstellen:
Achtung:
Einfache Fahrt:
Wird nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Kunde NUR Hinfahrt ODER Rückfahrt buchen will, d. h. eine einzelne Fahrt.
Die Tagesfahrten (am gleichen Tag hin und zurück):
Werden über Tagesfahrten gebucht. Bitte in der Buchungsmaske ins Feld „Stichwort“ das Wort „Tagesfahrt“ eingeben.
Die Mehrtagesfahrten (an einem Tag hin und am anderen zurück):
Werden über Saisonrückfahrten gebucht. Bitte in der Buchungsmaske ins Feld „Stichwort“ das Wort „Saison“ eingeben.
* Saison-Rückfahrkarte ist max. 2 Monate nach Hinfahrt gültig.

- Familienkarte* bei der Tagesfahrt kostet 99,00€ (2 Erwachs. + bis 3 Kinder)
- Familienkarte* bei der Saisonfahrt kostet 127,00€ und wird ab 2 Erwachsene + 2/3 Kinder angeboten.
Der Preis einer Familienkarte wird quasi auf die Personenanzahl gesplittet. Z. B. bei einer Familie 2 Erw. + 2 Kinder wird der gesamte Preis auf 4 Tickets aufgeteilt.
Je weiteres Kind in der Familienkarte – Tagesfahrt € 23,00.
Je weiteres Kind in der Familienkarte – Saisonfahrt € 25,00.
- Fahrkarten für Hunde werden über den Reservix-Shop gebucht. Eine Hin- und Rückfahrt kostet pro Hund €18,00, auch bei der einfachen Fahrt.
*Kinder 0-3 Jahre freie Fahrkarte
*Kinder - 4-14 J.
* Familie - 2 Erwachsene und bis 3 Kinder (4-14 J.)
Ermäßigte = Behinderung ab 70%
Gruppenpreise: Erwachsene ab 10 Personen

Tickets noch an allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.
Einfache Fahrt - Helgoland mit MS "Fair Lady" 2019 - Hinfahrt von Bremerhaven nach Helgoland mit MS "Fair Lady"
Wichtige Informationen/Besonderheiten für die Vorverkaufsstellen:
Achtung:
Einfache Fahrt:
Wird nur dann in Anspruch genommen werden, wenn der Kunde NUR Hinfahrt ODER Rückfahrt buchen will, d. h. eine einzelne Fahrt.
Die Tagesfahrten (am gleichen Tag hin und zurück):
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Die Mehrtagesfahrten (an einem Tag hin und am anderen zurück):
Werden über Saisonrückfahrten gebucht. Bitte in der Buchungsmaske ins Feld „Stichwort“ das Wort „Saison“ eingeben.
* Saison-Rückfahrkarte ist max. 2 Monate nach Hinfahrt gültig.

- Familienkarte* bei der Tagesfahrt kostet 99,00€ (2 Erwachs. + bis 3 Kinder)
- Familienkarte* bei der Saisonfahrt kostet 127,00€ und wird ab 2 Erwachsene + 2/3 Kinder angeboten.
Der Preis einer Familienkarte wird quasi auf die Personenanzahl gesplittet. Z. B. bei einer Familie 2 Erw. + 2 Kinder wird der gesamte Preis auf 4 Tickets aufgeteilt.
Je weiteres Kind in der Familienkarte – Tagesfahrt € 23,00.
Je weiteres Kind in der Familienkarte – Saisonfahrt € 25,00.
- Fahrkarten für Hunde werden über den Reservix-Shop gebucht. Eine Hin- und Rückfahrt kostet pro Hund €18,00, auch bei der einfachen Fahrt.
*Kinder 0-3 Jahre freie Fahrkarte
*Kinder - 4-14 J.
* Familie - 2 Erwachsene und bis 3 Kinder (4-14 J.)
Ermäßigte = Behinderung ab 70%
Gruppenpreise: Erwachsene ab 10 Personen

Tickets noch an allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.
ROB ZOMBIE
Dass Metal und Horror gut zusammenpassen, ist nicht erst seit gestern bekannt. Rob Zombie ist nicht nur die personifizierte Metal-Kultur, sondern auch ein Virtuose des Rock. Seine Alben „Hellbilly Deluxe“, „The Sinister Urge“ und viele weitere waren Meilensteine der Metal-Musik. Daneben ist er als Regisseur und Comicautor tätig. So entstand unter seiner Regie das Remake zu John Carpenters „Halloween“, der Film „The Lords of Salem“ und andere große Horrorstreifen – die meisten davon sogar aus eigener Feder.

Seine Karriere begann als Sänger der Band White Zombie. Durch Filme inspiriert setzte sich das Thema Horror auch in seiner Musik durch. Allerdings trennte er sich schon bald von seiner Band, um als Solokünstler weiterzumachen. Schon sein erstes Album erreichte dreifachen Platinstatus und setzte den eigentlichen Startschuss für seine Karriere als Superstar. Doch trotz aller musikalischen Erfolge konnte Rob Zombie nie von seiner Liebe zu Horrorfilmen lassen. Bis heute arbeitet er unermüdlich an neuen Ideen und Drehbüchern. Zudem entstanden nahezu alle Videos für die Songs unter seiner Regie. Seine Lieder sind geprägt von melodischen Gitarrenriffs, harten Industrial-Rhythmen und elektronischen Effekten. 

Für alle Fans der harten Musik sollte Rob Zombie kein Unbekannter sein. Als eine hell leuchtende Leitfigur des Metals ist er bis heute eine absolute Ikone. Lass es dir auf keinen Fall entgehen, wenn der Zombie auf seiner Tour wieder nach Deutschland kommt. Sichere dir jetzt dein Ticket und erlebe live, wie Rob Zombie mit stahlharter Musik die Bühne abreißt.
Frank Goosen - Kein Wunder Das neue Buch!

FRANK GOOSEN 

liest aus seinem Roman: „Kein Wunder“ 

Wir schreiben das Jahr 1989. Frank „Fränge“ Dahlbusch, Anfang zwanzig und ein moderner Taugenichts, lebt in Berlin und genießt das Leben in der Mauerstadt in vollen Zügen. Freundinnen hat er gleich zwei: Marta im Westen und Rosa im Osten. Natürlich wissen beide nichts voneinander. Und Fränge möchte auch, dass das so bleibt. Er ist also nicht unbedingt scharf auf eine Veränderung der politischen Verhältnisse. Es ist Sommer, und aus Bochum kommen Förster und Brocki zu Besuch - was die Sache nicht einfacher macht, weil Rosa auch für Förster einiges in Unordnung bringt. 

Frank Goosens neuer Roman ist eine wunderbare Komödie über die Zeit, in der es mehr Deutschlands gab als man brauchte. Er erzählt von Förster, dem Träumer, Brocki dem Sturkopf und Fränge, dem selbst ernannten „Weltenwanderer der Liebe“. Sie erleben zwei Biotope in ihren letzten Monaten: die Subkultur Westberlins und die Dissidentenszene im Osten. Mit jungen Leuten wie ihnen, die gerade ihren ganz eigenen Aufbruch organisieren. Aber auch zu Hause im Ruhrgebiet ist nichts mehr wie es mal war. Film, Musik, Klubs und Kneipen - alles jung und in Bewegung. 

„Kein Wunder“ ist eine ungeheuer komische Liebesgeschichte und die Erinnerung an eine Zeit, in der alles möglich schien und die voller Hoffnung auf Neues steckte. 

Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Büchern, darunter Raketenmänner, Sommerfest und Liegen lernen, zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen in überregionalen Publikationen und diversen Anthologien veröffentlicht. Darüber hinaus verarbeitet er seine Texte teilweise zu Soloprogrammen, mit denen er deutschlandweit unterwegs ist. Einige seiner Bücher wurden dramatisiert oder verEilmt. Frank 

Goosen lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum.



 


Stefan Waghubinger - "Jetzt haetten die guten Tage kommen koennen"
Stefan Waghubinger



"Jetzt haetten die guten Tage kommen koennen"



In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.
Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.
90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.
"Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.” Böblinger Bote
"Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können – und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.”Allgemeine Zeitung Mainz

"Plötzlich hat man keinen Boden mehr unter den Füßen und dann hat man Angst ohne Grund” (aus: ‚Jetzt hätten die guten Tage kommen können‘).

Hamburg

17.06.2019
20:00 Uhr
(in)VISIBLE - Uraufführung
URAUFFÜHRUNG
17.-19.6.2019, 20 Uhr

akademie der autodidakten

(in)VISIBLE ist ein Tanzprojekt mit jungen Schwarzen, PoC und (post-)migrantischen Menschen aus der LGBTQI*-Community, die zusammengekommen sind, um sich auszutauschen und Strategien des Widerstands auszuprobieren. Kein Mensch ist psychisch und physisch ausschließlich männlich oder weiblich. Wir fragen: Wie reagiert der Körper darauf, das falsche soziale Geschlecht zugewiesen zu bekommen? Wo zeigt oder versteckt sich Queersein/Trans*sein/Nicht-binär-Sein in unserem Körper? Wie fühlt es sich an, plötzlich entscheiden zu können, was wir im Rampenlicht von uns zeigen wollen?

Unterdrückung lässt sich nicht einfach addieren. LGBTQI* und gleichzeitig rassifiziert, othered, exotisiert, undokumentiert, ökonomisch benachteiligt und marginalisiert zu sein, bringt Erfahrungen mit sich, die für jede*n spezifisch sind. In diesen Unterschiedlichkeiten liegt Kraft und Potenzial. Indem wir Einspruch gegen homophobe, trans*phobe, rassistische oder heterosexistische Zuschreibungen erheben und unsere Verschiedenheiten bejahen, sie uns wieder aneignen und selbst definieren, ermächtigen wir uns.


Sich zu bewegen, sich gegenseitig zu inspirieren und eine Kultur der Fürsorge zu entwickeln, darum geht es bei (in)VISIBLE. Dies sind für uns lebenswichtige Zutaten, die uns erhalten und stärken. Körper und Seelen kommunizieren. Wir werden zu einer Gruppe der gegenseitigen Unterstützung. Berührung ist für uns eine Form der Fürsorge, wobei wir um Erlaubnis fragen und uns unserer eigenen und der Grenzen anderer bewusst sind. Misgendering nicht mit uns! Mit der Kraft des Tanzes schaffen wir selbstbestimmte künstlerische Formen der Sichtbarkeit und bauen Brücken.


Spielleitung: Marcelo Omine
Mitarbeit Spielleitung: Simone Donha
Ausstattung: Marcus Barros Cardoso
Musik: Spencer Carter
Dramaturgie: D Wiltshire Soares

Von und mit: Auro Orso, Ugo Rex, Serena Umer Khan, Esther Afure Jeroboan, Elizabeth Zeilmeir, Laurence Alatrash


Eine Produktion der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und den Fonds Soziokultur. Mit freundlicher Unterstützung des Jugendnetzwerks Lambda::BB e.V. und des Schwulen Museums.

Kein Nacheinlass
Das gezeichnete Ich. Texte vom Dasein und Vergehen - Mit Hauke Hückstädt, Alice von Lindenau (Eintritt frei mit Einlassticket)
Montag 17.06.19 / 19.30 h / Eintritt nach Anmeldung frei
Das gezeichnete Ich – Texte vom Dasein und Vergehen
Mit Alice von Lindenau, Peter Schröder und Hauke Hückstädt

Ein Abend mit Texten über Anmut, Angst und Lebensabenteuer
Moderne Medizin macht vieles einfacher. Datenbezogene Therapie-Algorithmen und personalisierte Medizin scheinen Medizinern ärztliche Verantwortung abzunehmen. Machbarkeitsglaube und Beherrschbarkeitsdenken verdrängen das Gespräch über existenzielle Sorgen. Doch jedes Krankheitsgeschehen führt dem Menschen seine Zerbrechlichkeit, seine Endlichkeit vor Augen. Eine Vortragsreihe der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist beschreibt die Herausforderungen der modernen Medizin am Beispiel der Onkologie und findet Vorschläge zum Umgang mit ihr in der Kunst, Psychologie und Weltliteratur. Literaturhausleiter Hauke Hückstädt hat Texte zusammengestellt, die „das gezeichnete Ich“ zu umfassen vermögen. Texte von Gottfried Benn, Gilian Rose, Harold Brodkey, Tomas Tranströmer, Emily Dickinson und vielen anderen. Gemeinsam mit den Schauspielern Alice von Lindenau und Peter Schröder führt er durch einen Abend in einem Verunsicherungs-Gelände. Der Eintritt ist nach Anmeldung im Online-Kartenshop des Literaturhauses frei (www.literaturhaus-frankfurt.de).

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist / Krankenhaus Nordwest, Frankfurt und der Krebsforschung Rhein/Main e.V.

Foto: Alice von Lindenau © Henrik Pfeifer
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?


Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten
Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
"Udo Jügens ... unvergessen" - Erinnerungen an eine musikalische Legende
Für sein neues Programm "Udo Jürgens...Unvergessen!" hat sich der Pianist und Sänger Alex Parker erneut in das schier unerschöpfliche Repertoire des EurovisionGewinners gestürzt und holt neben den größten Hits eine bunte Mischung musikalischer Perlen auf die Bühne zurück.

„Natürlich weiß Alex Parker, dass er kein Udo Jürgens ist, aber er beherrscht diese Klaviatur
mit einer verblüffenden und sympathischen Sicherheit, dass es Freude macht hinzuhören und
hinzusehen. Wenn man die Augen schließt, meint man gar, den echten Udo in jüngeren
Jahren zu hören! Perfektes Entertainment, charmantes Plaudern mit dem Publikum inklusive.“
(Pressestimme „Freies Wort“)

Ganz im Stil seines Idols versteht es der Pianist und Sänger Alex Parker auf sympathische Art und Weise, eine einzigartige, hoch emotionale Atmosphäre zwischen sich und seinem Publikum zu schaffen und so das legendäre „Udo Jürgens-Gefühl“ wieder aufleben zu lassen. Wie nah er dabei gesanglich und spielerisch am Original ist, bestätigte Udo Jürgens dem damals 19-Jährigen höchstpersönlich. Dem Treffen folgten Briefe und weitere Gespräche und schließlich eine gemeinsame TV-Sendung bei RTL.

Parkers Charisma und seine außergewöhnliche Musikalität haben auch Branchenprofis, wie Ralph Siegel und Thomas M. Stein stark beeindruckt, wie zuvor schon die Entertainer-Legende selbst. „Mein Ziel ist es, die Chansons von Udo Jürgens weiterleben zu lassen und den
Menschen damit eine Freude zu machen, sie vielleicht ein wenig zu trösten, denn seine Lieder sind unsterblich!“

Einlass ab 19.30 Uhr
Pippi auf den sieben Meeren
Eines Tages erhält Pippi eine Flaschenpost mit einem Hilferuf ihres Vaters. Seeräuber haben die Hoppetosse gekapert und ihn gefangen genommen. Jetzt sitzt er in einem Kerker in Porto Piluse auf einer einsamen Insel fest und bittet seine Tochter, ihn zu befreien. Die Bitte kann Pippi ihrem Vater schlecht abschlagen. Zusammen mit Tommy und Annika macht sie sich ans Werk und baut ein echtes Myskodil, ein Fluggerät mit Tretantrieb.

Heimlich bricht das Rettungskommando auf und macht sich auf eine abenteuerliche Reise. Das Myskodil gibt mitten in der Südsee den Geist auf, doch zum Glück kommen Piraten auf die einsame Insel, auf der Pippi mit ihren Freunden notgelandet ist. Es gelingt Pippi, die Seeräuber zu übertölpeln und mit deren Schiff weiter nach Porto Piluse zu fahren. Aber wo halten die Piraten ihren Papa nur gefangen? Viele Abenteuer müssen die Reisegefährten bestehen, bis sie am Ziel sind.

Malwettbewerb:

Das Theater Poetenpack ruft alle Kinder zu einem "Pippi auf dem Meer unterwegs"-Malwettbewerb auf.

Die Bilder sollen farbig, in A4 und möglichst Hochformat sein. Bitte Namen, Alter, Telefonnummer oder Anschrift auf der Rückseite des Bildes vermerken und per Post an Theater Poetenpack, Lennéstr. 37 in 14469 Potsdam senden. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2019. Wer Bilder zurückbekommen möchte, legt bitte einen frankierten Rückumschlag bei. Eine Jury sucht die zehn schönsten Bilder aus, die im Sommer an einem Vorstellungswochenende auf dem Q-Hof ausgestellt werden. Der Poetenpack-Grafiker wird das "Pippi"- Plakat unter Verwendung des Gewinnermotivs gestalten. Das beste Bild gewinnt vier Freikarten für eine Vorstellung von "Pippi auf den sieben Meeren" und den Besuch einer Probe mit Begleitperson.
Kristin Rubra

Saarbrücken

17.06.2019
20:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier